Hallo an alle,
ich möchte doch alle Rettungshundler davon in Kenntnis setzen, dass wir
gestern abend im Einsatz in Beelitz waren und den gesuchten Mann (Jahrgang
1944) durch die Hunde gefunden wurde.
Wir waren mit 3 Teams und sehr viel engagierten Helfern draußen. Mir hat es persönlich sehr gut gefallen, wie die Helfer uns Hundeführer immer wieder auf den richtigen Weg geleitet haben. Hier gilt es meinen besten Dank auszusprechen.
Leider musste ich dann einen Auszeit nehmen und das letzte Stück wurde dann von Andrea mit Timmy und Steffie mit Loki, von Timo, Lena, Joe und Christine im wahrsten Sinne gemeistert. Über Funk kam dann die unglaubliche Meldung: "Wir haben gefunden".
Laut Bericht durch Andrea war es auch so, wie es immer im Training geübt wird. Der Gesuchte lag an einem Baum, schon etwas unterkühlt und nicht mehr fähig allein zu gehen. Loki, unser jüngster geprüfter Rettungshund, fand die Person und zeigte in gewohnter Manier an. Die herbeigerufenen Sanitäter versorgten die Person und trugen sie zum Polizeiwagen. Vom Polizeiwagen aus wurde der Gefundene dann dem angeforderten Rettungsdienst übergeben. Der Zufall wollte es, dass der Rettungsdienst von unserem Landesbeauftragten, Andreas Grikowsky, und einem Kollegen besetzt war.
Ich freue mich, einen Einsatz mit positivem Abschluss mit durchgeführt zu haben. Gleichzeitig möchte ich den Ausbildern danken, die dieses Ergebnis durch ihre Arbeit erst möglich machen.
Vielen Dank an alle, die die Einsätze möglich machen: Einsatzleiter, Betreuung, Helfer, Hundeführer, Hunde und alle, die ich vergessen habe zu erwähnen.
Natürlich ist man ganz euphorisch, wenn man die Nachricht über Funk hört, dass der Gesuchte gefunden wurde. Der Alltag geht weiter, und der heißt im Rettungshundearbeitsleben: Trainieren, trainieren, trainieren...
Das war wohl ein toller Motivationsschub.
Es grüßt euch alle
Monika
Berlin den 17.08.2008
Mein Name ist Elén Götz und seit September letzten Jahres bin ich mit meinen Mittelschnauzer Simba (2 Jahre alt) - Teil der Rettungshundestaffel "DRK City". W I R absolvieren dort die Ausbildung zum Rettungshund.
Am gestrigen Tage nahm ich am Seminar "Mensch und Hund - Ein Terroranschlag und seine Folgen" organisiert vom ASB teil, als mich ein Alarm erreichte.
Es war 16:45 Uhr, als ich auf einem dieser Klappstühle saß und begeistert den Worten des Dozenten lauschte. Zum Glück überhörte ich aber nicht das leise Geräusch eines Piepers.
Da der Raum voller Rettungshundebegeisterten war musste ich erst realisieren, dass das Geräusch mich betraf und verließ aufgeregt den Hörsaal.
"Flächensuche nach männlicher vermisster Person", stand auf meinem Pieper.
Nun hieß es schnell sein: zurück in den Seminarsaal, Sachen greifen, Handgruß an die anderen und los, kurzes klärendes Telefonat mit meinem Staffelleiter Herrn Benny Weber, dass ich auf dem schnellsten Weg zum Kreisverband kommen würden. Dort befinden sich unsere Einsatzautos, die von den ersten Mitgliedern der Einsatzstaffel vorbereitet werden.
Um 17:15 Uhr traf ich am S-Bahnhof Westkreuz ein und wurde dort von einem unserer Einsatzautos aufgenommen.
Wir gingen mit drei Rettungshundeteams und 12 Staffelhelfern in den Einsatz.
Elén