Aktuelles:

Erdbeben in der Türkei - Helfen Sie uns helfen!

Foto anklicken für Originalgröße

Die 75.000-Einwohner-Stadt Ercis in Ostanatolien ist neben der Provinzhauptstadt Van einer der am schwersten betroffenen Orte. Die Stromversorgung ist zusammengebrochen. Die ganze Nacht hindurch suchten Bewohner und Rettungskräfte bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und teils mit bloßen Händen nach Überlebenden. Heftige Nachbeben erschweren die Suche. Bürgermeister Veysel Keser spricht von Hilferufen, die man aus den eingestürzten Gebäuden vernimmt.

Für wie viele Menschen jede Rettung zu spät kommen wird, lässt sich noch nicht sagen. Jedoch gibt es auch Lichtblicke. Junge Menschen konnten nach Hilferufen per Handy bereits aus den Trümmern eines sechsstöckigen Hauses in Ercis geborgen werden.

Mit Beinverletzungen konnte so ein 19jähriger in ein Krankenhaus gebracht werden. Da es in dem Epizentrum nur eine kleine Klinik gibt, wurden inzwischen zwei provisorische Krankenhäuser aus Zelten errichtet.

Rund 1000 Gebäude sollen in dem gesamten Erdbebengebiet zerstört worden sein. In den Straßen von Ercis sieht man am Montag nach dem schweren Beben Familien, die sich eingehüllt in Decken an Lagerfeuern wärmen.

Neben der Hilfe für die Verletzen ist aufgrund der schlechter werdenden Witterung in den Höhenlagen Ostantoliens jederzeit mit einem Wintereinruch zu rechnen. Der Türkische Rote Halbmond ist vor und leistet unmittelbare Soforthilfe.

Mit Ihrer Spende an das DRK helfen Sie unmittelbar dem Türkischen Roten Halbmond.

Spendenkonto: 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00
Stichwort: Türkei
 

Online-Spende: www.drk.de/spenden

SMS mit DRK an die 81190 senden und mit 5 Euro helfen.

Pressemeldung des Deutschen Roten Kreuzes / Video aus dem Katastrophengebiet

 

 


Diese Seite unterliegt dem Copyright des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V.
Bachestr. 11 - 12161 Berlin - Deutschland
Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Der Landesgeschäftsführer  drk@drk-berlin.de
Letzte Aktualisierung: 25.10.2011