Evakuierung am Freitag, 08.Mai 2009 Berlin-Bohnsdorf

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Im Bezirk Treptow-Köpenick , Ortsteil Bohnsdorf, wurde am Freitag Abend bei Bauarbeiten eine ca. 100 Kg schwere russische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden.

Diese musste vor Ort entschärft werden, deshalb wurden im Umkreis von 300 Metern alle Personen

evakuiert. Erschwert wurde der Einsatz und die Entschärfung durch ein Gewitter mit Starkregen.

Gegen 19:00 erhielt der Einsatzleitdienst des Berliner Roten Kreuzes Kenntnis über den Bombenfund und die geplante Evakuierung. Nach Kontaktaufnahme mit dem Lagedienst der Berliner Feuerwehr und dem Einsatzleiter der Polizei wurde die Unterstützung durch Schnelleinsatzgruppen (SEG) Betreuung angeboten. Mehrere hundert Anwohner waren betroffen und es war nicht abzusehen, wie viele Personen darunter eine vorübergehende Unterkunft benötigten. Als Unterkünfte standen eine Seniorenfreizeiteinrichtung und eine Schule zur Verfügung. Die SEG der Kreisverbände Müggelspree und Tempelhof wurde alarmiert. Um 21.00 Uhr waren die Unterkünfte mit der Unterstützung durch die Helfer der Betreuungsgruppen einsatzbereit. Zur Koordinierung und Sicherstellung der Fernmeldeverbindungen kam der Einsatzleitwagen (ELW2) des Fernmeldedienstes vor Ort. Außerdem unterstützten 5 Krankentransportwagen (KTW) der Bereitschaften die Evakuierungsmaßnahmen. Für Notfälle stand je ein Rettungswagen (RTW) des Kreisverbandes Müggelspree und Tempelhof bereit. Nach der glücklicher Weise sehr schnellen Bombenentschärfung konnte um 22:45 Entwarnung durch die Polizei gegeben werden und die Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz für das Berliner Rote Kreuz endetet um 24.00 Uhr.

Im Einsatz waren insgesamt 58 Einsatzkräfte aus den SEG’n der Kreisverbände Müggelspree und Tempelhof mit deren Einsatzfahrzeugen sowie 5 KTW und 2 RTW. Insgesamt mussten nur rund 70 Personen betreut und versorgt werden.

 


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Letzte Aktualisierung: 11.05.2009