Erste Übung der DRK Patiententransportzüge (PTZ 10)
im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit
(ZMZ)

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Auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin fand am Wochenende vom 21.10.2011 bis zum 23.10.2011 eine Übung der DRK Patiententransportzüge (PTZ 10) statt.

Die Patiententransportzüge sind der neue Betandteil des Katastrophenschutzes in Berlin. Nach der Katastrophenschutzverordnung des Landes Berlin (KatSD-VO) besteht ein PTZ 10 aus einem Führungstrupp mit einem Kommandowagen (KdoW) und fünf Verletztentransporttrupps (KTW TypB). Das DRK Berlin stellt drei von sieben dieser Einheiten in Berlin. Diese Einheiten standen beim Übungswochenende im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Zweiter Bestandteil des Übungswochenendes war die Zusammenarbeit mit dem Lazarettregiment 31 der Bundeswehr. Diese stellten ebenfalls einen Patiententransportzug bereit und unterstützten mit Kraftfahrerausbilder für einen Übungsparcours.

Die Tätigkeiten der Übung teilten sich auf in: Betreiben einer Technischen Einsatzleitung (TEL), Betreiben eines Bereitstellungsraumes, Verletztenversorgung an Verletztenablagen, sowie natürlich der Transport von Verletzten zu einem Behandlungsplatz und anschließend in das Krankenhaus.

Der Freitag und Samstag wurden für theoretische und praktische Ausbildung genutzt. Hier wurden den Helfern die Möglichkeiten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr aufgezeigt und die Aufgaben des DRK im KatS des Landes Berlin nach der neuen KatSD-VO erläutert. Am sonnigen Samstagnachmittag erfolgte für die Besatzungen der Krankenwagen (KTW) und für die eingesetzten Melder auf Motorrädern (Krad-Melder) ein praktisches Fahrtraining.

Die KTWs durchliefen ein Zirkeltraining aus fünf Stationen, bei denen die Teilnehmer den Umgang mit ihren Fahrzeugen üben oder beweisen konnten. Parallel wurde auch den Motorrad fahrenden Rot Kreuzlern auf den Zahn gefühlt.

Die Aufgaben und räumlichen Bedingungen für einen Bereitstellungsraum erfassen und einen Bereitstellungsraum in der Nähe des Übungsgeländes bestimmen, war Aufgabe der Führungskräfte.

Am Sonntag wurden alle Bestandteile in einer Übung mit mehreren Verletzten zusammengeführt. Diese zeigte Schwachpunkte auf, welche jetzt nachbearbeitet werden können, aber es zeigten sich auch funktionierende Abläufe und Tätigkeiten bei den beteiligten Einheiten von DRK und Bundeswehr. Begleitet wurde das Übungswochenende von Beobachtern der Bundeswehr, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Berliner Feuerwehr und natürlich dem DRK LV Berliner Rotem Kreuz. Das bereits diese Übung der relativ kleinen Einheit PTZ ein großen Personalbedarf von ca. 250 Beteiligte hatte, bekräftigte die Organisatoren darin, erst einmal nur Teileinheiten üben zu lassen. Das nächste Übungswochenende gilt dann Schwerpunktmäßig den Sanitätsgruppen der Behandlungsplätze (BHP 25).

Ingo Fiedler

     

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Letzte Aktualisierung: 31.10.2011