DRK Presseinformationen https://www.drk-berlin.de de DRK Sat, 26 Nov 2022 18:12:33 +0100 Sat, 26 Nov 2022 18:12:33 +0100 TYPO3 EXT:news news-2125 Sat, 26 Nov 2022 14:00:00 +0100 Landesversammlung 2022: Giffey und Kipping danken DRK für hohes Engagement bei Betreuung von ukrainischen Geflüchteten https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landesversammlung-2022-giffey-und-kipping-danken-drk-fuer-hohes-engagement-bei-betreuung-von-ukrainischen-gefluechteten.html Am 26. November 2022 fand die diesjährige Landesversammlung des Landesverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin statt. Der inhaltliche Fokus des höchsten DRK-Gremiums auf Landesebene lag auf den vielfältigen Aktivitäten des Landesverbands, seiner Kreisverbände und Tochtergesellschaften im Rahmen der Ukraine-Nothilfe. In Grußworten würdigten die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Sozialsenatorin Katja Kipping die Einsatzfähigkeit und -bereitschaft der ehren- und hauptamtlichen Rotkreuzler in der Bundeshauptstadt. Erst die Pandemie, dann der Krieg in der Ukraine – die „Dauerkrise“ der 2020er-Jahre setzte sich auch in 2022 weiter fort. Bei der Bewältigung der multiplen Krisenlagen fest an der Seite des Landes standen und stehen in der Bundeshauptstadt die Ehren- und Hauptamtlichen des Berliner Roten Kreuzes. Dementsprechend stand auch die Berliner DRK-Landesversammlung 2022 ganz im Zeichen der Krisenbewältigung und der Würdigung des herausragenden Einsatzes der Berliner Rotkreuzler im Rahmen der Ukraine-Nothilfe.

Der Präsident des DRK in Berlin, Mario Czaja, eröffnete die Versammlung vor mehr als 60 Delegierten des Berliner Roten Kreuzes. Er sprach den Berliner Rotkreuzlern für ihr professionelles und ausdauerndes Engagement in den zurückliegenden Monaten Dank und Anerkennung aus: „Opfern von Konflikten und Katastrophen Hilfe zu gewähren, schnell, empathisch und allein nach dem Maß ihrer Not, ist eine ureigene Aufgabe der Rotkreuz-Bewegung. Im Rahmen der Ukraine-Nothilfe konnte das DRK in Berlin dieser Aufgabe und diesem Anspruch dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Mitstreiter zuverlässig und auf höchstem Niveau gerecht werden.“

Czaja würdigte ausdrücklich den engen Schulterschluss der Berliner Hilfsorganisationen bei der Betreuung im „Ukraine Ankunftszentrum TXL“: „Unter dem gemeinsamen Motto ‚Wir helfen Berlin‘ haben sich die Berliner Hilfsorganisationen – Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Deutsches Rotes Kreuz – erneut als verlässlicher Partner des Landes Berlin und seiner Landesregierung erwiesen, und es geschafft, besonders große Herausforderungen zu meistern. Nach der Corona-Impfkampagne ist das ‚Ukraine Ankunftszentrum TXL‘ ein weiteres Großprojekt, das wir gemeinsam übernommen haben.“

Seit dem Kriegsausbruch im Frühjahr waren und sind DRK-Kräfte in Berlin an vielen Orten und auf vielen Ebenen am Ausbau und Erhalt von Strukturen für die Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten beteiligt – zum Beispiel durch die Bereitstellung von Feldbetten und Decken für Notunterkünfte und die medizinische Erstversorgung am Hauptbahnhof. Auf dem Gelände des stillgelegten Hauptstadtflughafens wurden seit der Eröffnung des Ankunftszentrums am 20. März über 68.000 Geflüchtete aus der Ukraine im Auftrag der Sozialverwaltung willkommen geheißen. Der Einsatz schloss sich nahtlos an die Herausforderungen der Berliner Impfkampagne an, in deren Verlauf das DRK und die anderen Hilfsorganisationen seit Dezember 2020 bislang mehr als 3,3, Millionen Schutzimpfungen in Corona-Impfzentren und -stellen sowie durch Mobile Impfteams verabreicht haben.

Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey bedankte sich im Namen des Landes Berlin in einer Grußbotschaft bei den Ehren- und Hauptamtlichen des Berliner Roten Kreuzes für ihr Engagement: „In herausfordernden Zeiten wie diesen ist es wichtig, eine starke und leistungsfähige Organisation wie das Berliner Rote Kreuz an unserer Seite zu haben. Das Berliner Rote Kreuz zeigt, worauf es jetzt ankommt: auf Gemeinsinn, auf ein Miteinander und darauf, für andere da zu sein. Und dabei schaffen Sie es immer wieder, die große Professionalität Ihrer Hilfsangebote mit begeisterndem, ehrenamtlichen Engagement zu verbinden.“

Katja Kipping, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, würdigte die Arbeit der DRK-Kräfte in Berlin bei der Landesversammlung persönlich: „Ich habe die großartige Arbeit der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen des DRK Berlin in den vergangenen Monaten vor allem bei der sozialen und gesundheitlichen Betreuung geflüchteter Menschen kennen und schätzen gelernt – am Berliner Hauptbahnhof ebenso wie im Ukraine-Ankunftszentrum in Tegel. Dort hat das Land Berlin innerhalb weniger Wochen nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine aus dem leerstehenden Flughafengelände das größte Ankunftszentrum des Landes für geflüchtete Menschen aus der Ukraine errichtet – mit dem DRK als Betreiber an der Spitze eines Konsortiums von Hilfsorganisationen. Seitdem haben viele Bundesminister und ausländische Delegationen das Ukraine-Ankunftszentrum in Tegel besucht und immer wieder die professionelle und empathische Arbeit der Beschäftigten dort gelobt. Ich reiche dieses Lob heute gern weiter an die DRK-Beschäftigten und bedanke mich ebenso herzlich für diese enorme Arbeit und ihr hohes Engagement für Menschen, die dringend unsere Hilfe brauchen.“

„Die Geflüchtetenhilfe und die Unterstützung von Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie haben in allen Gliederungen und Gemeinschaften des Berliner Roten Kreuzes viele Ressourcen gebunden. Doch auch jenseits der Krisenbewältigung haben die Rotkreuzler in Berlin wieder auf vielfältige Art und Weise gezeigt, dass sie zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, betonte Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin und Vorsitzende des Vorstands. Sie stellte in ihrem Bericht die Aktivitäten des Berliner DRK als Wohlfahrtsverband im Gesundheits- und Sozialwesen in den Fokus.

So absolvierten allein im Vorjahr 207 Personen eine rettungsdienstliche Aus- oder Weiterbildung an der Berliner DRK-Landesschule. Auch die Notrufsysteme des DRK in Berlin blieben ein gefragtes Angebot. „Zu Hochzeiten der Corona-Pandemie, als soziale Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Nachbarn auf ein Minimum beschränkt waren, haben viele Neukunden zu unseren Notrufsystemen gefunden. Auf das gute Gefühl, zu wissen, dass kompetente Hilfe im Notfall nur einen Knopfdruck entfernt ist, wollen viele nicht mehr verzichten“, so Sturm.

Im Rahmen der Landesversammlung wurde Lars Gröting zum neuen Vertreter des Jugendrotkreuzes in das Präsidium des DRK in Berlin gewählt.

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Berliner Roten Kreuzes. Sie besteht aus den von den DRK-Kreisverbänden entsandten Delegierten, den Mitgliedern des Landesausschusses, den Vertretern der mit Stimmrecht ausgestatteten gemeinnützigen Organisationen und den Vorsitzenden der Fachausschüsse, die ihre Funktionen allesamt ehrenamtlich ausüben.

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news-2124 Wed, 09 Nov 2022 13:42:06 +0100 Nach Umzug: Großes Medieninteresse an Ukraine Ankunftszentrum TXL https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/nach-umzug-grosses-medieninteresse-an-ukraine-ankunftszentrum-txl.html In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Berliner, nationaler und internationaler Medien wurde heute der neue Standort des Ukraine Ankunftszentrums TXL im ehemaligen Terminal C vorgestellt. Dort sind aktuell rund 1.500 Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht, die darauf warten, endgültige Unterkünfte in Berlin und den anderen Bundesländern zugewiesen zu bekommen.

Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping (Die Linke) machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Berliner Hilfsorganisationen, die die Menschen aus der Ukraine seit der Eröffnung des Ankunftszentrums im März 2022 mit großem Engagement betreuen und versorgen, und erläuterte ihre Prognosen eines deutlichen Anstiegs der Flüchtlingszahlen im bevorstehenden Winter.

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news-2122 Tue, 01 Nov 2022 09:51:00 +0100 Saisonstart: DRK-Wärmebus auf den nächtlichen Straßen von Berlin im Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/saisonstart-drk-waermebus-auf-den-naechtlichen-strassen-von-berlin-im-einsatz.html In den kalten Wintermonaten - von Anfang November bis Ende März - ist das DRK-Wärmebus-Team täglich von 18 bis 24 Uhr auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs, um Menschen zu helfen, die bei Wind und Wetter auf der Straße leben. Die DRK-Kräfte verteilen heiße Getränke und wärmende Kleidung an obdachlose Menschen und übernehmen auf Wunsch auch den Transport in eine Notunterkunft. Berlinerinnen und Berliner, die in kalten Nächten Menschen treffen, die auf der Straße schlafen und Hilfe benötigen, können das DRK-Wärmebus-Team unter der Telefonnummer (030) 600 300 1010 kontaktieren. In Notfällen gilt: sofort den Rettungsdienst (112) alarmieren.

Die aktuelle Energiekrise stellt unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen und wird im kommenden Winter die Schwächsten unserer Gesellschaft besonders hart treffen. Das DRK-Wärmebus-Team blickt deswegen einer schwierigen Kältehilfe-Saison entgegen. Sie wollen helfen? Die Arbeit der Berliner DRK-Kältehilfe wird überwiegend aus Spendenmitteln finanziert. Doch dringend benötigte Hilfsgüter, die vom Wärmebus-Team an wohnungslose Menschen ausgegeben werden, sind aktuell leider nur in äußerst geringer Stückzahl vorhanden.

Helfen Sie uns - durch Ihre Spende

Zum Start der diesjährigen Kältehilfe-Saison werden dringend benötigt:

  • Schlafsäcke für niedrige Temperaturen (keine Decken)
  • Isomatten
  • Winterjacken für Herren (möglichst große Größen)
  • Winterschuhe oder -stiefel (möglichst große Größen)

Sachspenden können am Empfang in der DRK-Landesgeschäftsstelle (Bundesallee 73, 12161 Berlin) abgeben werden.

Geldspenden können auf das nachfolgende Konto getätigt werden:

DRK-Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft | Stichwort: Kältehilfe
IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000 | BIC: BFSWDE33BER

Neben Sach- und Geldspenden unterstützen Sie unsere Arbeit aber vor allem auch, indem Sie in den Wintermonaten wachsam sind und das DRK-Wärmebus-Team unter der Telefonnummer (030) 600 300 1010 alarmieren, wenn Sie auf hilfebedürftige Menschen treffen. Wir danken für Ihre Unterstützung!

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news-2123 Mon, 31 Oct 2022 13:16:30 +0100 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-23.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Großer DRK Social-Media-Fotowettbewerb - Sieger steht fest! // Für besondere Verdienste um Berlin: Detlef Cwojdzinski mit Landesverdienstorden geehrt // Ukraine Ankunftszentrum TXL: Ankunftszentrum in Terminal C umgezogen / / Fachkräfte informieren sich über Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen // Spaß, Gemeinschaftsgefühl und faires Kräftemessen beim JRK-Bundeswettbewerb in Berlin // Stadtteilmütter in Schöneberg: "Ich liebe meine Arbeit!"

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2121 Tue, 25 Oct 2022 15:24:52 +0200 Spaß, Gemeinschaftsgefühl und faires Kräftemessen beim JRK-Bundeswettbewerb in Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/spass-gemeinschaftsgefuehl-und-faires-kraeftemessen-beim-jrk-bundeswettbewerb-in-berlin.html Vom 21. bis 23. Oktober waren Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland als Teilnehmende beim Bundeswettbewerb der Stufe III des Deutschen Jugendrotkreuzes in Berlin zu Gast. Insgesamt 135 Teilnehmende aus 18 DRK-Landesverbänden haben auf einem abwechslungsreichen Parcours in Marzahn-Hellersdorf ihr Können in den Bereichen Erste Hilfe, Rotkreuz-Wissen, soziales Engagement und Kreativität unter Beweis gestellt. Passend zum diesjährigen Motto „Europa“ war außerdem Wissen zur Europäischen Union und zu Kultur und Sprache der europäischen Länder gefragt. Die JRK-Bundeswettbewerbe sind alljährlich ein besonderer Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Jugendrotkreuzes. Die angereisten JRK-Gruppen hatten sich zuvor auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene für die Teilnahme qualifiziert. Gewissermaßen sind also alle Teilnehmenden schon als Sieger nach Berlin gereist, doch nur eine JRK-Gruppe stand auch bei der Siegerehrung des Bundeswettbewerbs am Samstagabend ganz oben auf dem Treppchen: Gold erhielt die JRK-Gruppe aus Sachsen-Anhalt, Silber ging an das Team aus Schleswig-Holstein und Bronze an die JRKler*innen aus Sachsen. Unsere Berliner Mannschaft hat beim Bundeswettbewerb der Stufe III einen ausgezeichneten 5. Platz erreicht. Wir gratulieren ganz herzlich!

Bei einem Rundgang über den Parcours dankte Berlins DRK-Präsident Mario Czaja allen Beteiligten – insbesondere allen ehrenamtlich Involvierten - für die Organisation. Rund 80 Helfer*innen aus Berlin und anderen Landesverbänden haben Sorge dafür getragen, dass der Bundeswettbewerb ein voller Erfolg wird – sei es im Planungsteam, in der Küche, an Infopoints, als Mime oder Schiedsrichter. 

Große Unterstützung kam auch vom DRK-Kreisverband Berlin-Nordost, der Räumlichkeiten für den Parcours und seine Feldküche für die Verpflegung unserer Gäste zur Verfügung gestellt hat. Auch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, das Schul- und Jugendamt, die Rudolf-Virchow-Oberschule und die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin haben durch ihre Unterstützung dazu beigetragen, die Kosten für alle Teilnehmenden in einem tragfähigen finanziellen Rahmen zu halten. Vielen Dank dafür!
 

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news-2120 Mon, 17 Oct 2022 14:59:19 +0200 Mitglied werden im Berliner Roten Kreuz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/mitglied-werden-im-berliner-roten-kreuz.html Ab Mitte Oktober sind unsere Werber*innen wieder in Berlin unterwegs und informieren über aktuelle Projekte der Berliner Kreisverbände. Neben den gegenwärtigen Krisen und Herausforderungen, benötigen auch kleinere Projekte weiterhin die Aufmerksamkeit und Unterstützung der Stadtbevölkerung und aller Interessierten. So zum Beispiel ein Projekt aus dem Kreisverband Steglitz-Zehlendorf, in dessen Rahmen die Ausgabe von Suppe und warmen Getränken an Bedürftige über die Wintermonate geplant ist. Mitgliedsbeiträge bilden die Grundlage um Projekte langfristig zu planen, durchzuführen und kontinuierlich betreuen zu können. Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft im Berliner Roten Kreuz haben, können Sie sich direkt hier über unser Online Formular registrieren

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news-2117 Tue, 04 Oct 2022 14:03:00 +0200 Positive Bilanz zum Saisonende: Wasserwacht des DRK in Berlin absolvierte 1.000 Einsätze https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/positive-bilanz-zum-saisonende-wasserwacht-des-drk-in-berlin-absolvierte-1000-einsaetze.html Am Wochenende ging die diesjährige Saison der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin zu Ende. In der Saison 2022 leisteten die rund 90 ehrenamtlichen Wasserretter des Berliner Roten Kreuzes genau 1.000 Einsätze und halfen rund 1.700 Menschen. Seit dem 1. Mai waren an allen Wochenenden und Feiertagen ehrenamtliche DRK-Kräfte als Rettungsschwimmer, -taucher oder im Streifendienst auf Booten im Einsatz, um für die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern zu sorgen. In den Sommerferien wurden auch wochentags Sonderschichten eingelegt. Die hohen Temperaturen und vielen Sonnenstunden in den Sommermonaten spiegeln sich im hohen Einsatzaufkommen wider:

Von Anfang Mai bis Ende September absolvierte die Wasserwacht Berlin insgesamt 1.000 Einsätze bei denen rund 1.700 Menschen geholfen wurde. Die Wasserretter unterstützten bei 15 Personensuchen; 13 Mal kamen dabei auch Tauchtrupps zum Einsatz. Drei Personen wurden aus akuter Gefahr vor dem Ertrinken gerettet. In 94 Fällen wurde Erste Hilfe geleistet. 639 Boote konnten aus Havarie-Situationen geborgen werden und 189 Mal rückten die Ehrenamtlichen zu Technischen Hilfs- und Umwelteinsätzen aus.

Zum Vergleich: In der Saison 2021 absolvierte die Wasserwacht insgesamt 838 Einsätze und half rund 1.200 in Not geratenen Menschen.

„Unsere Mitstreiter haben in der zurückliegenden Saison wieder mit größtem Engagement Leben gerettet, Vermisste gesucht und gefunden, gekenterte Segler aufgerichtet, Motorbooten bei Havarien geholfen und alles in allem viel menschliches Leid verhindert. Leider gab es in diesem Sommer auch Einsätze, bei denen jede Hilfe zu spät kam. Das ist für die Mitglieder der Wasserwacht extrem belastend. Dafür, dass sie sich dieser Herausforderung jeden Sommer aufs Neue stellen, verdienen die ehrenamtlichen Wasserretter unseren Respekt und unsere Anerkennung“ sagt Lukas Meyer, Technischer Leiter der Wasserwacht des DRK in Berlin.

Das offizielle Saisonende bedeutet nicht, dass es für die Wasserwacht nichts mehr zu tun gibt, betont Lukas Meyer: „In den Wintermonaten bilden unsere Ehrenamtlichen neue Rettungsschwimmer aus, treffen sich regelmäßig, um zu trainieren, und halten das Rettungsequipment für den kommenden Sommer in Schuss. Wir freuen uns immer über neue Mitstreiter, die sich in der Gemeinschaft der Wasserwacht engagieren und unsere Arbeit unterstützen möchten.“

Die Wasserwacht des DRK in Berlin betreibt drei Wasserrettungsstationen – in Alt-Gatow, Breitehorn und am Wannsee. Das Einsatzgebiet umfasst die Unterhavel, also den 16 Kilometer langen Flussabschnitt von der Schleuse in Spandau bis zur Glienicker Brücke, den Großen Wannsee, die Seenkette Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee und Griebnitzsee sowie ein Teilstück des Teltowkanals. Den Einsatzkräften stehen insgesamt zehn Boote, sieben Tauchgeräte und ein Sonargerät als Rettungsmittel zu Verfügung.

Weitere Informationen zur Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin finden Interessierte im Internet unter www.drk-berlin.de/wasserwacht.

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news-2119 Sun, 02 Oct 2022 10:51:00 +0200 Für besondere Verdienste um Berlin: Detlef Cwojdzinski mit Landesorden geehrt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fuer-besondere-verdienste-um-berlin-detlef-cwojdzinski-mit-landesorden-geehrt.html Der erfahrene Krisenmanager wurde am 1. Oktober von der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey mit einer der höchsten Auszeichnungen, die das Land Berlin zu vergeben hat, ausgezeichnet. Der Verdienstorden des Landes Berlin wurde Detlef Cwojdzinski für seine Verdienste um Errichtung und Betrieb der Berliner Impfzentren und des Ukraine-Ankunftszentrum TXL verliehen, die das Berliner Rote Kreuz im engen Schulterschluss mit den Berliner Landesverbänden des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dem Regionalverband Berlin der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst in Berlin unter dem Motto „Wir helfen Berlin“ betreibt.

Zu den ersten Gratulanten auf einem Empfang zu seinen Ehren zählten Berlins DRK-Präsident Mario Czaja (l.), DRK-Landesgeschäftsführerin Gudrun Sturm (r.) und Catia Voßberg, Geschäftsführerin der DRK Sozialwerk Berlin gGmbH (2.v.r.).

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news-2118 Fri, 30 Sep 2022 15:33:51 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-22.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Bombenfund in Moabit - Großer Evakuierungseinsatz für das DRK in Berlin // Erster DRK Social-Media-Fotowettbewerb gestartet - Jetzt über das beste Foto abstimmen // Impfzentrum Ring-Center lädt zur Auffrischungsimpfung - Neuer an aktuelle Omikron-Varianten BA.4/5 angepasster Impfstoff verfügbar /

/ JRK-Bundeskonferenz - Höchstes Treffen von Jugendrotkreuzler*innen // Ausbildungsstart für angehende Notfallsanitäter*innen - 15 neue Azubis im Berliner Roten Kreuz begrüßt // Ein Dank an die Pflege - Ehrung von Mitarbeitenden des DRK-PflegeService Müggelspree // In Vielfalt leben - Berliner Rotes Kreuz bei der Seniorenwoche // Bienvenue à Tegel - Pariser Bürgermeisterin besucht Ukraine Ankunftszentrum TXL

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2116 Thu, 29 Sep 2022 11:34:59 +0200 Leitende Notärzte (LNA) üben Einsatz unter CBRN-Bedingungen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/leitende-notaerzte-lna-ueben-einsatz-unter-cbrn-bedingungen.html Mit tatkräftiger Unterstützung des CBRN-Diensts des Berliner Roten Kreuzes wurden am 28. September 2022 auf dem Gelände der DRK-Landesgeschäftsstelle angehende Leitende Notärzte (LNA) für den Einsatz unter CBRN-Sonderlagen ausgebildet. 40 angehende Leitende Notärzte konnten sich bei dem Ausbildungsabschnitt ein umfassendes Bild von den Besonderheiten einer CBRN-Sonderlage machen. Insbesondere wenn diese von einer größeren Zahl an Verletzten begleitet wird. Dabei sollten sie lernen, sich in einer Großschadenslage mit Verletzten, die durch chemische, biologische, radiologische oder gar nukleare Gefahrstoffe (CBRN) verunreinigt sind, zurecht zu finden.

Vielen Dank an die Einsatzkräfte der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst und alle Helfer*innen für die Unterstützung bei der Durchführung dieses wichtigen Ausbildungsabschnittes!

Wir suchen ständig neue Mitstreiter*innen. Wenn Sie sich also für große Fahrzeuge, Technik, Naturwissenschaften oder Medizin und sich in der großen Gemeinschaft des Berliner Roten Kreuzes engagieren wollen, wenden Sie sich bitte an MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de.

Weitere Infos zum CBRN-Dienst gibt es außerdem hier.

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news-2115 Wed, 28 Sep 2022 09:44:31 +0200 DRK-Wärmebus ab 1. November im Einsatz: Berliner Rotes Kreuz auf Ausweitung der Hilfsmaßnahmen vorbereitet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-waermebus-ab-1-november-im-einsatz-berliner-rotes-kreuz-auf-ausweitung-der-hilfsmassnahmen-vorbereitet.html Mit dem Start der Kältehilfe-Saison wird der DRK-Wärmebus von Anfang November bis Ende März täglich von 18 bis 24 Uhr auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs sein. Das Wärmebus-Team des Berliner Roten Kreuzes, bestehend aus ehrenamtlich Helfenden und Kräften mit sozialpädagogischen Kenntnissen, fährt in den Wintermonaten allabendlich zu jenen Plätzen, an denen sich erfahrungsgemäß häufig wohnungslose Menschen aufhalten. Außerdem wird Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen, wenn telefonisch Adressen mitgeteilt werden, an denen sich offenkundig bedürftige Menschen aufhalten. Die Helferinnen und Helfer verteilen vor Ort Kleidung, Isomatten, Schlafsäcke und heißen Tee. Bei Bedarf und nach Absprache werden Betroffene auch in Notunterkünfte gebracht.

In der Kältehilfe-Saison 2021/2022 hatten die Kräfte des Berliner Roten Kreuzes Kontakt zu rund 1.350 bedürftigen Menschen (1/3 weiblich). 356 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren. Außerdem wurden wärmende Kleidung, Schlafsäcke und Isomatten ausgegeben. Diese standen durch Spenden und Zukauf ausreichend zur Verfügung - lediglich der Bedarf an stabilen Winterschuhen war wie jedes Jahr höher als die zur Verfügung stehende Menge. In 150 Nächten ging das Wärmebus-Team über 800 Hinweisen von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern nach.

Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin des Berliner Roten Kreuzes: „Das Wärmebus-Team leistet jeden Winter wichtige, oft lebensrettende Arbeit. Im bevorstehenden Winter stehen wir vor besonderen Herausforderungen. Denn vor dem Hintergrund der Energieknappheit und der zu erwartend begrenzten Versorgungslage mit Gas müssen wir uns darauf vorbereiten, unsere Hilfsmaßnahmen deutlich auszuweiten. Für die kommende Saison sind wir darauf vorbereitet, kurzfristig weitere Kräfte und Fahrzeuge für den Wärmebus-Einsatz zu mobilisieren, wenn es die Lage erfordert.“

Der DRK-Wärmebus ist während der Saison täglich ab 18 Uhr unter der Nummer (030) 600 300 1010 erreichbar.

Berlinerinnen und Berliner können die Arbeit des DRK-Wärmebusses mit einer Spende unterstützen:

DRK-Spendenkonto | Stichwort: Kältehilfe
IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000 | BIC: BFSWDE33BER

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news-2114 Tue, 27 Sep 2022 09:46:52 +0200 JRK-Bundeskonferenz: Höchstes Treffen von Jugendrotkreuzler*innen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jrk-bundeskonferenz-hoechstes-treffen-von-jugendrotkreuzlerinnen.html Am Wochenende kamen JRK-Vertreter*innen aus ganz Deutschland zur Bundeskonferenz (BuKo) des Jugendrotkreuzes in Einbeck in Niedersachsen zusammen. Zwei Delegierte aus dem Berliner Jugendrotreuz repräsentierten den Landesverband. Auf der BuKo werden die wichtigsten Beschlüsse für den Jugendverband gefasst und gewählt wird auch. In diesem Jahr ging es unter anderem um die Fortführung des strategischen Rahmens, ein neues Markenzeichen für die JRK-Schularbeit und ein smartes Ziel für einen nachhaltigen Jugendverband.

Antonia Kyeck, seit dem 8. September 2022 Landesjugendleiterin des Berliner Jugendrotkreuzes, nahm zwar nicht zum ersten Mal überhaupt aber zum ersten Mal in ihrer neuen Position an der BuKo teil: "Mit der Verabschiedung des strategischen Rahmens 2022+ haben wir den Grundstein für die inner- und außerverbandliche Stärkung der JRK-Arbeit gelegt. Die gemeinsamen Ziele schaffen Verbindungen zwischen den JRK-Landesverbänden und dienen als Leitplanken für die Ausrichtung unserer Arbeit in den kommenden Jahren", so Antonia Kyeck.

Das Berliner Jugendrotkreuz ist auf der Bundeskonferenz mit der Landesjugendleiterin und bis zu zwei Delegierten vertreten. Neben Antonia Kyeck reiste auch Henrik W. als alter (Delegierten-)Hase nach Einbeck. Ihn interessiert neben den strategischen Themen vor allem der inhaltliche Austausch mit den Jugendrotkreuzler*innen aus den anderen Landesverbänden.

Mehr Informationen zum Berliner Jugendrotkreuz findet ihr hier.

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news-2113 Tue, 27 Sep 2022 09:35:16 +0200 Ab sofort an aktuelle Omikron-Varianten BA.4/5 angepasster Impfstoff im Impfzentrum Ringcenter verfügbar https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ab-sofort-an-aktuelle-omikron-varianten-ba4-5-angepasster-impfstoff-im-impfzentrum-ringcenter-verfuegbar.html Ab heute können Bürgerinnen und Bürger für ihre Auffrischungsimpfung (dritte und vierte Impfung) einen neuen Impfstoff erhalten, der an die Omikron-Varianten BA.4/5 des Corona-Virus angepasst wurde. Dabei handelt es sich um das Biontech/Pfizer-Vakzin "Comirnaty Original/Omicron BA.4/5", das den an die BA.1-Variante angepassten Impfstoff von Biontech/Pfizer ersetzt. Der neue Impfstoff ist für Personen ab 12 Jahren ab Dienstag, 27.09.22 im Impfzentrum Ring-Center (Frankfurter Allee 111, 10247 Berlin) verfügbar.

Die Grundimmunisierung (erste und zweite Impfung) ist weiterhin mit den bisherigen Impfstoffen von BioNTech und Moderna sowie mit dem proteinbasierten Impfstoff Nuvaxovid von Novavax möglich. 

Der an die BA.1-Variante angepasste Impfstoff der Firma Moderna wird ebenfalls nach wie vor angeboten.

Es wird dringend die praktische Terminbuchung online via Doctolib oder über die Impf-Hotline (030 9028-2200) empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Grundimmunisierungen und Auffrischungen zu unterschiedlichen Uhrzeiten bzw. an unterschiedlichen Tagen angeboten werden. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Impfungen mit dem angepassten Impfstoff von BioNTech bieten die Berliner Hilfsorganisationen auch mit den Mobilen Impfteams (MIT) in mehreren Bezirken an. Eine Aufstellung der aktuellen MIT-Impftermine finden Sie hier unter wirhelfenberlin.de.

Die Berliner Hilfsorganisationen beteiligen sich seit 2020 mit dem Betrieb der Impfzentren maßgeblich an der Berliner Impfkampagne. In den Impfzentren erhielten Berlinerinnen und Berliner bisher über 3,3 Millionen Impfungen. 

Das Impfzentrum Ring-Center wird von den Berliner Johannitern betrieben und kann täglich ca. 1.000 Menschen mit einer Impfung gegen COVID-19 versorgen. Weitere Informationen zum Impfzentrum finden Sie hier.

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news-2112 Mon, 26 Sep 2022 15:43:11 +0200 Evakuierungseinsatz in Berlin-Moabit https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/evakuierungseinsatz-in-berlin-moabit.html Nach einem Bombenfund am vergangenen Freitag wurden am Morgen des 26. September 2022 9.000 Anwohner*innen in einem 500-Meter-Sperrkreis um den Fundort des Blindgängers an der Sickingenstraße evakuiert. Unter der Einsatzleitung des Berliner Roten Kreuzes waren über 150 Kräfte aller Berliner Hilfsorganisationen im Einsatz.

Sie transportierten Menschen aus dem Sperrkreis, die sich nicht selbst in Sicherheit bringen konnten, und betreuten sie für die Dauer des Einsatzes. 

Die Hilfsorganisationen waren mit über 35 Fahrzeugen vor Ort und betrieben 2 Notunterkünfte inkl. 1 Corona-Teststraße. Ein herzliches Danke an alle Einsatzkräfte von Polizei Berlin, Berliner Feuerwehr und Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit und das große Engagement!

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news-2110 Wed, 14 Sep 2022 10:42:33 +0200 Impfzentrum Ring-Center lädt zur Auffrischungsimpfung: Ab sofort an Omikron-Variante angepasste Impfstoffe verfügbar https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/impfzentrum-ring-center-laedt-zur-auffrischungsimpfung-ab-sofort-an-omikron-variante-angepasste-impfstoffe-verfuegbar.html Von heute an können Bürgerinnen und Bürger für ihre Auffrischungsimpfung (dritte und vierte Impfung) zwischen zwei neuen Impfstoffen wählen, die an die Omikron-Variante des Corona-Virus angepasst wurden. Dabei handelt es sich um die Vakzine BioNTech BA.1 und Moderna BA.1; beide Impfstoffe sind für Personen ab 12 Jahren ab sofort im Impfzentrum Ring-Center (Frankfurter Allee 111, 10247 Berlin) verfügbar. Die Grundimmunisierung (erste und zweite Impfung) ist weiterhin mit den bisherigen Impfstoffen von BioNTech und Moderna sowie mit dem proteinbasierten Impfstoff Nuvaxovid von Novavax möglich.

Es wird dringend die praktische Terminbuchung online via www.doctolib.de/institut/berlin/ciz-berlin-berlin oder über die Impf-Hotline (030 9028-2200) empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Grundimmunisierungen und Auffrischungen zu unterschiedlichen Uhrzeiten bzw. an unterschiedlichen Tagen angeboten werden. Detaillierte Informationen finden Sie hier.  

Impfungen mit dem angepassten Impfstoff von BioNTech bieten die Berliner Hilfsorganisationen auch mit den Mobilen Impfteams (MIT) in mehreren Bezirken an. Eine Aufstellung der aktuellen MIT-Impftermine finden Sie hier

Die Berliner Hilfsorganisationen beteiligen sich seit 2020 mit dem Betrieb der Impfzentren maßgeblich an der Berliner Impfkampagne. In den Impfzentren erhielten Berlinerinnen und Berliner bisher über 3,3 Millionen Impfungen. 

Das Impfzentrum Ring-Center wird von den Berliner Johannitern betrieben und kann täglich ca. 1.000 Menschen mit einer Impfung gegen COVID-19 versorgen. Weitere Informationen zum Impfzentrum finden Sie hier.

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news-2111 Wed, 14 Sep 2022 10:33:00 +0200 MBE-Aktionstag: DRK kritisiert Haushaltskürzungen für den Migrationsbereich https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/mbe-aktionstag-drk-kritisiert-haushaltskuerzungen-fuer-den-migrationsbereich.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisiert, dass die Aufstellung des Bundeshaushalts 2023 die Integrationspolitik in Deutschland vor große Herausforderungen stellt. Nachdem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung noch von einem „Neuanfang in der Migrations- und Integrationspolitik“ gesprochen wurde, „der einem modernen Einwanderungsland gerecht wird“, sind im Bundeshaushalt 2023 für den Migrationsbereich an zentralen Stellen massive Kürzungen vorgesehen. „Sollten die vorgesehenen Kürzungen Realität werden, wird das notwendige Strukturen in der Migrationsarbeit substanziell gefährden“, sagt DRK-Vizepräsidentin Ulrike Würth anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE-Aktionstag) am 14. September 2022. „Wir hoffen darauf, dass der Bundestag in den Bereinigungssitzungen zum Haushalt im November an dieser Stelle für eine Kurskorrektur sorgt.“

„Mit der Kürzung der Förderung in diesen Bereichen würden bewährte Trägerstrukturen zerstört und die Integrationsbemühungen der Bundesregierung um Jahre zurückgeworfen werden“, so Würth weiter. Kurzfristige Aufstockungen der Finanzierung in Krisensituationen, die es in den letzten Jahren beispielsweise im Zusammenhang mit Geflüchteten aus Afghanistan oder der Ukraine gegeben hat, können dies nicht ausgleichen.

Die Haushaltspolitik und Vergabe von Fördermitteln im Bereich der Migrationsarbeit folgt seit Jahren demselben Muster: integrationspolitische Maßnahmen werden als Programme und Projekte mit jährlicher Antragstellung geplant, statt mit einer mehrjährigen Regelförderung nachhaltig ausgestattet zu werden. Dabei belegen die Einwanderungszahlen, dass Migration eine Daueraufgabe ist, in die es sich lohnt zu investieren. Jede vierte Person in Deutschland hat eine eigene oder familiäre Einwanderungsbiografie. Zuwanderung ist in den letzten Jahrzehnten zudem vielfältiger geworden: in Bezug auf Geschlecht und sexuelle Orientierung, Alter, Familienstand, ethnische und kulturelle Herkunft, Sprache, Religion und Religiosität der Menschen. Diese Vielfalt ist gefragt – nicht nur im Unternehmenskontext. „Damit aus solchen Unterschieden aber keine sozioökonomischen Ungleichheiten werden, müssen gesellschaftliche Teilhabeprozesse gut und längerfristig begleitet werden“, so Würth.

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist ein seit Jahrzehnten erprobtes Instrument zur Begleitung derartiger Prozesse. Das DRK unterhält insgesamt 110 solcher MBE, mit 210 Beratungsfachkräften. Entsprechend der derzeitigen Haushaltsplanung ist jede vierte Stelle der MBE im kommenden Jahr in Gefahr. Auch zahlreiche Projekte aus der Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration könnten perspektivisch nicht weitergeführt werden.

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news-2108 Fri, 09 Sep 2022 16:08:04 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag: Erste Hilfe an Schulen stärken https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/welt-erste-hilfe-tag-erste-hilfe-an-schulen-staerken.html Niemand ist zu klein, um zu helfen – unter diesem Motto rufen das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und sein eigenständiger Jugendverband, das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK), anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags am 10. September 2022 dazu auf, die Vermittlung von Erste-Hilfe-Inhalten an Schulen weiter zu stärken. „Damit Kinder und Jugendliche wissen, wie sie in einem Notfall am besten reagieren, ist es wichtig, sie frühzeitig und vor allem regelmäßig mit Maßnahmen der Ersten Hilfe vertraut zu machen“, sagt DRK Landesarzt Jens-Uwe Retter.

Mit seinen Programmen, Initiativen und Angeboten für alle Altersklassen ist das JRK seit vielen Jahren zuverlässiger Partner der Schulen. Es arbeitet aktuell bundesweit mit etwa 5.300 Grund- und weiterführenden Schulen zusammen und erreicht regelmäßig rund 80.000 Schülerinnen und Schüler. Dabei lernen junge Menschen altersgerecht Ideen und Maßnahmen der Ersten Hilfe kennen, damit Hemmungen, Hilfe zu leisten, gar nicht erst entstehen. „In Notsituationen muss schnell reagiert werden. Entscheidend ist, dass geholfen wird, egal von wem. Für Erste Hilfe ist niemand ist zu klein oder zu alt, nahezu jeder kann in Notfallsituationen effektiv unterstützen“, so DRK Landesarzt Jens-Uwe Retter weiter. 

Damit erfahren Schülerinnen und Schüler Selbstwirksamkeit; abstrakte Werte wie Menschlichkeit und Empathie werden mit Leben gefüllt. JRK-Bildungsangebote fördern also auch die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Ein weiterer positiver Effekt: Kinder und Jugendliche multiplizieren ihre Erfahrungen und ihr neu erlerntes Wissen in ihrem sozialen Umfeld, geben also wichtige Kenntnisse niedrigschwellig an Geschwister, Eltern oder im Freundeskreis weiter.

Weitere Informationen zur Berliner JRK Schularbeit und Erste-Hilfe-Kurse an Schulen finden Sie hier.

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news-2107 Wed, 31 Aug 2022 15:08:31 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-21.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Seit Beginn des Ukraine-Kriegs: Über 45.000 Menschen in Tegel untergebracht // Internationaler Tag der Vermissten - DRK: Kernaufgabe Suchdienst wichtiger denn je // Neue Notfallsanitäter*innen im Berliner Roten Kreuz ausgebildet /

/ Ehrenamt im Einsatz: Evakuierung nach Bombenfund am Ostkreuz & Brand im Grunewald: Hilfe für Helfer*innen // Austausch und Vernetzung über DRK-Verbandsgrenzen hinweg beim Ausbilderforum Erste Hilfe // "Begegnungscafé" für interkulturellen Austausch erfreut sich großer Beliebtheit // Sommerferien in der DRK-Jugendfreizeiteinrichtung Plöner Str. // Familien- und Beratungszentrum Lichtenberg: Buntes Angebot für Familien und Kinder // Nachruf: Das Berliner Rote Kreuz trauert um Werner Mertz

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2106 Tue, 30 Aug 2022 13:21:59 +0200 Internationaler Tag der Vermissten: Kernaufgabe Suchdienst wichtiger denn je https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/internationaler-tag-der-vermissten-kernaufgabe-suchdienst-wichtiger-denn-je.html Weltweit fehlt von zahllosen geflüchteten Menschen jede Spur. Anlässlich des Internationalen Tags der Vermissten am 30. August stellt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) deshalb den Suchdienst als eine seiner Kernaufgaben in den Mittelpunkt.

Jede einzelne vermisste Person bedeutet zugleich verzweifelte Angehörige, die auf eine erlösende Nachricht hoffen. Das Rote Kreuz hilft Familien bei der Suche. Im vergangenen Jahr 2021 hat allein der Suchdienst im Berliner Landesverband rund 300 Anfragen (entspricht Beratungsvorgängen) in der Internationalen Suche bearbeitet. Hauptherkunftsländer sind weiterhin Syrien und Afghanistan. Im laufenden Jahr 2022 haben den Landesverband bislang rund 200 Anfragen erreicht.

Angesichts all der schweren und langwierigen Krisen weltweit ist es umso wichtiger, die Suchdienstarbeit für Betroffene noch bekannter zu machen. Der DRK-Suchdienst steht etwa Angehörigen zur Seite, die infolge des bewaffneten Konflikts in der Ukraine von ihren Familien getrennt worden sind. Vermisst werden Zivilpersonen und Militärangehörige, darunter auch Kriegsgefangene. Bis Ende Juli 2022 hat der Suchdienst im Berliner Roten Kreuz 20 Suchanfragen in diesem Kontext erhalten. Die Fälle werden gemeinsam mit dem internationalen Suchdienst-Netzwerk des Roten Kreuzes bearbeitet.

Das DRK hat sich zudem zum Internationalen Tag der Vermissten der multimedialen Kampagne #NoTraceOfYou des Rotkreuz-Suchdienst-Netzwerks in Europa angeschlossen. Diese nimmt die Suche entlang der Migrationsrouten nach Europa in den Blick. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im Jahr 2021 fast 3.300 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa verschwunden. Dies sind jedoch nur die dokumentierten Fälle.

Außerdem befasst sich der DRK-Suchdienst nach wie vor mit der Schicksalsklärung von Wehrmachtsangehörigen und Zivilpersonen, die seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst werden. 2021 gingen hierzu 83 Anfragen ein; überwiegend aus Deutschland, aber ebenso aus Polen und Rumänien. Auch im Bereich der Familienzusammenführung unterstützt der DRK-Suchdienst Betroffene. 2021 gab es im Berliner Roten Kreuz rund 80 Beratungen zu den rechtlichen Voraussetzungen.

Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) institutionell gefördert. Weitere Informationen zum DRK-Suchdienst und der Kampagne #NoTraceOfYou finden Sie hier

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news-2105 Wed, 24 Aug 2022 10:29:53 +0200 Seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor 6 Monaten: Über 45.000 Geflüchtete vorübergehend in Tegel untergebracht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/seit-beginn-des-ukraine-kriegs-vor-6-monaten-ueber-45000-gefluechtete-voruebergehend-in-tegel-untergebracht.html Im Auftrag des Landes Berlin betreiben die Berliner Hilfsorganisationen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel seit dem 20. März 2022 das „Ukraine Ankunftszentrum TXL“ für nach Deutschland flüchtende Menschen aus der Ukraine. Dort können bis zu 10.000 Menschen täglich empfangen, versorgt, registriert und auf die Länder verteilt werden. Im früheren Hauptterminal A stehen darüber hinaus bis zu 1.800 Betten als kurzfristige Erstunterkunft für aus der Ukraine nach Berlin flüchtende Menschen zur Verfügung. Heute vor sechs Monaten begann der Ukraine-Krieg. Wenige Tage nach Kriegsausbruch beauftragte der Berliner Senat die Hilfsorganisationen, das Land Berlin bei der Bewältigung der schnell deutlich werdenden Herausforderung im Zusammenhang mit dem erwarteten Flüchtlingsstrom zu unterstützen. Eine Zwischenbilanz:

Seit der offiziellen Eröffnung des Ukraine Ankunftszentrums TXL am 20. März 2022 wurden bislang über 45.000 Menschen in der von den Berliner Hilfsorganisationen betriebenen Erstunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel empfangen und untergebracht.

Über ein Viertel der in Tegel bis dato untergebrachten Menschen waren Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren (26,3 Prozent). Jugendliche (5,5 Prozent) und junge Erwachsene bis einschließlich 25 Jahre (9,3 Prozent) machen gut ein Siebtel der untergebrachten Kriegsflüchtlinge aus. Knapp ein Zehntel (9,3 Prozent) der Personen waren 60 Jahre oder älter. Rund 60 Prozent aller Geflüchteten, die in Tegel übernachtet haben, waren Frauen und Mädchen.

Die Zahl der Unterbringungen erhöht sich aktuell wieder. Im laufenden Monat August waren bislang durchschnittlich 350 Betten pro Tag belegt. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vormonat. Im Juli waren durchschnittlich 240 Betten pro Tag belegt.

Die Berliner Hilfsorganisationen ermöglichen den Geflüchteten in Tegel ein gut organisiertes und von Empathie geprägtes Ankommen. Die Aufgabenbereiche der Hilfsorganisationen in der Erstunterkunft reichen von der gesamten Logistik und dem Informationsmanagement über die Kinderbetreuung sowie medizinische und psychosoziale (Notfall-)Versorgung bis zur sozialen Beratung der Geflüchteten. Rund 200 Mitarbeitende der Berliner Hilfsorganisationen sind rund um die Uhr im 3-Schichten-Betrieb im Einsatz.

In den kommenden Wochen wird das Ankunftszentrum von Terminal A und B in das Terminal C verlagert und winterfest gemacht. Der Weiterbetrieb ist damit bis mindestens zum 31. Dezember 2022 gesichert. Die Hilfsorganisationen werden auch weiterhin alles dafür tun, dass die vor dem Krieg aus der Ukraine flüchtenden Menschen in Berlin bestmöglich erstversorgt und unterstützt werden.

Das Bündnis der Berliner Hilfsorganisationen besteht aus den Berliner Landesverbänden des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie aus dem Regionalverband Berlin der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst in Berlin. Das Bündnis hatte sich erstmalig für den Aufbau und Betrieb der Berliner Impfzentren unter dem Motto „Wir helfen Berlin“ zusammengeschlossen. Mit weit mehr als 3,3 Millionen verabreichten Impfungen hatten die Berliner Hilfsorganisationen einen großen Anteil am Erfolg der Impfkampagne des Landes Berlin.

Pressekontakt:

Regina Kneiding
Mobil: 0152 / 520 587 16
E-Mail: kneidingr@drk-swb.de

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news-2104 Fri, 19 Aug 2022 11:34:42 +0200 Bombenfund am Ostkreuz - Ehrenamt im Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bombenfund-am-ostkreuz-ehrenamt-im-einsatz.html Gestern Abend mussten von jetzt auf gleich 12.000 Menschen rund um das Ostkreuz ihre Wohnungen verlassen. Bei Bauarbeiten war zuvor eine 500kg schwere Weltkriegsbombe gefunden worden. Die ehrenamtlichen Helfer*innen des DRK in Berlin unterstützten die Einsatzkräfte von Polizei Berlin und Berliner Feuerwehr bei der Evakuierung. Sie haben Menschen geholfen, die sich nicht aus eigener Kraft in Sicherheit bringen konnten, haben Hunderte Anwohner*innen in der Mercedes Benz Arena vorübergehend betreut und Einsatzkräfte verpflegt.

Im Einsatz waren Kräfte der DRK-Kreisverbände Müggelspree, Berlin-Nordost, Schöneberg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Wedding / Prenzlauer Berg sowie unsere Zentralbereitschaft Fernmeldedienst. Auch die Malteser Berlin und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin haben tatkräftig unterstützt. Insgesamt waren rund 100 ehrenamtliche Helfer*innen und 23 Fahrzeuge der Berliner Hilfsorganisationen im Einsatz.

Kurz nach Mitternacht erfolgte die erfolgreiche Entschärfung des Blindgängers. Ein herzliches Danke an alle Einsatzkräfte für ihr Engagement in dieser Nacht!

Fotos: Rolf Erbe/Florian Knapp

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news-2103 Tue, 16 Aug 2022 16:41:28 +0200 Jetzt bewerben und Ausbildung als Sozialassistent*in beginnen! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jetzt-bewerben-und-ausbildung-als-sozialassistentin-beginnen.html Nachrücker für die Ausbildung als Sozialassistent*in an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin können noch bis zum 22. September 2022 einsteigen. Sie suchen nach einem Beruf, der Ihnen Freude macht und vielfältige Perspektiven bietet? An der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin startet im August wieder die zweijährige Ausbildung zur Sozialassistenz.

Nachrücker können noch bis zum 22. September 2022 einsteigen. Wir beraten Sie gern zu allen Ihren Fragen rund um die Ausbildung und zur finanziellen Förderung.

Zum Bewerbungsformular

Weitere Informationen zur Ausbildung an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin finden Sie hier.

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news-2102 Fri, 29 Jul 2022 16:35:40 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-20.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Ein Jahr danach. Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen // News aus den Bereitschaften: CBRN-Pilotlehrgang gestartet /

/ Sicheres Baden und Schwimmen in den Ferien: Tipps vom DRK-Landesarzt Jens-Uwe Retter // DRK-Suchdienst: 16 Gesichter, 16 Schicksale // Neues Magazin des Berliner Roten Kreuzes: 1. Ausgabe von „Einblicke“ veröffentlicht

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2101 Tue, 26 Jul 2022 14:11:25 +0200 CBRN-Pilotlehrgang gestartet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/cbrn-pilotlehrgang-gestartet.html Die Einheiten des Bevölkerungsschutzes sind teilweise mit persönlicher Schutzausrüstung gegen chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrstoffe ausgestattet (PSA-CBRN). Damit die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes diese Ausrüstung auch fachgerecht nutzen können, wurde auf DRK Bundesebene seit einigen Monaten an einer CBRN-Grundausbildung gearbeitet. Nachdem dieser Lehrgang nun vor einigen Wochen von Kolleg*innen des DRK Landesverbandes Hessen getestet wurde, fiel nun vergangenes Wochenende der Startschuss in Berlin. Der CBRN-Lehrgang wurde erstmalig durchgeführt.

Elf Teilnehmende aus den Kreisverbänden Berlin Steglitz-Zehlendorf und Berlin-Nordost stellten sich der Herausforderung und lernten viel über CBRN-Gefahren an der Einsatzstelle sowie über Einsatztaktiken und Schutzmaßnahmen in CBRN-Lagen. Alle Teilnehmenden schlossen den Lehrgang erfolgreich ab und können jetzt ihre sanitäts- oder betreuungsdienstlichen Aufgaben auch dann durchführen, wenn sie CBRN-Gefahrstoffen ausgesetzt sind. Beispielhafte Szenarien hierfür sind Großschadenslagen mit vielen kontaminierten Verletzten, die natürlich auch vor und nach der Reinigung vom CBRN-Gefahrstoff angemessen medizinisch versorgt werden müssen. Ein anderes Szenario sind auch Evakuierungsmaßnahmen, die z.B. nach einer größeren Schadstofffreisetzung notwendig werden können.

 

Der Lehrgang wurde unterstützt durch den Kreisverband Berlin-Nordost, der den logistischen Rahmen und die Verpflegung bereitstellte. CBRN-Fachkräfte des Kreisverbands Berlin-Zentrum und der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst trugen ebenfalls maßgeblich zum Erfolg dieser ersten CBRN-Grundausbildung bei.

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news-1885 Tue, 19 Jul 2022 09:15:00 +0200 Bei Sommerhitze viel Wasser trinken https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bei-sommerhitze-viel-wasser-trinken.html In den kommenden Tagen wird es sehr heiß, der Hochsommer kündigt sich mit über 35 Grad an. Der Wetterdienst hat bereits eine Hitzewarnung herausgegeben, denn hochsommerliche Temperaturen können zu erheblichen Gesundheitsschäden führen – besonders bei älteren oder kranken Menschen. Deswegen gibt das Berliner Rotes Kreuz diese Hitze-Tipps: ERSTE HILFE

Wie erkenne ich einen Hitzenotfall?

  • <div class="o-cms-content__headline">Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps, aber auch Muskelkrämpfe sein, z. B. in den Beinen. </div>

Wie kann ich schnell helfen?

  • Geben Sie den Betroffenen gekühlte, elektrolythaltige Getränke zum Trinken,
    z. B. Apfelsaftschorle.

  • Öffnen Sie überflüssige oder enge Kleidung um einen Wärmestau zu verhindern.

  • Sorgen Sie für Kühlung durch kalte Umschläge und Zufächeln von Luft.

  • Wenn der Zustand des Hitzeopfers kritisch ist, rufen Sie den Rettungsdienst (Tel. 112).  

VORBEUGEN

Viel Trinken

  • Trinken Sie bei großer Hitze mehr als sonst, mindestens 2,5 bis 3 Liter.

  • Meiden Sie Alkohol, da er zu vermehrten Flüssigkeitsverlusten führt – unabhängig vom Alter.

  • Besonders ältere Menschen müssen bei großer Hitze darauf achten, ausreichend zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, da durch das Schwitzen mehr Flüssigkeit ausgeschieden wird.

  • Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken.

Direkte Sonne und Anstrengung meiden

  • Vermeiden Sie längere Aufenthalte in der Sonne und körperlichen Anstrengungen. Bewegungen in warmer Umgebung belasten den Kreislauf doppelt.

  • Bei Aktivitäten im Freien unbedingt eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Lichtdichte Kleidung, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist, schützt zusätzlich.   

  • Kleinkinder und Senioren dürfen nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Deshalb sollten kleine Kinder und ältere Menschen im Freien einen Sonnenhut, evtl. mit einem Nackenschutz, tragen.

Räume kühlen

  • Wohnungen und Büros sollten möglichst kühl gehalten und am Abend oder am Morgen gut durchlüftet werden. Tagsüber sollten Sie die Vorhänge zuziehen sowie Fenster und Türen schließen, um das Eindringen von Wärme zu verhindern.

 Weitere Tipps, wie Sie etwa bei einem Hitzschlag richtig handeln, finden Sie hier über diesen Link

Foto: Regina Kaute/pixelio.de

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news-2100 Fri, 08 Jul 2022 10:00:52 +0200 Fünf Tipps für sicheres Baden und Schwimmen in den Ferien https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fuenf-tipps-fuer-sicheres-baden-und-schwimmen-in-den-ferien.html Zum Start der Sommerferien in Berlin und Brandenburg gibt Jens-Uwe Retter, Landesarzt des Berliner Roten Kreuzes, fünf Tipps für sicheres Baden und Schwimmen in den kommenden Wochen. An den ersten sonnenreichen Wochenenden dieses Sommers absolvierte die Wasserwacht des Berliner Roten Kreuzes schon mehrere Hundert Einsätze. In den allermeisten Fällen waren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK rechtzeitig zur Stelle – sie retteten Leben, brachten vermisste Kinder zu ihren Eltern zurück und kümmerten sich um gekenterte Segel- und Motorboote. Allerdings sind auch bereits die ersten Toten dieser Wassersaison zu beklagen.

Zum Start der Sommerferien in Berlin und Brandenburg gibt Jens-Uwe Retter, Landesarzt des Berliner Roten Kreuzes, fünf Tipps für sicheres Baden und Schwimmen in den kommenden Wochen:

Unterkühlung vermeiden

Gerade an heißen Tagen sollte man sich beim Gang ins Wasser nach und nach abkühlen und auf den spontanen Sprung ins kühle Nass verzichten. Denn beim Sprung ins kalte Wasser versucht der Körper, seine Zentrale zu schützen. Dabei verengen sich die Gefäße. Bei zu großen Temperaturdifferenzen kann das zu Bewusstlosigkeit führen. Besonders gefährdet sind Kinder und ältere Menschen.

Vorsicht vor Selbstüberschätzung

Alkoholgenuss am Strand kann dazu führen, dass man die eigene Leistungsfähigkeit überschätzt. Selbstüberschätzung kann im Wasser fatale Folgen haben. Auch Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten sich nicht allzu kühn in die Fluten begeben, sondern die Wirkung der Medikamente auf ihre physische Leistungsfähigkeit einkalkulieren. Alkohol und Medikamente vermindern im Wasser oft Kraft und Ausdauer.

Strömungen und Wasserqualität beachten

Es ist ein Unterschied, ob man sich in einem ruhigen See oder in einem fließenden Gewässer erfrischen möchte. In Flüssen können Strömungen selbst erfahrene Schwimmer vor erhebliche Herausforderungen stellen. Auch die Wasserqualität ist ein wichtiger Faktor. In Gewässern mit Algen kann man sich als Schwimmer schnell verheddern und so in Seenot geraten. Blaualgen können zu allergischen Reaktionen führen. Zum Glück ist die Gewässerqualität in vielen Berliner und Brandenburger Gewässern aktuell gut bis sehr gut.

Keine Sprünge in unbekannte Gewässer

In jedem Jahr ereignen sich schwere Unfälle, weil Menschen gedankenlos in ihnen unbekannte Gewässer springen – wozu übrigens auch durchaus Pools gehören können. Die Folgen sind nicht nur Knochenbrüche, sondern in den schlimmsten Fällen auch Querschnittslähmungen.

Kinder müssen schwimmen können

Wir müssen früh dafür sorgen, dass unsere Kinder das Schwimmen erlernen. Spätestens am Ende der Grundschule sollte dies der Fall sein. Das Berliner DRK bietet für Kinder und auch Nachzügler regelmäßige Schwimmkurse in den Berliner Bädern an. Nähere Informationen bieten die zuständigen Kreisverbände in den Bezirken. Eltern und Betreuer müssen darauf achten, dass gerade kleine Kinder nie unbegleitet am und im Wasser spielen.

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news-2099 Tue, 05 Jul 2022 08:56:17 +0200 Jetzt bewerben: Ausbildung an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jetzt-bewerben-ausbildung-an-der-drk-schule-fuer-soziale-berufe-berlin.html Sie haben Empathie für Ihre Mitmenschen? Sie sind kommunikativ und besitzen Durchsetzungsvermögen? Dann bewerben Sie sich bei uns für eine Ausbildung als staatlich geprüfte*r Erzieher*in oder Sozialassistent*in. Sie suchen nach einem Beruf, der Ihnen Freude macht und eine klare und sichere Perspektive bietet? An der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin startet im August wieder die dreijährige Ausbildung als Erzieher*in (Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit) und die zweijährige Ausbildung zur Sozialassistenz.

Der Unterricht beginnt am 22. August 2022 bzw. am 15. August 2022 für die Teilzeit-Auszubildenden.

Alle Informationen zur Ausbildung und zur Bewerbung finden Sie hier.

Zum Bewerbungsformular

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news-2098 Mon, 04 Jul 2022 10:29:19 +0200 „Einblicke“: Neues Magazin des Berliner Roten Kreuzes https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/einblicke-neues-magazin-des-berliner-roten-kreuzes.html Mit unserem neuen Magazin wollen wir Ihnen genau das bieten, was der Titel verspricht: Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des DRK in Berlin und einen Brückenschlag zu den tatkräftigen Menschen, die sich in der Hauptstadt mit dem Roten Kreuz auf der Brust für andere engagieren. Freuen Sie sich auf 20 Seiten mit spannenden Beiträgen zu der ganzen Bandbreite der Aktivitäten des Berliner Roten Kreuzes: Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, soziales Engagement, Bildungsangebote und vieles mehr.

Das Topthema unserer ersten Ausgabe ist das Engagement des DRK in Berlin im Rahmen der Ukraine-Nothilfe ist. Kaum ließ das Corona-Infektionsgeschehen zu Jahresbeginn auf eine baldige Rückkehr zur Normalität hoffen, standen mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges nahtlos die nächsten Herausforderungen für das Land Berlin und damit das Berliner Rote Kreuz an. An vielen Orten und auf vielen Ebenen unterstützten und unterstützen Rotkreuzler*innen in der Bundeshauptstadt den Auf- und Ausbau von Strukturen für die Versorgung von Geflüchteten.

Lesen Sie, wie es dem Berliner Roten Kreuz im engen Schulterschluss mit den Berliner Hilfsorganisationen in kürzester Zeit gelang, auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel Strukturen für die Begrüßung von 10.000 Geflüchteten am Tag aufzubauen – Strukturen, die in aller Konsequenz darauf ausgerichtet sind, den Ankommenden ihren Aufenthalt in unserer Stadt so angenehmen wie möglich zu gestalten. Aber nicht nur im „Ukraine Ankunftszentrum TXL“ waren und sind unsere Helfer*innen zur Unterstützung von Geflüchteten im Einsatz. DRK-Logistikeinheiten transportierten Hunderte Feldbetten und Decken an Notunterkünfte im gesamten Stadtgebiet und am Berliner Hauptbahnhof sorgen Kräfte des Roten Kreuzes für die medizinische Erstversorgung der Ankommenden.

Das E-Paper der Ausgabe 01/2022 finden Sie hier.

Bei der Lektüre unseres Magazins wünschen wir Ihnen viel Freude.

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news-2097 Thu, 30 Jun 2022 13:39:29 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-19.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Knapp 100 Einsätze an einem Wochenende: Berliner Wasserwacht voll gefordert // Neues Blutspendezentrum in Berlin-Mitte eröffnet /

/ CBRN-Dienst schafft Abkühlung beim Berlin-Triathlon // Tolle Spende für Ukraine Ankunftszentrum TXL // 17 Jahre im Einsatz für das DRK: Verabschiedung Marita Ackermann // Landeswettbewerb Berliner Jugendrotkreuz 2022: Junge Ehrenamtliche beweisen sich als Profis in Erster Hilfe

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2093 Wed, 22 Jun 2022 16:18:27 +0200 Villa Albrecht: Ein herrlicher Tag in Elstal bei Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/villa-albrecht-ein-herrlicher-tag-in-elstal-bei-berlin.html Abwechslung ist Programm in den DRK-Seniorenzentren in Berlin: Am Dienstag genossen Mieter*innen der „Villa Albrecht“, Angehörige und Begleiter*innen einen gelungenen Ausflug zu Karls Erdbeer-Erlebnishof in Elstal bei Berlin. Ausflüge, Veranstaltungen, Unterhaltung: Auf abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten wird im Seniorenzentrum „Villa Albrecht“ großen Wert gelegt. Neben regelmäßigen Angeboten wie dem Kraft- und Balancetraining oder dem „Drum Circle“ stehen dabei immer wieder einige besondere Highlights auf dem Programm – wie der Ausflug zu Karls Erdbeer-Erlebnishof am 21. Juni 2022.

Sechs Mieter*innen der Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz machten sich am Dienstag mit Begleiter*innen des DRK auf den Weg nach Elstal bei Berlin. Auch drei Angehörige schlossen sich dem Ausflug an. Schöneres Wetter hätte sich die Gruppe für ihren Ausflug nicht wünschen können: Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein gab es in der landwirtschaftlichen Erlebniswelt einiges zu entdecken und ein leckeres Mittagessen. Gut gesättigt und gut gelaunt machte sich die Gruppe am Nachmittag auf den Rückweg nach Berlin.

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news-2092 Mon, 20 Jun 2022 17:43:00 +0200 Landeswettbewerb Berliner Jugendrotkreuz 2022: Junge Ehrenamtliche beweisen sich als Profis in Erster Hilfe https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landeswettbewerb-berliner-jugendrotkreuz-2022-junge-ehrenamtliche-beweisen-sich-als-profis-in-erster-hilfe.html Am diesjährigen JRK Landeswettbewerb in Berlin haben rund 60 aktive Kinder und Jugendliche aus dem Berliner Jugendrotkreuz teilgenommen und stellten mit der Unterstützung von rund 30 ehrenamtlich Helfenden ihr Können in Erster Hilfe und weiteren Disziplinen unter Beweis.

In einem Parcours absolvierten die teilnehmenden Gruppen insgesamt 10 Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Rotkreuzwissen, Musisch-Kulturelles, Sport-Spiel und Soziales. Inhaltliche Schwerpunkte waren in diesem Jahr die Versorgung von Verletzungen, die Betreuung von Menschen an Unfallorten und Wissenstests zum humanitären Völkerrecht und den Genfer Konventionen. 

Ganz nach dem Motto „Keiner ist zu klein, um Helfer zu sein“ beteiligten sich neben Jugendlichen auch zahlreiche Kinder ab 6 Jahren mit großer Freude an der Veranstaltung. In der Altersstufe I (6-12 Jahre) haben die „Zwergretter“ aus dem Kreisverband Berlin Steglitz-Zehlendorf den Wettbewerb gewonnen. 

In der Altersstufe Stufe II (12-16 Jahre) freut sich der Schulsanitätsdienst des Sartre Gymnasiums im Kreisverband Berlin-Nordost über den Sieg, ebenso wie die „Retter unter den Eichen“ aus dem Kreisverband Berlin Steglitz-Zehlendorf, die sich in der Altersstufe Stufe III (16-27 Jahre) als Erstplatzierte behaupten konnten. In der Sonderkategorie „Bereitschaften“ setzte sich das „Team Mitte“ aus dem Kreisverband Berlin-Zentrum durch. 

Die Gewinnergruppen der Altersstufen II und III nehmen für das Berliner Jugendrotkreuz an den kommenden Bundeswettbewerben teil, die im Herbst in Mainz und Berlin stattfinden.

Der Landeswettbewerb hat in Berlin eine lange Tradition; er soll das Gemeinschaftserleben im Berliner Jugendrotkreuz stärken und spielerisch das Wissen der Jugendrotkreuzler*innen testen. Außerschulische Jugendbildung steht beim JRK ebenso im Fokus, wie das regelmäßige Üben von Erster Hilfe. 

Weitere Informationen zum Berliner Jugendrotkreuz finden Sie hier: https://www.jrk-berlin.de/  

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news-2091 Tue, 14 Jun 2022 19:50:00 +0200 Neues Blutspendezentrum im ALEXA Shoppingcenter feierlich eröffnet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neues-blutspendezentrum-im-alexa-shoppingcenter-feierlich-eroeffnet.html Zum heutigen Internationalen Weltblutspendetag hat der DRK Blutspendedienst Nord-Ost ein neues Blutspendezentrum im ALEXA Shoppingcenter in Berlin-Mitte feierlich eröffnet. Neben der Gesandten an der Schwedischen Botschaft in Berlin waren Mitarbeitende des DRK Rettungsdienst Berlin und auszubildende Notfallsanitäter an der DRK Landesschule als erste Spender*innen mit dabei und haben die Eröffnung zu einem großen Erfolg gemacht.

Für Rettungssanitäterin Janina war das eine Selbstverständlichkeit: "Bei Rettungseinsätzen erlebe ich immer wieder Situationen, wo schnell Blut für die verunfallten Menschen benötigt wird. Gerade bei hohem Blutverlust retten Blutspenden leben. Deshalb war ich gerne dabei!" 

Auch Notfallsanitäter-Azubi Joshua weiß auch um die Bedeutung von Blutspenden und berichtet von seiner Ausbildung an der Landesschule des Berliner Roten Kreuzes: "Beim Praktikum an den DRK Kliniken Mitte habe ich bereits einige Patienten betreut, die nach Operationen von Bluttransfusionen abhängig waren. Wenn man das unmittelbar erlebt, wird einem die Bedeutung von Blutspenden noch bewusster." 

Unter den Gästen der feierlichen Eröffnung waren neben Vertreter*innen des Berliner Roten Kreuzes auch Gerlinde Jänicke, Blutspenderin und Morgenmoderatorin bei Radio 94,3 rs2, und der Berliner Tomek Kaczmarek, der nach einer Herz-Not-Operation über 30 Bluttransfusionen erhielt und heute ein unbeschwertes Leben führen kann. 

Der Internationale Weltblutspendetag wird weltweit in diesem Jahr bereits zum 19. Mal begangen – er fokussiert den Dank an Blutspendende weltweit und soll die Aufmerksamkeit für das lebensrettende Thema Blutspende stärken. Ohne ihr unersetzliches Engagement hätten Millionen schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance. 

Die vergangenen zwei Pandemie-Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, unter allen Umständen eine kontinuierliche Versorgung der Berliner Kliniken mit Präparaten aus Spenderblut stabil gewährleisten zu können. Neben dem Spendezentrum im Institut für Transfusionsmedizin in Berlin-Steglitz und zahlreichen mobilen Blutspendeterminen in den Bezirken bietet der DRK-Blutspendedienst ab dem 14. Juni 2022 an einem weiteren zentral gelegenen Standort werktäglich von 10-19 Uhr die Gelegenheit, mit einer Blutspende unkompliziert schwerkranken Berliner Patienten zu helfen. 

Aktuell herrscht ein akuter Mangel an Blutspenden, deshalb ist Ihr Beitrag umso wichtiger! Alle Informationen zum neuen Blutspendezentrum und Terminbuchung finden Sie über diesen Link.

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news-2090 Tue, 31 May 2022 13:35:32 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-18.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Ukraine Ankunftszentrum TXL: Evakuierte Berliner*innen kommen in Ankunftszentrum unter - Hertha BSC spendet Tore, Fußbälle und Trikots - Weitere Dankesfeier für freiwillige Helfer*innen // Saisonstart der Berliner Wasserwacht /

/ Jubiläumsfeier 50 Jahre "Essen auf Rädern" // Berliner Rotes Kreuz sichert den S25-Citylauf ab // Materialcheck bei der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2089 Wed, 18 May 2022 14:29:25 +0200 Menüservice des DRK : Weit mehr als nur ein warmes Essen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/menueservice-des-drk-weit-mehr-als-nur-ein-warmes-essen.html Die Menükuriere des DRK in Berlin versorgen Senior*innen seit fünf Jahrzehnten; sind an 365 Tagen im Jahr unterwegs und liefern täglich rund 600 Mahlzeiten aus. Zu ihrer Kundschaft gehören viele ältere Bürger*innen, denen tägliches Kochen schwerfällt und die dennoch Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Das „Essen auf Rädern“ bietet über 200 verschiedene Gerichte zur Auswahl; im seniorenfreundlichen Speiseplan wird eine Vorauswahl von täglich sieben Gerichten getroffen. Seit 1971 hat das DRK rund 16 Millionen Gerichte an 50.000 Kund*innen in Berlin und Potsdam ausgeliefert.

Die Erfolgsgeschichte von „Essen auf Rädern“ in Berlin begann 1971 mit einer Kooperation zwischen Ruth Martin, damalige Leiterin des Mahlzeitendienstes des Roten Kreuzes in West-Berlin, und apetito-Gründer Karl Düsterberg. Der DRK-Menüservice umging die verbreiteten Probleme mit dem Warmhalten von Speisen beim Transport, indem Tiefkühlgerichte ausgeliefert wurden, die zuhause bequem aufgewärmt werden konnten. Diese Lieferart vereinfachte auch die Versorgung der Kundschaft an Wochenenden und Feiertagen. Das Berliner Konzept war so erfolgreich, dass es bundesweit übernommen wurde. 

Heute genießen Kund*innen die Wahl zwischen der täglichen Anlieferung eines auf den Punkt temperierten Gerichtes oder einer wöchentlichen tiefkühlfrischen Belieferung. Unter dem Garantieversprechen ‚Geschmack pur‘ verzichten die DRK-Köche dabei komplett auf künstliche Zusatzstoffe. Dazu kommt, dass Gerichte angeboten werden, die auf 20 häufige Krankheiten abgestimmt sind. 

Zu den beliebtesten Gerichten der vergangenen Jahrzehnte gehören Klöpse „Königsberger Art“, die Rinderroulade „Hausfrauen Art“ und Pichelsteiner Eintopf mit Rindfleisch. Doch der Menüservice geht über die kulinarische Versorgung weit hinaus. Für viele Senior*innen sind mit der Lieferung verbundene Sozialkontakte von nicht zu unterschätzender Bedeutung. 

„Neben einer regelmäßigen warmen Mahlzeit schätzen viele Kundinnen und Kunden auch den persönlichen Kontakt mit den DRK-Menükurieren. Viele Seniorinnen und Senioren leben allein und haben keine oder nur entfernt wohnende Angehörige. Unsere Mitarbeitenden sind dann wichtige Bezugspersonen, die sich Zeit für ein kurzes Gespräch nehmen und zum Beispiel auch Hilfe alarmieren können, wenn die Haustür einmal nicht geöffnet wird. Das hat sich gerade auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie bewährt“, sagt Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin des Berliner Roten Kreuzes.

Bis zum 3. Juni 2022 erhalten Neukunden 25 Prozent Rabatt auf ihre Erstbestellung. Interessierte finden unter www.drk-berlin.de/menueservice weitere Informationen zum Menüservice des DRK in Berlin.

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news-2088 Sun, 15 May 2022 21:25:00 +0200 Berliner Rotes Kreuz sichert den S25-Citylauf ab https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-rotes-kreuz-sichert-den-s25-citylauf-ab.html Über 6.500 Laufenthusiasten nahmen heute die 25 km Strecke auf der von “Berlin läuft” organisierten Veranstaltung unter die Füße. Wir sorgten mit über 110 Einsatzkräften für die sanitätsdienstliche Absicherung. Bei sonnigem Wetter und moderaten Temperaturen verlief der Einsatz relativ ruhig.

Bis 13:00 Uhr wurden über 77 Hilfeleistungen erbracht und 5 Patienten mussten in Krankenhäuser zur medizinischen Weiterbehandlung transportiert werden. Der Einsatz wurde aus dem Lage- und Einsatzzentrum des Berliner Roten Kreuzes in der Bundesallee koordiniert und ein Verbinder hielt den Kontakt zu allen beteiligten Organisationen der Veranstaltung in der Koordinierungsstelle im Olympiastadion. Dankenswerte Unterstützung kam zudem von Einsatzkräften der DRK-Kreisverbände Neubrandenburg und Eberswalde. 

Die Landesbereitschaftsleitung und der Einsatzkoordinator bedanken sich bei allen Einsatzkräften für Ihren professionellen Dienst und die ausgezeichnete Zusammenarbeit! 

