FAQ HausnotrufFAQ Hausnotruf

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  • Für wen ist der DRK-Hausnotruf geeignet?

    Der DRK-Hausnotruf kann Leben retten und ist prinzipiell für jeden geeignet. Häufig wird er von Personen genutzt, die gesundheitlich eingeschränkt oder oft allein zu Hause sind. Es gibt auch mobile Notrufgeräte, die außerhalb der Wohnung funktionieren. Die DRK-Notrufsysteme erhöhen Ihr persönliches Sicherheitsgefühl, denn Sie sind nur einen Knopfdruck von Hilfe entfernt.

  • Wer übernimmt die Kosten für den DRK-Hausnotruf?

    Bei Menschen mit anerkanntem Pflegegrad trägt die Pflegekasse i.d.R. die Kosten für alle Leistungen des Basis-Hausnotrufpakets (ab 01.09.2021: 25,50€ / Monat). Neben einem vorhandenen Pflegegrad ist für die Kostenübernahme der Pflegekasse wichtig, dass der Antragsteller gänzlich oder über weite Teile des Tages allein lebt. Oder er lebt mit jemanden zusammen, der in Notsituationen selber nicht in der Lage ist, Hilfe zu rufen. Wir beraten und helfen Ihnen bei der Antragstellung. Das PDF-Formular finden Sie hier.

  • Ist der DRK-Hausnotruf steuerlich absetzbar?

    Die Kosten für ein Hausnotrufsystem können steuerlich in Abzug gebracht werden, so ein Urteil des Bundesfinanzhofs (VI R 18/14). Bedingung ist, dass ein solches Notrufsystem innerhalb der eignene Wohnung als auch beim Betreuten Wohnen die Hilfeleistung rund um die Uhr sicherstellt. Dies erfüllt der Hausnotruf des DRK. Er ist somit als haushaltsnahe Dienstleistung (i.S. des § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG) anerkannt.

  • Wie funktioniert der DRK-Hausnotruf?

    Sie können unsere DRK-Notrufzentrale im Notfall einfach per Knopfdruck alarmieren. Sie tragen den Handsender entweder wie eine Uhr am Arm oder an einer Kette um den Hals. Unsere DRK-Notrufzentrale ist an jedem Tag rund um die Uhr besetzt. Im Notfall leisten wir schnelle Hilfe nach Ihren Bedürfnissen und gesundheitlichen Erfordernissen. Im Vorfeld können Sie bereits festlegen, wie wir verfahren und welche Personen wir informieren sollen.

  • Was passiert, wenn ich den Notruf-Knopf nicht mehr selbst drücken kann?

    Das System kann mit einer Sicherheitsuhr ausgestattet werden. Die Sicherheitsuhr bewirkt, dass automatisch ein Notruf ausgelöst wird, wenn Sie nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer, z.B. alle 24 Stunden, oder eines vorgegebenen Zeitfensters die gelbe Tagestaste gedrückt haben. Damit ist sichergestellt, dass auch ohne Ihr Zutun im Notfall Hilfe kommt. Melden Sie sich nicht und sind zudem nicht erreichbar, wird sofort reagiert.

    Optional kann die Funktion der Tagestaste durch verschiedene Sensoren auch automatisiert werden. So wird das Drücken der Tagestaste überflüssig.

  • Wie bekomme ich individuelle Beratung?

    Rufen Sie uns an. Gern beraten wir telefonisch oder vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin bei Ihnen zu Hause: In einem ausführlichen Gespräch lernen wir Ihre Lebens- und Wohnsituation kennen und finden die für Sie passende Lösung. Gern sind wir Ihnen auch behilflich, wenn Sie bspw. einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse stellen möchten.

    Tel. 030- 600 300 800

    oder

    schreiben Sie uns eine eMail mit Ihren Kontaktdaten an: notrufsystemedrk-berlin.de. Wir rufen Sie dann zurück.

  • Gibt es beim DRK-Hausnotruf zusätzliche Leistungen?

    Mit dem DRK-Hausnotruf können weitere Leistungen verknüpft werden. Unser Schlüsselservice dient etwa dazu, dass wir im Notfall einen Schlüssel zu Ihrer Wohnungstür haben, um schnell zu Ihnen gelangen zu können.

    Kosten pro Monat: 49,95€, Komfortpaket (Basis + Schlüsselservice)

    Darüber hinaus gibt es weiteres Zubehör zu Ihrem Hausnotrufgerät, z.B. Rauchwarnmelder: Im Notfall lösen diese einen Alarm in unserer Zentrale aus, ohne dass Sie selbst aktiv werden müssen - zum Beispiel bei einem Brand, bzw. starker Rauchentwicklung.

  • Welche Informationen benötigen wir von Ihnen?

    Vor der Einrichtung Ihres Anschlusses benötigt das DRK einige wichtige persönliche Informationen, die in der DRK-Notrufzentrale gespeichert werden und im Notfall zur Verfügung stehen. Hierzu stellen wir Ihnen zB unter anderem folgende Fragen:

    • Wer sind Ihre Familienangehörigen, Ihre wichtigsten Freunde und Nachbarn, die Ihnen im Notfall helfen können und die wir informieren sollen?
    • Welche Erkrankungen, Risiken und Einschränkungen bestehen?
    • Welche Hilfen nehmen Sie bereits in Anspruch?

