DRK richtet Notunterkunft für 80 Betroffene in Lichtenberg ein!
    

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Trübes, nasskaltes November-Wetter. Keine guten Bedingungen, um als Bürger des Bezirks Lichtenberg evakuiert zu werden und in eine Notunterkunft umziehen zu müssen. Zum Glück ist alles nur eine Übung! Die Übung einer Einheit des DRK-Katastrophenschutzes, dem so genannten „Betreuungsplatz 500“. Die Übung stand unter der Beobachtung von Polizei, Feuerwehr und diversen Vertretern von Berliner Bezirksämter.

DRK-Übungsleiter Hardy Häusler, sowie die Vertreter der Behörden waren zufrieden: „Übungen sind sehr wichtig! Sie zeigen uns Potentiale auf, die man theoretisch nicht erarbeiten kann.“ „Das Konzept des Betreuungsplatzes ist recht neu und wurde bisher wenig beübt“, so Häusler.

Schon seit 07.00 Uhr früh sind die Helfer des Kreisverbandes Müggelspree am 20.11.2010 auf den Beinen. Sie haben ihre Fahrzeuge beladen und  die Verpflegung vorbereitet. Die Alarmierung des Betreuungsplatzes kann jederzeit erfolgen. Katastrophen sind nicht planbar. So sind die Einheiten des Katastrophenschutzes rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr verfügbar.

Ein „Betreuungsplatz 500“ ist für die Versorgung von bis zu 500 Personen ausgelegt. Betroffene werden bei ihrer Ankunft registriert, erhalten Artikel des persönlichen Bedarfs, Verpflegung, ein Bett zum schlafen und vor allem Fürsorge durch die DRK-Helfer. In Berlin sind wir bislang von Ereignissen verschont geblieben, die den Einsatz eines Betreuungsplatzes 500 erfordert hätten. Doch z.B. beim Jahrhunderthochwasser an der Elbe im Jahr 2002 wurden tausende Menschen in Notunterkünften wochenlang von Katastrophenschützern beherbergt.

„Regelmäßig kommen unserer Schnelleinsatzgruppen Betreuungsdienst zum Einsatz“, weiß Häusler aus Erfahrung. Es handelt sich dann meist um Evakuierungen der Bevölkerung, die wegen eines Bombenfundes aus dem 2. Weltkrieg erfolgen müssen. Diese Schnelleinsatzgruppen können 50 Personen für eine begrenzte Zeit versorgen. Dafür sind sie innerhalb von 60 Minuten am Ort des Geschehens und können schnell Hilfe leisten.

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Letzte Aktualisierung: 22.11.2010