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news-2087 Sun, 08 May 2022 11:00:00 +0200 Mehr als 100 Suchanfragen zur Ukraine beim DRK eingegangen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/mehr-als-100-suchanfragen-zur-ukraine-beim-drk-eingegangen.html Bei der Flucht aus der Ukraine haben seit Beginn des Krieges viele Menschen den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren. Beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes sind dazu bisher 107 Suchanfragen von Personen eingegangen, die ihre Angehörigen vermissen.

„Wir unternehmen alles, um diesen Menschen zu helfen und den Kontakt wiederherzustellen. Die Möglichkeiten sind derzeit aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen jedoch deutlich eingeschränkt. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Zahl der Suchanfragen weiter steigen wird. Viele der Suchenden sind verzweifelt, weil sie nicht wissen, was mit ihren Angehörigen passiert ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des internationalen Weltrotkreuztages am 8. Mai. 

Familien, die infolge bewaffneter Konflikte getrennt werden, hätten ein Recht darauf zu erfahren, wo sich ihre Angehörigen befinden und was mit ihnen geschehen ist. Derzeit würden die Suchanfragen von ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland gesammelt und an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) weitergeleitet, das mit eigenen Mitarbeitern vor Ort in der Ukraine vertreten ist. „Die aktive Suche kann dort allerdings erst beginnen, wenn die Kampfhandlungen beendet sind“, sagt Hasselfeldt. Etliche Suchanfragen beträfen Frauen und Kinder, die in der schwer zerstörten Stadt Mariupol vermisst würden. Wie hoch der Erfolg der Suchanfragen sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen. 

Alle Personen, die eine Suchanfrage stellen, erhalten einen Beratungstermin in einer der insgesamt 90 DRK-Suchdienstberatungsstellen in Deutschland. Dort werden die Anfragen im persönlichen Gespräch vervollständigt. Das DRK und seine Schwestergesellschaften im Ausland suchen weltweit nach Menschen, die aufgrund von bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht oder Vertreibung von Angehörigen getrennt wurden, klären ihre Schicksale und beraten sie beim Familiennachzug. Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat institutionell gefördert.

Wer sich in Deutschland befindet und Angehörige aufgrund des Krieges in der Ukraine vermisst, kann sich an den Suchdienst wenden: Webseite: www.drk-suchdienst.de oder telefonisch:  089 680 773 111.

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news-2086 Sat, 30 Apr 2022 10:19:37 +0200 Saisonstart: Wasserwacht geht gut gerüstet in den Dienst https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/saisonstart-wasserwacht-geht-gut-geruestet-in-den-dienst.html Am 1. Mai startet die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin in die neue Saison. Bis zum 30. September werden an allen Wochenenden und Feiertagen rund 90 ehrenamtliche Helfer*innen des DRK Berlin als Rettungsschwimmer*innen oder im Streifendienst auf Booten unterwegs sein. In den Sommerferien werden bei Bedarf auch wochentags Zusatzschichten eingelegt. Den Helfer*innen stehen insgesamt zehn Boote, sieben Tauchgeräte und ein Sonargerät als Rettungsmittel zu Verfügung. Die Wasserwacht des DRK in Berlin betreibt drei Wasserrettungsstationen – in Alt-Gatow, Breitehorn und am Wannsee. Das Einsatzgebiet umfasst die Unterhavel, also den 16 Kilometer langen Flussabschnitt von der Schleuse in Spandau bis zur Glienicker Brücke, den Großen Wannsee, die Seenkette Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee und Griebnitzsee sowie ein Teilstück des Teltowkanals.

Lukas Meyer, Technischer Leiter der Wasserwacht Berlin, geht optimistisch in die bevorstehende Saison: „Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes ist für die kommenden Monate sehr gut vorbereitet. In der Frühlings- und Frühsommer-Zeit werden wir in erster Linie im Einsatz für Wassersportler*innen sein, die mit Booten, Kajaks und Stand-Up-Paddle-Brettern die Saison eröffnen. Mit insgesamt zehn Booten und einem Sonargerät sind wir darauf bestens vorbereitet.“

Im vergangenen Jahr absolvierte die Wasserwacht Berlin insgesamt 838 Einsätze. Dabei wurde rund 1.200 in Not geratenen Menschen geholfen, 670 Boote konnten aus Havarie-Situationen geborgen werden.

Weitere Informationen zur Wasserwacht Berlin finden Sie hier.

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news-2085 Fri, 29 Apr 2022 18:25:49 +0200 Nächtlicher Großeinsatz im Ukraine Ankunftszentrum TXL https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/naechtlicher-grosseinsatz-im-ukraine-ankunftszentrum-txl.html Im Rahmen einer Evakuierung aus dem Donbass wurden in einem nächtlichen Großeinsatz insgesamt 275 Menschen im Ukraine Ankunftszentrum TXL aufgenommen und versorgt. Die betagten und pflegebedürftigen Menschen sowie Menschen mit Behinderungen kamen in der Nacht vom 28. auf den 29. April 2022 mit zehn Bussen an. Auf dem ehemaligen Flugfeld in Tegel wurden für die Unterbringung und Betreuung der Geflüchteten drei Großzelte aus dem Bestand des Pilotprojekts „Labor Betreuung 5.000“ aus der aktuell im Aufbau befindlichen „Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz“ in Betrieb genommen.

Die Unterbringung und Betreuung der Geflüchteten wurde federführend durch die DRK-Kreisverbände Berlin-Zentrum und Müggelspree organisiert. Mehr als 70 Kräfte der Berliner Hilfsorganisationen waren während der gesamten Nacht im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Mitarbeitenden des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) und des Krisenstabes der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Die medizinische Versorgung wurde durch vier Ärzte, sechs Schwestern sowie Pflegekräfte und Sanitätskräfte sichergestellt. Vor Ort erfolgte eine medizinische Begutachtung der Geflüchteten. Dabei war kein Notfalleinsatz erforderlich, auch keine direkten Krankenhauseinweisungen. Die erforderlichen Versorgungsleistungen wurden in Tegel erbracht. Bei der Unterbringung der Geflüchteten wurde besonders darauf geachtet, die angereisten Familienverbünde nicht zu trennen. Die ganze Nacht über wurde Suppe für die ankommenden Menschen gekocht. Eine Kinderbetreuung wurde angeboten und die Unterbringung von Haustieren ermöglicht.

Ab dem Folgetag reisen die Geflüchteten ins Bundesgebiet weiter. Knapp 100 Geflüchtete werden direkt in Berlin in einer vorab ausgewählte Pflegeinrichtung untergebracht.

Wir danken allen Beteiligten – vom Sanitäts- und Betreuungsdienst über die Sprachmittler*innen bis zu Catering, Reinigung, Logistik und Security – für den nächtlichen Großeinsatz im Zeichen der Menschlichkeit und gratulieren zu der gelungenen Teamleistung!

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news-2084 Fri, 29 Apr 2022 14:12:30 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-17.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Ukraine Ankunftszentrum TXL: Dankesfeier für freiwillige Helfer*innen - Die Kinderbetreuung: Ein Ort der Begegnung - Hilfreiche Spende vom Ernst Klett Sprachen Verlag // Ukraine Nothilfe: Bericht aus dem Krisenstab /

/ 100-Tage-Bilanz: Über 150.000 Corona-Impfungen seit Jahresbeginn in Berlin // Ehrenamtliche Hilfe in Berlin-Marzahn: Suppenküche gegen Hunger // Unterstützung für 1.350 Obdachlose: Wärmebus des DRK in Berlin zieht Bilanz der Kältehilfe-Saison

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2083 Thu, 28 Apr 2022 15:45:07 +0200 Wärmebus des DRK in Berlin zieht Bilanz der Kältehilfe-Saison https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/waermebus-des-drk-in-berlin-zieht-bilanz-der-kaeltehilfe-saison.html Das Team der DRK-Kältehilfe war in der Wärmebus-Saison 2021/22 (1. November 2021 bis 31. März 2022) wieder täglich von 18 bis 24 Uhr auf den Straßen Berlins unterwegs, um Menschen ohne Obdach zu helfen. Die Helferinnen und Helfer hatten dabei Kontakt zu 1.350 hilfebedürftigen Personen. 356 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren, darunter 73 Frauen. 641 wärmende Kleidungsstücke wurden ausgegeben. Das Team des DRK-Wärmebusses erlebte im Vergleich zum Vorjahr eine relativ ruhige Saison. Es gingen 825 Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern ein, die in Not geratene Menschen ohne Obdach gemeldet haben. Dank der gelungenen Umsetzung des Hygienekonzeptes gab es keine nennenswerten Corona-bedingten Ausfälle unter den Helferinnen und Helfern. Das Wärmebus-Team konnte daher in fünf Monaten ohne Ausnahme jeden Abend auf den Straßen Berlins unterwegs sein. Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin des Berliner Roten Kreuzes: „Das Wärmebus-Team leistet jeden Winter wichtige, weil oft lebensrettende Arbeit. Auch in dieser Saison konnten wir dank des großen Engagements aller Beteiligten wieder täglich Menschen ohne Obdach dabei unterstützen, sicher durch den Winter zu kommen.“

Der DRK-Wärmebus ist seit dem Winter 2009/10 als Teil der Berliner Kältehilfe unterwegs. Das Team, bestehend aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und Kräften mit sozialpädagogischen Kenntnissen, sucht in den Wintermonaten allabendlich jene Plätze auf, an denen sich erfahrungsgemäß häufig wohnungslose Menschen aufhalten. Außerdem wird Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen, wenn telefonisch Adressen mitgeteilt werden, an denen sich offenkundig bedürftige Menschen aufhalten. Das Wärmebus-Team verteilt vor Ort Kleidung, Isomatten, Schlafsäcke und heißen Tee. Bei Bedarf und nach Absprache werden Betroffene in Notunterkünfte gebracht.  

Die Arbeit der Kältehilfe des Berliner Roten Kreuzes finanziert sich überwiegend aus Spendenmitteln. Berlinerinnen und Berliner können die Arbeit des DRK-Wärmebus-Teams jederzeit unterstützen:

Spendenkonto
DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort: Kältehilfe


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news-2082 Thu, 21 Apr 2022 15:22:11 +0200 100-Tage-Bilanz: Über 150.000 Impfungen seit Jahresbeginn in Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/100-tage-bilanz-ueber-150000-impfungen-seit-jahresbeginn-in-berlin.html In den Impfzentren und -stellen sowie durch Mobile Impfteams der Berliner Hilfsorganisationen erhielten seit Jahresbeginn rund 155.000 Personen eine Corona-Schutzimpfung. Rund zwei Drittel der Impfungen (101.135) waren sogenannte Booster-Impfungen. Eine zweite Auffrischungsimpfung, die von der Ständigen Impfkommission (Stiko) für über 70-Jährige, vulnerable Gruppen und Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen empfohlen wird, erhielten rund 10.500 Personen. Etwa acht Prozent (12.853) der Impfungen an den ersten 100 Tagen im Jahr 2022 waren Erstimpfungen.

„Viele Menschen sind der Pandemie müde, trotzdem darf das Thema nicht in den Hintergrund rücken“, sagt Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des Berliner Roten Kreuzes. „Insbesondere vor dem Hintergrund der weitreichenden Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen empfehlen wir, dass das Virus weiter ernst genommen wird. Die Impfung ist der beste Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf und es war noch nie so unkompliziert, eine Impfung zu erhalten, wie in diesen Tagen. Jede und jeder, der sich impfen lassen möchte, kann einfach während der Öffnungszeiten unserer Impfzentren und -stellen vorbeikommen, auch ohne Termin, und sich den Piks abholen.“

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Wissenschaft, Pflege und Gleichstellung betreibt das Berliner Rote Kreuz gemeinsam mit den anderen Berliner Hilfsorganisationen, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst, noch fünf Impfzentren und -stellen in der Stadt.

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news-2081 Fri, 01 Apr 2022 11:02:56 +0200 Migrationsberatung für Geflüchtete aus Ukraine https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsberatung-fuer-gefluechtete-aus-ukraine.html Geflüchtete aus der Ukraine können sich bei Fragen zu verschiedenen Themen ab sofort an die DRK Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer wenden. Unser Beratungsangebot umfasst: 

• Klärung rechtlicher Fragen zum Aufenthalt
• Klärung von Sozialleistungen (z.B. Asylbewerberleistungen)
• Unterstützung im Umgang mit Behörden (z.B. Sozialamt, Agentur für Arbeit,)
• Integrationskurs und andere Deutschkurse
• Suche nach einem Kindergartenplatz und anderer Betreuung für Ihre Kinder während Ihrer Teilnahme am Integrationskurs
• Klärung von Fragen bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit 

Unsere Standorte in Berlin finden Sie unter folgenden Link (hier abrufbar).

Die Beratung kann per Telefon, E-Mail, Online-Chat (mbeon - mobile Beratung und Informationen für Zuwanderer), Videotelefonie oder in den Räumlichkeiten unserer Standorte stattfinden. Bitte beachten Sie dass an unseren Standorten die Beratung nur unter Einhaltung der 3G Regel und unter der Verwendung von FFP2-Masken möglich ist.

 

DRK Консультації з питань міграції для дорослих іммігрантів

Біженці з України у разі виникнення питань можуть звертатися за консультацією в DRK (червоний Хрест), відділ „Консультації з питань міграції для дорослих іммігрантів“, щодо наступних тем: 

• Роз'яснення питань щодо соціальної допомоги (наприклад, пільги для біженців) 
• Підтримка при зверненні до Державних/муніципальних установ (наприклад, до  соціальної служби, агенції з працевлаштування) 
• Інтеграційний курс, курси німецької мови та ін. 
• Пошук місця в дитячому садку та догляд за вашими дітьми, поки ви будете проходити інтеграційний курс 
• Роз'яснення питань, що виникають при прийнятті на роботу 
• Роз'яснення юридичних питань щодо перебування у Німеччині 

Наші офіси в Берліні можна знайти за наступним посиланням (доступно тут). 

Консультації можуть проводитись по телефону, електронною поштою, через онлайн-чат „mbeon“ - мобільне консультування та інформація для іммігрантів, відеотелефонії або у наших офісах. Зверніть увагу, що консультації в наших офісах можливі лише за умови дотримання правила 3G та використання масок FFP2.

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news-2080 Thu, 31 Mar 2022 20:43:00 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-16.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Ukraine Ankunftszentrum Tegel eröffnet. Großeinsatz für die Berliner Hilfsorganisationen // Kinder der Lietzensee-Grundschule sammeln Rekordsumme für Wärmebus /

/ Ehrenamtliche der Villa Albrecht erhalten Auszeichnung für Engagement // Spenden für Ukraine: Seniorenzentrum Marie zeigt sich solidarisch

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2079 Sun, 20 Mar 2022 19:16:26 +0100 Start Ukraine Ankunftszentrum TXL: Großeinsatz für die Berliner Hilfsorganisationen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/start-ukraine-ankunftszentrum-txl-grosseinsatz-fuer-die-berliner-hilfsorganisationen.html Im Auftrag des Landes Berlin betreiben die Berliner Hilfsorganisationen seit Sonntag, 20. März 2022, das „Ukraine Ankunftszentrum TXL“ für Flüchtlinge aus der Ukraine auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel. Dort werden in einem sogenannten „Bus-Hub“ bis zu 10.000 Menschen täglich empfangen und eine Weiterfahrt in Unterkünfte oder andere Bundesländer organisiert. Zudem können im Ankunftszentrum bis zu 2.600 Geflüchtete vorübergehend untergebracht werden.

Bereits am 12. März hatten die Berliner Hilfsorganisationen unter Federführung des DRK am Terminal B des Flughafens Tegel eine Notunterkunft für 500 Geflüchtete eröffnet. Aktuell  stehen im festen Gebäude Unterkunftsplätze für über 700 Menschen zur Verfügung. Hinzu kommen weitere Notübernachtungsplätze in Zelten für jene Geflüchteten, die nicht in Berlin bleiben können oder wollen, aber nicht unmittelbar weiterreisen können.

Das neueröffnete Ankunftszentrum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bietet vielfältige Versorgungs- und Betreuungsangebote, darunter auch ein Zentrum für medizinische Erstversorgung. Perspektivisch könnten mehr als 12.000 Geflüchtete täglich am TXL-Hub empfangen und in andere Orte in Deutschland weitergeleitet werden oder bei Bedarf auch vorübergehend für wenige Tage im Ankunftszentrum versorgt werden. Die Berliner Kreisverbände leisten dabei einen wichtigen Beitrag. So übernimmt der DRK Kreisverband Müggelspree die medizinische Versorgung und Corona-Testung der Geflüchteten; außerdem betreut der Kreisverband die Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVe) des DRK, dort ist auch eine Arztpraxis integriert. Weiterhin übernimmt der DRK Kreisverband Berlin-Nordost die Ehrenamtskoordination, der Kreisverband Berlin-Zentrum hat eine örtliche Kleiderkammer zur Ausgabe von Kleidung eigerichtet und kümmert sich in Kooperation mit dem Berliner Tierschutzverein um mitgebrachte Haustiere der geflüchteten Menschen. Zudem ist der Kreisverband Schöneberg-Wilmersdorf für Check-In / Check-Out und die Kinderbetreuung vor Ort zuständig. Mario Czaja, Präsident des Berliner Roten Kreuzes, berichtet in diesem Video über Aufbau und Funktion des Ankunftszentrums. 

„Die fünf Berliner Hilfsorganisationen sind mit großem Engagement rund um die Uhr im neuen Ankunftszentrum in Tegel aktiv. Bekanntgeworden durch ihre reibungslose Organisation und Herzlichkeit bei der Arbeit in den Impfzentren, ist das Bündnis der Berliner Hilfsorganisationen unter dem Motto „Wir helfen Berlin“ jetzt für die Geflüchteten aus der Ukraine im Einsatz. Dieser reicht von der Logistik über das Unterbringungsmanagement bis zur medizinischen und psychosozialen Begleitung der Menschen sowie der Kinderbetreuung und Unterbringung von Haustieren. Große Unterstützung leisten hier auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wir alle haben ein Ziel: die aus dem Krieg geflohenen Menschen mit allen Kräften während ihres Aufenthaltes in Berlin zu unterstützen. Auch hier helfen wir Berlin“, sagt Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des Landesverbands Berliner Rotes Kreuz e. V. 

Weitere Informationen auf wirhelfenberlin.de/ukraine

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news-2078 Mon, 14 Mar 2022 16:21:00 +0100 Notunterkunft für Flüchtlinge aus Ukraine in Tegel eröffnet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/notunterkunft-fuer-fluechtlinge-aus-ukraine-in-tegel-eroeffnet.html Ein neues Ankunftszentrum für Flüchtlinge aus der Ukraine wird derzeit am ehemaligen Flughafen Tegel aufgebaut. Von dort soll nach der Registrierung die Verteilung der Geflüchteten nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel auf andere Bundesländer organisiert werden. Eine erste Notunterkunft konnte dank des Engagements der Berliner Hilfsorganisationen dort bereits am Samstag, dem 12. März in Betrieb genommen werden.

Unter Hochdruck war an der Bereitstellung von 460 Betten, der Beschaffung von Dusch- und Toilettencontainern, an Möglichkeiten für Corona-Testung und Versorgung der Geflüchteten gearbeitet worden. Die technische Infrastruktur am stillgelegten Flughafen musste reaktiviert werden. Gegen 21 Uhr kamen die ersten Geflüchteten aus der Ukraine in Tegel mit Bussen an. Menschen schlafen in abgetrennten Bereichen, so dass sie eine gewisse Privatsphäre haben. Einige haben ihre Haustiere mit auf die Flucht genommen. Sie geben den Menschen Halt, die alles zurücklassen mussten. Rund 15 Tiere werden derzeit vom Berliner Tierschutzverein in Tegel betreut.

Projektmanager Detlef Cwojdzinki hat - wie schon bei den Impfzentren - den Aufbau der neuen Einrichtung in seine bewährten Hände genommen. Die Federführung liegt beim Berliner Roten Kreuz, das in enger Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen die große Herausforderung angenommen hat. „Wir helfen Berlin“ steht wieder auf den Funktionswesten der Helferinnen und Helfer. Unter diesem Motto wird auch diese wichtige Aufgabe gemeinsam bewältigt. 

Am vergangenen Sonntag waren die Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey und Integrationssenatorin Katja Kipping gemeinsam mit Landesgeschäftsführerin Gudrun Sturm vor Ort. Dort tauschten sie sich auch über den Planungsstand des Ankunftszentrums aus.  

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news-2076 Wed, 02 Mar 2022 15:11:00 +0100 Ukraine: Berliner Rotes Kreuz unterstützt mit ersten Hilfsmaßnahmen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ukraine-berliner-rotes-kreuz-unterstuetzt-mit-ersten-hilfsmassnahmen.html Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. Nachdem die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine Berlin erreicht haben, steht das Berliner Rote Kreuz bereit und unterstützt die Menschen mit ersten Hilfsmaßnahmen.

Hilfsmaßnahmen in Berlin

Am Berliner Hauptbahnhof kamen heute Nacht mehrere reguläre Züge mit insgesamt ca. 1.300 Kriegsvertriebenen an, die von ungebundenen Helfer*innen und der Berliner Stadtmission empfangen, betreut und versorgt wurden. Der DRK-Kreisverband Berlin-Zentrum e.V. unterstützte dort mit Einsatzkräften im Sanitätsdienst.

Der DRK-Kreisverband Berlin Nordost e.V. stellte zudem Nacht- und Morgenverpflegung in einer Notunterkunft in Berlin-Friedrichshain. In einem Ankunftszentrum in Berlin-Reinickendorf ist der DRK-Kreisverband Müggelspree e.V. beim medizinischen Screening im Einsatz. Durch den DRK-Kreisverband Reinickendorf-Wittenau e.V. werden heute Abend dort zusätzlich sechs Zelte errichtet, um Rückzugsmöglichkeiten für wartende Flüchtlinge zu schaffen.

Hilfsgütertransport 

Ein erster Hilfsgütertransport vom Deutschen Roten Kreuz ist gestern außerdem per LKW ins polnische Lublin gestartet. 3.280 Feldbetten, 4.680 Isomatten und mehr als 750 Hygienepakete sind nur der Anfang umfassender Hilfsmaßnahmen.

Von Lublin aus können die Nothilfegüter sowohl zur Versorgung der Bevölkerung in die Ukraine geliefert als auch an Menschen auf der Flucht verteilt werden, darunter auch Trinkwasser, Lebensmittel, Kommunikationsmittel wie Powerbanks und Kleidung. Ein Video zu den gestarteten Aktivitäten finden Sie hier. 

„Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin des Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. 

Spendenmöglichkeit 

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Der große Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind - wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern. 

Geldspenden sind direkt hier online möglich oder bitte zu richten an:

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE 9837 0205 0000 0502 3453
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung. 

Impfangebot für Ukrainer*innen 

Menschen, die aus der Ukraine in Berlin ankommen, können sich ausdrücklich und ohne Probleme in den Impfzentren und -stellen der Berliner Hilfsorganisationen impfen lassen - mit oder ohne Termin.
Impfangebote finden Sie auf www.wirhelfenberlin.de. 

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news-2077 Tue, 01 Mar 2022 15:25:00 +0100 Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet besonderes Engagement aus https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/buendnis-fuer-mut-und-verstaendigung-zeichnet-besonderes-engagement-aus.html Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die hinsehen und sich einmischen, sich engagieren und Verantwortung übernehmen, Zivilcourage zeigen? Das Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet jetzt Einzelpersonen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit oder ihr couragiertes Eingreifen aus.

Wir freuen uns über Ihren Vorschlag! Das Band für Mut und Verständigung würdigt beispielhaftes Handeln gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt und den Einsatz für ein friedliches, respektvolles Miteinander. Die Auszeichnung wird im Spätsommer 2022 vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg vergeben. Schicken Sie Ihre Vorschläge bis zum 31.03.2022 bitte an vorschlag@band-mut-verständigung.de.

Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. ist Mitglied des Bündnisses und unterstützt die Aktion ausdrücklich. Weitere Informationen zum Bündnis finden Sie hier. 

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news-2075 Tue, 01 Mar 2022 09:16:00 +0100 Startschuss für Novavax-Impfungen in Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/startschuss-fuer-novavax-impfungen-in-berlin.html Seit Montag, den 28. Februar 2022, wird in Berlin der neue Corona-Impfstoff von Novavax verimpft. Zum Start besuchte Gesundheitssenatorin Ulrike Gote die neue Novavax-Impfstraße im DRK-Impfzentrum Tegel. Am Montag um 14:00 Uhr wurde ein neues Kapitel in der Impfkampagne des Landes Berlin aufgeschlagen: In Ergänzung zu den mRNA- und Vektor-Impfstoffen steht Impfwilligen nun auch der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid von Novavax zur Auswahl. Die Berliner Hilfsorganisationen verimpfen den neuen Impfstoff im Impfzentrum Tegel und im Impf-Drive-In Lichtenberg.

Zum Startschuss des neuen Angebots hat Gesundheitssenatorin Ulrike Gote in Begleitung von Catia Voßberg, Geschäftsführerin der für die Koordination der Impfangebote der Berliner Hilfsorganisationen verantwortlichen DRK Sozialwerk Berlin gGmbH, die neue Novavax-Impfstraße in Tegel besucht. Senatorin Gote äußerte bei ihrem Besuch die Hoffnung, dass sich durch die Erweiterung der Impfstoffpalette noch viele Menschen für eine Impfung entscheiden: "Wir freuen uns über jede Person, die sich jetzt noch für eine Impfung entscheidet. Alle zugelassenen Impfstoffe sind sicher und schützen gut vor schweren Erkrankungen."

Auch Catia Voßberg appellierte an alle Berlinerinnen und Berliner, die auf den neuen Impfstoff gewartet haben, ihre Chance jetzt auch zu nutzen: „Jede zusätzliche Impfung bringt uns bei der Bekämpfung der Pandemie einen Schritt weiter.“

Termine für die Novavax-Impfung in Tegel und im Impf-Drive-In-Lichtenberg können über das digitale Portal Doctolib gebucht werden. Personen, die der einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen, werden priorisiert geimpft – für sie wurde eine Fast-Lane zur Umgehung von möglichen Wartezeiten eingerichtet.

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news-2074 Mon, 28 Feb 2022 18:23:03 +0100 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-15.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Fackellauf nach Solferino // Startschuss für Novavax-Impfungen in Berlin /

/ Feldküchen für den Katastrophenschutz // Über 250 Einsätze für das ECMObil // Berliner Rotes Kreuz im Einsatz auf der Bundesversammlung // Hand in Hand: Integrationsprojekts Yadan Biad // Nachruf zu Joachim Schönfeld

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2073 Thu, 17 Feb 2022 13:33:58 +0100 Freie Kita-Plätze in der DRK-Kita "Kinderland Westend" https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/freie-kita-plaetze-in-der-drk-kita-kinderland-westend.html Eltern aufgepasst! In unserer Kita "Kinderland Westend" gibt es ab sofort 6 freie Plätze für Kinder mit den Geburtsjahrgängen 2015 – 2018!

Aufgrund einer ausgewogenen Altersmischung der Gruppen sind in der Kita 4 freie Plätze für Vorschulkinder bzw. Rücksteller (Jahrgänge 2015 und 2016) und 2 freie Kita-Plätze für 3 1/2- und 4-jährige Kinder (Jahrgänge 2017 und 2018) zu vergeben.

In der Kita Kinderland Westend bieten wir 60 Kindern in fünf Gruppen mit kleiner Altersmischung im Rahmen unseres inklusiven Konzepts einen Platz. Die Kita liegt auf dem Gelände des DRK-Klinikums Westend in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf.

Beginn ist ab sofort möglich. Bei Interesse wird um Kontaktaufnahme gebeten mit Frau Elfenbein per E-Mail an elfenbeinc@drk-berlin.de oder per Telefon unter (030) 600 300 2410. Weitere Informationen zur Kita finden Sie außerdem hier.

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news-2072 Wed, 16 Feb 2022 16:34:00 +0100 Fackellauf nach Solferino - DRK schickt "Licht der Hoffnung" auf die Reise https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fackellauf-nach-solferino-drk-schickt-licht-der-hoffnung-auf-die-reise.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat den diesjährigen „Fackellauf nach Solferino“ am Sitz seines Generalsekretariats in Berlin gestartet. Bei der Aktion wird ein „Licht der Hoffnung“ von Ehrenamtlichen durch die gesamte Bundesrepublik getragen. Es wird Ende Juni Italien erreichen, um dort an der sogenannten Fiaccolata, der internationalen Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee, teilzunehmen.

Damit soll nicht nur der historischen Wurzeln des Roten Kreuzes gedacht werden, sondern vor allen Dingen die Wertschätzung für die deutschlandweit über 430.000 Ehrenamtlichen des DRK zum Ausdruck kommen.

Landesbereitschaftsleiter Dr. Timur Flissikowski übernahm heute stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Berliner Roten Kreuzes die Fackel von DRK Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Vom Generalssekretariat aus machte sich dann die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus dem DRK Kreisverband Spandau e.V., dem DRK Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V. und der Bereitschaft Steglitz-Zehlendorf auf den Weg zu den nächsten Stationen in Berlin.

Unter anderem werden die Ehrenamtlichen des Berliner Roten Kreuzes mit der Fackel das DRK Impfzentrum Tegel passieren; die Fackel macht halt beim DRK Wärmebus, es gibt einen Staffellauf über die Marschallbrücke und eine spektakuläre Havel-Überfahrt mit einem Boot der Berliner Wasserwacht, wo die Fackel an der Glienicker Brücke an den DRK-Landesverband Brandenburg e.V. übergeben wird.

Der Fackellauf nach Solferino kann über diese Landingpage auf der DRK-Website mitverfolgt werden. Dort findet sich eine Standortkarte, auf der sich die Route der DRK-Fackel nachvollziehen lässt. Zudem wird ein virtuelles Reisetagebuch von den Teilnehmenden mit Bildern und Informationen zu den einzelnen Stationen befüllt. 

Die Fiaccolata wird seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert und jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Bei der mehrtägigen Gedenkveranstaltung rund um den Fackelzug von Solferino in die nahegelegene Kleinstadt Castiglione delle Stiviere kommen jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa und der Welt zusammen, um den Anfängen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zu gedenken.

Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien. Dabei wurde er Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Dunant erlebte Not und Elend der verwundeten Soldaten hautnah und setzte sich dafür ein, die Versorgung der Verwundeten zu organisieren. Er verarbeitete die erschütternden Erlebnisse in seiner Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“, an deren Ende er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete in verschiedenen Ländern Europas formulierte. 1863 fand die erste Genfer Konferenz statt, auf der die Gründung solcher Hilfsgesellschaften beschlossen wurde. Kurz darauf gründete sich die erste nationale Rotkreuzgesellschaft weltweit: der württembergische Sanitätsverein im Königreich Württemberg. 

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news-2071 Mon, 14 Feb 2022 16:48:58 +0100 Unterweisung in neues Katastrophenschutz-Equipment: Aufbauen & Ausprobieren von Feldküchen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/unterweisung-in-neues-katastrophenschutz-equipment-aufbauen-ausprobieren-von-feldkuechen.html Am Wochenende wurden Katastrophenschutz-Einheiten des Berliner Roten Kreuzes in die Verwendung von neuen Feldkochherden eingewiesen – natürlich mit Probekochen. Einem fachgerechten Einsatz des neuen Equipments steht mit der erfolgten Unterweisung nun nichts mehr im Wege. Am vergangenen Freitag und Samstag fand in zwei Workshops die Unterweisung der Bereitschaften der DRK-Kreisverbände Berlin-Zentrum, Spandau und Steglitz-Zehlendorf sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in die Verwendung von neuen Feldküchen statt. Vier baugleiche mobile Feldkochherde, kurz FKH, waren den Katastrophenschutz-Einheiten des DRK in Berlin und der DLRG im Dezember von der Berliner Feuerwehr überreicht worden.

Die modernen Küchenanhänger bestehen aus jeweils 4 Koch-/Bratmodulen, die die Versorgung von Hunderten von Menschen – zum Beispiel Betroffenen in Notlagen oder Einsatzkräften – mit warmer Verpflegung ermöglichen. Die Module können sowohl auf dem Anhänger montiert als auch flexibel eingesetzt werden. Bei Wind und Regen ist schnell ein Wetterschutz für das Equipment und die Feldköche montiert.

Für die mehrstündigen Unterweisungen am Freitag und Samstag war jeweils ein Experte der Herstellerfirma (Kärcher Futuretech) vor Ort, der die technischen Details, Funktionen und Besonderheiten der neuen Feldküchen erläuterte. Im Anschluss an die ausführliche Einweisung wurde das neue Equipment natürlich ausprobiert: Über Kartoffelsuppe mit Würstchen konnten sich am Freitag die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwache Charlottenburg-Nord freuen, auf deren Gelände die 1. Unterweisung stattfand.

Wir freuen uns über das neue Equipment und darauf, den Bevölkerungsschutz des Landes auch zukünftig tatkräftig (und wohlschmeckend) zu unterstützen!

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news-2070 Wed, 09 Feb 2022 13:46:12 +0100 Impfzentrum Tegel feiert 1-Jähriges - Erfolgreiches Pandemie-Bollwerk: Die 2. Karriere des Flughafens Tegel https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/impfzentrum-tegel-feiert-1-jaehriges-erfolgreiches-pandemie-bollwerk-die-2-karriere-des-flughafens-tegel.html Im Terminal C des ehemaligen Flughafens Tegel wird mit dem morgigen Tag bereits seit einem Jahr geimpft. Tegel wurde am 10. Februar 2021 als viertes der ersten sechs großen Impfzentren in Berlin eröffnet. Wenige Tage vor dem 1. Jahrestag wurde die Marke von 700.000 Impfungen überschritten. Das DRK-Impfzentrum Tegel ist eines von zwei Impfzentren in der Bundeshaupthauptstadt, die im Auftrag der Auftrag der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung seit dem Beginn der Impfkampagne durchgängig in Betrieb sind. Am ersten Öffnungstag wurden in Tegel 200 Impfdosen an Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen verimpft. Heute können täglich bis zu 4.600 Personen geimpft werden. Die Bilanz nach 365 Tagen: jeweils rund 250.000 durchgeführte Erst- und Zeitimpfungen sowie rund 200.000 Booster-Impfungen.

„In Tegel wurde in den vergangenen 12 Monaten ein großer Beitrag zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz der Berlinerinnen und Berliner geleistet. In seiner ‚zweiten Karriere‘ hat sich der Ex-Flughafen absolut bewährt. Ich danke allen Mitarbeitenden für ihr großartiges Engagement und gratuliere zu 700.000 Impfungen", sagte DRK-Landesgeschäftsführerin Gudrun Sturm.

In der Spitze waren in Tegel über 550 Mitarbeitende und medizinisches Personal tätig. Viele Angestellte konnten auf Initiative des DRK Kreisverbands Müggelspree e. V. aus der Event- und Kulturbranche rekrutiert werden. Ehrenamtliche aus weiteren DRK-Kreisverbänden unterstützen den Betrieb im Sanitäts- und Betreuungsbereich. Innerhalb eines Jahres war das Impfzentrum lediglich an 6 Tagen geschlossen: während des viertägigen Astrazeneca-Impfstopps vom 15. bis 18. März 2021, am 25. Dezember 2021 und am 1. Januar 2022.

„Zu Beginn der Impfkampagne gab es keine Blaupause für den Betrieb eines Impfzentrums. Dennoch erfolgte die Organisation vom ersten Tag an auf einem sehr hohen Niveau. Das bestätigt uns auch das überwältigend positive Echo der Berlinerinnen und Berliner. Daran haben die hohe Professionalität und Herzlichkeit unserer Mitarbeitenden einen großen Anteil“, so Jens Quade, ehrenamtlicher Präsident des DRK Kreisverbands Müggelspree e. V.

Am 27. Dezember 2021 wurde mit über 4.200 Impfungen in 12 Stunden der bisherige Tagesrekord erreicht. Ältester Impfgast war ein 102-Jähriger, der sich ohne Begleitung auf den Weg nach Tegel gemacht hat. Insgesamt waren 24 zu impfende Personen 100 Jahre oder älter. Seit Mitte Dezember werden in einer Sonder-Impfstraße auch Kinder zwischen 5 bis 11 Jahre geimpft.

DRK in Berlin knackt 1,3 Millionen Impfungen

Neben Tegel hat das Berliner Rote Kreuz auch das Impfzentrum in der Arena Berlin betrieben, das am 27. Dezember 2020 als erstes der sechs großen Impfzentren in Berlin eröffnet wurde und am 31. August 2021 regulär wieder vom Netz ging. Internationale Bekanntheit erlangte das Impfzentrum mit den drei langen „Berliner Impfnächten“, bei denen über 1.700 Menschen in den späten Abendstunden bei besonderer Partyatmosphäre geimpft wurden. In den beiden DRK-Impfzentren wurden zusammengenommen über 1,3 Millionen Impfungen durchgeführt.

Das DRK-Impfzentrum Tegel ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Termine können über das digitale Buchungsportal Doctolib oder telefonisch unter der Hotline (030) 9028 2200 vereinbart werden. Auf der Website www.wirhelfenberlin.de können sich Berlinerinnen und Berliner tagesaktuell über den Status der Kapazitäten für Walk-In-Impfungen und die Öffnungszeiten der Impfzentren und -stellen der Berliner Hilfsorganisationen informieren.

Seit Ende Dezember 2020 setzt das Berliner Rote Kreuz im engen Schulterschluss mit den anderen Berliner Hilfsorganisationen, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst, die Impfkampagne des Berliner Senats um. Neben den großen Impfzentren wurden diverse Impfstellen und Pop-up-Impfzentren eingerichtet, mit mobilen Impfteams wurde und wird in Pflege- und Seniorenheimen, an Universitäten, in Schulen und Familienzentren geimpft.

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news-2069 Mon, 31 Jan 2022 17:10:00 +0100 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-14.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Zum 20. Mal köchelte die Feldküche in Marzahn // Neue Geschäftsführerin der DRK Sozialwerk Berlin gGmbH /

/ Die Brückenbauer von Marzahn-Hellersdorf // News zu Aus- und Fortbildung an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin 

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2068 Fri, 14 Jan 2022 08:59:36 +0100 Jetzt anmelden: Behandlungspflege für Pflegehelfer ab 17.02.2022 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jetzt-anmelden-behandlungspflege-fuer-pflegehelfer-ab-17022022.html Am 17. Februar 2022 beginnt der erste Durchgang des neuen Kursangebots "Behandlungspflege für Pflegehelfer" an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin. Pflegehilfskräfte, die ihren Handlungsspielraum erweitern und auch grundlegende medizinische Tätigkeiten übernehmen möchten, können dies durch die Weiterbildung in der Behandlungspflege für ausgewählte Bereiche erreichen.

Die Fortbildung eignet sich für Menschen, die bereits als Pflegehilfskräfte tätig sind, aber auch für Wiedereinsteiger. Der Kurs findet donnerstags und freitags in Teilzeit statt.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

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news-2067 Wed, 12 Jan 2022 10:22:55 +0100 Ausbildung als Erzieher*in oder Sozialassistent*in - jetzt bewerben https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ausbildung-als-erzieherin-oder-sozialassistentin-jetzt-bewerben.html Erzieher*in oder Sozialassistent*in werden an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin - Nachrücker können noch bis Anfang März einsteigen! Sie arbeiten gern mit Kindern und jungen Erwachsenen? Sie suchen einen Beruf, der Freude bringt und eine sichere Perspektive bietet?

Ausbildung als Erzieher*in

In der Ausbildung als Erzieher*in in Teilzeit haben Sie an zwei Tagen in der Woche Unterricht, an drei Tagen arbeiten Sie in einer Kita und lernen so die Praxis kennen.

Nachrücker für die Ausbildung können noch bis zum 1. März 2022 einsteigen.

Ausbildung als Sozialassistent*in

Der Beruf des/der Sozialassistent*in gilt als Basis für alle Sozial- und Pflegeberufe und eröffnet viele Entwicklungsmöglichkeiten. Im Rahmen der zweijährigen Vollzeit-Ausbildung können Sie auch den mittleren Schulabschluss (MSA) erwerben.

Der Einstieg für Nachrücker ist bis zum 7. März 2022 möglich.

Direkt zum Bewerbungsformular gelangen Sie hier.

Alle Fragen zur Bewerbung beantworten wir gern unter: (030) 600 300 1900.

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie auf der Website der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin.

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news-2066 Thu, 30 Dec 2021 17:46:54 +0100 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-13.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: DRK in Berlin wünscht Frohes Neues // Bundespräsident überrascht Impfwillige in DRK-Impfzentrum // DRK untersützt Evakuierung von 15.000 Personen in Gesundbrunnen / / Zentralbereitschaft CBRN-Dienst: Wenn der Weihnachtsmann mit Blaulicht kommt // Rekord-Spendensumme für DRK-Wärmebus // Unabhängige Sozialberatung ermöglicht wieder Vor-Ort-Beratung // DRK Schöneberg-Wilmersdorf hilft gGmbH zieht positives Fazit für 2021

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news-2065 Wed, 22 Dec 2021 10:27:00 +0100 Wenn der Weihnachtsmann mit Blaulicht kommt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wenn-der-weihnachtsmann-mit-blaulicht-kommt.html Wussten Sie es schon? Auch der Weihnachtsmann oder seine Wichtel sind manchmal mit Blaulicht unterwegs und liefern Geschenke aus. So zumindest taten es die beiden "Weihnachtswichtel" der Zentralbereischaft CBRN-Dienst mit ihrem roten Dienstwagen letzte Woche. Aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage konnte die Weihnachtsfeier der Bereitschaft auch im zweiten Jahr in Folge nicht in Präsenz stattfinden. Aus diesem Grund entschloss sich die Bereitschaftsleitung, den aktiven Helfer*innen der Bereitschaft kleine Weihnachtspakete zu packen und sie persönlich abzuliefern. Die Pakete konnten dann während der Online-Weihnachtsfeier ausgepackt und zumindest der Bildschirm mit der einen oder anderen Kerze zum Glühen gebracht werden.

 Die Bereitschaftsleitung bedankt sich recht herzlich bei den beiden Weihnachtswichteln Hartmut Engel und Timur Flissikowski, die die Aktion im roten Dienstwagen unterstützten. Wir wünschen allen Helfer*innen und ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und freuen uns auf aktive Unterstützung auch im kommenden Jahr 2022.

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news-2064 Thu, 16 Dec 2021 17:33:34 +0100 Hoher Besuch in Tegel: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gast im DRK-Impfzentrum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/hoher-besuch-in-tegel-bundespraesident-frank-walter-steinmeier-zu-gast-im-drk-impfzentrum.html Heute hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Rundgang durch das DRK-Impfzentrum im ehemaligen Flughafen Tegel gemacht, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und sich ein Bild vom Impfzentrum und der Impfkampagne in Berlin zu machen.

Begleitet wurde er durch Landesgeschäftsführerin des Berliner Roten Kreuzes, Gudrun Sturm, Impfzentrumsleiter Markus Nisch und Staatssekretär Martin Matz. Über den Besuch freuten sich die Berliner*innen, die eigentlich "nur" für ihre Impfung dort waren und sich dann unerwartet mit dem Staatsoberhaupt der Bundesrepublik unterhalten konnten. Auch für die kleinen Gäste in unserem Impfzentrum war es ein spannender Moment - unabhängig vom Alter wurde die Gelegenheit natürlich für gemeinsame Selfies genutzt. 

Seit gestern können sich auch Kinder zwischen 5 und 11 Jahren in den Impfzentren der Berliner Hilfsorganisationen gegen das Coronavirus impfen lassen. Für die Impfung von Kindern ist zwingend ein Termin notwendig. Die Terminbuchung kann online hier auf Doctolib oder telefonisch über die Hotline unter 030/9028-2200 durchgeführt werden.

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news-2063 Thu, 16 Dec 2021 15:12:56 +0100 Menüservice des DRK in Berlin feiert 50-jähriges Jubiläum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/menueservice-des-drk-in-berlin-feiert-50-jaehriges-jubilaeum.html „Essen auf Rädern“: Berliner lieben Königsberger Klöpse und Rinderrouladen. Gute, gesunde und leckere Mahlzeiten an diejenigen zu liefern, die nicht mehr in der Lage oder gewillt sind, ihr eigenes Essen zuzubereiten - das ist die Mission des Berliner DRK-Menüservice, der in diesem Monat sein 50-jähriges Jubiläum begeht. Seit 1971 hat das DRK rund 16 Millionen Gerichte an 50.000 Kunden in Berlin und Potsdam ausgeliefert. Zu den beliebtesten Gerichten der vergangenen Jahrzehnte gehören Klöpse „Königsberger Art“, die Rinderroulade „Hausfrauen Art“ und Pichelsteiner Eintopf mit Rindfleisch. Die Menükuriere des DRK in Berlin sind an 365 Tagen im Jahr unterwegs und liefern täglich rund 600 Mahlzeiten aus. Zu ihrer Kundschaft gehören viele ältere Bürger, denen tägliches Kochen schwerfällt und die dennoch Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Das „Essen auf Rädern“ bietet über 200 verschiedene Gerichte zur Auswahl; im seniorenfreundlichen Speiseplan wird eine Vorauswahl von täglich sieben Gerichten getroffen.
„Viele Senioren schaffen es nicht mehr allein, sich ernährungsphysiologisch richtig zu ernähren. Ohne unsere Unterstützung bedeutet das oft ‚Stulle mit Brot‘ den ganzen Tag. Das ist nicht gesund und führt zwangsweise zu einer Unterversorgung“, sagt Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin des Berliner Roten Kreuzes. „Neben einer regelmäßigen warmen Mahlzeit schätzen viele Kunden auch den persönlichen Kontakt mit den DRK-Menükurieren. Viele Senioren leben allein und haben keine oder nur entfernt wohnende Angehörige. Unsere Mitarbeitenden sind dann wichtige Bezugspersonen, die sich Zeit für ein kurzes Gespräch nehmen und zum Beispiel auch Hilfe alarmieren können, wenn die Haustür einmal nicht geöffnet wird. Das hat sich gerade auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie bewährt.“
Die Erfolgsgeschichte von „Essen auf Rädern“ in Berlin begann 1971 mit einer Kooperation zwischen Ruth Martin, damalige Leiterin des Mahlzeitendienstes des Roten Kreuzes in West-Berlin, und apetito-Gründer Karl Düsterberg. Der DRK-Menüservice umging die verbreiteten Probleme mit dem Warmhalten von Speisen beim Transport, indem Tiefkühlgerichte ausgeliefert wurden, die zuhause bequem aufgewärmt werden konnten. Diese Lieferart vereinfachte auch die Versorgung der Kundschaft an Wochenenden und Feiertagen. Das Berliner Konzept war so erfolgreich, dass es bundesweit übernommen wurde. 
Mit dem Fortschreiten der Möglichkeiten hat sich der DRK-Menüservice von einer rein tiefkühlfrischen zu einer heißen Mittagsversorgung weiterentwickelt. Heute genießen Kunden die Wahl zwischen der täglichen Anlieferung eines auf den Punkt temperierten Gerichtes oder einer wöchentlichen tiefkühlfrischen Belieferung. Unter dem Garantieversprechen ‚Geschmack pur‘ verzichten die DRK-Köche dabei komplett auf künstliche Zusatzstoffe. Dazu kommt, dass Gerichte angeboten werden, die auf 20 häufige Krankheiten abgestimmt sind. 

Bis zum 31. Dezember 2021 erhalten Neukunden 25 Prozent Rabatt auf ihre Erstbestellung. Interessierte finden hier weitere Informationen zum Menüservice des DRK in Berlin.

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news-2062 Tue, 07 Dec 2021 15:52:37 +0100 Karitativer Glühweinverkauf: Spenden-Rekordsumme zugunsten des Wärmebusses https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/karitativer-gluehweinverkauf-spenden-rekordsumme-zugunsten-des-waermebusses.html Vergangene Woche hat wieder der karitative Glühweinverkauf am Stand des AG City e. V. auf dem Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz zugunsten unseres Wärmebusses stattgefunden. Großartige 15.000 € sind dabei zusammengekommen - eine Rekordsumme. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der AG City für die tolle traditionsreiche Kooperation und bei allen Spenderinnen und Spendern! Natürlich war beim Glühweinverkauf auch unser Wärmebusteam dabei, um auf die lebenswichtige Berliner Kältehilfe, unseren DRK Wärmebus und seine ehrenamtlichen Helfer aufmerksam zu machen. Zum Glühwein wurden selbstgebackene Kekse der Mitarbeitenden und Bewohner*innen des DRK Seniorenzentrums Villa Albrecht gereicht.

Nur durch Spenden kann unser Wärmebus und sein Team die wichtige Arbeit in den Wintermonaten leisten. Der DRK Wärmebus ist vom 1. November bis 31. März täglich von 18 Uhr – 24 Uhr auf den Straßen Berlins unterwegs und telefonisch erreichbar unter  030 600 300 1010.  Das Team versorgt obdachlose Menschen mit Kleidung, Schuhen und heißem Tee und bringt sie ggf. in Notunterkünfte. Weitere Informationen zu unserem Wärmebus finden Sie hier.  

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news-2061 Sat, 04 Dec 2021 13:24:51 +0100 Internationaler Tag des Ehrenamtes: „Ehrenamt ist Rückgrat des Roten Kreuzes“ https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/internationaler-tag-des-ehrenamtes-ehrenamt-ist-rueckgrat-des-roten-kreuzes.html Am 5. Dezember 2021 wird der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen. Das Berliner Rote Kreuz ruft zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung für freiwilliges Engagement auf. Der Präsident des DRK in Berlin, Mario Czaja, hat anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung für freiwillige Helferinnen und Helfer aufgerufen: „Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für ein solidarisches Miteinander ist. Berlin wäre deutlich ärmer, wenn wir nicht so viele Menschen hätten, die sich in ihrer Freizeit, oft auch nachts und an Feiertagen, für andere einsetzen und helfen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Gerade in unserer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist es wichtig, dass freiwillige Helferinnen und Helfer eine gebührende Wertschätzung erfahren.“ 

In den Gemeinschaften des Berliner Roten Kreuzes engagieren sich rund 2.500 Freiwillige. Sie sind zum Beispiel als Katastrophenhelfer, Rettungsschwimmer, in der Kälte- oder Flüchtlingshilfe tätig. Mit dem Beginn der Pandemie hat sich die Arbeit der Ehrenamtlichen auf den Einsatz gegen Corona und die dahingehende Unterstützung der Bevölkerung ausgerichtet. 

„Wir können unseren Auftrag als Hilfsorganisation nur erfüllen, wenn wir Menschen von unseren Grundsätzen überzeugen und für unsere Aufgaben gewinnen können. Engagierte, fachlich und menschlich qualifizierte Ehrenamtliche bilden das Rückgrat des Roten Kreuzes. Ohne sie gäbe es deutlich weniger Hilfsangebote, weniger Unterstützung, weniger Solidarität in Berlin. Dafür gebührt ihnen größter Dank und Respekt“, so Czaja. 

Ziel des Internationalen Tag des Ehrenamtes, der jedes Jahr am 5. Dezember begangen wird, ist die Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und fand 1986 zum ersten Mal statt.

Interessierte finden hier Informationen zu Mitmach-Möglichkeiten im Berliner Roten Kreuz. Kontakt: (030) 600 300 1190 oder helfen(at)drk-berlin.de.

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news-2060 Wed, 01 Dec 2021 13:33:34 +0100 Fortbildung "Praxisanleiter*in für Gesundheitsfachberufe" startet am 10. Januar 2022 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fortbildung-praxisanleiterin-fuer-gesundheitsfachberufe-startet-am-10-januar-2022.html Angehende Praxisanleiter*innen erwerben in der Fortbildung umfassende berufspädagogische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, um Auszubildende in Gesundheitsfachberufen anzuleiten und zu qualifizieren. Die Fortbildung "Praxisanleiter*in für Gesundheitsfachberufe" richtet sich an Teilnehmer*innen aus vielen unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens, zum Beispiel der ambulanten Pflege, der Behindertenhilfe und dem Krankenhauswesen.

Die berufspädagogische Zusatzqualifizierung umfasst 304 Unterrichtseinheiten und erstreckt sich in mehreren Blöcken bis zum 19. Oktober 2022.

Fragen zum Kurs und zur Anmeldung beantworten die Mitarbeiterinnen der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gerne telefonisch: (030) 600 300 1960

Weitere Informationen zur Fortbildung und zur Anmeldung finden Sie hier.

Eine Gesamtübersicht über das Kursangebot der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin finden Sie hier.

(Foto: Khashayar Abbasi/DRK)

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news-2059 Tue, 30 Nov 2021 16:32:33 +0100 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-12.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Landesversammlung des DRK in Berlin: Berliner Rotes Kreuz zieht positive Corona-Zwischenbilanz // News aus der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst /

/  Fernmelder entwickeln verlegefähiges Modul zur Krisenkommunikation  //  Jahrbuch 2020/2021 veröffentlicht  //  Projekt „Obdachbus" in Steglitz-Zehlendorf gestartet  //  Nachruf: Berliner Rotes Kreuz trauert um Jens-Peter „Pitt“ Gericke

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2057 Sat, 27 Nov 2021 11:53:07 +0100 Landesversammlung: Berliner Rotes Kreuz zieht positive Corona-Zwischenbilanz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landesversammlung-berliner-rotes-kreuz-zieht-positive-corona-zwischenbilanz.html Am 27. November 2021 kamen die Delegierten des Berliner Roten Kreuzes zur jährlichen ordentlichen Landesversammlung zusammen. Der inhaltliche Fokus des Treffens lag auf den vielfältigen Aktivitäten des Landesverbands, seiner Kreisverbände und Tochtergesellschaften im Einsatz gegen die Corona-Pandemie.

Mario Czaja, seit 2018 ehrenamtlicher Präsident des DRK in Berlin, lobte in seiner Begrüßungsrede das „herausragende Engagement“ der Rotkreuzhelferinnen und -helfer in der Hauptstadt im Kampf gegen Corona: „Dem unermüdlichen Einsatz unserer ehren- und hauptamtlichen Mitstreiterinnen und Mitstreiter ist es zu verdanken, dass das DRK in Berlin seinen Auftrag im Zivil- und Katastrophenschutz im vergangenen Jahr zuverlässig erfüllen konnte.“ 

Das Rote Kreuz steht seit dem Beginn der Pandemie mit Nachbarschaftshilfen und Testangeboten an der Seite der Berlinerinnen und Berliner und ist ein wichtiger Partner bei der Durchführung der Berliner Impfkampagne. Unter der Federführung des DRK betreiben die Berliner Hilfsorganisationen im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung die großen Impfzentren in der Hauptstadt und engagieren sich darüber hinaus seit dem Spätsommer mit mobilen Impfteams an der Impfkampagne. 

In den sechs Berliner Impfzentren wurden seit dem offiziellen Impfstart am 27. Dezember 2020 rund 2,5 Millionen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Als die Anzahl der Impfwilligen im August 2021 merklich zurückging, brachte das DRK mit kreativen Ideen wie den „Langen Nächten des Impfens“ wieder Schwung in die Impfkampagne. Mobile Teams der Hilfsorganisationen haben an niedrigschwelligen Pop-up-Impfstationen in Einkaufszentren, an Bahnhöfen, in Biergärten und anderen belebten Orten in der Stadt über 30.000 Personen mit einer Impfdosis versehen. In (teilstationären) Pflegeeinrichtungen erhielten rund 25.000 Berlinerinnen und Berliner die dritte Impfung. In vier Impfbussen, die seit Oktober unterwegs sind, wurden weitere 10.000 Menschen geimpft - die Hälfte der dort verabreichten Dosen waren Auffrischungsimpfungen. 

„Über 2,5 Millionen Impfungen sprechen für den hervorragenden Beitrag, den das Berliner Rote Kreuz im engen Schulterschluss mit den Berliner Hilfsorganisationen zur Eindämmung der Pandemie bereits geleistet hat. Ich bin mir sicher, dass wir auch die aktuell herausfordernde Situation durch die steigende Nachfrage sowohl nach Booster- als auch Erst-Impfungen in gewohnter Weise gut bewältigen werden“, so Czaja. 

„Auch wenn der Kampf gegen das Coronavirus in allen Gliederungen und Gemeinschaften des Berliner Roten Kreuzes viele Ressourcen gebunden hat, haben die Helferinnen und Helfer des DRK auch jenseits von Corona wieder auf vielfältige Art und Weise gezeigt, dass sie zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, betonte Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin und Vorsitzende des Vorstands. Sie stellte in ihrem Bericht die Aktivitäten des Berliner DRK als Wohlfahrtsverband im Gesundheits- und Sozialwesen in den Fokus. 

Das Hausnotrufsystem des DRK in Berlin hat sich gerade in Zeiten der Pandemie bewährt und konnte einen Kundenzuwachs verzeichnen. „Insbesondere ältere Menschen, die alleine leben, vermissten während der Corona-Krise soziale Kontakte und Besuche von Freunden oder Nachbarn. Ihnen gibt der Hausnotruf Sicherheit und verlässliche Unterstützung in den eigenen vier Wänden“, so Sturm. Eine besondere Erwähnung fand auch der DRK-Menüservice „Essen auf Rädern“, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum in der Hauptstadt feiert. Erfreulich entwickelten sich auch die Ausbildungsaktivitäten des Landesverbands. 2021 konnten die ersten an der Landesschule des Berliner Roten Kreuzes ausgebildeten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ins Berufsleben verabschiedet werden.

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Berliner Roten Kreuzes. Sie besteht aus den von den DRK-Kreisverbänden entsandten Delegierten, den Mitgliedern des Landesausschusses, den Vertretern der mit Stimmrecht ausgestatteten gemeinnützigen Organisationen und den Vorsitzenden der Fachausschüsse, die ihre Funktionen allesamt ehrenamtlich ausüben.

Einen vertiefenden Überblick über die Arbeit und Angebote des Berliner Roten Kreuzes gibt das Jahrbuch 2020/2021, das auf der Website des Landesverbands zum Download zur Verfügung steht und über diesen Link direkt abrufbar ist.

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news-2058 Sat, 27 Nov 2021 09:13:00 +0100 Jahrbuch 2020/2021 veröffentlicht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jahrbuch-2020-2021-veroeffentlicht.html Das Jahrbuch 2020/2021 des Berliner Roten Kreuzes blickt auf zwei herausfordernde Jahre zurück. Im ersten Teil der Publikation wird umfänglich über die vielfältigen Aktivitäten des Landesverbands im Kampf gegen die Corona-Krise berichtet. Weitere Höhepunkte aus der Arbeit des DRK in Berlin werden im zweiten Teil des Jahresrückblicks beleuchtet.

Die vergangenen zwei Jahre waren außergewöhnlich. In der jüngeren Geschichte hat kein anderes Virus die Menschheit vor so enorme Herausforderungen gestellt. Auch in Berlin waren und sind erhebliche Anstrengungen erforderlich, um die Corona-Pandemie endgültig zu bändigen. Daran haben die Berliner Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler einen großen Anteil.

Zum Start der Impfkampagne gelang es dem Berliner Roten Kreuz im engen Schulterschluss mit den Berliner Hilfsorganisationen innerhalb kürzester Zeit, sechs Standorte zu Impfzentren umzufunktionieren, die dank zahlreicher engagierter Helferinnen und Helfer weit über die Landesgrenzen hinweg für ihre reibungslose und professionelle Organisation sowie die auffallend gute Atmosphäre bekannt wurden. Geimpft wurde aber nicht nur in den großen Zentren. Mobile Teams brachten die Impfung direkt in die Kieze, in Pflege- und Seniorenheime und an Schulen. 

Darüber hinaus haben umfangreiche Testangebote des DRK, insbesondere am Berliner ZOB und Hauptbahnhof, zur Eindämmung der Pandemie in der Hauptstadt beigetragen. Mit zahlreichen lokalen Angeboten, wie den „Quarantäne-Engeln“, haben Helferinnen und Helfer des Berliner Roten Kreuzes schnell und unbürokratisch überall dort geholfen, wo sie gebraucht wurden.

Der Kampf gegen Corona hat in allen Gliederungen des Berliner Roten Kreuzes enorme Ressourcen gebunden. Dennoch haben unsere Mitstreiterinnen und Mitstreiter auch jenseits von Corona wieder auf vielfältige Art und Weise gezeigt, dass sie zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden – ob nach der Flut-Katastrophe im Juli 2021 oder im Zuge von Evakuierungsmaßnahmen nach Munitionsfunden im Stadtgebiet. 

Das Jahrbuch 2020/2021 des Berliner Roten Kreuzes kann direkt über diesen Link abgerufen werden.

Bei der Lektüre wünschen wir Ihnen viel Freude. 

Ihr Berliner Rotes Kreuz

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news-2056 Tue, 02 Nov 2021 12:35:18 +0100 Zusammenarbeit macht stärker https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zusammenarbeit-macht-staerker.html Gemeinsame Übung der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst und dem Technischen Hilfswerk Am vergangenen Sonntag, den 31. Oktober 2021, unterstützte die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes das Technische Hilfswerk (THW) bei einer Bereichsausbildung zum Thema CBRN-Lagen, die auf dem Gelände des THW Ortsverbandes Treptow-Köpenick durchgeführt wurde. Dabei betrieben die Einsatzkräfte des DRK eine Dekontaminationsstelle für Einsatzkräfte, damit die Kamerad*innen des THW nach getaner Arbeit wieder sicher aus ihrer Schutzkleidung kamen. Vor der eigentlichen Übung erfolgte eine theoretische und praktische Einweisung in die Abläufe der Dekontamination für die Kamerad*innen des THW.

Vielen Dank an das THW für die tolle Zusammenarbeit!

Du interessierst dich für CBRN - dann schreibe eine E-Mail an MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de.

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news-2054 Mon, 01 Nov 2021 09:31:20 +0100 Saisonstart für den DRK-Wärmebus https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/saisonstart-fuer-den-drk-waermebus.html Am 1. November beginnt die Kältehilfe-Saison. Der Wärmebus des DRK in Berlin wird bis Ende März täglich von 18 bis 24 Uhr auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs sein. Das Wärmebus-Team, bestehend aus ehrenamtlichen Helfer*innen und Kräften mit sozialpädagogischen Kenntnissen, fährt in den Wintermonaten allabendlich zu jenen Plätzen, an denen sich erfahrungsgemäß häufig wohnungslose Menschen aufhalten. Außerdem wird Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen, wenn telefonisch Adressen mitgeteilt werden, an denen sich offenkundig bedürftige Menschen aufhalten. Die Helfer*innen verteilen vor Ort Kleidung, Isomatten, Schlafsäcke und heißen Tee. Bei Bedarf und nach Absprache werden Betroffene auch in Notunterkünfte gebracht. In der Kältehilfe-Saison 2020/2021 hatten die Helferinnen und Helfer des Berliner Roten Kreuzes Kontakt zu rund 1.650 bedürftigen Menschen. 340 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren. Außerdem wurden wärmende Kleidung, Schlafsäcke und Isomatten ausgegeben. Diese standen durch Spenden und Zukauf ausreichend zur Verfügung - lediglich der Bedarf an stabilen Winterschuhen war wie jedes Jahr höher als die zur Verfügung stehende Menge.

In 150 Nächten erhielt das Wärmebus-Team rund 1700 Anrufe, deutlich mehr als im Jahr zuvor. Während des harten Kälteeinbruchs im Februar 2021 wurde das Wärmebus-Team an einem Abend über 200-mal alarmiert. Mit tatkräftiger Unterstützung des Ehrenamts aus den Kreisverbandsbereitschaften des DRK wurden unverzüglich weitere Fahrzeuge für den Wärmebus-Einsatz zur Verfügung gestellt. Bis zu 10 Teams waren zeitgleich im Einsatz, um Schlafsäcke, warme Kleidung und Tee zu verteilen.

Gudrun Sturm, Landesgeschäftsführerin des Berliner Roten Kreuzes: „Das Wärmebus-Team leistet jeden Winter wichtige, weil oft lebensrettende Arbeit. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Herausforderungen ist die kurzfristige Einsatzbereitschaft unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besonders hervorzuheben. Auch für die kommende Saison sind wir darauf vorbereitet, kurzfristig weitere Kräfte und Fahrzeuge für den Wärmebus-Einsatz zu mobilisieren, wenn die Außentemperaturen es erfordern.“

Der DRK-Wärmebus ist während der Saison täglich ab 18 Uhr unter der Nummer (030) 600 300 1010 erreichbar.

Berlinerinnen und Berliner können die Arbeit des DRK-Wärmebusses jederzeit unterstützen:

DRK-Spendenkonto | Stichwort: Kältehilfe
IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000 | BIC: BFSWDE33BER

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news-2053 Fri, 29 Oct 2021 16:12:12 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-11.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Saisonstart für das DRK-Wärmebus-Team // Berliner Impfbusse bis Ende November unterwegs // Sanitätsdienst im sportlichen Einsatz / / Mit der Wasserwacht im Einsatz auf dem Wannsee // Italienischer Abend im Seniorenzentrum Marie // Save the Date - Bildungsangebote im Bereich sozialer Berufsgruppen

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2052 Fri, 29 Oct 2021 00:00:00 +0200 Digitale Messe: WEITER:BILDUNG 4U Brandenburg-Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/digitale-messe-weiterbildung-4u-brandenburg-berlin-1.html Wozu noch lange Wege, wenn für einen Messebesuch das Handy reicht? Interessieren Sie sich für eine Ausbildung als Erzieher*in oder Sozialassistent*in? Möchten Sie sich beruflich im sozialen Bereich weiterentwickeln oder neu orientieren?

Dann besuchen Sie doch die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin am 4. November 2021 auf der digitalen Messe WEITER:BILDUNG 4U Brandenburg-Berlin.

Mitarbeiterinnen der Schule beantworten dort von 9 bis 14 Uhr alle Fragen zu den Ausbildungen und den Kursen der beruflichen Weiterbildung. Sie helfen auch beim schnellen Durchblick zu Fördermöglichkeiten und Anträgen, z. B. für den Pflegebasiskurs oder den Quereinstieg zur sozialpädagogischen Fachkraft.

Das Team der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin freut sich auf Ihre Fragen.

Weitere Informationen zu den Bildungsangeboten der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin finden Sie hier. Besuchen Sie uns auch auf Instagram.

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news-2050 Thu, 21 Oct 2021 07:59:40 +0200 Konzert mit Angehörigenabend im Seniorenzentrum Marie https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/konzert-mit-angehoerigenabend-im-seniorenzentrum-marie.html Der 20. Oktober war für die Mieter*innen der Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz ein echtes Highlight. Am Vormittag erwarteten Ehrenamtliche vom Deutschen Roten Kreuz gut gelaunte Ausflügler. Mit drei Kleinbussen ging es am späten Vormittag zu Karls Erdbeerhof. Dort gab es einiges zu entdecken und ein leckeres Mittagessen. 

Zurück im Seniorenzentrum Marie konnten sich alle noch eine Stunde ausruhen, bevor das nächste Highlight anstand: Ein Konzert, gemeinsam mit ihren Angehörigen. Die Schauspieler und Opernsängerin Magy da Silva sang über eine Stunde gut bekannte Lieder. Begleitet wurde sie an der Gitarre von Oscar Obert. Gemeinsam fanden die beiden Musiker immer das richtige Lied, um die Gäste zum Mitsingen, schunkeln und tanzen zu animieren. 

Ganz nebenbei ließen es sich Mieter*innen und Angehörige gut gehen. Der Abend lief unter einem italienischen Motto, so dass es passende Getränke, Bruscetta und eine italienische Sommerbowle während des Konzertes gab. Magy da Silva verabschiedete sich nach zwei Zugaben gegen halb sechs und die Gäste gingen zum Abendessen über. 

Mit der fleißigen Unterstützung zweier Mieterinnen des Seniorenzentrums Marie wurde selbstgebackene Pizza serviert. Auch ein süßer, italienischer Nachtisch dürfte nicht fehlen und so ließ sich der Abend entspannt im Wasch-Café ausklingen. Der ein oder andere summte noch eine Melodie auf dem Weg nach Hause. Es war ein entspannter, gelungener Abend im Seniorenzentrum Marie. 

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news-2049 Wed, 13 Oct 2021 16:01:55 +0200 DRK-Schule für soziale Berufe: Neuer Pflegebasiskurs im Dezember 2021 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-schule-fuer-soziale-berufe-neuer-pflegebasiskurs-im-dezember-2021.html Die Qualifizierung vermittelt fachliche und kommunikative Grundkenntnisse und damit Grundlagen für eine möglichst umfassende aktivierende Pflege, soziale Betreuung und Begleitung älterer Menschen. Aufgrund der großen Nachfrage hat die DRK-Schule für soziale Berufe nochmals einen zusätzlichen Pflegebasiskurs in Vollzeit in diesem Jahr aufgelegt. Er findet vom 03. bis 14. Dezember 2021 statt, die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Der Kurs ist geeignet für Menschen, die eine Tätigkeit im Bereich Pflege ausüben möchten und vielleicht auch schon in diesem Bereich tätig sind und eine Qualifikation erwerben möchten. Weitere Informationen finden Sie hier. 

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news-2048 Tue, 12 Oct 2021 16:53:40 +0200 Berliner DRK empfiehlt Lagerung von Trinkwasser und Vorhaltung eines Notfallrucksacks https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-drk-empfiehlt-lagerung-von-trinkwasser-und-vorhaltung-eines-notfallrucksacks.html Am 13. Oktober ist Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung. Zu diesem Anlass gibt das Berliner Rote Kreuz Tipps und Hinweise, um für mögliche Katastrophenfälle bestmöglich gewappnet zu sein. Besonders wichtig ist die ausreichende Lagerung von Trinkwasser. Zudem empfiehlt das Berliner DRK die Vorhaltung eines Notfallrucksacks. Katastrophen und Notlagen treffen die Bevölkerung meist unerwartet. Das hat die tragische Hochwasserlage im Landkreis Ahrweiler und einigen anderen Regionen Deutschlands dieses Jahr erneut gezeigt. Deshalb ist es entscheidend, dass die Bevölkerung bestmöglich für Naturkatastrophen, Stromausfälle und andere Notlagen gewappnet ist. Der Schlüssel dazu ist Vorsorge – nicht nur auf staatlicher, sondern auch auf privater Ebene. 

Besonders wichtig ist eine ausreichende Lagerung von Trinkwasser: „Zur Aufrechterhaltung des Haushalts benötigt eine dreiköpfige Familie über 45 Liter Trinkwasser pro Tag. Wasser dient nicht nur zur Versorgung des eigenen Körpers, es ist essentiell zur Bereitung von Speisen und wird außerdem für die Körperhygiene benötigt. Häufig wird in diesem Zusammenhang nicht bedacht, dass bei einem Stromausfall die Toilettenspülung nach Leerlaufen des Spülkastens nicht mehr funktioniert. Auch in diesem Kontext ist es daher von großer Bedeutung, die empfohlene Menge Trinkwasser zu lagern“, erklärt Lee-J. Schumann, Landeskatastrophenschutzbeauftragter des Berliner Roten Kreuzes. 

Jeder Haushalt sollte zudem einen so genannten Notfallrucksack in der Wohnung haben. „Dieser Rucksack beinhaltet neben den klassischen Utensilien eines 1.-Hilfe-Kastens unter anderem Batterien, eine Taschenlampe sowie proteinhaltige Riegel und Konserven, um gut darauf vorbereitet zu sein, idealerweise für rund 48 Stunden auf eine intakte Infrastruktur verzichten zu können. Wichtig ist dabei, Verderbliches regelmäßig auf Haltbarkeit zu prüfen und gegebenenfalls auszutauschen“, so Schumann weiter. 

Folgende Gegenstände dürfen in einem Notfallkoffer nach der Empfehlung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nicht fehlen: 

- Persönliche Medikamente - Pflaster und Mullbinden - Hinweis auf Medikation - Erste-Hilfe-Material- batteriebetriebenes Radio, Reservebatterien- Dokumentenmappe- Verpflegung für 2 Tage in staubdichter Verpackung- Wasserflasche- Essgeschirr und -besteck- Taschenlampe, Reservebatterien- Schlafsack oder Decke- Kleidung für ein paar Tage- Kopfbedeckung- Handschuhe- Hygieneartikel (zum Beispiel Artikel für Monatshygiene, Windeln) für ein paar Tage- Schutzmaske, behelfsmäßiger Atemschutz- für Kinder: Brustbeutel oder eine SOS-Kapsel mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift. SOS-Kapseln erhalten Sie in Kaufhäusern, Apotheken und Drogerien.

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news-2047 Wed, 06 Oct 2021 16:24:10 +0200 DRK-Quiz-Gewinnerin löst Hauptpreis ein: Mit der Wasserwacht im Einsatz auf dem Wannsee https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-quiz-gewinnerin-loest-hauptpreis-ein-mit-der-wasserwacht-im-einsatz-auf-dem-wannsee.html Eine Fahrt mit einem Rettungsboot der Wasserwacht des Berliner Roten Kreuzes – das war der Hauptpreis, den Leserinnen und Leser des DRK-Magazins „Testen. Impfen. Helfen.“ gewinnen konnten. Die Resonanz auf das im Magazin veröffentlichte DRK-Quiz war erfreulicherweise groß. Am Ende hatten 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Lösungswort (Henry Dunant) korrekt angegeben und somit alle 11 Fragen richtig beantwortet. Es musste also die „Losfee“ entscheiden. Glückliche Gewinnerin war Martina Freundorfer aus Zehlendorf. Am vergangenen Sonntag konnte die Lehrerin für Mathematik und Informatik ihren Hauptpreis einlösen. Sie wurde auf der idyllisch gelegenen Anlage der DRK-Wasserrettungsstation Wannsee herzlich vom diensthabenden Team um Wachleiter Christian Weitzberg begrüßt. Bevor es auf große Fahrt über den Wannsee ging, gab Christian Weitzberg Martina Freundorfer eine Führung durch die Wasserrettungsstation. Von der Leitstelle über die Messe bis hin zum Raum für die Tauchausrüstung – für die Siegerin öffneten sich alle Türen. 

