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03.07.2017

Leitende Notärzte üben Großschadenslage

Von: DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.

DRK-Helfer studieren die Patientensimulationskarten.
Am Einsatzleitwagen ist immer was los.
Das Team bespricht das weitere Vorgehen.
In der Mittagspause trafen sich alle im Hof.

DRK-Helfer studieren die Patientensimulationskarten.

DRK-Helfer studieren die Patientensimulationskarten.
Am Einsatzleitwagen ist immer was los.
Das Team bespricht das weitere Vorgehen.
In der Mittagspause trafen sich alle im Hof.

Am Einsatzleitwagen ist immer was los.

DRK-Helfer studieren die Patientensimulationskarten.
Am Einsatzleitwagen ist immer was los.
Das Team bespricht das weitere Vorgehen.
In der Mittagspause trafen sich alle im Hof.

Das Team bespricht das weitere Vorgehen.

DRK-Helfer studieren die Patientensimulationskarten.
Am Einsatzleitwagen ist immer was los.
Das Team bespricht das weitere Vorgehen.
In der Mittagspause trafen sich alle im Hof.

In der Mittagspause trafen sich alle im Hof.

Wie bewältigt man eine Großschadenslage mit vielen Verletzten? Das war die Kernfrage der Abschlussübung eines Lehrgangs zum Leitenden Notarzt (LNA). Auf dem Gelände der DRK-Landesgeschäftsstelle mussten die angehenden LNAs in zwei Übungsdurchgängen bei einem simulierten Massenanfall an Verletzten (MANV)  das Gelernte unter Beweis stellen. 34 ehrenamtliche DRK-Helfer aus den Kreisverbänden Müggelspree, Schöneberg-Wilmersdorf, Zentrum, Nordost, Steglitz-Zehlendorf sowie den Zentralbereitschaften Fernmeldedienst und CBRN-Dienst hatten dafür eine größere Einsatzstelle aufgebaut, wie sie sich aus einem Einsatz zum vorbeugenden Sanitätsdienst zu einer Großschadenslage entwickeln kann.

Anders als bei anderen Großübungen mit zahlreichen Verletztendarstellern wurde die Übung mit Hilfe des Patientensimulationssystems durchgeführt. Bei diesem System werden die Patienten mit einem Kartensystem dargestellt. Dadurch ist es möglich große Mengen an Patienten einzuspielen und von den Übungsteilnehmern eine große Anzahl von Entscheidungen einzufordern. Diese können anschließend statistisch ausgewertet werden, um das Übungsergebnis qualitativ zu bewerten.

Nachdem die ersten Patienten eingespielt worden waren, machten sich die Hälfte der LNA-Anwärter zusammen mit den DRK-Helfern an die Abarbeitung der MANV-Lage während die andere Hälfte der LNA-Anwärter ein Planspiel durchführte. Anschließend wurden die Gruppen getauscht und die Übungen erneut durchgeführt. Für die DRK-Helfer, war dies auch eine gute Gelegenheit, die Kommunikation und Führungsstrukturen insbesondere in Zusammenarbeit mit externen Einsatzkräften zu üben.

Der LNA-Kurs wird jährlich in Zusammenarbeit mit NAW-Berlin und unter der Kursleitung des DRK-Landesarztes, Jens-Uwe Retter, sowie dem Vorsitzenden der AG Notarzt Berlin, Dr. Jörg Beneker, durchgeführt. An der Übung nahmen 40 Notärzte teil. Fast die Hälfte kam aus Berlin, der Rest aus dem gesamten Bundesgebiet.

Unterstützt wurde die Übung durch das Technische Hilfswerk (THW) und eine Verpflegungsgruppe der Bereitschaft Neukölln, die über die gesamte Zeit der Übung für eine ausgezeichnete Verpflegung aller Einsatzkräfte sorgte.

Text: Timur Flissikowski

Fotos: Iris Hardt (1-3), Regina Radke-Lottermann (4)