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Im Bezirk Treptow-Köpenick , Ortsteil
Bohnsdorf, wurde am Freitag Abend bei Bauarbeiten eine ca. 100 Kg schwere
russische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden.
Diese musste vor Ort entschärft werden,
deshalb wurden im Umkreis von 300 Metern alle Personen
evakuiert. Erschwert wurde der Einsatz
und die Entschärfung durch ein Gewitter mit Starkregen.
Gegen 19:00 erhielt der Einsatzleitdienst
des Berliner Roten Kreuzes Kenntnis über den Bombenfund und die geplante
Evakuierung. Nach Kontaktaufnahme mit dem Lagedienst der Berliner Feuerwehr
und dem Einsatzleiter der Polizei wurde die Unterstützung durch
Schnelleinsatzgruppen (SEG) Betreuung angeboten. Mehrere hundert Anwohner
waren betroffen und es war nicht abzusehen, wie viele Personen darunter eine
vorübergehende Unterkunft benötigten. Als Unterkünfte standen eine
Seniorenfreizeiteinrichtung und eine Schule zur Verfügung. Die SEG der
Kreisverbände Müggelspree und Tempelhof wurde alarmiert. Um 21.00 Uhr waren
die Unterkünfte mit der Unterstützung durch die Helfer der Betreuungsgruppen
einsatzbereit. Zur Koordinierung und Sicherstellung der
Fernmeldeverbindungen kam der Einsatzleitwagen (ELW2) des Fernmeldedienstes
vor Ort. Außerdem unterstützten 5 Krankentransportwagen (KTW) der
Bereitschaften die Evakuierungsmaßnahmen. Für Notfälle stand je ein
Rettungswagen (RTW) des Kreisverbandes Müggelspree und Tempelhof bereit.
Nach der glücklicher Weise sehr schnellen Bombenentschärfung konnte um 22:45
Entwarnung durch die Polizei gegeben werden und die Anwohner konnten in ihre
Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz für das Berliner Rote Kreuz endetet um
24.00 Uhr.
Im Einsatz waren insgesamt 58
Einsatzkräfte aus den SEG’n der Kreisverbände Müggelspree und Tempelhof mit
deren Einsatzfahrzeugen sowie 5 KTW und 2 RTW. Insgesamt mussten nur rund 70
Personen betreut und versorgt werden. |