Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V.


   
  
Herbst- und Tanzfest am 21. Oktober 2009 in der "Schlange"
 

Fotos anklicken für Originalgröße

Rechtzeitig vor Ablauf der Sommerzeit feierten die Senioren des Kreisverbandes Berlin Schöneberg-Wilmersdorf ihr diesjähriges Herbst- und Tanzfest in der "Schlange".

Um 14 Uhr ging's los.
Natürlich mit Kaffee und Kuchen. Für Stimmung musste nicht gesorgt werden, denn sie schien von Anfang an die wahre Gastgeberin gewesen zu sein.

Mit seiner dezenten Musik hauchte Alleinunterhalter Dietmar Jung den herbstlichen Stunden beschwingendes Frühlingsflair ein. Beste Voraussetzung für Worte, die die Symbolträchtigkeit der dritten Jahreszeit ganz unsentimental mit Gedanken über das eigene Leben verbinden.

Diese geeigneten Worte fand Veronika Appel:

"Herbst

Unbemerkt, still über Nacht
ist aus Sommer Herbst erwacht.
Frühe Nebel singen seinen Gruß:
'Suchet Stille, was noch werden muss!'
Letzte Blüten winken Sonnenstrahlen. 
Blätter leuchten, eh’ sie fallen.
Leben sich vom Bild befreit,
sucht die Mitte seiner Ewigkeit.

Herbst bedeckt sein schwermütig Wesen mit bunten Farben.
Dafür gibt er des Jahres letzte Kraft
und spendet in reicher Fülle der Ernte Gaben, 
entwindet der Natur den letzten Saft.
Im Kampf der Natur um Leben und Tod
entscheidet er in letzter Stunde für einen tiefen Schlaf
ohne Zeit und Raum – 
Wintertraum. 
So bereitet er nach ewigem Gebot  
neues Leben aus scheinbarem Tod.“

Ihr gelungener Vortrag bewegte alle durch ausdrucksstarke Darstellungskunst. Ebenso bewegend setzte Frau Radoy mit ihrer ausgewogenen Moderation von Initiation und Vortrag den atmosphärischen Rahmen für einen Nachmittag, der im Frohsinn des Augenblickes Erinnerungen an das Schöne im Vergangenen lebendig werden ließ. Für jeden von uns.

Ausdrücklich erwähnt werden muss, dass  Frau Fichte und Frau Radoy nicht nur moderierend und organisatorisch sondern auch durch ihren intensiven Arbeitseinsatz mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Mihaly Dobriban diesen Nachmittag ermöglicht haben. So mussten zum Beispiel umfangreiche Umräumarbeiten zwischen den Stockwerken die Bedingungen für ein festliches Zusammensein zahlreicher Gäste geschaffen werden. Zahlreich waren sie denn auch alle gekommen. Nicht nur um passiv zu genießen, sondern auch nach Melodien von damals bis heute ihr Tanzbein zu schwingen. So wurde der Nachmittag ein Fest des Frohsinns, der in seinem Abschluss dem Namen unserer Begegnungsstätte vollauf gerecht wurde. Alle ließen sich unter den Melodien des Mannes am Keyboard mitreißen und verbanden sich zu einer Schlange in der "Schlange", die in ihrer Lebensfreude kein Ende nehmen wollte.

So fanden im Vorraum etliche ihre Plätze zwischen Ab- und Aufräumarbeiten. Und die, die da räumten, hatten ihre große Freude daran, dass ihr Einsatz so vielen Menschen glückliche Stunden beschert hatte. Diejenigen, die dann doch irgendwann gingen, ließen sich zu Sätzen hinreißen wie: „Ich habe lange nicht mehr getanzt und gelacht, aber heute konnte und durfte ich es. Ich werde beim nächsten Mal wieder dabei sein!“ Dem war am Ende dieses Tages nichts mehr hinzufügen. 

Arnd Moritz 

       
     

 

 

   

 

              


Diese Seite unterliegt dem Copyright des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V.
Bachestr. 11 - 12161 Berlin - Deutschland
Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Der Landesgeschäftsführer drk@drk-berlin.de
Letzte Aktualisierung: 30.10.2009