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Kriseninterventionsteam
Die Krisenintervention kümmert sich um die Akutbetreuung von traumatisierten Menschen.
Sie wird u.a. zur Betreuung von Angehörigen nach tödlichen Verkehrs- oder Hausunfällen, nach Suizid (Selbsttötung), nach plötzlichem Säuglingstod sowie nach Gewaltverbrechen eingesetzt. Ebenso gehört die Überbringung der Todesnachricht dazu.
Aber auch die Helfer brauchen manchmal Hilfe. Wir betreuuen auch Einsatzkräfte nach belastenden Situationen wie etwa schweren Unglücksfällen. Auch bei laufenden Reanimationen (Wiederbelebungen) sowie zur Betreuung von Fahrzeugführern nach tödlichen Bahnunfällen kommt das KIT zum Einsatz.
Reden nach Belastung bringt Entlastung!
Wir bieten allen Beteiligten von schwierigen und belastenden Situationen Gespräche an, Informationen zur Krisenbewältigung und Beratung, um gemeinsam Wege zur Bewältigung und Verarbeitung zu finden. Da wir eng mit anderen Helfern im DRK zusammenarbeiten, können wir je nach Bedarf weitere Hilfe und Unterstützung organisieren (z.B. einen Fahrdienst). Außerdem leiten wir gerne an kompetente Stellen der öffentlichen Versorgung weiter.
Unsere Arbeit basiert demnach auf zwei Säulen: der Hilfe für Betroffene sowie der unserer eigenen Helfer und Helferinnen. Letzteres liegt uns besonders am Herzen, denn helfen kann nur, wer sich selber ab und zu entlasten kann.
Unsere Arbeitsgrundlagen bilden sich aus Freiwilligkeit, Schweigepflicht, Einsatzerfahrung und Beratungskompetenz.
Jeder der Helfer ist ehrenamtlich tätig. Selbstverständlich stehen alle Mitglieder des Teams unter Schweigepflicht. Wir legen außerdem viel Wert auf eine gute und solide Grundausbildung und Supervision unserer Mitglieder.