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Eigentlich war es
wie jedes Jahr an meinem Geburtstag, es regnete.
Was am
17.11.2010 anders war möchte ich Ihnen erzählen.
Die „Villa Albrecht“ verwandelte sich
in ein Revuetheater und man hatte den Eindruck, dass spätestens beim
Beginn der Veranstaltung der Blitz einschlug.
Angekündigt als: „Ein musikalischer
Streifzug aus dem Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre“ entpuppte sich
die Darbietung als ein gekonnt vorgetragenes Feuerwerk von bekannten
Berliner Gassenhauern. Die Professionalität des Ensembles mit Mina
Babaei, Dadesch Delanoff, Adriane Rimscha, Lutz Thase, Mandy Thörner,
Dietmar Tronin und Carmen Zapata sorgte für einen kurzweiligen
Nachmittag, an dessen Ende sich die zahlreichen Gäste begeistert noch
eine Zugabe erklatschten. Populäre Melodien wie: „In der Bar zum
Krokodil, Ich bin die Marie von der Haller Revue und Ausgerechnet
Bananen“ erklangen im „Revuetheater Albrecht“ und animierten die
Zuschauer zum mitklatschen. Nachdem der letzte Ton verklungen war,
beherrschte deshalb auch nur ein Wort die Runde der überwältigten
Gäste: „Schade“.
Es war angenehm, wie das Ensemble
gekonnt und leicht durch das Programm führte. Kleine Änderungen
gegenüber dem Original gaben dem
Ganzen eine persönliche Note, so
wurde z.B. aus einer bekannten Melodie ein Sprechgesang.
Wenn ich eine Veranstaltung der „Villa
Albrecht“ besuche, habe ich auf Grund des netten, engagierten und
qualifizierten Personals, Erwartungen, die über das übliche Maß
hinausgehen; dieser Nachmittag jedoch stellte alles in den Schatten. Der
Berliner würde sagen:“ Ein´s rauf mit Mappe“. Alles in Allem; ein
gelungener Nachmittag, für den wir den verantwortlichen Organisatoren
und Künstlern gar nicht genug danken können.
Johann Wolfgang von Goethe hat einmal
gesagt:“ Vollkommenheit ist die Norm des Himmels; Vollkommenes wollen,
die Norm des Menschen“. Ein gutes Motto für diesen schönen Tag.
Hans Peter Harbig |