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Erinnert man sich an die
Leichtathletik-WM, fällt einem zuerst die Rennbahn ein: Strahlend blau, so
wie der Himmel über Berlin. In der monumentalen Kulisse des Olympiastadions
gaben ästhetische Sportler ihr Bestes. Leichtathletik ist eine Show der
schönen Körper. Doch dieses Jahr bekamen die Athleten Konkurrenz. Kleine,
gelbe Störenfriede, in der Fachsprache Vespula germanica, oder auch
„Deutsche Wespe“ genannt, stahlen den Sportlern die Show. Und spätestens
nach den ersten Stichen sahen einige Besucher rot. Glücklicherweise waren
stets ehrenamtliche Helfer zur Stelle und versorgten die Schwellungen.
Zusammen mit dem ASB und
dem MHD sicherten die DRKler das Stadion ab, umrundeten das olympische Feld,
waren immer vor dem Brandenburger Tor, am Kulturstadion, im Einsatz und
behielten auch die Laufveranstaltungen der Innenstadt (Marathon und
Championsrun) im Auge. Die WM brachte auch den Helfern mehrere Neuerungen.
Erstmals wurde der Digitalfunk genutzt. Die Zusammenarbeit mit den beiden
anderen Hilfsorganisationen erreichte eine neue Intensität. Das Miteinander
reichte von einem gemeinsamen Lage -und Einssatzzentrum, über gemeinsame
Streifen bis hin zu einem gemeinsamen, gut aufeinander abgestimmten Einsatz.
In der Zeit vom 14.08.09
bis zum 23.08.09 waren durchschnittlich 90 Helfer im Einsatz. Schwerpunkt
war der 22.8.09 (Championsrun, Marathon Männer, sowie Weitsprung, 4x100m,
5000m, Hammerwurf, Stabhochsprung) mit 164 Einsatzkräften und 311
Hilfeleistungen. Insgesamt, also während der gesamten WM, wurden die
Sanitäter 1855-mal gebraucht. DRK-Landesbereitschaftsleiter Norbert Kroschel
bedankte sich bei den Helfern aller beteiligten Hilfsorganisationen für
ihren Einsatz und lobte besonders „die neue Intensität der Zusammenarbeit,
die sich eben vor allem durch eine gemeinsame Gesamteinsatzführung
hervorhob!“
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