Anschließend ging es auf die Steganlage, zum Rettungsboot „Fred Wartenberg“. Ein komplett offenes Boot mit einer Länge von 6,50 Metern und einem 150 PS starken Außenbordmotor, der das Schiff auf eine Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h beschleunigen kann. Nach dem Anlegen der Rettungswesten wurden die Leinen gelöst und das Boot stach zu einem Kontrolleinsatz in See. Komplettiert wurde die Crew durch die beiden DRK-Wasserretter Paula Molnar und Janne Preuß. Auf der zunächst gemächlichen Fahrt erfuhr Martina Freundorfer von Christian Weitzberg, der neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Wasserwacht auch ehrenamtlicher Präsident des DRK-Kreisverbandes Nordost ist, viel Interessantes aus dem Arbeitsalltag der Wasserwacht. Etwa, dass die insgesamt rund 45 ehrenamtlichen Mitstreiter der Wasserwachtstation Wannsee mit 10 Booten pro Jahr zwischen 800 und 1.000 Einsätze absolvieren. Die diesjährige Saison auf den Gewässern zwischen Spandauer Schleuse und Potsdam endet für die Wasserwacht erst Anfang November. Das Rettungsboot „Fred Wartenberg“ ist auf verschiedene Havariefälle auf See vorbereitet und hat daher neben einem Sanitätsrucksack auch Sauerstoff, einen Defibrillator, eine Trage und eine Pumpe an Bord. 

Gegen Ende der Fahrt hatte sich das Rettungsboot einer Regatta genähert, an der auch etliche größere Segler teilnahmen. Plötzlich griff Christian Weitzberg zum Fernglas und nahm ein älteres Segelschulschiff ins Visier, das offenbar vom Kurs abgekommen und auf Grund gelaufen war. Er alarmierte über Funk ein weiteres DRK-Rettungsboot, schaltete das Blaulicht ein und drückte aufs Tempo. Wenig später war die DRK-Crew vor Ort und befreite den havarierten Segler mit einer Abschleppaktion aus dem Niedrigwasser. So erhielt Martina Freundorfer unverhofft auch noch einen Einblick, wie professionell die DRK-Wasserretter am Wannsee mit Notlagen umgehen. Ein rundum gelungener Nachmittag – dank der tollen Unterstützung von Christian Weitzberg und seinem Team!

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news-2046 Fri, 01 Oct 2021 14:33:25 +0200 4 Impfbusse bringen Berliner Impfkampagne ins Rollen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/4-impfbusse-bringen-berliner-impfkampagne-ins-rollen.html Ab dem 1. Oktober starten die Berliner Hilfsorganisationen im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit ein neues Angebot, um die Impfkampagne in der Hauptstadt ins Rollen zu bringen: Vier doppelstöckige Impfbusse werden im Einsatz sein, um den Bürgerinnen und Bürgern der Hauptstadt ein bewegliches Impfangebot zu machen. Der erste Bus hat am Freitag, 1. Oktober 2021 am Dong Xuan Center in Lichtenberg Halt gemacht, anschließend ging es zur Mevlana Moschee in Kreuzberg.

In den ersten beiden Oktoberwochen liegt der Fokus auf Kooperationen mit der Tafel Berlin, unter anderem mit Standorten in Steglitz-Zehlendorf, Reinickendorf und Neukölln, sowie den Berliner Hochschulen wie der Technischen Universität und der Alice Salomon Hochschule.

Über die jeweiligen Standorte der Busse wird tagesaktuell auf www.wirhelfenberlin.de informiert.

Die von den Berliner Hilfsorganisation betriebenen rollstuhlgerechten Impfbusse werden montags bis samstags im Einsatz sein. Das Impfangebot richtet sich an Personen ab zwölf Jahre. Aufklärungs- und Anamnesebögen sollen möglichst ausgedruckt und ausgefüllt mitgebracht werden. Für Berechtigte sind Auffrischungsimpfungen in den Impfbussen möglich. Die Ausstellung des digitalen Impfnachweises setzt das Vorzeigen eines Personalausweises voraus. Es steht der Impfstoff Moderna zur Verfügung.

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news-2045 Fri, 01 Oct 2021 14:14:26 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-10.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: 4 Impfbusse bringen Berliner Impfkampagne ins Rollen // DRK unterstützt Abschlussübung für Leitende Notärzte // Neuer Nachbarschaftsgarten für Marzahn /

/  "Woche des Impfens": 10.000 Impfungen in Berlin  //  DRK Landesrettungsdienstschule begrüßt 12 neue Azubis  //  SSD-Fahrt des Berliner JRK  //  DRK-Blutspendedienst bietet Sondertermine an

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2044 Mon, 13 Sep 2021 11:45:03 +0200 Heute: Feierabend-Impfung auf Luxusschiff mit Blick auf die Spree https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/heute-feierabend-impfung-auf-luxusschiff-mit-blick-auf-die-spree.html Zu den zahlreichen Impfmöglichkeiten in der gerade begonnenen deutschlandweiten „Woche des Impfens“ kommt heute für Kurzentschlossene eine absolut ungewöhnliche Location hinzu: Die MS „Alexander von Humboldt“, das Luxusschiff der Stern und Kreisschifffahrt GmbH. Am heutigen Montag, den 13. September 2021, impft das Berliner Rote Kreuz von 16 bis 20 Uhr in Berlins größtem schwimmenden Salon. Die „Alexander von Humboldt“ ist 62 Meter lang und 8,20 Meter breit. Im „zivilen Betrieb“ bietet das moderne Schiff im Salon 260 Gästen Platz und dank großer Panoramafenster einen atemberaubenden Blick auf die Berliner Gewässer. Ein gläserner Fahrstuhl führt vom Salon hinauf zum Sonnendeck.

Impfen auf der MS Alexander von Humboldt“
Montag, 13.09.2021, von 16-20 Uhr im Hafen Treptow / Brücke C Der Hafen befindet sich direkt am S-Bahnhof Treptow. Anschrift: Puschkinallee 15, 12435 Berlin. Parkplätze befinden sich in der Nähe (z. B. der öffentliche Parkplatz Rosengarten).

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news-2043 Fri, 10 Sep 2021 10:51:58 +0200 Internationaler Tag der Ersten Hilfe 2021: Berliner Rotes Kreuz empfiehlt regelmäßige Auffrischungskurse https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/internationaler-tag-der-ersten-hilfe-2021-berliner-rotes-kreuz-empfiehlt-regelmaessige-auffrischungskurse.html Nach einem Unfall sind schnelle Maßnahmen von kompetenten Ersthelfenden gefragt. Anlässlich des Internationalen Tag der Ersten Hilfe am 11. September 2021 ruft das Berliner Rote Kreuz dazu auf, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse zur Vorbereitung auf den Ernstfall regelmäßig aufzufrischen. In Deutschland besteht die Pflicht, im Bedarfsfall Erste Hilfe zu leisten. Der Präsident des DRK in Berlin, Mario Czaja, appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, fortlaufend über die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse zu reflektieren: „Die richtigen Handgriffe können in den entscheidenden Minuten nach einem Unfall Leben retten. Das Wissen, wie man einen Notruf richtig absetzt oder Verletzte in die stabile Seitenlage bringt, muss jederzeit schnell abrufbar sein. In der Praxis herrscht häufig Unsicherheit vor, denn die meisten Menschen beschäftigen sich zu selten mit dem Thema Erste Hilfe.“

Das DRK empfiehlt alle zwei bis drei Jahre einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs, um im Ernstfall über die nötige Handlungssicherheit zu verfügen. Die Kreisverbände des Berliner Roten Kreuzes bieten in allen Bezirken Erste-Hilfe-Grundausbildungen und -Weiterbildungen an. Erste-Hilfe-Kurse in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Unter dem Motto „Helfen statt Gaffen“ macht das DRK zum Welt-Erste-Hilfe-Tag auf ein weiteres Problem aufmerksam, das Rettungseinsätze erschwert: Personen, die Unfälle beobachten und Fotos oder Videos aufnehmen, statt zu helfen.

„Gaffer können für Rettungskräfte zu einem ernsthaften Problem werden, zum Beispiel, wenn der Weg zum Unfallort durch Herumstehende blockiert wird. Diesem Verhalten müssen wir als Gesellschaft entschieden entgegentreten“, so Czaja. Wer an einer Unfallstelle vorbeikommt und Fotos aufnimmt, statt den Rettungsdienst zu alarmieren, mache sich im Übrigen auch strafbar. Unterlassene Hilfeleistung kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden, das Fotografieren und Filmen von Unfällen mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren.

Weitere Informationen

Der Internationale Tag der Ersten Hilfe wird weltweit jeweils am zweiten Samstag im September begangen. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften hatte ihn im Jahr 2000 initiiert, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig fachgerechte und schnelle Erste Hilfe ist.

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news-2042 Thu, 09 Sep 2021 12:25:22 +0200 Auffrischungsimpfungen: Hilfsorganisationen empfehlen dringend Terminvereinbarung vor Fahrt ins Impfzentrum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/auffrischungsimpfungen-hilfsorganisationen-empfehlen-dringend-terminvereinbarung-vor-fahrt-ins-impfzentrum.html Aktuell erhalten Berlinerinnen und Berliner, die 80 Jahre und älter sind, einen Brief der Senatsgesundheitsverwaltung, in dem sie zur Auffrischungsimpfung gegen das Corona-Virus eingeladen werden. Voraussetzung für die dritte Impfung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Die Impfung kann in den Berliner Impfzentren Tegel (Saatwinkler Damm, Terminal C, 13405 Berlin) und Messe (Hammarskjöldplatz 5, Halle 21, 14055 Berlin) oder aber beim Hausarzt erfolgen. Das Impfzentrum Tegel wird durch das DRK, das Impfzentrum Messe durch den Malteser Hilfsdienst betrieben. Die Berliner Hilfsorganisationen haben seit Ende Dezember 2020 weit mehr als 1,5 Millionen Menschen in bis zu sechs Impfzentren betreut. Sie möchten insbesondere auch die hochaltrigen Gäste in den Impfzentren Tegel und Messe genauso zügig, kompetent und herzlich in Empfang nehmen, wie sie das bereits bei den ersten beiden Impfungen getan haben. Um Staus und lange Wartezeiten vor den Impfzentren zu vermeiden, bitten die Berliner Hilfsorganisationen daher die betreffenden Bürgerinnen und Bürger, wenn möglich einen konkreten Impftermin zu vereinbaren. Schließlich leben in Berlin rund 200.000 Menschen im Alter von 80 Jahren und älter – 170.000 von ihnen in den eigenen vier Wänden. 

Die Möglichkeit der Terminvereinbarung besteht telefonisch über die Corona-Hotline: 030 / 90 28 22 00 (täglich 07:00 bis 18:00) oder online über: https://www.doctolib.de/institut/berlin/ciz-berlin-berlin

Für die Fahrt zu den Impfzentren können Menschen der genannten Altersgruppe ein Taxi nutzen, das unter folgenden Rufnummern geordert werden kann: 030 / 23 00 23 oder 030 / 26 10 26. Für die Hin- und Rückfahrt entstehen den Impfgästen keine Fahrtkosten, die Taxifahrer erhalten an den Impfzentren jeweils Gutscheine, über die sie die Fahrten abrechnen.

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news-2041 Wed, 08 Sep 2021 13:32:13 +0200 Kostenloses Webinar zum Thema „Kündigung - und jetzt? https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kostenloses-webinar-zum-thema-kuendigung-und-jetzt-1.html Im Rahmen der interkulturellen Woche bietet unsere Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Beratungszentrum für Migration und gute Arbeit am 27.09.2021 von 14:00 – 16:00 Uhr ein kostenloses Webinar zum Thema „Kündigung - und jetzt?“ via Zoom an. Die Referent*innen Olga Klus (Arbeit und Leben DGB/VHS  Berlin-Brandenburg) und Sergiu Lopatä (BEMA) beraten Sie zum allgemeinen Arbeitsrecht und beantworten Ihre Fragen rund um das Thema „Kündigungen“. 

Anmeldung: per E-Mail oder Telefon bei Frau Catharina Pechota, Tel. 030 600300-1233/ PechotaC@drk-berlin.de oder bei Ihrer/em Migrationsberater/in. Nach der Anmeldung werden Ihnen die Zugangsdaten für das Webinar zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 17.09.2021.

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news-2039 Tue, 31 Aug 2021 15:14:10 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-9.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Lange "Berliner Impfnächte" im DRK Impfzentrum Arena // News aus dem Ehrenamt: Lee-J. Schumann ist neuer Katastrophenschutzbeauftragter // Erste Abschlussklasse Notfallsanitäter:innen an der DRK Landesrettungsdienstschule // Zentralbereitschaft CBRN-Dienst im sportlichen Einsatz // DRK-Suchdienst: Bilanz zum Internationalen Tag der Vermissten

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news-2038 Tue, 31 Aug 2021 14:23:14 +0200 DRK zieht positive Bilanz: Impfzentrum Arena schließt nach rund 600.000 Impfungen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-zieht-positive-bilanz-impfzentrum-arena-schliesst-nach-rund-600000-impfungen.html Am Abend des 31. August 2021 wird der Betrieb des DRK-Impfzentrums Arena Berlin eingestellt. In über acht Monaten wurden rund 600.000 Impfungen durchgeführt. Das Impfzentrum in der Arena war das erste und gleichzeitig größte in Berlin. Der Betrieb wurde bereits am 27. Dezember 2020 aufgenommen. Internationale Bekanntheit erlangte das Impfzentrum mit den drei langen „Berliner Impfnächten“. Zwischen dem 9. und 13. August wurden über 1.700 Menschen in den späten Abendstunden bei besonderer Partyatmosphäre geimpft. DJs, Dancefloor, Lichtshow und Cocktails schufen einen außergewöhnlichen Rahmen, wodurch viele jüngere Menschen zur Impfung motiviert wurden. In der Spitze waren im Impfzentrum Arena 600 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende unter Beteiligung der Bundeswehr und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin tätig. Weit mehr als die Hälfte der Angestellten konnte auf Initiative des DRK Kreisverband Müggelspree e. V. aus der Event- und Kulturbranche rekrutiert werden. Viele dieser Menschen waren zum Zeitpunkt der Einstellung arbeitssuchend und konnten so eine neue sinnstiftende Tätigkeit aufnehmen. Damit eröffnete das Berliner Rote Kreuz dieser von der Krise besonders hart betroffenen Branche neue Perspektiven.

„Ich danke allen Mitarbeitenden für ihren großartigen Einsatz und ihr Engagement. Dank ihnen und der Impfbereitschaft der Berlinerinnen und Berliner hat das DRK-Impfzentrum Arena Berlin einen deutlich messbaren Beitrag bei der Eindämmung und Überwindung der Pandemie in Berlin gleistet", sagt der Berliner DRK-Präsident Mario Czaja. „Besonders freue ich mich, dass in dem Impfzentrum zahlreiche Menschen aus der Event- und Kulturbranche eine neue Tätigkeit ausüben konnten. Mit ihrer Leistungsbereitschaft, gepaart mit Herzlichkeit, Professionalität und Kreativität haben sie einen großen Anteil daran, dass alle sechs Berliner Impfzentren weit über die Grenzen der Bundeshauptstadt hinaus einen so exzellenten Ruf erlangt haben", so Czaja weiter. „Um es auf den Punkt zu bringen: In den entbehrungsreichen Monaten der Pandemie haben sich unsere Impfzentren zu Sympathiebotschaftern Berlins entwickelt.“

Neben dem Impfzentrum Arena Berlin schließt zum 31. August auch das Impfzentrum im Erika-Heß-Eisstadion, das vom Arbeiter-Samariter-Bund Berlin betrieben wird. Damit sind von den ursprünglich sechs Berliner Impfzentren derzeit noch zwei im aktiven Betrieb – die Impfzentren Tegel (DRK) und Messe Berlin (Malteser Hilfsdienst). Das Berliner Rote Kreuz wird sich gemeinsam mit den anderen Berliner Hilfsorganisationen weiter aktiv an der Impfkampagne beteiligen und sich in mobilen Impfteams engagieren.

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news-2037 Fri, 27 Aug 2021 12:33:47 +0200 LIGA Berlin: Unabhängige Sozialberatung erhalten, Hauptstadtzulage neu denken https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/liga-berlin-unabhaengige-sozialberatung-erhalten-hauptstadtzulage-neu-denken.html Konkrete Ergebnisse der Diskussion „Sozialpolitik in Berlin: wie kann – wie soll es weitergehen?“: Entgegen den bisherigen Planungen des Senats sollen die Stellen der Allgemeinen Unabhängigen Sozialberatung weiterhin finanziert und damit langfristig erhalten bleiben. Dafür sprachen sie alle Spitzenkandidatinnen und -kandidaten bei einer Podiumsdiskussion aus. Einig waren sich die Politikerinnen und Politiker auch darin, dass die sogenannte Hauptstadtzulage ungerecht ist. Die im vergangenen November eingeführte finanzielle Zulage wird nur Landesbeschäftigten gezahlt und benachteilige die Mitarbeitenden freier Träger. Künftig müssten neue Instrumente gefunden werden, die alle Mitarbeitenden in der sozialen Arbeit gleichermaßen wertschätzen und nicht eine Gruppe vorzieht, hieß es unisono. Das sind einige der konkreten Ergebnisse der Diskussion, zu der am Abend die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (LIGA Berlin) ins Pfefferberg Theater eingeladen hatten. Unter dem Titel „Sozialpolitik in Berlin: wie kann – wie soll es weitergehen?“ diskutierten die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten für die Abgeordnetenhauswahl: Sebastian Czaja, FDP Berlin, Franziska Giffey, SPD Berlin, Bettina Jarasch, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Klaus Lederer, Die Linke Berlin, Kai Wegner, CDU Berlin, mit Vertreterinnen und Vertretern der AWO Berlin, des Berliner DRK, der Caritas, des Diakonischen Werks und des Paritätischen Berlin. 
Dazu Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende und Landesgeschäftsführerin des DRK Landesverband Berliner Rote Kreuz e. V.: „Die Pandemie hat noch sichtbarer gemacht, was viele schon lange wissen: Berlin steht vor großen Herausforderungen. Soziale Ungleichheit und Armut nehmen zu. Deshalb freue ich mich über die Bereitschaft der Politik, gemeinsam mit uns, den Wohlfahrtsverbänden der LIGA Berlin, dafür zu sorgen, dass die Menschen weiterhin die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Damit Berlin für alle eine lebenswerte soziale Stadt bleibt.“
Weitere Diskussionsthemen waren u.a. die Pflege von alten Menschen in Zeiten von Fachkräftemangel, die Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund und wie Menschen mit Behinderungen künftig schnell und besser eine qualitativ gute Unterstützung bekommen können.  Hervorgehoben wurde auch, wie wichtig es ist, die Zivilgesellschaft und das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen. Nur durch das große Engagement aller haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitenden in den sozialen Organisationen habe die Corona-Pandemie so gut bewältigt werden können. Darin waren sich alle einig. 
Die Veranstaltung wurde per Livestream übertragen. Hier können Sie die Aufzeichnung anschauen.

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news-2036 Thu, 19 Aug 2021 15:36:19 +0200 Kostenlose Online-Infoveranstaltung auf Russisch zum Thema "JobCenter-Bescheide" https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kostenlose-online-infoveranstaltung-auf-russisch-zum-thema-jobcenter-bescheide-1.html Unsere Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) veranstaltet am 31. August von 14:00 - 16:00 Uhr eine Online-Sprechstunde in Kooperation mit dem Interkulturellen Familienzentrum FamilienRing. Die kostenlose Infoveranstaltung findet auf Russisch statt, es geht um das Thema "JobCenter-Bescheide". Viele Menschen kennen die Sozialleistungen vom JobCenter (oder auch alternativ: Hartz VI genannt), aber nicht viele wissen genau, was dahintersteckt. Selbst diejenigen, die bereits Leistungen vom JobCenter erhalten, durchblicken häufig ihre Rechte und Pflichten nicht – vor allem, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist oder sie diese noch nicht ausreichend beherrschen. Hinzu kommen noch die komplizierte Behördensprache und die Berechnungen in den Bescheiden, die ohnehin für viele schwer zu verstehen sind.

Die MBE unterstützt Klienten in der persönlichen bzw. digitalen Beratung bei allen Fragen rund um den Umgang mit Behörden. Als ergänzendes Unterstützungsformat laden die MBE und das Interkulturelle Familienzentrum FamilienRing alle russischsprachigen Ratsuchenden zu der Online-Infoveranstaltung  ein, die sich für das Thema interessieren.

Alle Rahmeninformationen im Überblick: 

Kostenlose Online-Veranstaltung: „Das Wichtigste über soziale Leistungen vom JobCenter. Bescheide richtig verstehen!“
Datum & Zeit: am 31.08.2021 von 14-16 Uhr
Sprache: russisch 
Referentin: Swetlana Scheyermann, MBE beim DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. 
Anmeldung und weitere Infos: über den Familien-RING unter Tel. 030/ 80 961 961 oder via E-Mail unter fz-familienringmitra-ev.de, weitere Informationen finden Sie hier
Anmeldeschluss: 25.08.2021

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news-2033 Wed, 18 Aug 2021 13:23:00 +0200 LIGA Berlin fordert: Berlin braucht mehr Kita-Plätze – und gute Kitas brauchen mehr Personal! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/liga-berlin-fordert-berlin-braucht-mehr-kita-plaetze-und-gute-kitas-brauchen-mehr-personal.html Die Liga-Verbände und der Dachverband der Kinder -und Schülerläden (DaKS) begrüßen die von Senatorin Sandra Scheeres in Aussicht gestellten quantitativen und qualitativen Verbesserungen in der Kindertagebetreuung. Diese hat die Bildungssenatsverwaltung anlässlich einer neuen Fachkräfte-Prognose angekündigt. Gleichzeitig mahnen die Verbände an, den Platzausbau weiterzuverfolgen und zusätzliche Mittel seitens des Landes Berlin dafür bereitzustellen. Jedes Kind mit Rechtsanspruch soll einen Platz erhalten können. Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern wieder zu realisieren, bleibe ein wichtiges Ziel. Dabei müsse besonderes Augenmerk auf Bezirke mit geringeren Versorgungsquoten gelegt werden. Mit der bisherigen Haushaltsplanung seien diese Ziele allerdings nicht zu erreichen, so die Liga-Verbände und der DaKS. Deshalb müsse in der nächsten Legislatur kräftig nachgelegt werden.

Die von Senatorin Sandra Scheeres in Aussicht gestellte Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels wird von der Liga und dem DaKS unterstützt.  Dazu Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin und Federführung der Liga Berlin: „Dank des großen Engagements der Träger und Kita-Teams im Zusammenhang mit der Ausbildung zur Erzieherin bzw. Erzieher sehen wir beim Fachkräftemangel eine Trendwende. Die zusätzlichen Schulplätze und die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen in den Kitas, berufsbegleitende Studierende anzuleiten und zu qualifizieren, zahlen sich jetzt aus.“

Noch 2019 kritisierte eine Studie der Bertelsmann-Stiftung die unzureichende Personalausstattung in den Kindertageseinrichtungen. Gefordert wird, dass für drei unterdreijährige Kinder bzw. sechs überdreijährige Kinder je ein/e Erzieher/in zur Verfügung stehen. Besonders im Krippenbereich bleibt die Berliner Personalausstattung derzeit hinter dem Bundesdurchschnitt zurück.

„Auch wenn jede Verbesserung des Personalschlüssels erst einmal eine Herausforderung für die Kitas bedeutet, ist dies genau der richtige Schritt“, so Roland Kern vom Dachverband der Kinder -und Schülerläden (DaKS). „Für eine gute Förderung der Kinder brauchen die Fachkräfte vor allem mehr Zeit für die Beziehungs- und Bildungsarbeit. Das geht nur mit mehr Personal. Bessere Arbeitsbedingungen machen zudem den Beruf der Erzieherin und des Erziehers attraktiver.“

Die Politik muss dieses Ziel in den Blick nehmen und stufenweise in der kommenden Legislaturperiode umsetzen, so die Forderung der Verbände. Damit könne man in Berlin gute Rahmenbedingungen für Kinder und Fachkräfte schaffen und die Qualität der frühkindlichen Bildung nachhaltig sichern. Genauso wichtig ist es, den Platzausbau weiterzuverfolgen und zusätzliche Mittel seitens des Landes Berlin dafür bereitzustellen.

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news-2034 Mon, 16 Aug 2021 14:27:27 +0200 Lange Impfnächte von mehr als 1.700 Personen besucht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/lange-impfnaechte-von-mehr-als-1700-personen-besucht.html Impfen, DJs und Party in Treptower Arena: Die drei langen Nächte des Impfens, die am vergangenen Montag, Mittwoch und Freitag im DRK Impfzentrum Arena durchgeführt wurden, stießen auf eine durchweg große Resonanz. Insgesamt ließen sich 1.714 Personen mit dem Impfstoff Biontech gegen das Coronavirus impfen. Angesichts dieser Zahl zieht das Berliner DRK eine positive Bilanz dieser in der Stadt bislang einzigartigen Impfaktion. Berlins DRK-Präsident Mario Czaja sagte: „Wir sind wirklich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Bereits die ersten beiden langen Nächte am Montag und Mittwoch waren mit 422 und 645 Impfwilligen ein großer Erfolg. Am gestrigen Freitag kamen dann noch einmal 647 Menschen, die sich in Partyatmosphäre impfen ließen. Mein doppelter Dank geht an das gesamte Team des Impfzentrums Arena – zum einen für die tolle Idee, lange Nächte mit Impfen, Musik und DJs durchzuführen, und zum anderen für das große Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der drei Impfnächte.“

Die Zahlen zeigten, so Czaja, dass es mit kreativen Ideen gelingen könne, Menschen für das Impfen zu gewinnen, die über die klassischen Wege bislang noch nicht erreicht wurden. Die starke Resonanz der langen Nächte des Impfens gerade bei jungen Leuten wertete Czaja als „Schub für die laufende Impfkampagne“.

Neben der Tatsache, dass das Impfen an den drei Abenden von zahlreichen DJs, Musik und einem speziellen Lichtkonzept flankiert wurde, wurden Impfungen auch für Personen ermöglicht, die keinen Ausweis, Impfpass oder Aufenthaltstitel vorweisen konnten. Das Konzept für die Veranstaltung wurde von einem Team um Markus Nisch, dem Leiter des Impfzentrums Arena, und Mitstreitern des DRK-Kreisverbandes Müggelspree (Betreiber der Impfzentren Arena und Tegel) erarbeitet.  Ein Video von der ersten langen Berliner Impfnacht sehen Sie hier über diesen Link

Die aktuell fünf Berliner Corona Impfzentren (CIZ) werden betrieben von den Berliner Hilfsorganisationen: Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst. Weitere Informationen finden Sie hier

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news-2032 Mon, 09 Aug 2021 13:31:00 +0200 Berliner Impfnächte im DRK Impfzentrum Arena Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-impfnaechte-im-drk-impfzentrum-arena-berlin.html Ab heute finden die Berliner Impfnächte im DRK Impfzentrum Arena Berlin statt: drei lange Nächte des Impfens am 9., 11. und 13. August, jeweils von 20:00 - 24:00 Uhr. Das Besondere: vor Ort legen DJs dazu auf! Impfungen sind auch für Personen möglich, die keinen Ausweis, Aufenthaltstitel oder Impfpass vorweisen können. Es gibt ein Line-Up, das problemlos auch mit einem Festival mithalten könnte! Seit Anfang des Jahres arbeiten viele DJs und andere Kulturschaffende in den Impfzentren Berlins, nächste Woche rocken sie die Arena hinter den Plattentellern! Kommen Sie vorbei (auch ohne Anmeldung), lassen Sie sich impfen und genießen Sie die Show! Mit dabei sind Basti Tiefschwarz, DJ What, Frinda di Lanco, Oliver Klostermann live, Phonique und viele andere. Weitere Informationen finden Sie hier. Ein Video von der ersten langen Berliner Impfnacht sehen Sie hier über diesen Link

 

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news-2031 Fri, 06 Aug 2021 10:23:09 +0200 Ausbildung als Sozialassistent*in (m/w/d) an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ausbildung-als-sozialassistentin-m-w-d-an-der-drk-schule-fuer-soziale-berufe-berlin.html Jetzt noch schnell bewerben für die Ausbildung als Sozialassistent*in (m/w/d) an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin, Nachrücker können bis zum 31. August 2021 einsteigen! Aufgrund zahlreicher Bewerbungen hat die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin kurzfristig eine weitere Klasse für die Ausbildung als Sozialassistent*in eröffnet. Damit wird sichergestellt, den Auszubildenden eine gute Lernatmosphäre bieten zu können. In der neuen Klasse sind noch einige Plätze zu vergeben. Kurzentschlossene können noch bis zum 31. August einsteigen.

Der Beruf des Sozialassistenten/der Sozialassistentin gilt als Basis für alle Sozial- und Pflegeberufe und eröffnet viele Entwicklungsmöglichkeiten. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist das ideale Sprungbrett für die Fachschulausbildung als Erzieher*in, Altenpfleger*in oder Heilerziehungspfleger*in. Innerhalb der zweijährigen Vollzeit-Ausbildung können Sie auch den mittleren Schulabschluss (MSA) erreichen.

Alle Fragen zur Bewerbung beantworten wir gern unter: 030 600 300 1900. Das Bewerbungsformular finden Sie hier unter diesem Link, weitere Informationen zur Ausbildung außerdem hier.

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news-2030 Thu, 05 Aug 2021 11:16:34 +0200 Zentralbereitschaft CBRN-Dienst im sportlichen Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zentralbereitschaft-cbrn-dienst-im-sportlichen-einsatz.html Am vergangenen Wochenende war die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst bei den Sportveranstaltungen Triathlon und Triathlon XL mit ihren Duschzelten im Einsatz. Normalerweise werden diese speziellen Zelte im Katstrophenschutz für besondere Lagen mit chemischen, biologischen und radioaktiven Stoffen (CBRN) eingesetzt. Neben den Zelten wurde noch allerhand andere Technik zum Einsatz gebracht, unter anderem verlegten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst 200 Meter Wasserschläuche, damit nicht nur die Duschen, sondern auch der Verpflegungsstand mit Trinkwasser versorgt werden konnte. Während sich die Sportler*innen nach den Anstrengungen des Triathlons eine warme Dusche genießen konnten, wurde im Hintergrund sowohl die Technik durch die Ehrenamtlichen betreut wie auch kleinere praktische Ausbildungen im Bereich der Bedienung der Geräte wie Stromerzeuger, Heißwassermodul und Pumpe durchgeführt.

Die Bereitschaftsleitung der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst bedankt sich herzlich bei den Organisatoren der Veranstaltung für die gute Zusammenarbeit und den ehrenamtlichen Helfer*innen für ihren Einsatz!

Interesse an großen Fahrzeugen, Technik, Naturwissenschaften oder Medizin? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Melden Sie sich einfach unter MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de. Weitere Infos gibt es außerdem hier.

Fotos: Timur Flissikowski / DRK 

 

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news-2029 Fri, 30 Jul 2021 15:34:51 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-8.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Hochwasserkatastrophe - Unterstützung durch Berliner DRK // Impfzentren: Impfungen ohne Termin möglich // DRK-Suchdienst in Berlin Neukölln unterwegs // Kooperation bei Aus- und Fortbildung von Lehrkräften der Ersten Hilfe

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2027 Mon, 19 Jul 2021 18:50:00 +0200 Über 3.500 Helferinnen und Helfer des DRK in Hochwasser-Katastrophengebieten im Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ueber-3500-helferinnen-und-helfer-des-drk-in-hochwasser-katastrophengebieten-im-einsatz.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht für viele Menschen in den Katastrophengebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz noch keine Entspannung. „Die Lage ist verheerend und bleibt weiterhin bedrohlich. Es geht immer noch darum, Leben zu retten und Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Viele Ortschaften seien nach wie vor unzugänglich. Mehr als 3.500 DRK-Helferinnen und Helfer seien vor Ort im Dauereinsatz. Unterstützung erhielten sie vom DRK-Generalsekretariat und DRK-Landesverbänden aus ganz Deutschland. Auch das DRK in Berlin hat sich mit einem Hilfsgütertransport beteiligt. Es wurden Notstromaggregate, Feldbetten und Trinkwasserkanister nach Koblenz geliefert, außerdem leistet das DRK in Berlin Führungsunterstützung im Einsatzstab. Bei Bedarf steht das Berliner Rote Kreuz mit weiteren Einsatzkräften bereit.

„Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer sind pausenlos im Einsatz, um Menschen aus Wohnungen, Pflegeheimen und KIiniken zu evakuieren und sie anschließend zu versorgen. Viele gefährden sich dabei selbst. Für diesen unermüdlichen Einsatz gilt ihnen mein Dank und allergrößter Respekt. Wir stellen uns nach Lage der Dinge darauf ein, dass die betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten auf Tage und Wochen hinaus auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Das DRK rät Spontanhelfern von außerhalb dringend davon ab, einfach in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landkreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren. 

Sachspenden werden zentral nicht entgegengenommen. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können. Weitere Informationen dazu über diesen Link

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news-2028 Fri, 16 Jul 2021 15:11:00 +0200 Kooperation der DRK-Landesverbände Berlin und Brandenburg: Was es heißt, Landesausbilder/-in zu sein https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kooperation-der-drk-landesverbaende-berlin-und-brandenburg-was-es-heisst-landesausbilder-in-zu-sein.html Die DRK-Landesverbände Berlin und Brandenburg unterstützen sich bei der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften der Ersten Hilfe. Die Landesausbilderinnen und -ausbilder sorgen dafür, dass Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in lehrender Funktion in Sachen Erster Hilfe fit sind und bleiben. Eine davon ist Marita Ackermann vom DRK-Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf. Wenn Marita Ackermann etwas in ihrem Leben wichtig ist, dann ist das, immer wieder aufs Neue etwas dazuzulernen und das Erlernte mit anderen zu teilen. Das war auch einer der Hauptgründe, warum sich die Berlinerin 2014 vom DRK-Landesverband Brandenburg zur Landesausbilderin ausbilden ließ. „Ich wollte die grauen Zellen in Bewegung bringen“, sagt die 65-Jährige. Mit Erfolg. Sie schließt die Zusatzqualifikation erfolgreich ab und bildet ab Juli 2015 Erste-Hilfe-Ausbilderinnen und Ausbilder aus.
So kommt es, dass sie in ihrer Freizeit – statt die Füße hochzulegen – an so einigen Wochenenden im Jahr für Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Berlin und Brandenburg Lehrveranstaltungen gibt. „Es ist mir eine große Freude, Wissen weiterzugeben. Außerdem macht das Ausbilden Spaß und es macht mich stolz, zu sehen, wenn Ausbilderinnen und Ausbilder noch besser werden“, sagt Marita Ackermann.

Marita Ackermann: Drei Jahrzehnte Erfahrung in Erster Hilfe
Auch sie selbst wächst mit ihren Lehrveranstaltungen. Schließlich bildet sie auch Ausbilder und Ausbilderinnen weiter, die über jede Menge medizinisches Wissen verfügen, das sie mit ihr teilen.
Sie erinnert sich immer wieder gerne, wie sie vor rund drei Jahrzehnten das Unterrichten in der Ersten Hilfe für sich entdeckte: „Es ist so ein angenehmes Thema, mit dem man gleichzeitig etwas Sinnvolles macht“, sagt die Rotkreuzlerin. Und spätestens, wenn es in den Lehrveranstaltungen um die Erste-Hilfe-Praxis geht, zahlt sich ihre jahrelange Erfahrung als Erste-Hilfe-Ausbilderin aus.

Herausforderung Online-Lehrveranstaltungen
Lehren ist das eine. Als Landesausbilderin bereitet Marita Ackermann die Lehrveranstaltungen aber auch entsprechend vor, erarbeitet sich Themen und schaut, wie sie sie am besten präsentiert. Außerdem besucht sie genauso wie alle anderen DRK-Landesausbilderinnen und Landesausbilder regelmäßig Schulungen.
Vor allem die Corona-Pandemie und die dann entwickelten Online-Seminare haben sie herausgefordert, ihre grauen Zellen in Bewegung gehalten. „Ich weiß, dass meine Kolleginnen und Kollegen bei Computer- und Internetthemen schneller sind als ich. Trotzdem wollte ich unbedingt lernen, Lehrveranstaltungen online zu geben – und habe es geschafft“, sagt Marita Ackermann.
Digitale Präsentationen vorbereiten, Teilnehmende in Gruppenräume delegieren, abwechslungsreich durch eine Lehrveranstaltung am Computer führen: Für die Online-Fortbildungen hat sie einiges dazugelernt.

Online-Seminare ersetzen keine Präsenzveranstaltungen
Marita Ackermann ist froh, dass es in Zeiten der Pandemie die Möglichkeiten der digitalen Aus- und Fortbildung gibt. Schließlich müssen Erste-Hilfe-Ausbilderinnen und Ausbilder in Berlin und Brandenburg alle drei Jahre ihre Lehrscheine verlängern, um selbst weiter Erste-Hilfe-Kurse zu geben.
Dabei weiß Marita Ackermann, dass Online-Kurse – so sinnvoll sie auch sein mögen – keine Präsenzveranstaltungen ersetzen: „Egal, ob stabile Seitenlage, Herzdruckmassage oder eine Behelfstrage im Erste-Hilfe-Outdoor-Bereich bauen: Die Praxis in Präsenz ist nicht ersetzbar und sie fehlt in der Corona-Pandemie.“

Vorteile der Kooperation zweier DRK-Landesverbände
Darüber, warum die Kooperation zwischen den DRK-Landesverbänden Berlin und Brandenburg eine so sinnvolle wie schöne Sache ist, muss sie nicht lange nachdenken: „Wir behandeln die gleichen Themen, sind ein gutes, eingespieltes Team und können über die Ländergrenzen hinaus die Aus- und Fortbildungen im Bereich Erster Hilfe ermöglichen“, sagt Marita Ackermann. Das ist besonders auch deshalb ein enormer Vorteil, da vor der Kooperation immer wieder Lehrveranstaltungen wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht stattfinden konnten.
Ihren Ruhestand als hauptamtliche Mitarbeiterin im DRK-Kreisverband Schöneberg-Wilmersdorf hat sie schon im Blick. Trotzdem ist es ihr ein Anliegen, weiter dabei zu bleiben und Landesausbilderin zu sein – auch mit 65 Jahren. Auch ihr Mann hat sie schon so einige Male darauf hingewiesen, dass sie eine 6 vorne trägt. Marita Ackermann möchte ihren Lehrschein auf jeden Fall noch so lange erfüllen, bis er seine Gültigkeit verliert. Sie hält einfach zu gerne die grauen Zellen in Schwung.

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news-2025 Fri, 02 Jul 2021 11:37:45 +0200 LIGA Berlin debattiert Forderungen nach einer gesicherten Finanzierung von Migrationsberatung mit Berliner Direktkandidatinnen und -kandidaten https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/liga-berlin-debattiert-forderungen-nach-einer-gesicherten-finanzierung-von-migrationsberatung-mit-berliner-direktkandidatinnen-und-kandidaten.html Beratungsstellen für (Neu-) Zugewanderte und Ratsuchende mit Migrationsgeschichteleisten eine wichtige Arbeit und müssen langfristigangemessen finanziert werden. Darüber herrschte Einigkeit auf der Online-Podiumsdiskussion des Fachausschusses Migration der LIGA Berlin mit Kandidie-renden für die Bundestagswahl. Konkret forderten die LIGA-Mitglieder eine Erhöhung derHaus-haltsmittel für die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE)und Jugendmigrationsdienste (JMD). Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin, Federführung LIGA Berlin: „Als Einwanderungsland haben wir die Verpflichtung, zugewanderte Menschen beim Ankommen zu unterstützen, um unsere offene Gesellschaft zu fördern. Dafür benötigt es eine langfristige finanzielle Perspektive für bundesweite Beratungsangebote".

Obwohl es sich bei den Migrationsprogrammen umeine gesetzlich verankerte Leistung handelt, müssen die Täger der Wohlfahrtsverbände die Fördermittel jährlich neu beantragen und durch eigene Mittel aufstocken. Seit 2017 wurden dieFörderpauschalen im MBE-Programmnicht angehoben. Steigende Personal-und Sachkosten werden bei der Festlegung der Zuwendungshöhe nicht berücksichtigt. Deshalb, so die Mitglieder des Fachausschusses Migration der LIGA Berlin, sei der Erhalt des flächendeckenden Beratungsangebotesin Gefahr.

Dirk Arp-Stapelfeldt, Vorsitzender LIGA-Fachausschuss Migration: „Der Bedarf an Beratung und Unterstützung beim Zugang zum Arbeits-und Ausbildungsmarkt, zu Bildungsangeboten und zur Sprachförderung wird sich weiter erhöhen. Die Beratungsangebote der MBE und JMD sind ein verlässliches und unverzichtbares Angebot im Zusammenspiel der föderalen Zuständigkeiten. Das Angebot muss imUmfang und in der Finanzierungnachhaltig auf sichere Beine gestellt werden!“

Die Direktkandidatinnen und -kandidaten (Enrico Bloch, Hakan Demir, Anja Ingenbleek, alle SPD, Anna Kryszan, FDP, Christina Schwarzer, CDU, Nina Stahr, Bündnis90/Die Grünen und Udo Wolf, Die Linke) dankten den Mitarbeitenden der Beratungsstellen für ihr großes Engagement. In der Pandemie habe sich erneut deutlich gezeigt, wie wichtig die Beratungsstellen sind.

Durch die schnelle Umstellung auf telefonische und digitale Erreichbarkeit sei es gelungen, die Zielgruppen gut zu unterstützenund die teilweise komplett eingeschränkte Erreichbarkeit von Ämtern und Behörden auszugleichen. So konntenexistenzielle Notlagen, der Wegfall von Grundsicherungsleistun-gen oder auch Wohnraumverlust vermieden werden. Die Online-Podiumsdiskussion fand anlässlich des 7. bundesweiten Aktionstages der Trägerder bundesgeförderten Migrationsberatungund der Jugendmigrationsdienste statt.

Die Beratungsstellen sind erste Anlaufstellen für Neueingewanderte mit Beratungs-und Unterstützungsbedarf in Deutschland. Als Regelangebot einer modernen Migrationsgesellschaft sind sie eine wichtige Schnittstelle zu den Diensten und Angeboten der sozialen und gesundheitlichen Versorgung und ein zentraler Baustein zur Teilhabe und Partizipation aller Eingewanderten.

 

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news-2024 Thu, 01 Jul 2021 12:35:00 +0200 Kursleiter:innen für Gesundheitsangebote gesucht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kursleiterinnen-fuer-gesundheitsangebote-gesucht.html Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. sucht Kursleiter:innen für unseren Bereich Gesundheitsprogramme. An unseren Standorten in Berlin bieten wir Kurse zur Gesundheitsförderung für Senioren an. Was wir uns von Ihnen als Kursleiter:in für unsere Wassergymnastikkurse wünschen:

  • Sie haben Spaß an Wasser, Bewegung und dem Kontakt mit älteren Menschen
  • Sie haben eine Qualifikation als Aquafitnesstrainer:in
  • Sie arbeiten gern eigenverantwortlich

Was wir Ihnen bieten:

  • eigenständiges Arbeiten
  • Vorbereitung und Durchführung von Gesundheitskursen
  • ein interessantes und verantwortungsreiches Aufgabenfeld
  • flexible Arbeitszeit
  • leistungsgerechte Vergütung auf Honorarbasis

Für uns zählen Ihre Stärken und Erfahrungen. Jede:r ist bei uns willkommen - unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Abstammung oder einer eventuellen Behinderung.

Neugierig geworden?

Dann melden Sie sich gern über unser Kontaktformular, unter (030) 600 300 1820 oder unter gesundheitsprogrammedrk-berlin.de.

Wir freuen uns auf Sie!

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news-2023 Fri, 25 Jun 2021 17:13:25 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-7.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Übungen unserer Zentralbereitschaften // Kreisverbände führen Schwerpunktimpfungen durch // Kunst in unseren Impfzentren // Testwochen-Aktion beim DRK Hausnotruf // Abschlussklasse 2021: Zeugnisausgabe in der DRK Schule für soziale Berufe // Tragisches Tauchunglück im DRK Kreisverband Brandenburg an der Havel

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2022 Thu, 24 Jun 2021 14:39:45 +0200 Sichere Verbindungen - auch in Krisenfällen! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/sichere-verbindungen-auch-in-krisenfaellen.html Unter Federführung des DRK Generalsekretariats werden in den DRK Landesverbänden Kurzwellen-Kommunikationssysteme für Notfälle vorgehalten. Im DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. wird das sogenannte HF-Net durch die Zentralbereitschaft Fernmeldedienste betrieben. Dieses System bietet die Möglichkeit, mit anderen Rotkreuz-Einheiten bei z.B. bundesweiten Stromausfällen, Störungen des Internets oder des Telefonnetzes zu kommunizieren, ohne auf herkömmliche Kommunikationsnetze angewiesen zu sein. Hierfür werden besondere Kurzwellenfrequenzen genutzt, die ausschließlich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zur Verfügung stehen. Dieses geschlossene Kommunikationssystem bietet zusätzlich die Möglichkeit über Gateways Verbindungen in öffentliche Kommunikationsnetze herzustellen. So können auch E-Mails verschickt und empfangen werden, wenn das Internet z.B. in Berlin ausfallen würde.Damit das HF-Net auch unter erschwerten Bedingungen im Feld funktionsfähig ist, hat die Zentralbereitschaft Fernmeldedienste gemeinsam mit der Logistikgruppe des Bundesverbandes eine Übung durchgeführt, bei der neben dem Betrieb auch der Antennenbau und die autarke Stromversorgung unter widrigsten Bedingungen trainiert wurden.Wenn auch Sie sich für die ehrenamtliche Mitarbeit im Fernmeldedienst interessieren, schreiben Sie uns eine E-Mail an fernmeldedienstdrk-berlin.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem hier über diesen Link

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news-2021 Wed, 23 Jun 2021 13:19:11 +0200 Ausbildungswochenende beim CBRN-Dienst https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ausbildungswochenende-beim-cbrn-dienst.html Am vergangenen Wochenende hat die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes nach fast einem dreiviertel Jahr Ausbildungsbetrieb auf Sparflamme und vorwiegend in Onlineformaten ein volles Ausbildungswochenende durchgeführt. Ziel war es, die Ausrüstung zu kontrollieren und notwendige Arbeiten wie die Desinfektion der Trinkwasserschläuche zu erledigen. Doch, was macht eigentlich der CBRN-Dienst und wofür braucht man dazu Wasser und Schläuche?

In besonderen Einsatzlagen, bei denen chemische, biologische oder radioaktive Stoffe freigesetzt wurden, rückt der CBRN-Dienst an. Entsprechend steht CBRN für chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear. Die Einheit besteht aus einer Führungsgruppe, einer Dekontaminations- und einer Erkundergruppe. Während letztere primär die Gefahrenquelle suchen, sind die Dekontaminationskräfte für den sauberen Ablauf verantwortlich und reinigen den Erkundungstrupp nach einem Einsatz in kontaminiertem (verseuchten oder verstrahltem) Gebiet. Dazu verfügt die Dekontaminationsgruppe über eine kleine und eine große Duschanlage sowie diverses Zubehör.

Um dieses Material für den Einsatz fit zu halten, wurden am vergangenen Samstag zunächst alle Schläuche und Duschbrausen desinfiziert – sprich über einen gewissen Zeitraum mit einer desinfizierenden Lösung gespült - und am Sonntag die Anlage zur Dekontamination von Einsatzkräften aufgebaut. Um zu überprüfen, ob alles noch einsatzbereit ist, wurde am Sonntag zusätzlich eine kleine Erkundungsübung eingebaut und auch noch der sichere Umgang bei der Probenahme geübt.

Beide Tagen konnten dank des Engagements aller mit einem Grillen abgeschlossen werden. Die Bereitschaftsleitung bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und den Elan, mit dem die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer trotz der hochsommerlichen Temperaturen mitgemacht haben.

Die Zentralbereitschaft freut sich immer über Zuwachs. Wenn Sie Teil des Teams werden möchten, finden Sie weitere Informationen hier über diesen Link

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news-2020 Thu, 17 Jun 2021 12:24:04 +0200 DRK Hausnotruf startet Testwochen-Aktion https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-hausnotruf-startet-testwochen-aktion.html Ab sofort führt das DRK in Berlin eine Notrufsysteme-Testwochen-Aktion durch: Neukund*innen haben die Möglichkeit, den DRK Hausnotruf oder den DRK Mobilruf 4 Wochen kostenlos und unverbindlich zu testen - auf Wunsch inkl. Schlüsselhinterlegung. Das Testwochen-Angebot ist gültig bis zum 31.08.2021. Ziel des DRK Hausnotruf ist es, älteren Menschen so lange es geht ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Über einen roten Notrufknopf, der als Armband oder als Amulett an einer Halskette getragen werden kann, wird in Notfällen durch die Kund*in direkt eine Verbindung zur Hausnotrufzentrale hergestellt und wenn nötig medizinisch geschultes Personal alarmiert. Rettungssanitäter und medizinisch geschultes Personal des DRK Hausnotruf rücken über 2.000 mal jährlich in Berlin aus, rund 1.500 mal helfen sie in Situationen, wo ältere Menschen in Ihrer Wohnung stürzen und nicht mehr eigenständig aufstehen können. 

Das klassische Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem Funksender. Unabhängig davon, wo sich unsere Kund*innen in ihrem Zuhause befinden - sie sind nur einen Knopfdruck von der Hausnotrufzentrale entfernt. Im Ernstfall hilft unser medizinisch geschultes Personal - beim DRK Hausnotruf wird kein Wach- und Schließpersonal eingesetzt. Ergänzend zum Hausnotruf bietet das DRK auch den Mobilruf an – damit sind ältere Menschen auch außerhalb der eigenen vier Wände sicher unterwegs.

Das Berliner Rote Kreuz bietet seit über 30 Jahren mit dem DRK Hausnotruf Sicherheit und Geborgenheit innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände - rund um die Uhr, auf Knopfdruck. Das Hausnotrufsystem des DRK Berlin erhält regelmäßig beste Kundenbewertungen. 

Beratung unter (030) 600 300 800, weitere Informationen finden Sie hier.  

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news-2019 Mon, 14 Jun 2021 16:12:44 +0200 Virtuelle Vorstellung der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer bei der indisoft GmbH https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/virtuelle-vorstellung-der-migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer-bei-der-indisoft-gmbh.html Am 10. Juni erhielt die indisoft GmbH durch die Migrationsberaterin Mizaida Ramírez García eine Einführung in das Angebot der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE).  

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) richtet sich an alle Migrant*innen, die in Deutschland leben und sich dauerhaft hier aufhalten. Die Migrationsberatungsstellen verfügen über ein umfangreiches Netzwerk und beraten face to face, mobil, online und mehrsprachig zu allen Fragen des Ankommens und Lebens in Deutschland. 

Seit 1991 ist indisoft als zertifiziertes Unternehmen auf die Erwachsenenbildung spezialisiert und bietet u.a. Coachings zum Thema digitale Kompetenzen und eine Weiterbildung zum Integrations-/Migrationsberater an. Die virtuelle Vorstellung der MBE war besonders für die Coaches der indisoft GmbH interessant, da ein Großteil ihrer Klienten selbst zugewandert ist. Des Weiteren hatten auch Teilnehmende der Weiterbildung zum Integrations-/ Migrationsberater die Möglichkeit, die Infoveranstaltung zu verfolgen.
Das Interesse an der Arbeit der MBE war sehr groß. Es gab zudem einige Nachfragen zu konkreten Fällen (z.B. Anerkennung von Abschlüssen), die durch Mizaida Ramírez García geklärt werden konnten. Weitere Informationen zur MBE finden Sie hier. 



 

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news-2018 Thu, 03 Jun 2021 12:13:04 +0200 Neue Kooperationsvereinbarung: Berliner DRK und KV arbeiten in Berliner Impfzentren enger zusammen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-kooperationsvereinbarung-berliner-drk-und-kv-arbeiten-in-berliner-impfzentren-enger-zusammen.html Seit dem 1. Juni arbeiten das Deutsche Rote Kreuz in Berlin und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin in den sechs Impfzentren und mobilen Impfteams enger zusammen. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung haben sich die KV Berlin und die DRK Sozialwerk Berlin gGmbH (DRK SWB) darauf verständigt, dass die KV Berlin als Kooperationspartner der DRK SWB die Impfärztinnen und Impfärzte stellt und deren Einsatz koordiniert. Damit endet die Vertragsvereinbarung zwischen der KV Berlin und der Senatsverwaltung für Gesundheit, im Rahmen dieser die KV Berlin bereits seit Dezember 2020 für die Bereitstellung der Impfärztinnen und Impfärzte zuständig war. An den Abläufen in den Impfzentren und mobilen Teams wird sich durch die neue Kooperation zwischen DRK und KV ebenso wenig ändern wie für die dort zu impfenden Berlinerinnen und Berliner. Die neue Kooperation endet zum 30. September.

„Wir freuen uns über den Vertragsabschluss mit dem DRK. Somit unterstützen die Berliner Ärztinnen und Ärzte auch weiterhin in den Impfzentren und mobilen Impfteams die Berliner Impfstrategie“, sagt Dr. Burkhard Ruppert, Vorstandsvorsitzender der KV Berlin. Auch wenn das Impftempo in den Praxen seit Ostern deutlich angezogen hat und die Praxen durch die erwartete deutliche Steigerung der Impfstoffmengen ab Juni noch mehr als bisher impfen werden, mache es Sinn, die Impfzentren für eine bestimmte Zeit aufrechtzuerhalten.

Der Berliner DRK-Präsident Mario Czaja sagt: „Bereits seit Dezember 2020 arbeiten das Berliner DRK und die Kassenärztliche Vereinigung bei der Organisation und dem Betrieb der Berliner Impfzentren verlässlich und kollegial zusammen. Die jetzt getroffene Vereinbarung zielt darauf ab, dieses hohe Maß an Professionalität bis zum letzten Tag der Arbeit in den Impfzentren aufrechtzuerhalten.“

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news-2017 Tue, 01 Jun 2021 15:58:19 +0200 Berliner Jugendrotkreuz fordert „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“ https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-jugendrotkreuz-fordert-kinderrechte-ins-grundgesetz-aber-richtig.html Ein breites Bündnis von mehr als 100 Organisationen fordert in einem gemeinsamen Appell die Bundestagsfraktionen und die Bundesländer auf, sich bis zur Sommerpause auf ein Gesetz zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht wird.

Der Aufruf „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“, der anlässlich der 1. Lesung im Bundesrat veröffentlicht wurde, kritisiert den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf als unzureichend, da er keine Stärkung der Kinderrechte bedeute. Den Appell haben u.a. das Deutsche Kinderhilfswerk, UNICEF Deutschland, der Kinderschutzbund, die Deutsche Liga für das Kind, das Deutsche Jugendrotkreuz, MACHmit! Museum für Kinder, Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“ und der Deutsche Bundesjugendring unterzeichnet. 

Wörtlich heißt es im Appell: „Eine Grundgesetzänderung muss zu einer Verbesserung der Rechtsposition von Kindern in Deutschland beitragen. Sie darf in keinem Fall hinter die UN-Kinderrechtskonvention, Art. 24 der europäischen Grundrechtecharta und die geltende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zurückfallen, die spezifische Kinderrechte gegenüber dem Staat anerkennt. Dabei kommt es auf die Aufnahme von ausdrücklichen Kinderrechten in das Grundgesetz in einem eigenen Absatz an, da diese dem Kind unabhängig bei allem staatlichen Handeln zustehen. Eine unmittelbare Verknüpfung mit den Elternrechten würde zu einem vermeidbaren Konflikt zwischen Eltern- und Kinderrechten führen. (…) Wir fordern nun eine zügige Einigung unter Einbezug der Zivilgesellschaft einschließlich von Kindern und Jugendlichen, die diesen Eckpunkten Rechnung trägt. Denn Kinderrechte gehören ins Grundgesetz - aber richtig!“

Die Organisationen fordern, dass folgende Elemente in der Formulierung zur Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz enthalten sein sollten:

• Das Recht des Kindes auf Anerkennung als eigenständige Persönlichkeit;

• Die Berücksichtigung des Kindeswohls als ein vorrangiger Gesichtspunkt bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen;

• Das Recht des Kindes auf Beteiligung, insbesondere die Berücksichtigung seiner Meinung entsprechend Alter und Reifegrad;

• Das Recht des Kindes auf Entwicklung und Entfaltung;

• Das Recht des Kindes auf Schutz, Förderung und einen angemessenen Lebensstandard;

• Die Verpflichtung des Staates, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen.

Der gemeinsame Appell „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“ mit einer Liste aller Organisationen kann hier heruntergeladen werden.

Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Rund 140.000 junge Mitglieder im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich in Deutschland gemeinsam für Gesundheit, Umwelt, Frieden und internationale Verständigung.

Wir stehen für gesellschaftliches Miteinander – weltweit, ohne Wenn und Aber. Als Teil der riesigen Rotkreuz-Rothalbmond-Bewegung vermitteln wir humanitäre Werte und suchen nach Wegen, um unsere direkte Umwelt und unsere Gesellschaft mitzugestalten. Wir sind überzeugt: Niemand ist zu jung, um zu sich einzubringen – im Großen wie im Kleinen. Mit unseren Angeboten schaffen wir Räume, in die sich junge Menschen aktiv einbringen und in denen sie selbstbestimmt handeln können. Gemeinsam mit ihnen vertreten wir die Interessen junger Menschen innerhalb und außerhalb des Roten Kreuzes.

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news-2016 Mon, 31 May 2021 17:26:00 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-6.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Ehrenamtliches Engagement: 100. Blutspende von Christian Homann // Neuer LIFEPAK 15 für Wasserwacht // Rückblick Weltrotkreuztag und 100 Jahre DRK: Würdigung unseres Ehrenamts

// Tag der vermissten Kinder: DRK-Suchdienst an Aufklärung von 261 Vermisstenfällen beteiligt //

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2014 Tue, 25 May 2021 09:50:00 +0200 Tag der vermissten Kinder: DRK-Suchdienst an Aufklärung von 261 Vermisstenfällen beteiligt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/tag-der-vermissten-kinder-drk-suchdienst-an-aufklaerung-von-261-vermisstenfaellen-beteiligt.html Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der vermissten Kinder zieht der Suchdienst des Berliner Roten Kreuzes eine positive Zwischenbilanz: Allein im vergangenen Jahr hat die Berliner DRK-Suchdienst-Beratungsstelle in 261 Vermisstenfällen beraten. Einen großen Teil der Anfragen im Bereich der internationalen Suche nahmen die Schicksale unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter ein. Darüber hinaus hat der DRK-Suchdienst im Jahr 2020 bundesweit noch rund 11.500 Anfragen bezüglich des Schicksals von Personen, die seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst werden, bearbeitet.

Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V., sagte: „Regionale Konflikte, dramatische Armut und Katastrophen sind vielerorts auf der Welt Grund dafür, dass sich Menschen auf die Flucht begeben. Dadurch werden Familien getrennt und zusätzliches Leid erzeugt. Unser Suchdienstteam unter dem Dach des Berliner DRK hat auch im letzten Jahr mit großem Engagement dazu beigetragen, zerrissene Familien wieder zusammenzuführen.“

Bis die nötigen Informationen für eine internationale Suche zusammengetragen sind und eine Suche über das weltweite Rotkreuz-Netzwerk eingeleitet werden kann, benötigt es vielfältiger Vorbereitung durch das DRK-Team. Unterlagen müssen zusammengetragen und ausgefüllt werden. Dazu kommen intensive Gespräche mit den Suchenden. Anschließend wird die Fachgruppe „Internationale Suche“ am Standort München eingeschaltet, die die Anfragen an die jeweiligen Länder, in denen gesucht werden soll, übergeben.

Häufig wird dabei die Suchmöglichkeit über die internationale Plattform „Trace the Face“ in Anspruch genommen. Die Webseite www.tracetheface.org wurde im Jahr 2013 vom Suchdienstnetzwerk der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in Europa initiiert, um die weltweite Suche nach Vermissten zu unterstützen. Menschen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben, können dort Fotos von sich hochladen lassen. Diese Fotos werden dann auf Plakaten und in Fotobüchern an Orten veröffentlicht, an denen sich viele Geflüchtete und Migrant:innen aufhalten. Erkennt eine Person auf einem der Fotos ein vermisstes Familienmitglied, kann sie sich über die Website direkt beim Roten Kreuz melden, so dass der Kontakt schnell wiederhergestellt werden kann. Weltweit haben bislang mehr als 220 Familien allein dank „Trace the Face“ wieder zueinander gefunden.

Weitere Informationen: 

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news-2013 Fri, 07 May 2021 16:21:49 +0200 Weltrotkreuztag am 8. Mai: Berlins DRK-Spitze würdigt Engagement https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/weltrotkreuztag-am-8-mai-berlins-drk-spitze-wuerdigt-engagement.html Anlässlich des bevorstehenden Weltrotkreuztages würdigt Berlins DRK-Präsident Mario Czaja die Arbeit der mehr als 3.100 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK in der Bundeshauptstadt: „Seit dem Beginn der Coronapandemie stehen unsere DRKler an vorderster Front bei der Eindämmung und Bewältigung dieser Krise – sei es in den vielen Teststationen oder in den Impfzentren im ehemaligen Flughafen Tegel und der Arena in Treptow. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung!“

Die Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes, Gudrun Sturm, zieht eine rundum positive Zwischenbilanz: „Das DRK ist weit mehr als ‚nur‘ eine Hilfsorganisation, die bei Katastrophen und komplexen Krisen zur Stelle ist. Das DRK ist zugleich Wohlfahrtsorganisation, die sich um die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft kümmert. Darüber hinaus engagiert sich das Berliner DRK mit seinen Zweckbetreiben und Tochtergesellschaften auf vielen Gebieten, die das Leben und Miteinander in unserer Metropole besser und leichter machen. Dafür spreche ich heute der gesamten Berliner DRK-Familie meinen herzlichen Dank aus.“
Der Weltrotkreuztag wir alljährlich am 8. Mai begangen, in Erinnerung an den Schweizer Geschäftsmann und Humanisten Henry Dunant (8. Mai 1828 – 30. Oktober 1910), der als Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung in die Geschichte eingegangen ist. 

Das Spektrum der Leistungen, die unter dem Dach des DRK Berlin erbracht werden, ist bunt und vielfältig. Stellvertretend finden Sie nachfolgend zehn interessante Fakten über das DRK in Berlin, die Sie (vielleicht) noch nicht kannten:
Insgesamt sind rund 2.500 ehrenamtliche und 634 hauptamtliche Mitarbeiter:innen im Berliner Roten Kreuz angestellt, (davon 491 in den acht Kreisverbänden und 143 im Landesverband). Sie sind unter anderem im Katastrophenschutz (476), dem Rettungsdienst, dem Menüservice oder bei der Wasserwacht tätig. Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/
Der DRK-Hausnotruf, ein lebensrettendes Notrufsystem für ältere Menschen, besteht schon seit über 35 Jahren. Über einen mobilen Handsender sind Senior:innen in der Lage, im Ernstfall Hilfe zu rufen. Dies ermöglicht aktuell mehr als 6.000 Berliner:innen, in den eigenen vier Wänden sicher und selbstbestimmt zu leben. Pro Jahr rücken die Berliner DRK-Rettungssanitäter mehr als 2.000 Mal aus, um Hilfe zu leisten. 

Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/angebote/alltagshilfen/hausnotruf.html 
Fleißig ist auch der DRK-Menüservice: Seit 1971 liefert das Berliner Rote Kreuz Essen an all jene Menschen in der Stadt, die nicht mehr regelmäßig einkaufen oder täglich kochen können, sich aber dennoch gesund und abwechslungsreich ernähren möchten. Es stehen insgesamt mehr als 200 Gerichte zur Auswahl. Pro Tag können die Kunden zwischen sieben Gerichten wählen. 

Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/angebote/alltagshilfen/essen-auf-raedern.html 
Der DRK-Kreisverband Berlin Steglitz-Zehlendorf hatte bis vor zwei Jahren Deutschlands vermutlich ältesten Schwimmlehrer in seinen Reihen. Bis ins hohe Alter von 102 Jahren unterrichtete er Kinder im Reha-Bad am Teltower Damm.
Der DRK-Kreisverband Berlin Nordost bietet seinen Vereinsgarten am Murtzaner Ring in Marzahn für die Gemeinschaft an. In den sogenannten Bürgergärten können Anwohner:innen in Parzellen oder im Gemeinschaftsgarten nach Lust und Laune gärtnern. Weitere Informationen: https://www.drk-berlin-nordost.de/ 
Der DRK-Suchdienst unterstützt Menschen, die durch Konflikte, Katastrophen oder Flucht getrennt wurden. Er hilft bei der Suche von Angehörigen und bringt Familien wieder zusammen. Allein 2019 halfen die Berliner DRK-Suchdienst-Mitarbeiter:innen 398 Mal bei internationalen Suchen. 

Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/angebote/mitmachen/suchdienst.html 
In den vergangenen Jahren – also in der Zeit vor der Coronapandemie – war die Teilnahme an den vom Berliner DRK angebotenen Gesundheitsprogrammen ausgesprochen rege. Mehr als 6.000 Berlinerinnen und Berliner meldeten sich für Wassergymnastik- und Yoga-Kurse an. 

Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/angebote/gesundheit/gesundheitsprogramme.html 
Auch das DRK-Hilfsmittelcentrum ist gut besucht. Jährlich werden dort mehr als 900 Alltagsgehilfen ausgeliehen. Unter anderem Schnabeltassen oder Gehhilfen. Besonders nachgefragt sind Rollstühle. 

Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/angebote/alltagshilfen/hilfsmittelcentrum.html 
Im DRK-Landesverband wird auch Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer angeboten. Die Beratung richtet sich an alle Migrant:innen, die in Deutschland leben und sich hier dauerhaft aufhalten. Die DRK-Mitarbeiter:innen bieten sozialpädagogische Begleitung für den Integration-Prozess an, aber auch Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach Kitaplätzen und Integrationskursen. 

Weitere Informationen: https://www.drk-berlin.de/angebote/migration-und-integration/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer.html 
Jährlich wird etwa 10.000 Jugendlichen die Möglichkeit geboten, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) unter dem Dach des Berliner DRK zu absolvieren. Das FSJ ermöglicht einen Einblick in meist soziale oder medizinische Berufe. Eine ideale Vorbereitung auf den späteren Berufsweg. Zur Auswahl steht eine Vielzahl an Einsatzstellen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen über Kindertagesstätten, bis hin zu ambulanten sozialen Diensten und Einsatzmöglichkeiten in den DRK-Kreisverbänden. Weitere Informationen: https://www.fsj-drk-berlin.de/home.html 

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news-2010 Fri, 30 Apr 2021 09:21:45 +0200 Saisonstart am 1. Mai: Wasserwacht des DRK Berlin geht gut gerüstet in den Dienst https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/saisonstart-am-1-mai-wasserwacht-des-drk-berlin-geht-gut-geruestet-in-den-dienst.html Am 1. Mai startet die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin in die neue Saison. Bis zum 30. September werden an allen Wochenenden und Feiertagen rund 90 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK Berlin als Rettungsschwimmer:innen oder im Streifendienst auf Booten unterwegs sein. In den Sommerferien werden bei Bedarf auch wochentags Zusatzschichten eingelegt. Den DRK-Helfer:innen stehen insgesamt zehn Boote, sieben Tauchgeräte und ein Sonargerät als Rettungsmittel zu Verfügung.

Die Wasserwacht des DRK Berlin betreibt drei Wasserrettungsstationen – in Alt-Gatow, Breitehorn und am Wannsee. Das Einsatzgebiet umfasst die Unterhavel, also den 16 Kilometer langen Flussabschnitt von der Schleuse in Spandau bis zur Glienicker Brücke, den Großen Wannsee, die Seenkette Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee und Griebnitzsee sowie ein Teilstück des Teltowkanals.

Lukas Meyer, Technischer Leiter der Wasserwacht Berlin, geht optimistisch in die bevorstehende Saison: „Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes ist für die kommenden Monate sehr gut vorbereitet. Die Boote sind zu Wasser gelassen und die Einsatzkräfte haben fleißig Fortbildungen absolviert. Ein Großteil der Übungen fand Corona bedingt auf dem Trockenen statt und konzentrierte sich dabei auf medizinische und sanitätsdienstliche Themen. Vor allem Maßnahmen zur Wiederbelebung wurden regelmäßig trainiert. Am vergangenen Wochenende wurde bereits ein großes Segelboot, das vom Kurs abgekommen war, gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei davor bewahrt, auf Grund zu laufen. Ich freue mich auf die kommende Saison und wünsche allen Wassersportfreunden immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.“

Im vergangenen Jahr absolvierte die DRK-Wasserwacht insgesamt 647 Einsätze. Dabei wurde 842 in Not geratenen Menschen geholfen, 422 Boote konnten aus Havariesituationen geborgen werden.

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news-2009 Thu, 29 Apr 2021 14:04:12 +0200 Menschen mit Behinderung müssen jetzt schnell geimpft werden! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/menschen-mit-behinderung-muessen-jetzt-schnell-geimpft-werden.html Bereits zwei Mal musste die Impfkampagne in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe abgebrochen werden, weil es Unsicherheiten beim Impfstoff zu klären gab. Nun befürchtet die LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Berlin angesichts der Diskussionen um die Freigabe der der Impfpriorisierung, dass die Impfung von besonders gefährdeten Menschen ins Hintertreffen gerät.

Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, erklärt für die Verbände der LIGA Berlin: „Menschen mit geistigen Behinderungen oder mit schwereren psychiatrischen Erkrankungen gehören zu den hochvulnerablen Gruppen, haben häufiger schwere Krankheitsverläufe, und die Sterblichkeitsrate ist höher als in der Gesamtbevölkerung. Wir erwarten, dass das Land Berlin jetzt dafür sorgt, die Impfungen schnell und mit höchster Priorität umzusetzen.“

Laut Impfverordnung gehören Menschen mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychischer Erkrankung zur Personengruppe mit hoher Priorität (Prio 2). 

Nach zweimaligem Abbruch der Impfungen konnten die mobilen Impfteams erst wieder am 19. April starten. Allerdings gibt es derzeit nur 150 Impfdosen täglich - für ca. 20.000 Menschen mit Behinderungen, die in der Eingliederungshilfe oder anderen Unterstützungsangeboten angegliedert sind.

Gerade dort wohnen Menschen häufig zusammen und arbeiten gemeinsam. Für sie besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko. Deshalb muss in den vielen, oftmals sehr kleinen Einrichtungen möglichst schnell die Impfung ermöglicht werden. Wir brauchen eine schnellere Impfung dieser besonders gefährdeten Menschen!

Seit Mitte Januar hatte der Krisenstab der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gemeinsam mit den Verbänden und den freien Trägern der Wohlfahrtspflege das Impfangebot organisiert. Soziale Organisationen haben extra dafür 162 Orte eingerichtet und für Impfungen zur Verfügung gestellt. 

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news-2008 Wed, 21 Apr 2021 10:15:59 +0200 Das Berliner Rote Kreuz gratuliert zum 100. Geburtstag https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/das-berliner-rote-kreuz-gratuliert-zum-100-geburtstag.html Als Frau Hamann uns für ein Interview vor sechs Jahren Rede und Antwort stand, waren wir zutiefst beeindruckt. Sie hat so viel erlebt und konnte alles bis ins kleinste Detail benennen. Da ging uns schon der Gedanke durch den Kopf: „Diese Frau wird auf jeden Fall 100 Jahre alt! Mindestens.“ Nun war es am 09. April soweit und das wurde - natürlich im kleinsten Rahmen - gefeiert. Am Vormittag lotste sie Ihr Enkel in den Garten der Villa Albrecht zu einer besonderen Überraschung. Es erwartete Frau Hamann ein kleines Privatkonzert. Zwei Damen der Berliner Staatsoper sangen eine halbe Stunde klassische Arien aus bekannten Stücken. Begleitet wurden sie am Piano. Die volltönenden Stimmen füllten mühelos den gesamten Garten, so dass auch andere Mieterinnen vom Fenster aus zusehen konnten.

Nach diesem berührenden Gesang gab es allerlei Glückwünsche für die Jubilarin. Warme Worte und besondere Geschenke erfreuten Frau Hamann und rundeten die Überraschung ab. Viel Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen, blieb nicht, denn die nächste Geburtstagsrunde wartete bereits auf sie. Wer 100 Jahre alt wird hat halt sehr viele Gratulanten. 

