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04.04.2017

Der Tag der geistigen Fitness

Von: Villa Albrecht

Geistig aktiv bleiben bis ins hohe Alter? Natürlich, in der Villa Albrecht.

Kenntnisse zu Berliner Gebäuden waren gefragt (Foto: Fabian Müller)
Die Farberkennung erforderte hohe Konzentration (Foto: Fabian Müller)
Zum abschließenden Mittag gab es Spezialitäten vom Grill (Foto: Fabian Müller)

Kenntnisse zu Berliner Gebäuden waren gefragt (Foto: Fabian Müller)

Kenntnisse zu Berliner Gebäuden waren gefragt (Foto: Fabian Müller)
Die Farberkennung erforderte hohe Konzentration (Foto: Fabian Müller)
Zum abschließenden Mittag gab es Spezialitäten vom Grill (Foto: Fabian Müller)

Die Farberkennung erforderte hohe Konzentration (Foto: Fabian Müller)

Kenntnisse zu Berliner Gebäuden waren gefragt (Foto: Fabian Müller)
Die Farberkennung erforderte hohe Konzentration (Foto: Fabian Müller)
Zum abschließenden Mittag gab es Spezialitäten vom Grill (Foto: Fabian Müller)

Zum abschließenden Mittag gab es Spezialitäten vom Grill (Foto: Fabian Müller)

Unser Gehirn benötigt ständig "Trainingseinheiten" bzw. neue Anforderungen, um fit zu bleiben. Es muss trainiert werden, damit man sich auf einzelne Funktionen wie Merkfähigkeit, Erinnerungsvermögen und Konzentration verlassen kann. Schon 10 Minuten tägliches Gehirntraining würde bereits genügen, um das Gedächtnis fit zu machen und fit zu erhalten.

Mit diesem nützlichen Hintergrundwissen gingen auch die Mieter und Gäste der „Villa Albrecht“ in den Tag der geistigen Fitness am 04. April. Auf insgesamt sechs Stationen wurden den Senioren einiges an Denkvermögen und Aufmerksamkeit abverlangt. An der ersten Station wurde eine Kombination aus Balance- und Konzentrationsübung vorbereitet. Eine große Herausforderung wartete auch an Station 2. Laura Madmouj zeigte dort mehrere Gegenstände auf einem Tisch. In nur sehr kurzer Zeit mussten die Gäste sich diese Gegenstände genau einprägen, denn diese wurden umgehend verdeckt. Was lag alles auf dem Tisch? Welche Farbe hatte der Würfel gleich noch und welche Augenzahl lag oben? Die kniffeligen Fragen konnten viele gut beantworten, aber einige sagten auch gleich, dass es ihnen auf die Schnelle sehr schwer fiel.

Station 3 verlangte erstmal geographische Kenntnisse von Berlin, denn die Stadtteile wurden als Puzzle zusammengesetzt. Für die meist gebürtigen Berliner war dies keine wirkliche Herausforderung, daher hatte Jonas Laks noch eine zweite Aufgabe in petto: ein Tiermemory. Das kniffelige dabei waren die Zahlen auf der Rückseite, die einen schon ein bisschen durcheinander bringen konnten. Wo lag die Giraffe noch gleich? Unter der 22 oder der 36?

Frau Kollberg machte mit den Senioren Wortassoziationen an Station 4. Sie zeigt ein Bild, z.B. ein Auto und die Senioren zählten alles auf, was ihnen dazu einfiel, von Führerschein über TÜV bis hin zu Lenkrad und Batterie. Auch Wortzusammensetzungen, wie Autobahn, waren unter den Nennungen. Überlegen selbst einmal, wie viele Wörter Sie mit dem Begriff „Auto“ kennen. Station 5 war wieder was für langjährige Berliner. Frau Heß las eine Geschichte vor, mit typischer Berliner Schnauze. Dabei ging es um die Gebäude in der Hauptstadt und deren Spitznamen. Viele waren den Senioren bekannt, einiges kam wieder in Erinnerung und so mancher Spitzname war auch den gebürtigen Berlinern neu. Um nur einige Beispiele zu nennen: Fernsehturm = St. Josef oder Telespargel, Funkturm = langer Lulatsch.

Die Mieter und Gäste hatten viel Spaß an diesem Vormittag und das anschließende Mittag vom Grill rundete die schönen Stunden ab. Ein paar Tipps möchte ich Ihnen gern noch mit auf den Weg geben:

• verbringen Sie Ihre Freizeit stressfrei
• versuchen Sie die geistige Fitness nicht zu erzwingen
• an der "Trainingseinheit" an sich sollte man Gefallen finden
• das Einlegen einer Pause ist überaus wichtig, z.B. ein Spaziergang
• Ernährung ist sehr wichtig: frisches Gemüse, Obst und ballast-stoffreiche Vollkornprodukte fördert die Gedächtnisleistung
• Trinken Sie viel (mindestens 2 Liter pro Tag)

Wenn Sie Fragen zum Gehirntraining haben oder es selbst einmal probieren möchten, dann sprechen sie uns gern an.