Rettungshunde

 



 

Personen verschüttet!

Alarm für die Rettungshundestaffel vom Kreisverband Berlin City

  

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Am 4. August 2009 ereignete sich in den Abendstunden ein tragischer Unglücksfall. An der Heerstraße in Berlin Westend stürzte bei Dacharbeiten eine Mauer ein. Zwei Männer wurden dabei verschüttet. Bei der Alarmierung war noch unklar, ob die Personen unter Trümmern erst geortet werden mussten oder weitere Personen unter den Trümmern liegen könnten. Einsatz für die Trümmersuchhunde des Berliner Roten Kreuzes.

Da an diesem Tag Training für die Rettungshunde auf dem Übungsgelände in Ruhleben war, konnten sie sofort zum Einsatzort fahren. Nur wenige Minuten später trafen sie am Ort ein. Die beiden verschütteten Männer wurden von der Feuerwehr schnell gefunden. Leider wurden sie bei dem Unglück tödlich verletzt und es war schnell klar, dass niemand weiter vermisst wurde. Damit mussten die Rettungshunde nicht mehr eingesetzt werden. 

„Der Einsatz zeigt, wie wichtig das Training und die Einsatzbereitschaft der Rettungshunde rund um die Uhr auch in Berlin ist und dass wir gerade bei Verschütteten unter Trümmern aufgrund eines speziellen Alarmsystems sehr schnell am Einsatzort sein können.“ sagte der Leiter der Rettungshundestaffel Benjamin Weber.

Rettungshunde kommen immer dann zum Einsatz, wenn Personen in weiten Flächen oder Wäldern vermisst werden oder Personen unter Trümmern verschüttet sind und geortet werden müssen. Unter den 11 Einsätzen in diesem Jahr, war das bereits die dritte Alarmierung zu einem Trümmereinsatz.

In der Rettungshundestaffel sind alle Helfer ehrenamtlich tätig. Sie engagieren sich in der Freizeit für die Rettungshundearbeit. Ausbildung, Ausrüstung und die Einsätze werden durch Ihre Spenden ermöglicht, da dem Anfordernden keine Kosten entstehen sollen.


 

 

 


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Letzte Aktualisierung: 05.08.2009