Seit Dezember 2009 ist Frau Hamann bereits Mieterin im Seniorenzentrum Villa Albrecht in Berlin Tempelhof. Schnell hat sie nette Mitmenschen kennengelernt und sich in der Gemeinschaft mit eingebracht. Hervorzuheben sind dabei Ihr ehrenamtliches Engagement im Mieterbeirat, als Kassenwartin der Samstagsöffnung und als Patin der Tomatenpflanzen.

Das Berliner Rote Kreuz gratuliert ganz herzlich zu diesem besonderen Geburtstag.

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news-2007 Mon, 19 Apr 2021 16:08:15 +0200 Prüfung in Pandemiezeiten: DRK-Rettungshunde meistern Prüfungsstress https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/pruefung-in-pandemiezeiten-drk-rettungshunde-meistern-pruefungsstress.html Im Rahmen der turnusmäßigen Prüfungen wurden am Wochenende neun DRK-Rettungshunde und deren Hundeführer:innen auf Herz und Nieren getestet. Alle neun Teams haben die Prüfung erfolgreich bestanden.

„Auch in der Pandemie muss die Einsatzfähigkeit unserer Rettungshunde aufrecht erhalten bleiben. Unter Beachtung der Hygieneregeln wurde die Prüfung nach den geltenden Vorschriften durchgeführt“, sagten Benjamin Weber, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK-Kreisverband Berlin Zentrum, und Andrea Werner, Staffelleiterin der Rettungshunde im DRK-Kreisverband Reinickendorf-Wittenau, unisono.

Der Test setzte sich aus einem theoretischen Teil und Praxisübungen zusammen. Die Rettungshunde und deren Hundeführer:innen mussten nachweisen, dass sie als Team in der Lage sind, in schwierigen und komplexen Situation das Gelernte bewusst und sicher anzuwenden. Um stets einsatzbereit zu sein, müssen sich die DRK-Hundeführer:innen mit ihren Hunden alle 24 Monate den strengen Tests neu unterziehen.
Die Ausbildung in diesem Bereich dauert zwei bis fünf Jahre. Die ehrenamtlichen Helfer:innen absolvieren dabei ein zeitaufwendiges Trainingsprogramm mit Ihren Hunden. Je nach Spezialisierung kann ein fertig ausgebildeter Rettungshund später für die Flächen-, Personen- oder Trümmersuche eingesetzt werden. Manche Rettungshunde beherrschen alle drei Suchkategorien. 

Das Berliner DRK verfügt aktuell über zwei Rettungshundestaffeln, die bei den DRK-Kreisverbänden Reinickendorf-Wittenau (19 Teams) und Berlin Zentrum (fünf Teams) angesiedelt sind. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 wurden die Rettungshundestaffeln des Berliner DRK mehr als 150 Mal alarmiert und zu Einsätzen in ganz Berlin und dem Brandenburger Umland gerufen.

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news-2006 Tue, 13 Apr 2021 16:59:14 +0200 Online-Beratung zum Thema Aufenthaltsverfestigung https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/online-beratung-zum-thema-aufenthaltsverfestigung-1.html Am 29.04.2021 bieten die Migrationsfachdienste des DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. im Rahmen der vom Jobcenter Reinickendorf organisierten Woche der digitalen Fitness eine Infoveranstaltung zum Thema Aufenthaltsverfestigung an.

Dabei gibt Referent Sven Hasse (Anwalt für Migrationsrecht) einen ersten Überblick, wann und wie man eine Niederlassungserlaubnis erhält. Außerdem wird darüber aufgeklärt, wann eine Erlaubnis zum "Daueraufenthalt-EU" erteilt wird und was die Vorteile sind. Nach einem kurzen Input gibt es die Möglichkeit, Herrn Hasse Fragen zu stellen. Weitere Informationen finden Sie auch in diesem Flyer

Die Veranstaltung findet auf Deutsch als Zoom-Webkonferenz statt und ist kostenlos. Es stehen 40 Plätze zur Verfügung.

Termin: Donnerstag, den 29.04.2021 von 11.00 - 13.00 Uhr
Benötigte Technik: PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugang und Kopfhörer oder Lautsprecher
Referent: Herr Sven Hasse – Anwalt für Migrationsrecht
Anmeldung: über diesen Link. Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie ihren persönlichen Zugangslink per E-Mail.
Anmeldeschluss: 27.04.2021
Weitere Informationen: Yulia Levina, 030 600 300-1236

Gefördert durch das Bundesministerium des Inneren und die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

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news-2003 Wed, 31 Mar 2021 16:07:31 +0200 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online. https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-4.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: Abschluss Wärmebus-Einsatz // Unterstützungskampagne "Impf-Infos to go" // Alle Berliner Impfzentren in Betrieb // Kampagne #Hoffnungsmaschine gestartet // Bombenentschärfung in Berlin Spandau // Projekt "Train The Teacher" erfolgreich abgeschlossen

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Zuarbeit für den Newsletter durch die verschiedenen Kreisverbände und Gliederungen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-2002 Sat, 13 Mar 2021 11:56:58 +0100 Videopremiere #Hoffnungsmaschine https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/videopremiere-hoffnungsmaschine.html Mit einer Botschaft der Hoffnung wollen die Berliner Hilfsorganisationen, die Band Erdmöbel, prominente Unterstützer*innen einen Beitrag zur Überwindung der Corona-Pandemie und zu einem Start in eine wieder unbeschwerte Zeit mit Zusammentreffen, Konzerten, Kultur und Leichtigkeit leisten.

Das Video zur Aktion #Hoffnungsmaschine wird bei der heutigen Pressekonferenz des 1. FC Union Berlin im Anschluss an das Spiel gegen den 1. FC Köln vorgestellt. Mit dem Video möchten die fünf Hilfsorganisationen einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Impf-Diskurs leisten und die Impfakzeptanz in der Bevölkerung stärken. Das Video ist heute ab 16:15 Uhr auf www.wirhelfenberlin.de abrufbar. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen! 

Neben den Erdmöbeln wirken weitere Prominente in dem Video #Hoffnungsmaschine mit:  Maren Eggert, Judith Holofernes, Désirée Nosbusch, Wolfgang Niedecken, Jean Bork, Suzie Kerstgens von Klee, Jens Schwan, Sheila Wolf, die Spieler des 1. FC Union Marius Bülter und Maria Pia Zander-Zeidam sowie Helfer*innen der Berliner Hilfsorganisationen. Sie alle senden in dem Video ihre Hoffnungsbotschaften für die Zeit nach der Pandemie. Unter dem Hashtag #Hoffnungsmaschine kann jetzt jede*r bei der Aktion mitmachen und ihre oder seine Hoffnungsbotschaft über die Sozialen Medien teilen. 

Hoffnungsträger der Aktion sind die Berliner Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst. Als Betreiber der sechs Berliner Impfzentren möchten sie einen Beitrag zur Überwindung der Corona-Pandemie leisten. 

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news-2001 Fri, 12 Mar 2021 15:17:40 +0100 Projekt „Train The Teacher“ erfolgreich beendet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/projekt-train-the-teacher-erfolgreich-beendet.html Das am 22. Februar gestartete Projekt „Train The Teacher“ ist heute mit einer beeindruckenden Bilanz zu Ende gegangen. Mehr als 3.000 Lehrkräfte und Erzieher*innen wurden in nur drei Wochen im Umgang mit Corona-Schnelltests von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Hilfsorganisationen geschult.

Auf Bitten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hatten die Berliner Hilfsorganisationen das Projekt umgesetzt. Rettungssanitäter, Sanitäter, Erste-Hilfe-Ausbilder gingen in kleinen Teams in Schulen, Kitas und Räume von Verbänden um das Personal in die Handhabung der Schnelltest einzuführen. So wurden für 772 Schulen und ca. 1.800 Kitas Trainings durchgeführt. Das Projekt war aufgrund des großen Bedarfs um eine Woche verlängert worden. 

Alle Berliner Hilfsorganisationen hatten sich unter Federführung des Berliner DRK mit großem Einsatz an den Schulungen beteiligt. Der Präsident des Berliner DRK Mario Czaja: „Train The Teacher steht für unser Motto: Wir helfen Berlin. Das haben die Berliner Hilfsorganisationen mit diesem, ihrem 2. gemeinsamen Projekt erneut eindrucksvoll bewiesen. Wir handeln gemeinsam, schnell und flexibel. Auf diese Weise konnten wir rund 50 Teams aus Freiwilligen aller Berliner Hilfsorganisationen zusammenstellen, die drei Wochen lang jeden Tag Personal aus Schulen und Kitas im Umgang mit Schnelltest geschult haben. Schnelltests sind neben den Impfungen eine zentrale Säule zur Überwindung der Pandemie." 

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, in so kurzer Zeit mehr als 3000 Personen zu schulen. Korrekt durchgeführte Schnelltests tragen wesentlich zur Corona-Prävention in den Schulen und Kitas bei. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten Berliner Teststrategie.“

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news-1999 Wed, 10 Mar 2021 16:31:52 +0100 Click & Meet: Shopping mit Termin im DRK Kilo-Shop möglich https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/click-meet-shopping-mit-termin-im-drk-kilo-shop-moeglich.html Ab dem 11. März ist im DRK Kilo-Shop mit dem Click & Meet-Konzept Shopping wieder möglich. Dazu muss ein Shopping-Termin im Vorfeld online oder telefonisch vereinbart werden.

Die Terminvergabe erfolgt über die Rufnummer: 030 – 600300-2915 oder per E-Mail an kiloshopdrk-berlin.de.

Im Rahmen der Terminvergabe wird ein 30-minütiges Zeitfenster zugeteilt, welches strikt eingehalten werden muss. In dieser Zeit kann sich unser*e Kunde*in im Geschäft aufhalten und wie gewohnt einkaufen. Termine werden für den Zeitraum Montag - Freitag zwischen 12:00h und 18:00h vergeben. 

Weitere allgemeine Informationen zu Click & Meet finden Sie hier

Wir freuen uns, Sie wieder im DRK Kilo-Shop begrüßen zu dürfen. 

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news-1996 Fri, 26 Feb 2021 18:47:52 +0100 Neue Ausgabe des Rotkreuz Newsletter Berlin online. https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-3.html In der aktuellen Ausgabe geht es um diese Themen: 2. DRK-Impfzentrum in Flughafen Tegel eröffnet // Train the Teacher: Schulung von Lehrer*innen und Erzieher*innen gestartet // 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit: Ehrenzeichen für Jürgen Schlieter // Erweiterung der Fahrzeug-Flotte: Wärmebus-Angebot kurzfristig ausgebaut

// Modellprojekt „Wohnhelden“ gestartet // Faceshield-Spende für Clean Up MaHe-Gruppe

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news-1997 Fri, 26 Feb 2021 18:47:52 +0100 Freie Plätze im ambulanten Wohnen für Menschen mit Demenz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/freie-plaetze-im-ambulanten-wohnen-fuer-menschen-mit-demenz.html Das Seniorenzentrum Marie bietet derzeit noch Wohnplätze für Senioren mit einer dementiellen Erkrankung. Mit dem Modell der ambulant betreuten Wohngemeinschaften soll Menschen mit Demenz die Chance gegeben werden, ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu führen. In der häuslichen Atmosphäre der Wohngemeinschaften werden jeweils acht Senioren von speziell geschultem Fachpersonal rund um die Uhr begleitet.

Die Senioren haben ein eigenes Zimmer und eigenes Bad. Das Zimmer wird mit lieb gewonnenem Mobiliar und nach persönlichen Vorstellungen eingerichtet.

Der Alltag orientiert sich am Tagesablauf wie er in der Häuslichkeit vorherrscht. Entscheidend dabei ist, dass stets vorhandene Eigenkompetenzen genutzt werden. Vertreten durch ihre Angehörigen und/oder gesetzlichen Betreuer legen sie selber fest, wie ihr Alltag sich gestaltet. In Selbstbestimmung wird darüber entschieden, wie der gemeinsame Haushalt geführt wird, was in der gemeinsamen Küche zubereitet und gegessen wird, was sie in den umliegenden Geschäften einkaufen, welche Ausflüge geplant und unternommen werden.

Kontaktieren Sie uns gern für eine Besichtigung. Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner.

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news-1995 Mon, 22 Feb 2021 17:05:18 +0100 Train The Teacher: Schulung von Lehrer*innen gestartet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/train-the-teacher-schulung-von-lehrerinnen-gestartet.html Das zweite Projekt der Berliner Hilfsorganisationen ist gestartet. 150 Mitarbeitende aller Hilfsorganisationen bereit erklärt, um Lehrer- und Erzieherpersonal im Umgang mit den Schnelltests zu schulen. Das zweite Projekt der Berliner Hilfsorganisationen ist gestartet. TrainTheTeacher wurde innerhalb kürzester Zeit ins Leben gerufen, nachdem die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie um Unterstützung bei Schnelltests in den Berliner Schulen und Kitas gebeten hatte. So haben sich 150 Mitarbeitende aller Hilfsorganisationen bereit erklärt, um Lehrer- und Erzieherpersonal im Umgang mit den Schnelltests zu schulen. 75 Teams werden es insgesamt. Am Wochenende vom 20.2. bis 21.2. fanden in der Carl-von-Linné-Schule dazu Workshops statt. Ein tolles Video dazu gibt es hier über diesen Link. Dort wurden die Freiwilligen der Hilfsorganisationen mit Erste-Hilfe-und Rettungsdienst-Knowhow auf ihren Einsatz in den Schulen vorbereitet. Heute gingen die ersten 26 Teams in 108 Schulen und 9 Kitas. Ein beeindruckendes Ergebnis für den ersten Tag. In 10 Tagen sollen in 750 Schulen Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogisches Fachpersonal die Schnelltests selbst durchführen können. TrainTheTeacher ist dann abgeschlossen, ein weiterer Schritt zur Eindämmung der Pandemie.

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news-1993 Mon, 15 Feb 2021 15:07:03 +0100 Berliner Rotes Kreuz eröffnet Corona-Testzentrum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-rotes-kreuz-eroeffnet-corona-testzentrum.html Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. bietet ab sofort Corona-Schnelltests an. Dazu wurde ein Testzentrum auf dem Gelände der Landesgeschäftsstelle eingerichtet. Hier können sich alle Berlinerinnen und Berliner ohne Anmeldung auf das SARS-CoV2-Virus testen lassen.

Für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, einen BerlinPass besitzen oder obdach- bzw. wohnungslos sind, ist der Test kostenlos. Entsprechende Nachweise sind vor Ort vorzulegen. Für alle anderen wird der Test für nur 26,95 Euro inkl. MwSt. pro Person angeboten. Die Bezahlung ist ausschließlich bargeldlos möglich.  

Landesgeschäftsführerin Gudrun Sturm erklärt: „Wir wollen mit der Eröffnung unseres Testzentrums die Eindämmung des Corona-Virus weiter aktiv unterstützen. Wichtig ist uns, dass gerade auch sozial benachteiligte Menschen den Weg zu uns finden und nach 20 Minuten Sicherheit haben, ob sie mit dem Virus infiziert sind oder nicht. Ich freue mich besonders, diesen Menschen die Tests kostenlos anbieten zu können.“

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 14:00 Uhr - 19:00 Uhr.

Eingang zur Teststation: DRK Landesgeschäftsstelle, Bachestraße 11, 12161 Berlin. 

Anfahrt: Fußläufig vom S+U-Bhf Bundesallee oder vom U-Bhf Friedrich-Wilhelm-Platz. Parkmöglichkeiten sind begrenzt.

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news-1992 Thu, 11 Feb 2021 15:52:46 +0100 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit: Jürgen Schlieter erhält Ehrenzeichen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/25-jahre-ehrenamtliche-taetigkeit-juergen-schlieter-erhaelt-ehrenzeichen.html Am vergangenen Sonntag hat unsere Zentralbereitschaft CBRN-Dienst ihrem langjährigen Mitglied und Helfer Jürgen Schlieter (unter den gebührenden Hygiene- und Abstandsregeln) das Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Berlin für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit verleihen. Wir gratulieren herzlich!

Die Bereitschaftsleitung der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst berichtet: 

Da die Verleihung im Roten Rathaus im vergangenen Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, haben wir die Chance dazu an unserem Ausbildungstag genutzt und ihm zusammen mit Aufmerksamkeiten der Bereitschaft einen kleinen feierlichen Rahmen geschaffen. Denn wir finden Wertschätzung im Ehrenamt gehört einmal mehr auch in der Pandemie dazu!

Jürgen Schlieter ist für uns nicht nur als Gruppenführer Dekontamination in der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst engagiert, sondern auch stetig bei der Weiterentwicklung und Optimierung unser Ausstattung tätig, sodass wir im Ernstfall schnell und unkompliziert darauf zugreifen können.

Wir sind dankbar und voller Anerkennung für seine langjährigen Verdienste im Berliner Roten Kreuz, die er seinerzeit im heutigen Kreisverband Wedding / Prenzlauer Berg im damals noch so bezeichneten ABC-Dienst begann.

Wir gratulieren ihm sehr herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in unserer Bereitschaft!

Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle, dass unser Helfer Dr. Timur Flissikowski ebenfalls für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde. Auch ihm gratulieren wir sehr herzlich zu seiner Auszeichnung und sind stolz, in als Helfer in unserer Bereitschaft zu haben. Dr. Timur Flissikowski ist seit vergangenem Jahr nicht mehr nur als Fachberater CBRN-Dienst, sondern nun auch als Landesbereitschaftsleiter und Vertreter der Bereitschaften im Präsidium für das Berliner Rote Kreuz tätig. In dieser Funktion war er leider am vergangenen Wochenende verhindert und wir konnten ihm die Auszeichnung nicht persönlich übergeben, sondern mussten sie ihm per Post zukommen lassen.

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news-1990 Wed, 10 Feb 2021 17:11:08 +0100 Berlins 4. Corona-Impfzentrum ist eröffnet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berlins-4-corona-impfzentrum-ist-eroeffnet.html Am 10. Februar beginnt das Impfen gegen Corona auf dem ehemaligen Flughafen Tegel. Bis zu 3.800 Menschen können hier täglich bei voller Auslastung geimpft werden.

Heute konnte ein weiteres Impfzentrum in Berlin in Betrieb genommen werden. Es ist das vierte von sechs Impfzentren in der Stadt. Betreiber ist der DRK Kreisverband Müggelspree e. V.. 

Nur drei Monate nach der Schließung des Flughafens dient das Terminal C nun als Impfzentrum. Zum ersten Mal kommt hier der neue Corona-Impfstoff von AstraZeneca zum Einsatz. Die BVG hat einen Shuttle-Service für die Anbindung an das Impfzentrum eingerichtet. Ab der Haltestelle General-Ganeval-Brücke fahren täglich zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr Kleinbusse im 5-Minuten-Takt direkt zum Impfzentrum. Die Fahrt ist für Menschen mit Impftermin und Beschäftigte des Impfzentrums kostenlos.

550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Tegel bei Vollbetrieb sieben Tage die Woche bis zu 3.800 Menschen rund um die Impfung begleiten und betreuen. Dabei wird der DRK Kreisverband Müggelspree von den DRK Kreisverbänden Wedding/Prenzlauer Berg e.V., Reinickendorf-Wittenau e.V. und Spandau e.V. unterstützt. Sie stellen zusätzliches, ehrenamtliches Personal im Sanitäts- und Betreuungsbereich. Hinzu kommen Impf-Ärztinnen und -ärzte, Pharmazeutinnen und Pharmazeuten und ein Notarzt/Notärztin der Charité. Ein Testlauf hat am 6. Februar 2021 erfolgreich stattgefunden.

Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes Mario Czaja: „Wir eröffnen heute mit dem vierten Impfzentrum Flughafen Tegel einen neuen Ort der Hoffnung für die Berlinerinnen und Berliner. Tag für Tag können mehr Menschen in Berlin geimpft werden, nun kommt erstmals auch der neue Impfstoff von AstraZeneca zum Einsatz. Dieser neue Impfstoff erweitert die Möglichkeiten, Corona erfolgreich einzudämmen. Die Helferinnen und Helfer mehrerer DRK Kreisverbände werden unter Federführung des Kreisverbandes Müggelspree hier die zu impfenden Menschen ebenso intensiv betreuen, wie das in allen Berliner Impfzentren der Berliner Hilfsorganisationen der Fall ist. Dafür kommt viel positive Resonanz aus der Bevölkerung. Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir helfen Berlin.“

Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit sind die fünf Berliner Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst (MHD), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zuständig für die Abläufe in den sechs Impfzentren der Hauptstadt. 

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news-1989 Tue, 09 Feb 2021 09:34:36 +0100 DRK in Berlin unterstützt Berliner Kältehilfe mit 8 zusätzlichen Fahrzeugen im Wärmebus-Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-in-berlin-unterstuetzt-berliner-kaeltehilfe-mit-8-zusaetzlichen-fahrzeugen-im-waermebus-einsatz.html In Anbetracht der extremen Wetterverhältnisse hat das DRK in Berlin in kürzester Zeit 8 zusätzliche Fahrzeuge mit tatkräftiger Unterstützung des Ehrenamtes für den Wärmebus-Einsatz bereitgestellt. Die Teams auf den nun insgesamt 9 Wärmebussen fahren schichtweise bekannte Schlafstellen sowie S- und U-Bahnhöfe an und verteilen heißen Tee, Schlafsäcke, Isomatten, Decken, und wärmende Kleidung an obdachlose Menschen. Zudem werden Plätze in Notunterkünften und die Fahrt dorthin organisiert. Die DRK-Fahrzeuge im Wärmebus-Einsatz können täglich von 18:00h – 24:00h zentral über folgende Telefonnummer gerufen werden: Tel.: 030 600 300 1010

An der kurzfristigen Erweiterung des Wärmebus-Teams sind über 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Berliner DRK-Kreisverbände Berlin-Zentrum, Berlin-Nordost, Steglitz-Zehlendorf und Wedding / Prenzlauer Berg beteiligt. Die Koordinierung der 9 Fahrzeuge erfolgt zentral durch die DRK Zentralbereitschaft Fernmeldedienst, fachlich unterstützt durch ehrenamtliche Mitarbeitende des DRK. Es wurden bereits über 150 zusätzliche Einsatzstellen angefahren.

Regulär ist der DRK-Wärmebus in dieser Saison vom 1. November 2020 bis zum 31. März 2021 jede Nacht in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Wohnung und Unterkunft zu helfen. Auch in der Kältehilfe-Saison 2020/2021 fahren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Kräfte mit sozialpädagogischen Kenntnissen mit dem DRK-Wärmebus die bekannten „Schlafstellen“ täglich von 18 bis 24 Uhr an. Pandemiebedingt steht die Arbeit des DRK-Wärmebus in dieser Saison vor besonderen Herausforderungen. Der Mangel an Tagesangeboten und die reduzierte Platzzahl in Notunterkünften trifft Menschen, die auf der Straße leben, besonders hart. Umso wichtiger ist, dass die Notversorgung durch den DRK-Wärmebus gewährleistet ist. Um den Infektionsschutz für die Helferinnen und Helfer sowie Betroffenen in besonderem Maße sicherzustellen, wurde für den DRK-Wärmebus ein spezielles Hygienekonzept entwickelt.

Die Berliner Stadtmission hat für die Berliner Kältehilfe ebenfalls zwei Fahrzeuge in Betrieb. Diese können über Tel.: (0178) 523 58-38 gerufen werden.

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news-1988 Thu, 04 Feb 2021 15:18:00 +0100 Wechselmodell statt Systemrelevanz: Wohlfahrtsverbände fordern neue Wege für Kitas in Zeiten der Pandemie https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wechselmodell-statt-systemrelevanz-wohlfahrtsverbaende-fordern-neue-wege-fuer-kitas-in-zeiten-der-pandemie.html Die LIGA der Wohlfahrtsverbände und der Dachverband der Berliner Kinder- und Schülerläden (DaKS) fordern vom Senat ein Umdenken bei der Kitabetreuung. In ihrem Vorschlag „Zugang erweitern – Schutz ermöglichen – Planbarkeit zusichern“ (siehe Anhang) setzen sie sich für ein Ende der Betreuung nach der Liste der systemrelevanten Berufe ein und schlagen stattdessen ein sogenanntes „Wechselmodell“ vor. Es soll ab dem 15. Februar 2021 gelten.

In dem Vorschlag heißt es (Auszug): 

„Auch wir wissen nicht, wie sich die Pandemiesituation weiterentwickelt. Wir können uns jedoch weder vorstellen, viele Kinder weiterhin gänzlich auszuschließen, noch ab Mitte Februar zum normalen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückzukehren. Dies würde von vielen Beschäftigten aber auch vielen Eltern als mutwillige Gesundheitsgefährdung aufgefasst werden.

Deshalb halten wir an unserem Vorschlag eines Wechselmodells in kleinen stabilen Gruppen fest, von dem alle Familien profitieren. Voraussetzung dafür, dass ein solches Modell durchgeführt werden kann, ist eine Beschränkung der individuellen Betreuungszeit für fast alle Kinder (i.d.R. um 50%).“

Als positive Effekte werden u.a. genannt: 

- planbare ganztägige Betreuung bei gleichzeitiger Kontaktreduktion gegenüber dem Normalbetrieb
- Niemand ist gänzlich ausgeschlossen und damit haben mehr Kinder wieder Zugang zu Bildung.
- Prävention von Kinderschutzfällen

Den vollständigen Text-Vorschlag „Zugang erweitern – Schutz ermöglichen – Planbarkeit zusichern“ finden Sie hier

Bis zum 14. Februar sind die Berliner Kitas im Notbetrieb. Das heißt, in einer Kita werden nur die Kinder betreut, von denen mindestens ein Elternteil in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeitet, außerdem Kinder Alleinerziehender oder aus Familien in einer sozial schwierigen Situation. Die 30 Seiten lange Liste systemrelevanter Berufe sorgt immer wieder für Diskussionen. 

Das Wechselmodell, so die Verbände, biete mehr Gerechtigkeit, Klarheit und Sicherheit.  

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news-1987 Wed, 03 Feb 2021 09:04:17 +0100 Pflichtfortbildung Praxisanleiter*in für Gesundheitsfachberufe ab 24.02.2021 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/pflichtfortbildung-praxisanleiterin-fuer-gesundheitsfachberufe-ab-24022021.html An der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin startet am 24. Februar ein dreitägiger Auffrischungskurs für Praxisanleiter*innen der Gesundheitsfachberufe. Der Auffrischungskurs ist eine Pflichtfortbildung, mit der Praxisanleitende ihre kontinuierliche jährliche berufspädagogische Fortbildung gegenüber den zuständigen Behörden nachweisen können.

Im Kurs geht es u.a. um die pädagogischen Herausforderungen in der Ausbildung, das Beobachten, Beurteilen und Bewerten von Ausbildungsleistungen, die Unterweisungsplanung für Lernsituationen sowie um einen kollegialen Praxisaustausch.

Außerdem gibt es noch einige freie Plätze für den nächsten Pflegebasiskurs ab 9. März und die Pflichtfortbildung für Betreuungsassistent*innen ab 3. März 2021.

Unsere Kurse sind derzeit ein Mix aus Präsenzunterricht und Online-Learning, vorbehaltlich der aktuell gültigen Vorschriften.

Weitere Informationen zu den Fortbildungen finden Sie hier:

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news-1986 Fri, 29 Jan 2021 20:12:06 +0100 Neue Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin online. https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-2.html In der aktuellen Ausgabe geht es um die Berliner Impfzentren. Ende vergangenen Jahres, am 27. Dezember 2020, hat in der Treptower Arena das erste Corona-Impfzentrum in Berlin eröffnet. Inzwischen hat nach dem Impfzentrum im Erika-Hess-Stadion nunmehr das Dritte in der Messe Berlin eröffnet. Die fünf Berliner Hilfsorganisationen, die die Impfzentren betreiben, sind der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und das Berliner Rote Kreuz, welches alles koordiniert. Wir berichten über die aktuelle Entwicklung. Außerdem geben wir einen Rückblick auf Weihnachten. Schon den ganzen Dezember hindurch waren Ehrenamtliche des Kreisverband Berlin-Nordost unterwegs. Einige beeindruckende Erlebnisse im Überblick. 

Ehrenamtliche Hilfe an Heiligabend: Auch am Heiligen Abend stehen unsere ehrenamtlichen Helfer jederzeit bereit, um Menschen in Not zu helfen. Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus waren am 24. Dezember rund 10 Einsatzkräfte in Hohenschönhausen, um die Evakuierten Bewohner des Hauses zu betreuen.

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news-1985 Thu, 28 Jan 2021 18:03:37 +0100 Ausgabe medizinischer Masken durch den Kreisverband Berlin-Zentrum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ausgabe-medizinischer-masken-durch-den-kreisverband-berlin-zentrum.html Der DRK Kreisverband Berlin-Zentrum e. V. unterstützt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf mit der Verteilung von medizinischen Masken an Bedürftige - die Berechtigung zum Erhalt muss durch einen Leistungsnachweis, Berlinpass oder ein vergleichbares Dokument nachgewiesen werden. Das Angebot richtet sich an alle, die auch in diesem Bezirk wohnen; es werden fünf Masken pro Person abgegeben. Die Abholung ist an diesen Standorten möglich: 

Standort Kundencenter DRK-Kreisverband Berlin-Zentrum e.V. ab dem 29.01.: 
Herbarthstraße 25, 14057 Berlin 
Mo - Fr, 11:00h - 14:00h 

Standort Rotkreuz-Laden ab dem 02.02.:
Klausenerplatz 9, 14059 Berlin 
Di., Do., Fr., 14:00h - 18:00h 
Sa., 11:00h - 15:00h 

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news-1983 Mon, 25 Jan 2021 17:06:51 +0100 Bundespräsident Steinmeier gratuliert DRK zum 100-jährigen Gründungsjubiläum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bundespraesident-steinmeier-gratuliert-drk-zum-100-jaehrigen-gruendungsjubilaeum.html Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuz e.V. (DRK), Gerda Hasselfeldt, zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des DRK gratuliert. Der Bundespräsident schreibt: "Heute vor 100 Jahren wurde das Deutsche Rote Kreuz als Dachverband der seit mehr als 150 Jahren bestehenden Rotkreuzgesellschaften in Deutschland gegründet. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen stellvertretend für die Hunderttausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern des DRK herzlich gratulieren.

Es waren die Schrecken des Krieges und das furchtbare Leid der Verwundeten, die nach der Schlacht von Solferino Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland aus privaten, bürgerschaftlichen Initiativen die ersten Rotkreuzvereine entstehen ließen. Nach den schier unvorstellbaren Gewaltexzessen des Ersten Weltkrieges mit Millionen von Opfern und Kriegsgeschädigten auf allen Seiten trat die internationale humanitäre Idee des Friedens in den Fokus. In der Weimarer Republik kamen die regionalen Rotkreuzvereine im Jahr 1921 überein, die Dachorganisation des Deutschen Roten Kreuzes zu gründen. Das DRK hat sich seither zu einer bedeutenden Stütze bei der ‚Verhütung, der Bekämpfung und der Linderung gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sittlicher Not‘ entwickelt, wie es im ersten Satzungstext heißt. Heute ist daraus ein nicht mehr wegzudenkendes Netzwerk der Hilfe und Unterstützung geworden, das in Deutschland und der Welt aktiv ist. Seine vielen Haupt- und Ehrenamtlichen leisten Unverzichtbares in der sozialen Daseinsvorsorge. Sie helfen im Katastrophenschutz, hierzulande wie global. Wann immer Erdbeben, Naturkatastrophen, Seuchen oder Kriege Menschen auf diesem Globus heimsuchen – das Deutsche Rote Kreuz ist zur Stelle.

Wie bedeutend das Deutsche Rote Kreuz ist, steht uns in diesen Monaten der Bekämpfung der Corona-Pandemie einmal neu klar vor Augen. Ob ärztliche Notdienste, Pflege von älteren und gefährdeten Menschen; ob medizinische Versorgung von Erkrankten oder Aufbau und Betrieb von Impfzentren: Das auf weißem Grund stehende rote Kreuz ist ein Symbol der Hilfe, der Menschlichkeit und der Hoffnung.

An vielen Orten in unserem Land und auch bei meinem jüngsten Besuch eines Berliner Impfzentrums habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK ihren Beitrag dazu leisten, diese Pandemie gemeinsam zu überwinden.

Von Herzen danke ich allen im Deutschen Roten Kreuz für ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen."

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news-1981 Fri, 22 Jan 2021 17:02:28 +0100 Kostenlose Taxifahrten zu den Impfzentren – Zusätzliche Telefonnummer https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kostenlose-taxifahrten-zu-den-impfzentren-zusaetzliche-telefonnummer.html Ab sofort gibt es mit der Rufnummer 030/230023 eine weitere, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die einen Impftermin haben, ein Taxi bestellen können. Die bisherige Rufnummer 030/202020 bleibt zudem bestehen. In Berlin können sich Menschen über 80 Jahre mit einem Taxi kostenlos zum jeweiligen Impfzentrum fahren lassen. Das gilt auch für die Heimfahrt nach der Impfung. Dazu hatten die DRK Sozialwerk Berlin gGmbH und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung mit der Taxiinnung einen Vertrag abgeschlossen. Die Kosten trägt das Land Berlin. 9.277 Fahrten, inklusive Rückfahrt, sind seit 4. Januar 2021 schon durchgeführt worden.

Der Leiter der Projektsteuerung Impfzentren Detlef Cwojdzinski dazu: „Dieser besondere Service wird von den älteren Berlinerinnen und Berlinern sehr gut angenommen. Wo in anderen Bundesländern noch nachgedacht wird, wie die zu impfenden Menschen in die Impfzentren kommen, haben wir schnell gehandelt und die Vereinbarung mit der Taxiinnung auf den Weg gebracht. Damit ist sehr vielen älteren Menschen eine Sorge genommen. Das Angebot nutzt darüber hinaus in den Zeiten der Pandemie auch vielen Taxifahrerinnen und Taxifahrern.“ 

 

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news-1980 Thu, 21 Jan 2021 16:27:52 +0100 FAQ rund um das Thema Impfen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/faq-rund-um-das-thema-impfen.html Gibt es eine Impfpflicht für Pflegekräfte? Darf ich als Angehörige einer pflegebedürftigen Person auch geimpft werden? Es gibt noch viele Fragen und auch Unsicherheiten im Bezug auf die Impfung gegen COVID-19. Auf der Webseite des DRK Bundesverbands finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen und weitere Informationen zur Corona-Impfung. Das umfassende FAQ finden Sie hier unter diesem Link
In Berlin betreibt das DRK das Impfzentrum Arena Berlin, nach Verfügbarkeit der Impfstoffe wird zudem das Impfzentrum Tegel ebenfalls durch das DRK in Berlin betrieben. 

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news-1979 Thu, 14 Jan 2021 10:43:16 +0100 Migrationsfachdienste: Umzug in Reinickendorf und aktuelles Beratungsangebot https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsfachdienste-umzug-in-reinickendorf-und-aktuelles-beratungsangebot.html Die Migrationsfachdienste des DRK Landesverbands Berliner Rotes Kreuz e.V. in Reinickendorf haben den Standort in der Antonienstr. 50 A zum Ende des vergangenen Jahres 2020 verlassen. Die Migrationsberaterinnen bieten nun ab dem 01.01.2021 in der Humannstr. 27, 13403 Berlin ihre Beratung an. Der Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe der S-Bahnstation Eichborndamm (S 25).

Derzeit bieten wir aufgrund der Pandemiesituation keine Präsenzberatung an. 

Der Migrationssozialdienst (MSD) und die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) sind aber weiterhin für Sie da und beraten per E-Mail, Telefon und Video – auch dolmetschergestützt. Darüber hinaus laden wir ebenfalls zu Webinaren ein, um über verschiedene Themen zu informieren. 

Die KollegInnen der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) bieten darüber hinaus eine Beratung via Chat über die mbeon-App an. Diese kann kostenfrei heruntergeladen werden.  

Generell ist unsere Beratung immer vertraulich und kostenlos. 

Bei Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: migrationsberatung@drk-berlin.de oder 030/600 300- 1230. 

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news-1977 Wed, 23 Dec 2020 16:37:43 +0100 Übergabe der Impfzentren an Berliner Hilfsorganisationen - Erfolgreicher Testlauf in der Arena https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/uebergabe-der-impfzentren-an-berliner-hilfsorganisationen-erfolgreicher-testlauf-in-der-arena.html Die sechs Corona-Impfzentren in der Hauptstadt sind in dieser Woche an die Berliner Hilfsorganisationen als Betreiber übergeben worden. Im Impfzentrum in der Arena Treptow ist heute ein erster Praxistest erfolgreich durchgeführt worden.

Ein Impf-Testlauf hat am Mittwoch mit Unterstützung der Bundeswehr im Impfzentrum in der Arena erfolgreich stattgefunden. Die baulich fertiggestellten Zentren waren am Montag an die fünf Berliner Hilfsorganisationen als Betreiber übergeben worden. Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) stehen damit unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin für den Betrieb der sechs Berliner Impfzentren für die kommenden Monate bereit. 

Die Berliner Hilfsorganisationen sind zuständig für alle organisatorischen Abläufe in den Impfzentren. Das heißt: Impflinge empfangen, registrieren und begleiten sowie Abläufe dokumentieren und die Geimpften nach erfolgter Impfung betreuen. Die Aufklärung und Impfung selbst wird durch die Kassenärztliche Vereinigung organisiert. Die Berliner Hilfsorganisationen bedanken sich für die Unterstützung der rund 300 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die beim Testlauf so engagiert mitgemacht haben.

Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes Mario Czaja: „Wir wollen Corona besiegen. Damit stehen wir vor einer Mammutaufgabe. Eine Impfaktion dieses Ausmaßes hat es bislang noch nie gegeben. Dementsprechend groß sind die Herausforderungen für alle, die sich hier beteiligen. Die Berliner Hilfsorganisationen geben alles, um nach einer nur kurzen Vorbereitungszeit den Betrieb der Impfzentren sicherzustellen. Dies ist unser gemeinschaftlicher Beitrag zum Schutz der Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner. Wir helfen Berlin.“ 

Die Hilfsorganisationen freuen sich dabei über eine breite Unterstützung. „Die Hilfsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung ist immens, aber auch innerhalb unserer eigenen Organisationen. Es zeigt, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt in besonderen Krisensituationen funktioniert,“ sagt Jörg Koch, Vorstand des Regionalverbandes der Johanniter in Berlin. 

Praxistest im Impfzentrum: Bevor die Impfzentren offiziell mit den Impfungen beginnen, war der Testbetrieb notwendig. „Mit dem Testlauf prüfen wir die operativen Prozesse im Impfzentrum und simulieren den Betrieb in Echtzeit. Gegebenenfalls passen wir Abläufe dann noch an. Das Testkonzept haben wir mit langjähriger ehren- und hauptamtlicher Expertise entwickelt“, so Uwe Grünhagen, Vorstandsvorsitzender Arbeiter Samariter Bund.

Personal und Schulungskonzept: Unter großem Zeitdruck haben die Ausbildungsexperten der Hilfsorganisationen gemeinsam ein Schulungskonzept für die Helferinnen und Helfer entwickelt. Damit werden die Mitarbeitenden in den Impfzentren umfassend auf all ihre Aufgaben vorbereitet. „Die Berlinerinnen und Berliner können sich darauf verlassen, dass wir Hilfsorganisationen vor Ort die Menschen gut durch die einzelnen Stationen der Impfstraße begleiten“, sagt Henric Maes, Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser. 

Material/Logistik: Helfer der DLRG haben mit den Architekten minutiös geplant, wie Stühle in corona-entsprechendem Abstand prozesskonform platziert, Messestellwände aufgebaut, Bürotische und Regale aufgestellt werden müssen.  „Unsere Mitarbeiter haben Großes geleistet, innerhalb weniger Tage sind an den sechs verschiedenen Impfzentren-Standorten Räume und Gänge entstanden, die es ermöglichen, dass Tausende Berlinerinnen und Berliner sich nach gängigem Sicherheits- und Hygienekonzept impfen lassen können. Das ist ein großer logistischer Aufwand, den wir bewältigt haben", so Landesverbandsvizepräsident der DLRG-Berlin und Leiter Einsatz Udo Rosentreter.

Helferinnen und Helfer für den Betrieb der Berliner Impfzentren werden weiter gesucht und sind dazu aufgerufen, sich unter wirhelfenberlin.de zu registrieren. Sie können sich auf der Webseite für ein ganz bestimmtes Impfzentrum anmelden. 

Foto: v.l.n.r.: Uwe Grünhagen (Vorstandsvorsitzender Arbeiter-Samariter-Bund Berlin), Udo Rosentreter (Landesverbandsvizepräsident DLRG Berlin), Mario Czaja (Präsident des Berliner Roten Kreuzes), Jörg Koch (Vorstand des Regionalverbandes der Johanniter in Berlin), Henric Maes (Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser) 

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news-1982 Tue, 22 Dec 2020 19:52:00 +0100 Neue Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin online. https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online-1.html In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die diesjährige Landesversammlung des Berliner Roten Kreuzes. Zum ersten Mal in seiner Geschichte weitestgehend als digitale Konferenz. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Präsidiums des Berliner Roten Kreuzes. Im Ergebnis wurde der bisherige Präsident Mario Czaja im Amt bestätigt. Er wird den Berliner Landesverband des DRK vier weitere Jahre ehrenamtlich als Präsident führen.

Außerdem berichten wir über ein besonderes Weihnachtsfest im Berliner Nordosten. Der DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V. spendete gemeinsam mit dem SOS Kinderdorf und der Berliner Tafel e.V. hunderte von Weihnachtspäckchen. Eine ganz besondere Aktion in einer ganz besonderen Zeit. 

Zudem geht es um unseren Kampf gegen Corona:

Mobile Corona-Teststationen in Berlin unterwegs: Die bisherigen stationären Teststationen am ZOB und Berliner Hauptbahnhof wurden nunmehr von mobilen Teststationen abgelöst, die seit November im Einsatz sind.

Betriebsaufnahme der Impfzentren steht kurz bevor: Mit dem Start der Impfungen gegen Corona wird das Rote Kreuz in der Hauptstadt eine weitere wichtige Aufgabe übernommen. Als zentraler Koordinator für die Berliner Hilfsorganisationen wird das DRK in Berlin gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Johanniter-Unfall-Hilfe und den Maltesern die Berliner Impfzentren betreiben.

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news-1976 Sat, 05 Dec 2020 12:52:59 +0100 Frauenpower im Ehrenamt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/frauenpower-im-ehrenamt.html Zum heutigen internationalen Tag des Ehrenamtes haben wir ein Gespräch mit Marianne Pohl geführt, die sich seit 50 Jahren ehrenamtlich beim DRK in Berlin engagiert. Sie hat eine steile und außergewöhnliche Karriere im Berliner Roten Kreuz gemacht. Als erste Frau war sie in den Achtzigern stellvertretende Landes- und später Bundesbereitschaftsleiterin sowie Katastrophenschutzbeauftragte. 2016 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

“Das Schönste für mich war meine Vorreiterrolle als Frau”, sagt Marianne Pohl mit einem Lächeln im Gesicht. In 50 Jahren als ehrenamtlich sehr aktive und beispielgebende Berlinerin hat Marianne Pohl DRK Geschichte mitgeschrieben. Sei es im Alltag, im Arbeits- oder Privatleben: Marianne Pohl und das DRK gingen einen gemeinsamen Weg. 1970 trat sie dem DRK im Kreisverband Tempelhof bei und war dort zunächst als ehrenamtliche Helferin in der Sanitätsbereitschaft tätig. Wie es dazu kam, bezeichnet sie als eine recht seltsame Geschichte:

Schon ihr Vater war ehrenamtlich aktiv und ermutigte Marianne Pohl´s damaligen ersten Mann, sich auch beim DRK zu engagieren. Er folgte dem Rat und trat dem Kreisverband Tempelhof bei und brachte sich dort tatkräftig ein. Zu Hause war Herr Zimmerer dadurch allerdings viel seltener. Er fehlte seiner Frau. Sie wusste sich zu helfen. Mit der Begründung „Wenn es dort so spannend ist, dann geh ich da auch hin!“ wurde auch Frau Pohl Teil des DRK in Berlin.

Allerdings schien es anfangs nicht so ganz der richtige Ort für Marianne Pohl gewesen zu sein. Damals waren die Bereitschaftsdienste noch in Männer und Frauen aufgeteilt und somit getrennt. Doch davon ließ sie sich nicht beirren. Anfangs hauptsächlich, so gibt Frau Pohl unumwunden zu, weil es zu Hause zu still geworden war und sie sich ein wenig langweilte. Dies änderte sich jedoch 1973, nachdem Marianne Pohl im Landesverband einen Fernmelde-Lehrgang besuchte. Zu jener Zeit waren Bereiche wie der Fernmeldedienst noch Männer-Domänen und Frauen die Ausnahme. So kam es, dass Marianne Pohl mit erst 24 Jahren die erste Frau im Berliner Fernmeldedienst wurde. „Hier lernte ich nicht nur die theoretischen und praktischen Aspekte des Fernmeldedienstes, sondern auch was es heißt, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu haben.“ 

Parallel dazu arbeitete sie in der HINZ Krankenhaus-Organisation. Dort kam ihr das ausgeprägte Organisationstalent erneut zugute. Sie wollte mehr – gerade auch für die Gleichberechtigung von Frauen. So wurde Frau Pohl 1978 zur ersten weiblichen stellvertretenden Zugführerin im Fernmeldedienst. Vier Jahre später dann nahm sie die nächste Herausforderung an und wurde Ausbilderin im Fernmeldedienst. Auch hier war Marianne Pohl die erste Frau. Die Reaktion der Menschen um sie herum ähnelte sich: “Verwirrung, Staunen, aber nach einer kurzen Kennenlernphase gab es kaum noch Probleme. Die Wertschätzung war immer da, wenn auch nach anfänglicher Verwunderung.” 

Ihr Engagement ließ nicht nach. 1984 wurde sie zur stellvertretenden Landesbereitschaftsleiterin des Landesverband Berliner Rotes Kreuz gewählt. Darüber hinaus wurde sie zur Katastrophenschutzbeauftragten ernannt. Sie füllte auch dieses neue Amt mit großem Fleiß, Ausdauer und Tatendrang aus. Zu den Höhepunkten in diesem Rahmen gehörte eine große Katastrophenschutzübung mit allen Hilfsorganisationen im September 2012, deren Planung in den Händen von Frau Pohl lag. Sie leistete hier großartige Arbeit. Auch das war Neuland in der DRK-Geschichte. Marianne Pohl selbst kommentierte dieses Lob mit einem Lacher und meinte: „Da habe ich die Männer glatt überflügelt.“ Von 2006 bis 2013 wurde sie zusätzlich zur stellvertretenden Bundesbereitschaftsleiterin gewählt. Das außergewöhnliche Engagement von Marianne Pohl fiel auf. Hohe Ehre wurde ihr zuteil. 2016 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Ihr Alltag bestand lange Zeit aus vielen Facetten. Da war der anstrengende Job bei der HINZ Krankenhaus-Organisation, Sitzungen im Bundesverband, montags immer Landesbereitschaft- und Katastrophenschutzsitzungen. In der ganzen Hektik stand ihr späterer Lebensgefährte immer an ihrer Seite. Und da all die vielfältigen Tätigkeiten ohne Mobilität auch gar nicht unter einen Hut zu bringen waren, unterstützte er sie als ihr ganz persönlicher “Dauerkraftfahrer”, wie sie es nennt. Frau Pohl bedauert es heute, dass sie selbst nie einen Führerschein gemacht hat. Aber alles ist eben nicht zu schaffen. Ihren Lebensgefährten hat Marianne Pohl beim DRK kennengelernt. Noch ein Teil der Geschichte. Seit 28 Jahren leben sie jetzt schon in einer glücklichen Beziehung.

Zum Ende unseres Gesprächs kam die Frage auf, was Marianne Pohls hauptsächliche Motivation ist, dem DRK schon solange verbunden zu sein. Das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen stehe ganz oben, aber dann nennt sie auch ihren Wissensdurst und ihre Gewissheit zu einer großen internationalen „Familie“ zu gehören. Dieser war schließlich der Grund, warum sie die Ausbildung beim Fernmeldedienst einst angefangen und so erfolgreich abgeschlossen hat. „Manchmal muss man den Mut haben, etwas Neues auszuprobieren!” 

Wir danken Marianne Pohl ausdrücklich für ihr besonderes Engagement und ihre beachtlichen Leistungen! Gleichzeitig zum internationalen Tag des Ehrenamtes aber auch allen anderen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Berliner Roten Kreuzes, die gerade während der aktuellen Lage Außergewöhnliches leisten und einen sehr wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten!

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news-1974 Mon, 23 Nov 2020 12:59:22 +0100 Landesversammlung 2020: Präsident Mario Czaja im Amt bestätigt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landesversammlung-2020-praesident-mario-czaja-im-amt-bestaetigt.html Mario Czaja wird den Berliner Landesverband des DRK vier weitere Jahre ehrenamtlich als Präsident führen. Am vergangenen Samstag wurde Czaja auf der turnusmäßigen Landesversammlung des Berliner Roten Kreuzes, die zum ersten Mal weitestgehend als digitale Konferenz stattfand, wiedergewählt. Neben Czaja wurde der bisherige Vizepräsident und Landesarzt Jens-Uwe Retter im Amt bestätigt. Gleichzeitig wurde Rechtsanwältin Inka Müller-Schmäh zur Vize-Präsidentin und Landesjustitiarin des Landesverbands gewählt.

Präsident Czaja richtete auf der Landesversammlung den Blick nach vorn: „Im Zuge der Corona-Pandemie liegen große Herausforderungen vor uns. Seit wenigen Tagen betreiben wir in Kooperation mit der Bundeswehr mobile Corona-Teststellen. Sie kommen überall dort zu Einsatz, wo die Berliner Gesundheitsämter kurzfristig Klarheit über das lokale Infektionsgeschehen benötigen. Darüber hinaus werden wir als DRK eine sehr aktive Rolle beim Betrieb der Impfzentren spielen. Das DRK ist und bleibt ein verlässlicher Partner im Kampf gegen die Corona-Pandemie.“
Im Rahmen der Landesversammlung würdigten das Berliner Abgeordnetenhaus und der Berliner Senat die Arbeit des DRK ausdrücklich. In einer Grußbotschaft sagte Parlamentspräsident Ralf Wieland (SPD): „Über 40.000 vorgenommene Abstriche an den DRK Corona-Teststellen am Berliner Hauptbahnhof und ZOB machen deutlich, welche hervorragende Leistung das Berliner Rote Kreuz in den vergangenen Wochen und Monaten zur Eindämmung der Pandemie erbracht haben.“
Innensenator Andreas Geisel (SPD) hob in seiner Videobotschaft hervor: „Das DRK war und ist für das Land Berlin ein sehr verlässlicher Partner. Mit Ihrer Kompetenz, mit Ihrem Engagement bilden Sie das Fundament unserer erfolgreichen Kooperation und sind für die Menschen unserer ganzen Stadt da.“

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Berliner Roten Kreuzes. Sie besteht aus den von den DRK-Kreisverbänden entsandten Delegierten, den Mitgliedern des Landesausschusses, den Vertretern der mit Stimmrecht ausgestatteten gemeinnützigen Organisationen und den Vorsitzenden der Fachausschüsse, die ihre Funktionen allesamt ehrenamtlich ausüben.

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news-1975 Fri, 20 Nov 2020 17:26:00 +0100 Neue Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online.html In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um den DRK-Wärmebus, der ab jetzt wieder täglich von 18Uhr bis 24Uhr im Einsatz ist - mit dem Ziel, obdachlose Menschen mit wärmender Kleidung oder heißen Getränken zu versorgen und in dringenden Fällen in eine Notunterkunft zu bringen.

Außerdem fand im Berliner Roten Kreuz die erste virtuelle Kreisversammlung im DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V. statt. Aufgrund der ansteigenden Corona-Infektionszahlen und vor allem zum Schutz der Mitglieder reagierte der Präsident, Christian Weitzberg, sehr schnell und entschied sich für ein virtuelles Format.

In weiteren Artikeln berichten wir unter anderem über die Erfolgsgeschichte DRK Corona-Teststellen. Dort wurden über 40.000 Abstriche bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten genommen. Zudem gibt es spannende Neuigkeiten aus dem DRK-Kreisverband Wedding/Prenzlauer Berg e. V.. 

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news-1973 Tue, 10 Nov 2020 10:18:51 +0100 Berufliche Fort- und Weiterbildungen beim DRK https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berufliche-fort-und-weiterbildungen-beim-drk.html Das neue Kursprogramm 2021 der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin ist veröffentlicht. Neben den beliebten Pflegebasiskursen in Voll- oder Teilzeit haben wir auch neue Angebote wie z.B. einen Spritzenkurs im Programm. In Planung für 2021 ist auch der Lehrgang „Zertifizierte/r Pflegehelfer*in“.

Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin bietet ressourcen- und handlungsorientierte Seminare, Lehrgänge und Workshops in den Bereichen Gesundheit, Erziehung, Bildung und Soziales. Gern entwickelt die Schule für Ihre Einrichtung auch maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen. Sprechen Sie die Mitarbeitenden vor Ort dazu einfach an. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier

Die Kurse sind aktuell ein Mix aus Präsenzunterricht und Online-Learning, vorbehaltlich der aktuell gültigen Vorschriften der Senatsverwaltung. Einblick in den Kursplan können Sie hier für das Jahr 2020 und hier für das Jahr 2021 nehmen. 

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news-1972 Fri, 30 Oct 2020 14:21:12 +0100 DRK-Wärmebus nimmt am 1. November Betrieb auf https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-waermebus-nimmt-am-1-november-betrieb-auf.html Der DRK-Wärmebus ist auch in dieser Saison vom 1. November 2020 bis zum 31. März 2021 jede Nacht in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Wohnung und Unterkunft zu helfen. Auch in der Kältehilfe-Saison 2020/2021 fahren wieder rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Kräfte mit sozialpädagogischen Kenntnissen mit dem DRK-Wärmebus die bekannten „Schlafstellen“ täglich von 18 bis 24 Uhr an. Außerdem gehen sie Hinweisen der Bevölkerung nach und suchen aktiv im öffentlichen Raum nach obdachlosen Menschen, um ihnen ihre Hilfe anzubieten. Unter der Telefonnummer (030) 600 300 1010 kann jeder den DRK-Wärmebus rufen und auf hilfsbedürftige Menschen aufmerksam machen. Pandemiebedingt steht die Arbeit des DRK-Wärmebus in dieser Saison vor besonderen Herausforderungen. Der Mangel an Tagesangeboten und die reduzierte Platzzahl in Notunterkünften wird Menschen, die auf der Straße leben, besonders hart treffen. Umso wichtiger ist, dass die Notversorgung durch den DRK-Wärmebus gewährleistet ist. Um den Infektionsschutz für die Helferinnen und Helfer sowie Betroffenen in besonderem Maße sicherzustellen, wurde für den DRK-Wärmebus ein spezielles Hygienekonzept entwickelt.

Der DRK-Wärmebus ist neben seiner Ausstattung gerade hinsichtlich zwischenmenschlichem Beziehungsaufbaus sehr bedeutsam. In der vergangenen Kältehilfe-Saison war der DRK-Wärmebus in über 130 Nächten unterwegs. Die Helferinnen und Helfer hatten in diesem Zeitraum Kontakt zu über 1.400 Menschen ohne Unterkunft und Wohnung. Rund 400 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren. Außerdem wurden Schlafsäcke, Winterkleidung, Stiefel, sowie warme Getränke ausgegeben.

Die Arbeit der DRK-Kältehilfe wird überwiegend durch Spenden der Berliner Bevölkerung finanziert. Wir bitten um Spenden an: DRK-Spendenkonto | Stichwort: Kältehilfe I IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000 | BIC: BFSWDE33BER

Weitere Informationen zum DRK-Wärmebus finden Sie hier: https://www.drk-berlin.de/angebote/mitmachen/waermebus.html 

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news-1970 Thu, 15 Oct 2020 17:29:21 +0200 Siebte Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/siebte-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-online.html In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die Abschlussübung des diesjährigen „Qualifikationsseminars zum leitenden Notarzt“, woran rund 50 ehrenamtliche Helfer*innen des DRK in Berlin beteiligt waren. Außerdem wurden die „Quarantäne-Engel“ des DRK-Kreisverbands Berlin-Nordost e. V. für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2020 nominiert.

In weiteren Artikeln berichten wir unter anderem über die Auszeichnung der DRK-Flüchtlingsunterkunft Fritz-Wildung-Straße, über die Veröffentlichung des Jahresberichts vom Berliner Jugendrotkreuzes und darüber, wie der Landesverband und das Berliner Rotkreuz-Museum gemeinsam auf dem Instagram-Kanal vom Berliner Roten Kreuz das Projekt #digitalesmuseum ins Leben gerufen haben. Thema ist außerdem das 25-jährige Jubiläum des Rettungscamps, dem Jugendtrainingslager des Wasserrettungsdienstes des DRK-Kreisverbands Müggelspree e. V..  

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news-1971 Fri, 09 Oct 2020 15:41:00 +0200 Abschlussbericht der DRK-Kältehilfe 2019 / 2020 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/abschlussbericht-der-drk-kaeltehilfe-2019-2020.html Das Team des DRK-Wärmebusses hatte in seiner 11. Kältehilfe-Saison Kontakt zu 1.458 Menschen ohne Unterkunft und Wohnung. Vom 1. November 2019 bis zum 30. März 2020 waren die Helfer des DRK-Wärmebusses in über 100 Nächten von 18 bis 24 Uhr in Berlin unterwegs. Sie hatten bis Ende März 385 Personen, darunter 126 Frauen, in Notunterkünfte gefahren.

Zunächst folgen kurze Definitionen der Begriffe „wohnungslos“ und „obdachlos“.  Die beiden Begriffe, sollten klar getrennt werden, auch wenn eine Unterscheidung, in der Praxis auf den ersten Blick schwer fällt.
Zu dem Begriff wohnungslos, können Personen gezählt werden, welche nicht über einen eigenen, mietvertraglichen Wohnraum verfügen. Dazu gehören auch Wohnformen, welche auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt sind, wie zum Beispiel Übergangswohnheime, Langzeitwohnheime für Wohnungslose, und ähnliches.
Zu Obdachlosen, können die Menschen gezählt werden, welche keinen festen Wohnsitz haben und auf der Straße an öffentlichen Plätzen leben.   
Zu diesen Plätzen gehören beispielsweise Brücken, Verschläge, Hauseingänge, Parkbänke, Bahnhöfe, Baustellen oder die „Platte“. Auch Personen, welche die niederschwelligen Angebote, wie Nachtcafés oder Notunterkünfte nutzen, die während der Kältesaison angeboten werden, können zu diesem Personenkreis gezählt werden.
Die Folgen von Obdachlosigkeit sind vielfältig. Sie betreffen Leib und Leben sowie die Persönlichkeit des obdachlosen Menschen. Am sichtbarsten ist wohl die Verwahrlosung und Verelendung der Menschen, die auf der Straße leben. Sie zeigen sich in Krankheiten wie Erkältungen, Grippe, Hautekzeme, Eiterherde und Abszesse am ganzen Körper, innere und äußere Verletzungen (z. B. Schürfwunden und Quetschungen, Allergien, Pilzinfektionen und Frostbeulen). Auf Grund der häufig schlecht versorgten Wunden und langjährigen Verwahrlosung, kommt es immer mehr zu Personen, welche in der Mobilität eingeschränkt sind, zum Beispiel sind diese mit Krücken, Rollator oder Rollstuhl auf den Straßen Berlins unterwegs. Auch Suchterkrankungen und psychische Störungen, teilweise aufgrund des jahrelangen Suchtmittelmissbrauchs, sind häufige Begleiter des Straßenlebens.
Es gibt immer wieder Obdachlose, die trotz der niedrigen Temperaturen die Straße bevorzugen. Viele von ihnen sind mit ausreichend Decken und mehreren Schichten Kleidung ausgerüstet. Erfrierungen sind dennoch nicht auszuschließen. Vor allem dann, wenn die Menschen  stark alkoholisiert sind, die Kälte nicht spüren und sich deshalb nicht warm genug einpacken. Der Tod durch Erfrieren im Winter kommt immer wieder vor!

Die elfte Wintersaison

Seit 2009/10 ist der DRK – Wärmebus Teil der Berliner Kältehilfe.
Von November bis März, ist der Bus von 18Uhr bis 24Uhr unterwegs. Eine ehrenamtliche Person und eine hauptverantwortliche Honorarkraft, fahren gemeinsam zu bereits bekannten Stellen, oder zu Orten, welche Passant*innen übers Telefon mitteilen. Es werden Kleidung, Schlafsäcke, Isomatten, sowie heißer Tee ausgeteilt. Wenn die Klient*innen einverstanden sind, werden sie in Notunterkünfte gefahren.
Auf Grund der aktuellen Covid 19 Situation, welche im März 2020 verschärfte Maßnahmen erforderte, musste auch der DRK - Wärmebus die Saison früher als geplant beenden. Demnach fand am 16.03.2020 die letzte Fahrt der elften Saison statt. Weshalb kein exakter Vergleich zur vorherigen Saison gezogen werden kann, dennoch folgen die Zahlen der diesjährigen Saison.
Die Helfer*innen waren vom 01.November 2019 bis zum 16.März 2020, 135 Nächte, von 18 bis 24 Uhr im Einsatz. Sie hatten zu 1458 bedürftigen Personen Kontakt, die Zahl ist im Vergleich zur letzten Saison um 28% gesunken.
Es wurden 385 Personen in eine Unterkunft für die Nacht gefahren, das sind 21% mehr als letztes Jahr. Davon waren es 259 Männer und 126 Frauen, bei den Frauen war dies ein Anstieg um 126%. Was auch den Eindruck bestätigt, dass in dieser Saison mehr Frauen angetroffen wurden. Auch wenn bereits vielen Klient*innen die Notunterkünfte aus den letzten Jahren bekannt waren, nahmen sie dankend das Angebot an, mit dem Auto hingefahren zu werden. Teilweise weil sie stark in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder das schwarzfahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vermeiden wollten. Auch die erweiterten Angebote für Frauen wurden gut angenommen.
In den 135 Nächten, erhielten wir 751 Anrufe, in den meisten Fällen, handelte es sich bei den Anrufern um Passant*innen, die hilfebedürftige Menschen auf der Straße, in Bahnhöfen, in Hauseingängen, etc. auffinden und ihnen mit ihrem Anruf halfen, oder Informationen erfragten. Die Zahl der Anrufe, ist zum letzten Jahr um 7,75% angestiegen. Aber auch die Polizei, Krankenhäuser und Notunterkünfte kontaktierten uns häufig. 

Wen haben wir angetroffen / Personenkreis 

Mit der diesjährigen „Nacht der Solidarität“, welche in der Nacht vom 29.01., auf den 30.01. stattfand, ist eine erste Zählung von obdachlosen Menschen in Berlin gemacht worden. Einige Daten werden im Folgenden noch einmal genannt, da dies unsere angetroffenen Personen gut widerspiegelt. 
Insgesamt wurden 1976 Personen in der „Nacht der Solidarität“  angetroffen, es wurden unter anderem auf den Straßen, in den Notunterkünften und in Bahnhöfen gezählt. Bei der Straßenzählung wurden 807 Menschen angetroffen, ca. jeder dritte Person  ließ sich auch befragen. Die folgenden Daten wurden auf Grundlage der befragten Menschen erhoben.
56% waren zwischen 30 und 49 Jahre alt, es wurden 39 Frauen und 243 Männer angetroffen, sechs Personen enthielten sich.
113 Personen kamen aus Deutschland, 140 aus der EU, 31 aus Drittstaaten und vier haben keine Angabe gemacht. Fast 47% der Befragten gab an seit mehr als drei Jahren keine Wohnung mehr zu haben.   Es wird davon ausgegangen, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt. 
Ein interessanter Vergleich, sind die Zahlen der Befragten, in den Notunterkünften. Dort lag die Altersgrenze deutlich höher, rund die Hälfte der 323 befragten Personen gab an, zwischen 40 und 64 Jahre alt zu sein. 
Wie bereits in 1.0 erwähnt, haben wir viele Menschen mit körperlichen und psychischen Einschränkungen angetroffen. Auch die Altersgrenze ist, wie in der Statistik, der „Nacht der Solidarität“ zu erkennen, schwer einzuschätzen. Die Angaben des Fragebogens sind eindeutig, ca. die Hälfte der befragten Personen, gaben an seit mindestens 3 Jahren keine Wohnung mehr zu haben. Viele Menschen, leben bereits seit ihrer Jugend auf der Straße. Das Straßenleben schweißt zusammen, so trifft man häufig größere Gruppen, welche auf einander und auf deren Sachen Acht geben, wenn sie ihren Platz verlassen und „arbeiten“- schnorren gehen. Es macht den Anschein, als wenn sie gemeinsam, auf der Straße alt werden.
Es ist schwer die Personen zu beschreiben, welche angetroffen wurden. Jede Person hat eine individuelle Geschichte. Auffällig waren die körperlichen Einschränkungen der Menschen, teilweise konnten sie gar nicht alleine auf der Straße überleben und waren auf den Kumpel oder die Freundin angewiesen. Hinzu kamen Personen, die durch den jahrelangen Substanzmissbrauch sehr verwahrlost sind und starke gesundheitliche Einschränkungen haben und dringend regelmäßige, medizinische Versorgung bedürften. Aber auch Menschen, die die Helfer*innen des Wärmebusses bereits jahrelang kennen, wurden wieder besucht und mit Gesprächen, Tee und Kleidung versorgt. Denn manchmal sind ein Becher Tee und ein Gespräch, alles was die Menschen auf der Straße brauchen und wollen.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den einzelnen Hilfeangeboten, im Rahmen der Kältehilfe war sehr gut. Über die vergangenen Jahre, wurde das Angebot von Nachtcafés und Notunterkünfte stetig ausgebaut und die Vernetzung wurde weiterhin verbessert. Dazu trug vor allem die Kältehilfe App der „GEBEWO“ bei, welche den Kontakt zu den rund 30 Notübernachtungen und 14 Nachtcafés erleichterte.  Durch die eingerichteten Filter, konnte das Angebot auf das Individuum angepasst werden. Zu den Einstellungen zählten zum Beispiel, ob die Unterkünfte barrierefrei war, nur für Frauen oder Männer waren oder ob Haustiere erlaubt sind.
Die Passant*innen hatten die Möglichkeit, die Nummer des DRK Wärmebus von 18 bis 24Uhr zu erreichen, sowie die Nummer des Kältetelefons von 19 bis 23 Uhr.
Somit war ein stetiger Austausch mit dem Kältetelefon gegeben und die Route des Abends konnte nach und nach erweitert und Personen versorgt werden. Das Kältetelefon, ist darüber hinaus auch mit dem Kältebus, der Stadtmission in Kontakt, welcher von 21-3 Uhr nachts unterwegs ist.
Die freie Kapazität in den Einrichtungen, konnte direkt bei den Einrichtungen erfragt werden, die Nummern sind ebenfalls in der App zu finden, was eine große Erleichterung der Arbeit darstellte.
Neben den Passant*innen, wurde der Wärmebus unteranderem auch von Polizei, Krankenhäusern, Wachdiensten und Notunterkünften kontaktiert. Somit wurden die Saison über, immer neue obdachlose Personen angetroffen und neue Plätze entdeckt, welche danach ebenfalls des Öfteren angefahren wurden.

Angefahrene Orte / Stationen 

Die angefahrenen Orte veränderten sich stetig. So wie Berlin als Großstadt, in stetiger Bewegung ist, so verändern sich auch die Plätze der obdachlosen Personen. Am Anfang der Saison waren die Bahnhöfe Charlottenburg und Lichtenberg Anlaufstellen, wo sich viele Personen aufhielten. Des Weiteren waren die Brücken rund um den Savignyplatz beliebt, so wie der Alexanderplatz, Frankfurter Allee und die Warschauer Straße. Generell Bahnhöfe und Brücken, waren ein beliebter Rückzugsort der obdachlosen Personen, dort finden sie Schutz, Sicherheit und Essen.
Dies waren häufige Orte, welche von Passant*innen genannt wurden. Aber auch diese verschwanden oder die Personenkreise minimierten sich, über die Saison. Es fand eine regelmäßige Kommunikation mit angetroffenen Personen statt, wo sich andere obdachlose Personen aufhalten, da viele versteckt unter Brücken, in Parks oder Hauseingängen liegen. Auch in Notunterkünften wurden Plätze genannt.
Durch die Erfahrungswerte der täglichen Touren wurden bestimmte Orte und Plätze häufiger und bekannte „Schlafstellen“ regelmäßig angefahren. Hinweisen aus der Bevölkerung wurden nachgegangen.

Unser DRK-Wärmebus 

Durch die Initiative des Landesverbandes konnte 2012 mit Unterstützung der Lotterie Glücksspirale ein eigener VW-Bus für die DRK-Kältehilfe angeschafft werden.
Der Einbau einer „Trittstufe“ an der Seitentür erleichtert den oft stark gehbehinderten Kunden den Einstieg in den Bus. Die Kabinenausstattung mit drei Sitzplätzen, deren Bezüge aus Kunststoff und damit abwaschbar sind, erwies sich als weiterhin zweckmäßig. Die Beschränkung auf drei Sitzplätze haben wir beibehalten.  Die „Dynamik“ im Wagen, bei einem Transport von alkoholisierten, sich einander fremden Menschen, ist für die Mitarbeiter so leichter zu beeinflussen. Für die von unseren Kunden mitgeführten Tüten, Taschen und Rucksäcken ist ausreichend Platz vorhanden. Es ist möglich, einen Rollstuhl mitzunehmen. Im Heck des Wagens wurde für die übersichtliche Lagerung von Kleidung und warmen Getränken ein Regal eingebaut, das inzwischen mit zusätzlicher Beleuchtung zur besseren Sicht der Materialien ausgestattet wurde.

Zahlen

Kontakte: 1458
davon Frauen: 373
davon Männer: 1085

Fahrten in Unterkünfte: 385
davon Frauen: 126
davon Männer: 259

Anrufe: 751

Ausgabe Kleidungsstücke: 342

Fazit

Unser Hilfeangebot wird auch weiterhin von den Betroffenen angenommen.
Mitarbeitende  der Notunterkünfte sowie der Fachberatungsstellen der Wohnungslosenhilfe begrüßten das Angebot und unterstützten die DRK-Mitarbeiter aktiv.
Die Kombination von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die den Bus fahren und Studierende  der Sozialarbeit als Honorarkräfte, mit der Aufgabe der Kontaktaufnahme zur  Klientel, hat sich bewährt. Im Laufe des Projektes übernahmen auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erfolgreich die Aufgabe der Kontaktaufnahme und der Vermittlung des Hilfeangebotes.
Die Kommunikation unter allen Projektbeteiligten war sehr gut. Die Bereitschaft des Ehrenamtes und der Honorarkräfte, spontan einen Fahr- oder Betreuungsdienst zu übernehmen, ist hervorzuheben.
Honorarkräfte sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer  haben sich in der Regel durch die  DRK-Einsatzjacke „Bonn 2000“ kenntlich gemacht.. Die Resonanz bei unseren „Kunden“ und bei unterstützenden Personen auf die von weitem sichtbare „Helferkleidung“ ist so vorteilhaft, dass dies auch  in der kommenden Wintersaison beibehalten werden soll.
Kleidung, wie Winterjacken, Unterwäsche, Mützen, Handschuhe und Schals standen durch Spenden und Zukauf ausreichend zur Verfügung, ebenso Schlafsäcke und Isomatten. Wie in jedem Jahr ist der Bedarf an stabilen Winterschuhen höher als die zur Verfügung stehende Menge.

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news-1967 Sat, 19 Sep 2020 11:50:31 +0200 Übung zwischen Notärzten und ehrenamtlichen Helfer*innen des DRK https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/uebung-zwischen-notaerzten-und-ehrenamtlichen-helferinnen-des-drk.html Heute hat die Abschlussübung des diesjährigen „Qualifikationsseminars zum leitenden Notarzt“ unter Kursleitung der AG Notarzt e. V. und des Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. stattgefunden; das Seminar wurde durch das Zentrum für Notfallmedizinische Aus- und Weiterbildung „NAW Berlin“ organisiert. Dabei lag der Schwerpunkt der Kursreferenten des DRK-Landesverbandes in den Bereichen Katastrophenschutz und vorbeugender Sanitätswachdienst.

Die Übung selbst wurde unter Leitung der Landesschule des Berliner Roten Kreuzes auf dem Polizeiübungsgelände Berlin-Spandau durchgeführt. An der Übung waren rund 50 ehrenamtliche Helfer*innen des DRK in Berlin mit allem Kreisverbänden beteiligt. 

An drei Übungsstationen wurden für die rund 35 teilnehmenden Notärzte Einsatzsituationen simuliert, wo sie die organisatorisch-medizinische Bewältigung von größeren Einsatzlagen trainierten. Neben einer Patientensimulation war eine Behandlungsstelle eingerichtet, wo Mimen-Darsteller in einer fiktiven Einsatzlage mit verschiedenen Verletzungsmuster zur realistischen Unfall- und Notfalldarstellung eingesetzt wurden.
Durch die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst wurde zudem eine „Dekontaminationsstrecke für Verletzte“ eingerichtet, wo die Entseuchung von Betroffenen der fiktiven Einsatzlage erfolgte. Allen Beteiligten vielen Dank für Ihren Einsatz und die Umsetzung der erfolgreichen Übung!

