Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V.


   
  
Ausflug der Besuchsdiensthelfer/Innen im August 2008

 

Wir ehrenamtlichen Helfer in der sozialen Arbeit treffen uns regelmäßig jeden 4. Mittwoch im Monat zum "Erfahrungsaustausch".

So intensiv und bereichernd Begegnung und Austausch im Rahmen monatlicher

Mittwochstreffen der Besuchsdiensthelfer ein jedes Mal sind, so gelingt es doch stets, den besonderen Veranstaltungen ein Sahnehäubchen aufzusetzen.

Beim letzten Treffen erwartete uns ein historischer Teil Berlins, der sich bis heute seine Zeugenschaft einer abwechslungsreichen Stadtgeschichte bewahrt hat. Berlin ist im Wandel. Er ist typisch für eine Stadt, die durch die Geschichte nachhaltig geprägt wurde. Wandel verändert. Auch die typische Kiezatmosphäre eines Stadtbezirkes. Vieles gerät in Vergessenheit, obwohl wert, bewahrt zu werden.

So sollte den stummen Zeugen Berliner Geschichte das Wort gegeben werden, die die Geschichte der Stadt schon in ihrer Frühzeit selbst mitgeprägt haben.

Wer kann dies besser als jene Menschen, die ihr Leben mit Berlin verbunden haben und selbst Bestandteil lebendiger Kultur Berlins sind? Seit Jahren engagiert sich Schauspielerin Eva Maria Radoy für das Deutsche Rote Kreuz. Und wir alle hatten uns   mittags am S-Bahnhof "Hackescher Markt" eingefunden, um beim „Geschichtenwandern“ auf den Spuren Altberliner Anekdoten und Geschichten durch Mitte mehr über die unbekannten Seiten unserer uns "so vertrauten" Stadt aus berufenem Munde zu erfahren und die stummen Zeugen einer alten und bewegten Stadtgeschichte über ihre junge Stimme der Gegenwart sprechen zu hören.                 

Los ging's am Hackeschen Markt. Wir erfuhren alles. Über ihn und seinen Grafen Hacke, über die Spuren der sagenumwobenen Linden des Heilige-Geist-Friedhofs, über die Fusion von Cölln und Berlin, über die Marienkirche und ihrem Interieur. Dieser Bericht will und kann nicht all die Anekdoten, historischen Ereignisse, Zufälle und menschlichen Einzelschicksale wiedergeben, die das Werden der Stadt so bunt, und bisweilen traurig bis zutiefst tragisch, gestaltet haben.

Für Nachhaltigkeit des Erzählten gab uns die Chronistin eine Skizze des begangenen historischen Viertels mit. So hätten es noch mehr Geschichten werden können. Nicht nur nach dem Geschmack Eva Maria Radoys, denn wir alle hörten interessiert und gebannt ihren Erzählungen zu, die in uns beredte Lebensbilder Berlins entstehen ließen, die fortan vieles im Rahmen einer jahrhundertealten, auch sprunghaften, Stadtgeschichte sehen und verstehen lassen. Aber die uns bis dahin wohlgesonnene Sonne verzog sich hinter Regenwolken, die uns mit ihren Tropfen, den Genuss von Kaffee und Kuchen in einem der Cafés am Fuße des Fernsehturms nahelegte.

Wir hatten vieles zu erzählen und wer neugierig geworden ist und mehr erfahren will über unsere Arbeit und Aktivitäten, der wende sich an den Ehrenamtlichen Besuchsdienst,

DRK Kreisverband Schöneberg-Wilmersdorf e.V., Güntzelstraße 30, 10717 Berlin,
Ansprechpartnerin: Marion Fialski, Tel.: 030 / 86 49 39 16

Arnd Moritz  
 

 

    

 

   

 

              


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Letzte Aktualisierung: 04.11.2008