Wieder eine Bombe – diesmal in Berlin-Tempelhof

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Bei Bauarbeiten im Bäumerplan 14 G (Berlin-Tempelhof) wurde am vergangenen Freitag, dem 22.07.2011, nachmittags, eine 100 Kilogramm schwere, russische Fliegerbombe gefunden.

Um den Feierabendverkehr nicht allzu stark zu behindern, entschieden sich die Sprengmeister der Fachgruppe Explosiv- und Kampfstoffangelegenheiten des Landeskriminalamtes  Berlin für eine Entschärfung am Sonntag. Somit hatten Polizei, Bezirksamt und das Berliner Rote Kreuz genügend Zeit sich auf die geplante Evakuierung vorzubereiten.

Die Evakuierung begann am Sonntag, dem 24.07.11 um 10:00 Uhr. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Kreisverbandes Müggelspree richtete mit Vertretern des Bezirksamtes im Rathaus Tempelhof  eine Betreuungsstelle für  ca. 50 Personen ein. Obwohl in dem 250 Meter Sperr-Radius ca. 2.000 Anwohner leben, rechnete man mit weitaus weniger zu betreuenden Personen, da die Bombenentschärfung bereits seit zwei Tagen bekannt war. Und so war es schlussendlich auch - die SEG musste nur rund 10 Anwohner im Rathaus Tempelhof betreuen.

Der Einsatzleitdienst C des Kreisverbandes Tempelhof-Kreuzberg, Tobias Seidel, positionierte seinen Einsatzleitwagen (in dem auch der Fernmeldebetrieb durch den Kreisverband abgewickelt wurde) direkt an der Einsatzleitung der Polizei, um eine reibungslose Evakuierung durchzuführen.

Um nichtgehfähigen Personen aus dem betroffenen Evakuierungsgebiet schnell und sicher zu helfen, standen vier Mannschaftstransportwagen (MTW), drei Krankentransportwagen (KTW), ein Rettungstransportwagen (RTW) , sowie ein Behindertentransportfahrzeug zur Verfügung. Die 45 eingesetzten ehrenamtlichen Rotkreuzhelfer aus den Kreisverbänden Tempelhof-Kreuzberg, Schöneberg-Wilmersdorf, Müggelspree und Steglitz, sowie die zwei Helfer des Kriseninterventionsteams aus dem Kreisverband Steglitz-Zehlendorf waren erleichtert, als die Bombe gegen 12.45 Uhr entschärft war. 

   
     
     

    

    

   


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Letzte Aktualisierung: 25.1.2010