Großeinsatz für Berliner Polizei und DRK-Rettungshundestaffeln
Seit dem 4.1.2001 wird im Berliner Stadtteil Marzahn die 9 jährige Sophia W. vermisst. Sie verliess gegen 16:00 Uhr den sie betreuenden Kinderhort mit zwei weiteren Freunden und begab sich in Richtung nach Hause. In der unmittelbaren Nähe des Elternhauses kaufte sie sich gegen 16:30 noch einige Lutscher. Seitdem ist sie spurlos verschwunden.
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In einer grossangelegten Suchmaßnahme befragte die Berliner Polizei die umliegenden Anwohner und führte mit Polizeihundertschaften und Polizeihunden entsprechende Suchmassnahmen durch. Am 6.1. wandte sich die Berliner Polizei mit einem Hilfeersuchen an das Berliner Rote Kreuz und bat um Unterstützung durch die im Verband vorgehaltenen Rettungshundeführer die schon mehrmals zu Einsätzen in Berlin geholt wurden. Mit 30 Rettungshunden und 80 Einsatzkräften unterstützten die Rettungshundestaffeln der AG Rettungshundestaffeln - Ost diesen Einsatz. In dieser sind neben den Rettungshunden des Berliner Roten Kreuz unter anderem Rettungshundestaffeln aus Forst (Spree-Neiße Kreis), Torgau, Freithal, Leipzig sowie des BRH Sachsen-Ost und der JUH aus Eberswalde vertreten, um immer dann wenn Einsatzbedingt viele Rettungshundeteams benötigt werden schnell und unbürokratisch zu helfen. Die gesamte Organisation lag hier beim Berliner Roten Kreuz und bedurfte lediglich einer Vorlaufzeit von 1,5 Std. Im vergangenen Jahr wurden durch diese Arbeitsgemeinschaft über 60 Rettungshundeeinsätze in Berlin und den fünf neuen Bundesländern absolviert. Alle Einsätze wurden ohne finanzielle Belastung der anfordernden Behörde gegenüber geleistet.
Dieses waren erste Informationen zu dem Einsatz. Weitere Berichte folgen, Fotos können hier betrachtet werden.
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