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news-1964 Tue, 15 Sep 2020 16:59:10 +0200 Pflichtfortbildung "Praxisanleiter*in für Gesundheitsfachberufe" vom 27. bis 29.10.2020 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/pflichtfortbildung-praxisanleiterin-fuer-gesundheitsfachberufe-vom-27-bis-29102020.html An der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin startet am 27.10.2020 ein dreitägiger Auffrischungskurs für Praxisanleiter*innen der Gesundheitsfachberufe.

Praxisanleitende sind verantwortlich für den praktischen Teil der Berufsausbildung. Der Auffrischungskurs ist eine Pflichtfortbildung, mit der Sie Ihre kontinuierliche jährliche berufspädagogische Fortbildung gegenüber den zuständigen Behörden nachweisen können.

Im Kurs geht es u.a. um die pädagogischen Herausforderungen in der Ausbildung, das Beobachten, Beurteilen und Bewerten von Ausbildungsleistungen, die Unterweisungsplanung für Lernsituationen sowie um einen kollegialen Praxisaustausch. Die Kurse der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin sind derzeit ein Mix aus Präsenzunterricht und Online-Learning, vorbehaltlich der aktuell gültigen Vorschriften der Senatsverwaltung.

Weitere Informationen und den aktuellen Kursplan finden Sie hier

Bitte melden Sie sich bei Interesse mit diesem Anmeldeformular an, das ausgefüllt per E-Mail zu schicken ist an fort-weiterbildungdrk-berlin.de

Bei Fragen steht Ihnen die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin unter Tel: (030) 600 300 1960 gerne zur Verfügung.

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news-1965 Mon, 14 Sep 2020 16:56:00 +0200 Organisationsübergreifende IuK-Übung 2020 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/organisationsuebergreifende-iuk-uebung-2020.html Unter der Federführung der Zentralbereitschaft Fernmeldedienste haben IuK-Einheiten des Berliner Roten Kreuzes, der Berliner Feuerwehr, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der DRK Bundesvorhaltung Logistikgruppe Schönefeld die Vernetzung mehrerer Führungsstellen geübt.

Simuliert wurde der Ausfall sämtlicher Telekommunikationsnetze. Ziel war es, in jeder Führungsstelle vollwertige Netzwerkzugänge aller drei Akteure zu schaffen. Die Schwierigkeit bei solchen Netzen besteht darin, dass jede Organisation ein eigenes Kommunikationskonzept hat. Zur Lösung dieses Problems kam verschlüsselte Richtfunk-Technik der Zentralbereitschaft Fernmeldedienste zum Einsatz, die komplett getrennte virtuelle Netzwerke bereitstellt. Über diese konnten am Ende PC-Arbeitsplätze, VoIP-Telefone, Drucker, Faxgeräte und weitere IP-basierte Arbeitskonsolen der drei Organisationen in jeder Führungsstelle betrieben werden. Zusätzlich wurden jeder angebundenen Führungsstelle Live-Kamerabilder aller Einsatzabschnitte übertragen.

Damit zeigten die Fernmelder, dass man im Ernstfall verschiedenste Technik mehrerer Organisationen sicher vernetzen kann, um z.B. Führungsstellen oder Arbeitsplätze für Verbinder in Gebieten errichten zu können, in denen reguläre Kommunikationsnetze ausgefallen sind.

Begleitend zur IuK-Übung trainierte die Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Berlin-Zentrum das Auffinden von Personen in schwerem Gelände.

Wenn Sie beim Fernmeldedienst mitmachen möchte, schreiben Sie der Zentralbereitschaft gerne eine E-Mail an fernmeldedienstdrk-berlin.de. Die Fernmelder freuen sich über Zuwachs. Weitere Informationen auch hier über diesen Link

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news-1962 Sat, 12 Sep 2020 12:22:00 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 12. September https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-12-september.html Heute ist Welt-Erste-Hilfe-Tag. Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Doch die Kenntnisse vieler Menschen über mögliche Hilfsmaßnahmen sind oft veraltet.

„Viele absolvieren zur Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs und beschäftigen sich dann nie wieder mit dem Thema. Das reicht jedoch nicht aus und die Folgen können fatal sein. Gerade im Straßenverkehr sollte man auf Notsituationen vorbereitet sein und wissen, wie man schnell helfen kann – über das Absetzen des Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher insbesondere Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse in einem Kurs aufzufrischen“, sagt Mario Czaja, Präsident des Berliner Roten Kreuzes, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020. 

Jeder und jede kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder im Privathaushalt. Bis der Rettungswagen eintrifft, vergehen meist mehrere Minuten. Vor allem in lebensbedrohlichen Situationen kommt es gerade in diesen ersten Minuten nach einem Unfall auf die Ersthelfenden vor Ort an, zum Beispiel um Blutungen zu stoppen, Bewusstlose in die stabile Seitenlage zu legen, um sie vor dem Ersticken zu bewahren oder bei Herzstillstand eine Wiederbelebung durchzuführen. „Wir appellieren daher an die Verantwortung aller, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen“, so Czaja weiter.

Viele Menschen haben Angst davor, Wiederbelebungsmaßnahmen an einer betroffenen Person durchzuführen. Genau deswegen sind die praktischen Wiederholungen solcher Kompetenzen so wichtig. Informationen zur Erste-Hilfe-Ausbildung und eine Übersicht über die Kurse des DRK in Berlin finden Sie hier.

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news-1963 Fri, 11 Sep 2020 17:23:41 +0200 Sechste Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin erschienen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/sechste-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-erschienen.html Die sechste Ausgabe des „rotkreuz Newsletter Berlin“ ist online. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die zweite Covid-19-Teststelle des DRK am Berliner Hauptbahnhof. Außerdem berichtet unsere Zentralberereitschaft Fernmeldedienste über die organisationsübergreifende Übung 2020.

In weiteren Artikeln berichten wir unter anderem über eine Online-Diskussion zum Film "#397", dem Landeswettbewerb des Berliner Jugendrotkreuzes und darüber wie die beiden Bereitschaften Steglitz und Zehlendorf und die psychiatrische Tagesstätte „arsvivendi“ ein „Maskenprojekt“ ins Leben gerufen haben. Thema ist außerdem der Welt-Erste-Hilfe-Tag am 12. September.  

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Für ältere Ausgaben und Anmeldung zum Newsletter bitte hier klicken.

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news-1961 Mon, 17 Aug 2020 18:17:52 +0200 DRK in Berlin hat am Berliner Hauptbahnhof zweite Covid-19-Teststelle in Betrieb genommen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-in-berlin-hat-am-berliner-hauptbahnhof-zweite-covid-19-teststelle-in-betrieb-genommen.html Das DRK in Berlin hat eine zweite Covid-19-Teststelle im 1. Untergeschoss des Berliner Hauptbahnhofs am geplanten Zugang zur U5 unter dem Europaplatz (Zugang Invalidenstraße) in Betrieb genommen. Damit erhalten Rückreisende aus Risikogebieten mit ihrer Ankunft in Berlin neben der Teststelle am ZOB an einem zweiten DRK-Standort die Möglichkeit, sich direkt auf Covid-19 testen zu lassen. An beiden Teststellen wurden bereits insgesamt über 3.000 Abstriche genommen. Einsatzkräfte des DRK in Berlin übernehmen die Koordination und Abstrichnahme der Reiserückkehrer. Unterstützt wird das DRK dabei durch Soldat*innen der Bundeswehr im Zuge der zivil-militärischen Zusammenarbeit bei der Registrierung der Rückkehrenden. Beide Teststellen sind täglich von 06:00h bis 23:00h geöffnet, Tests für Rückreisende aus Risikogebieten sind kostenfrei. Auch beim Aufbau der zweiten Covid-19-Teststelle hat das Technische Hilfswerk (THW) tatkräftig unterstützt, wofür sich das DRK in Berlin ausdrücklich bedankt.

„Das Berliner Rote Kreuz freut sich über die Beauftragung und das entgegengerbachte Vertrauen des Landes Berlin gegenüber dem DRK in Berlin. Mit nunmehr zwei DRK-Teststellen leisten wir gemeinsam mit den Einsatzkräften der Bundeswehr einen wichtigen Beitrag für die dringend notwendigen Eindämmungsmaßnahmen“, sagt Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende und Landesgeschäftsführerin des DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V..

Die vom DRK betriebene Teststelle richtet sich ausschließlich an Rückreisende, die keine Corona-Symptome zeigen. Für Einreisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrer Einreise in einem ausländischen Risikogebiet oder einer Risikoregion innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, gelten Quarantäne- und Meldepflichten. Weitere Informationen dazu auf https://www.berlin.de/corona/.

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news-1960 Sat, 15 Aug 2020 19:29:00 +0200 Neue Landesbereitschaftsleitung gewählt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-landesbereitschaftsleitung-gewaehlt.html Im Landesausschuss der Bereitschaften haben die Vertreter der Kreisverbände und der Zentralbereitschaften heute eine neue Landesbereitschaftsleitung gewählt. In Zukunft soll Timur Flissikowski (mitte) die Geschicke der Bereitschaften auf Landesebene führen, zu seinen Stellvertretern wurden Mandy Paech-Odebrecht und Axel Kerwer bestimmt.

Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. bedankt sich ausdrücklich beim scheidenden Landesbereitschaftsleiter Ronald Riege und seiner Stellvertreterin Hannah Brüggemann für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Bereitschaften.  

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news-1959 Wed, 12 Aug 2020 16:34:06 +0200 Jahrbuch 2019 veröffentlicht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jahrbuch-2019-veroeffentlicht.html Heute hat der Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. das Jahrbuch 2019 veröffentlicht. Das Berichtsjahr 2019 war dominiert von dem Stromausfall in Köpenick, bei dem im Februar 2019 rund 30.000 Privathaushalte fast 48 Stunden ohne Strom waren.

133 DRK-Helfer*innen hatten damals kurzfristig sieben Verpflegungsstützpunkte für 3.000 Personen aufgebaut. Auch bei dem Systemausfall im Einsatzleitsystem der Berliner Feuerwehr im September 2019 konnte das DRK zusammen mit den anderen Berliner Hilfsorganisationen schnell helfen. Vom DRK waren 17 Fahrzeuge im Einsatz, um bei der Behandlung von medizinischen Notfällen zu helfen. Zwei Beispiele unserer täglichen Einsatzbereitschaft.

Im Juli 2019 kam es zur Staffelstabübergabe im Vorstand des Landesverbandes. Volker Billhardt, der acht Jahre lang Vorsitzender des Vorstands war, verabschiedete sich in den Ruhestand und übergab das Amt an Gudrun Sturm. Auf den Seiten 12 und 13 finden Sie ein Interview mit beiden.

Bei der Lektüre des Jahrbuchs wünschen wir Ihnen viel Freude. Das Jahrbuch 2019 kann direkt über diesen Link abgerufen werden. 

Ihr Berliner Rotes Kreuz

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news-1952 Mon, 10 Aug 2020 15:56:00 +0200 Webinar „Hochschulzugang in Deutschland für Frauen mit Fluchterfahrung“ https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/webinar-hochschulzugang-in-deutschland-fuer-frauen-mit-fluchterfahrung.html Am 20.08.2020 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr veranstaltet die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) in Kooperation mit dem Projekt „Women Welcome“ der HTW Berlin, HWR Berlin und Beuth Hochschule für Technik Berlin ein kostenloses Webinar zum Thema „Hochschulzugang in Deutschland für Frauen mit Fluchterfahrung“.

Sie interessieren sich für ein Studium und haben noch viele Fragen zu Ihrem Weg an die Hochschule? Sie wollen sich über Studienmöglichkeiten in Berlin informieren? Dann laden wir Sie herzlich zur Teilnahme an unserem Webinar ein. Im Webinar besteht auch die Möglichkeit Ihre Fragen zum Thema direkt zu stellen.

Für die Teilnahme benötigt man nur ein internetfähiges Gerät und Kopfhörer/Headset. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung. 

Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 18.08.2020 unter Tel. 030-600-300-1236 oder per E-Mail an migrationsberatungdrk-berlin.de.

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news-1958 Fri, 07 Aug 2020 16:31:21 +0200 Fünfte Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin erschienen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fuenfte-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin-erschienen.html Die fünfte Ausgabe des „rotkreuz Newsletter Berlin“ ist online. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die Covid-19-Teststelle des DRK in Berlin am Zentralen Omnibusbahnhof ZOB. Außerdem berichtet Beraterin Anna Likas von ihrer Arbeit und einer aktuellen und einer Erfolgsstory beim DRK-Suchdienst.

In weiteren Artikeln berichten wir vom Fieldday der Zentralbereitschaft Fernmeldedienste, einer weiteren Übung der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst, dem Landeswettbewerb des Berliner Jugendrotkreuzes und darüber wie der DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V. Menschen in Marzahn unterstützt. Thema ist zudem auch die Situation in Beirut.

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Ältere Ausgaben finden Sie unter www.drk-berlin.de/aktuelles/auf-dem-laufenden-bleiben/newsletter.html.

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news-1956 Mon, 03 Aug 2020 13:25:11 +0200 DRK hat Covid-19-Teststelle am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Betrieb genommen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-hat-covid-19-teststelle-am-zentralen-omnibusbahnhof-zob-in-betrieb-genommen.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Berlin hat heute eine Covid-19-Teststelle am Berliner Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auf dem PKW-Parkplatz Soorstraße in Betrieb genommen. Damit erhalten Rückreisende aus Risikogebieten mit ihrer Ankunft am ZOB die Möglichkeit, sich direkt auf Covid-19 testen zu lassen.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK in Berlin übernehmen die Koordination und Abstrichnahme der Reiserückkehrer. Tests für die Rückreisenden sind kostenfrei.

„Das Berliner Rote Kreuz freut sich, das Land Berlin mit der Einrichtung und dem Betrieb der mobilen medizinischen Versorgungseinheit des DRK bei den wichtigen Eindämmungsmaßnahmen unterstützen zu können“, sagt Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende und Landesgeschäftsführerin des DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V.. „Ausdrücklich möchte ich mich bedanken für die gute Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk und seinem ehemaligen Präsidenten Albrecht Broemme“, so Sturm weiter. 

Beim Aufbau der Covid-19-Teststelle hat das Technische Hilfswerk (THW) tatkräftig unterstützt, bereits gestern wurde die Einrichtung von der zuständigen Amtsärztin des Berliner Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Dr. Nicoletta Wischnewski, abgenommen. 

Die vom DRK betriebene Teststelle richtet sich ausschließlich an Rückreisende, die keine Corona-Symptome zeigen. Grundsätzlich sind nach geltender Infektionsschutzordnung des Landes Berlin Rückreisende, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem vom Robert-Koch-Institut zum Zeitpunkt der Einreise als Corona-Risikogebiet eingestuften Land aufgehalten haben, dazu verpflichtet, eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Befreit von der Quarantänepflicht sind Personen, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen sich Reiserückkehrende in Quarantäne begeben. Dringend empfohlen wird eine zweite Testung nach fünf bis sieben Tagen.

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news-1957 Mon, 03 Aug 2020 11:36:00 +0200 Noch wenige Plätze verfügbar: Ausbildung als Sozialassistent*in an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/noch-wenige-plaetze-verfuegbar-ausbildung-als-sozialassistentin-an-der-drk-schule-fuer-soziale-berufe-berlin.html Sie arbeiten gern mit Menschen und möchten sie in ihrer Entwicklung unterstützen und fördern? Sie suchen nach einem Beruf, der Ihnen Freude macht und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet? Dann bewerben Sie sich bei der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin. Der Einstieg ist noch bis zum 31.08.2020 für Nachrücker möglich.

Der Beruf des/der Sozialassistent/in gilt als Basis für alle Sozial- und Pflegeberufe und eröffnet breite Perspektiven. In der Ausbildung werden fachliche und soziale Kompetenzen vermittelt, um unter Anleitung in Kindertagesstätten und Horten oder bei der Pflege beeinträchtigter oder alter Menschen unterstützend tätig zu werden. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist das ideale Sprungbrett für die Fachschulausbildung zum Erzieher, zum Altenpfleger oder zum Heilerziehungspfleger. 

Innerhalb der zweijährigen Vollzeit-Ausbildung können Sie auch den mittleren Schulabschluss (MSA) erreichen. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. Zu finanzieller Förderung berät Sie die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gerne.

Als Sozialassistent/in stehen Ihnen viele interessante Tätigkeiten im Sozialwesen offen. Sie können in sozialen oder hauswirtschaftlichen Einrichtungen der Familien-, Jugend- und Behindertenarbeit, der Altenpflege und der Kinderbetreuung oder Kinderpflege tätig sein. Dabei arbeiten Sie mit Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Sozialpädagog/innen und Pflegekräften zusammen.

Sie können sich auf die Arbeit in bestimmten Einrichtungen, wie z.B. Kitas, Jugendheimen, Kliniken, Einrichtungen der Altenpflege, Werkstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, spezialisieren und beruflich weiterentwickeln.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

- Voraussetzung zum Besuch der Berufsfachschule ist mindestens die Berufsbildungsreife (= der Hauptschulabschluss) oder ein gleichwertiger Schulabschluss.

- Wenn Sie noch nicht volljährig sind, reichen Sie bitte eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Aufnahme in den Ausbildungsgang ein

Wie können Sie sich bewerben? 

Ganz einfach über dieses Bewerbungsformular.

Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin berät gerne und hilft bei allen Fragen, auch in der Schule vor Ort. Bitte vereinbaren Sie dafür vorab telefonisch einen Termin unter Tel.: (030) 600 300 1900.

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news-1955 Tue, 28 Jul 2020 16:02:18 +0200 Kurs "Praxisanleiter*innen für Gesundheitsfachberufe" startet im August https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kurs-praxisanleiterinnen-fuer-gesundheitsfachberufe-startet-im-august.html Am 10. August 2020 beginnt an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin der neue Kurs "Praxisanleiter*innen für Gesundheitsfachberufe". Diese berufspädagogische Zusatzqualifizierung umfasst 304 Unterrichtseinheiten und erstreckt sich in mehreren Blöcken bis zum 4. Juni 2021. Anmeldungen sind noch möglich.

Die Teilnehmer*innen lernen, wie sie Auszubildende in den Gesundheitsfachberufen schrittweise an deren eigenständige Umsetzung der beruflichen Aufgaben heranführen.
Die Inhalte der Fortbildung umfassen die Planung und Gestaltung von Lernprozessen, die Entwicklung von beruflicher Handlungskompetenz, die Bewertung und Evaluation des Lernerfolgs, das Lehren und Lernen im Lernfeldkonzept, die strukturierte Vorbereitung auf die praktische Prüfung sowie organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen der Berufsausbildung.

Weitere Informationen zum Kurs und eine Gesamtübersicht über das Kursangebot der beruflichen Weiterbildung an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin finden Sie hier im Kursplan. Bei Interesse melden Sie sich bitte mit dem Anmelde-Formular an. Das ausgefüllte Formular schicken Sie bitte an: fort-weiterbildungdrk-berlin.de.

Bei Fragen steht Ihnen die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin unter (030) 600 300 1960 gerne zur Verfügung.

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news-1953 Mon, 20 Jul 2020 13:18:02 +0200 Bombenentschärfung in Berlin-Britz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bombenentschaerfung-in-berlin-britz.html Aktuell findet eine Bombenentschärfung in Berlin-Britz statt. Ein 250 kg schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war dort bereits am Freitag entdeckt worden. Seit dem Wochenende waren die ehrenamtlichen Bereitschaften des Berliner Roten Kreuzes mit vorbereitenden Maßnahmen aktiv und standen für einen Betreuungseinsatz im Zuge der Bombenentschärfung bereit.

Nach erneuter Prüfung der Lage wurde heute Morgen die Entscheidung getroffen, dass ein Betreuungseinsatz der Berliner Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Berlin/Brandenburg, Malteser Berlin und DRK in Berlin) nicht nötig ist. Dennoch an dieser Stelle vielen Dank an alle für den Einsatz eingeplanten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und alle, die in die Vorbereitungsmaßnahmen involviert waren. Insgesamt 35 Krankentransport-, Behindertentransport-, Mannschaftstransport-, und Rettungswagen des DRK und der anderen Hilfsorganisationen waren bereit zum Ausrücken. Das Berliner Rote Kreuz ist mit seinem starken Ehrenamt für die Stadt und seine Bevölkerung immer zur Stelle.

Mehr Informationen zur Bombenentschärfung lese Sie hier auf berlin.de.

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news-1951 Mon, 13 Jul 2020 17:30:11 +0200 Neuer Kurs Basisqualifikation Pflege https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neuer-kurs-basisqualifikation-pflege.html Der nächste Kurs Basisqualifikation Pflege an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin beginnt am 12.08.2020 und läuft in Vollzeit bis zum 22.09.2020. Es gibt noch einige freie Plätze.

Die Qualifizierung vermittelt fachliche und kommunikative Grundkenntnisse und damit die Grundlagen für eine möglichst umfassende aktivierende Pflege, soziale Betreuung und Begleitung von pflegebedürftigen Menschen.

Der Kurs ist besonders für Interessentinnen und Interessenten geeignet, die eine Tätigkeit im Bereich Pflege ausüben möchten oder bereits in diesem Bereich tätig sind. Die Basisqualifikation Pflege kann auch pflegende Angehörige unterstützen. Sie bietet den Vorteil, in kurzer Zeit ein anerkanntes Zertifikat zu erwerben.

Der Unterricht findet derzeit wegen der Einschränkungen durch Corona online sowie durch die selbstständige Bearbeitung von Lehrbriefen und Einsendeaufgaben statt. Bei der Bearbeitung werden Sie durch unsere Dozentinnen unterstützt.

Eine finanzielle Förderung der Maßnahme mit Bildungsgutschein oder als Europäische Bildungsprämie (ESF) ist möglich. Dazu beraten wir Sie gern. Den Kurs Basisqualifikation Pflege bieten wir auch als berufsbegleitende Variante an. Die nächsten Termine dafür und eine Gesamtübersicht über das Kursangebot der beruflichen Weiterbildung an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin finden Sie hier im Kursplan.

Bitte melden Sie sich gern mit dem Anmelde-Formular der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin an.
Das ausgefüllte Formular schicken Sie bitte an: fort-weiterbildungdrk-berlin.de.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Tel: (030) 600 300 1960

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news-1954 Fri, 10 Jul 2020 19:51:00 +0200 Neue Ausgabe des rotkreuz Newsletter Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-ausgabe-des-rotkreuz-newsletter-berlin.html Die vierte Ausgabe des „rotkreuz Newsletter Berlin“ ist da. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die Arbeit des DRK Kreisverband Müggelspree e.V., der die Bezirksämter Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg gemeinsam mit dem THW-Ortsverband Neukölln bei der Verpflegung von in Quarantäne befindlichen Menschen unterstützt hat.

Außerdem geht das Berliner Jugendrotkreuz digitale Wege in der Verbandsarbeit, Sprachpaten des DRK KV Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V. helfen bei der Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund und die Berliner Hilfsorganisationen waren zu einem Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister zu Besuch im Roten Rathaus.

Wir wünschen mit diesen und weiteren Themen viel Spaß beim Lesen. Der Newsletter kann direkt über diesen Link abgerufen werden. Ältere Ausgaben finden Sie unter https://www.drk-berlin.de/aktuelles/auf-dem-laufenden-bleiben/newsletter.html.

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news-1950 Tue, 16 Jun 2020 18:07:00 +0200 DRK empfiehlt Nutzung der Corona-Warn-App https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-empfiehlt-nutzung-der-corona-warn-app.html Das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit hat heute die Corona-Warn-App für die deutsche Bundesregierung und für die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Wir empfehlen die Nutzung der App, denn mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Die App fungiert als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Masken – und schützt uns selbst und unsere Mitmenschen. Die App für iOS und Android erfasst die alltäglichen Begegnungen mit anderen und informiert digital, wenn ein Kontakt mit einer nachweislich betroffenen Person bestanden hat. Dabei werden höchste Transparenz- und Datenschutzstandards erfüllt, da die App zu keiner Zeit Informationen zur Identität oder Bewegungsprofile der Nutzerinnen und Nutzer sammelt.

Das Berliner Rote Kreuz erachtet die Corona-Warn-App als sinnvolle und durchdachte Ergänzung zu den bisherigen Maßnahmen in der Corona-Pandemie. Die App erleichtert die Nachverfolgung von Infektionsketten, so dass letztendlich auch die Tätigkeiten des DRK im Bereich Bevölkerungsschutz entlastet werden können. Die Nutzung der Corona-Warn-App beruht konsequent auf Freiwilligkeit.

Die App ist unter diesem Link abrufbar: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app 

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Nach der Installation der App läuft diese im Hintergrund des Smartphones. Wann immer sich Nutzer/-innen begegnen, tauschen ihre Smartphones über Bluetooth verschlüsselte Zufallscodes aus. Die generierten Codes werden für die Inkubationszeit von 14 Tagen lokal auf dem Smartphone gespeichert und geben Aufschluss darüber, mit welchem Abstand und über welche Dauer eine Begegnung stattgefunden hat. Die Daten werden nach Ablauf der 14 Tage automatisch gelöscht.

Eine betroffene Person kann freiwillig ihre Infektion über die App melden, so dass die gesammelten Zufallscodes allen Nutzerinnen und Nutzern der App zur Verfügung gestellt werden. Das Smartphone prüft anschließend ob unter den Kontakten der letzten 14 Tage der Zufallscode der betroffenen Person ist und kritische Kontakte bestanden haben.

Sobald die App einen entsprechenden Kontakt findet, benachrichtigt sie den Nutzer/die Nutzerin und gibt klare Handlungsempfehlungen. Die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.

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news-1942 Tue, 02 Jun 2020 10:18:00 +0200 Ausbildung zur Erzieher*in an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ausbildung-zur-erzieherin-an-der-drk-schule-fuer-soziale-berufe-berlin.html Sie möchten mit jungen Menschen arbeiten und sie in ihrer Entwicklung fördern und begleiten? Sie suchen nach einem Beruf, der Ihnen Freude macht und eine klare und sichere Perspektive bietet? Am 1. August 2020 beginnt das neue Ausbildungsjahr staatlich anerkannten Erzieher*in an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin.

Die DRK-Schule für soziale Berufe bereitet Sie auf diese vielfältige und wichtige Aufgabe vor. In modern ausgestatteten Räumlichkeiten im Nordosten Berlins bilden wir Erzieher*innen und Sozialassistent*innen aus Berlin und Brandenburg aus. Bei uns erwerben Sie in einem kooperativen und wertschätzenden Lernumfeld die Fähigkeiten und Kompetenzen, um Kindern und Jugendlichen entscheidende Impulse für ihre langfristige Entwicklung zu geben.
Unsere Schüler*innen profitieren von den Möglichkeiten innerhalb des DRK-Netzwerks bei der Vermittlung von Praktikumsstellen und beim Einstieg in den Beruf.
Die dreijährige Erzieher*innen- Ausbildung ist in Voll- oder Teilzeit möglich und schulgeldfrei. Während der Teilzeitausbildung arbeiten Sie parallel in einer sozialen Einrichtung.

Was machen Sie als Erzieher*in? 

Sie arbeiten in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen, z.B. in Schulen, Horten, Kitas, Wohngruppen oder Freizeiteinrichtungen. Dort fördern Sie Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem familiärem und sozialem Hintergrund in ihren sozialen, kulturellen und sprachlichen Fähigkeiten. Sie unterstützen die körperliche und geistige Entwicklung der Heranwachsenden, regen zum Spiel, zu kreativen Aktivitäten und zum Lernen an.
Sie arbeiten im Team mit Kolleg*innen und gegebenenfalls weiteren Fachexpert*innen aus angrenzenden Bereichen wie der Sozialpädagogik, Medizin, aus Schulen oder Jugendämtern. Mit Ihrer Arbeit sind Sie wichtige Ansprechpartner für die Erziehungsberechtigten und unterstützen und beraten diese in ihrem Alltag.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

- Fach- bzw. Hochschulreife sowie ein achtwöchiges Praktikum im sozialen Bereich
oder
- Mittlerer Schulabschluss (MSA) und eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung
oder
- MSA und erfolgreicher Abschluss einer mindestens dreijährigen Berufsausbildung
oder
- MSA und Nachweis einer dreijährigen Berufstätigkeit im Umfang von mindestens 20 Wochenstunden in einem sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Bereich

Bei Ausbildungsbeginn brauchen Sie noch:
- ärztliches Gesundheitszeugnis
- aktuelles erweitertes Führungszeugnis
- Einverständniserklärung des Arbeitgebers

Für die Teilzeitausbildung benötigen Sie zusätzlich einen Arbeitsvertrag über eine erzieherische Tätigkeit in einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung von mindestens 20 und höchstens 28 Stunden pro Woche.

Wie können Sie sich bewerben?

Bitte laden Sie sich hier das Bewerbungsformular herunter und schicken Sie das ausgefüllte Formular bitte an:

DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH
Meeraner Straße 5
12681Berlin

Wir beraten Sie und helfen bei allen Fragen, auch gern bei uns vor Ort. Ein Infotag findet jeden 1. Donnerstag im Monat zwischen 15:00h - 17:00h statt. 

Kontakt:
Tel.: (030) 600 300 1900
E-Mail: schuledrk-berlin.de

Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH ist eine Bildungseinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes. Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH ist staatlich anerkannt und zertifiziert nach AZAV.

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news-1949 Fri, 29 May 2020 14:47:59 +0200 Webinar auf Polnisch zum Thema „Arbeitsrecht" https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/webinar-auf-polnisch-zum-thema-arbeitsrecht.html Am 11.06.2020 veranstaltet unser Migrationssozialdienst (MSD) zusammen mit Beratungszentrum für Migration und gute Arbeit (BEMA), Arbeit und Leben DGB/VHS Berlin- Brandenburg von 16:30 bis 18:00 ein kostenloses Webinar auf Polnisch zum Thema „Arbeitsrecht“.

In dem Webinar werden allgemeine Informationen zum Arbeitsrecht, z.B. Minijob, Kündigung, Urlaub dargestellt. Welche Probleme gibt es oft? Beantwortet werden beispielsweise Fragen zum Arbeitsschutz oder Lohn. Was ist zu tun, wenn Probleme auftreten und wer kann helfen? 

Außerdem werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, selber Fragen zu stellen.

Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 10.06.2020 unter der migrationssozialdienst@drk-berlin.de oder unter der Telefonnummer: 030/600-300-1273

Die Informationen zum Webinar auf Polnisch: 

11. czerwca 2020 odbędzie się darmowe seminarium internetowe we współpracy z Beratungszentrum für Migration und gute Arbeit (BEMA), Arbeit und Leben DGB/VHS  Berlin- Brandenburg od 16:30 do 18:00 po polsku na temat prawa pracy. W seminarium internetowym zostaną Państwu przedstawione ogólne informacje na temat prawa pracy, np. takie zagadnienia jak minijob, wypowiedzenie czy urlop. Jakie problemy często występują? Np. brak bezpieczeństwa i higieny pracy czy wypłaty. Co powinniśmy zrobic, gdy zaczynają się problemy i kto może pomóc? 

Poza tym bedą mieli Państwo okazję zadać własne pytania.

Pozostałe informacje i zapisy możliwe są do 10.czerwca 2020 pod adresem E-Mail: migrationssozialdienst@drk-berlin.de lub numerem telefonu 030/600-300-1273

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news-1948 Fri, 29 May 2020 14:00:00 +0200 30 Jahre Rotkreuz-Museum Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/30-jahre-rotkreuz-museum-berlin.html Arztbesteck aus dem Ersten Weltkrieg, Krankentragen aus der Zeit um 1880-1918 und historische Rotkreuz-Einsatzkleidung. Seit 30 Jahren lädt das Rotkreuz-Museum Berlin zu einer Zeitreise ein. Die Ausstellung des Museums gibt aber nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Roten Kreuzes, sondern auch in die Historie Berlins und in die Entwicklung der Medizin und Ersten Hilfe. Um den Fortbestand des Museum zu gewährleisten, braucht das Team der ehrenamtlichen Museumshelfer dringend Unterstützung. Seit 1975 sammelt Museumsgründer Hans-Joachim Trümper Dinge rund um das DRK. Um die Zeitreise perfekt zu machen, lässt er Dienstkleidung nach historischen Vorlagen schneidern, so wie sie um 1900 getragen wurde. Diese kommt dann bei verschiedenen Veranstaltungen des DRK zum Einsatz. „Es wäre mir wirklich eine Herzensangelegenheit, wenn das Museum 2040 sein 50-jähriges Jubiläum feiern könnte. Dazu brauchen wir aber dringend neue ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich für Museumsarbeit begeistern können“, sagt Museumsgründer Hans-Joachim Trümper.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK-Museums betreuen die Ausstellung während der Öffnungszeiten, pflegen das Archiv und forschen zur Geschichte des DRK. Außerdem präsentieren Sie das Museum in der Öffentlichkeit, 2019 z. B. beim "Tag der Luftbrücke" auf dem Tempelhofer Feld und beim DRK- Landeswettbewerb in Erster Hilfe. Derzeit ermöglichen sechs ehrenamtliche Helfer − sowie 52 Mitglieder und 14 korporative Mitglieder (Berliner DRK-Kreisverbände und weitere Vereine) ­− die Ausstellung.

Das Rotkreuz-Museum Berlin wurde am 6. Juni 1990 in Räumen der DRK-Sozialstation Neukölln eröffnet. Seit Januar 1995 ist es in mehreren Räumen im Landesverband Berliner Rotes Kreuz in Friedenau beheimatet. Neben der Ausstellung gibt es auch ein umfangreiches Archiv mit Schriftstücken, Urkunden, Ausweisen und Plakaten zur Rotkreuzgeschichte.

Rotkreuz-Museum Berlin e. V.
Eingang: Bundesallee 73, Berlin (U9 Friedrich-Wilhelm-Platz)
mittwochs von 16 bis 19 Uhr (sowie nach Vereinbarung)
Gruppenführungen sind möglich, in Schulferien geschlossen
zur Zeit wegen Covid19 geschlossen

 

   

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news-1947 Wed, 20 May 2020 17:02:26 +0200 Ausbildung als staatlich anerkannte/r Sozialassistent/in an der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ausbildung-als-staatlich-anerkannte-r-sozialassistent-in-an-der-drk-schule-fuer-soziale-berufe-berlin.html Sie arbeiten gern mit Menschen und möchten sie in ihrer Entwicklung unterstützen und fördern? Sie suchen nach einem Beruf, der Ihnen Freude macht und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet? Die DRK-Schule für soziale Berufe macht es mit der Ausbildung als staatlich anerkannte/r Sozialassistent/in möglich. Am 1. August 2020 beginnt das neue Ausbildungsjahr.

Der Beruf des/der Sozialassistent/in gilt als Basis für alle Sozial- und Pflegeberufe und eröffnet Ihnen breite Perspektiven. In der Ausbildung werden fachliche und soziale Kompetenzen vermittelt, um unter Anleitung in Kindertagesstätten und Horten oder bei der Pflege beeinträchtigter oder alter Menschen unterstützend tätig zu werden. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist das ideale Sprungbrett für die Fachschulausbildung zum Erzieher, zum Altenpfleger oder zum Heilerziehungspfleger. 

Innerhalb der 2-jährigen Vollzeit-Ausbildung können Sie auch den mittleren Schulabschluss (MSA) erreichen. Unsere Schüler/innen profitieren von den Möglichkeiten innerhalb des DRK-Netzwerks bei der Vermittlung von Praktikumsstellen und beim Einstieg in den Beruf. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. Zu finanzieller Förderung beraten wir Sie gern.

Was machen Sie als Sozialassistent/in?

Als Sozialassistent/in Berlin stehen Ihnen viele interessante Tätigkeiten im Sozialwesen offen. Sie können in sozialen oder hauswirtschaftlichen Einrichtungen der Familien-, Jugend- und Behindertenarbeit, der Altenpflege und der Kinderbetreuung oder Kinderpflege tätig sein. Dabei arbeiten Sie mit Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Sozialpädagog/innen und Pflegekräften zusammen.
Sie können sich auf die Arbeit in bestimmten Einrichtungen, wie z.B. Kitas, Jugendheimen, Kliniken, Einrichtungen der Altenpflege, Werkstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, spezialisieren und beruflich weiterentwickeln.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

- Voraussetzung zum Besuch der Berufsfachschule ist mindestens die Berufsbildungsreife (= der Hauptschulabschluss) oder ein gleichwertiger Schulabschluss.
- Wenn Sie noch nicht volljährig sind, reichen Sie bitte eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Aufnahme in den Ausbildungsgang ein

Wie können Sie sich bewerben?

Bitte laden Sie sich hier das Bewerbungsformular herunter und schicken Sie das ausgefüllte Formular mit
- Anschreiben
- Lebenslauf
- Zeugniskopien
- ggf. Praktikumsbescheinigungen

an:
DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH
Meeraner Straße 5
12681 Berlin

Sie können uns die Unterlagen auch per Fax oder eingescannt per E-Mail senden.
Fax: (030) 600 300 9 1900
E-Mail: schule@drk-berlin.de

Wir beraten Sie und helfen bei allen Fragen, auch gern bei uns vor Ort. Ein Infotag findet jeden 1. Donnerstag im Monat zwischen 15:00h - 17:00h statt. 

Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH ist eine Bildungseinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes. Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH ist staatlich anerkannt und zertifiziert nach AZAV.

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news-1946 Mon, 18 May 2020 17:22:20 +0200 Webinar auf Russisch zum Thema Arbeitsrecht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/webinar-auf-russisch-zum-thema-arbeitsrecht.html Am 26.05.2020 veranstaltet unsere Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) zusammen mit Arbeit und Leben DGB/VHS Berlin-Brandenburg von 16:00 - 18:00 Uhr wieder ein kostenloses Webinar auf Russisch zum Thema "Arbeitsrecht in der Corona-Krise".

Viele Unternehmen und Betriebe haben in der Corona-Krise nicht genügend Arbeit für die Angestellten, müssen Kurzarbeit einführen und Kurzarbeitergeld beantragen. Was bedeutet das genau und was ändert sich dadurch? Antwort auf diese Fragen gibt das russischsprachige Webinar. Für die Teilnahme benötigt man nur ein internetfähiges Gerät und Kopfhörer/Headset.

Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 25.05.2020 unter Tel. 030-600-300-1236 oder per E-Mail an migrationsberatungdrk-berlin.de.

Die Informationen zum Webinar auf Russisch: 

26.05.2020 с 16 до 18 часов отдел „консультация для взрослых мигрантов “ (MBE) при  Красном Кресте земли Берлин  совместно с организацией  Arbeit und Leben DGB/VHS Berlin-Brandenburg проводит бесплатный вебинар на русском языке по теме «Трудовое право Германии во время корона-кризиса».

Многие  предприятия и производства  могут перевести сотрудников на режим неполного рабочего времени или нулевой занятости (Kurzarbeit), а также оформить на это время для сотрудников  пособие по неполной  рабочей занятости (Kurzarbeitergeld). Что это конкретно  означает и какие изменения за этим  следуют?  Все это и даже больше Вы можете узнать из нашего вебинара.  Во время вебинара  есть также возможность задавать вопросы.

Для участия Вам необходимы устройства с доступом в интернет и наушники,  желательно с микрофоном. 

Дальнейшая информация и регистрация до 25.05.2020 по телефону  030-600-300-1236 или по эл. адресу:  migrationsberatungdrk-berlin.de.

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news-1945 Fri, 15 May 2020 13:39:49 +0200 Migrationsberatung digital https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsberatung-digital.html Wie können sich Zugewanderte bei den aktuell ständig wechselnden Corona-Regelungen zurechtfinden? Die Migrationsberatung des Berliner Roten Kreuzes hilft und berät per App, Telefon und E-Mail.

Es sieht ein bisschen aus wie WhatsApp, ist aber datensicher und liefert verlässliche Antworten, bei Bedarf auch in der Muttersprache: Über die BeratungsApp „mbeon“ stehen die neun Berater*innen der Migrationsberatung Zugewanderten jetzt auch online einfach zur Verfügung.

In acht Sprachen (Arabisch, Russisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Armenisch, Ukrainisch, Italienisch) erhalten Ratsuchende so kostenlos Antworten auf aktuelle und generelle Fragen zum Leben in Deutschland. Ziel ist es, speziell in den ersten drei Jahren nach Einreise den Integrationsprozess zu begleiten. Ergänzt wird das Angebot durch den Migrationssozialdienst, der ebenfalls beim DRK Berlin angesiedelt ist, und danach weitere Unterstützung anbietet.

„Normalerweise sind die Hauptthemen in der Beratung eher Fragen zum Aufenthaltsrecht, Anerkennung von Abschlüssen und Kitaplatzsuche. Da beraten wir vor allem im persönlichen Gespräch“, berichtet die Beraterin Irina Brinken, die seit drei Jahren bei der Migrationsberatung des DRK in Berlin arbeitet.

„Jetzt ist für die Menschen wichtiger zu wissen, wie man tagesaktuell handeln soll: Ich habe nächste Woche einen Termin beim Landesamt für Einwanderung, weil mein Pass abläuft, was soll ich jetzt machen? Wann geht mein Deutschkurs weiter? Bei solchen Fragen informieren wir die Ratsuchenden über die aktuelle Handhabung. Das machen wir in der jeweiligen Muttersprache oder in leichter Sprache.“

Besonders begeistert Irina Brinken an der Arbeit als Migrationsberaterin, dass man die Entwicklung der Menschen so direkt mitbekommt: „Dann kommt auf einmal der lang ersehnte Mietvertrag oder das Jobangebot. Da freut man sich einfach mit. Und es ist schön zu wissen, dass wir unseren Klient*innen auch in dieser für alle schweren Zeit zur Seite stehen können.“ 

Weitere Informationen zu mbeon finden Sie unter www.mbeon.de. Mehr zu den Migrationsfachdiensten des DRK in Berlin und dessen Aufgaben finden Sie hier

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news-1944 Thu, 14 May 2020 11:30:00 +0200 Wasserwacht mit eingeschränktem Dienst gestartet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wasserwacht-mit-eingeschraenktem-dienst-gestartet.html Auch in Zeiten von Corona hat Anfang Mai die Wasserrettungssaison in Berlin begonnen. Die drei in der Wasserrettung aktiven Hilfsorganisationen − Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) − betreiben üblicher Weise 39 Wasserrettungsstationen an Berliner Gewässern. In diesem Jahr sind zu Beginn der Saison aufgrund der Corona-Pandemie zunächst weniger Stationen besetzt. Badende und Wassersportler sollten sich vorab informieren, an welchen Strandabschnitten die Wasserretter aktiv sind. Mit Rücksicht auf die Rettungskräfte bitten die Berliner Wasserrettungs-Organisationen darum, zurzeit auf Wassersport generell zu verzichten bzw. sich nicht unnötig Unfall- und Infektionsrisiken auszusetzen. Jeder Mensch der im Wasser verunglückt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch die Retter in Gefahr. Das Tragen von Schutzkleidung zum Schutz vor einer Covid-19-Infektion ist bei einer Rettung im Wasser nicht möglich bzw. wirkungslos. Eltern sollten ihre Kinder bei einem Strandbesuch uneingeschränkt zu jeder Zeit im Blick haben.

Die DRK-Wasserretter sind seit Anfang Mai auf der Wasserrettungsstation am Wannsee im Einsatz − mit weniger Booten als sonst. Obwohl die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Zuge der Corona-Eindämmungsverordnung dort nicht übernachten dürfen, freuen sie sich den Wasserrettungsdienst aufnehmen zu können. Die beiden anderen DRK-Wasserrettungsstationen Breitehorn und Alt-Gatow werden in Betrieb genommen, sobald Lockerungen der Eindämmungsverordnung umgesetzt werden können.  

Alle zwei Jahre wechselt die Federführung der Arbeitsgemeinschaft Wasserrettungsdienst. Für die Jahre 2020 und 2021 übernimmt der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. dieses Amt.  

 

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news-1941 Mon, 11 May 2020 16:14:20 +0200 Migrationsberatung bietet Online-Bewerbungscoaching https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsberatung-bietet-online-bewerbungscoaching.html Am 19.05.2020 und am 22.05.2020 veranstaltet unsere Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) zusammen mit der indisoft GmbH ein zweitägiges Online- Bewerbungscoaching.

Am ersten Tag (19.05.20 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr) gibt es Input zum Aufbau und Gestaltung einer Bewerbungsmappe. Wie stelle ich eine Bewerbung zusammen? Wie verfasse ich einen Lebenslauf? 

Am zweiten Tag (22.05.2020 von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr) findet ein Austausch zu den angefertigten Bewerbungsunterlagen statt. Beantwortet werden beispielsweise Fragen wie: Ist meine Bewerbung in Ordnung? Habe ich alle Unterlagen?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Online-Bewerbungscoachings beantwortet. Für die Teilnahme wird lediglich ein internetfähiges Gerät und einen Kopfhörer/ Headset benötigt. Die Teilnehmenden sollten mindestens das Deutschniveau B1 erreicht haben. Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 15.05.2020 unter Tel. 030-600-300-1230 oder per E-Mail an migrationsberatung@drk-berlin.de 

Weitere Informationen zur MBE finden Sie hier. 

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news-1940 Mon, 11 May 2020 13:10:00 +0200 DRK-Rettungswagen attackiert – LV-Präsident Czaja kritisiert Verrohung https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-rettungswagen-attackiert-lv-praesident-czaja-kritisiert-verrohung.html Am Samstagmorgen hat ein Jugendlicher in Spandau einen 31-Jährigen schwer verletzt und anschließend die Besatzung eines DRK-Rettungswagens angegriffen. Der aggressive Jugendliche schlug mit einem Hammer mehrfach gegen das Fahrzeug und zertrümmerte unter anderem die Heckscheibe. Nur durch das professionelle und umsichtige Handeln der Besatzung des Rettungswagens wurde diese nicht verletzt. Die Mitarbeiter des DRK erlitten einen Schock und mussten ihren Dienst beenden.  

Mario Czaja, der Präsident des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V. ist empört über diesen Angriff. Es ist bereits der zweite Angriff auf DRK-Rettungskräfte während seiner Amtszeit. Bereits im Juni 2019 wurde die Besatzung eines DRK-Rettungswagens vom einem alkoholisierten Mann mit einer Schreckschusswaffe mit Reizgas angegriffen.

„Gerade in diesen Zeiten leisten die Rettungskräfte Außergewöhnliches. Für mich bleibt es unfassbar und ich will es nicht als Normalität akzeptieren, dass sie trotzdem während ihrer Einsätze jederzeit damit rechnen müssen, angegriffen zu werden“, erklärt Mario Czaja. "Wir verurteilen diese Angriffe aufs Schärfste. Wir erwarten ein schnelles Handeln der Justiz und hoffen, dass der mögliche Strafrahmen voll ausgeschöpft wird. Gerade in diesen Zeiten wäre ein schnelles Urteil auch ein wichtiges Zeichen für alle Einsatzkräfte“, so Czaja weiter.

 

 

 

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news-1939 Sun, 10 May 2020 14:00:00 +0200 Der DRK Landesverband Berlin wird 70. Happy Birthday! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/der-drk-landesverband-berlin-wird-70-happy-birthday.html Aus Anlass des 70. Geburtstages des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz, der bis 1994 DRK Landesverband Berlin hieß, haben wir in die Geschichtsbücher geschaut. Für einen Einblick in die Arbeit des Roten Kreuzes in ganz Berlin wurden auch Schlaglichter des DRK in der DDR mit aufgegriffen. Auch wenn diese Chronik keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, Lesen lohnt sich! Wenn Sie private historische Fotos von Berliner DRK-Einsätzen haben, die Sie unserem Foto-Archiv zur Verfügung stellen möchten, schicken Sie diese bitte an pressedrk-berlin.de. Wir würden uns riesig freuen!

 

1950er Jahre

Gründung des Landesverbandes Berlin: Am 11. November 1949 unterzeichnete Ernst Reuter, der Bürgermeister der drei Berliner Westsektoren, bei einem Festakt im Berliner Rathaus die Zulassung des DRK-Landesverbandes Berlin als nicht politische Organisation. Das war keine Wiedergründung, sondern tatsächlich eine Neugründung. Denn das DRK war nach Ende des Zweiten Weltkrieges verboten worden, da die Nationalsozialisten es im Dritten Reich als Staatsorganisation missbraucht hatten. Der „DRK Landesverband Berlin“ wurde am 10. Mai 1950 gegründet, seine Satzung aber bereits am 22. November 1949 errichtet.

Suchdienst: Ein großes Thema der 50er Jahre war der Suchdienst. Allein 1952 gingen in Berlin 74.000 Postsendungen ein, 160.000 Briefe wurden verschickt. Dabei ging es nicht nur um die Ermittlung von Adressen von Angehörigen, sondern auch um die Klärung des Schicksals vermisster Soldaten. Besonders bedrohend war die Ungewissheit über 195.000 vermisste Kinder.

Grüne Kerze: Ab 1951 verkaufte das Berliner DRK zur Weihnachtszeit grüne Kerzen. Diese trugen eine Banderole mit der Aufschrift „Ich denke an Dich“ und das Rote Kreuz. Grün als die Farbe der Hoffnung und Rot als die Farbe der Liebe – damit sollte an all diejenigen erinnert werden, die noch nicht zurückgekehrt waren. 1952 stellte das DRK vor den Messehallen eine acht Meter große Grüne Kerze auf, mit dabei war Berlins Regierender Bürgermeister Ernst Reuter. Zum letzten Mal wurden die Grünen Kerzen in der Vorweihnachtszeit des Jahres 1970 angeboten, zum Preis von unverändert 35 Pfennige. Insgesamt wurden 3,8 Millionen Kerzen verkauft. Der Reingewinn: 450.000 DM. Davon wurden Tausenden Berliner zu Weihnachten eine Freude bereitet.

Das DRK in der DDR: 1952 wurde per Ministerratsbeschluss das DRK in der DDR gegründet. Das war ein großer Erfolg, denn 1945 war das DRK in der sowjetischen Besatzungszone aufgelöst worden; ein Jahr später ebenso in der französischen Besatzungszone. 1954 erfolgte die Anerkennung des DRK in der DDR als nationale Rotkreuz-Gesellschaft durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und wenig später die Aufnahme in die Liga der Rotkreuz-Gesellschaften.

Flüchtlingsstrom und Arbeiteraufstand: Anfang der 50er Jahre wurde die Flüchtlingsversorgung eine zentrale DRK-Aufgabe. Zwischen 1949 und Mitte 1952 kamen monatlich durchschnittlich 5.000 Menschen, die die Schließung der Grenzen befürchten, nach West-Berlin. Dieser Flüchtlingszustrom war noch zu bewältigen. Dann aber kamen monatlich über 10.000 Flüchtlinge. Mitte 1953 gab es 58 Heime und Lager mit 24.000 Betten, die jedoch mit bis zu 28.000 Personen belegt waren. Nach dem Aufstand der DDR-Arbeiter am 17. Juni 1953 in Ost-Berlin stiegen die Zahlen weiter an. Allein im Jahr 1953 wurden fast 306.000 Flüchtlinge in West-Berlin registriert. Das „Heim Dunant“ am Askanischen Platz in Kreuzberg, benannt nach dem Gründer der Rotkreuz-Bewegung Henry Dunant, war schon am 18. März 1953 eröffnet worden. Es war das 50. vom DRK betriebene Lager in West-Berlin. Es war anfangs für 1.500 Flüchtlinge ausgelegt, später wurde es für 2.000 Bewohner aufgestockt.

Versehrtenfahrschule: Das DRK Berlin übernahm im Dezember 1953 die erste Versehrtenfahrschule Deutschlands. Dort konnten bein- und armamputierte Menschen ihren Führerschein machen. Zwei VW-Käfer waren so umgebaut, dass Kupplung, Gas und Schaltung mit Prothesen bedient werden konnten, auf dem Heck die Aufschrift „Versehrtenfahrschule des Roten Kreuzes“. Bis 1993 haben in dieser besonderen Fahrschule 5.832 Kriegs- und Unfallversehrte ihren Führerschein gemacht.

Spielkiste und Kinder-Erholung: Nach US-amerikanischen Vorbild wurde 1952 auf Initiative des DRK in Berlin die „Spielkiste“ ins Leben gerufen. Dort konnten sich Kinder Spielzeug ausleihen. Ein wichtiges Angebot, denn damals war das Wirtschaftswunder noch nicht in allen Familien angekommen. Die erste Spielkiste wurde in Wedding aufgemacht. Ende der 50er Jahre waren 15.000 bis 20.000 Spielzeuge im Bestand, von US-Soldaten gespendet und bei Bedarf repariert. − Von 1953 bis 1957 flogen 10.670 Westberliner Kinder unter Rotkreuz-Obhut in amerikanischen Maschinen zur Erholung ins Bundesgebiet sowie zu schwedischen und amerikanischen Feriendomizilen.

1960er Jahre 

Passierschein-Aktion: Zwei Jahre nach Errichtung der Berliner Mauer durften 1963 erstmals Westberliner ihre Verwandten im Ostteil der Stadt besuchen. Das DRK war damals 24 Stunden im Einsatz und betreute Gehbehinderte und andere auf Hilfe angewiesene Besucher. In Zahlen: 3.592 Einsätze, 7.434 Erste-Hilfe-Leistungen, 16.742 Betreuungen und Ausgabe von 16.000 Litern Getränke.

Konzert: Das Festkonzert zum 100jährigen Bestehen des Roten Kreuzes fand 1963 in der ausverkauften Philharmonie statt. Das Konzerthaus ist erst wenige Tage vorher eingeweiht worden.

Hospitalschiff Helgoland: Im Auftrag der Bundesregierung übernimmt das Deutsche Rote Kreuz 1966 die Trägerschaft des Hospitalschiffs Helgoland, das über fünf Jahre hinweg im Vietnamkrieg zum Einsatz kommt. Dietrich Blos, der erste Präsident des DRK-Landesverbands Berlin, war mit dabei, als 1967 die Verlegung der Helgoland von Saigon nach Da Nang vorbereitet wurde. Dort war die ärztliche Versorgung noch schlechter als in Saigon. In Da Nang kam auf 23.000 Einwohner nur ein Arzt. Die helle Wüsten-Uniform, die Dietrich Blos in Vietnam trug, befindet sich heute im Fundus des Rotkreuz-Museums Berlin.

1970er Jahre

Essen auf Rädern: 1972 erwarb das Westberliner Rote Kreuz drei neue VW-Transporter und belieferte erste Kunden in den Bezirken Schöneberg, Neukölln, Reinickendorf, Wedding und Zehlendorf mit Tiefkühlspeisen. Bereits 1979 wurden 3.600 Kunden vom Menüservice des Landesverbandes Berlin beliefert – das entspricht einer Million Portionen. Das Berliner Konzept war so erfolgreich, dass es bundesweit übernommen wurde.

Weltfestspiele: 1973 wurden die Weltfestspiele, die internationalen Treffen von überwiegend linken Jugend- und Studierendenverbände in Ost-Berlin ausgerichtet. Aus 140 Ländern kamen 25.600 Teilnehmer angereist. Das DRK der DDR war damals maßgeblich an der sanitätsdienstlichen Betreuung beteiligt.

Notruf 115: Die Schnelle Medizinische Hilfe (SMH) war ab 1976 in der DDR für alle medizinischen Notfälle zuständig. Die SMH war eine Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz der DDR und dem Ministerium für Gesundheit der DDR. Die DDR-weite Notrufnummer war die 115.

1980er Jahre

Verpflegungsmarathon: Im Juni 1980 hatte das DRK in Berlin seinen größten Verpflegungseinsatz nach dem Krieg. Beim 86. Katholikentag sorgten über 550 Helfer, davon 85 aus Berlin, für das leibliche Wohl von etwa 60.000 Teilnehmern. In den Messehallen am Funkturm wurden über 142.000 warme Mahlzeiten ausgegeben sowie 196.000 Portionen kalte Imbisse und Reiseproviant.

Hausnotruf: 1981 entsteht mit dem westdeutschen Hausnotrufservice ein anerkannter Pflegehilfsservice. Bundesweit verfügen über 100.000 Menschen über ein Gerät und können damit länger unbeschwert zu Hause leben. Das führt dazu, dass allein im Januar 2010 acht Berliner DRK-Hausnotrufkunden ihren 100. Geburtstag zu Hause feiern konnten.

Fall der Mauer: 1989 erlebt das DRK beim Fall der Mauer einen seiner größten Einsätze. Die DRK-Helfer waren an über 20 Orten im Einsatz und gaben innerhalb von 18 Stunden über 36.000 Liter Tee aus.

1990er Jahre 

Wiedervereinigung: Vor der Wiedervereinigung gab es entsprechend der Berliner Bezirke im Westteil der Stadt 12 DRK-Kreisverbände, im Ostteil 9 DRK-Kreisverbände. 1991 gab es vorübergehend zwei DRK-Landesverbände in Berlin: Den Landesverband im Westen der Stadt und den 1990 vom ehemaligen DRK der DDR neu gegründeten Landesverband Berlin (Ost). Die beiden Landesverbände schlossen sich ein halbes Jahr nach dem Beitritt des östlichen Landesverbands zum bundesdeutschen DRK zu einem Landesverband zusammen.

Neuer Name: Am 7. November 1994 beschloss die Landesversammlung des „DRK Landesverbandes Berlin“ die Umbenennung in „DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz“. ´

Museum: Am 6. Juni 1990 wurde das Rotkreuz-Museum Berlin in Räumen der DRK-Sozialstation Neukölln eröffnet. Seit Januar 1995 ist es in mehreren Räumen im Landesverband Berliner Rotes Kreuz beheimatet.

2000er Jahre

Insolvenz und Neustart: 2001 wurde der DRK-Landesverband zahlungsunfähig. Ursache waren zum Großteil die hohen Pensionsverpflichtungen, die für eine 1963 beschlossene Zusatzrente für 1.700 ehemalige Mitarbeiter aufgelaufen waren. Am 14. Mai 2001 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung gerichtlich angeordnet, und am 1. August 2001 das Insolvenzverfahren eröffnet, wodurch der Verein per Gesetz (§ 42 BGB) aufgelöst war. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurde der Landesverband drei Jahre lang saniert und konnte gerettet werden. Am 15. Mai 2003 beschloss die Landesversammlung die Fortsetzung des Vereins, am 6. September 2004 wurde das Insolvenzverfahren aufgehoben. Die Arbeit war so erfolgreich, dass der 2002 notwendige Verkauf seines alten Sitzes in der Bundesallee 73 im Jahr 2010 rückgängig gemacht werden konnte.  

Elbe-Hochwasser: Am 12. August 2002 begann der größte Katastropheneinsatz in der Geschichte des DRK. Nach schweren Regenfällen verursachte ein Jahrhunderthochwasser entlang der Elbe Schäden in Milliardenhöhe. Es war der größte Einsatz der Berliner DRK-Kreisverbände außerhalb der Stadt, alle Berliner Kreisverbände waren mit ihren Helfern vor Ort.

Fußball-WM: Eine große Herausforderung war die Fanmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. An 33 Tagen waren die Einsatzkräfte bei hochsommerlichen Temperaturen von morgens bis nach Mitternacht für die medizinische Versorgung von bis zu einer Million Besuchern verantwortlich. Täglich waren rund 180 Helfer im Einsatz und leisteten 5.921 Mal Erste Hilfe. Alleine auf der Fanmeile wurden über 20.000 Helferstunden geleistet.

Villa Albrecht: Im Herbst 2009 eröffnete mit der „Villa Albrecht“ das erste übergreifende Wohnprojekt in Trägerschaft des Berliner Roten Kreuzes. Zur Villa Albrecht zählen 28 Mietwohnungen mit Sicherheit und Service, eine geriatrische Tagespflege und zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.

Wärmebus: Seit 2009 ist der DRK-Wärmebus im Rahmen der Berliner Kältehilfe zwischen November und März täglich von 18 bis 24 Uhr auf den Straßen Berlins unterwegs. Im Jahr 2019 haben die ehrenamtlichen Helfer an 145 Einsatztagen 1.862 Mal Menschen ohne Obdach betreut und rund 300 Fahrten in Notunterkünfte geleistet.

2010er Jahre

60 Jahre Landesverband: 60 Jahre DRK in Berlin, das war der Berliner Morgenpost eine Sonderausgabe wert. Am 7. Mai 2010 erschien eine vierseitige Sonderausgabe in der aktuelle DRK-Projekte vorgestellt wurden. Am 8. Mai gab es vormittags einen zentralen Festakt im Roten Rathaus, nachmittags eröffneten beim „Tag der offen Tür“ die damalige Berliner DRK-Präsidentin Sabine Bergmann-Pohl und der damalige DRK-Präsident Rudolf Seiters feierlich die neue/alte vollständig sanierte Immobilie in der Bundesallee 73.

Wohlfahrt und Soziales: Die 2014 gegründete Gemeinschaft „Wohlfahrt und Soziales“ ist die jüngste Rotkreuz-Gemeinschaft in Berlin. Über 300 Ehrenamtliche engagieren sich dort in sozialen Projekten des Berliner Roten Kreuzes, z. B. in Kleiderkammern, Seniorentreffs, Besuchsdiensten für Senioren und im Kinderkrankenhaus-Besuchsdienst. Sie übernehmen Frühchen-Patenschaften und schaffen Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund und für Geflüchtete.

Flüchtlingshilfe: 2015 hatte das Berliner Rote Kreuz über 4.300 Plätze in 13 Einrichtungen für Geflüchtete betrieben, zwei davon für unbegleitete Minderjährige. Alle Einrichtungen wurden kurzfristig in Betrieb genommen, mit einem Vorlauf von zwei Stunden bis zwei Tagen. Die erste große DRK-Notunterkunft in Karlshorst wurde binnen 24 Stunden für hunderte Menschen bewohnbar gemacht. Der Landesverband betrieb bis Ende 2017 drei Flüchtlingsunterkünfte: In der Notunterkunft Marburger Straße war Platz für 300 Geflüchtete. In den Unterkünften in der Stresemannstraße und Lietzenburger Straße lebten rund 360 bzw. 200 Geflüchtete, vor allem Familien mit Kindern.

Zweites DRK-Seniorenzentrum: Im Sommer 2018 eröffnete am Mariendorfer Damm das zweite übergreifende Wohnprojekt in Trägerschaft des DRK in Berlin. Im Seniorenzentrum Marie gibt es 25 seniorengerechte Wohnungen und zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.

Notfallsanitäter: 2018 startete die neue Berufsausbildung zum Notfallsanitäter der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH. Die Landesrettungsdienstschule ist für den schulischen Abschnitt der 3-jährigen Berufsausbildung von 12 Auszubildenden zuständig. Der Beruf Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin ist seit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes 2014 die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst.

2020er Jahre

Corona: Im Februar 2020 betreuten Ehrenamtliche des Berliner Roten Kreuzes 20 deutsche Staatsangehörige, die aus dem chinesischen Wuhan zurückkehrten. Sie waren für zwei Wochen auf einer Quarantänestation in den DRK Kliniken Berlin Köpenick untergebracht. Die Corona-Krise stellt auch das Berliner Rote Kreuz vor große Herausforderungen: Einerseits werden in den Kreisverbänden Nachbarschaftshilfen, Einkaufshilfen für Risikogruppen, erweiterte telefonische Besuchsdienste, Ausgabe von Schutzmasken und Bereithaltung im Katastrophenschutz usw. organisiert. Andererseits fallen Sanitätsdienste wegen abgesagter Veranstaltungen und Groß-Events aus, Erste-Hilfe-Lehrgänge und Wassergymnastik usw. dürfen nicht stattfinden, weshalb hohe Einnahmen wegbrechen. Diese finanziellen Ausfälle und zusätzlichen Ausgaben für Schutzmasken und -kleidung stellen für die Kreisverbände eine große Belastung dar. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der acht Berliner Kreisverbände und des Landesverbandes sind rund um die Uhr im Einsatz, um Berlinerinnen und Berliner zu schützen und Versorgungslücken zu schließen. Der Landesverband hat die Berliner Corona Nothilfe ins Leben gerufen.

70 Jahre Landesverband: Heute zählt das DRK in Berlin 46.318  Fördermitglieder, darunter 2.454 ehrenamtliche Helfer sowie 573 hauptamtliche Mitarbeiter. Im Landesverband Berliner Rotes Kreuz sind acht Berliner DRK-Kreisverbände (KV) Mitglied: KV Berlin-Nordost, KV Berlin Schöneberg-Wilmersdorf, KV Berlin Steglitz-Zehlendorf, KV Berlin-Zentrum, KV Müggelspree, KV Reinickendorf-Wittenau, KV Spandau und KV Wedding / Prenzlauer Berg.

Weitere Jubiläen: Im Juni 2020 feiert das Rotkreuz-Museum Berlin seinen 30. Geburtstag und 2022 können wir auf 50 Jahre „Essen auf Rädern“ zurückblicken.

Präsidenten des Landesverbandes

1950 bis 1976 – Dr. Dietrich Blos
1976 bis 1991 – Dr. Wolfgang Schmidt
1991 bis 1996 – Dr. Hartwig Schlegelberger
1996 bis 2003 – Dr. h. c. Klaus Schütz
2003 bis 2012 – Dr. Sabine Bergmann-Pohl
2912 bis 2018 – Dr. h. c. Uwe Kärgel
seit 2018- – Mario Czaja

 

Text: Regina Radke-Lottermann

 

 

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news-1938 Tue, 05 May 2020 13:21:00 +0200 Anfragen an Suchdienst bis Ende 2021 stellen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/anfragen-an-suchdienst-bis-ende-2021-stellen.html Das Deutsche Rote Kreuz ruft 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Bevölkerung dazu auf, Anfragen zu im Krieg vermissten Angehörigen in naher Zukunft und spätestens bis zum 31.12.2021 zu stellen. Der Grund: Ende 2023 wird der DRK-Suchdienst diese vom Bund finanzierte Aufgabe gemäß einer Vereinbarung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat beenden. Der Verbleib von vermissten Wehrmachtssoldaten, Zivilisten, Kriegsgefangenen, Zivilinternierten oder Kindern, die durch Flucht und Vertreibung von ihren Familien getrennt worden sind, ist bis heute vielfach ungewiss. Auch Informationen zu Gefangenen in sowjetischen Speziallagern in der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone und der DDR kann der DRK-Suchdienst bereitstellen.

„Ende 2023 wird der DRK-Suchdienst diese vom Bund finanzierte Aufgabe gemäß einer Vereinbarung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beenden. Deshalb sollten Anfragen beim DRK-Suchdienst am Standort München in den nächsten anderthalb Jahren gestellt werden“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Weitere Informationen zum DRK-Suchdienst und Online-Formulare für Suchanfragen: www.drk-suchdienst.de

In Russland Vermisste

Im Rahmen eines Datentransfers hat der DRK-Suchdienst seit 1992 aus russischen Archiven rund zwei Millionen Kriegsgefangenen- und Interniertenakten sowie rund fünf Millionen Karteikarten der sogenannten Kriegsgefangenenkartei aus dem Russischen Staatlichen Militärarchiv erhalten. Deren Auswertung könne auch heute noch zu neuen Erkenntnissen für suchende Angehörige führen, sagt Hasselfeldt. Im vergangenen Jahr haben 10.091 Personen Anfragen an den DRK-Suchdienst im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg gestellt, im Jahr zuvor waren es rund 9.000.

In 23 Prozent aller Fälle könne der DRKSuchdienst Auskunft über den Verbleib eines vermissten Angehörigen geben; bei deutschen Kriegsgefangenen in der früheren Sowjetunion seien dies oft auch Angaben zu Sterbedatum und letztem Aufenthaltsort.

Der Suchdienst in Berlin

Noch immer erreichen den DRK-Suchdienst in Berlin Suchanträge, die mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung stehen. 2019 waren es 84 Anfragen. Durch Klärung des  Schicksals verschollener Angehöriger konnte die quälende Ungewissheit Betroffener beendet werden. In weiteren 108 Einzelnachforschungen konnte der Suchdienst mit der Ermittlung von Grabanlagen Kriegsgefangener oder der Kontaktwiederherstellung zu durch die Teilung Deutschlands getrennten Familienangehörigen und in anderen humanitären Fällen  helfen.

Die Mitarbeiterinnen des DRK-Suchdienstes in Berlin halfen im vergangenen Jahr in 389 Fällen bei der weltweiten Suche und ermöglichten in 38 Fällen den Austausch von Rotkreuz-Familiennachrichten zwischen Angehörigen, deren Kommunikation durch Kriege oder Naturkatastrophen unterbrochen war.

Außerdem berieten sie 166 Personen zur Teilnahme an "Trace the Face". Diese Möglichkeit der Online-Suche mit Fotos über www.TraceTheFace.org konnte durch eine Kooperation mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten Berlin (LAF) noch näher an potenziell Betroffene gebracht werden: Seit September 2019 informiert der "Trace the Face"-Kiosk die Wartenden im LAF-Hauptstandort in der Darwinstraße über die Möglichkeiten der weltweiten Suche über das internationale Suchdienst-Netzwerk der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Bundesweit gibt es drei dieser Kioske, der Berliner Kiosk wird am meisten genutzt – hinsichtlich der Anzahl der Nutzungen als auch in Bezug auf die Verweildauer. Im europaweiten Vergleich liegt der Berliner Kiosk auf dem zweiten Platz, hinter Italien.

 

 

 

 

 

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news-1937 Tue, 05 May 2020 11:15:00 +0200 Berliner Hilfsorganisationen fordern finanzielle Unterstützung wegen drohender Einbußen in Millionenhöhe https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-hilfsorganisationen-fordern-finanzielle-unterstuetzung-wegen-drohender-einbussen-in-millionenhoehe.html Die Berliner Hilfsorganisationen sind im Notfall immer zur Stelle. Doch jetzt in der Corona-Krise geraten sie selbst in Not, da ihnen wichtige Einsätze und damit Einnahmen wegbrechen. Das kann Auswirkungen auf andere Projekte haben, die bisher aus Eigenmitteln finanziert wurden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (Malteser), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Berlin werden daher das Gespräch mit den Politikern suchen und eine zusätzliche finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin fordern.

Die fünf Hilfsorganisationen sind starke Säulen der Daseinsvorsorge in Berlin. Mit ihren Einsatzzügen für die Bereiche Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und Wasserrettung sorgen sie für die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner. Finanziert werden diese Einheiten und Einrichtungen auch mit Einnahmen aus anderen Bereichen, wie z. B. Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen oder Erste-Hilfe- und Schwimmkursen.

Aktuell sind die Hilfsorganisationen auch bei der Bewältigung der Corona-Krise aktiv und übernehmen Verantwortung, z. B. durch ehrenamtliche Rettungswagen im Regelrettungsdienst, Nachbarschaftshilfen, Einkaufshilfen für Risikogruppen, erweiterte telefonische Besuchsdienste, Ausgabe von Schutzmasken und Bereithaltung im Katastrophenschutz. Hier schlagen aber die überteuerten Preise für Hygienematerialien und Schutzausrüstungen  extrem zu Buche – deshalb brauchen die Hilfsorganisationen eine Lösung für die Corona-bedingte Kostensteigerung in den ehrenamtlichen Bereichen. Gleichzeitig brechen aber Einnahmen weg: Sanitätsdienste fallen wegen abgesagter Groß-Events aus, Erste-Hilfe-Lehrgänge und Schwimmkurse dürfen nicht stattfinden – die Kosten für die Einsatzfahrzeuge, Materialien und Unterkünfte aber bleiben.  

Die finanziellen Ausfälle und zusätzlichen Ausgaben stellen eine große Belastung für die Berli­­ner Hilfsorganisationen dar. Das größte Loch reißen die ausfallenden Sanitätsdienste. Die Berliner Hilfsorganisationen rechnen allein in diesem Bereich mit mehr als einer Million Euro ausfallender Einnahmen. Daher fordern die Berliner Hilfsorganisationen in der momentan schwierigen Situation eine zusätzliche finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin und begrüßen einen „Härtefallfonds“ zur Unterstützung der Hilfsorganisationen, wie er in Niedersachsen diskutiert wird.

Bei den Berliner Hilfsorganisationen sind insgesamt rund 7.700 Berlinerinnen und Berliner ehrenamtlich tätig. Nicht nur in besonderen Zeiten wie diesen sind die Ehrenamtlichen eine besondere Stütze der Gesellschaft. Neue ehrenamtliche Helfer sind jederzeit willkommen!

Informationen zum Ehrenamt beim DRK in Berlin unter:
www.drk-berlin.de/angebote/mitmachen/

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news-1936 Tue, 28 Apr 2020 12:55:00 +0200 Berliner Rotes Kreuz ruft „Berliner Corona Nothilfe“ ins Leben https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-rotes-kreuz-ruft-berliner-corona-nothilfe-ins-leben.html Mit der „Berliner Corona Nothilfe“ hat das Berliner Rote Kreuz eine neue Spenden-Anlaufstelle geschaffen. Mit Spenden an die Berliner Corona Nothilfe werden Hilfsaktionen bzw. Projekte der Berliner Kreisverbände und des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz unterstützt, die auf die Bewältigung der Corona-Krise ausgerichtet sind. Das Berliner Rote Kreuz freut sich über Spenden an: IBAN: DE85 10020500 0003 249000, BIC: BFSWDE33BER, Verwendungszweck: Berliner Corona Nothilfe. ­Die aktuelle Corona-Krise stellt auch das Berliner Rote Kreuz vor große Herausforderungen. Neben dem allgemeinen Katastrophenschutz ist besonders die Fürsorge von Menschen im Fokus, die am Rand der Gesellschaft stehen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der acht Berliner Kreisverbände und des Landesverbandes sind rund um die Uhr im Einsatz, um Berlinerinnen und Berliner zu schützen und Versorgungslücken zu schließen.

