Alarm für die Rettungshunde

Am 19.12.2007 gegen 17:00 Uhr ist durch eine Gasexplosion ein Mehrfamilienhaus in Reinickendorf zerstört worden. Um verschüttete Personen auszuschließen hat die Berliner Feuerwehr die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Berlin-City e.V. mit ihren Trümmersuchhunden angefordert. Nachdem sechs Rettungshunde um 18:10 Uhr am Einsatzort eintrafen, wurden diese in unregelmäßigen Abständen in das Gebäude gelassen, um hier nach Personen zu suchen. Der Einsatz für die Rettungshunde wurde gegen 21:00 Uhr beendet - glücklicherweise wurde keine weitere Person unter den Trümmern mehr gefunden.

Als Rettungshund (auch Suchhund) wird ein speziell ausgebildeter Haushund bezeichnet, der eine Rettungshundeprüfung erfolgreich absolviert hat. Ein Rettungshund arbeitet immer mit seinem Hundeführer (dem Rettungshundeführer) zusammen.


Die Arbeit als Trümmersuchhund (auch Trümmerhund) zählt zu den schwierigsten Formen der Rettungshundearbeit; der Katastrophenhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern und Opfer auffinden, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sein können; der Hund zeigt seinen Fund dann durch Verbellen oder Scharren an. Um Fehler zu vermeiden wird die Suche wenn möglich mit einem zweiten Hund wiederholt.


Bei Fragen zur Rettungshundestaffel steht Ihnen der

Kreisverband Berlin-City e.V. (Tel. 030 / 35 39 37-0 E-Mail info@rettungshunde-im-drk.de)
oder der
Ortsverein Wittenau e.V. (Tel. 030 - 682 23 23 E-Mail info@rhs-wittenau.de)
gerne zur Verfügung.

Original-Artikel: http://www.drk-berlin.de/einsaetze/071219_Rettungshunde.htm

Ein Blick von oben auf die Schadensstelle

Bild entnommen aus http://www.berliner-feuerwehr.de/1587.html
(© Berliner Feuerwehr)


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