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Mit einem Team aus 13 Sportlern des Rotkreuz-Sport-Challenge (RSC)-Teams
hatten wir die große Ehre an diesem Mega-Event teilzunehmen. An dieser
Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Sandra Bögner, die sich im
Vorfeld darum kümmerte, dass wir dort starten durften und es uns ermöglicht
werden konnte, so viele interessierte Kameraden mitzunehmen.
Um 10.00 Uhr trafen sich die Aktiven in der Dorotheastraße, wo dann die
letzen Vorbereitungen getroffen wurden, ausreichend Wasser und Verpflegung
eingepackt wurde und jeder Sportler eines der neuen Mannschafts-Shirts des
RSC-Teams mit dem roten Bullen erhielt. Nach einer kurzen Fahrt durch die
Stadt trafen wir an der Turnhalle Kruppstraße ein und konnten uns gleich
einen Eindruck von den knapp 200 Spinning-Rädern machen. Es war eine sehr
beeindruckende Kulisse, in der wir in Kürze fahren würden.
Kurzerhand wurde die Alltagskleidung gegen Sportklamotten getauscht.
Natürlich durfte an dieser Stelle das obligatorische Gruppenfoto nicht
fehlen. Nach dem die Erinnerungsaufnahmen im Kasten waren, suchten wir
unsere 7 Räder und bereiteten uns mental auf den Start vor. Es fanden sich
auch gleich 7 Freiwillige, die den Anfang machen wollten. Doch bevor es
losging, gab es noch eine kurze Einweisung in die Fahrräder von unseren
Mädels, die bereits über Spinning-Erfahrung verfügten. Einige waren bereits
bei dem 6 Stunden Indoor-Cycling Marathon im November dabei und brachten
nun ihre Expertise mit ein.
Nachdem die ersten sieben Starter ihre Räder eingestellt, ihre
Wasserflaschen gefüllt, die Handtücher auf dem Lenker liegen hatten, gab die
Polizeivizepräsidentin Frau Koppers pünktlich um 12:00 Uhr das Startsignal.
Nun sollte die Halle für 8 Stunden unter den Klängen der Musik, den
Anweisungen der Instruktoren und den rhythmischen Bewegungen der Teilnehmer
beben. In der erste Stunde stand ein lockeres Aufwärmprogramm an, wobei
schnell klar wurde, dass auch hinter dem Begriff „Warm-Up“ mehr stand und
so wurde schon in der ersten Stunde kräftig geschwitzt. Nach 55 Minuten
erfolgten die Wechsel für die Teams und die Möglichkeit für alle ihre
Wasserreserven aufzufüllen, Kraft zu tanken, ein trockenes T-Shirt
anzuziehen (was die meisten auch dankbar annahmen) und sich ein „noch“
saugfähiges Handtuch zu holen. So wechselten sich die Trainer der Polizei
und der Feuerwehr jede Stunde ab, um uns mit verschiedenen Beats und Übungen
einzuheizen. Den krönenden Abschluss bildeten die letzten beiden Stunden,
denn in der vorletzten Stunde, wurde mit einer Video-Stunde eine Überquerung
der Alpen nachgefahren. Die teilnehmenden Fahrer kostete es zwar viel Kraft,
da selbstverständlich viele Höhenmeter „geklettert“ werden musste, dennoch
hatten alle ihren Spaß dabei und es war ein einmaliges Erlebnis. Nach
dieser Alpentour war es endlich soweit. Die Finale-Stunde begann und bildete
einen super Abschluss eines einzigartigen Events.
So endete pünktlich um 20:00 Uhr dieser Marathon und auch die letzten Fahrer
konnten nun aus dem Sattel steigen und hoffen, dass sie sich keine wunden
Stellen geradelt hatten. Nach einer kurzen Dusche und dem Wechsel in saubere
und vor allem trockene Kleidung, begaben wir uns auf den Heimweg in unseren
Kreisverband. Geschafft!!!!
Obwohl die Erschöpfung allen ins Gesicht geschrieben war, so denke ich, dass
wir alle eine Menge Spaß hatten und froh waren an diesem Indoor-Cycling
Marathon teilnehmen zu dürfen. Es war ein schöner, lustiger und sehr
eindrucksvoller Nachmittag für uns alle und das anschließende Glücksgefühl
trug sein übriges dazu bei. Auf jeden Fall hatten wir uns alle etwas
Regenerationszeit verdient und ich hoffe, dass sie jeder einzelne Sportler
auf seine Art und Weise genießen konnte.
Dieser Tag wird allen Teilnehmer in guter Erinnerung bleiben und vielleicht
heißt es nächstes Jahr wieder: 700 Teilnehmer (oder mehr), 200
Spinning-Räder beim 3. Indoor-Cycling Team Marathon der Berliner Feuerwehr
und Polizei…. und das Rotkreuz-Sport-Challenge Team mit dabei!!!
René Müller |