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Kennen Sie die Sportart Floorball? Falls
nicht, dann muss Ihnen das nicht peinlich sein. Auch für die
Sanitäter des DRK-Kreisverbandes Wedding / Prenzlauer Berg e. V.
war es eine neue Erfahrung, als sie am vergangenen Wochenende
vom 26. bis 28. August das internationale Floorball-Turnier "X3M
Berlin Open" im Velodrom an der Landsberger Allee absicherten.
Bei dem Turnier traten 16 Spitzenmannschaften aus ganz Europa
an, etwa aus Norwegen, der Schweiz oder Tschechien. Auch
deutsche Mannschaften waren natürlich vertreten.
Aber was ist nun eigentlich Floorball?
Diese relativ junge Mannschaftssportart ist in den siebziger
Jahren aus dem Hallen- und Eishockey entstanden. Hierbei
versucht man mit einem am Boden geführten Schläger einen Ball
ins Tor zu befördern, wobei wie beim Eishockey auch hinter den
Toren gespielt werden kann. Das Spielfeld ist von einer
kniehohen Bande umgeben, die transportabel in jeder Turnhalle
aufgebaut werden kann.
Ganz anders als beim Eishockey sind
allerdings keine körperbetonten Angriffe
("Checks") erlaubt, so dass das Spiel
zwar sehr schnell und dynamisch läuft, aber dennoch
vergeichsweise friedlich ist. Heute noch eine Trend- oder
Nischensportart, soll Floorball in einigen Jahren sogar in das
olympische Program aufgenommen werden.
Die Sanitäter des DRK waren an den drei
Spieltagen des Turnier insgesamt 22 Stunden vor Ort und
sicherten dabei 42 Spiele ab. Im Einsatz waren vier Sanitäter
mit einem Krankentransportwagen für eventuell benötigte
Patiententransporte. Erwartungsgemäß musste einen Vielzahl von
kleineren Hilfeleistungen erbracht werden, wie etwa zu kühlende
Sportverletzungen.
Größere Notfälle blieben glücklicherweise
aus.
So konnten sich die Helfer meist auf die sehr spannenden und
abwechslungsreichen Spiele konzentrieren, bei denen am Ende die
Mannschaft aus dem tschechischen Vitkovice als glücklicher
Turniersieger hervorging. |