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Am 26.09.2007 bekam die
Rettungshundestaffel des KV Berlin-City Besuch einer chinesischen
Delegation. Die Gäste, ihres Zeichens alle im chinesischen
Diensthundewesen tätig, sind zur Zeit in Deutschland, um sich über
die spartenübergreifende Diensthundearbeit zu informieren. Während
sich das Diensthundewesen in Deutschland in verschiedene Sparten
teilt (Rettungshunde, Sprengstoffspürhunde, Rauschmittelsuchhunde,
Leichensuchhunde, Blutspursuchhunde,Tabaksuchhunde...) und von
verschiedenen Organisationen übernommen wird (Hilfsorganisationen,
Bundespolizei, Landespolizei), gibt es diese Trennung beim
chinesischen Diensthundewesen nicht.
Umso interessanter gestaltete sich der
Austausch. Nach einer praktischen Demonstration, in der gezeigt
wurde, wie man einen Hund zu einem erfolgreichen Rettungshund
ausbildet, blieb noch genügend Zeit, um bei Kuchen und Tee über
die Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten der chinesischen und
deutschen Hundearbeit zu diskutieren. Während ein Rettungshund
z.B. nur dazu ausgebildet ist, lebende Menschen zu finden und die
Leichensuche von speziellen Leichensuchhunden der Polizei
durchgeführt wird, gibt es diese Trennung bei den chinesischen
Diensthunden nicht. Auch die Tatsache, dass die
Rettungshundearbeit rein ehrenamtlich ausgeführt wird, rief
Erstaunen hervor. Es war eine interessante Erfahrung, dass auch am
anderen Ende der Welt die Arbeit mit dem Hund sehr ähnlich zu der
Unseren ist, wahrscheinlich nicht zuletzt weil Hund auch
länderübergreifend einfach Hund bleibt.
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