Am 23. Mai 2009 feierte die
Bundesrepublik ihren 60. Geburtstag.
Strahlender Sonnenschein und viele
interessante Aussteller verwandelten die Straße die 17.Juni in eine
Flaniermeile der besonderen Art. Auch das Berliner Rote Kreuz stellte
seine Arbeit vor. Zehn ehrenamtliche Helfer waren vor Ort. Einer von
ihnen ist Günter Zawada, der Folgendes vom Samstag berichtet:
„Es ist alles
aufgebaut und die Helferinnen und Helfer harren der Dinge, die da
kommen, denn um 10:00 Uhr soll es los gehen. Na ja, um 10:30 Uhr
tröpfeln so die ersten Besucher aus Richtung Großer Stern ein und dann
werden es immer mehr. Die Leute beginnen zu strömen. Unser Glücksrad
beginnt sich zu drehen, die kleinen und großen Leute stehen. Zum Glück
ist auch schon der Platz für das kostenlose Blutdruckmessen
eingerichtet. Nach Eintreffen von weiteren Kräften werden bis zu drei
Blutdruckmessstellen eingerichtet und trotzdem gibt es Warteschlangen.
Eigentlich überall. Beim Glücksrad, beim Besichtigen des Rettungswagen
und beim Messen des Blutdrucks. Toll !
Wir liegen genau in
der "Einflugschneise" der Besucher und die strömen in Scharen herbei. Nach
über drei Stunden, die wie im Fluge vergangen sind, schwinden unsere
Glücksradgewinne, die Gummibärchen und Bonbons, rapide. Auch unsere Flyer werden immer weniger. Die Reserven werden mobil gemacht. Unsere
Helferinnen und Helfer sind mit dem Vorstellen der Rotkreuzarbeit, der
Beantwortung von Fragen und am Glücksrad voll beschäftigt. Da auch am
Nachmittag die Schlangen bei uns nicht abreißen, müssen wir nochmals
Prospekte und “Glücksradnahrung“ holen, damit die Besucher zum Abend
auch noch etwas bekommen.
Gegen 21:30 Uhr beginnen wir dann langsam mit
den Vorbereitungen zum Abbau. Müde aber begeistert, dass wir alle,
Helferinnen und Helfer, unsere Arbeit erfolgreich vorgestellt haben,
endet der Einsatz. Mit soviel Interesse an unserem Infostand haben wir
nicht gerechnet, aber Dank des großen Einsatzes aller Kräfte haben wir
es gemeinsam gemeistert. Allen Helferinnen und Helfern vielen Dank. Habt
Ihr super gemacht.“