Fachschule für HeilerziehungspflegeFachschule für Heilerziehungspflege

Fachschule für Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger/ Heilerziehungspflegerin werden

Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen unterstützen Menschen mit Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der Beruf ist vielseitig, herausfordernd und kreativ. Er verlangt Sensibilität und Verantwortung.

Sie begegnen Menschen mit Beeinträchtigung auf Augenhöhe und helfen Berührungsängste abzubauen, damit Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in unserer Gesellschaft selbstverständlich miteinander leben.

Wir möchten in unseren Studierenden die Begeisterung für den Beruf der Heilerziehungspflege wecken.

Besonderes PLUS der Ausbildung beim DRK:
  • Praktika- und Arbeitsplatzangebote innerhalb des DRK Netzwerkes.
  • Verschiedene Lernortkooperationen, welche anschauliches und aktives Lernen ermöglichen
  • Umfassende Vorbereitung auf diesen verantwortungsvollen Beruf mit Zukunft
Beginn:
  • jährlich September
Dauer:
  • drei Jahre Vollzeit
  • vier Jahre Teilzeit
  • Berufsbild

    Die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in soll befähigen, Menschen mit Beeinträchtigung zu fördern, sie zu begleiten und ihnen Hilfe zur sozialen Eingliederung zu geben.

    Als sozialpädagogisch- sozialpflegerische Fachkräfte handeln sie selbstständig und eigenverantwortlich.

    Sie erlernen erweiterte Kompetenzen in Planung, Strukturierung und Reflexion des professionellen Handelns. Heilerziehungspfleger/-innen sind qualifiziert für die Übernahme von Führungsverantwortung und zur beruflichen Selbstständigkeit. Der Beruf hat eine hohe Zukunftssicherheit, da Fachkräfte für Menschen mit Beeinträchtigung immer gebraucht werden.

    Die Einsatzmöglichkeiten für Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen sind sehr vielfältig, da es sich um einen staatlich anerkannten sozialpflegerischen Beruf handelt.

  • Voraussetzungen für die Vollzeitausbildung

    Mittlerer Schulabschluss (MSA, Realschulabschluss) und

    • erfolgreicher Abschluss einer zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung oder
    • erfolgreicher Abschluss einer einschlägigen Berufsfachschule oder
    • erfolgreicher Abschluss einer mindestens dreijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung oder
    • erfolgreicher Abschluss einer mindestens zweijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige nichteinschlägige oder eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit oder
    • eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit oder
    • eine vierjährige nichteinschlägige Berufstätigkeit

    oder

    • allgemeine Hochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife

    und eine mindestens achtwöchige für die Fachschulausbildung förderliche Tätigkeit im sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Bereich

    oder

    Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife oder allgemeine Hochschulreife, die in einem Bildungsgang der Fachrichtung Sozialwesen erworben wurde.

    und

    • ärztliches Gesundheitszeugnis
    • aktuelles erweitertes Führungszeugnis
  • Voraussetzungen für die Teilzeitausbildung (berufsbegleitend)

    Mittlerer Schulabschluss (MSA, Realschulabschluss) und

    • erfolgreicher Abschluss einer zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung oder
    • erfolgreicher Abschluss einer einschlägigen Berufsfachschule oder
    • erfolgreicher Abschluss einer mindestens dreijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung oder
    • erfolgreicher Abschluss einer mindestens zweijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige nichteinschlägige oder eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit oder
    • eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit oder
    • eine vierjährige nichteinschlägige Berufstätigkeit

    oder

    • allgemeine Hochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife

    und eine mindestens achtwöchige für die Fachschulausbildung förderliche Tätigkeit im sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Bereich

    oder

    Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife oder allgemeine Hochschulreife, die in einem Bildungsgang der Fachrichtung Sozialwesen erworben wurde.

    und

    • ärztliches Gesundheitszeugnis
    • aktuelles erweitertes Führungszeugnis
    • Einverständniserklärung des Arbeitgebers
    • Nachweis (Arbeitsvertrag) über eine Tätigkeit in einer anerkannten sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtung mit mindestens der Hälfte der üblichen Arbeitszeit
  • Inhalte & Abschluss

    Unterricht/Fachpraktische Ausbildung

    Fachrichtungsübergreifender Unterricht

    Deutsch

    Fremdsprache- Englisch

    Fachrichtungsbezogener Unterricht

    Der Heilerziehungspfleger/die Heilerziehungspflegerin in Beziehung zu Menschen mit Behinderungen

    Der Heilerziehungspfleger/die Heilerziehungspflegerin in Beziehung zum Team

    Der Heilerziehungspfleger/die Heilerziehungspflegerin in Beziehung zu institutionellen und rechtlichen Bedingungen

    Der Heilerziehungspfleger/die Heilerziehungspflegerin in Beziehung zur Gesellschaft

    Fachpraktische Ausbildung (nur bei Vollzeitstudium)

    Praxisbegleitender Unterricht

    Vollzeit : Unterrichtszeit wöchentlich von 8 – 15 Uhr (zwei Tage bis 13.30 Uhr)
    Teilzeit: durchschnittlich 16 Wochenstunden verteilt auf zwei Wochentage

    Abschluss:
    • Staatlich geprüfter Heilerziehungspfleger/ staatlich geprüfte Heilerziehungspflegerin
    • Staatliche Anerkennung durch den Senat für Bildung, Jugend und Familie
  • Bewerbung

    Bitte melden Sie sich schriftlich mit dem Anmeldeformular an.

  • Praktika (nur Vollzeit)

    In das Vollzeitstudium sind vier Praktika von umfänglich zwei mal 10 Wochen und zwei mal 12 Wochen in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe integriert.

  • Kosten & Finanzierung

    Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger/ zur Heilerziehungspflegerin ist schulgeldpflichtig.

    Die Kosten belaufen sich von 70,- bis 120,-€ im Monat zuzüglich 100,-€ Lehrmittelgebühren und 25,-€ Einschreibgebühr.

    Gute Bildung finanziell fördern

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, berufliche Aus- und Weiterbildung zu finanzieren. Denn gute Bildung kostet: ob Schulgeld, Seminargebühr oder der Beitrag für andere Bildungsmaßnahmen. Bund und Länder unterstützen deshalb Bildungsmaßnahmen mit vielen Förderprogrammen, damit die Finanzierung nicht zur Hürde wird.

    Gern informiert und berät Sie die Schulleitung zu Ihren persönlichen Möglichkeiten.

    Schulgeldermäßigung/ Sozialstipendium

    Auf Antrag kann der Schulgeldbetrag entsprechend der Schulgeldtabelle ermäßigt werden.

    Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH möchte, dass Sie Ihren Abschluss auch bei widrigsten finanziellen Verhältnissen erreichen und ermöglicht auf Antrag und nach individueller Prüfung Sozialstipendien im letzten Ausbildungsdrittel.