Bombenfund in Zehlendorf - DRK zur Betreuung vor Ort!
 

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Am 26. Mai 2010 wurde um 16:10 Uhr bei Bauarbeiten in der Sundgauer Straße in Berlin-Zehlendorf eine 500kg schwere, amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Betreuung der evakuierten Personen wurde wenige Stunden später durch die ehrenamtlichen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) Betreuungsdienst des Berliner Roten Kreuzes sichergestellt.

Die DRK-Kreisverbände Steglitz/Zehlendorf, Schöneberg/Wilmersdorf, Müggelspree, Spandau und Reinickendorf waren mit mehr als 110 Einsatzkräften vor Ort, um die evakuierten Personen zu betreuen. Die Betreuung fand in der John-F.-Kennedy-Schule und in der Droste-Hülshoff-Schule in Zehlendorf statt. Vor Beginn mussten alle betroffenen Personen in den Schulen registriert werden, damit keine Personen verloren gehen. Diese Aufgabe übernahm der Suchdienst des Berliner Roten Kreuzes, der ab 19.53 Uhr mit 8 Helfern vor Ort war und im Suchdienstprogramm ‚Xenios’  336 der evakuierten Personen erfasste.

Zur rettungsdienstlichen Absicherung und dem Transport schwerkranker Menschen wurde zusätzliche die Schnell-Einsatzgruppe Rettungsdienst des Kreisverbandes Berlin-City mitalarmiert. Eine Schnelleinsatzgruppe bezeichnet in Deutschland eine Gruppe von Einsatzkräften, die so ausgebildet und ausgerüstet ist, dass sie bei einem Großschadensfall oder außergewöhnlichen Ereignissen Verletzte, Erkrankte und andere Betroffene versorgen kann. In Berlin ist die SEG binnen einer Stunde einsatzbereit.

Um eine Kommunikation zwischen der Gesamteinsatzführung und der örtlichen DRK-Einsatzführung sicherzustellen, rückte der Fernmeldedienst mit aus und besetzte zu dem das Lage- und Einsatzzentrum des Berliner Roten Kreuzes. Für die Beleuchtung und die technische Hilfeleistung war die Gruppe Technik und Sicherheit der Bereitschaft Zehlendorf vor Ort.

Die Bombe wurde um 23:35 Uhr entschärft und das Berliner Rote Kreuz begann mit der Rückführung in die Wohnungen der betroffenen Personen. Die Landesbereitschaftsleitung und der Landesarzt Dr. K. Burghard, welcher als Verbindungsmann im Einsatzleitwagen der Berliner Feuerwehr eingesetzt war, bedanken sich bei allen eingesetzten Helfern für ihr Engagement.

Ch.Skorka

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Letzte Aktualisierung: 27.5.2010