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Für 14 feierfreudige Gäste im Hotel Adlon verlief die Neujahrsvorfreude
weniger gut. Denn wenige Stunden vor 0 Uhr blieben diese im Aufzug des
Hotels für 45 Minuten stecken. Vier Personen kollabierten, da diese mit der
Enge im Fahrstuhl nicht klar gekommen sind. Glücklicherweise war das
Deutsche Rote Kreuz (DRK) sofort vor Ort und konnte professionell Erste
Hilfe leisten.
Der Grund weshalb das DRK so schnell zur Stelle war ist einfach: Die
Festmeile am Brandenburger Tor musste rettungs- und sanitätsdienstlich
abgesichert werden. Hier war das DRK mit mehr als 150 ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern vor Ort, um die eine Million Besucher im Notfall zu
betreuen. Verteilt waren die Helfer auf insgesamt vier Unfallhilfsstellen.
Eine davon an der Ebertstraße Süd, einen „Katzensprung“ vom Hotel Adlon
entfernt.
252-mal musste das DRK auf der Festmeile Erste Hilfe leisten. Neben
Besuchern, die zu viel Alkohol tranken und andere, die über Luftnot durch
Beklemmungen in der Menschenmasse klagten, war es im Vergleich zum Vorjahr
relativ ruhig. Mehr als 30 Personen mussten durch Rettungswagen in die
umliegenden Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht werden.
Ein Besucher, der auf der Festmeile durch das DRK behandelt wurde, schrieb
im Nachgang in einer E-Mail:
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Hallo...
Ich möchte mich dafür
bedanken, dass ihr eure freie Zeit opfert um anderen zu helfen. Vor
allem an Silvester (ich hab den Sanitätsdienst auch in Anspruch
genommen). Ein großes "Danke schön" an das gesamte Team für die Erste
Hilfe die sie geleistet haben. Ich wünsche ein schönes neues Jahr sowie
nochmals vielen Dank.
Mit freundlichen
Grüßen
Christian L. *höflich
verbeug*
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Fotos
von Florian Knapp und Hans-Peter Dietrich |