Zentralbereitschaft (ZB) Fernmeldedienste
Landesverband
Berliner Rotes Kreuz
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Übungsalarm für die Fachgruppe Infrastruktur
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Berlin, 27. März 2010, ein grauer verregneter Frühjahrsmorgen in der Hauptstadt. Da heißt es „Übungsalarm für die Fachgruppe Infrastruktur der Zentralbereitschaft Fernmeldedienste. Einrichten einer mobilen Führungsstelle“. Aufgabenstellung an diesem Tag ist es, die Kameraden des DRK Kreisverbandes Müggelspree ins nahegelegene Umland zu begleiten und die Kommunikation über das Digitalfunknetz der Behörden sicher zu stellen. Angenommene Übungslage ist ein Einsatz des Behandlungsplatzes auf dem Sportplatz in der Ortslage Prenden (Barnim) im Rahmen der überörtlichen Hilfe. Herausforderung für die Fernmelder ist hierbei, dass sich das in Berlin bereits errichtete neue Digitalfunknetz im Nachbarland Brandenburg derzeit planmäßig erst in der Aufbauphase befindet und das angenommene Schadengebiet zudem noch in einem Talkessel liegt. Nach rund einstündigem Kfz-Marsch ist das Einsatzgebiet im Nordosten Berlins erreicht. Einfallsreich errichten die Kameraden in strömenden Regen ihren 30m Mast auf sehr unebenen abschüssigem Grund. Dies sollte aber nur der erste von insgesamt drei „Vollwaschgängen“ für die Fachgruppe an diesem Tag sein. Ziel in diesem ersten Teil der Übung ist es, einerseits die Verbindung zum rückwärtig in Berlin bestehenden Netz aufzunehmen und den Einsatzkräfte eine lokale Aussendung über eine technische Einrichtung (einem sog. Gateway) möglichst großräumig an der fiktiven Einsatzstelle zur Verfügung stellen. Ziel des zweiten Teiles der Übung ist die Überprüfung der technische Konzeption zur Errichtung einer mobilen Führungsstelle in „suboptimalen Versorgungsbereichen“. Hierbei wird die Fernmeldestelle der Führungsstelle entsprechend den Anforderungen der taktischen Führung in räumlicher Nähe zur Einsatzstelle errichtet. Da sich Einsatzstellen sehr selten an den Erfordernissen einer optimalen technischen Funkversorgung orientieren, muss durch technische Vorhaltung eine Möglichkeit geschaffen werden, dass die Fernmeldestelle eine sichere Verbindung zum Digitalfunknetz erhält. Hierzu wird der Mast auf seinem „Feldherren-Hügel“ wieder fahrbereit gemacht und direkt zur taktischen Führung ins Einsatzgebiet gebracht. Die Einsatzstelle befindet sich ungünstigerweise in einem kleinen Talkessel, dessen bewaldete Umgebung die Funkverbindung zum rückwärtigen Funknetz verhindert. Die Fachgruppe Infrastruktur kommt daher nicht umhin, zusätzlich zur Befehlsstelle wiederum den Mast zu errichten. Als Fazit lässt sich festhalten, dass die dem Einsatzmittel zu Grunde liegende Konzeption funktioniert hat und die Übungsziele erfüllt werden konnten. Trotz des unwirtlichen Wetters war der Spaßfaktor für alle Beteiligten hoch. |
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Letzte Aktualisierung: 31.3.2010