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Berlin, den 08.02.2010
DRK warnt: Hitzewelle kann Haut und Kreislauf gefährden
Die aktuelle Hitzewelle kann Haut und Kreislauf gefährden. Dr. Henrik Schierz, Notarzt und ärztlicher Leiter der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH, weist besonders auf zwei Bevölkerungsgruppen hin, die von der Hitze betroffen sind: Kleinkinder und ältere Menschen.
Kleinkinder können schnell einen Sonnenbrand bekommen. Sie sollten bei diesen Temperaturen immer ein Hemdchen und ein Hütchen tragen und nicht zu lange der direkten Sonne ausgesetzt werden.
Senioren tendieren zu einer verringerten Flüssigkeitsaufnahme. Dr. Schierz verweist auf die Gefahr von Atemproblemen und Kreislaufschwächen. Besonders jetzt sollten ruckartige Bewegungen vermieden werden, um die Gefahr von Ohnmacht und Stürzen zu vermeiden. Er empfiehlt besonders Senioren, dass diese ihr tägliches Flüssigkeitspensum von 1,5 auf 2 l pro Tag erhöhen.
Wie wichtig diese Hinweise sind, zeigt ein einfacher Vergleich: In Berlin werden über 7000 Senioren vom DRK ambulant betreut. Dazu zählt der Hausnotruf, ein individuelles Alarmierungssystem für Senioren. Nach Auslösung eines Notrufs rückt der DRK- Bereitschaftsdienst aus und unterstützt die Hilfebedürftigen. Im Juli 2010 verzeichnete der DRK -Hausnotruf bisher das dreifache Alarmierungsaufkommen gegenüber einem durchschnittlichen Monat. Die Alarmierungsursachen im Juli waren Kreislaufprobleme, häufig eine Folge von wenig Trinken.
DRK-Ansprechpartner
Rüdiger Kunz, Telefon (0 30) 850 05-384 / 0172 323 83 30
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Letzte Aktualisierung:
12.07.2010