Wie sich die Bilder gleichen:
Erneut ein Halbfinale, erneut Besucherandrang auf der Fanmeile, erneut
erwartungsvolle Gesichter. Erneut ein Spiel, das von Anfang an die Stimmung
der Zuschauer dämpfte. Und erneut ein zerplatzter Traum in der 2. Halbzeit.
Zwischen den Spielen Deutschland-Italien (2006) und
Deutschland-Spanien (2010) gab es viele Parallelen.
Die Wohlthat Entertainment GmbH hatte auch
zur diesjährigen WM eine große, abwechslungsreiche Fanmeile organisiert.
Viele Fans nutzten die Angebote des Veranstalters, tanzten zur Musik des
Bühnenprogramms, freuten sich über die deutschen Spiele gegen England und
Argentinien und litten gestern mit Podolski, Özil, Schweinsteiger und Lahm.
Das Berliner Rote Kreuz war mit vier festen
Unfallhilfsstellen auf der Fanmeile vertreten, außerdem wurden drei
Rettungswagen als mobile Unfallhilfsstellen genutzt. Die zeitweilig über 100
Helfer hatten gut zu tun: Sie erbrachten 326 Hilfeleistungen und
organisierten 29 Transporte in umliegende Krankenhäuser. Das war deutlich
mehr als beim Viertelfinale (180 Hilfeleistungen und 16 Transporte) und beim
Achtelfinale (206 Hilfeleistungen und 12 Transporte). Der Einsatz war gegen
0.55 Uhr zu Ende.
Nach einer kurzen Ruhepause bereiten sich die
DRK-ler auf die beiden letzten WM-Tage vor. Am Samstag spielt Deutschland um
den dritten Platz und am Sonntag wird der diesjährige WM-Sieger gekürt.