    Ihre persönlichen Angaben werden streng vertraulich behandelt.

  • Wie erfolgt die Geräterückgabe nach Vertragsende?

    Wir bieten folgende Optionen zur Auswahl:

    Die postalische Rückgabe

    Die Rücksendung des Gerätes erfolgt per Post. Erstellen Sie sich Ihren persönlichen DHL-Retourenschein direkt online. Innerhalb Deutschlands übernimmt das DRK die Versandkosten für Sie. Zum Schutz der Geräte nutzen Sie bitte ausreichen Innenverpackung wie z.B. Luftpolsterfolie. Die Abgabe des Paketes ist in jeder DHL-Filiale, in jedem DHL-Paketshop oder DHL-Packstation (zur Filialen- bzw. Paketshopübersicht) oder bei Ihrem DHL-Paketboten möglich.

    Dies ist der Link zur Erstellung Ihres persönlichen DHL Retourenscheins ->  DHL Retourenschein erstellen

    1. Füllen Sie die Maske aus.
    2. Sie erhalten anschließend eine E-Mail von DHL.
    3. Im Anhang dieser E-Mail befindet sich der Retourenschein mit QR-Code.

    Kündigung: 4 Wochen zum Monatsende.

    Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unfreie Sendungen grundsätzlich nicht angenommen werden.

    Die persönliche Rückgabe durch das DRK

    Die Rückgabe erfolgt nach telefonischer Terminvereinbarung bei Ihnen vor Ort. Den Termin vereinbaren Sie bitte, Montag bis Freitag in der Zeit von 7:00 – 19:00 Uhr unter folgender Rufnummer: (030) 600 300 800 oder per E-Mail unter Notrufsystemedrk-berlin.de.

    Kündigung: 4 Wochen zum Monatsende.

  • Welche Zusatzleistungen / welches Zubehör gibt es?

    Das DRK setzt nur ausgereifte Technik und Geräte führender Hersteller wie Neat, Bosch/Telealarm oder iLogs ein, die optimal aufeinander abgestimmt sind. Einzeln oder in Kombination können wir verschiedene Speziallösungen und Zubehör anbieten.

    Rauchwarnmelder "Smoke"

    Der optische Funk-Rauchmelder dient der Brandfrüherkennung. Er reagiert auf sichtbaren Rauch, der bei einem Brand in der Regel vor der Flammenbildung oder einem Temperaturanstieg auftritt. Er warnt seine Umgebung akustisch durch einen starken, durchdringenden Ton. Zusätzlich zu einem herkömmlichen Rauchmelder meldet er gleichzeitig die Gefahr über Funk an Ihr Hausnotrufgerät, das dann Alarm in der Notrufzentrale auslöst.

    Zusätzlicher Handsender "ATOM"

    Für Lebenspartner oder Mitbewohner kann ein zweiter Funksender zum Hausnotrufgerät ausgegeben werden, damit auch diese selbständig einen Notruf auslösen und im Notfall Hilfe erhalten können.

    Der tragbare Funksender ATOM sendet auf Tastendruck einen Alarm an die einzelnen Systeme, wie z.B. das Hausnotruf- und Service-System NOVO. Dieser Alarm wird durch eine rote LED im ATOM bestätigt, die bei erfolgreichem Empfang in grün wechselt. Bei fehlender Bestätigung des Systems wird der Alarm automatisch neu gesendet.

    Sturz-Detektor "FALL"

    Der Falldetektor FALL überwacht Personen mit Sturzgefährdung wie z.B. ältere oder gehbehinderte Menschen. Er erkennt Stürze und meldet diese automatisch. Alternativ dazu lässt sich FALL auch manuell auslösen. Mit seiner hochentwickelten Sensorik ist FALL auch für Epileptiker geeignet und vermeidet gleichzeitig weitestgehend Fehlalarme. Er erkennt z.B. Treppensteigen, Hinsetzen und wenn Personen im Bett liegen. Das integrierte Funkprotokoll gewährleistet eine verlässliche Kommunikation mit den Hausnotrufsystemen und Funkempfängern der Firma NEAT.

  • Was passiert bei einem Stromausfall?

    In den DRK-Hausnotrufgeräten befindet sich ein Akku, sodass die Funktionstüchtigkeit bei einem Stromausfall bis zu 72 Stunden gewährleistet ist.

    Trotz der hohen Versorgungsqualität in Deutschland kommt es immer wieder zu Strom-, Internet bzw. Telefonausfällen. Wir empfehlen Ihnen daher ausdrücklich die Nutzung eines Notrufgerätes mit zusätzlichem GSM-Modul. Ist das Gerät zusätzlich mit einem GSM-Modul ausgestattet, so kann bei solchen Versorgungsproblemen der zweite Übertragungsweg genutzt und Ihr Notruf dennoch an die Notrufzentrale absetzt werden.