Im Rahmen der Berliner Corona Nothilfe unterstützen beispielsweise die „Quarantäneengel“ des Kreisverbands Berlin-Nordost Menschen, die sich in Quarantäne befinden. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden erledigen Einkäufe oder Apothekengänge und begleiten Personen, die zur Risikogruppe gehören und nicht positiv getestet sind, zum Arzt. Die „Quarantäneengel“ sind zu erreichen unter der Telefonnummer (030) 80 93 319 13.               

Weitere Informationen und Beschreibungen zu diesem und vielen weiteren Projekten zur Bekämpfung der Corona-Krise sind auf www.drk-berlin.de/spenden/berliner-corona-nothilfe abrufbar.

 

 

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news-1935 Thu, 23 Apr 2020 11:05:00 +0200 Container quellen über – das DRK bittet um Solidarität bei Kleiderspenden https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/container-quellen-ueber-das-drk-bittet-um-solidaritaet-bei-kleiderspenden.html Im Frühjahr werden traditionell die Kleiderschränke ausgemistet. In der amtlich verordneten „Corona-Auszeit“ schaffen nun besonders viele Bürger zuhause Ordnung. Dadurch ist das Kleiderspenden-Aufkommen sehr stark angestiegen. Um die Kontaktverbote einzuhalten, hat das DRK seine Kleiderkammern und Kleidershops geschlossen – ebenso die meisten anderen gemeinnützigen Organisationen. Daher kommt nun unsere Entleerungslogistik an ihre Grenzen. Erschwerend kommt hinzu, dass andere Sammler teilweise die Entleerung ihrer Behälter eingestellt haben.  

Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz bittet alle Altkleider-Spender Folgendes zu beachten:

  • Bitte legen Sie keine Altkleider-Spenden nebe­n die DRK-Container ab, da die Spende dadurch unbrauchbar wird und kostenpflichtig entsorgt werden muss. „Oft werden Säcke, die neben den Containern liegen, aufgerissen und durchwühlt, sodass dann die Kleider zerstreut herumliegen. Dadurch kann die Kleidung durch Tiere verunreinigt bzw. bei Regen nass werden. Das bedeutet für uns, dass wir sie nicht mehr verwerten können und eigentlich wertige Altkleider kostenpflichtig entsorgen müssen. Das kann nicht im Sinne der Spender sein“, sagt Gudrun Sturm, die Vorstands-vorsitzende des DRK-Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V.

  • Das DRK entleert seine Sammelbehälter in der Regel einmal wöchentlich. Wenn Sie einen überfüllten Sammelbehälter feststellen, können Sie die am Container angegebene Telefonnummer anrufen und uns darüber informieren. Wir reagieren dann zeitnah. 

  • Der DRK-Kiloshop und einige DRK-Kleiderkammern sind ab Mai wieder geöffnet − z. B. die Kleiderkammer in der Gotzkowskystraße 8 in 10555 Berlin-Moabit ab 3. Mai 2020. Dort wird dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr Kleidung an Bedürftige ausgegeben (Zugang über Zwinglistraße). Wenn Sie Ihre Kleidung direkt in einer Kleiderkammer spenden möchten, geben Sie den ehrenamtlichen Helfern der Kleiderkammern etwas Zeit und geben Ihre Spende dort erst ein paar Tage später ab.

Im Mai öffnen folgende DRK-Kleiderkammern:

 

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news-1934 Tue, 14 Apr 2020 15:12:05 +0200 DRK übernimmt Materialtransport für die LIGA https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-uebernimmt-materialtransport-fuer-die-liga.html Wie wichtig der Nachschub im Bereich von Schutzkleidung und -ausstattung ist, wird während der Coronakrise überall deutlich - sei es in Krankenhäusern, beim Rettungsdienst oder auch bei Pflegeeinrichtungen. Federführend bei der Beschaffung der notwendigen Materialien ist in Berlin die Gesundheitsverwaltung des Berliner Senates. Doch wie werden die beschafften Mengen an die jeweiligen Einrichtungen bzw. Verbände ausgeliefert?

Im Fall der LIGA, einem Zusammenschluss der Berliner Wohlfahrtsverbände (Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V., Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V., DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. und die Jüdische Gemeinde zu Berlin KdöR), wurde dieser Transport durch den Landesverband des Berliner Roten Kreuzes organisiert. Zu diesem Zweck machten sich vergangene Woche zwei LKW auf den Weg zur Messe Berlin, um dort die bestellten Materialien in Empfang zu nehmen und weiter an die jeweiligen Einrichtungen zu verteilen.

So konnten ca. 30 Paletten mit dringend benötigten Verbrauchsmaterialien wie Einweghandschuhen, Schutzkitteln und -brillen sowie Masken an die Mitgliedsverbände der LIGA ausgeliefert werden. Koordiniert wurde der Einsatz durch den Einsatzstab des DRK, der Transport wurde durch ehrenamtliche Kräfte aus dem DRK Kreisverband Steglitz-Zehlendorf sowie der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst unterstützt.

Ein Dank geht an dieser Stelle an die Berliner Feuerwehr, die das Verladen an der Messe tatkräftig unterstützt hat, sowie an die Mitarbeiter der Gesundheitsverwaltung, die vor Ort den Überblick behalten haben.

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news-1933 Wed, 08 Apr 2020 11:36:56 +0200 DRK gibt wichtige Tipps für Erste Hilfe https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-gibt-wichtige-tipps-fuer-erste-hilfe.html Für viele Menschen ist Helfen im Notfall eine Selbstverständlichkeit. Doch die Corona-Pandemie verunsichert viele. Auch jetzt gilt: Jede und jeder kann und muss im Maße der Zumutbarkeit und ohne erhebliche eigene Gefahr Hilfe leisten. Die gesetzliche Pflicht zur Ersten Hilfe besteht auch trotz des Risikos einer Ansteckung, jedoch gibt es in der aktuellen Situation einige Besonderheiten.

1. An erster Stelle steht immer die eigene Sicherheit, gerade jetzt, da mit der Ansteckungsgefahr ein zusätzliches Risiko besteht. Wenn möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 Meter gewahrt werden, dies liegt jedoch im Ermessen der helfenden Person. Wenn näherer Kontakt notwendig ist, zum Beispiel bei Verletzungen, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt werden, sofern es der Zustand der Person zulässt. Auch das eigene Gesicht sollte geschützt werden. 

2. Unabhängig von der Distanz ist es auch eine wesentliche Erste Hilfe, wenn immer möglich, den Notruf 112 anzurufen und mit dem Betroffenen zu kommunizieren: beruhigen, darüber informieren, dass Hilfe unterwegs ist, und so lange bleiben, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

3. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand sollte in der aktuellen Situation auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichtet und nur die Herzdruckmassage durchgeführt werden (100- 120 Mal pro Minute) – und zwar solange, bis der Rettungsdienst übernimmt.

4. Die Helferin oder der Helfer sollte den Einsatzkräften die eigenen Kontaktdaten geben, um erreichbar zu sein, für den Fall, dass bei der betroffenen Person nachträglich eine infektiöse Erkrankung festgestellt wird.

5. Menschen, die zu einer Risikogruppe zählen, sollten grundsätzlich zu Hause bleiben. Werden sie dennoch draußen Zeuge eines Notfalls, müssen sie abwägen, ob Hilfeleistungen an Fremden unter Rücksichtnahme auf die eigene Sicherheit möglich sind.

6. Ein Risikopatient mit Symptomen sollte an einem Patienten keine direkte Erste Hilfe leisten, sondern sich auf die Organisation der Hilfe beschränken und den Notruf 112 wählen.

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news-1932 Mon, 30 Mar 2020 11:10:00 +0200 Corona-Rettungsschirm - DRK fordert weitere Unterstützung für die Sozialwirtschaft und schnelle Bearbeitung der Anträge https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/corona-rettungsschirm-drk-fordert-weitere-unterstuetzung-fuer-die-sozialwirtschaft-und-schnelle-bearbeitung-der-antraege.html Die Einnahmen brechen weg, aber die Kosten laufen weiter. Die Wohlfahrtsverbände fürchten, dass viele soziale Dienste in der Corona-Krise pleitegehen. Auch beim DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz und den acht Berliner DRK-Kreisverbänden macht sich die aktuelle Situation bemerkbar. Mario Czaja, der Präsident des DRK-Landesverbandes, begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege unter den Corona-Schutzschirm zu stellen. Der Berliner Senat arbeitet eng mit den Vertretern der LIGA der Spitzen­verbände der Freien Wohlfahrtspflege, zu denen auch das DRK gehört, zusammen. Er informiert transparent und auch hat auch schon einiges in die Wege geleitet hat. „Wir sehen, dass der Senat versucht, die Träger zu unterstützen. Die geplanten 75 %  Kostenerstattung der Leistungen sind ein erster Schritt. Die Frage ist aber, wie schnell in der aktuellen Lage die An­träge bearbeitet werden können. Die bisherigen Unterstützungsangebote reichen insbesondere für kleine Träger nicht aus, da sie nur geringe Rücklagen bilden dürfen. Das Kurzarbeitergeld allein reicht nicht, weil die Sachkosten weiterlaufen. Da sind die Rücklagen dann schnell aufgebraucht, was zu Liquiditätsproblemen führen kann“, erklärt Gudrun Sturm, Vorsitzende des Vorstands des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz.

Die angekündigte Unterstützung durch Bildungssenatorin Scheeres für die Kitas begrüßt der DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz sehr. Auch die Aussagen von anderen Ressorts, wie der Senatsverwaltung für Finanzen bzw. des Inneren, dass kein Träger schlechter stehen soll, sofern andere Angebote erbracht werden, beruhigen die Berliner DRK-Träger etwas. „Trotzdem bleiben viele Fragen: Bekommen die Träger auch ihre neuen digitalen Angebote vergütet? Wird das Bewilligungsverfahren zügig verlaufen? Gibt es genügend Personal in den Ämtern, die die Anträge bearbeiten können? Diese Fragen beschäftigen unsere Träger und deren Mitarbeiter sehr“, so Gudrun Sturm weiter.

Das Angebot der DRK-Träger geht aber weit über Kitas hinaus, es reicht vom Seniorentreff bis hin zu Kinder- und Jugend-Einrichtungen. Diese Einrichtungen sind auch in diesen schwierigen Zeiten nicht geschlossen. Die Mitarbeiter sind in Bereitschaft und entwickeln neue Angebote. So bietet der DRK-Kreisverband Berlin-Nordost z. B. seine Hausaufgabenhilfe per Videostream oder Rollen-spiele per Telefonkonferenz an. „Unsere neuen Angebote werden gut genutzt. Die Nutzerzahlen sind noch unter denen des Präsenzangebots, aber wir merken, dass die neuen Angebote von Tag zu Tag mehr genutzt werden“, sagt Rainer Oetting, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Berlin-Nordost.

 

 

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news-1931 Wed, 25 Mar 2020 09:28:30 +0100 Betrüger geben sich als DRK-Mitarbeiter aus https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/betrueger-geben-sich-als-drk-mitarbeiter-aus.html Betrüger sind einfallsreich, sie geben sich als Handwerker, Mitarbeiter des Ordnungsamts oder der Polizei aus, um Senioren um ihr Geld zu bringen. Aktuell sollen in Berlin Kriminelle unterwegs sein, die sich als Mitarbeiter des DRK ausgeben. Die Männer geben vor, Mitarbeiter des DRK zu sein, um Einlass in Wohnungen von Senioren zu bekommen. Einer Seniorin sollen bereits 300 Euro gestohlen worden sein. Die Männer sollen mit falschen DRK-Ausweisen und Mitgliederlisten ausgestattet sein.

Gudrun Sturm, Vorsitzende des Vorstands des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz, empfiehlt allen Senioren: „Wenn jemand bei Ihnen anruft und sich als DRK-Mitarbeiter ausgibt, der mit Ihnen einen Besuchstermin vereinbaren möchte, seien Sie vorsichtig. Wenn Sie Zweifel haben, rufen Sie bei uns im Kundenservicecenter unter Tel. 600 300 800 an und lassen sich den Termin bestätigen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Im Notfall können sich unsere Hausnotruf-Kunden auch über ihren Hausnotruf bei uns melden.“  

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news-1930 Wed, 18 Mar 2020 13:07:27 +0100 Coronavirus: DRK ruft zu Spenden für Nothilfefonds auf https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/coronavirus-drk-ruft-zu-spenden-fuer-nothilfefonds-auf.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Bevölkerung zu Spenden für einen Corona-Nothilfefonds aufgerufen. „Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um mit den Spenden Menschen in dieser schwierigen Situation nach dem Maß der Not zu helfen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. So betreute das DRK insgesamt 159 China-Rückkehrer unter anderem in Germersheim in Rheinland-Pfalz, Berlin-Köpenick und Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Darüber hinaus hat das DRK mehrere mobile Arztpraxen im Einsatz, um Krankenhäuser und Kliniken zu entlasten, und betreut zahlreiche Fiebermessstationen.

Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds sollen Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen unterstützt werden. Zahlreiche Freiwillige sind zum Beispiel engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psycho-soziale Betreuung zu übernehmen. „In diesen außerordentlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass niemand allein gelassen wird“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Mit bundesweit mehr als 435.000 ehrenamtlichen Helfern und rund 175.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sei das Deutsche Rote Kreuz gut aufgestellt, um Menschen in Not helfen zu können, erklärt Hasselfeldt.

Das DRK bittet um Spenden für den Nothilfefonds:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Corona-Nothilfefonds

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news-1929 Mon, 16 Mar 2020 14:09:59 +0100 DRK-Blutspendedienst appelliert mit großer Dringlichkeit, Blut zu spenden https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-blutspendedienst-appelliert-mit-grosser-dringlichkeit-blut-zu-spenden.html Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost appelliert mit großer Dringlichkeit an gesunde Menschen, auch unter den aktuellen Einschränkungen Blut zu spenden. Nach Möglichkeit sollen alle angekündigten Termine durchgeführt werden, Ausnahmegenehmigungen sind angefragt.

Alle 7 Sekunden braucht ein Patient in Deutschland eine Bluttransfusion. Präparate aus Spenderblut können vielfach Leben retten. Deshalb steht der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost derzeit in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden und arbeitet in der aktuellen Situation mit Hochdruck an der Absicherung der Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten. 

Das DRK appelliert mit großer Dringlichkeit an alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die regulären Blutspendetermine wahrzunehmen. In Abhängigkeit von der weiteren Infektions-Dynamik werden künftig ggf. sukzessive der Situation angepasste weitere Maßnahmen in Kraft gesetzt.

Nach Einschätzung von Prof. Dr. med. Torsten Tonn, medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, ist die Versorgungslage äußerst angespannt: „Die Versorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten ist derzeit noch auf niedrigstem Niveau gesichert, aufgrund der Infektions-Dynamik rund um die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und die aktuelle regional unterschiedliche Einschränkung des gesamten öffentlichen Lebens kann sich dies jedoch in kurzer Zeit grundlegend ändern.
Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft, gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass das Virus über eine Blutspende übertragen werden kann. Wichtig ist auch zu wissen, dass aktuell für Blutspender kein gesteigertes Risiko besteht, sich auf DRK-Blutspendeterminen mit SARS-CoV-2 anzustecken. Es sind aufgrund der aktuellen Entwicklung weitergehende Maßnahmen ergriffen worden, die eine größtmögliche Sicherheit für BlutspenderInnen, sowie für MitarbeiterInnen auf den Spendeterminen gewährleisten.“

Spendewillige sind gebeten, sich kurzfristig im Internet oder über folgende kostenfreie Hotline zu informieren, ob der in Frage kommende Termin tatsächlich stattfinden kann oder ob es Alternativen gibt: www.blutspende.de und Telefon 0800 11 94911.

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news-1928 Tue, 03 Mar 2020 16:35:00 +0100 Schüler spenden 350 Euro für Wärmebus https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/schueler-spenden-350-euro-fuer-waermebus.html Seit mehreren Jahren gehen ehrenamtlicher Helfer des DRK-Wärmebusses in den Unterricht Berliner Grundschulen. Dort sprechen sie mit den Schülern über deren Fragen und Erlebnissen mit Menschen, die auf der Straße leben. Die Kinder wollen aber nicht nur wissen, sondern auf helfen. Deshalb veranstalten sie Kuchenbasare und spenden den Erlös. In diesem Jahr besuchten ein ehrenamtlicher Helfer und die Projektverantwortliche des DRK-Wärmebusses die Lietzenseeschule in Charlottenburg. Die Klassen 5a und 5b hatten eingeladen, um über die Aufgaben des DRK-Wärmebusses und die Situation obdachloser Menschen zu erfahren.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich bei einem gemeinsamen Projekt des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts und der Humanistischen Lebenskunde mit der Thematik Obdachlosigkeit beschäftigt, z. B. mit der Frage, wie ein Mensch in diese Situation geraten kann. Grundlage für die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist das Kinderbuch „Ein mittelschönes Leben“ von Kirsten Boie und Jutta Bauer, das im Hinz & Kunzt Verlag, Hamburg, erschienen ist.

Die Kinder organisierten gemeinsam mit Lehrerinnen und Eltern einen Kuchenbasar. Der Erlös von 350 Euro kam dem DRK-Wärmebus zu Gute. Vor der Spendenübergabe hatten die Kinder die Gelegenheit einen Blick in den Wärmebus zu werfen und ihre Fragen zu stellen und Eindrücke auszutauschen.

Wir danken den Kindern, ihren Eltern und den Lehrerinnen der Lietzenseeschule sehr herzlich!

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news-1927 Thu, 27 Feb 2020 18:38:11 +0100 Praktische Hinweise zum Coronavirus https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/praktische-hinweise-zum-coronavirus.html Die Ausbreitung des Coronavirus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das DRK gibt praktische Hinweise und eine Übersicht der wichtigsten Kontaktdaten. Aufgrund seiner besonderen Stellung als Auxiliar der Bundesregierung und nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das DRK Aufgaben im Bevölkerungsschutz wahr.

Wie kann man sich anstecken?

Die häufigste Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat.

Aktuell liegen keine Informationen zur Übertragung des Coronavirus über importierte Waren vor, zum Beispiel über Pakete aus China. Das Virus müsste hierfür die langen Transportwege überleben.

Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?

Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst behandelt werden können.

Wie schützt man sich?

Allgemeine Hygieneregeln sind auch beim Coronavirus die wichtigste Schutzmaßnahme. Folgende Punkte sollten beachtet werden:
• Reinigen Sie Ihre Hände häufig mit Seife oder alkoholischem Handwaschmittel.
• Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die Fieber und Husten haben.
• Benutzen Sie Einwegtaschentücher und verwenden Sie diese ebenfalls nur einmalig. Entsorgen Sie die Taschentücher anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
• Beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken. Zur Not in den gebeugten Ellbogen niesen oder husten.

Generell werden also Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.

An wen wende ich mich bei weiteren Fragen?

Bundesgesundheitsministerium

Webseite: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/
Telefon:
Bonn: 0228/99441-0 / Berlin: 030/18441-0
eMail: poststellebmg.bund.de

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (Berlin)

Telefon: Hotline 030 9028-2828

Täglich von 8:00 – 20:00 Uhr

Robert-Koch-Institut

Telefon: 030 18754 0

eMail: Kontaktformular über Webseite

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Telefon: 0221 8992-0

Bitte wenden Sie sich bei konkreten Rückfragen zunächst an die offiziellen Kontaktstellen der Behörden.

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news-1926 Sun, 23 Feb 2020 17:38:00 +0100 Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Wuhan aus den DRK Kliniken Berlin Köpenick entlassen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rueckkehrerinnen-und-rueckkehrer-aus-wuhan-aus-den-drk-kliniken-berlin-koepenick-entlassen.html Die vierte und letzte Testreihe auf den neuartigen Corona-Virus war glücklicherweise erneut negativ. Die 20 Personen waren am 9. Februar 2020 aus der Stadt Wuhan nach Deutschland zurückgekehrt und die vergangenen 14 Tage im DRK-Klinikum isoliert und komplett getrennt von der regulären Patientenversorgung untergebracht. Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes, Mario Czaja, und dessen Vorstandsvorsitzende Gudrun Sturm hatten sich diese Woche ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Im persönlichen Gespräch, unter anderem mit Einsatzleiter Markus Neuhaus vom DRK Kreisverband Müggelspree e.V., bedankten sich Czaja und Sturm ausdrücklich bei den Helferinnen und Helfern des Berliner Roten Kreuzes, die in kürzester Zeit eine funktionierende Quarantäne-Zone aus dem Boden gestampft haben. Über 200 beteiligte ehrenamtliche Einsatzkräfte, die für Transport, Unterbringung und Betreuung der betroffenen Menschen zuständig waren, zeigten unermüdlichen Einsatz und meisterten die Herausforderungen mit Bravour. Ihnen allen danken Czaja und Sturm ausdrücklich auch auf diesem Wege. Beide sind zudem sehr glücklich, dass bei keinem der zurückgekehrten Menschen der Coronavirus nachgewiesen und die Isolation aufgehoben werden konnte.

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news-1925 Mon, 10 Feb 2020 18:39:47 +0100 Landesverband bedankt sich bei Ehrenamtlichen für Betreuung weiterer Rückkehrer aus Wuhan https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landesverband-bedankt-sich-bei-ehrenamtlichen-fuer-betreuung-weiterer-rueckkehrer-aus-wuhan.html Am vergangenen Sonntag wurden weitere 20 Personen aus dem chinesischen Wuhan nach Deutschland zurückgeholt, darunter zwei Familien mit insgesamt vier Kindern. Alle zeigen keine Symptome des Coronavirus. Ihre Unterbringung ist unter Leitung des DRK in den DRK Kliniken Berlin Köpenick erfolgt. Dort sind die Gäste für 14 Tage isoliert untergebracht. Die Rückkehrer sind erleichtert, wieder in Deutschland zu sein.

Mario Czaja, Präsident des Berliner Landesverbands, und dessen Vorstandsvorsitzende Gudrun Sturm bedanken sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Berliner Roten Kreuzes, die für Transport, Unterbringung und Betreuung der Rückkehrer zuständig sind.

Auf der gestrigen Pressekonferenz im Rathaus Köpenick betonte DRK Generalsekretär Christian Reuter (Foto 2.v.l.), dass der reguläre Klinikbetrieb von der Maßnahme nicht betroffen ist. Das Betreuungspersonal wird vom Deutschen Roten Kreuz gestellt und gehört nicht zum Mitarbeiterstamm der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Diese strikte räumliche und personelle Trennung trägt maßgeblich zur Sicherheit des Personals, der Besucherinnen und Besucher sowie der Patientinnen und Patienten in Köpenick bei. Für die Bevölkerung besteht grundsätzlich kein Grund zur Sorge. Unter der Leitung des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes waren an dem Einsatz der Verband der Schwesternschaften vom DRK und unter anderem der Landesverband Berliner Rotes Kreuz beteiligt.

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news-1924 Mon, 10 Feb 2020 10:15:00 +0100 Tags des Notrufs - Rettungsgassen retten Leben https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/tags-des-notrufs-rettungsgassen-retten-leben.html Wenn Menschen in Not sind, zählt jede Sekunde. Deshalb sollte jeder neben der 110 für die Polizei auch die Notrufnummer 112 kennen. Anlässlich des morgigen Internationalen Tag des Notrufs gibt das DRK Tipps zur Rettungsgasse. Das Deutsche Rote Kreuz hatte DRK-Rettungsdienste zum Thema Rettungsgasse befragt. Die Rückmeldungen von 96 Rettungsteams aus sechs Bundesländern, darunter Berlin, ergaben, dass in den meisten Fällen die Rettungsgasse nicht funktioniert und so die Helfer wertvolle Zeit verlieren.

„Bei Blaulicht und Signalhorn zählt jede Sekunde für die Rettungskräfte. Aber bitte nicht abrupt bremsen oder ausscheren, das kann zu Auffahrunfällen führen. Am besten vorsichtig die Geschwindigkeit verringern und sich einen Überblick verschaffen“, empfiehlt Heiko Jünger-Chaiyana, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH.

Auch langsamen Rettungswagen mit Sondersignal muss der Weg immer frei gemacht werden. „Wenn diese langsam fahren, kann das bedeuten, dass der Patient im Rettungswagen versorgt werden muss. Scharfe Bremsmanöver und ruckartiges Anfahren müssen deswegen vermieden werden“, erklärt Jünger-Chaiyana.

DRK-Rettungsgassen-Tipps

Stau auf einer Autobahn

Bei zweispurigen Autobahnen muss die Rettungsgasse in der Mitte gebildet werden − bei mehr als zwei Spuren zwischen der linken und der jeweils rechten Spur. Auch wenn ein Rettungsfahrzeug die Gasse bereits passiert hat, ist diese unbedingt für ggf. nachfolgende Rettungskräfte freizuhalten. Das Blinken nicht vergessen, wenn die Spur gewechselt oder am Fahrbahnrand angehalten wird. 

Stau im Stadtverkehr

Bei roten Ampeln darf unter Beachtung größtmög-licher Vorsicht in den Kreuzungsbereich hinein gefahren werden, wenn dies den Weg für Einsatzkräfte frei macht. Dies gilt auch bei Blitzampeln! Notieren Sie sich gegebenenfalls Zeit und Ort. Falls es dafür eine Strafanzeige gibt, kann so Einspruch eingelegt werden.

In der Stadt und auf der Landstraße

Sobald das Einsatzfahrzeug hörbar ist, ist unverzüglich an den Straßenrand, auf Parkplätze oder Haltebuchten auszuweichen. Niemals in unübersichtlichen Kurven halten − lieber einige Meter weiter, an einer übersichtlicheren Stelle an den Rand fahren.

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news-1923 Sat, 08 Feb 2020 18:20:36 +0100 DRK betreut weitere Rückkehrer aus dem chinesischen Wuhan in den DRK Kliniken Berlin Köpenick https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-betreut-weitere-rueckkehrer-aus-dem-chinesischen-wuhan-in-den-drk-kliniken-berlin-koepenick.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betreut weitere deutsche Staatsangehörige, die aus dem chinesischen Wuhan zurückkehren. 20 Bundesbürgerinnen und -bürger sollen ab Sonntag in den DRK Kliniken Berlin Köpenick untergebracht und versorgt werden. „Damit reagiert das Deutsche Rote Kreuz auf ein weiteres Gesuch der Bundesregierung. Als freiwillige Hilfsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland unterstützen wir die Behörden auch künftig dabei, eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Unter der Leitung des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes sind an dem Einsatz der Verband der Schwesternschaften vom DRK und mehrere DRK-Landesverbände beteiligt. Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer werden nach ihrer Ankunft im militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel vom zuständigen Amtsarzt in Empfang genommen. Im Anschluss werden sie vom Landesverband des Berliner Roten Kreuzes in Mannschaftstransportwagen zu den DRK Kliniken Berlin Köpenick gebracht. Dort werden sie für 14 Tage isoliert untergebracht. Für das Personal sowie für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge. Dies gilt auch für die Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie das Personal der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Der Isolationsbereich befindet sich in einem Nebengebäude auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Das Betreuungspersonal wird vom Deutschen Roten Kreuz gestellt und gehört nicht zum Mitarbeiterstamm der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Diese strikte räumliche und personelle Trennung trägt maßgeblich zur Sicherheit des Personals, der Besucherinnen und Besucher sowie der Patientinnen und Patienten in Köpenick bei. Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes übernehmen die Versorgung und soziale Betreuung. „Für die umfassende Unterstützung bin ich der DRK-Schwesternschaft Berlin und den DRK-Landesverbänden sehr dankbar. Ein besonderer Dank gilt insbesondere den ehrenamtlichen Einsatzkräften des DRK“, sagt Reuter. 

Ankunft, Transport und Unterbringung der Rückkehrer werden von der Senatsgesundheitsverwaltung bezirksübergreifend koordiniert. 

Weitere Informationen auf: www.drk.de/hilfe-weltweit/was-wir-tun/coronavirus-hilfe-des-drk/
Bei Rückfragen steht Dr. Dieter Schütz, Pressesprecher des Deutschen Roten Kreuzes, per E-Mail unter d.schuetzdrk.de und telefonisch unter +49 162 200 2029 zur Verfügung. 

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news-1922 Wed, 29 Jan 2020 09:00:00 +0100 Erzieher-Ausbildung im DRK Mitte Februar starten https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/erzieher-ausbildung-im-drk-mitte-februar-starten.html Zwei von drei pädagogischen Kräften in Berlin sind keine ausgebildeten Erzieher. Sie haben einen anderen beruflichen Hintergrund. Die Senatsverwaltung für Bildung geht davon aus, dass in den nächsten zweieinhalb Jahren voraussichtlich weitere rund 3.000 Vollzeit-Erzieher benötigt werden. Berlin braucht also dringend weitere ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Die „DRK-Schule für soziale Berufe Berlin“ in Marzahn bildet diese aus. Noch bis Mitte Februar können sich dort Interessierte für die berufsbegleitende Teilzeitausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin bzw. zum staatlich geprüften Erzieher anmelden. Die Unterrichtszeit umfasst durchschnittlich 16 Wochenstunden, verteilt auf zwei Wochentage.  

Attraktiver Arbeitgeber

Eine Ausbildung beim DRK bietet ein ganz besonderes Plus: Praktikumsplätze während und Arbeitsplatzangebote nach der Ausbildung innerhalb des DRK-Netzwerkes. Gerade erst ist das Deutsche Rote Kreuz in Anerkennung ganzheitlicher Arbeitgeberqualitäten mit dem Leading Employer Award Deutschland 2020 ausgezeichnet worden. Damit gehört das DRK zu den Top 1 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland.

Anmeldung, Information und Beratung

DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gemeinnützige GmbH
Meeraner Straße 5, 12681 Berlin
Tel.: (030) 600 300 1900 oder E-Mail: schule@drk-berlin.de

Bewerbungsschluss: 14. Februar 2020

Weitere Informationen: DRK-Schule für soziale Berufe

Voraussetzungen

Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder Erzieher richtet sich an engagierte Menschen, die sich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessieren. Sie brauchen Einfühlungsvermögen und Geduld, außerdem sollten Sie kommunikativ und durchsetzungsfähig sein.

Voraussetzungen für die berufsbegleitende Teilzeitausbildung sind:

  • Fach- bzw. Hochschulreife sowie achtwöchiges Praktikum im sozialen Bereich

  • oder Mittlerer Schulabschluss (MSA) und eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung

  • oder MSA und erfolgreicher Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung

 

 

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news-1921 Wed, 22 Jan 2020 16:53:25 +0100 Kleider spenden, nicht nur kaufen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kleider-spenden-nicht-nur-kaufen.html Zara und das Deutsche Rote Kreuz arbeiten zusammen, um getragene Kleidung sinnvoll wiederzuverwenden. Ab sofort kann nicht mehr getragene Kleidung in der Berliner Zara-Filiale in der Grunerstraße 20 abgeben werden. Damit wird vor Ort die Arbeit des DRK unterstützt. Ob Kinder-T-Shirt, Damenhandtasche oder Herrenhemd: Zara sammelt Kleidung, Schuhe und Accessoires in gutem Zustand, dabei spielt die Marke keine Rolle.

Lokaler Partner beim Zara-Rücknahmeprogramm ist der DRK-Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf. Die Kleiderspenden werden vom Kreisverband direkt aus der Filiale in Berlin-Mitte abgeholt und bei gutem Zustand in den Berliner Kleiderkammern angeboten. Die Kleiderspende bei Zara kommt damit direkt Menschen in Berlin zu Gute. Mehr dazu und der Kooperation mit Zara gibt es hier über diesen Link. 

 

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news-1920 Mon, 13 Jan 2020 16:27:12 +0100 1.120 Euro bei Charity-Eisstockschießen für Berliner Kältehilfe gespendet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/1120-euro-bei-charity-eisstockschiessen-fuer-berliner-kaeltehilfe-gespendet.html Am 10. Januar spielten die Berlin Rotary Clubs "Berlin-Platz der Republik", "Berlin-Schloss Köpenick", "Berlin-Olympia" und "Berlin-Funkturm", der Rotary E-Club Berlin Global und der Rotaract Club Berlin International bei ihrem Charity Eisstockturnier auf der Eisstockanlage des Restaurant Zollpackhof in Berlin 1.120 Euro zugunsten der Berliner Kältehilfe ein. Der Scheck wurde von der ehrenamtlichen Besatzung des vom DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz betriebenen Wärmebus entgegengenommen. Das Berliner Rote Kreuz hat den DRK-Wärmebus in der Wintersaison 2009 / 2010 ins Leben gerufen – seither ist er fester Bestandteil der Berliner Kältehilfe und fährt bekannte Schlafstellen sowie U- und S-Bahnhöfe an. Verteilt werden unter anderem Schlafsäcke, Decken, Isomatten, Rucksäcke, Winterschuhe und wärmende Kleidung. Ein warmes Getränk und ein offenes Ohr der Helfer gehören selbstverständlich mit dazu.

"Ich freue mich über den erreichten Spendenbetrag und die gelungene erste gemeinsame Charity-Aktion mit den Berliner Rotary Clubs“, erklärt Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des Berliner Roten Kreuzes dazu. „Unser Wärmebus ist seit zehn Jahren auf den Straßen Berlins unterwegs, alleine in der vergangenen Kältehilfesaison wurden rund 300 Menschen in Notunterkünfte gefahren, das ehrenamtliche Wärmebus-Team leistet wichtige und unterstützenswerte Arbeit", so Sturm weiter.

Der Wärmebus des Berliner Roten Kreuz ist jeden Abend ab 18 Uhr telefonisch unter 030 600 300 1010 erreichbar.

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news-1919 Sat, 11 Jan 2020 10:36:00 +0100 Frischer Wind für die Wasserwacht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/frischer-wind-fuer-die-wasserwacht.html Die Berliner Wasserwachtler trafen sich am 11. Januar beim alljährlichen Neujahrsempfang in der Geschäftsstelle des Landesverbandes. Dort gab es gleich doppelten Input: Die Bundesleitung der Wasserwacht stellte das neue Wasserwacht-Design vor und der DRK Kreisverband Spandau sorgte für ein tolles Buffet. Ehrungen

Zu Beginn des nun 12. Neujahrsbrunchs der Wasserwacht wurden drei Ehrenamtliche geehrt. Geoff Parr, der drei bis viermal in der Woche an den Wannsee fährt, um dort die Wasserrettungsstation in Schuss zu halten sowie Ahmed Yasin und Fadi Al Khoury, die 2015 als Geflüchtete nach Berlin kamen und nun zu den ersten Ausbildern mit Flüchtlingshintergrund gehören.

Neues Wasserwacht-Design

Seit über 130 Jahren gibt es die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. Ebenso lange trägt das Abzeichen der Gemeinschaft seine Wirkung nach außen. Im Laufe der Zeit wurde das Logo immer wieder dem Zeitgeist angepasst. 2019 war es wieder soweit. 

Das überarbeitete Logo steht für eine moderne, zeitgemäße Wasserwacht. Gordon Wenzek, der stellvertretende Bundesleiter der Wasserwacht, stellte das neue Logo, dass in reduzierter Form die Eigenmarke stärken soll, und den neuen Slogan vor. Hinter dem Slogan „Wasserwacht mit Sicherheit am Wasser.“ stecken gleich zwei Botschaften: Die Wasserwacht ist garantiert vor Ort und die Wasserwacht sorgt verlässlich für Sicherheit. Neu sind auch die fünf maritimen Streifen, die als reduziertes Symbol für Wellen stehen und als belebendes Gestaltungselement für einen modernen Auftritt der Wasserwacht sorgen. Details erfahren Sie im neuen Wasserwacht-Styleguide.

Text und Fotos: DRK/Regina Radke-Lottermann

 

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news-1917 Mon, 06 Jan 2020 10:35:00 +0100 Präsident dankt allen Ehrenamtlichen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/praesident-dankt-allen-ehrenamtlichen.html Am 2. Januar 2020 bekam der Wärmebus Verstärkung: Dritter im Team war Landesverbands-Präsident Mario Czaja, der sich ein Bild von der ehrenamtlichen Arbeit gemacht hat. Czaja dankte dem Wärmebus-Team und allen anderen Berliner DRK-Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement zum Start ins neue Jahr. „Bei der Silvesterfeier am Brandenburger Tor haben unsere Ehrenamtlichen wieder gezeigt, dass sie immer kompetent zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Mehr als ...160 Helfer vom Berliner Roten Kreuz, anderen DRK-Landesverbänden und dem Arbeiter-Samariter-Bund waren in der Silvesternacht über 150 Mal im Einsatz. Das kann man nicht genug anerkennen, dass sich Menschen in ihrer Freizeit für andere einsetzen – auch zu Zeiten, an denen andere mit ihren Familien feiern“, erklärte Mario Czaja.

Erfahrungen in der Kältehilfe hat der Landesverbands-Präsident schon seit einigen Jahren, früher war er häufig auf dem Kältebus der Stadtmission unterwegs. Auch jetzt brachte er sich im Kontakt mit den Wärmebus-Klienten ein. Während der Fahrt in eine Unterkunft konnte manch ein Rat zum Berliner Hilfesystem auf der Rückbank gegeben werden. Ein Reporter der Berliner Morgenpost begleitete an diesem Tag das Wärmebus-Team.

Der Wärmebus des Berliner DRK ist jeden Abend ab 18 Uhr telefonisch unter 030 600 300 1010 erreichbar.

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news-1916 Fri, 06 Dec 2019 13:31:00 +0100 Erfolgreiche Jobmesse – Das Berliner Rote Kreuz auf der JOBMEDI https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/erfolgreiche-jobmesse-das-berliner-rote-kreuz-auf-der-jobmedi.html Am 29. und 30. November präsentierte sich das Berliner Rote Kreuz erfolgreich auf der größten Berufsinformationsmesse für Gesundheit, Pflege und Soziales.

Am Messestand informierten sich viele Besucher, welche spannenden beruflichen Perspektiven das Berliner Rote Kreuz bietet. Vorgestellt wurden die Ausbildungen zum Notfallsanitäter und zum Rettungssanitäter, zum Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen, zum Heilerziehungspfleger, zum Erzieher und zum Sozialassistenten (alle: m/w/d). Außerdem wurden die Angebote des Freiwillen Sozialen Jahres, des Bundesfreiwilligendienstes sowie Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements beim Berliner Roten Kreuz präsentiert. Auch Jobsuchende in der Zukunftsbranche Pflege wurden fündig. Angeboten wurden Stellen für  Pflegekräfte und Pflegefachkräfte (alle: m/w/d) in der ambulanten Pflege und in der Tagespflege.

Absolutes Highlight am Stand für die Besucher war das Glücksrad: Wer den Dreh raus hatte, konnte nach Beantwortung einer Quizfrage tolle DRK-Giveaways gewinnen.

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news-1915 Fri, 06 Dec 2019 11:19:00 +0100 Karitativer Glühweinverkauf für den DRK-Wärmebus https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/karitativer-gluehweinverkauf-fuer-den-drk-waermebus.html Am 06.12.2019 verkauften auf dem Breitscheidplatz Mitglieder der AG City mit Unterstützung des Schaustellerverbandes Berlin e. V. alkoholfreie, weihnachtliche Getränke und Glühwein für den Wärmebus des Berliner Roten Kreuzes. In Berlin sind nach letzten Schätzungen etwa 50.000 Menschen wohnungslos. Davon leben ca. 6.000 bis 10.000 Menschen auf der Straße. Seit dem 1.11.2019 ist der DRK-Wärmebus wieder täglich unterwegs und versorgt Obdachlose in Berlin. Im Winter 2018/2019 war der Wärmebus in 149 Nächten im Einsatz und hatte in diesem Zeitraum knapp 2.000 Kontakte zu Menschen ohne Unterkunft. Rund 320 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren. Es wurde warmer Tee angeboten und Schlafsäcke, Rucksäcke, wärmende Winterkleidung und festes Schuhwerk ausgegeben. 

Der Verkauf wurde feierlich am Nikolaustag um 12:00 Uhr eröffnet mit: 

  • Mario Czaja, Präsident des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V.
  • Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V.
  • Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City
  • Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Arne Herz, Bezirksstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Michael Roden, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Berlin e. V.

Wir danken der AG City und dem Schaustellerverband Berlin e. V., die diese Aktion erst möglich machen und allen Ehren- und Hauptamtlichen, die uns tatkräftig unterstützen.

Unser Dank gilt besonders den Unternehmen und Personen, die folgende Spenden in diesem Jahr an den Wärmebus geleistet haben:

  • Vattenfall Wärme Berlin AG  - Spende i. H. von 5.000 EUR
  • Berliner Sparkasse – Spende i. H. von 1.500 EUR
  • Verein Berliner helfen e. V. – Spende i. H. von 1.000 EUR
  • Die Mitarbeitenden CELLS Group – Spende i. H. von 675 EUR
  • SES Energiesysteme GmbH – Spende i. H. von 500 EUR
  • Herr Dr. Barner – Spende i. H. von 200 EUR

Wenn auch Sie spenden möchten:

Bank für Sozialwirtschaft
DE85 1002 0500 0003 2490 00
Verwendungszweck: Wärmebus

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news-1914 Wed, 20 Nov 2019 11:19:23 +0100 Landesversammlung 2019 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landesversammlung-2019.html Am 16.11.2019 fand die jährliche ordentliche Landesversammlung des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V. in der Landesgeschäftsstelle statt. Am 16.11.2019 fand die jährliche ordentliche Landesversammlung des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V. in der Landesgeschäftsstelle statt.
 
Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Berliner Roten Kreuzes. Sie besteht aus den von den DRK-Kreisverbänden entsandten Delegierten, den Mitgliedern des Landesausschusses, den Vertretern der mit Stimmrecht ausgestatteten gemeinnützigen Organisationen und den Vorsitzenden der Fachausschüsse, die ihre Funktionen allesamt ehrenamtlich ausüben.

Nach einem informativen Fachvortrag von Nora Hausin, Compliance Beauftragte vom DRK Bundesverband, zum Thema "Compliance", konnten die Delegierten den aktuellen Sachstand und die weiteren Prozessschritte zur Entwicklung der "Strategie 2030" aus erster Hand von Frau Hausin erfahren.

Mario Czaja, seit einem Jahr im Amt als Präsident des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz, gab den Präsidien, Vorständen und Delegierten der Berliner DRK Kreisverbände einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Einsätze der vergangenen zwölf Monate. Ronald Riege, Landesbereitschaftsleiter / Vertreter der Bereitschaften im Präsidium, berichtete ebenfalls von den erfolgten Einsätzen und gab einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen.

Die neue Landesgeschäftsführerin und Vorsitzende des Vorstandes, Gudrun Sturm, gab einen Tätigkeitsbericht für 2018/2019. Sie ist die Nachfolgerin von Volker Billhardt, der in diesem Jahr in den Ruhestand gegangen ist und zieht eine positive Bilanz aus den ersten
4,5 Monaten als Vorsitzende des Vorstands.

Der Jahresabschluss 2018 wurde nach einem Vortrag von Herrn Ingo Fehlberg, WP Mazars und Erläuterungen von Madeleine Osho-Ogun, seit Juni 2019 Kaufmännische Leitung im Landesverband Berliner Rotes Kreuz, festgestellt, das Präsidium für das Wirtschaftsjahr 2018 entlastet und der vorgelegte Wirtschaftsplan 2020 genehmigt.
 
In seiner Ansprache an die Delegierten sagte Mario Czaja, dass die Hilfsorganisationen auf eine deutliche Steigerung der Haushaltsmittel für den Katastrophenschutz angewiesen seien. Sehr erfreulich sei daher, dass die Abgeordneten im Rahmen der Haushaltsberatungen eine Aufstockung um 2 Mio. vorgesehen haben. Darüber hinaus wird das DRK seine Funktion auch als Wohlfahrtsverband ausbauen. So ist eine weitere Kita auf dem Gelände der DRK-Kliniken in Köpenick geplant und im Bereich der Kälte- und Wohnungslosenhilfe werde das Angebot breiter aufgestellt. Der Wärmebus des DRK ist seit dem 01.11. jeden Abend von 18 – 24 Uhr unterwegs.

Das DRK in Bewegung und im Aufbruch – das hat Mario Czaja auch für das kommende Jahr angekündigt.

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news-1912 Fri, 01 Nov 2019 13:46:31 +0100 DRK-Wärmebus startet in eine neue Saison https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-waermebus-startet-in-eine-neue-saison.html Ab dem 01. November ist der DRK-Wärmebus wieder auf den Straßen Berlins im Einsatz und freut sich über Ihre Unterstützung.

Seit der Wintersaison 2009/2010  ist der DRK-Wärmebus fester Bestandteil der Berliner Kältehilfe. Zum Start der neuen Saison konnten sich die Helfer über eine großzüge Spende freuen. 

Als nämlich Natascha und Wolfgang Dengjel (s. Foto) im Sommer heirateten, wollten sie andere an ihrem Glück teilhaben lassen und baten ihre Gäste um Spenden für den DRK-Wärmebus. 400,- Euro sind dabei zusammem gekommen. Vielen Dank!

Wenn auch Sie spenden möchten:

Bank für Sozialwirtschaft

DE85 1002 0500 0003 2490 00

Verwendungszweck: Wärmebus

Neue Telefonnummer

Der DRK-Wärmebus kann ab dieser Kältehilfesaison täglich ab 18 Uhr unter (030) 600 300 10 10 gerufen werden.

Bilanz Saison 2018/2019

Das Team des DRK-Wärmebusses hatte in seiner zehnten Saison Kontakt zu 1.862 Menschen ohne Unterkunft. Vom 1. November 2018 bis zum 28. März 2019 war es in 145 Nächten von 18 bis 24 Uhr in Berlin unterwegs. Es hatte 300 Personen, darunter 53 Frauen, in Notunterkünfte gefahren.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer fuhren bekannte Schlafstellen sowie S- und U-Bahnhöfe an und verteilen dort Isomatten, Schlaf- und Rucksäcke sowie Winterschuhe und wärmende Kleidung, die gespendet oder zugekauft werden. Die Zahl der Kontakte zu Personen ohne Obdach hat sich im Vergleich zu der Vorsaison kaum verändert. Das zeigt, dass der Wärmebus weiterhin nachgefragt war.

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news-1911 Wed, 30 Oct 2019 10:36:17 +0100 Das Berliner Rote Kreuz auf der Messe Stuzubi https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/das-berliner-rote-kreuz-auf-der-messe-stuzubi.html Am 26. Oktober fand in Berlin die Messe Stuzubi statt. Das Berliner Rote Kreuz war mitten drin. Sich frühzeitig über seine Zukunftsperspektive zu informieren ist ein wichtiger Schritt für junge Leute. Dabei hilft es, auf einer Messe wie der Stuzubi mit Ausbildungsbetrieben und Hochschulen ins Gespräch zu kommen. Beinahe 100 Aussteller präsentierten sich am Samstag, den 26. Oktober, im Mercure Hotel in Berlin Wedding. Mit viel Informationsmaterial und persönlichen Gesprächen zeigten die Mitarbeiter des Berliner Roten Kreuzes den Messebesuchern vielfältige Möglichkeiten auf.

Neben der Ausbildung für die Kaufleute im Gesundheitswesen war besonders das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) sehr gefragt. Das FSJ ist ein gesetzlich abgesichertes soziales Bildungsjahr für junge Menschen. Dort leisten Jugendliche und junge Erwachsene praktische Arbeit in Krankenhäusern, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen oder Sozialstationen und unterstützen so eine soziale Einrichtung.

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news-1910 Tue, 29 Oct 2019 11:47:31 +0100 Herbstfest in der Villa Albrecht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/herbstfest-in-der-villa-albrecht.html Das Seniorenzentrum Villa Albrecht feierte im Oktober sein 10-jähriges Bestehen mit einem bunten Herbstfest. Schon im Foyer wurden die Gäste musikalisch, mit einem Gläschen Sekt und süßen Häppchen begrüßt. Die warme, herbstliche Dekoration wurde durch geschnitzte Kürbisse, Blättergirlanden und andere Bastelergebnisse der letzten Jahre ergänzt. In Kooperation mit dem Sanitätshaus Hempel informierten sich die Gäste über diverse Hilfsmittel. Bei einer persönlichen Beratung konnten Interessierte das ein oder andere kleine Gerät für sich entdecken, welches den Alltag erleichtert.

Zum Jubiläum präsentierten Mieter und Mitarbeiter die Villa Albrecht all die kreativen und sportlichen Angeboten, u.a. „Malen nach Musik“. Dies kommt aus dem therapeutischen Bereich und einige Teilnehmer haben es während einer Reha kennen- und lieben gelernt. Auch Externe, die an unseren Sportgruppen teilnehmen, haben es für sich entdeckt. So entstanden mit der Zeit viele Einzel-und Gemeinschaftswerke, die nun auch einen gebührenden Rahmen bekommen sollten. Mit einer eigenen Bilderausstellung im Erdgeschoss wurden Werke und Künstler geehrt. Kommen Sie doch auch einmal vorbei und bestaunen Sie die Kunstwerke, oder machen Sie einfach mit, in der Villa Albrecht.

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news-1909 Thu, 10 Oct 2019 13:37:01 +0200 Herbstfrühstück im Seniorenzentrum Marie https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/herbstfruehstueck-im-seniorenzentrum-marie.html Was kann besser sein als mit einem super Frühstück in den Tag zu starten und das noch gemeinsam mit vielen netten Menschen? Frühstück in netter Atmosphäre

So langsam aber sicher mehren sich die verregneten Tage des Herbstes. Da ist es umso schöner, dass es im eigenen Hause ein buntes Programm gibt. So trafen sich 15 Mieter aus dem Seniorenwohnen am Mariendorfer Damm 106/108 zu einem gemeinsamen Frühstück. Der Raum war ganz in herbstlichen Farben dekoriert und auch auf den Tischen gab es wieder schöne Herbstgestecke.

Das Angebot auf dem Frühstückstisch war reichhaltig. Zur Begrüßung gab es ein Glas Sekt und verschieden Säfte. Von Käse, Wurst, Gemüse und Obst bis hin zu süßen Sachen war für jeden etwas dabei. Abgerundet wurde das Frühstück durch das frische zubereiten von Eierspeisen. Auf Wunsch gab es Spiegeleier oder Rührei, wobei die Zutaten selbst gemischt werden konnten: Schnittlauch, Speck, Zwiebeln, Paprika, Fetakäse und Tomaten standen zur Auswahl.

Die Mieter aus dem Seniorenzentrum Marie waren rundum zufrieden mit dem Frühstück und freuen sich bereits auf das nächste kulinarische Angebot, dann zum Weltpastatag mit frischen Nudeln.

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news-1908 Tue, 24 Sep 2019 13:20:00 +0200 Bundespräsidenten-Gattin besuchte DRK-Beratungsstelle https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bundespraesidenten-gattin-besuchte-drk-beratungsstelle.html Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Schirmherrin des Müttergenesungswerks (MGW), hat heute eine Beratungsstelle im Verbund des Müttergenesungswerks besucht. In der Beratungsstelle des DRK-Kreisverbandes Wedding / Prenzlauer Berg informierte sie sich heute Vormittag im Gespräch mit Beraterinnen verschiedener Berliner Beratungsstellen über deren Erfahrungen in der Kurberatung für Mütter, Väter und pflegende Angehörige. Das Gespräch

Die Beraterinnen berichteten Elke Büdenbender von ihrer Arbeit in der Beratung. Sie wiesen darauf hin, dass nicht nur die Beratung im Vorfeld einer Kur ein wichtiges Angebot ist, sondern dass auch eine Betreuung nach der Kur äußerst sinnvoll ist. Das Müttergenesungswerk fordert einen gesetzlichen Anspruch auf Beratung vor und nach der Kur für Mütter, Väter und pflegende Angehörige. Denn trotz des steigenden Bedarfs und der hohen Zahl an Beratungen sinkt das kostenlose Beratungsangebot bei den Wohlfahrtsverbänden stetig. Der Grund: Es gibt keine öffentliche Finanzierung und keine gesetzliche Grundlage für die Arbeit der Beratungsstellen. Aktuell hat das Müttergenesungswerk diese Forderung im Gesetzesentwurf für das geplante Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) bekräftigt.

Auch Gudrun Sturm, Vorsitzende des Vorstands, DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. bestätigt: „Die Mutter-Kind-Kur-Beratung ist ein wichtiger Baustein in der Beratungsarbeit im DRK. Von den Müttern und Vätern hören wir immer wieder, wie sehr ihnen eine vertrauensvolle Beratung hilft. 2018 haben wir 383 Mütter und 23 Väter mit insgesamt 671 Kindern sowie vier Frauen, die ihre Angehörigen pflegen, durch eine Kur gestärkt. Deshalb wird das DRK weiterhin an diesem Beratungsangebot festhalten.“

Dass die Förderung der Beratungsarbeit für Mütter, Väter und pflegende Angehörige ein wichtiges Ziel ist, sagt auch MGW-Schirmherrin Elke Büdenbender: „Daher geht mein Dank an die Wohlfahrtsverbände, die diese Beratung seit vielen Jahren anbieten und finanzieren. Ich wünsche mir, dass die Initiative des Müttergenesungswerks Erfolg hat und wir möglichst bald auch zu einer rechtlichen Stärkung für das Recht auf Beratung von und nach Kuren kommen.“

Hintergrund-Information

Die Berater helfen bei allen Fragen rund um die Mütter-/Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren und Kuren für pflegende Angehörige. Das beinhaltet u. a. die Antragstellung und eventuelle finanzielle Unterstützung durch Spenden, die Kurvorbereitung und Nachsorgeangebote. Sie begleiten die Kurbedürftigen in einem ganzheitlichen Prozess, der die individuelle Belastung und Lebenssituation in den Fokus stellt. Elke Büdenbender zeigte sich begeistert vom Engagement der Beraterinnen: „Mütter haben mir schon oft gespiegelt, wie wertvoll und wie nachhaltig diese Hilfe der Beratungsstellen für sie ist.“

Insgesamt sind in Deutschland über zwei Millionen Mütter kurbedürftig. Bundesweit informieren rund 1.200 Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden im Verbund des Müttergenesungswerks (AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Parität) über die Kuren. Der Bedarf ist mit deutschlandweit über 135.000 Beratungen pro Jahr konstant hoch. Dabei haben die Kuranträge über Beratungsstellen eine sehr hohe Erfolgsquote. Jährlich nehmen insgesamt rund 48.000 Mütter und 1.600 Väter mit über 70.000 Kindern sowie ein kleiner Teil pflegende Angehörige an Kuren in einer der über 70 vom MGW anerkannten Kliniken teil.

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news-1907 Mon, 23 Sep 2019 12:35:00 +0200 „Rostlauben“ für den Ernstfall https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rostlauben-fuer-den-ernstfall.html Um auf die prekäre finanzielle Ausstattung des Berliner Katastrophenschutzes aufmerksam zu machen, sind die Hilfsorganisationen am 23. September mit neun „altgedienten“ Einsatzfahrzeugen vor das Berliner Abgeordnetenhaus gefahren. Mit dieser Aktion sollte den Abgeordneten vor Augen geführt werden, wie veraltet der Fuhrpark des Katastrophenschutzes ist, der im Ernstfall zum Einsatz kommt. "Rostlauben"-Aktion

Ausgestellt waren Krankentransportwagen (KTW), Erkundungswagen für radioaktive und chemische Kontaminationen (CBRN Erk) sowie aus dem Einsatzbereich Betreuung Lastkraftwagen (Bt LKW) und Mannschafts-Transportwagen (Bt MTW). Das älteste Fahrzeug ist Baujahr 1985 - und damit ein Oldtimer.

„Das Problem ist neben dem Alter der Fahrzeuge, das bereits kleinste Reparaturen zum wirtschaftlichen Totalschaden führen. Fahrzeuge werden ausgesondert, ohne dass auch nur ansatzweise eine Ersatzbeschaffung geplant ist. Das hat zur Folge, dass die ausgesonderten Fahrzeuge für Jahre nicht ersetzt wurden und inzwischen eine riesige Lücke bei der Einsatzfähigkeit klafft“, erklärt Hardy Häusler, Landeskatastrophenschutzbeauftragter des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz.

Hintergrund-Info

Der Berliner Katastrophenschutz ist unterfinanziert. Die Zuwendungen für diese staatliche Aufgabe decken gerade mal rund 20 % der tatsächlichen Kosten. Gleichzeitig haben Einsätze für Katastrophenschutz-Einheiten in Berlin zugenommen, wie z. B. bei dem Stromausfall in Köpenick. Auch Wetterereignisse wie Hitzewellen oder Starkregen nehmen weiter zu. Trotzdem erhalten die Berliner Hilfsorganisationen seit vielen Jahren für ihre Aufgabenerfüllung eine ni­­­cht annähernd ausreichende Finanzierung. Deshalb fordern die Berliner Hilfsorganisationen eine deutliche Steigerung der finanziellen Ausstattung durch den Berliner Doppelhaushalt 2020/2021.

Die Fahrzeuge des Berliner Katastrophenschutzes sind in den am häufigsten eingesetzten Bereichen (Betreuung und Verletztentransport) durchschnittlich 22 bzw. 16 Jahre alt. Bereits heute fehlen zahlreiche Fahrzeuge. 30 – 50 % der noch übrigen Flotte muss in den nächsten zwei bis fünf Jahren aufgrund altersbedingter Schäden ausgesondert werden und steht dann nicht mehr zur Verfügung.

 

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news-1899 Mon, 09 Sep 2019 09:00:00 +0200 "Tag der Helfenden" in Lichtenberg https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/tag-der-helfenden-in-lichtenberg.html Am 31. August fand rund um das Rathaus Lichtenberg der "Tag der Helfenden" statt. Dort haben sich die Vertreter der Organisationen des Katastrophenschutzes der Öffentlichkeit präsentiert und über ihre ehrenamtliche Arbeit informiert. Das Berliner Rote Kreuz wurde bei dieser Veranstaltung von der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst sowie durch den Kreisverband Müggelspree vertreten. Bereits vor der Eröffnung durch die Vertreter des Bezirks und des Landes Berlin am späten Vormittag hatten die Besucher Gelegenheit, mit den ehrenamtlichen Helfern ins Gespräch zu kommen und sich näher über die Aufgabenfelder der einzelnen Einheiten zu informieren.

Bei der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst drehte sich dabei alles um Gefahren aus dem chemischen, biologischen und/oder radiologisch-nuklearen Bereich (CBRN). Um die vielfältigen  Aufgaben und Möglichkeiten der Einheit zu demonstrieren, konnten die Besucher neben der Besichtigung der Fahrzeuge und Ausstattung auch direkt selbst Hand anlegen und an den mitgeführten Probennahme-Boxen diverse Experimente vornehmen.

Auch bei den Helfern des Kreisverbandes Müggelspree wurden die Besucher direkt am Ausstellungsstand beim Reanimationstraining aktiv eingebunden. Daneben konnten sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Sanitätsbereitschaft informieren. Das jüngere Publikum wurde fachgerecht durch die Jugendbereitschaft betreut und durch individuelle Aktionen eingebunden.

Trotz des sehr warmen Wetters war der Tag aus DRK-Sicht ein voller Erfolg. Der Dank geht an die Verantwortlichen bei der Senatsinnenverwaltung und dem Bezirk Lichtenberg für die Organisation. Das DRK hofft, dass dieses Format auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Text: Benjamin von Lospichl, Christoph Hoepfner, Timur Flissikowski, Hartmut Engel

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news-1898 Mon, 02 Sep 2019 16:40:00 +0200 Zweiter Ausbildungsjahrgang zum Notfallsanitäter gestartet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zweiter-ausbildungsjahrgang-zum-notfallsanitaeter-gestartet.html Heute startete die zweite Ausbildungsklasse zur Notfallsanitäterin und Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz in Berlin. Damit befinden sich derzeit 23 Auszubildende in der Vollzeitausbildung an der DRK Landesschule. „Wir sind froh, dass wir damit unseren Teil dazu beitragen können, dem Fachkräftemangel in geeigneter Weise entgegen zu wirken“, erklärte Heiko Jünger-Chaiyana, der Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH. Der Beruf des Notfallsanitäters Beruf ist seit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes 2014 die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Um Leben zu retten, dürfen Notfallsanitäter in Notfällen auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bis der Arzt eintrifft oder die Klinik übernimmt, z. B. Medikamente verabreichen. In der dreijährigen Berufsausbildung zum Notfallsanitäter, die die zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten ablöst, werden Theorie und Praxis besser verwoben. Es werden neue Qualitätsanforderungen an die Ausbildung und an die Schulen gestellt. Rettungsassistenten können sich bis 2021 durch Ergänzungsprüfungen zum Notfallsanitäter weiterqualifizieren. Das DRK bietet diese Prüfungen an.

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news-1897 Thu, 29 Aug 2019 10:30:00 +0200 Suchdienst-Bilanz: 9.000 Anfragen für 2019 erwartet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/suchdienst-bilanz-9000-anfragen-fuer-2019-erwartet.html Anlässlich des Internationalen Tages der Vermissten am 30. August zog der DRK-Suchdienst im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz, stellte aktuelle Zahlen und Trends sowie Fallbeispiele vor. Allein im ersten Halbjahr gingen knapp 5.000 Anfragen ein. Darüber hinaus ist der Suchdienst derzeit auch medial im Fokus: In einer zehnteiligen Hörfunk-Doku-Serie sowie in einem bewegenden Dokumentarfilm. Suchdienst-Bilanz

74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verlangen immer noch Tausende Menschen in Deutschland nach Klärung des Schicksals ihrer Angehörigen, die in Folge dieses Krieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. „Allein im ersten Halbjahr 2019 gingen insgesamt 4.778 Anfragen dazu beim DRK-Suchdienst ein. Das Interesse in vielen deutschen Familien an dem Schicksal ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß. Viele wollen Klarheit darüber, was damals wirklich passiert ist. Wir rechnen mit nahezu 9.000 Anfragen im gesamten Jahr. 2018 waren es 8.939 Fälle“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten, der am 30. August begangen wird.

Leicht rückläufig sind dagegen die Anfragen bei der internationalen Suche nach Menschen, die aktuell durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht oder Migration getrennt wurden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 erreichten den DRK-Suchdienst hierzu 1.034 neue Anfragen, im gesamten vergangenen Jahr waren es 2.291 Fälle.

Martin Schüepp vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf wies darauf hin, dass derzeit weltweit nach mehr als 140.000 Menschen gesucht werde. Diese hohe Anzahl sei hauptsächlich auf die Situation und die bewaffneten Konflikte im Nahen Osten, insbesondere im Jemen, zurückzuführen.

Suchdienst im Radio

Der Suchdienst hatte im vergangenen Jahr an einer Radio-Dokumentation mitgewirkt. Die SWR-Reporterinnen besuchten den Berliner Suchdienst in der Geschäftsstelle des DRK-Landesverbandes. Die zehnteilige Doku-Serie Der Koffer aus dem Mauerstreifen ist nun online.

Die Idee der Serie: Was macht man mit einem Koffer, der einem nicht gehört, dessen Fundort nicht mehr existiert und dessen Verlust Jahrzehnte zurückliegt? Gefunden wurde der Koffer Anfang der 1980er Jahre von einem Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn auf einem stillgelegten Bahnsteig am S-Bahnhof Gesundbrunnen – also mitten im Mauerstreifen. Dort lag er vermutlich seit 1961 – dem Jahr, in dem die Grenze geschlossen und die Berliner Mauer errichtet wurde. Sein Inhalt sind Fotos, Postkarten und Dokumente eines Menschen, bewahrt wie in einer Zeitkapsel.

Suchdienst im Kino

Auf ihrer Fahrt über das Mittelmeer sind in den letzten Jahren Tausende Menschen ums Leben gekommen oder werden vermisst. Was geschieht mit ihren Körpern? Wer kümmert sich um die Hinterbliebenen der Toten? Wer hilft bei der Suche nach den Vermissten?

Regisseurin Nathalie Borgers erzählt in ihrem Dokumentarfilm The Remains - Nach der Odyssee von der Suche nach dem, was nach der Flucht bleibt. Dabei erzählt sie zwei Wege, die die Flucht nach Europa nehmen kann. Auf Lesbos portraitiert sie die Bewohner der Insel, die sich der Toten annehmen, ihnen ein Begräbnis ermöglichen und die Gräber pflegen. Und sie verfolgt die Geschichte einer Familie, die es in verschiedene Länder Europas verschlagen hat, bei ihren Bemühungen, wieder zusammen leben zu können.

Kinostart des bewegenden Films ist der 26. September. In Anwesenheit der Regisseurin läuft die Dokumentation am 24. September ab 20:30 Uhr beim "Human Rights Festival" im Yorck-Kino.

 

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news-1896 Fri, 23 Aug 2019 17:15:00 +0200 Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für Katastrophenschutz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/hilfsorganisationen-fordern-mehr-geld-fuer-katastrophenschutz.html Die Berliner Hilfsorganisationen haben heute gemeinsam auf die Notlage im Katastrophenschutz aufmerksam gemacht. Bei einem Vor-Ort-Gespräch präsentierten sie Vertretern der Medien und der Politik exemplarisch die maroden Gebäude und veralteten Fahrzeuge des Katastrophenschutzes in Berlin. Bei einer Besichtigung der Unterkunft und Garage des DRK-Betreuungsdienstes der Bereitschaft Neukölln  haben der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Malteser und die DLRG zusammen mit dem DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz darauf aufmerksam gemacht, dass der Berliner Katastrophenschutz unterfinanziert ist.

Die Zuwendungen für diese staatliche Aufgabe decken gerade mal knapp 20 % der tatsächlichen Kosten. Gleichzeitig haben Einsätze für Katastrophenschutz-Einheiten in Berlin zugenommen, wie z. B. bei dem Stromausfall in Köpenick oder der großen Evakuierung an der Heidestraße wegen eines Munitionsfundes. Auch Wetterereignisse wie Hitzewellen, Stürme oder Starkregen nehmen weiter zu.

Trotzdem erhalten die Berliner Hilfsorganisationen seit vielen Jahren für ihre Aufgabenerfüllung ni­­­cht die ausreichende Finanzierung. Deshalb fordern die Berliner Hilfsorganisationen eine bessere finanzielle Ausstattung durch den Berliner Doppelhaushalt.

Text und Fotos: Regina Radke-Lottermann / DRK

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news-1895 Thu, 22 Aug 2019 17:35:00 +0200 Warmduscher im Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/warmduscher-im-einsatz.html Sonne, Strand und eine Runde Schwimmen im Müggelsee. Das war die Hoffnung der Teilnehmenden des alljährlichen Müggelseeschwimmens am Sonntag den 18. August, doch Wind und leichter Nieselregen sorgten eher für Gänsehaut und frierende Athleten. An dieser Stelle kamen nun die Helfer der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes zum Einsatz. Müggelseeschwimmen

Die Helfer der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst waren mit ihren Duschzelten und einem leistungsstarken Warmwassererzeuger vor Ort. Im Rahmen des Katastrophenschutzes werden die Duschzelte nach einem großen Schadensereignis eingesetzt, um Personen von chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen (CBRN) Gefahrstoffen zu reinigen.

Während die ausgefrorenen Athleten sich in der Dusche aufwärmten, schwitzten die eingesetzten Helfer des CBRN-Dienstes bei der Betreuung der technischen Anlagen und leisteten in einigen Fällen Erste Hilfe bei kleineren Verletzungen. Des Weiteren wurde die Veranstaltung genutzt um den Nachwuchs mit der Technik vertraut zu machen und die Abläufe bei Auf- und Abbau zu trainieren um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein.

Mitmachen

Interesse an großen Fahrzeugen, Technik, Naturwissenschaften oder Medizin? Dann bist Du bei uns genau richtig! Melde dich unter MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de.

 

Text: Benjamin von Lospichl / DRK

 

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news-1893 Wed, 21 Aug 2019 10:45:00 +0200 Wir üben für Ihre Sicherheit! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wir-ueben-fuer-ihre-sicherheit.html Um bei Großschadenslagen oder Katastrophen den betroffenen Menschen schnell helfen zu können, engagieren sich in Berlin neben der Berufsfeuerwehr viele ehrenamtliche Helfer in der freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk. Um im Fall des Falles erfolgreich zu sein, ist nicht nur eine fundierte Ausbildung und ein regelmäßiges Training innerhalb der eigenen Organisation wichtig. Vielmehr muss auch die Zusammenarbeit an größeren Einsatzstellen geübt werden. Aus diesem Grund veranstaltet die Berliner Feuerwehr mit den anerkannten Hilfsorganisationen in diesem Jahr mehrere Großübungen, bei denen alle wesentlichen Einsatzformationen des Katastrophenschutzes der Hilfsorganisationen verschiedene Großschadenslagen üben können. Übung am Wochenende

Am vergangenen Samstag konnten jeweils zwei Behandlungs- und Betreuungsplätze des DRK zusammen mit zwei Patiententransportzügen des Malteser Hilfsdienstes sowie weiteren Einheiten der Berliner Feuerwehr ihr Können unter Beweis stellen.

Schwerpunkt der rund sechsstündigen Übung war die zügige und sachgerechte Abarbeitung zweier Schadenslagen mit insgesamt rund 100 Patienten sowie die Kommunikation zwischen den einzelnen Einheiten. An zwei Übungsorten in Spandau und Schulzendorf waren rund 300 Helfer der Hilfsorganisationen im Einsatz. Die Verpflegungseinheiten der Betreuungsplätze bereiteten das Mittagessen, bei dem sich die Helfer organisationsübergreifend austauschen konnten.

Insgesamt brachte die Übung einige lehrreiche Erfahrungen. Nun sehen die Helfer zuversichtlich der letzten Katastrophenschutzübung dieses Jahres entgegen, bei der sich dann die verbleibenden Einheiten beweisen können.

Text und Fotos: Timur Flissikowski/DRK

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news-1891 Tue, 06 Aug 2019 17:02:00 +0200 Vorstandsvorsitzender Billhardt feierlich verabschiedet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/vorstandsvorsitzender-billhardt-feierlich-verabschiedet.html Seit Anfang Juli ist Gudrun Sturm die neue Vorsitzende des Vorstands des Berliner Roten Kreuzes. Als ehemalige Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin des Kreisverbandes Münster ist sie DRK-erfahren. Volker Billhardt, der bisherige Vorsitzende des Vorstands des Berliner Roten Kreuzes, ging Ende Juli in den Ruhestand. Am 6. August 2019 wurde er in der Geschäftsstelle des DRK Landesverbandes feierlich verabschiedet. Bei dem Empfang im DRK-Landesverband würdigte Dr. h. c. Uwe Kärgel, der ehemalige Präsident des Berliner Roten Kreuzes, die Arbeit und das Engagement von Volker Billhardt. "Er wollte immer Stabilität und Verlässlichkeit für das DRK in Berlin", sagte Kärgel. Alexander Fischer, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Integration, betonte: "Wir haben Volker Billhardt als Teamplayer kennengelernt, als immer sachlichen und verlässlichen Gesprächspartner. Wir haben großes Vertrauen, dass das auch für die Zusammenarbeit mit Gudrun Sturm gelten wird."

Mario Czaja, der Präsident des Berliner Roten Kreuzes, hieß Gudrun Sturm, die neue Vorständin des Landesverbands, willkommen. Sturm wünscht sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt im DRK: "Mein Ziel ist es, dass es dem Roten Kreuz für Berlin gut geht: Das bedeutet eine wirtschaftlich stabile Basis sowie eine positive Wahrnehmung in der Berliner Bevölkerung, aber auch, dass wir als attraktiver Arbeitgeber gesehen werden. Und dass wir weiterhin auf unsere vielen Ehrenamtlichen zählen können, die sich für das DRK engagieren und wieder mehr Berlinerinnen und Berliner die Arbeit des DRK als Fördermitglied unterstützen."

Fotos: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-1889 Mon, 15 Jul 2019 11:25:00 +0200 DRK präsentiert sich bei der Bundeswehr https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-praesentiert-sich-bei-der-bundeswehr.html Im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit hatte die Bundeswehr Kräfte das DRK zum Tag der offenen Tür eingeladen. In der Julius-Leber-Kaserne konnten Ehrenamtliche des Berliner Roten Kreuzes am vergangenen Samstag ihre Fähigkeiten und ihr Material präsentieren. Der Kreisverband Reinickendorf-Wittenau sowie die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst boten den Besuchern vor Ort einen breiten Einblick in die Arbeit und die Möglichkeiten des Roten Kreuzes. Highlights der Präsentation waren der Gerätewagen Sanität, der CBRN-Erkundungswagen sowie die Dekontaminationsanlage für Verletzte.

Die Besucher konnten nicht nur die ausgestellten Großgeräte studieren, sondern sich auch ganz direkt mit der Arbeitsweise z. B. des CBRN-Spürtrupps auseinandersetzen. Hierfür mussten die Besucher versuchen, mit drei übereinander angezogenen Handschuhen eine Probe an den eigens dafür vorbereiteten "Gärten" vorzunehmen. Was sehr viel Übung erfordert, wie die Besucher erstaunt feststellten.

Anziehungspunkt insbesondere für Kinder war auch die Einpersonen-Duschkabine oder die auf Schienen gelagerte Rolltrage in der Dekonstrecke.

