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10.02.2017

Herzenswärme bei Minusgraden

Von: DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.

Schüler sammelten Geld für den DRK-Wärmebus. Fotos: Anja Höfer/DRK
Einmal in den Wärmebus hineinschauen.
Carlo Trobisch und Heike Golletz beantworten Fragen.
Jeder möchte etwas wissen. Alle Hände sind oben.

Schüler sammelten Geld für den DRK-Wärmebus. Fotos: Anja Höfer/DRK

Schüler sammelten Geld für den DRK-Wärmebus. Fotos: Anja Höfer/DRK
Einmal in den Wärmebus hineinschauen.
Carlo Trobisch und Heike Golletz beantworten Fragen.
Jeder möchte etwas wissen. Alle Hände sind oben.

Einmal in den Wärmebus hineinschauen.

Schüler sammelten Geld für den DRK-Wärmebus. Fotos: Anja Höfer/DRK
Einmal in den Wärmebus hineinschauen.
Carlo Trobisch und Heike Golletz beantworten Fragen.
Jeder möchte etwas wissen. Alle Hände sind oben.

Carlo Trobisch und Heike Golletz beantworten Fragen.

Schüler sammelten Geld für den DRK-Wärmebus. Fotos: Anja Höfer/DRK
Einmal in den Wärmebus hineinschauen.
Carlo Trobisch und Heike Golletz beantworten Fragen.
Jeder möchte etwas wissen. Alle Hände sind oben.

Jeder möchte etwas wissen. Alle Hände sind oben.

Seit Schuldirektorin Petra Herre vor zwei Monaten das Buch „Ein mittelschönes Leben“ von Kirsten Boie in den Deutschunterricht genommen hat, dreht sich bei den Fünftklässlern der Elizabeth-Shaw-Grundschule alles um Obdachlose. Die Schüler wollten selbst etwas tun und organisierten gleich drei Kuchenbasare. Dabei sind stolze 438 Euro zusammengekommen, die sie heute der Leiterin des Referates Wohlfahrt und soziale Arbeit, Heike Golletz, und Wärmebus-Fahrer Carlo Trobisch überreichten.

Drei mal 45 Minuten löcherten sie die beiden rund um den DRK-Wärmebus. Sie erfuhren, dass die ehrenamtlichen Helfer sich auch mit Obdachlosen verständigen können, die eine andere Sprache sprechen. Notfalls mit Händen und Füßen. Oder mit Bilderkarten.

Heike Golletz erzählte, dass es nicht nur in Berlin einen Wärmebus gebe. In Paris können Obdachlose in einem ausrangierten Rettungswagen zu Notunterkünften gefahren werden. Kinder, die in Berlin auf der Straße leben, gebe es zum Glück nur wenige. Zu ihrer Sicherheit haben Obdachlose oft einen Hund dabei, der gleichzeitig ihr einziger Begleiter ist. Passanten versorgen die Hunde gut mit Futter.

Carlo Trobisch ist als Fahrer dabei seit der DRK-Wärmebus 2009 gestartet ist. Sein bewegendster Moment liegt erst drei Wochen zurück als er eine hilflose, kranke Obdachlose in eine Frauenunterkunft gebracht hat. Bei den Minusgraden hätte sie die Nacht nicht überlebt.

Von dem Geld der Schüler kauft das Team einen Stapel Unterwäsche für Obdachlose. Übrigens, noch bis Ende März kann jeder den DRK-Wärmebus zu einem Obdachlosen rufen: 0170 910 00 42.