Der Besucher steht im MittelpunktVor gut einem Jahr wurde der neue Empfang in der Landesgeschäftsstelle des Berliner Roten Kreuzes eröffnet |
|
Es ist schon so, dass der Empfangsraum die Visitenkarte eines Hauses ist. Gleich beim Eintritt wird der Besucher auf die Atmosphäre eingestimmt. Und die ist beim Landesverband des Berliner Roten Kreuzes in der Bachestraße angenehm und ausgesprochen freundlich. Den Gast empfängt ein modernes helles Foyer, ausgestattet mit aktueller Technik, einer Ausstellungs-Vitrine und einem „Pförtner“ oder einer „Pförtnerin“, die kompetent Auskunft geben, weiterhelfen und über alles Bescheid weiß. |
Das war nicht immer so. Noch vor zwei Jahren stand der Kunde etwas ratlos im halbdunklen Eingangsraum und versuchte sich zu orientieren. Das rief nach Veränderung.
|
Yvonne Fischer, Leiterin des Berliner DRK-Suchdienstes mit Sitz in der Bachestraße, nahm sich der Sache an. Sie und ihr Team erarbeiteten ein Konzept zur Gestaltung des Empfangs und setzten es zügig um. Üppige Mittel waren nicht vorhanden, es galt des Sparsamkeitsprinzip. Wichtig war, die Erreichbarkeit zu sichern, das Erscheinungsbild des Roten Kreuzes in der Öffentlichkeit zu verbessern, den Kunden oder Besucher spüren zu lassen, dass er wichtig ist und sein Anliegen schnell bearbeitet wird. So wurden Tresen und Vitrine angeschafft, Beleuchtung, Telefon-Anlage und PC-Anschluss installiert. Die Vitrine wurde mit Verkaufsartikeln des DRK bestückt. Zum 1. April
2004 konnte der neue Empfang in Betrieb genommen werden. |
Wochentags von 8 – 18 Uhr erhält man Auskunft über das gesamte Haus. Der Kollege am Empfang erledigt neben der Besucherbetreuung Verwaltungsarbeiten wie Postein- und -ausgang, Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, nimmt Spenden entgegen, gibt Auskunft über Blutspendetermine und ehrenamtliche Mitarbeit im DRK, zu Kleiderspenden, Ausbildung, Selbsthilfegruppen, soziale Dienstleistungen und vieles mehr. Kurz, er muss rundum fit sein in DRK-Angelegenheiten.
Die Besetzung des Empfangs war zunächst ein nicht geringes Problem, da es keine Finanzen für einen zusätzlichen Arbeitsplatz gab. So wurde die Idee des „rollierenden Systems“ geboren. Das heißt, jeder Mitarbeiter im Haus wird eingesetzt, jeweils für fünf Stunden, keiner schließt sich aus.
Ausgenommen sind der Rettungsdienst und das KundenServiceCenter, deren Mitarbeiter in eigenen Schichtsystemen tätig sind. Für Yvonne Fischer heißt das, jeden Monat einen Dienstplan zu erarbeiten, der mit den jeweiligen Terminen der 30 beteiligten Kollegen abgestimmt wird. Auch an Ersatz für kurzfristige Ausfälle muss gedacht werden, denn der Platz am Tresen darf nicht leer sein. „Mein monatliches Puzzle“ nennt Frau Fischer diesen Plan und ist froh, dass alle trotz der zusätzlichen Belastung aktiv mitmachen. „Es ist ein schönes Miteinander entstanden, die Hilfsbereitschaft untereinander ist groß“ meint sie.
Wer also etwas über das Berliner Rote Kreuz wissen oder einen Mitarbeiter sprechen möchte, Auskunft oder Rat braucht, sollte den Weg in die Bachestraße nicht scheuen. Im persönlichen Gespräch erfährt man immer mehr als am Telefon und, wie gesagt, jeder Besucher ist willkommen und wird freundlich empfangen.
Diese Seite unterliegt dem
Copyright
des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V.
Bachestr. 11 - 12161 Berlin - Deutschland
Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Der Landesgeschäftsführer
drk@drk-berlin.de
Letzte Aktualisierung:
05.03.2012