Text: Benjamin v. Lospichl
Fotos: Timur Flissikowski

 

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news-1887 Tue, 02 Jul 2019 14:32:00 +0200 Die neue Frau an der Spitze https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/die-neue-frau-an-der-spitze.html Gudrun Sturm ist seit Juli neue Vorsitzende des Vorstands des DRK-Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V. Sie folgt auf Volker Billhardt, der in den Ruhestand geht. Gudrun Sturm war seit 2011 Kreisgeschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Münster e. V. Sie übernahm den Kreisverband Münster in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage und führte ihn in solides Fahrwasser. Im November 2017 wurde sie Vorständin des DRK-Kreisverbandes Münster. Das DRK ist ihre „neue berufliche Heimat“ geworden. Davor war Gudrun Sturm u. a. als Niederlassungsleiterin in Hamburg für Dussmann und Geschäftsführerin des AWO Kreisverbands Rostock e. V. tätig.

Den Schritt nach Berlin hat sie nur gemacht, weil sie beim DRK bleiben kann. Auf ihre neue Aufgabe in Berlin freut sie sich, auch wenn sie sich gern an ihre Zeit in Münster erinnert. Ihren Berliner Mitarbeitern sagte sie zur Einstimmung: „Mein Ziel ist es, dass es dem Roten Kreuz in Berlin gut geht.“

 

 

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news-1886 Thu, 27 Jun 2019 09:55:00 +0200 Rotkreuzmagazin in neuem Layout https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rotkreuzmagazin-in-neuem-layout.html Gerade ist die erste Ausgabe des neuen "Berliner Rotkreuzmagazins" erschienen. Das gemeinsame Magazin des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz und der Kreisverbände Berlin Schöneberg-Wilmersdorf, Berlin Steglitz-Zehlendorf, Berlin-Zentrum, Spandau und Wedding / Prenzlauer Berg berichtet in modernem Layout über interessante DRK-Themen, nicht nur aus Berlin. Das Schwerpunktthema der ersten Ausgabe des neuen "Berliner Rotkreuzmagazins" ist der große Stromausfall, der im Februar Köpenick lahmlegte. Außerdem wird in dem Heft über den Wechsel im Präsidium des Landesverbandes und das Freiwillige Soziale Jahr berichtet. 

In den Artikeln aus den Kreisverbänden und Bereitschaften geht es u. a. um die Wasserwacht, die gleich zu Beginn der Saison zwei Segler am Wannsee retten konnte, und um den Landeswettbewerb, den der Kreisverband Spandau gewann.

Im Service-Teil gibt es Tipps zur Vorsorge, Kontrolle und Behandlung von Zeckenbissen sowie sommerliche Erste-Hilfe-Tipps.

Ausgabe 1/2019 als PDF

 

 

 

 

 

 

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news-1884 Mon, 24 Jun 2019 11:03:00 +0200 Sommer, Sonne, Müggelsee! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/sommer-sonne-mueggelsee.html Das waren die Eckdaten für den Einsatz des Dienstes zur Abwehr chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahren (CBRN-Dienste) des Berliner Roten Kreuzes beim diesjährigen XL-Triathlon am 23. Juni 2019. Einsatzort war der Parkplatz des traditionsreichen Ausflugslokal Rübezahl. Dort hatte die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst für die über 250 Athleten Duschen aufgebaut und betrieben. Bei den sommerlichen Temperaturen hatten die Helfer ihren Spaß dabei „andere mal so richtig nass zu machen“.

Auch unsere „Praktikanten“ vom Schulsanitätsdienst „Grüner Campus Malchow“ haben, neben der Gelegenheit sich mit der Technik und den Aufgaben des CBRN-Dienstes vertraut zu machen, auch die kühlende Wirkung fließenden Wassers genossen.

Nach Abschluss des Einsatzes wurden Material und Geräte wieder einsatzbereit verladen und in die Unterkunft im Westend verlegt. Um 16 Uhr war der Einsatz nach über acht Stunden beendet.

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news-1879 Tue, 11 Jun 2019 15:35:00 +0200 Erfolgreiche Abschlussübung für Leitende Notärzte https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/erfolgreiche-abschlussuebung-fuer-leitende-notaerzte.html Am 8.06.2019 nahmen 28 Teilnehmer am Seminar zum Leitenden Notarzt (LNA) teil, den das Berliner Rote Kreuz jährlich zusammen mit Notarzt in Berlin e.V. und NAW-Berlin, einem Anbieter für notfallmedizinische Aus- und Weiterbildung, durchführt. Dabei konnten die Teilnehmer das zuvor theoretisch erlernte Wissen im Rahmen einer Abschlussübung praktisch anwenden. Die Übung

Erfolgreiche Abschlussübung unter Einsatz der Dynamischen Patientensimulation: Mehr als 100 Teilnehmende aus Berufen im Rettungswesen des DRK Berlin und insbesondere der DRK Rettungsdienst gGmbH mussten zur Bewältigung einer Großschadenlage koordiniert werden. Die angehenden Leitenden Notärzte (LNA) mussten zur Versorgung der 125 Verletzten zahlreiche Entscheidungen treffen: Welche Teams übernehmen die Ersteinschätzung der Patienten? Wo sollen Patientenablagen entstehen? Wie wird die Einsatzstelle strukturiert und organisiert? Welcher Patienten wird mit welchem Fahrzeug wann in welches Krankenhaus transportiert?

Dynamische Patientensimulation

Um eine Einsatzstelle dieser Größenordnung darzustellen wurden nicht wie bei vielen anderen Übungen echte Fahrzeuge und Verletztendarsteller eingesetzt. Vielmehr kam die sogenannte "Dynamische Patientensimulation" zum Einsatz, bei der der Zustand des Patienten auf einem Formular beschrieben wird. Trotz des Verzichts auf Mimen können so zentrale Aspekte wie die Veränderung des Patientenzustandes, der Bedarf an Material, die notwendige Steuerung nachrückender Kräfte usw. in die Übung einfließen. Bei der Übung kam es besonders auf gutes Timing bei der Verletztenversorgung an und darauf, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.

„Der Einsatz der Dynamischen Patientensimulation ermöglicht es, den Übungsteilnehmern in rascher Folge Entscheidungen abzuverlangen und ihnen somit die wesentlichen Erfordernisse und die Dynamik eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) praktisch zu vermitteln.“, sagte der Landesarzt des Berliner Roten Kreuzes, Jens-Uwe Retter in seiner Einführungsrede.

Egal ob für haupt- oder ehrenamtliche Einsatzkräfte, für Sanitäter, Rettungsdienstpersonal oder Ärzte bleibt eine Erkenntnis: Die Vorbereitung auf außergewöhnliche Schadenlagen mit einer Vielzahl von Verletzten muss regelmäßig, möglichst realistisch und intensiv geübt werden. Dieser Vorgabe konnte mit der LNA-Abschlussübung voll entsprochen werden. 

Dank an die Helfer

Abschließend geht ein "Herzliches Dankeschön" an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK Kreisverbandes Müggelspree für die Vorbereitung des Übungsgeländes und der aktiven Teilnahme an der Übung. Durch ihren tatkräftigen Einsatz konnte das sonst als Fahrzeughalle für Katastrophenschutzfahrzeuge genutzte Gelände für einen Tag zu einem außergewöhnlichem und spannendem Übungsgelände werden.

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news-1878 Tue, 11 Jun 2019 15:05:00 +0200 Auszeichnung für Berliner DRK-Blutspender https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/auszeichnung-fuer-berliner-drk-blutspender.html Der Berliner DRK-Präsident Mario Czaja und der Staatssekretär Martin Matz ehrten am 8. Juni im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags knapp 50 langjährige Berliner Blutspenderinnen und –spender, die in den vergangenen 12 Monaten ihre 100. oder mehr unentgeltliche Blutspenden beim DRK geleistet haben. Die Spenderinnen und Spender wurden mit einer Urkunde und einer Ehrennadel ausgezeichnet. Sie haben mit ihren unentgeltlichen Spenden dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten stets gesichert ist. Jeder dieser Blutspender hat rund 20 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur alle acht Wochen möglich.

Die Wertschätzung der Blutspender, die freiwillig und unentgeltlich Blut für Schwerkranke oder Verletzte in ihrer Region spenden, steht beim DRK an oberster Stelle. Das Engagement für kranke Mitmenschen mit einer unentgeltlichen Blutspende beim deutschen Roten Kreuz ist gelebtes Ehrenamt. Denn Blutspender sind Lebensretter. Für viele Erkrankungen sind aus menschlichem Blut gewonnene Präparate oft die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit.

An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 1.900 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt.

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news-1877 Tue, 04 Jun 2019 12:41:43 +0200 Kalte Dusche gefällig? Wasser marsch! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kalte-dusche-gefaellig-wasser-marsch.html Das war das Motto, unter dem die Helfer der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes den Teilnehmern des Triathlon Berlin am Sonntag, den 2. Juni, im Treptower Park eine kleine Abkühlung verschafften. Für diesen Zweck hatten die Helfer neben Ausrüstung in Trinkwasserqualität ein Duschzelt samt Warmwassererzeuger im Gepäck. Normalerweise wird dieses spezielle Duschzelt zur Reinigung von Personen nach einem Schadensereignis mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen (CBRN) Gefahrstoffen eingesetzt.

An den heißen Sonntagsnachmittagsstunden brachte das Duschzelt vor allem eines: Abkühlung für die Athleten. Für die ehrenamtlichen Helfer des CBRN-Dienstes war der Aufbau der Frischwasseranlage samt Technik und Zelten ein hervorragendes Training, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Mitmachen beim DRK

Interesse an großen Fahrzeugen, Technik, Naturwissenschaften oder Medizin? Dann bist Du bei uns genau richtig! Melde dich unter MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de.

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news-1876 Tue, 04 Jun 2019 10:22:47 +0200 Wie Leitende Notärzte bei Großunglücken helfen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wie-leitende-notaerzte-bei-grossungluecken-helfen.html Nach Katastrophen wie einer Gasexplosion oder einem Zugunglück mit vielen Verletzten werden Leitende Notärzte (LNA) gebraucht, die sich binnen kurzer Zeit einen Überblick über die Lage verschaffen und Arztteams, Sanitäter und Helfer anleiten. Die erste Priorität der Notärzte ist dann nicht mehr, jedem Verletzten möglichst schnell zu helfen, sondern nach einem einstudierten Raster die nächsten Schritte festzulegen und vor Ort ein sinnvolles und funktionierendes Hilfesystem aufzubauen. Rund 40 angehende Leitende Notärzte aus dem gesamten Bundesgebiet trainieren am 5.6. und 8.6.2019 genau das beim Berliner Roten Kreuz. Helfen unter Extrembedingungen

Am 5.6. üben die Ärzte bei Temperaturen über 30 Grad in Schutzanzug, Atemschutzmaske und speziellen Schutzhandschuhen die Behandlung von Verletzten nach einem chemischen, biologischen, radioaktiven oder nuklearen (=CBRN) Unfall. Hitze sowie Sicht-, Hör- und Bewegungseinschränkung und verminderter Tastsinn erschweren die Reinigung (=Dekontamination) und Behandlung deutlich. Dafür benötigen die Ärzte spezielle Reinigungs- und Behandlungszelte, die sogenannte Dekon-Strecke, die die Ehrenamtlichen der DRK-Zentralbereitschaft CBRN zur Verfügung stellen.

Erst einschätzen, dann helfen

Am Samstag steht den Teilnehmern eine Sichtungsübung bevor, bei der sie Patienten nach dem Grad ihrer Verletzungen kategorisieren. Lebensbedrohlich Verletzte sollten sie rasch erkennen und zuerst behandeln, leicht Verletzte zuletzt.

Mehr Stress bei Übungen für mehr Sicherheit im Ernstfall

Seit 2017 ersetzt ein dynamisches Patientensimulationssystem ehrenamtliche Verletztendarsteller. Patienten werden auf Karten dargestellt. So können sehr viele Patienten mit unterschiedlichen Verletzungen und Schweregraden simuliert und von den Übungsteilnehmern zahlreiche Entscheidungen abverlangt werden. Das Ganze kann zudem schneller ausgewertet und bewertet werden.

Die LNA-Übung findet jährlich statt und ist Bestandteil des LNA-Kurses von NAW Berlin. Die Kursleitung haben Jens-Uwe Retter, Vizepräsident und Landesarzt vom DRK Berlin sowie ärztlicher Leiter der DRK-Rettungsdienst gGmbH und Prof. Dr. med. Jörg Beneker, Vorsitzender der AG Notarzt Berlin e.V.

Ehrenamtlich mitmachen beim DRK

Ermöglicht wird die Übung dank des DRK-Kreisverbandes Müggelspree, der ehrenamtlichen Verpflegungsgruppe der DRK-Bereitschaft Spandau, die alle Einsatzkräfte versorgt, und dank der DRK-Zentralbereitschaft CBRN.

Ob Sanitätsdienst, Verpflegungsteam oder Suchdienst - ehrenamtliche Helfer finden beim Berliner Roten Kreuz den Mitmach-Bereich, der zu ihnen passt. Eine allgemeine Übersicht zum Ehrenamt gibt’s im PDF Ehrenamt.

Interesse geweckt? Unter (030) 600 300 1190 können Interessierte sich kompetent beraten lassen. Das Online-Formular ausfüllen oder an helfendrk-berlin.de mailen, geht natürlich auch.

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news-1875 Thu, 23 May 2019 13:58:51 +0200 DRK ist Spitzenverband https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-ist-spitzenverband.html Das Deutsche Rote Kreuz liegt auf Platz 3 des GemeinwohlAtlas 2019, gleich nach der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk – und weit vor den anderen Hilfsorganisationen. Das DRK kam bei der diesjährigen Befragung auf den dritten Platz (5,12 Punkte). Der GemeinwohlAtlas wird alle vier Jahre erstellt. Mehr...

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news-1872 Wed, 22 May 2019 13:06:26 +0200 Beifall für Blutspender https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/beifall-fuer-blutspender.html Sorge und Hoffnung zum 16. Weltblutspendertag: Am 14. Juni ist Weltblutspendertag. Ein Tag zu Ehren aller Menschen, die sich völlig selbstlos füreinander einsetzen. Die stillen Helden des Alltags, ohne deren Engagement Millionen von Patienten rund um den Globus keinerlei Überlebenschancen hätten. In Deutschland ist jeder Dritte mindestens einmal im Leben auf das gespendete Blut seiner Mitmenschen angewiesen. Eine künstliche Alternative sucht man weltweit vergebens. Aktuell können die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste unter großer Anstrengung und komplexer Logistik die bundesweite Versorgung mit täglich 12.000 benötigten Konserven, das entspricht 75% des Gesamtbedarfes, noch garantieren, doch das solidarische Blutspendesystem wankt. Aufgrund des demographischen Wandels scheiden allein in Deutschland jährlich rund 100.000 Spenderinnen und Spender aus. In vielen Gebieten fehlt es an Nachwuchs.

Moderne Operationsmethoden sparen Blut dafür mehr bedürftige Patienten

Durch moderne Operationsmethoden ist es in den letzten Jahren zwar gelungen, den allgemeinen Bedarf an Blutkonserven mittels des sogenannten Patient Blood Management Programm (PBM) zu senken, wer hier nun allerdings auf eine automatische Anpassung von Angebot und Nachfrage setzt, irrt gewaltig. Als einziges Land in Europa verzeichnet Deutschland seit Jahren eine steigende Zahl an Behandlungen in Krankenhäusern. Der medizinische und medizinisch-technische Fortschritt macht mehr Behandlungen möglich und auch das Erkrankungsspektrum hat sich verändert. Eine weitere Ursache ist der stetig steigende Anteil von Senioren bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate. Bereits heute hat Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine höhere Zahl an Patienten über 65 Jahren. Trotz blutsparender Methoden bei der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen steigt dadurch der Blutbedarf insgesamt.

Eine alternde Gesellschaft wird eine bedarfsgerechte medizinische Daseinsvorsorge mit Blutpräparaten zu Recht auch in Zukunft erwarten. Derzeit stellen im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, das fünf Bundesländer umfasst, 225.000 Menschen rund 75 Prozent des Blutbedarfs zur Versorgung von knapp 15 Millionen Einwohnern. Unsere Gemeinschaft steht vor der großen Herausforderung, den langfristigen Blutspender-Rückgang aufzuhalten, indem das Potential von rund 30% spendefähigen Menschen in Deutschland geweckt wird.

Die These, finanziellen Anreize, in Form von Aufwandsentschädigungen könnten die Problemlösung hierfür sein, zweifeln nicht nur die DRK-Blutspendedienste an. Zum einen entspricht dies nicht den ethischen Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie der Weltgesundheitsorganisation, zum Anderen lässt sich belegen, dass auch Institutionen, die Spendern einen entsprechenden Aufwandsentschädigung anbieten, mit ähnlichen Problemen beim Blutspendeaufkommen zu kämpfen haben.

Jeder Einzelne hat es selbst in der Hand. Nur wenn sich in naher Zukunft mehr Menschen zur regelmäßigen, uneigennützigen Blutspende bekennen, kann eine alternde Gesellschaft auch langfristig mit Blut in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden. Rund 42.000 Blutspendetermine bieten die DRK Blutspendedienste jährlich flächendeckend in Deutschland an. Nur durch diesen immensen Aufwand und die Gewinnung neuer Spender lässt sich die sichere Versorgung aller Patienten in jeder Region mit passgenauen Blutpräparaten auch in den kommenden Jahrzehnten erst gewährleistet.

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. In der Bundesrepublik Deutschland zeichnen sechs regional tätige gemeinnützige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes in 16 Bundesländern verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Sie decken rund 75 Prozent des Bedarfs in Deutschland ab. Die Blutspende beim DRK geschieht nach strengen ethischen Normen - freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Die DRK-Blutspendedienste sind als gemeinnützige gGmbHs satzungsgemäß nicht gewinnorientiert sondern arbeiten ausschließlich für das Gemeinwohl.

Zahlen und Fakten der DRK-Blutspendedienste

Die Blutspende beim DRK wird von rund 4.300 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etwa 200.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Knapp 3 Millionen Vollblutspenden jährlich stellen die DRK-Blutspendedienste den Kliniken und Praxen in der Bundesrepublik pro Jahr für die Patientenversorgung zur Verfügung. Möglich wird dies durch das engagierte Verhalten von rund 1,7 Millionen Blutspenderinnen und Blutspendern.Täglich bieten dazu die sechs DRK-Blutspendedienste in ihren regionalen Zentren für Transfusionsmedizin Möglichkeiten Blut zu spenden und schicken etwa 250 Blutspendeteams in die Städte und Gemeinden. Dort organisieren sie pro Jahr knapp 43.000 Blutspendetermine in Städten, Schulen, Universitäten, Unternehmen, auf Veranstaltungen oder auch an ganz ungewöhnlichen Orten.

Blutspendetermine, Blutspendebarometer und Infos zum Spenden

www.blutspende.de

www.drk-blutspende.de

www.missingtype.de

www.spenderservice.net

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news-1870 Thu, 16 May 2019 16:45:47 +0200 Neu: mbeon - Migrationsberatung online https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neu-mbeon-migrationsberatung-online.html Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) steht Ratsuchenden ab sofort online zur Verfügung. Bei mbeon - Migrationsberatung online – handelt es sich um ein digitales Beratungsangebot für erwachsene Zuwanderer, die Fragen zum Leben in Deutschland haben.

Auf der Informationsplattform www.mbeon.de haben Ratsuchende die Möglichkeit sich umfassend zu den Themen Deutschlernen, Arbeit, Beruf, Wohnen und Gesundheit zu informieren. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit mobil per App mit qualifizierten Beratern zu chatten und sich online zu den oben genannten Themen beraten zu lassen.

Die Beratung erfolgt datensicher, kostenlos und anonym und stellt ein ergänzendes Angebot zur klassischen Migrationsberatung dar.

Download der App

zum Facebook-Chat

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news-1869 Tue, 14 May 2019 13:18:01 +0200 Berliner Freiwilligenbörse: Neue Ehrenamtliche für DRK begeistert? https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-freiwilligenboerse-neue-ehrenamtliche-fuer-drk-begeistert.html "Was macht das Deutsche Rote Kreuz und wie kann ich mitmachen?", wollten Besucher der 12. Berliner Freiwilligenbörse am 11. Mai 2019 wissen. Olav Jäger, selbst Ehrenamtlicher beim Roten Kreuz und hauptamtlich für Ehrenamtliche im Bereich Einsatzdienste des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V. zuständig, beantwortete zusammen mit seiner Kollegin Isabel Wichmann und Ehrenamtlichen des DRK-Kreisverbandes Schöneberg-Wilmersdorf die Fragen von Besuchern. Und diese umfassten querbeet alle möglichen Aktivitäten des Roten Kreuzes in Berlin.

Mitmachen beim DRK - so vielfältig wie ein bunter Blumenstrauß

Von Unterstützung in einer Notunterkunft, Feldkoch oder Zugführer bis zum Rettungsbootsfahrer oder Katastrophenschützer ist fast alles möglich. Vorausgesetzt man hat die entsprechende DRK-Ausbildung durchlaufen, die kostenlos und fachlich fundiert ist. Das, was Interessierte mitbringen sollten, sind Zeit und Teamgeist und natürlich sollte man sich mit den Rotkreuzgrundsätzen wie Menschlichkeit und Unparteilichkeit identifizieren.

Mit Technik hantieren, Neugeborene im Arm halten oder doch lieber was im Kiez?

Fans der Naturwissenschaften und Technikfreaks werden beispielsweise beim CBRN-Dienst (= chemische, biologische, radioaktive, nukleare Gefahrenabwehr) mit offenen Armen empfangen. Wer den Kleinsten eine Starthilfe und junge Frühchen-Familien entlasten möchte, ist bei den Frühchen-Paten richtig.

Wer lieber wissen möchte, wo er sich wohnortnah engagieren kann, wendet sich an den für seinen Wohnbereich zuständigen DRK-Kreisverband per Klick auf seinen Bezirk in der Berlin-Karte.

(030) 600 300 1190 - die Nummer zum Ehrenamt beim DRK in Berlin

Unter (030) 600 300 1190 können Interessierte sich kompetent beraten lassen. Das Online-Formular ausfüllen oder an helfen@drk-berlin.de mailen, geht natürlich auch.

"Wer nach seinem Besuch am Messestand tatsächlich beim DRK mitmacht, wird die Zeit zeigen", resümiert Olav Jäger. "Wir freuen uns jedenfalls über jede helfende Hand."

Hier ist eine Übersicht über Mitmach-Bereiche beim Berliner Roten Kreuz.

Eine Übersicht gibt das PDF Ehrenamt.

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news-1860 Tue, 14 May 2019 10:06:00 +0200 DRK mit Oldtimer auf Fest der Luftbrücke https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-mit-oldtimer-auf-fest-der-luftbruecke.html 50.000 Gäste kamen gestern, Sonntag, 12. Mai 2019, zum Fest der Luftbrücke. Das Deutsche Rote Kreuz präsentierte auf dem Vorfeld des Flughafengeländes Tempelhof historische und aktuelle Ausrüstung. Helfer des DRK-Museums waren in historische Uniformen der 50er Jahre gekleidet und waren mit einem DRK-Oldtimer angereist. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblick in die Arbeit der Bereitschaften und Gliederungen des DRK: Vor Ort waren Rettungshunde-Teams, CBRN-Einheiten (CBRN steht für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahrenabwehr) und die Wasserwacht, die ein Solarboot, ein Rescueboard und ein Jetski mitbrachte. DRK-Sanitäter präsentierten Gerätewagen und San-Fahrräder.

Kinder und Jugendliche konnten sich vom Berliner Jugendrotkreuz echt aussehende Wunden schminken lassen.

Am Abend geleitete die britische Marching Band "The Band of The Royal Armoured Corps" die Besucher durch die "Allee der Alliierten" zum Ausgang.

Anlass: 70. Jahrestag der Berliner Luftbrücke

70 Jahre nach Ende der Berlin-Blockade feierte das Land Berlin dieses historische Ereignis mit dem großen Fest der Luftbrücke auf dem Vorfeld und in den Hangars des Flughafens Tempelhof.

Organisatoren und Unterstützer

Das Land Berlin hat als Ausrichter des Festes die Tempelhof Projekt GmbH mit Konzeption und Umsetzung beauftragt. Das Fest der Luftbrücke wurde maßgeblich durch die großzügige Förderung der Berliner LOTTO-Stiftung ermöglicht. Unterstützt wurde das Fest von der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, der Deutschen Fernsehlotterie und der Wall GmbH.

Fotos: Oliver Klems / DRK

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news-1868 Mon, 13 May 2019 16:07:46 +0200 DRK sichert Lauf S 25 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-sichert-lauf-s-25.html Nicht nur zum Fest der Luftbrücke war das Deutsche Rote Kreuz gestern in der Stadt unterwegs. Schon seit den frühen Morgenstunden waren rund 80 Helfer des DRK beim Lauf S 25 im Einsatz, um die medizinische Versorgung tausender Läufer sicherzustellen. An zehn Standorten entlang der S-25-Strecke standen die ehrenamtlichen Helfer bereit, um bei kleineren und größeren Problemen zu helfen. Außerdem begleiteten die Sanitäter mit Fahrrädern, Motorrädern und weiteren Fahrzeugen die Läufer entlang der Strecke. Im Zielbereich reichte eine Verpflegungsgruppe 1.500 Liter Tee. Wir danken den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz!

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news-1867 Sun, 12 May 2019 05:56:00 +0200 LIGA für faires Vergütungssystem in der Häuslichen Krankenpflege https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/liga-fuer-faires-verguetungssystem-in-der-haeuslichen-krankenpflege.html Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2019 fordert die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin (LIGA Berlin) die Krankenkassen auf, ein faires Vergütungssystem zu etablieren. Die derzeitigen Abrechnungsmodelle in der Häuslichen Krankenpflege sind uneinheitlich und nicht leistungsgerecht. Mehr in der Pressemitteilung der LIGA. Um den Forderungen in den Verhandlungen mit den Krankenkassen Nachdruck zu verleihen, startet auf Facebook die Social-Media-Kampagne #fairePflege.

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news-1866 Fri, 10 May 2019 10:27:26 +0200 Erfolgreicher Einsatz trotz schlechter Ausstattung des Katastrophenschutzes https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/erfolgreicher-einsatz-trotz-schlechter-ausstattung-des-katastrophenschutzes.html Wenn Improvisation zur Gewohnheit wird: 50 ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK betreuten 150 Betroffene der Bombenevakuierung in Berlin-Hermsdorf Nach dem Bombenfund in Hermsdorf haben gestern Abend Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes einen Sammelpunkt für betroffene Anwohner eingerichtet. Bis zu 150 Menschen wurden im Georg-Herwegh-Gymnasium betreut und mit Lebensmitteln versorgt. Bei den rund 50 Einsatzkräften, die sich auch um den Transport von 70 Bürgern kümmerten, die nicht ohne Hilfe ihre Wohnungen verlassen konnten, handelte es sich um ehrenamtliche Kräfte des Katastrophenschutzes.

„Der gestrige Einsatz zeigt wieder einmal, dass auf unsere ehrenamtlichen Helfer Verlass ist. Auch nach ihrem Arbeitstag stehen sie bereit, um ihren Mitbürgern zu Helfen. Und das, obwohl vom Land Berlin keine adäquate Unterstützung kommt“, so Hardy Häusler, Beauftragter für den Katastrophenschutz beim Berliner Roten Kreuz.

Ausstattung im Berliner Katastrophenschutz mangelhaft

Die technische Ausstattung im Berliner Katastrophenschutz sei in einem desolaten Zustand, so Häusler weiter. Fahrzeuge und Ausstattung seien zum Teil älter als die Helfer, die damit arbeiten müssen. Mangels Neubeschaffungen von Seiten des Landes seien die Einsatzkräfte stets gezwungen, zu improvisieren, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Der Katastrophenschutz sei damit so löchrig wie ein Schweizer Käse und es sei nur dem Engagement der gut ausgebildeten Helfer zu verdanken, dass derartige Einsätze immer wieder gemeistert werden können.

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news-1864 Sun, 05 May 2019 13:15:17 +0200 Landeswettbewerb: Spandau und Zentrum auf Erfolgskurs https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landeswettbewerb-spandau-und-zentrum-auf-erfolgskurs.html Der Sieg beim Landeswettbewerb der Bereitschaften ging in diesem Jahr an die Mannschaft aus dem DRK Kreisverband Spandau. Die Bereitschaft Spandau darf den Landesverband Berliner Rotes Kreuz beim Bundeswettbewerb in Hessen vertreten. Platz 2 und Platz 3 gingen an die Bereitschaft Tiergarten und an die "Lawettgang" vom DRK Kreisverband Berlin-Zentrum. Den Preis für „ausgezeichnete Patientenorientierung“ sicherten sich die Tiergartener. Außerhalb der Wertung waren außerdem eine Nachwuchsmannschaft der Bereitschaft Steglitz des DRK Kreisverbandes Berlin Steglitz-Zehlendorf sowie die Vorjahressieger aus dem Kreisverband Berlin-Zentrum gestartet.

Bei der Landesmeisterschaft der Ersten Hilfe mussten Verletzungen versorgt, Leben gerettet und Menschen in besonderen Situationen betreut werden.

Der Dank geht an alle Beteiligten, Organisatoren, Schiedsrichter, Schminker, Verletztendarsteller und an die Verpflegungstruppe aus dem Kreisverband Müggelspree.

Fotos: Jérémie Christaller, Dr. Timur Flissikowski, Joachim Lemmel

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news-1859 Mon, 29 Apr 2019 09:15:00 +0200 Wasserwacht-Saison beginnt am 1. Mai https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wasserwacht-saison-beginnt-am-1-mai.html Vom 1. Mai bis zum 30. September sorgt die DRK-Wasserwacht an jedem Wochenende, an Feiertagen und regelmäßig auch an Brückentagen ehrenamtlich für die Sicherheit am, im und auf dem Wasser. Auf den drei Stationen Wannsee, Breitehorn und Alt-Gatow sind an jedem Einsatztag sind über 30 Ehren­amtliche im Einsatz. Seit Anfang April laufen die Vorbereitungen bei der DRK-Wasserwacht auf Hochtouren: Die Rettungsschwimmer bereiten sich auf die Saison vor. Die Motorrettungsboote wurden ins Wasser gelassen, das Material einsatzbereit gemacht und die Stationen vorbereitet. Vom 1. Mai bis zum 30. September sorgt die DRK-Wasserwacht an jedem Wochenende, an Feiertagen und regelmäßig auch an Brückentagen ehrenamtlich für die Sicherheit am, im und auf dem Wasser. Auf den drei Stationen Wannsee, Breitehorn und Alt-Gatow sind an jedem Einsatztag sind über 30 Ehren­amtliche im Einsatz.

Bilanz Saison 2018

In der vergangenen Saison erbrachten die Rettungs­schwimmer der DRK-Wasserwacht über 14.000 ehrenamtliche Stunden auf dem Wasser. Sie leisteten knapp 1.000 Mal Hilfe.

Am häufigsten waren gekenterte Segler betroffen, bei denen die Ehrenamtlichen das Aufrichten der Segelboote abgesichert oder unterstützt haben. Es wurde auch technische Hilfe geleistet - z.B. wurden manövrier­unfähige Boote abgeschleppt und Material geborgen, das die Umwelt oder den Schiffsverkehr hätte gefährden können.

Die Rettungs­schwimmer beobachten den Badebetrieb und Bootsverkehr und sind im Notfall schnell zur Stelle. Dabei helfen sie nicht nur Schwimmern im Wasser, sondern leisten auch Erste Hilfe bei Unfällen an Land und geben präventive Hinweise zur Vermeidung von Unfällen.

Mitmachen bei der Wasserwacht

Wer sich für die Arbeit der Wasserwacht interessiert oder selbst aktiv werden möchte, kann Kontakt aufnehmen unter:
E-Mail: wasserwachtdrk-berlin.de  ­­­­
Telefon: (030) 600 300 11 90

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news-1858 Thu, 18 Apr 2019 11:17:03 +0200 Übung geglückt: DRK und THW bergen Gefahrgut eines verunglückten LKWs https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/uebung-geglueckt-drk-und-thw-bergen-gefahrgut-eines-verunglueckten-lkws.html Bei einer Übung am Samstag, 13. April 2019, wurde ein Unfall eines Kraftfahrzeuges mit einem Gefahrgutbehälter simuliert, bei dem eine größere Menge Flüssigkeit ausgetreten war, die das nahe gelegene Gewässer zu verunreinigen drohte. Die ehrenamtlcihen Helfer der DRK-Zentralbereitschaft CBRN-Dienst (CBRN = chemische, biologische, radiaoaktive, nukleare Gefahrenabwehr) und des CBRN-Zuges des DRK-Kreisverbandes Berlin-Zentrum übten zusammen mit Kräften des Technischen Hilfswerkes (THW) Ortsverein Lichtenberg auf dem Gelände des Schifffahrtsamtes in Berlin Grünau.

Ein mit Messgeräten ausgestatteter Spürtrupp des Deutschen Roten Kreuzes wurde zu einer ersten Erkundung der Lage an die Gefahrenstelle entsandt. Die verbleibenden Kräfte bereiteten eine Dekontaminationsstrecke an der Grenze zum Schwarzbereich vor, um die eigenen und später auch die eingesetzten Einsatzkräfte des THW zu dekontaminieren (= reinigen).

Nachdem der Spürtrupp die Lage erkundet hatte, entschied die Führung des THW mit der Abdichtung der Leckage am Gefahrgutbehälter zu beginnen und eine Ölsperre in das nahe Gewässer einzubringen. Um eine Kontamination des Gewässers auszuschließen, entnahm der Spürtrupp unter Absicherung des THW eine Oberflächenprobe.

Trotz der niedrigen Temperatur von 4°C arbeiteten alle Helfer hoch konzentriert und konnten sich am Ende des Einsatzes im Gefahrenbereich auf eine warme Dusche und ein vorgeheiztes Aufenthaltszelt freuen. Die Übung war ein großer Erfolg und die Zusammenarbeit zwischen THW und DRK wurde weiter gestärkt.

Ehrenamtliche Mitstreiter gesucht

Wer sich für Naturwissenschaften und Technik interessiert und sich in der großen Gemeinschaft des Roten Kreuzes engagieren möchte, wendet sich bitte an machmitcnbrn-dienst-berlin.de oder füllt unser Mitmach-Formular aus.

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news-1857 Mon, 15 Apr 2019 10:41:29 +0200 Werner Mertz: 35 Jahre ehrenamtlicher Vorsitz im DRK-Kreiverband Wedding/Prenzlauer Berg https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/werner-mertz-35-jahre-ehrenamtlicher-vorsitz-im-drk-kreiverband-wedding-prenzlauer-berg.html Jung und Alt, neue Küken und alte Hasen – am Samstag, 13.11.2019, trafen sich alle, um Werner Mertz zu ehren. Mehr als 35 Jahre ist er nun als Präsident (vormals Kreisvorsitzender) im DRK-Kreisverband Wedding/Prenzlauer Berg e.V. ehrenamtlich tätig.

Die Laudatio hielt Christoph Günther-Skorka, der viele Jahre als Vizepräsident des Kreisverbandes Werner Mertz zur Seite stand und heute noch steht. Mit Werner Mertz als Vorsitzenden hätte der Kreisverband viel erreicht, so Günther-Skorka: Starke Gemeinschaften, eine großartige Kinder- und Jugendsozialarbeit, eine funktionierende Kiezarbeit und ein zufriedenes Hauptamt kämen nicht von ungefähr. Sie bedürften klarer und verständnisvoller Regeln und dass alle an einem Strang zögen.

In Berlin gibt es mehr als 800.000 Ehrenamtliche. Jeder sei besonders und einzigartig. Darauf bezog sich der Vizepräsident des Berliner Roten Kreuzes, Jens-Uwe Retter, der Werner Mertz seit vielen Jahren kennt und schätzt.

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen bedanken sich bei ihrem Präsidenten und wünschen ihm alles erdenklich Gute für die weitere Zusammenarbeit.

Fotos: DRK-Kreisverband Wedding/Prenzlauer Berg e.V.

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news-1856 Fri, 12 Apr 2019 11:59:28 +0200 „Frau der Zahlen“ nach 6,5 Jahren DRK verabschiedet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/frau-der-zahlen-nach-65-jahren-drk-verabschiedet.html Mit Rettungsring und Blumenmeer wurde Petra Gude am 11. April 2019 von Kollegen und Mitarbeitern nach sechseinhalb Jahren im DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz verabschiedet. Nach langjährigen Erfahrungen im Controlling des DRK-Generalsekretariats wurde sie 2012 vom Vorstandsvorsitzenden Volker Billhardt als „Frau der Zahlen“ in den Vorstand des Landesverbands geholt. In seiner Abschiedsrede würdigte Volker Billhardt neben der erfolgreichen gemeinsamen Arbeit im Landesverband auch ihr Engagement als Geschäftsführerin von zwei Tochtergesellschaften. So setzte sich Petra Gude seit 2015 für die Überleitung des alten DRK-Bildungswerks Nord in eine moderne DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH ein, die inzwischen gut im Berliner Roten Kreuz und darüber hinaus vernetzt ist.

Vertretend für die Geschäftsführer der acht Berliner DRK-Kreisverbände würdigte Katja Potzies, Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Berlin-Zentrum die Zusammenarbeit mit Petra Gude. Damit wäre sie für die Kreisgeschäftsführer der Rettungsring gewesen.

Nach 20 Jahren DRK trifft man Petra Gude ab Montag in der Stiftung Haus der kleinen Forscher. Der Kreis zum Rettungsring schloss sich mit dem passende Zitat von Mark Twain:: „In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

Fotos: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-1855 Thu, 11 Apr 2019 13:02:00 +0200 FSJ-Kreativseminar 2019 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fsj-kreativseminar-2019.html Rund 190 junge Leute trafen sich Anfang April zur jährlichen FSJ-Kreativwoche. In 18 parallel stattfindenden Workshops konnten sie im Kulturzentrum Pumpe ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auf dem Programm: Upcycling, Kuscheltiere nähen, Band-Workshop, Film drehen, Improvisations-Theater, Gestalten mit Ton, Tanzen, Kochen, Malerei, Graffiti und Street Art. Kreative Woche

Im Rahmen des FSJ finden im DRK fünf Seminarwochen statt, die der pädagogischen Begleitung, Unterstützung und Fortbildung der Freiwilligen dienen. Eine dieser Seminarwochen ist das FSJ-Kreativseminar, bei dem die jungen Leute in ihren Projektgruppen interessante Erfahrungen sammeln können.

So hat z. B. Marie (20) zum ersten Mal mit einem analogen Apparat fotografiert: „Das war schon spannend. Man hat nur 36 Bilder auf dem Film und weiß vorher nicht, was beim Fotografieren herauskommt. Bei der Projektarbeit ist mir deutlich geworden, dass beim digitalen Fotografieren mit dem Handy die Besonderheit der Bilder verloren geht“.

Pritika (20) und Mara (19) hatten sich für die Upcycling-Gruppe entschieden. Beide haben in der Kreativwoche Häkeln  und Stricken gelernt. Pritika dachte vorher, dass Stricken langweilig sei. Aber sie hat nun Feuer gefangen und hat sich was ganz Großes vorgenommen: Sie will eine Decke stricken. Und Mara ist jetzt eine so begeisterte Häklerin, dass sie sogar in der U-Bahn ihr Handarbeitszeug aus dem Rucksack holt.

Berufsperspektiven

Das FSJ bringt den Teilnehmenden aber nicht nur Spaß, sondern auch Erkenntnisse für die spätere Berufswahl. So hat Anne-Katrin (19), die auch in einer Kita eingesetzt war, festgestellt, dass "die Arbeit mit Kindern mehr ist als nur auf Kinder aufpassen". Sie hat sich in ihrem Berufswunsch gestärkt gesehen und möchte nach dem FSJ eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen.

Bei ihrer Freundin Michelle (16) ist das genau umgekehrt gelaufen. Michelle wollte eigentlich Krankenschwester werden. Bei ihrer FSJ-Station im Krankenhaus hat sie aber gemerkt, dass das nicht der richtige Beruf für sie ist. Sie will nun eine Ausbildung in der Verwaltung beginnen.

Mara, Marie, Michelle? Machen nur junge Frauen ein FSJ? Natürlich nicht. Aber mit rund zwei Drittel sind sie klar in der Überzahl. Also Jungs, wo bleibt Ihr? Auch für junge Männer kann ein FSJ eine spannende und zielführende Erfahrung sein.

Das FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr hilft bei der beruflichen und persönlichen Orientierung und fördert das freiwillige Engagement junger Menschen zwischen 16. und 27. Jahren. Im FSJ können die jungen Leute ihre eigenen Stärken in einem professionellen Umfeld ausbauen und persönliche Kompetenzen weiterentwickeln. Das Freiwillige Soziale Jahr trägt damit maßgeblich zu einem erfolgreichen Übergang zwischen Schule und Berufsleben bei.

Ein FSJ kann in Krankenhäusern, Kindergärten, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Seniorenpflegeheimen sowie dem Blutspendedienst, dem Jugendrotkreuz, im Krankentransport, in der Breitenausbildung sowie im Gesundheitsmanagement absolviert werden. Das FSJ startet i.d.R. jährlich am 1. September.

Text und Fotos: Regina Radke-Lottermann / DRK

 

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news-1854 Mon, 01 Apr 2019 14:56:14 +0200 Berliner Pakt für die Pflege https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-pakt-fuer-die-pflege.html Berlins Pflegesenatorin Dilek Kolat hat heute gemeinsam mit Akteuren aus dem Berliner Pflegebereich, den Kassen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, sowie den Pflegeverbänden den „Berliner Pakt für die Pflege“ unterzeichnet. Die Unterzeichnenden verpflichten sich im Rahmen ihrer Zuständigkeiten zu konkreten Handlungsschritten in den Bereichen Ausbildung, Vergütung, Gesundheitsmanagement und Familienfreundlichkeit. Berliner Rotes Kreuz

Volker Billhardt, Vorsitzender des Vorstands und Landesgeschäftsführer des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V. unterzeichnete für das DRK den Pflegepakt. "Der Pflegeberuf ist ein attraktiver Ausbildungsberuf, der viele Möglichkeiten zur Weiterbildung und somit zum beruflichen Aufstieg bietet. Der DRK-Landesverband setzt sich für eine  attraktive Ausbildung, mehr Aus-und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie gute Arbeitsbedingungen ein. Das Berliner Rote Kreuz begrüßt, dass im Sozialgesetzbuch V die Möglichkeit der Refinanzierung sichergestellt werden soll. Darüber hinaus fordern wir, dass die Pflegebedürftigen und deren Angehörige nicht länger alleine die Pflegekosten tragen", erklärte Billhardt.

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung erklärte nach der Unterzeichnung des „Berliner Pakts für die Pflege": „ Gute und würdevolle Pflege braucht attraktive Arbeitsbedingungen, die den Beschäftigten Motivation und Wertschätzung bieten und ihnen langjährig eine zufriedenstellende und gesunde Tätigkeit ermöglichen. Mit dem ,Berliner Pakt für die Pflege‘ wollen wir gemeinsam ein Zeichen für die Fachkräftesicherung in der Berliner Pflegelandschaft setzen und uns verpflichten, die erarbeiteten Ziele auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen, damit die Bedingungen für Pflegetätigkeit und -ausbildung wieder attraktiv werden und viele Berlinerinnen und Berliner diesen tollen, sinnstiftenden Beruf wieder gerne ergreifen und möglichst auch bis zur Rente ausüben.“ 

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news-1853 Thu, 28 Mar 2019 14:26:00 +0100 Bilanz Kältehilfe 2018/2019 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bilanz-kaeltehilfe-2018-2019.html In der Kältehilfesaison 2018/2019 gab es in Berlin fast 1.200 Übernachtungsplätze - ein Rekord. Noch vor ein paar Jahren gab es 300 bis 500 Plätze pro Saison. Auch in der 10. Saison war der DRK-Wärmebus nachgefragt. Zwischen Anfang November 2018 und Mitte März 2019 hatten die Wärmebus-Helfer Kontakt zu 1.862 Menschen ohne Obdach. Weitere Details wurden auf der Pressekonferenz zum Abschluss der Berliner Kältehilfe bekannt gegeben. Bilanz der Kältehilfe

„Rund 1200 Übernachtungsplätze wurden in der Kältehilfesaison 2018/2019 bereitgestellt. Dass so viele Notübernachtungsplätze notwendig sind ist besorgniserregend, denn die Kältehilfe ist seit jeher ein Seismograf für Entwicklungen in unserer Stadt. Sie zeigt, dass das Elend in den letzten Jahren gewachsen ist", erklärte Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum. Sie dankte auch den vielen ehrenamtlichen Helfern. "Ohne sie wäre die Berliner Kältehilfe nicht möglich", sagte Kostka.

Barbara Eschen, die Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, fordert für Frauen spezifische und angepasste Hilfen: „Die Zahl der wohnungslosen Frauen, die auf der Straße leben, ist gestiegen. Die Auslastung der Frauennotübernachtungsplätze lag bei 50,9%." Eschen wies auf der Pressekonferenz in der Frauen-Notübernachtung "Evas Obdach" in Mitte auf die erhebliche Verschärfung der Situation in Berlin hin. Sie nannte folgende Hauptprobleme:

  • Zunahme der Verelendung von auf der Straße lebenden Menschen.
  • Unzureichende Gesundheitsversorgung vieler Menschen.
  • Anstieg der Konflikt- und Gewaltsituationen, weil die Klientel immer schwieriger wird.

 

10 Jahre DRK-Wärmebus

Das Team des DRK-Wärmebusses hatte in seiner zehnten Kältehilfe-Saison Kontakt zu 1.862 Menschen ohne Unterkunft und Wohnung. Vom 1. November 2018 bis zum heutigen Tag waren die DRK-Helfer in 145 Nächten von 18 bis 24 Uhr in Berlin unterwegs. Sie hatten bis zum 22. März 300 Personen, darunter 53 Frauen, in Notunterkünfte gefahren.

Die Zahl der Kontakte zu Personen ohne Obdach hat sich im Vergleich zu der Vorsaison kaum verändert. Das zeigt, dass eine große Nachfrage zum Wärmebus bestand. Die 20 ehrenamtlichen Helfer und vier sozialpädagogisch geschulte Honorarkräfte haben Obdachlose mit Schlafsäcken, Rucksäcken, wärmender Winterkleidung und festem Schuhwerk versorgt. Die Ausgabe von heißem Tee und das Gesprächsangebot wurden gerne angenommen.

Dagegen gab es weniger Fahrten in die Notunterkünfte. Hier ist ein Rückgang von rund 30 Prozent (Fahrten gesamt) bzw. rund 57 Prozent (Fahrten Frauen) zu verzeichnen. Dies erklärt sich zum einen aus dem deutlich gestiegenen Angebot an Notunterkunftsplätzen, insbesondere auch für Frauen. Zum anderen gab es in dieser Saison keine extremen Kälteeinbrüche.

Schulprojekte: Ein ehrenamtlicher Helfer und die Projektverantwortliche des DRK-Wärmebusses wurden in den Unterricht einer Berliner Grundschule eingeladen, um mit den Kindern über deren Fragen und Erlebnissen mit Menschen, die auf der Straße leben, zu sprechen. Die Kinder hatten vorab einen Kuchenbasar zugunsten des Wärmebusses veranstaltet und so Spenden in Höhe von 250 Euro gesammelt.

Spenden: Größere Spenden von Amazon, der Berliner Morgenpost, Vattenfall, dem Sender RTL und der Berliner Sparkasse, ein Glühweinverkauf der AG City und dem Schaustellerverband Berlin auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz sowie diverse Einzelspenden von Berliner Bürgern haben die Arbeit des DRK-Wärmebusses im Rahmen der Berliner Kältehilfe ermöglicht.

zur Onlinespende

DRK-Spendenkonto
DE85 100 205 000 003 249 000
Stichwort: Kältehilfe

 

 

 

 

 

 

 

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news-1852 Mon, 25 Mar 2019 09:17:57 +0100 „Zeit für MICH!“ https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zeit-fuer-mich.html Unter diesem Motto fand am 23. März eine Nachsorgeveranstaltung für 51 Berlinerinnen statt, die 2017 und 2018 an einer Mutter-Kind-Kur teilgenommen haben – nach der Vermittlung durch die fünf Beratungsstellen des Berliner Roten Kreuzes. Im Harnack-Haus, einem wunderschönen Tagungsort im grünen Dahlem, konnten die Frauen Themen aus ihrem Kuraufenthalt wieder auffrischen. Vier Workshops boten die Möglichkeit, den Kurerfolg im Alltag wieder neu zu verankern: Gesprächsrunden und fachliche Inputs zur Burnout-Prophylaxe, Achtsamkeit und den besonderen Bedürfnissen von Alleinerziehenden standen ebenso auf dem Programm wie praktische Yoga-Übungen. Für die Kinder gab es eine eigene Kinderbetreuung.

Ein besonderer Dank gilt der Karstadt-Spendenaktion „Mama ist die Beste“, durch die den Müttern die kostenlose Teilnahme ermöglicht wurde. „Danke! Es war ein toller Tag – eine echte Oase im Alltag!“ – so und ähnlich lautete das Feedback der Teilnehmerinnen – verbunden mit dem Wunsch nach weiteren Angeboten, um die positiven Erfahrungen aus der Mutter-Kind-Kur im Berliner Familien-, Erziehungs- und Arbeitsalltag lebendig zu erhalten.

Fotos: Janine Hövels, Emely Neuber

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news-1851 Thu, 21 Mar 2019 14:40:47 +0100 DRK begrüßt Urteil des EuGH zum Rettungsdienst https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-begruesst-urteil-des-eugh-zum-rettungsdienst.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht sich durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 21. März 2019 in seiner Auffassung bestätigt, dass die Vergabe von Rettungsdienstleistungen an anerkannte Hilfsorganisationen ohne europaweite Ausschreibung erfolgen kann. „Wir begrüßen das Urteil der Richter zur sogenannten Bereichsausnahme. Der qualifizierte Krankentransport und die Notfallrettung in einem Rettungswagen sind sowohl für den Zivil- und Katastrophenschutz als auch für die Gefahrenabwehr in Deutschland von elementarer Bedeutung. Diese für die gesamte Gesellschaft wichtige Dienstleistung muss von anerkannten Hilfsorganisationen erbracht und darf nicht dem privatwirtschaftlichen Markt überlassen werden“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Der EuGH hat mit seinem Urteil eine Klage des Falck-Konzerns gegen die Stadt Solingen zurückgewiesen. Sie richtete sich gegen eine Ausnahmevorschrift im Vergaberecht. Das Oberlandesgericht Düsseldorf muss jetzt neu verhandeln.

Die Stadt Solingen hatte bei der Vergabe von Leistungen des Rettungsdienstes im Rahmen der sogenannten Bereichsausnahme lediglich die Angebote des Deutschen Roten Kreuzes und anderer anerkannter Hilfsorganisationen berücksichtigt. „Das Urteil hat über Solingen hinaus bundesweite Bedeutung. Wir sehen darin eine Bestätigung der Bereichsausnahme bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen. Wir fordern deshalb alle Bundesländer auf, die Bereichsausnahme - soweit noch nicht geschehen - in den jeweiligen Rettungsdienstgesetzen zu berücksichtigen. Dabei muss beachtet werden, dass bei Gefahrenabwehr die wichtigen Verknüpfungen zwischen Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz gefördert werden“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Reuter wies auf die enge Verbindung zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rettungskräften der anerkannten Hilfsorganisationen im Zivil- und Katastrophenschutz und bei der Gefahrenabwehr hin. Die Rendite-Interessen von multinationalen Wirtschaftskonzernen und Private-Equity-Unternehmen dürften bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen keine Rolle spielen. Der Kreisverband Solingen des Deutschen Roten Kreuzes war Beteiligter des Verfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof.

Quelle: Pressemitteilung des DRK Bundesverbandes

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news-1850 Tue, 19 Mar 2019 11:01:31 +0100 Franziska Giffey demonstriert DRK-Hausnotruf auf Fachkongress https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/franziska-giffey-demonstriert-drk-hausnotruf-auf-fachkongress.html Bei der Eröffnung des Fachkongresses "Einsamkeit im Alter vorbeugen - aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen" am 18. März band die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey sich ein Hausnotrufarmband vom Berliner Roten Kreuz um das Handgelenk. Der Hausnotruf sei zwar kein Mittel gegen Einsamkeit, beuge aber Folgen von Stürzen vor, so die Ministerin.

Weiterhin würdigte sie Projekte, die sich gegen soziale Isolation im Alter einsetzen. Ein gutes Mittel gegen Isolation ist zum Beispiel ein Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz. In Berlin gibt es viele Möglichkeiten: Gemeinsames Singen, Ausflüge, Frühstücksrunde, Frühchen-Patenschaften, Unterstützung der Wasserwacht, in den Seniorenzentren "Villa Albrecht" oder Marie oder Helfen im Rotkreuz-Laden in Charlottenburg. Wer ein Ehrenamt in Wohnortnähe sucht, wendet sich direkt an den DRK-Kreisverband in seinem Bezirk. Egal was oder wo, viele finden in der Rotkreuzfamilie eine neue Gemeinschaft.

So funktioniert der Hausnotruf

Hausnotruf-Kunden tragen den Handsender immer am Körper, um im Notfall den Notrufknopf zu drücken. Sofort wird eine Sprechverbindung mit der DRK-Notrufzentrale hergestellt.

Die Mitarbeiter in der DRK-Notrufzentrale bearbeiten den Notruf umgehend, sprechen mit dem Betroffenen, leisten Hilfestellung oder leiten weitere Maßnahmen ein.

Liegt ein Notfall vor, so wird umgehend Hilfe zu zum Betroffenen entsandt. Je nach Notfall sind das u.a. Familienmitglieder, der DRK-Bereitschaftsdienst oder der Rettungsdienst.

zur Hausnotruf-Seite für Berlin

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news-1846 Wed, 06 Mar 2019 11:30:00 +0100 Fünf Jahre Kooperation in der Ersten Hilfe https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fuenf-jahre-kooperation-in-der-ersten-hilfe.html Vor fünf Jahren haben die DRK Landesverbände Brandenburg und Berliner Rotes Kreuz im Bereich der Ersten Hilfe eine Kooperation vereinbart. Jährlich werden über 85.000 Berliner und Brandenburger geschult. „Unsere Aufgabe als Landesverband ist es, für die Breitenausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe die Lehrkräfte zu qualifizieren. Da macht es Sinn, die Kompetenzen der beiden Rotkreuz-Verbände zu bündeln“, sagt Petra Gude, stellvertretende Landesgeschäftsführerin in Berlin.

Seit 2014 wurden jährlich rund 85.500 Berliner und Brandenburger in DRK-Lehrgängen fit gemacht für die Erste Hilfe. Dafür wurden 205 Lehrkräfte ausgebildet. „In den fünf Jahren konnten wir die Angebote qualitativ erhöhen und haben neue Lehrgänge, wie zum Beispiel zum Thema Kinderkrankheiten, als E-Learning Tool entwickelt“, sagt Steffen Pluntke, Leiter des DRK-Kompetenzzentrums Bildung für Berlin und Brandenburg. Die Unfallversicherungsträger stellen hohe Anforderungen an die Qualifizierung der Erste Hilfe-Ausbilder. Daher hat das DRK ein Qualitätsmanagement eingeführt und macht regelmäßig Audits zur Überprüfung der Lehrgänge in den Kreisverbänden. Zusätzlich wurde eine Standard-Ausstattung für die Lehrgänge entwickelt und die Unterrichtsmaterialien vereinheitlicht.

Die Erste-Hilfe Ausbilder sind überwiegend Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit Schulungen anbieten. Wer Interesse hat, Landesausbilder zu werden, kann sich an das Kompetenzzentrum Bildung unter bildungdrk-lv-brandenburg.de wenden.

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news-1849 Mon, 04 Mar 2019 14:08:00 +0100 DRK stellt Angebote und Jobs zum Berlintag vor https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-stellt-angebote-und-jobs-zum-berlintag-vor.html Auf Deutschlands größter Berufs- und Informationsmesse im Bildungsbereich waren gleich vier DRK-Bereiche mit einem gemeinsamen Stand vertreten: DRK-Kitas, Jugendhilfe des DRK Kreisverband Berlin Nordost e.V., Kinder-Tages-Betreuung Berlin gGmbH und das Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk im DRK Berlin gGmbH (RKI BBW).

Viele verbinden mit dem DRK Blutspende, Erste-Hilfe-Kurse oder Rettungsdienst. Wenige wissen, dass das DRK viel mehr kann und vor allem ein interessanter Arbeitgeber im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ist. Erzieherinnen und Erzierher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und viele weitere Berufsgruppen können sich jederzeit auf die freien Stellen bewerben.

Die DRK-Kollegen beantworteten alle Fragen rund um Praxisstellen, berufsbegleitende Ausbildungen, gaben Jobvorschläge und ermutigten zum Bewerben.

Links zu Angeboten und Jobs

DRK-Stellenangebote

Ausbildungen des DRK in Berlin

DRK-Kinderland Westend

DRK-Kita Antonia

DRK-Kita "Kreuz und Quer"

DRK-Kita "Querbeet"

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news-1844 Thu, 21 Feb 2019 13:44:41 +0100 Bilanz Stromausfall https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bilanz-stromausfall.html Mit der Wiederherstellung der Stromversorgung gestern Abend konnten die teilweise umfangreichen Maßnahmen der Berliner Hilfsorganisationen zurückgefahren und beendet werden. Während des 48-stündigen Einsatzes in Köpenick waren rund 300 DRK-Helfer ​aktiv.

Für 3.000 Personen wurden gestern in Köpenick kurzfristig sieben Verpflegungspunkte eingerichtet. Das zuständige Bezirksamt dankte dem DRK für die schnelle und unbürokratische Hilfe. Außerdem konnten die CBRN-Einheiten des DRK zusammen mit einer Dekon-P-Gruppe der DLRG vier partiell stark ausgekühlte Altenpflegeeinrichtungen improvisiert teilbeheizen. Eine drohende Evakuierung der Pflegeeinrichtungen mit insgesamt ca. 1.000 Bewohnern konnte damit abgewendet werden. In diesen beiden Komplexen waren 133 Helfer im Einsatz.

Im dritten Einsatzkomplex stellten die Hilfsorganisationen der Berliner Feuerwehr vier Intensivtransportwagen, acht Rettungstransportwagen und 4 Notarztwagen für die Rückverlegung von Intensivpatienten in das Krankenhaus Köpenick bereit. Die Hälfte der Fahrzeuge stellte das DRK. Zusätzlich standen während des gesamten Stromausfalls zwei Fachberater der Hilfsorganisationen dem Stab der Berliner Feuerwehr zur Verfügung. Das DRK konnte sich in dieser Krisensituation als verlässlicher und kompetenter Partner beweisen.

Die Landesbereitschaftsleitung dankt allen Helfern für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft sowie den ehrenamtlichen Führungskräften der Kreisverbände und den Mitarbeitern der Abteilung Einsatzdienste. Die kompetenten Einzelleistungen eines jeden Helfers sowie die deren große Flexibilität haben diesen Einsatz erst möglich gemacht. ​

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news-1843 Wed, 20 Feb 2019 17:00:00 +0100 Stromausfall in Köpenick https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/stromausfall-in-koepenick.html Am 19 Februar 2019 wurden bei Bauarbeiten in Köpenick zwei Versorgungskabel des zuständigen Stromversorgers beschädigt. In Folge dessen fiel im Südosten Berlins flächendeckend die Stromversorgung aus. Neben 30.000 Privathaushalten und 2.000 Gewerbebetrieben sind auch das Krankenhaus Köpenick, vier Senioreneinrichtungen und die dortige Fernwärmeversorgung von dem Stromausfall betroffen. Zusätzlich zu den Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr waren auch fast 200 ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen, darunter des DRK, im Einsatz. Der Stromausfall

Am 19 Februar 2019 wurden bei Bauarbeiten an der Salvador-Allende-Brücke in Köpenick zwei Versorgungskabel des zuständigen Stromversorgers Vattenfall beschädigt. In Folge dessen fiel im Südosten Berlins flächendeckend die Stromversorgung aus. Da Vattenfall davon ausging, dass die Stromversorgung erst nach rund 24 Stunden wieder hergestellt werden könne, wurde der Einsatzstab der Berliner Feuerwehr alarmiert. Der Krisenstab von Vattenfall teilte am Vormittag mit, dass die Stromversorgung heute gegen 21:30 Uhr wieder hergestellt sein soll.

Neben 30.000 Privathaushalten und 2.000 Gewerbebetrieben sind auch das Krankenhaus Köpenick, vier Senioreneinrichtungen und die dortige Fernwärmeversorgung von dem Stromausfall betroffen. Wegen des Stromausfalls waren neben Polizei und Feuerwehr auch fast 200 ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen im Einsatz.

Einsatz des DRK

Koordiniert vom Lage- und Einsatzzentrum (LEZ) des Deutschen Roten Kreuzes standen insgesamt vier Patiententransportzüge bereit. Ein Patiententransportzug, der bei Bedarf Kranke aus dem betroffenen Gebiet bringen kann, besteht aus einem Führungsfahrzeug mit drei Einsatzkräften und fünf Krankentransportwagen mit je zwei Einsatzkräften. Besetzt waren die Patiententransportzüge mit Einsatzkräften des ASB Berlin, der Malteser Berlin und des DRK. Die Helfer hatten u. a. die Evakuierung des Krankenhauses Köpenick unterstützt. In Bereitschaft standen außerdem zwei Betreuungsplätze der Johanniter und der DLRG. Zur Unterstützung der Evakuierungsmaßnahmen wurde eine Schnelleinsatzgruppe Rettungsdienst alarmiert. Eine Schnelleinsatzgruppe Betreuungsdienst übernahm das Einrichten und die Betreuung der Notunterkunft in der Rudower Straße. Heute Nachmittag wurden Dekon-Einheiten des DRK alarmiert, die die Wärmeversorgung in den vier Senioreneinrichtungen sicherstellen sollen. 

Mario Czaja, der Präsident des Landesverbandes, dankt allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz.

 

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news-1847 Tue, 19 Feb 2019 13:00:00 +0100 DRK erfüllt Herzenswunsch https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-erfuellt-herzenswunsch.html Am 16.02.2019 war das Hospizmobil „Herzenswunsch“ des Bayrischen Roten Kreuzes (Kreisverband Straubing) in Berlin und hat einem Palliativpatienten einen Herzenswunsch - einen letzten Besuch in Berlin - erfüllt. Der Kreisverband Müggelspree organisierte eine Sightseeing-Tour durch Berlin. Die umfangreiche Wunschliste des Patienten, darunter die Siegessäule, Alexanderplatz mit Fernsehturm, Brandenburger Tor, Curry 36 und Hard Rock Café, wurde sorgfältig abgearbeitet. Der Patient, seine Angehörigen und auch begleitende Team aus Ärzten, Pflegekräften und Rettungsdienst waren vom vorbereitenden und durchführenden Engagement sehr angetan. Sie fühlten sich sehr wohl und fuhren am nächsten Tag mit einem sehr guten Gefühl nach Bayern zurück. 

Die bundeslandübergreifende Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt funktionierte bei dieser erstmaligen und außergewöhnlichen Aufgabe sehr gut.

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news-1848 Fri, 08 Feb 2019 10:58:00 +0100 Präsident vor Ort mit Wärmebus-Team https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/praesident-vor-ort-mit-waermebus-team.html Am 7. Februar 2019 hatte das Wärmebus-Team Verstärkung: Dritter im Team war Landesverbands-Präsident Mario Czaja, der sich ein Bild von der ehrenamtlichen Arbeit machen wollte. Rückschauend auf seine früheren Erfahrungen in der Kältehilfe, z.B. beim Kältebus der Stadtmission, brachte sich Mario Czaja souverän im Kontakt mit den Wärmebus-Klienten ein. Während der Fahrt in eine Unterkunft beriet er sie fachkompetent auf der Rückbank.

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news-1840 Fri, 01 Feb 2019 14:25:00 +0100 Abschiedsempfang für Alt-Präsident Kärgel https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/abschiedsempfang-fuer-alt-praesident-kaergel.html Mario Czaja, der Präsident des Landesverbandes, verabschiedete am 1. Februar in der Landesgeschäftsstelle seinen Amtsvorgänger Dr. h. c. Uwe Kärgel. In seiner Rede dankte er Kärgel für dessen Engagement für das DRK in Berlin und beschrieb die Herausforderungen, die in nächster Zukunft zu meistern sind. Verabschiedung Uwe Kärgel

Mehr als 90 Gäste kamen am 1. Februar in die Geschäftsstelle des Landesverbandes um Uwe Kärgel, den ehemaligen Präsidenten des Berliner Roten Kreuzes, zu verabschieden. Viele Aktive und Ehemalige aus Politik und den Hilfsorganisationen waren der Einladung gefolgt.

Unter den Gästen: Senatorin Elke Breitenbach, Dr. Sabine Bergmann-Pohl (Ehrenpräsidentin des Landesverbandes), Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen, Lothar de Maizière, Staatssekretär Martin Matz, Dr. Lore Marie Peschel-Gutzeit (Senatorin a.D.), Dr. Gabriele Schlimper (Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) u.v.a.

DRK-Generalsekretär Christian Reuter überbrachte Grüße der DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und dankte Dr. h. c. Uwe Kärgel für dessen Engagement.

Blick nach vorn

Auch Mario Czaja dankte Kärgel sehr herzlich für dessen großartiges Engagement für das DRK in Berlin. Czajas Dank ging aber auch an die Ehrenamtlichen in den Kreisverbänden. Er betonte: "Das DRK lebt von dem vielschichtigen Engagement der Ehrenamtlichen." Für die Ausrichtung des Berliner Roten Kreuzes wünschte Czaja sich mit Blick auf die wachsende Stadt Berlin eine engere Zusammenarbeit von Landesverband und Kreisverbänden. Dienstleistungen sollen gebündelt und ressourcenorientiert angeboten werden.

Wichtig sei, dass das Berliner Rote Kreuz auch in Zeiten wachsender Individualisierung als starke Gemeinschaft seinen Beitrag für Zivil- und Katastrophenschutz sowie für Wohlfahrt und Sozialarbeit erbringen kann, betonte Czaja.

 

 

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news-1842 Thu, 31 Jan 2019 10:10:00 +0100 CBRN-Einheiten besuchten LKA Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/cbrn-einheiten-besuchten-lka-berlin.html Auf Einladung des Landeskriminalamtes Berlin besuchten die Zentralbreitschaft CBRN Dienst zusammen mit den CBRN-Helfern des Kreisverbandes Berlin-Zentrum am 16. Januar 2019 die Analytische Task Force (ATF) am Kriminaltechnischen Institut (KTI 23). Die ATF wie auch die beiden CBRN Einheiten des DRK sind jeweils auf unterschiedliche Art und Weise in das vierstufige Konzept des Katastrophenschutzes eingebunden. So stellen die CBRN Einheiten durch ihre Erkundungs- und Dekontaminationskräfte nach der Grundsicherung durch die Einheiten der Feuerwehr eine erweiterte Sicherung bei Großschadenslagen dar, bei denen chemische, biologische oder radiologisch-nukleare Gefahrenstoffe freigesetzt wurden. Die ATF bildet die Spitze und somit die letzte Stufe und unterstützt im Einsatzfall durch ihre vielfältigen Messinstrumente die Einsatzleitung vor Ort.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der ATF Berlin ist, dass sie dem Kriminaltechnischen Institut des LKA Berlin zugeordnet ist und somit auch direkt die polizeilichen Maßnahmen vor Ort, wie z.B. die Spurensicherung, übernehmen kann.

Bei einem Vortrag erfuhren die DRK-Helfer viele Details der Rahmenaufgaben und der technischen Ausstattung der ATF.  Im Anschluss durften sie sich selbst von den technischen Möglichkeiten der ATF in der Fahrzeughalle des LKA überzeugen. Dort wurden u.a. ein spezielles Messfahrzeug vorgestellt, das es erlaubt, selbst bei biologischen Gefahrenlagen vor Ort erste Untersuchungen anzustellen. Des Weiteren konnte das Spurensicherungs- und Unterstützungsfahrzeug  der Kriminaltechnik besichtigt werden.

Text und Foto: Bärbel Eichhorn/DRK

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news-1841 Mon, 28 Jan 2019 11:58:00 +0100 Internationale Grüne Woche: zehn Tage im Einsatz https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/internationale-gruene-woche-zehn-tage-im-einsatz.html Damit bei Besucherzahlen, die den Einwohnern einer Kleinstadt gleichkommen, medizinische Notfälle rasch behandelt werden konnten, war das Deutsche Rote Kreuz mit zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräften auf dem Messegelände. Sanitäter, Ärzte und Rettungskräfte waren während der zehn Tage auf dem Gelände unterwegs, um dort Hilfe zu leisten, wo sie benötigt wird. Die Berliner wurden von Rotkreuz-Helfern aus ganz Deutschland unterstützt.

40 Jugendliche vom Berliner Jugendrotkreuz organisierten Rollstuhlschiebeservice, Rollstuhlverleih und Kindersammelstelle.

Danke an alle Ehrenamtlichen für den Einsatz!

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news-1838 Thu, 24 Jan 2019 11:20:00 +0100 Lebensgefahr bei Betreten von Eisflächen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/lebensgefahr-bei-betreten-von-eisflaechen.html Bei den Minusgraden haben sich auf vielen Gewässern in Berlin und Brandenburg in den vergangenen Tagen bereits dünne Eisschichten gebildet. Obwohl bekannt ist, wie groß die Gefahr beim Betreten von Eisflächen ist, wird diese Gefahr immer wieder unterschätzt. Das zeigen die Unfallzahlen. Deshalb warnt die Wasserwacht des Berliner Roten Kreuzes eindringlich davor, Eisflächen zu betreten. Es besteht Lebensgefahr! Vorgehen im Notfall

Die Wasserwacht des Berliner Roten Kreuzes empfiehlt im Notfall folgendes Vorgehen:

  • Ist eine Person im Eis eingebrochen, alarmieren Sie sofort die Feuerwehr über den Notruf 112. Denken Sie dabei an die fünf W:
    - Was ist passiert?
    - Wo ist es passiert?
    - Wie viele Personen sind betroffen?
    - Welche Verletzungen sind vorhanden?
    - Warten Sie auf Rückfragen. Legen Sie nicht einfach auf.

  • Versuchen Sie bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit den am Ufer vorhandenen Eisrettungsgeräten oder anderen als geeignet erscheinenden Mitteln zu helfen – z. B. mit Leinen, Teilen von Holzzäunen, Ästen, Strauchwerk usw.

  • Betreten Sie dabei nicht die Eisfläche!

Weitere Tipps

Weitere Hinweise der Wasserwacht zu dem richtigen Verhalten auf Eisflächen und der Rettung von Personen aus dem Gewässer finden Sie HIER.

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news-1836 Fri, 11 Jan 2019 16:01:46 +0100 Berliner Notfallseelsorge vereinbart Kooperation mit Muslimen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/berliner-notfallseelsorge-vereinbart-kooperation-mit-muslimen.html Die Berliner Notfallseelsorge und Krisenintervention der Kirchen hat eine bundesweit einmalige Kooperation mit der Wohlfahrtsorganisation Islamic Relief Deutschland festgeschrieben. Ihre Vertreter unterzeichneten am Donnerstag in Berlin eine entsprechende Vereinbarung.

Pressemeldung Erzbistum Berlin: Nach Angaben der Träger werden die 150 ehrenamtlichen Notfallseelsorger in der Hauptstadt in der Regel ungeachtet ihrer Religion und Weltanschauung eingesetzt. In anderen Regionen Deutschlands würden muslimische Seelsorger dagegen nur bei besonderem Bedarf angefordert. In Berlin kommen die Notfallseelsorger durchschnittlich einmal täglich zum Einsatz. Nach Unfällen oder Todesfällen betreuen sie Betroffene, Augenzeugen und andere Hilfskräfte.

Nach Angaben des evangelischen Landespfarrers für Notfallseelsorge, Justus Münster, kommt jeder zweite Berliner Notfallseelsorger aus den Kirchen. Die weiteren Kriseninterventionshelfer kämen von den Kooperationspartnern Caritas und Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie Arbeiter-Samariter-Bund. Der katholische Koordinator für Notfallseelsorge, Diakon Norbert Verse, hob hervor, in Berlin betreuten muslimische Seelsorger auch Christen und umgekehrt. Nur auf besonderen Wunsch werde von diesem Modell abgewichen.

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news-1832 Mon, 07 Jan 2019 10:27:00 +0100 Welcome 2019: DRK leistet Erste Hilfe auf Silvestermeile https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/welcome-2019-drk-leistet-erste-hilfe-auf-silvestermeile.html 155 Ehrenamtliche aus dem gesamten Bundesgebiet waren auf einer der weltweit größten Silvester-Open-Air-Partys für Erste Hilfe da. Rund um das Brandenburger Tor gab es sechs Unfallhilfsstellen. Vier Ärzte und acht Krankentransportwagen waren vor Ort. Bilanz der Silvesternacht
  • 283 Hilfeleistungen, darunter auch Verletzungen durch Feuerwerkskörper,
  • 155 Helfer,
  • 33 Transporte ins Krankenhaus.

Das Berliner Rote Kreuz wünscht ein gutes 2019!

