Am Mittwoch, dem 15.4.09, landete in
Hannover einen Maschine aus Damaskus. An Bord waren über 100 irakische
Flüchtlinge. Die meisten Passagiere reisten nach Friedland
(Niedersachsen) weiter. Üblicherweise kommen Flüchtlinge zunächst für
zwei Wochen in das zentrale Aufnahmelager. Da die 13-jährige Nour ein
Herzproblem hat und ärztliche Betreuung und möglicherweise eine
Operation benötigt, brachte das Berliner Rote Kreuz sie und ihre Familie
sofort vom Flughafen Hannover Langenhagen nach Berlin.
Das DRK stellte
einen Bus und zusätzlich einen Krankenwagen mit Rettungssanitätern zur
Verfügung. Glücklicherweise verlief die Reise komplikationslos und gegen
19.00 Uhr erreichte Nour ihr neues Zuhause in der
Zentralen
Aufnahmestelle für Aussiedler,
Marienfelde.
Der Präsident des
Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Franz Allert, begrüßte die
Ankömmlinge. Während die sechsjährige Sara neugierig ihr neues Zuhause
inspizierte, waren Nour und ihre 11-jährigen Schwester Hajer noch sehr
schüchtern. Der 17-jährige Duraid und sein Vater Hamid verabschiedeten
sich traurig von den DRK-Helfern und probierten ihre ersten deutschen
Worte aus: „Auf Wiedersehen!“