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Knut, der Eisbär, hatte
sicher ein schönes Wochenende. Endlich bekam er etwas Heimatgefühl. Denn
seit Freitag, dem 18.12.2009 versank Berlin in arktischen Temperaturen und
viele Berliner wünschten sich ein warmes, kuscheliges Eisbärenfell. Wer
nicht unbedingt nach draußen musste, blieb lieber in den eigenen vier
Wänden. Leider hatten nicht alle Hauptstädter soviel Glück. In Berlin leben
ca. 4.000 Menschen auf der Straße. Es sind Männer und Frauen aus allen
Altersgruppen, die aus ganz verschiedenen Gründen täglich um ihre Existenz
kämpfen. Sie fürchten in den kalten Winternächten nicht nur um ihre
Gesundheit, sondern sind bei tiefen Temperaturen auch vom Erfrierungstod
bedroht. Daher hat das Berliner Rote Kreuz die „DRK Kältehilfe ...mit dem
Bus unterwegs" organisiert. Die Bedürftigen erhalten Winterschlafsäcke,
Kleidung und andere Hilfsmittel. Wer möchte, wird gerne zu einer der
Berliner Notunterkünfte gefahren.
Entertainer Wolfgang
Lippert und Berlins Fußball-Legende Axel Kruse („Hertha BSC“) unterstützen
das Projekt und stellen kurz vor dem vierten Advent, am 18.12.2009, zusammen
mit der Präsidentin des Berliner Roten Kreuzes, Dr. Sabine Bergmann-Pohl,
dem Landesgeschäftsführer Andreas Bode, dem Kreisgeschäftsführer des
maßgeblich beteiligten Kreisverbandes Berlin-City, Fritz Jünger, und dem
Präsidiumsvorsitzenden des Kreisverbandes Berlin Schöneberg-Wilmersdorf,
Manfred Klein, die DRK Kältehilfe der Berliner Presse vor. Unterstützt wurde
die Aktion durch das Team der „DRK Kältehilfe ...mit dem Bus unterwegs",
also durch Sozialarbeiter und durch Helfer aus den Kreisverbänden City,
Schöneberg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Wedding.
Zusammen mit weiteren
DRK-Projekten illustriert die DRK Kältehilfe beispielhaft die Arbeit des
Berliner Roten Kreuzes, das am 8. Mai 2010 seinen 60. Geburtstag feiert.
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