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Der kleine Berliner Ortsteil Kladow ist bekannt für die Nähe zum Wannsee.
Die Ruhe und Abgeschiedenheit lässt die Leute vergessen, dass sie in einer
der größten Metropolen Europas sind.
In diesem kleinen Örtchen fand am 10. September 2009 ein Aktionstag im
Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk Berlin gGmbH statt.
Das Fest stand unter dem Motto „Songs statt Sucht“, was man an allerhand
Infoständen gegen Alkohol- und Zigarettengenuss beobachten konnte.
Es gab zum Beispiel einen Milchstand, eine alkoholfreie Cocktailbar und
diverse kreative Freizeitangebote wie einen Kletterturm, sowie Leute, die
Luftballons gefaltet und Straßenkunst aufgeführt haben.
Ermöglicht wurde dies durch das große Engagement der Auszubildenden. Sie
waren es, die die Stände geplant und auch betreut hatten.
So waren die Metaller verantwortlich für den Auf- und Abbau der Bühne, die
Hauswirtschaft sorgte für die Verköstigung der Gäste mit süßen und
herzhaften Leckereien, die Fahrradmonteure für den Fahrradparcour und die
Büroleute druckten erst T-Shirts für den Event und sorgten anschließend
dafür, dass jeder mit kostengünstigen Cocktails, Milchshakes und Softdrinks
versorgt werden konnte.
Natürlich hat die Mensa auch wie in jedem Jahr mitgeholfen, diesmal gab es
Currywurst und Burger zum selbst Belegen.
Obwohl für das Fest promoted wurde, waren leider nicht so viele Besucher da
wie erwartet. Jedoch kam jeder, der den Weg auf sich genommen hatte, auf
seine Kosten.
Ein wichtiger Bestandteil dieses Nachmittages war, wie das Motto schon
verriet, die Musik. Ein Teil davon war die Band
„Unklar“
aus unserem
Haus, die verschiedene Titel neu interpretierte, zum anderen Teil aber auch
die Band aus dem zweiten Berliner Berufsbildungswerk, die
„Annedore-Leber-Band“, die Rap und allseits bekannte Pophits vorgetragen
hat. Unterstützt wurden diese Nachwuchsmusiker von den alten Profis des
Spaß-Rocks „die Strolche“ und der Band „Jester“, die den gelungenen
Musikabend mit ihren sanften Rockklängen abrundeten.
Bei den Nachbarn sorgte die Ankündigung der Rockmusik für Unsicherheit,
vermutlich, da vor allem Krach erwartet wurde, aber sie wurden mit
fröhlicher, mitreißender Musik belohnt – und das kostenlos.
Sicherheitshalber kamen zwar die Ordnungshüter vorbei, die allerdings keinen
Verstoß im Sinne der Lärmemission feststellen konnten (und sicher gern
länger geblieben wären).
Nachdem unsere Besucher, Teilnehmer und Mitarbeiter viel Spaß hatten, gab es
zum Abschluss noch ein gemütliches Lagerfeuer mit typischen Snacks.
Begleitet wurde die gesellige Runde von dem Teilnehmer Flo, der spontan zu
seiner Gitarre griff und so dem Abend ein schönes, romantisches Ambiente
verlieh.
Sandra B. ( BVB )
Annelie C. (Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen) |