
Das Berliner Rote Kreuz startet Digitalfunk
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Am 18.05.2009 startete
Berlin den Wechsel – also den Übergang vom Analog – zum Digitalfunk. Sowohl
die Berliner Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, als auch die Kräfte
der Bundespolizei in der Hauptstadt wurden schrittweise mit digitalen
Funkgeräten ausgestattet.
Das DRK arbeitet bei Großveranstaltungen eng mit der Berliner Feuerwehr und Polizei zusammen und hat daher seinen Funkverkehr ebenfalls auf Digitalfunk umgestellt. Im Vorfeld hatte das Berliner Rote Kreuz eine eigene Marktrecherche durchgeführt, verschiedene Endgeräte getestet und nun entschieden, dass die Funkgeräte der Firma Selectric (www.selectric.de) für das Berliner Rote Kreuz optimal geeignet sind. Bei der Leichtathletik-WM werden die Geräte erstmals eingesetzt. Am 13.8.2009, kurz vor der Leichtathletik WM, nahmen DRK-Geschäftsführer Andreas Bode, DRK-Fachberater Telekommunikation Matthias Hanoldt und Selectric-Geschäftsführer Jürgen Heußner die Geräte in Betrieb. Hintergrund: Am 1. Juni 2007 wurde auf der Konferenz der Innenminister des Bundes und der Länder das Verwaltungsabkommen für den Aufbau des TETRA-Netzes unterzeichnet. TETRA ist ein Standard für digitalen Bündelfunk, kurz „Digitalfunk“ genannt. Zuständig für die Organisation des Aufbaus und der Wartung des Netzes ist die neu gegründete Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BDBOS. Der DRK-Fachberater Telekommunikation, Matthias Hanoldt, wurde im Dezember 2008 vom Berliner Innensenator Dr. Ehrhardt Körting für sein Engagement bei der Einführung des Digitalfunks mit der Sonderstufe des Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichens ausgezeichnet. |
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Letzte Aktualisierung:
14.08.2009