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11.10.2017

Doppelter Erfolg für die Rettungshunde

Von: Landesbereitschaft Berliner Rotes Kreuz

Ein Rettungshund ruht sich nach seinem Einsatz aus. Foto: Dennis Lloyd Brätsch/DRK

Ein Rettungshund ruht sich nach seinem Einsatz aus. Foto: Dennis Lloyd Brätsch/DRK

Wegen eines vermissten Spaziergängers waren die Rettungshundestaffeln des DRK-Kreisverbands Berlin-Zentrum, des DRK-Kreisverbands Reinickendorf-Wittenau e. V. und der Rettungshundestaffel Berlin e. V. im BRH in der Nacht zum 11. Oktober 2017 im Spandauer Forst im Einsatz. Ein 65-jähriger Mann hatte zuvor den Polizei-Notruf gewählt, da er sich im Wald verirrt hatte. Nachdem die Polizei bereits umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt hatte, machten sich die Rettungshundeteams auf die Suche in dem durch Schäden des Sturms Xavier noch immer schwer zugänglichen Waldstück. Dort fanden sie bald das offenbar verlorene Handy des Vermissten. Einige Zeit später konnte auch der 65-Jährige leicht unterkühlt, ansonsten aber unverletzt aufgefunden werden.

Als die Suche damit offiziell beendet war, schlug ein noch im Suchgebiet befindlicher Hund erneut an. Er hatte eine offenbar verwirrte Frau entdeckt, die mitten in der Nacht im Wald umherirrte. Die ehrenamtlichen Helfer übergaben sie der Polizei, den ursprünglich Vermissten brachten sie ihn in ein Krankenhaus.

Insgesamt 42 ehrenamtliche Einsatzkräfte und 12 Hunde waren in dieser Nacht im Einsatz. Sie stehen unentgeltlich rund um die Uhr bereit, um Vermisste zu suchen. Dafür werden sie bei Bedarf über die Polizei alarmiert.

Mehr über die Rettungshundearbeit erfahren

11.10.2017: Die B.Z. berichtet über den Einsatz