Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk
im DRK Berlin gGmbH (RKI BBW)


Aufnahmeverfahren

 

     

Allgemeines

Die Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk im DRK Berlin gGmbH (RKI BBW) ist eine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation. Sie steht jungen Erwachsenen offen, die wegen einer Behinderung oder einer drohenden Behinderung in ihrer beruflichen und sozialen Lernfähigkeit beeinträchtigt sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Bereitschaft, aktiv an der eigenen beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung mitzuwirken. Das pädagogisch orientierte Maßnahmeangebot und die begleitenden Hilfen dienen dem Ziel einer beruflichen Erstausbildung und Integration auf dem Arbeitsmarkt.

Teilnehmer an berufsbildenden Rehabilitationsmaßnahmen

Aufgenommen werden junge Menschen in der Regel im Alter von 18 bis ca. 30 Jahren mit

Psychischen Behinderungen z.B.

  • Psychosen (Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis, affektive Psychosen)

  • neurotische Fehlentwicklungen, Angsterkrankungen, Zwangserkrankungen)

  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

  • psychosomatische Störungen

  • Borderline - Störungen

  • autistische Störungen

  • hirnorganisches Psychosyndrom

Mehrfachbehinderungen als Verbindung vorwiegend psychischer Beeinträchtigung mit

  • Lernbehinderungen

  • Anfallsleiden mit medikamentöser Einstellung

  • Körperbehinderungen und Sinnesbehinderungen, sofern diese keine besonderen Hilfen erforderlich machen.

Nicht aufgenommen werden Bewerber*

  • deren medizinische Rehabilitation noch im Vordergrund steht

  • mit Drogen und Alkoholabhängigkeit

  • mit schweren Körperbehinderungen

  • die ein sozialpädagogisches Maßnahmeangebot ablehnen

  • die eine medizinische Versorgung ablehnen

Aufnahmeverfahren und Eignungsanalyse / Arbeitserprobung

Die für den Wohnort des Behinderten zuständige Agentur für Arbeit

  • klärt die individuellen Voraussetzungen für eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme

  • klärt die Zuständigkeit der Leistungsträger

  • erstellt einen Eingliederungsvorschlag, der an das RKI BBW weitergeleitet wird.

Im RKI BBW werden die Eingliederungsvorschläge im Aufnahmeteam bearbeitet, die Planungen für die vorgeschlagenen Maßnahmen vorbereitet und ggf. dem Leistungsträger aus fachlicher Sicht erforderliche Veränderungen empfohlen.

Das Aufnahmeteam verschafft sich einen möglichst vollständigen Überblick über die Behinderung und ihre Auswirkungen, den bisherigen Werdegang sowie die beruflichen Vorstellungen eines Bewerbers. Grundlage dazu ist der Eingliederungsvorschlag (einschließlich der Gutachten des Ärztlichen und des Psychologischen Dienstes der Agentur für Arbeit), Zeugnisse und andere relevante Unterlagen. Im Einzelfall müssen diese ergänzt und aktualisiert werden, und es muss Kontakt zu anderen Stellen aufgenommen werden, die bisher an der Rehabilitation mitgewirkt haben.      

Eignungsanalyse / Arbeitserprobung

 

                  


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Letzte Aktualisierung: 26.09.2011