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Allen Ehrenamtlichen danken wir für den Einsatz und den auswärtigen Kameraden für die gute Unterstützung!

DRK Kreisverband Berlin Nordost e.V.
DRK Kreisverband Steglitz-Zehlendorf
DRK Kreisverband Spandau e.V.
DRK Kreisverband Reinickendorf-Wittenau e.V.
DRK Kreisverband Berlin-Zentrum e.V.
DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Badisches Rotes Kreuz
DRK Landesverband Oldenburg e.V.
DRK Sachsen
DRK-Kreisverband Heidenheim e.V.
DRK Kreisverband Ulm e.V.
DRK Kreisverband Lörrach e.V.
DRK Ortsverein Kehl e.V.
DRK Kreisverband Kehl e.V.
DRK Kreisverband Cloppenburg e.V.
DRK Kreisverband Dresden-Land e.V.
DRK-Kreisverband Schönfeld-Weißig
DRK Ortsverein Grenzach-Wyhlen e.V.
DRK Ortsverein Legelshurst e.V.
DRK-Kreisverband Weil am Rhein-Haltingen
ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V.

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news-1833 Tue, 01 Jan 2019 07:40:00 +0100 Frohes Neues Jahr! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/frohes-neues-jahr.html Grußworte des Präsidiums und Vorstandes des DRK Landesverbandes an Freunde, Mitglieder und Ehrenamtliche des DRK in Berlin. Ein kurzer Blick ins vergangene und ins neue Jahr. Sehr geehrte Freunde des DRK, liebe Mitglieder und Ehrenamtliche,

die rund 2.300 ehrenamtlichen Helfer und 650 hauptamtlichen Mitarbeitenden des Berliner Roten Kreuzes und der Kreisverbände waren für die Menschen in Berlin im vergangenen Jahr mit vielen Angeboten und bei vielen Veranstaltungen im Einsatz. Sie alle haben auch 2018 wertvolle Arbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen geleistet, im Alltag wie in Ausnahmesituationen – wie in der Flüchtlingshilfe oder bei der Evakuierung der Bevölkerung bei der Bombenentschärfung an der Heidestraße in Mitte im April 2018.

Dank an Ehrenamtliche, Förderer und Spender

An dieser Stelle danken wir allen, die mit großem Engagement ihre Erfahrung, ihr Können und ihre Zeit der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Ohne unsere Ehrenamtlichen könnten wir unsere Arbeit nicht in gewohnter Qualität und Quantität leisten! Einen guten Überblick über die Vielfalt der Möglichkeiten des Engagements im Deutschen Roten Kreuz erhielten die Besucher des großen Fests zum "Tag der Deutschen Einheit" Anfang Oktober. Drei Tage lang präsentierten sich da die Berliner DRK-Gemeinschaften auf der Straße des 17. Juni.

Der DRK-Wärmebus startete 2018 in seine 10. Saison und ist seit Anfang Oktober wieder für die Obdachlosen Berlins im Einsatz. Wie auch schon in den Vorjahren hat die AG-City zusammen mit dem Schausteller-Verband Berlin bei dem caritativen Glühweinverkauf auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz Spenden gesammelt. 2018 kam durch Spenden von Vattenfall Wärme Berlin, der Berliner Sparkasse, dem Morgenpost-Verein „Berliner helfen“ und vielen anderen Berliner Firmen eine Rekordspendensumme zusammen. Diesen und allen anderen Spendern, die Berliner DRK-Projekte unterstützen, gilt unser Dank!

Das Jahr 2018 brachte viel Neues

Zwei Eröffnungen konnte das Berliner Rote Kreuz im Sommer 2018 feiern: Im Mai bezogen die ersten Bewohner das DRK-Seniorenzentrum am Mariendorfer Damm. In dem Neubau gibt es 25 seniorengerechte Mietwohnungen, zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und eine unabhängige Sozialberatung. Seit August unterrichten in der neu eröffneten DRK Schule für soziale Berufe in Marzahn 27 Lehrkräfte 240 Berufsfachschülerinnen und -schüler sowie Teilnehmende an Qualifikationsmaßnahmen.

Auch an der Landesrettungsdienstschule tat sich 2018 einiges. Dort werden seit September die ersten staatlich anerkannten Notfallsanitäter ausgebildet. Dieser Beruf ist seit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes 2014 die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst.

Rot fährt grün: Seit Oktober sind vier Hybrid-Fahrzeuge für den DRK-Hausnotruf im Einsatz. Nun fahren vier der sechs in Berlin eingesetzten DRK-Hausnotruf-Fahrzeuge emissionsfrei mit Elektromotor.

Mitte November wählten die Delegierten der Landesversammlung, dem höchsten Gremium des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V., Mario Czaja zu ihrem neuen Präsidenten. Der ehemalige Berliner Senator für Gesundheit und Soziales übernahm das Amt von Rechtsanwalt und Notar Dr. h. c. Uwe Kärgel, der nach sechsjähriger Präsidentschaft sein Amt niederlegte.

Unsere erstmals durchgeführte DRK-Familiennacht zeigte, dass das Interesse an der Arbeit des DRK bei der Bevölkerung groß ist. Über 350 Besucher kamen Mitte Oktober 2018 in den Landesverband, wo Kinder mit ihren Eltern an fünf Stationen die Welt des DRK entdecken konnten.

Mit Elan ins Jahr 2019

Wir werden weiterhin verlässlicher Partner für die Berlinerinnen und Berliner sein − sei es im Bereich Wohlfahrt, z. B. mit unseren Kitas, Senioreneinrichtungen oder Flüchtlingsprojekten, oder im Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Auch im neuen Jahr werden die ehrenamtlichen Helfer und hauptamtlichen Mitarbeiter im DRK Menschen in Not helfen. Wir sind sicher, dass wir im Zeichen des Roten Kreuzes diese Arbeit gut und erfolgreich leisten werden.

Wir wünschen allen ein gesundes und friedliches neues Jahr und viel Glück für 2019!

Präsidium und Vorstand des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e. V.

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news-1834 Mon, 17 Dec 2018 09:23:37 +0100 Tag der offenen Tür im Seniorenzentrum Marie https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/tag-der-offenen-tuer-im-seniorenzentrum-marie-1.html Kurz vor dem dritten Advent veranstaltete das Seniorenzentrum Marie einen Tag der offenen Tür. Im Mai 2018 eröffnete das Seniorenzentrum Marie am Mariendorfer Damm 106/108. Die Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft fragten sich was für eine Art Haus dies sei: Ein Heim? Ein Ärztehaus? Grund genug einen Tag der offenen Tür zu veranstalten.

So nutzen am 15. Dezember viele Menschen aus dem Mariendorfer Kiez die Gelegenheit und informierten sich rund um die Themen Wohnen, Pflege und Veranstaltungen. Die Besucher konnten bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen das Haus besichtigen. Zu Abschluss gab es noch ein besonderes Highlight: Ein 7-köpfiges Ensemble gab eine Stunde lang ein klassisches Konzert mit Bassklarinette, Saxophon und mehreren Klarinetten. Die Musiker spielten Stücke aus den Genres Jass, Klassik, Filmmusik und auch weihnachtliche Stücke. Das tolle Konzert bildete denn passenden Schlusspunkt unter einem unterhaltsamen Nachmittag im Seniorenzentrum Marie. 

Fotos: André Spohn/DRK Berlin

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news-1822 Fri, 07 Dec 2018 12:00:00 +0100 Spenden und Glühweinverkauf zugunsten des Wärmebusses https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/spenden-und-gluehweinverkauf-zugunsten-des-waermebusses.html Am Freitag, den 07. Dezember 2018 verkaufen die Mitglieder der AG City mit Unterstützung des Schaustellerverbandes Berlin auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz weihnachtliche Getränke zugunsten des DRK-Wärmebusses. Berliner Firmen unterstützen den Wärmebus mit großzügigen Spenden. Caritativer Glühweinverkauf

Auch in diesem Jahr verkaufen die Mitglieder der AG City mit Unterstützung des Schaustellerverbandes Berlin alkoholfreie weihnachtliche Getränke und Glühwein zugunsten des DRK-Wärmebusses. Die Charity-Aktion findet am Freitag, den 07. Dezember 2018, zwischen 12 und 19 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz statt. Der Aktionsstand befindet sich in der Nähe des Wasserklops, von der Seite an der Tauentzienstraße aus. Die Einnahmen werden auch in diesem Jahr für den DRK-Wärmebus zur Verfügung gestellt.

Großzügige Firmen-Spenden

Wie in den Vorjahren zeigten sich Berliner Firmen großzügig und spendeten für den DRK-Wärmebus, einige davon schon seit vielen Jahren. In diesem Jahr spendeten folgende Firmen:

GZSZ hilft auch

In diesem Jahr unterstützen die Schauspieler Olivia Marei und Maximilian Braun - bekannt u. a. aus der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ - die Glühwein-Aktion. Sie verkauften mittags auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidtplatz Glühwein und Punsch zugunsten des DRK-Wärmebusses. Das hat einen Grund: Der DRK-Wärmebus hat in der GZSZ-Folge am 10.12. um 19.40 Uhr bei RTL einen Gastauftritt. In dieser Episode wird ein "echter" Spendenscheck in Höhe von 5.000 € an das DRK übergeben.

DRK-Wärmebus

In Berlin sind nach letzten Schätzungen etwa 50.000 Menschen wohnungslos. Davon leben ca. 6.000 bis 10.000 Menschen auf der Straße. Der DRK Wärmebus war im Winter 2017/2018 in 151 Nächten im Einsatz und hatte in diesem Zeitraum knapp 2.000 Kontakte zu Menschen ohne Unterkunft. Rund 500 Personen wurden in Notunterkünfte gefahren. Es wurde warmer Tee angeboten und Schlafsäcke, Rucksäcke, wärmende Winterkleidung und festes Schuhwerk ausgegeben.

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news-1829 Fri, 07 Dec 2018 10:24:02 +0100 Nikolaus-Aktion der DRK-Ehrenamtlichen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/nikolaus-aktion-der-drk-ehrenamtlichen.html Eine schöne Weihnachtskarte kommt immer gut an. Deshalb griffen die Berlinerinnen und Berliner gestern Abend auch gerne zu, als DRK-Ehrenamtliche im vorweihnachtlichen Feierabend-Verkehr rund 4.000 DRK-Weihnachtskarten verteilten. Rund 40 DRK-Ehrenamtliche strömten gestern Abend in kleinen Gruppen von ihren Kreisverbänden aus und verteilten im Feierabend-Verkehr DRK-Weihnachtskarten. Am Nikolaus-Tag griffen die Passanten gerne zu. Rund 4.000 DRK-Weihnachtskarten konnten zwischen Spandau und Zehlendorf verteilt werden.

Zum Abschluss trafen sich alle Ehrenamtlichen am Wittenbergplatz bei Apfelpunsch und Spekulatius. Trotz leichtem Nieselregen hatten alle ihren Spaß und nutzen die Zeit für nette Gespräche.

Fotos: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-1827 Wed, 05 Dec 2018 11:16:12 +0100 Danke zum Tag des Ehrenamtes https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/danke-zum-tag-des-ehrenamtes.html Ohne sie läuft nichts: Schulsanitäter, Wasserretter, Vorleser, Frühchen-Patinnen, Suchhunde-Trainer und bald wieder dutzende ehrenamtliche Sanitäter als Ersthelfer auf der Silvestermeile. Sie machen die Welt ein bisschen besser. Jeden Tag. Meist unbemerkt, im Stillen. In Berlin sind 2.267 DRK-Ehrenamtliche aktiv, die nach Schulende oder im Feierabend ihre Rotkreuzjacken anziehen. Einige schon seit einem halben Jahrhundert. Der Staatssekretär für Inneres und Sport, Torsten Akmann, verleiht heute allen Katastrophenschützern, die seit mehr als zehn Jahren im Katastrophenschutz ehrenamtlich aktiv sind, das Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen. 24 Rotkreuzler werden ausgezeichnet, 14 sind schon seit über 25 Jahren dabei.

Ihnen und allen anderen sagen wir "danke".

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news-1826 Mon, 03 Dec 2018 15:45:59 +0100 Wärmebus-Aktion - Nachmachen erlaubt! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/waermebus-aktion-nachmachen-erlaubt.html Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Deshalb wird die Werbeagentur "glow communication" auf ihrer Weihnachtskarte ihre Kunden um Spenden für den DRK-Wärmebus bitten. Auch an die erste, schnelle Hilfe wurde gedacht: Die Mitarbeiter der Agentur haben an einem Plakat in Mitte Dutzende Wärmedecken für Obdachlose mit Mitnehmen geklebt. Auch wenn die Temperaturen am 3. Dezember fast frühlingshaft waren, eins steht fest: Die kalten Tage werden kommen. Deshalb freuen sich die Ehrenamtlichen des DRK-Wärmebusses über die Weihnachts-Spendenaktion der Berliner Werbeagentur glow communication.

Am 3. Dezember trafen sich Volker Billhardt, Vorsitzender des Vorstands des DRK-Landesverbandes, sowie Johannes Krempl und Sebastian Wilke von glow communication vor einem Plakat in Mitte. Das Plakat an der Torstraße, Ecke Karl-Liebknecht Straße ist kein "normales" bedrucktes Plakat. Die rote Schleife ist echt, ebenso die fast 100 von den Agentur-Mitarbeitern aufgeklebten kleinen goldenen Päckchen. Ein Hingucker, der zum Zugreifen einladen soll. Denn in jedem Päckchen ist eine Wärmedecke, die sich Obdachlose mitnehmen können. Die ersten 100 sind schon weg. Noch bis Weihnachten sollen die mitgenommenen Wärmefolien durch neue Folien ersetzt werden.

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news-1824 Fri, 30 Nov 2018 11:30:00 +0100 Rotkreuzmagazin 4/2018 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rotkreuzmagazin-4-2018.html Viermal im Jahr informiert das DRK im Rotkreuzmagazin über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes - im internationalen, nationalen und regionalen Bereich. Die Berliner Kreisverbände berichten in der Berlin-Ausgabe auf jeweils acht Seiten über ihre Projekte und Einsätze, diesmal z. B. über das Jubiläum des Kinderkrankenhaus-Besuchsdienstes. Themen der Berlin-Ausgabe

Rotkreuzmagazin 4/2018:

  • KV Berlin-Zentrum: 30 Jahre Kinderkrankenhaus-Besuchsdienst
  • KV Steglitz-Zehlendorf: Ehrenamt und Integration
  • KV Schöneberg-Wilmersdorf: Neuer Kiezladen
  • 10. Saison für den DRK-Wärmebus
  • Bericht von der ersten DRK-Familiennacht
  • Zukunftsberuf Erzieherin
  • Berliner Spenden-Adventskalender

Hier können Sie die Berlin-Seiten lesen.

Die überregionalen Themen finden Sie auf der Website des DRK-Bundesverbandes.

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news-1823 Wed, 28 Nov 2018 14:27:13 +0100 Rotkreuzler zeigen Niederländern Abwehr von CBRN-Gefahren https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rotkreuzler-zeigen-niederlaendern-abwehr-von-cbrn-gefahren.html Der Schutz vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN) ist Aufgabe der CBRN-Zentralbereitschaft des Berliner Roten Kreuzes. Am Wochenende zeigten die Kameraden ihren niederländischen Kollegen wie sie hierzulande CBRN-Gefahren abwehren und wie die Medizinische Task Force bei der Dekontamination (Säuberung) Verletzter vorgeht. Die 50 Gäste des Niederländischen Rode Kruis informierten sich im DRK-Logistikzentrum in Schönefeld über die Arbeitsweise benachbarter Rotkreuz-Gesellschaften. Organisiert wurde der Besuch vom DRK-Bundesverband.

Die Kameraden des CBRN-Dienstes hatten eine mobile Dekontaminationsstation aufgebaut und zeigten den Besuchern CBRN-Erkundungsfahrzeuge. Der DRK Kreisverband Fläming-Spreewald führte einen Gerätewagen Sanität aus der Medizinischen Task Force vor.

Für beide Seiten war der Austausch eine Bereicherung, der fortgesetzt werden soll.

Wissenschafts- und Technikbegeisterte willkommen

Das ehrenamtliche CBRN-Team ist eine Spezialeinheit des Roten Kreuzes und kommt bei komplexen Lagen oder Übungen zum Einsatz. Wissenschaft und Technik werden hier groß geschrieben. Wer eine sanitätsdienstliche oder medizinische Ausbildung hat oder erlangen möchte und bereit ist anderen in Notlagen zu helfen, ist herzlich im CBRN-Team willkommen:

MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de. 

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news-210 Wed, 28 Nov 2018 06:00:00 +0100 Altenpfleger, Erzieher oder Ausbildung? DRK stellte Angebote auf Jobmedi vor. https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/altenpfleger-erzieher-oder-ausbildung-drk-stellte-angebote-auf-jobmedi-vor.html Fachkräfte in der Altenpflege genauso wie Erzieher sind hart umkämpft. Um so erfreuter war Simone Siebert, Referentin für Pflege und Altenhilfe, über die Bewerbungen, die sie auf der Berufsinformationsmesse Jobmedi erhielt. Für das DRK-Team waren die beiden Messetage 23. und 24.11. ein Erfolg. Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V., die DRK-Schwesternschaft Berlin sowie die Pflegedienste DRK Havel-Spree Soziale Dienste gGmbH und DRK Pflegeservice Müggelspree gGmbH stellten Einsatzbereiche von Hausnotruf, Essen auf Rädern bis hin zur Pflege vor.

Wer noch keine Berufsvorstellung hat oder den Beruf wechseln möchte, war bei der ebenfalls auf der Messe vertretenen DRK-Schule für soziale Berufe an der richtigen Adresse. Dort werden staatlich anerkannte Ausbildungen zum Erzieher, Altenpfleger, Sozialassistenten und Heilerziehungspfleger angeboten. Auch berufsbegleitend.

Zu unseren aktuellen Stellenangeboten

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news-1821 Sat, 17 Nov 2018 14:30:00 +0100 Landesversammlung wählt Mario Czaja zum neuen Präsidenten https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landesversammlung-waehlt-mario-czaja-zum-neuen-praesidenten.html Die 53 Delegierten der Landesversammlung, dem höchsten Gremium des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V., wählten am 17.11.2018 Mario Czaja (43) in offener Abstimmung einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten. Der ehemalige Berliner Senator für Gesundheit und Soziales übernimmt das Amt von Rechtsanwalt und Notar Dr. h. c. Uwe Kärgel (75), der nach sechsjähriger Präsidentschaft sein Amt niederlegt. Außerdem entlasteten die Delegierten das Präsidium und beschlossen den Wirtschaftsplan 2019. „Die Tätigkeit als Präsident des Landesverbandes war eine stets inspirierende, oft fordernde und immer menschlich lohnende, in einigen Momenten sogar beglückende Erfahrung. Ich freue mich, dass wir mit Mario Czaja die ideale Besetzung für meine Nachfolge gefunden haben“, erklärte Dr. h. c. Uwe Kärgel. „Wir haben schon viel verändert, aber es bleibt noch viel zu tun“, sagte Kärgel.

Da passte es gut, dass Mario Czaja, der auf Bitten des Präsidiums des Landesverbandes kandidierte, in seiner Rede gleich sechs Zukunftsthemen für das DRK in Berlin parat hatte: Zukunftsfähigkeit des DRK, Stärkung des Bereichs Wohlfahrt und Soziales sowie des Jungendrotkreuzes, Digitalisierung, Mitgliederwerbung und -betreuung sowie Ausbau der DRK-Angebote in der beruflichen Bildung.

„Es ist mir eine Ehre, den Verband ehrenamtlich führen zu dürfen. Ich freue mich darauf, das DRK in Berlin mit seinen Aufgaben und Zielsetzungen zu unterstützen und weiterzuentwickeln“, erklärte Czaja. Er fühlt sich dem Rot-Kreuz-Grundsatz der Unparteilichkeit besonders verpflichtet und möchte mit dazu beitragen, dass die größte Wohlfahrtsorganisation Berlins auch in Zeiten wachsender Individualisierung als starke Gemeinschaft seinen Beitrag für Zivil- und Katastrophenschutz ebenso erbringen kann, wie für Wohlfahrt und Sozialarbeit. „Wir haben ein gutes Fundament. Aber wir stehen vor der Herausforderung, die wir meistern müssen, dass es in fünf Jahren noch so ist“, sagte Czaja abschließend.

Mario Czaja hat über sein neues Amt einen Blog-Beitrag veröffentlicht.

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news-1818 Thu, 08 Nov 2018 16:10:00 +0100 DRK-Schule macht fit für den Beruf https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-schule-macht-fit-fuer-den-beruf.html Am 8.11.2018 wurde die DRK Schule für soziale Berufe mit einer kleinen Feier und anschließender Führung durch die Räume in der Meeraner Straße in Marzahn offiziell eröffnet. Die Gäste konnten den Schulbetrieb live miterleben. Denn schon seit Anfang des Schuljahres im August unterrichten dort 27 Lehrkräfte 240 Berufsfachschülerinnen und -schüler sowie Teilnehmende an Qualifikationsmaßnahmen. Begrüßungsreden

"Die Bedeutung einer guten Berufsausbildung kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Bildung ist das, was bleibt, wenn alles andere weg ist", sagte Petra Gude, Geschäftsführerin der Schule, zu Beginn der Eröffnungsfeier. Dr. h. c. Uwe Kärgel, Präsident des DRK-Landesverbandes erklärte anschließend: "In dieser Schule sollen junge Menschen das Fundament bekommen, auf dem sie einen erfolgreichen beruflichen Weg aufbauen können. Deshalb bietet die Schule moderne Unterrichtsmethoden und eine moderne technische Ausstattung."

Die DRK-Schule

Katja Bach, die Leiterin der Schule, führte nach den Ansprachen und einer kurzen Präsentation über das Angebot der Schule durch die hellen und modern gestalteten Schulräume. Da der Unterricht bereits seit Beginn des Schuljahres in den neuen Räumen der DRK-Schule in der Meeraner Straße stattfindet, konnten die Gäste der Eröffnungsfeier sich von dem modernen Schulkonzept überzeugen. An der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin erstellen die Studierenden z. B. Lernlandkarten und Lerntagebücher, um das eigene Lernen zu erforschen. Das selbstständige Recherchieren und Präsentieren von Inhalten ermöglicht ihnen schon in der Ausbildung Selbstsicherheit zu gewinnen. 

Text und Fotos: Regina Radke-Lottermann/DRK

 

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news-1817 Thu, 01 Nov 2018 13:26:06 +0100 DRK-Wärmebus startet in die 10. Saison https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-waermebus-startet-in-die-10-saison.html Der DRK-Wärmebus ist auch in dieser Kältehilfe-Saison vom 1.11. bis zum 31.3. jede Nacht in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Wohnung und Unterkunft zu helfen. Auf der Pressekonferenz der Berliner Kältehilfe konnten die Journalisten heute einen Blick in den DRK-Wärmebus werfen. DRK-Wärmebus

Auch in der Kältehilfe-Saison 2018/2019 fahren wieder 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie vier Honorarkräfte mit sozialpädagogischen Kenntnissen mit dem DRK-Wärmebus die bekannten „Schlafstellen“ täglich von 18 bis 24 Uhr an. Außerdem werden sie Hinweisen der Bevölkerung nachgehen und aktiv in Parks und Gebäuden nach Obdachlosen suchen, um ihnen ihre Hilfe anzubieten.  

Unter der Nummer 0170 910 00 42 kann jeder den Wärmebus rufen.

In der Kältehilfe-Saison 2017/2018 war der Wärmebus in 151 Nächten unterwegs. Die Helferinnen und Helfer hatten in diesem Zeitraum Kontakt zu 1.986 Menschen ohne Unterkunft und Wohnung – diese Zahl entspricht etwa der Vorsaison. 493 Personen, davon 139 Frauen, wurden in Notunterkünfte gefahren. In der Saison davor haben lediglich 84 Frauen dieses Angebot in Anspruch genommen – das bedeutet einen Anstieg um über 60% von einer Saison zur nächsten. Außerdem wurden Schlafsäcke, Winterkleidung, Stiefel usw. ausgegeben. Diese standen durch Spenden und Zukauf ausreichend zur Verfügung.

zum Spenden

Kältehilfe-Pressekonferenz

Seit 29 Jahren bietet die Berliner Kältehilfe obdachlosen Menschen Schutz vor dem Erfrieren. Als ökumenische Hilfsaktion von Diakonie, Caritas und Kirchengemeinden entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zu einer Berliner Institution. Der DRK-Wärmebus ist jetzt im 10. Jahr dabei.

"Die Kältehilfe darf kein Ausfallbürge für eine verfehlte Wohnungspolitik sein. Es nutzt nichts, grundlegende Probleme in die Kältehilfe zu verschieben. Die Probleme der Wohnungslosigkeit müssen bei der Wurzel gepackt werden. Fehlender und bezahlbarer Wohnraum ist dabei das Hauptproblem. Die Mietpreisentwicklung führt immer mehr zu einer Spaltung der Gesellschaft", sagte Caritasdirektorin Prof. Dr. Ulrike Kostka auf der Pressekonferenz in der Wohnungslosentagesstätte "Warmer Otto" in Moabit.

"Diese Tagesstätten für Wohnungslose sind wichtig! Sie helfen, einen Weg aus der Obdachlosigkeit zu finden. Die Tagesstätten stellen Versorgungsleistungen wie Duschen, Wäsche waschen, Essen. Ganz wichtig sind die Postfächer, die als Adresse einen Obdachlosen für Behörden erreichbar machen. Aber die Tagesstätten sind einerseits total überlastet und andererseits nicht auskömmlich finanziert! Dass hier nicht die Senatsverwaltung zuständig ist, sondern die Bezirke, macht es kompliziert", erklärte Barbara Eschen, die Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

 

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news-1814 Thu, 25 Oct 2018 13:25:33 +0200 „Der Wald ist für uns ein Therapeut!“ https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/der-wald-ist-fuer-uns-ein-therapeut.html 90 Prozent der Frauen wollen an die Ostsee – so die Erfahrung in den Mutter-Kind-Kur-Beratungsstellen des Berliner Roten Kreuz als Trägergruppe des Müttergenesungswerks / Elly-Heuss-Knapp-Stiftung. Dass auch der Harz ein sehr attraktives Ziel und mit drei Stunden Autofahrt auch schnell erreicht ist – davon konnten sich die acht BeraterInnen aus fünf Kreisverbänden bei ihrer Fachreise vom 8.-10. Oktober selbst überzeugen. „Die Luft hier ist schon so ganz anders als Berlin – so frisch und klar. Das tut einfach gut!“, so eine der Beraterinnen nach einem ersten tiefen Atemzug auf 550 Höhenmetern.

Die Besichtigung von vier Kliniken in Altenau, Braunlage, Goslar und Zorge  und das Gespräch mit Klinikleitungen und pädagogischem, therapeutischem und medizinischem Personal stand auf dem Programm. Hierbei konnten die Beraterinnen einen detaillierten Einblick über die unterschiedlichen Angebote und Profile der Kliniken gewinnen und auch in die räumliche Gestaltung der Therapie- und Sporträume, der Apartments und Spielplätze sowie der Freizeitangebote – „Das hilft in der Beratung, um möglichst passgenau auf die Bedürfnisse der ratsuchenden Mütter eingehen zu können“, so eine Kollegin. Gesprächsthemen waren auch Fragen zum von beiden Seiten genutzten online-Buchungssystem sowie zur Finanzierung der „therapeutischen Kette“, z.B. Nachsorgeangeboten.

Eine Mutter-Kind-Kur (oder auch eine Vater-Kind-Kur, wie sie in einer der besichtigten Kliniken angeboten wird) ist eine medizinische Vorsorgemaßnahme. Sie bietet Eltern die Möglichkeit, im oft stressigen Alltag und im Spagat zwischen Kindern und Beruf wieder neue Kraft zu tanken. „Die Frauen sollen die Möglichkeit erhalten, verschiedene Methoden zum Beispiel im Bereich der Stressbewältigung kennenzulernen, um herauszufinden: Was tut mir gut? Was gefällt mir? – um dies dann möglichst im Alltag weiterzuführen“, so eine Physiotherapeutin. Auf dem Programm aller Kliniken stehen daher Angebote wie Nordic Walking und Progressive Muskelentspannung, außerdem Angebote im Bereich der Erziehungsberatung. Schwerpunktmaßnahmen sind beispielsweise Rauch-frei-Trainings, Trauerbegleitung, Schmerzyoga, Akupunktur und Erlebnis- / Waldpädagogik. „Der Wald ist für uns ein Therapeut“, fasst eine Klinikleitung begeistert ihre Ausführungen zu den diversen Angeboten für Mütter und Kinder in einer Klinik zusammen, die rundherum von Wäldern umgeben ist. W-LAN funktioniert hier nur in einem Gemeinschaftsraum, draußen ist der Empfang schlecht: „Viele Mütter und auch Kinder spüren hier zum ersten Mal, wie gut es tut, nicht ständig online zu sein“.

Manche Mütter reisen mit falschen Erwartungen an: „In den letzten Jahren merken wir zunehmend, dass viele Frauen mit extrem hohen Ansprüchen kommen. Viele erwarten eine all-inclusive-Wellness-Veranstaltung mit ganztägiger Kinderanimation“, so die Erfahrung einer Klinikleiterin, die ähnlich auch in den anderen Häusern geäußert wird. „Wir müssen ihnen immer wieder vermitteln, dass eine Mutter-Kind-Kur auch heißt, Zeit mit dem Kind zu verbringen, und es nicht ganztägig im ´Kinderland` abzugeben.“ Hier kommt die Bedeutung der vorab-Beratung zum Tragen: „Wir merken es sofort, ob eine Frau über eine Beratungsstelle zu uns gekommen ist oder nicht. In den Kurberatungsstellen werden die Frauen gut vorbereitet. Sie wissen, dass sie eine medizinische Vorsorgemaßnahme erwartet und kein 5-Sterne-Hotel. Sie kommen mit realistischen Erwartungen und viel weniger offenen Fragen als die Frauen, die direkt über die Krankenkasse vermittelt werden."

Das Fazit der Beraterinnen: „Ich habe erfahren, wie wichtig meine Arbeit in der vorab-Beratung ist – das ist wirklich unser Alleinstellungsmerkmal. Das ist sehr motivierend!“  Und: „Ich berate jetzt nicht mehr nur theoretisch, sondern mit einem persönlichen Eindruck und auch einem besseren Gefühl dafür, was die Mütter in einer Kur erleben.“

Übrigens: Die Fachreise wurde aus Mitteln der Karstadt-Spendenaktion „Mama ist die Beste“ mitfinanziert. Herzlichen Dank dafür!

Zu den Beratungsstellen

www.muettergenesungswerk.de

Text:
Bettina Schade
Referentin für Kinder- und Jugendhilfe beim DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.

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news-1813 Wed, 24 Oct 2018 12:59:03 +0200 Rotes Kreuz fährt grün: Hybrid-Autos beim DRK in Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rotes-kreuz-faehrt-gruen-hybrid-autos-beim-drk-in-berlin.html Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. hat im Herbst 2018 die ersten Hybrid-Fahrzeuge in Dienst gestellt. Künftig sind vier Audi A3 e-tron für den DRK-Hausnotruf im Einsatz. Der Kompaktwagen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb kombiniert Verbrennungsmotor mit Elektroantrieb. Dadurch können jetzt vier der sechs in Berlin eingesetzten DRK-Hausnotruf-Fahrzeuge emissionsfrei mit Elektromotor fahren. „Unsere Hausnotruf-Fahrzeuge fahren durchschnittlich 12.000 Kilometer pro Jahr. Da kommen vier Fahrzeuge leicht auf eine jährliche Fahrleistung von  knapp 50.000 Kilometer. Ich freue mich, dass wir durch den Einsatz unserer  vier neuen Hybrid-Fahrzeuge einen Beitrag für eine saubere Luft in Berlin leisten können“, erklärt Volker Billhardt, Vorsitzender des Vorstands und Landesgeschäftsführer des Berliner Roten Kreuzes. „Weil an einigen Hauptstraßen die Belastung der Luft mit gesundheitsschädlichem Stickoxid zu hoch ist, sehen wir darin ein wichtiges Signal, als Rotes Kreuz mit gutem Vorbild voran zu gehen“, so Billhardt weiter.­­­

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news-1812 Mon, 15 Oct 2018 10:28:28 +0200 Strahlende Kinderaugen bei DRK-Familiennacht https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/strahlende-kinderaugen-bei-drk-familiennacht.html Über 350 Besucher kamen zu der ersten DRK-Familiennacht am 13. Oktober 2018 in den Landesverband. An fünf Stationen konnten die Kinder mit ihren Eltern die Welt des DRK entdecken. Die Kinder staunten und hatten ihren Spaß, die Eltern erfuhren Interessantes über die Arbeit des DRK. Die erste Station hatte etwas vom Filmpark Babelsberg. Denn gleich am Eingang haben Ehrenamtliche des Jugendrotkreuzes den Kindern an den Unterarmen oder Händen gefährlich aussehende blutende Wunden geschminkt. Außerdem wurden dort den Kindern an einem großen Teddy einfache Erste-Hilfe-Tipps gezeigt und sie konnten beim Basteln und DRK-Enten-Angeln zeigen, wie geschickt sie sind.

Tierisch ging es auch an Station 2 weiter. Dort begeisterten die Hundeführerinnen des Kreisverbandes Berlin-Zentrum die Familien mit ihren Rettungshunden. Sie zeigten kleinere Übungen an der Wippe und mit einem Tunnel. Zur halben Stunde gab es jeweils eine größere Vorführung. Da konnten sich Kinder u.a. in einer umgekippten - natürlich leeren und sauberen - Mülltonne verstecken. Die Kinder im Publikum waren begeistert, wenn die Hunde die versteckten Kinder nach kurzer Zeit gefunden hatten. Manche haben seit der Familiennacht einen neuen Traumberuf: Statt Feuerwehrmann möchten sie nun Hundeführer werden.  

Nächster Anlaufpunkt bei der Familiennacht war die Selfie-Station. Dort konnten die Eltern ihre Kiddis mit den großen DRK-Playmobil-Figuren fotografieren. Das Staunen war groß, so riesige Playmobilfiguren hatten die Meisten noch nie gesehen.

Dann ging es zum Rettungswagen, das Blaulicht wies den Familien den Weg. Auch hier bekamen die Kinder große Augen. Einmal am Steuer eines Rettungswagens sitzen, erklärt zu bekommen, wo der Knopf für das Blaulicht ist und was da eigentlich hinten im Rettungswagen passiert, das gibt es nicht so oft.

Zur letzten Station der Familiennacht mussten die Familien hoch hinaus, in den 3. Stock - ein Weg der sich lohnte. Denn im DRK-Museum des Landesverbandes gab es für Groß und Klein viel zu entdecken. Ein extra für die Familiennacht entwickelter Fragebogen mit acht spannenden Fragen führte die Kinder durch die Ausstellung. Wenn die Eltern weitere Fragen hatten, bekamen sie von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Museums, die extra ihre historischen Uniformen angezogen hatten, kompetente Auskunft.

Die Besucher waren begeistert. Die meisten Familien kamen aus der näheren Umgebung, also aus Friedenau, aber auch Besucher aus z. B. Zehlendorf, Reinickendorf und Pankow hatten den Weg zu der Familiennacht in den Landesverband gefunden. Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen hatte, wussten die Kinder nur eine Antwort: "Am besten? Ich fand ALLES toll!"

Auch die DRK-Kreisverbände Berlin-Nordost, Berlin-Zentrum, Reinickendorf-Wittenau, Wedding /Prenzlauer Berg und Müggelspree sowie die DRK-Schule für soziale Berufe hatten sich an der Familiennacht beteiligt.

Text: Regina Radke-Lottermann /DRK

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news-1811 Thu, 11 Oct 2018 11:00:09 +0200 Mit Daten und Prävention gegen Wohnungslosigkeit https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/mit-daten-und-praevention-gegen-wohnungslosigkeit.html Seit Anfang des Jahres haben Berliner Experten an einem Konzept für eine bessere Obdachlosenhilfe gefeilt. Auf der 2. Berliner Strategiekonferenz, die am 10.10.2018 stattfand, wurden die ersten Ergebnisse vorgestellt. Zu den wichtigsten Punkten gehört Prävention. 2. Berliner Strategiekonferenz

Neben Prävention fordern die Fachleute eine bessere Datenlage. Denn nur wenn man weiß, wie viele Obdach- und Wohnungslose in Berlin leben und welche Bedürfnisse sie haben, kann ihnen zielgerichtet geholfen werden. An einem Stichtag werden Freiwillige die Obdachlosen zählen. Wenn dann bekannt ist, wie viele z. B. alleinstehende Frauen oder Behinderte auf der Straße leben, können die Hilfsangebote besser angepasst und ausbaut werden.

Für Elke Breitenbach, die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, ist Prävention ein Hauptpunkt. Sie möchte, dass Menschen, die ihre Miete oder Betriebskosten nicht zahlen konnten, erst gar nicht zwangsweise aus ihren Wohnungen müssen.

Die Berliner Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (LIGA Berlin) fordern eine ressortübergreifende Zusammenarbeit mit den Senatsverwaltungen für Gesundheit, Pflege, Inneres, Jugend, Stadtentwicklung und Wohnen, den Bezirken und der Freien Wohlfahrtspflege. Nur dann sei ein Masterplan mit realistischen Zielen und konkretem Maßnahmenkatalog umzusetzen.

Forderungen der LIGA Berlin

Volker Billhardt, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbandes und derzeitiger LIGA-Vorsitzender, appelliert: „Unsere Mitgliedsorganisationen sind tagtäglich mit der Not der Menschen in dieser Stadt konfrontiert. Es ist zwingend notwendig, die Expertise unserer Fachreferenten einzubeziehen.“

Die LIGA Berlin fordert:

  • die Einführung einer landesweiten Wohnungsnotfallstatistik,

  • den Ausbau präventiver Maßnahmen zum Erhalt von Wohnraum,

  • die Schaffung neuen und bezahlbaren Wohnraums sowie

  • den bedarfsgerechten und zielgruppenorientierten Ausbau des Hilfesystem

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news-1810 Wed, 10 Oct 2018 12:33:35 +0200 Migrantensozialdienst stellt Angebot auf Begegnungsfest vor https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrantensozialdienst-stellt-angebot-auf-begegnungsfest-vor.html Das 6. Reinickendorfer Begegnungsfest am 15.09.2018 nutzten Marlena Szopa vom neu im DRK etablierten Migrantensozialdienst (MSD) und Janna Stadler von der DRK-Migrationsberatung, um viele Menschen über das Beratungsangebot der beiden Migrationsfachdienste zu informieren und um sich mit anderen Angeboten zu vernetzen. Begegnungsfest im Märkischen Viertel

Das Begegnungsfest fand dieses Jahr auf dem Stadtplatz im Märkischen Viertel statt. Die Besucher konnten sich über die Angebote im Bezirk informieren sowie die kulinarischen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und ein vielfältiges Bühnenprogramm genießen. Neue und schon länger in Reinickendorf lebende Bewohner lernten sich in einer stimmungsvollen offenen Atmosphäre kennen.

Organisiert wurde das Begegnungsfest vom Integrationsbüro und dem Jugendamt des Bezirks, dem BENN-Team aus dem Märkischen Viertel sowie dem Netzwerk „Willkommen in Reinickendorf“. Unterstützt wurde es unter anderem auch von der Gesobau AG und der Prisod Wohnheimbetriebs GmbH.

DRK-Migrationsberatung wichtige Anlaufstelle für Zuwanderer

Die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist eine wichtige Anlaufstelle für Migranten. Dort beraten die Migrationsberater*innen kostenlos und vertraulich zu zahlreichen Fragestellungen rund um den Lebensalltag in Deutschland: Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen etc.. Damit unterstützen und begleiten die Migrationsberater den Integrationsprozess und erleichtern die gesellschaftliche Partizipation der Zugewanderten.

DRK-Migrantensozialdienst für Zuwanderer, die bereits mehr als 3 Jahre in Deutschland leben

Der Migrantensozialdienst (MSD) ist für erwachsene Personen mit Migrationshintergrund das länderfinanzierte Anschlussangebot der bundesfinanzierten Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und richtet sich an Personen, die schon länger als 3 Jahre in Deutschland leben.

Der MSD berät zu Fragestellungen rund um den Lebensalltag in Deutschlan: Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen etc. Darüber hinaus beinhaltet das Beratungsangebot Themen rund um das Altern in Deutschland oder der Einbürgerung. Ergänzend werden auch niedrigschwellige Kontakt- und Gruppenangebote organisiert und angeboten.

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news-1807 Fri, 05 Oct 2018 12:56:54 +0200 Besuch aus Frankreich im DRK-Kilo-Shop https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/besuch-aus-frankreich-im-drk-kilo-shop.html "Sauber, ordentlich aufgehängt, man spürt, dass sie mit Herz dabei sind", honorierten heute Gäste des Französischen Roten Kreuzes die langjährige Arbeit des engagierten Kilo-Shop-Teams in der Schmiljanstraße 19-20. Nach Second-Hand-Shops in Paris, London und Kopenhagen nahmen die Gäste den Berliner Kilo-Shop unter die Lupe. Ihre Erkenntnisse sollen in ein Sozialkonzept für Französiche Altkleiderläden münden. Unter dem Dach des Roten Kreuzes gibt es in Frankreich rund 600 Altkleiderläden. Deutschlandweit sind es 230. In Berlin zwei - neben dem Kilo-Shop seit September der Rotkreuz-Laden am Klausener Platz. Das Besondere an der Schmiljanstraße: Hier wird Ware zum Kilopreis verkauft. Für 13 Euro bekommt man 1 Kilo Kleidung, die auf der Ladentheke gewogen wird. Exklusive Modelle sind einzeln ausgepreist. Was unterm Strich übrig bleibt, fließt in soziale Projekte. Zum Beispiel zum DRK-Wärmebus.

Warum kommt nicht jede Kleiderspende in den Laden?

Nur saubere, wohlriechende, unbeschädigte und anprechende Kleidung findet einen Abnehmer. Jedes Kleidungsstück wählt das Team von Hand aus. In den Laden schaffen es nur hochwertige, exklusive Markenkleidung oder besondere, neuwertige Stücke. Die Kunden schätzen das ausgesuchte Angebot.

Das Engagement des Teams beeindruckt die Gäste. Wer in entspannter, warmherziger Atmosphäre im Laden stöbern möchte, ist willkommen und braucht nicht erst extra aus Frankreich anreisen.

Gut erhaltene Designerkleidung abzugeben?

Das Kilo-Shop Team freut sich vorzugsweise über Kleiderspenden top erhaltener, sauberer Designermode.

Kontakt

DRK-Kilo-Shop
Schmiljanstraße 19-20
12161 Berlin
Tel: (030) 600 300 2915
Mo-Fr 11-18
Sa 10-13

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news-1803 Thu, 04 Oct 2018 09:00:00 +0200 Kaum Erste Hilfe zum "Tag der Deutschen Einheit" nötig https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kaum-erste-hilfe-zum-tag-der-deutschen-einheit-noetig.html Beim großen Fest zum "Tag der Deutschen Einheit" vom 1. bis 3. Oktober 2018 waren täglich 86 ehrenamtliche Sanitäter auf dem Festgelände rund um das Brandenburger Tor im Einsatz, davon im Schnitt 60 Rotkreuzhelfer. Die Berliner DRK-Gemeinschaften präsentierten auf der Straße des 17. Juni die Vielfalt der Möglichkeiten des Engagements im Deutschen Roten Kreuz. Drei Tage lang rückten Vielfalt und Demokratie, Gemeinschaft und Engagement in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten. NUR MIT EUCH – so lautete das Motto zum Tag der Deutschen Einheit, der 2018 nach Berlin führte. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) übernahm federführend den vorbeugenden Sanitätsdienst und wurde unterstützt vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH).

Kaum Hilfeleistungen nötig

Während an den ersten beiden Tagen nur 13 (1.10.) und 31 (2.10.) Hilfeleistungen erforderlich waren, halfen die Sanitäter am Mittwoch 130 Mal. Angesichts der vom Veranstalter gemeldeten 600.000 Besucher waren die benötigten Hilfen gering.

Ehrenamtliche zeigten Ausrüstung

Ehrenamtliche der Gemeinschaften der Berliner DRK-Kreisverbände gaben exemplarisch Einblicke in ihr Engagement. Der Katastrophenschutz war mit Dekontaminationsstrecke, mit der radioaktiv belastete Personen gereinigt werden können, und AC-Erkundler (Fahrzeug zur Erkundung atomarer und chemischer Gefahr) da. Die DRK-Wasserwacht präsentierte ihre Ausrüstung und ein Hochwaserboot.

Weitere Informationen

tag-der-deutschen-einheit.berlin.de

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news-1806 Mon, 01 Oct 2018 15:47:56 +0200 Erste Hilfe zur Feier Tag der Deutschen Einheit: DRK, ASB und JUH sichern Festgelände https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/erste-hilfe-zur-feier-tag-der-deutschen-einheit-drk-asb-und-juh-sichern-festgelaende.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sichert mit Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Rahmen des vorbeugenden Sanitätsdienstes das Festgelände zum Tag der Deutschen Einheit. Vom 1. bis 3. Oktober sind täglich ca. 100 ehrenamtliche Sanitäter im Einsatz. Das DRK koordiniert den Einsatz: „Rund um das Brandenburger Tor haben wir sechs Erste-Hilfe-Stellen eingerichtet, die von mobilen Fußstreifen unterstützt werden“, erklärt der Landesgeschäftsführer des Berliner Roten Kreuzes Volker Billhardt.

Wer Erste Hilfe benötigt, findet die Unfallhilfsstellen hier:

DRK

1.      DRK-Zelt Ebertstraße Süd, südlich vom Brandenburger Tor

2.      DRK-Zelt Bremer Weg / Straße des 17. Juni, gegenüber der Yitzhak-Rabin-Straße

3.      DRK-Krankentransportwagen Ebertstraße Nord, nördlich Max-Liebermann-Haus

4.      DRK-Krankentransportwagen Bremer Weg Höhe Kinderspielbereich Festgelände

JUH

5.      JUH-Zelt Scheidemannstraße, Ecke Heinrich-von-Gagern-Straße

ASB

6.      ASB-Zelt Platz der Republik nördlich

Zudem laden auf der Straße des 17. Juni – der Blaulichtmeile – u. a. Hilfsorganisationen, Polizei und Feuerwehr zum Kennenlernen ein:

Das DRK hat ein Rettungstaucher-Team und eine Dekontaminations-Strecke mitgebracht, die Teil des Katastrophenschutzes ist und mit der z.B. radioaktiv belastete Personen gereinigt werden können.

Der ASB lädt ein, den Wünschewagen zu besichtigen und mit dem Team zu sprechen.

Die JUH zeigt technische Ausstattung und Leistungsschau am Infostand.

Der Tag der Deutschen Einheit ist seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 Feiertag in Deutschland. In diesem Jahr findet zum 28. Jahrestag der Deutschen Einheit auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag, auf der Straße des 17. Juni und rund ums Brandenburger Tor ein großes Bürgerfest statt.

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news-1802 Mon, 24 Sep 2018 11:21:01 +0200 Migrationsberatung bei Wiedereröffnung der Victor-Gollancz-Volkshochschule https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsberatung-bei-wiedereroeffnung-der-victor-gollancz-volkshochschule.html „Entdecken, was uns verbindet“ – unter diesem Motto feierte die Victor-Gollancz-Volkshochschule in Steglitz-Zehlendorf am 8. September die Wiedereröffnung nach einer einjährigen Brandschutzsanierung. DRK-Migrationsberaterin Chatarina Pechota war mit einem Infostand bei der Eröffnungsfeier. Sie informierte über das Angebot der DRK-Migrationsberatung und beantwortete Fragen rund um Integration.

Daneben waren Informations- und Beratungsstände vom Mittelhof e.V., der ZBW und das ALFA-Mobil vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. dabei. Ein buntes Bühnenprogramm flankierte die Veranstaltung, das gleichzeitig das vielfältige Kursangebot der Victor-Gollancz-Volkshochschule vorstellte.

Über die DRK Migrationsberatung

Die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist eine wichtige Anlaufstelle für Migranten. Dort beraten die Migrationsberaterinnen kostenlos und vertraulich zu zahlreichen Fragestellungen rund um den Lebensalltag in Deutschland: Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen etc. Damit unterstützen und begleiten die Migrationsberater den Integrationsprozess und erleichtern die gesellschaftliche Partizipation der Zugewanderten.

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news-1801 Fri, 21 Sep 2018 10:44:06 +0200 Dänische CBRN-Einheit besucht DRK-Kollegen in Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/daenische-cbrn-einheit-besucht-drk-kollegen-in-berlin.html Acht freiwillige Feuerwehrleute der CBRN-Einheit der Dänischen Gesellschaft für Notfallmanagement im Geschäftsbereich des dänischen Verteidigungsministeriums, der dänischen Beredskabs Styrelsen, aus Hedehusene informierten sich am Samstag, dem 15. September über die Aktivitäten und technischen Möglichkeiten der CBRN-Einheiten des Berliner Roten Kreuzes. Am Standort der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst im Fürstenbrunner Weg 99, 14050 Berlin, zeigten die Helferinnen und Helfer der Zentralbereitschaft den dänischen Kollegen die technischen Ausrüstungsgegenstände der Dekontaminationseinheit und die Messmöglichkeiten des CBRN-Erkundungsfahrzeuges.

Beide Seiten profitierten vom Erfahrungsaustausch: Sie möchten den Kontakt halten und streben gemeinsame Ausbildungsprojekte an.

Ehrenamtlich mitmachen

Die DRK-Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes hilft im Katastrophenfall und wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gestellt. Sie sind in den Bereichen Erkundung und Dekontamination aktiv. CBRN steht für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahrenabwehr.

Wer sich für Naturwissenschaften und Technik interessiert und sich in der großen Gemeinschaft des Roten Kreuzes ehrenamtlich engagieren möchte, ist bei uns willkommen: machmit(at)cnbrn-dienst-berlin.de oder Mitmach-Formular ausfüllen.

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news-1800 Tue, 18 Sep 2018 11:52:00 +0200 Rotkreuzmagazin 3/2018 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rotkreuzmagazin-3-2018.html Viermal im Jahr informiert das DRK im Rotkreuzmagazin über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes - im internationalen, nationalen und regionalen Bereich. Die Berliner Kreisverbände berichten in der Berlin-Ausgabe auf jeweils acht Seiten über ihre Projekte und Einsätze. Themen der Berlin-Ausgabe

Rotkreuzmagazin 3/2018:

  • Stippvisite auf der Fanmeile
  • "TÜV" für Rettungshundeteams
  • DRK-Team schwitzt bei der Xletix Challenge Berlin
  • Seniorenfreizeitstätte in Steglitz-Zehlendorf zieht um 
  • DRK-Seniorenzentrum Mariendorf eingeweiht
  • Fester Ort für Berliner Blutspender
  • DRK-Programm bei der Familiennacht am 13.10.

Hier können Sie die Berlin-Seiten lesen.

Die überregionalen Themen finden Sie auf der Website des DRK-Bundesverbandes.

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news-1796 Mon, 10 Sep 2018 11:50:32 +0200 Migrationsberaterin im Interview mit der Berliner Morgenpost https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsberaterin-im-interview-mit-der-berliner-morgenpost.html Mizaida Ramírez García ist Sozialarbeiterin beim Berliner Roten Kreuz. Vor kurzem war die Berliner Morgenpost zu Gast bei ihr in der Beratungsstelle der DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer. Zum kompletten Artikel, der am 01.09.2018 in der Karrierebeilage der Berliner Morgenpost erschien, geht es hier

Über die DRK Migrationsberatung

Die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist eine wichtige Anlaufstelle für Migranten. Dort beraten die Migrationsberater kostenlos und vertraulich zu zahlreichen Fragestellungen rund um den Lebensalltag in Deutschland (Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen etc.). Damit unterstützen und begleiten die Migrationsberater den Integrationsprozess und erleichtern die gesellschaftliche Partizipation der Zugewanderten.

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news-1795 Thu, 06 Sep 2018 09:57:14 +0200 5 Dinge ...für die man unnütz Geld ausgibt ... https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/5-dinge-fuer-die-man-unnuetz-geld-ausgibt.html Mit nur ein paar Euro im Monat kann jeder die Ehrenamtsarbeit im Deutschen Roten Kreuz in Berlin unterstützen - ob als Fördermitglied oder Spender. Wofür so mancher unnütz sein Geld ausgibt, zeigt augenzwinkernd ein kleiner lustiger Zeichentrickfilm. Trickfilm

Hühner-Warnweste, Toiletten-Golfset, Pizza-Handtuch. Es ist unglaublich, wofür man sein Geld ausgeben kann. Ein paar besonders schräge Produkte zeigt augenzwinkernd ein Zeichentrickfilm von Studenten der design akademie berlin (B. A. Kommunikationsdesign: Sindy Dos Reis, Bengisu Kimyeci, Janina Merten, Lena Wagner, Vivianne van Wessem).

Der kleine Studentenfilm wirbt dafür, dass man mit seinem Geld Besseres anfangen könnte. Statt irgendwelchen Unsinn zu kaufen, könnte man mit nur ein paar Euro monatlich die Ehrenamtsarbeit im Deutschen Roten Kreuz unterstützen - als Fördermitglied oder Spender.

Ein Film, der Spaß macht. Ein Klick auf Youtube lohnt sich!

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news-1793 Wed, 05 Sep 2018 10:00:00 +0200 Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre auffrischen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/erste-hilfe-kenntnisse-alle-zwei-jahre-auffrischen.html Nach Angaben der Berliner Polizei gab es im Vorjahr in Berlin 143.424 Verkehrsunfälle. Dabei wurden über 17.000 Personen verletzt und 36 getötet. „Bei rechtzeitigen und richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen könnte jeder zehnte Unfalltote gerettet werden“, sagt DRK-Landesarzt Jens-Uwe Retter anlässlich des diesjährigen Welt-Erste-Hilfe-Tages am 8. September. Der Internationale Tag der Ersten Hilfe steht 2018 im Zeichen der Erste-Hilfe-Ausbildung für Verkehrsteilnehmer. Was tun, wenn man in einen Verkehrsunfall gerät? „Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand“, empfiehlt DRK-Landesarzt Jens-Uwe Retter und gibt folgende Tipps:

Erste-Hilfe-Tipps

  1. Achten Sie auf Ihre Sicherheit. Tragen Sie die Warnweste und sichern Sie die Unfallstelle mit dem Warndreieck ab. Nur wer selbst nicht in Gefahr gerät, kann helfen.  
  2. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die Situation: Wer ist verletzt? Wer braucht als Erster Hilfe? Bringen Sie Verletzte aus der Gefahrenzone.
  3. Machen Sie Ihre Umgebung auf den Notfall aufmerksam. Sprechen Sie Umstehende an und verteilen Sie notwendige Maßnahmen durch konkrete Ansagen.
  4. Schnell den Rettungsdienst verständigen: Geben Sie den Standort möglichst exakt an. Seien Sie auf weitere Fragen vorbereitet, wie z. B.: Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Unbedingt abwarten, bis die Rettungsleitstelle alle Informationen abgefragt hat und das Gespräch beendet.
  5. Kontakt zum Betroffenen aufnehmen und sich auf Augenhöhe begeben. Stellen Sie sich vor, sagen Sie, dass Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei ihm bleiben werden. Erklären Sie, was Sie tun. Zuhören und einfach nur da sein hilft schon.
  6. Betroffene medizinisch versorgen:
    Wunden verbinden (Einmalhandschuhe benutzen!)
    Bewusstlose in die Seitenlage bringen, Atmung kontrollieren und gegebenenfalls mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen
    Betroffenen möglichst zudecken
    bei Betroffenen mit Atemnot den Oberkörper hochlagern
  7. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Verbandkasten im Auto: Ist er vollständig, das Verbrauchsdatum der Materialien nicht überschritten?
  8. Und besonders wichtig: Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre auffrischen. Die 90-Minuten-Auffrischungskurse der DRK-Kreisverbände bringen Sie auf den neuesten Stand. Wann und wo die nächsten Kurse in Ihrer Nähe stattfinden, erfahren Sie über unsere Postleitzahlen-Suche

Aktionen am 8. September

Am 8. September 2018 werden Ehrenamtliche einiger Kreisverbände die Öffentlichkeit mit Aktionen für das Thema Erste Hilfe sensibilisieren:

  • Marzahn: Einkaufszentrum Eastgate Berlin (10 bis 18 Uhr)
    Marzahner Promenade 1A, 12679 Berlin
  • Tegel: Lebensrettertag Tegel (10 bis 17 Uhr)
    Greenwichpromenade, 13507 Berlin 
  • Wedding: Sommerfest und Flohmarkt (Sa. und So., 11 bis 18 Uhr)
    DRK-Jugendladen-Wedding, Neue Hochstraße 21, 13347 Berlin

Weitere Informationen zu den Aktionen erfahren Interessierte hier.

 

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news-1784 Mon, 03 Sep 2018 15:08:00 +0200 3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter gestartet https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/3-jaehrige-ausbildung-zum-notfallsanitaeter-gestartet.html Am 3. September 2018 begannen an der DRK Landesrettungsdienstschule die ersten zwölf Auszubildenden ihre staatlich anerkannte Ausbildung zum Notfallsanitäter. Dieser Beruf ist seit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes 2014 die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Um Leben zu retten, dürfen Notfallsanitäter in Notfällen auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bis der Arzt eintrifft oder die Klinik übernimmt, z. B. Medikamente verabreichen. Das DRK freut sich, erfolgreichen Absolventen einen Arbeitsplatz als Notfallsanitäter anbieten zu können. Zehn Notfallsanitäter und zwei Notfallsanitäterinnen starteten ihre dreijährige Ausbildung in der DRK Landesrettungsdienstschule. Sie können sich auf eine gute Betreuung freuen – all ihre Stationen sind unter dem Roten Kreuz vereint: Den Ausbildungsvertrag haben sie mit der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH geschlossen, die gleich neben der Landesrettungsdienstschule sitzt. Die klinische Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der DRK-Schwesternschaft Berlin.

Wir wünschen allen einen guten Start!

Übersicht Ausbildungen der Landesrettungsdienstschule

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news-1789 Tue, 28 Aug 2018 10:00:00 +0200 Müggelseeschwimmen: CBRN-Dienst stellt Duschen für 240 Athleten https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/mueggelseeschwimmen-cbrn-dienst-stellt-duschen-fuer-240-athleten.html Die Athletinnen und Athleten hatten nach dem Müggelseeschwimmen die Chance ganz besondere Duschen zu testen. Zum diesjährigen Müggelseeschwimmen am Sonntag, 19. August 2018, konnten die Athletinnen und Athleten sich nach anstrengenden 3,5 km am Ziel im Strandbad Rahnsdorf auf eine warme Dusche freuen. Zu verdanken hatten sie das Duscherlebnis den Ehrenamtlichen der DRK-Zentralbereitschaft CBRN-Dienst.

Die aufgebauten Duschzelte werden sonst bei größeren Schadenslagen für die Dekontamination von Betroffenen verwendet ( = Säuberung verunreinigter Personen). Um eben dafür gerüstet zu sein, nutzten die anwesenden Mitglieder des CBRN-Dienstes diesen ungewöhnlichen Einsatz dazu, die Handhabung der Duschzelte inklusive der zugehörigen Technik zu üben und die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Das bereitgestellte Angebot wurde von fast 240 Personen dankend angenommen.

Es war eine gelungene Veranstaltung für alle Beteiligten und die Ehrenamtlichen freuen sich schon auf den Einsatz im nächsten Jahr.

Ehrenamtlich mitmachen

Die DRK-Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes wird ausschließlich durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gestellt, die in den Bereichen Erkundung und Dekontamination aktiv sind. Dafür werden ständig neue Mitstreiter gesucht. Wenn Sie sich für Naturwissenschaften und Technik interessieren und sich in der großen Gemeinschaft des Roten Kreuzes engagieren möchten, wenden Sie sich bitte an machmitcnbrn-dienst-berlin.de oder füllen unser Mitmach-Formular aus.

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news-1786 Mon, 27 Aug 2018 16:31:56 +0200 Neue Leitung der Landesrettungsdienstschule https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neue-leitung-der-landesrettungsdienstschule.html Anfang Juli 2018 übernahm Melanie Steck die Leitung der DRK Landesrettungsdienstschule. Nach dem Ende der Ferienzeit erhielt Melanie Steck vom Vorstand des Landesverbandes ihre Berufungsurkunde. DRK Landesschule

Die Landesschule des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V. vereint die Angebote der staatlich anerkannten Landesrettungsdienstschule und des Ehrenamtes/Katastrophenschutzes.

DRK Landesrettungsdienstschule

Bei der staatlich anerkannten und nach AZAV zertifizierten Landesrettungsdienstschule werden Rettungssanitäter und ab Anfang September 2018 Notfallsanitäter ausgebildet. Rettungsassistenten können dort eine Ergänzungsprüfung ablegen und sich so zum Notfallsanitäter weiterqualifizieren. Außerdem bietet die Schule den Spezialkurs Intensivtransport an. Diese Weiterbildung richtet sich an Notärzte, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten, die zukünftig Intensivtransporte begleiten wollen.

Kooperation mit dem Rettungsdienst

Die Landesrettungsdienstschule kooperiert eng mit der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH, die Kursteilnehmern Praktikumsplätze im Rettungsdienst anbietet. Nach erfolgreichem Abschluss können die Absolventen dort als Rettungssanitäter bzw. Notfallsanitäter arbeiten.

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news-1785 Mon, 27 Aug 2018 12:30:13 +0200 "Zug der Liebe": DRK-Motorradstaffel hatte 35 Einsätze https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zug-der-liebe-drk-motorradstaffel-hatte-35-einsaetze.html Zwei motorisierte DRK-Sanitäter wurden als First Responder zu 35 Einsätzen alarmiert, um lange Anfahrtszeiten für den Rettungsdienst zu überbrücken oder bei kleineren Problemen durch schnelle Hilfe den Einsatz des Rettungswagens zu vermeiden. Mit zwei Motorrädern hat das Rote Kreuz am Samstag, 25.08.18, den Einsatz des ASB Regionalverbandes Berlin-Nordwest e.V. beim Zug der Liebe unterstützt. Über zehntausend Musikfans und Tanzwütige zogen durch Treptow, Kreuzberg und Friedrichshain, um ein Zeichen für „Toleranz, Nächstenliebe und bürgerliches Engagement“ zu setzen.

Schönes Erlebnis für die Einsatzkräfte: Viele Menschen sprachen die Helfer an und dankten ihnen im Lauf des Tages ganz spontan für den Einsatz oder machten Selfies mit ihnen. Erstaunt waren einige, über die geleistete ehrenamtliche und unentgeltliche Tätigkeit.

Vor allem in den Abendstunden häuften sich für die Einsatzkräfte dann Fälle mit immer mehr neuen und unbekannten Drogen. Besonders beim Mischkonsum mit anderen Substanzen oder Alkohol kam es zu nicht einzuschätzenden Rauschzuständen und gesundheitlichen Risiken, da sich die Wirkung potenzierte. Die Folge: Bewusstlose, hilflose, verzweifelte Freunde, desorientierte, agitierte oder den Einsatzkräften gegenüber gewalttätige Personen, die ihr Leben gefährdeten und die Gesundheit anderer... Es gab sehr viel zu tun!

Ehrenamtlich mitmachen

Jeder, der nach den DRK-Grundsätzen lebt und handelt, kann sich zum ehrenamtlichen Sanitäter ausbilden lassen und Großereignisse wie die Welcome-Silvesterparty oder Fanmeile am Brandenburger Tor hinter den Kulissen mit erleben. Interesse? Wir freuen uns auf Verstärkung! Anmelden kann man sich über das Kontaktformular Ehrenamt.

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news-1783 Thu, 23 Aug 2018 12:51:01 +0200 Zwei neue Standorte für Wassergymnastik in Berlin-Mariendorf https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zwei-neue-standorte-fuer-wassergymnastik-in-berlin-mariendorf.html AB sofort gibt es Wassergymnastik-Kurse an zwei neuen Standorten in Berlin-Mariendorf. Der erste neue Standort ist das Generationenbad der Rheuma-Liga und befindet sich in der Reißeckstr. 6A in 12107 Berlin.

Der zweite neue Standort ist das Schwimmbad der DRK Schwesternschaft Berlin in der Britzer Str. 91, 12109 Berlin.

Wenn Sie an einem Präventionskurs Wassergymnastik 55+ an diesem Standort interessiert sind, melden Sie sich gern über das Kontaktformular oder unter (030) 600 300 1820 an. 

Wir freuen uns auf Ihren Anruf! 

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news-1780 Wed, 22 Aug 2018 13:18:10 +0200 Zusammen mehr erreichen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/zusammen-mehr-erreichen.html Das Berliner Rote Kreuz kooperiert mit der Deutschen Rheuma-Liga Berlin u.a. beim Austausch von Kurszeiten in Schwimmbädern. Trotz Schmerzen: Bei Rheuma ist Bewegung wichtig für die betroffenen Gelenke. Gut sind Sportarten, die die Gelenke nicht so stark belasten, wie z. B. Radfahren und Walking, aber auch Schwimmen und Wassergymnastik. Ziel des Trainings ist es, die Beweglichkeit zu erhalten.

Um im Berliner Norden und Süden mehr Wassergymnastikkurse anbieten zu können, überlässt das Berliner Rote Kreuz der Rheuma-Liga Berlin Kurszeiten im Schwimmbad Weißensee (Berliner Allee 164, 13088 Berlin). Im Gegenzug kann das DRK gelenkschonende Wassergymnastikkurse in dem modernen Generationenbad in Mariendorf (Reißeckstr. 6A, 12107 Berlin) anbieten.

zu den Kurs-Informationen Wassergymnastik 55+

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news-1778 Mon, 20 Aug 2018 11:45:11 +0200 Neuer DRK Kiezladen in Schöneberg https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neuer-drk-kiezladen-in-schoeneberg.html Der DRK Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V. eröffnet am 5. September 2018 seinen Kiezladen in der Ebersstraße. Der einladend gestaltete Kiezladen ist Gebrauchtwarenladen und Begegnungsstätte in einem. In moderner Atmosphäre können die Kunden in dem vielfältigen Angebot stöbern oder sich einfach mit Freunden treffen. Der Kiezladen ist auch erste Anlaufstelle für existenzsichernde und soziale Beratungen. Zwei Monate lang wurde die ehemalige Schöneberger DRK Begegnungsstätte Kieztreff umgebaut. In dem hell und modern eingerichteten DRK Kiezladen werden künftig mittwochs und freitags von 12 bis 18 Uhr Haushaltswaren, Dekorationsartikel, Modeschmuck, Bücher, CDs & DVDs, Spielwaren sowie Kleidung und Textilien angeboten.

Die Verkaufserlöse gehen vollständig an soziale Projekte des Kreisverbandes, z. B. an „Yadan Biad = Hand in Hand“. Das ist ein Tandem-Projekt für Geflüchtete, in dem Bürgerinnen und Bürger Geflüchteten das Ankommen in Berlin erleichtern. Auch der Kleiderkammer des Kreisverbandes kommen die Erlöse zugute. Die Kleiderkammer in der Ebersstraße 80a, also gleich neben dem neuen Kiezladen, hat donnerstags von 13 bis 16 Uhr und jeden ersten Montag im Monat von 12 bis 14 Uhr geöffnet.

Herzlich willkommen zur Eröffnungsfeier des DRK Kiezladens:

Wann?             Mittwoch, 5. September 2018, 15 bis 17 Uhr
Wo?                 Ebersstraße 80, 10827 Berlin 

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news-1776 Wed, 15 Aug 2018 10:02:15 +0200 DRK fürs Kinderzimmer https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-fuers-kinderzimmer.html Wer kennt sie nicht, die Spielfiguren von Playmobil: In diesem Jahr können sich Kinder auf eine neue Themenwelt freuen, denn das Rote Kreuz hält Einzug in die Spielzeugkisten. Mit verschiedenen Spielsets können Kinder die Arbeit des DRK kennenlernen und Hilfsszenen nachstellen. Erhältlich ab September.

„Mama, wo ist mein Rettungsboot, ich habe einen Einsatz!“ Wenn Eltern diesen Satz demnächst aus dem Kinderzimmer hören, müssen sie keine Bedenken haben, dass ihre fünfjährige Tochter gleich den Motor startet. Zumindest nicht in der Welt der Erwachsenen. In der Spielwelt wird es demnächst dafür hoch hergehen: spektakuläre Rettungsaktionen mit dem Schlauchboot, eine Hundestaffel sucht Verschüttete, der Rettungswagen rast mit lauter Sirene zum Unfallort. Zum „Rettungshelfer“ werden können Ihre Kinder ab September, denn dann kommen die Playmobil-Figuren in den Handel.

Spielend helfen lernen

Was nach einem ernsten Thema klingt, macht Kindern beim Nachspielen großen Spaß. Schließlich werden sie dabei selbst zu wichtigen Rettern. Dabei können sie wie Erwachsene handeln und in schwierigen Situationen die Führungsrolle übernehmen. So erleben sie, dass Helfen eine tolle Aufgabe mit Verantwortung ist und lernen dabei ganz automatisch wünschenswerte Grundwerte wie Solidarität, Empathie und Hilfsbereitschaft. Wer sich früh mit einem Engagement für die Gesellschaft auseinandersetzt, der empfindet das Ehrenamt wahrscheinlich auch in späteren Jahren als erstrebenswert. 

Marketingkooperation mit Playmobil und Galeria Kaufhof

Im Rahmen der diesjährigen Marketingkooperation mit dem DRK stellt Playmobil eine limitierte Edition her, die deutschlandweit bei Galeria Kaufhof und Playmobil erhältlich sein wird. Durch die Kooperation sind fünf verschiedene Spielsets rund um die schnelle Rettung von Menschen und die medizinische Versorgung im Notfall entstanden – ein Teil der breiten Wohlfahrtsarbeit des DRK, in der die Fürsorge für andere Menschen im Mittelpunkt steht.

Limitierte Edition nur für begrenzte Zeit

Die fünf Playmobil-Spielsets sind nur so lange der Vorrat reicht bei allen Galeria-Kaufhof-Filialen, in den Playmobil-FunStores und im Playmobil-FunPark erhältlich. Der geplante Verkaufsstart in den Galeria-Kaufhof-Filialen und im Onlineshop ist September. Die Filialen werden nacheinander beliefert, sodass der Termin, ab dem die Ware im Regal zu finden ist, variieren kann. Im September sollen die Themensets dann in allen Filialen erhältlich sein. Wer es nicht abwarten kann, schaut am besten im Galeria-Onlineshop nach, ob die Sets schon verkauft werden.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen direkt an Ihre Galeria-Kaufhof-Filiale vor Ort oder an die Servicehotline unter 0221 -2230.

10 % Rabatt für Haupt- und Ehrenamtliche

Infos dazu erhalten Sie von Ihrer jeweiligen DRK-Gliederung.

Infos zur Aktion auf drk.de/playmobil

„Lasst mich durch, ich bin Rettungshelfer“ – die 5 Spielsets im Überblick

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news-219 Tue, 07 Aug 2018 09:06:13 +0200 All for Berlin 2018 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/all-for-berlin-2018.html Ehrenamtliche des Berliner Roten Kreuzes unterstützen auf Deutschlands größter Sportveranstaltung 2018.

Die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe, Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst sichern die Leichtathletik-EM 2018 sanitätsdienstlich ab. Unter dem Motto „All for Berlin 2018“ stellen die vier großen Sanitätsdienstleister über einen Zeitraum von sieben Tagen mehrere Hundert, größtenteils ehrenamtliche, qualifizierte Einsatzkräfte und Experten, wie beispielsweise Notärzte, Notfallsanitäter und Veranstaltungs-Sanitäter.

„Die Leichtathletik-EM in Berlin vom 7.-12. August ist Deutschlands größte Sportveranstaltung im Jahr 2018“, so Frank Kowalski, Geschäftsführer der Berlin Leichtathletik-EM 2018 GmbH. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den vier großen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe, Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst, erfahrene Partner für die sanitätsdienstliche Absicherung unserer Großveranstaltung gefunden haben. Qualität und Professionalität der Berliner Hilfsorganisationen entsprechen unseren eigenen Zielen, das Event zur erfolgreichsten Europameisterschaft aller Zeiten zu machen.“

Nach 10 Monaten Vorbereitungen und Verhandlungen übernimmt der Arbeiter-Samariter-Bund die Einsatzleitung im Olympiastadion und dem umliegenden Olympiapark. Unterstützt wird er dabei von Kräften des Berliner Roten Kreuzes. Die Johanniter Unfallhilfe leitet den Einsatz rund um den Breitscheidplatz auf der Europäischen Meile und wird dabei von Kräften des Malteser Hilfsdienstes unterstützt.

Die Hilfsorganisationen nutzen moderne Funk- und Gerätetechnik.

Im PDF stehen interessante Daten und Fakten rund um die EM.

Werde Teil der Rotkreuzfamilie

Den vorbeugenden Sanitätsdienst leisten gut ausgebildete, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Bereitschaften des Berliner Roten Kreuzes, die neben Kiezfesten auf Großveranstaltungen z.B. Fanmeile am Brandenburger Tor, Welcome-Silvester-Feier oder Festivals wie Lollapalooza aktiv sind.

Mitmachen kann jeder, der sich nach den Rotkreuz-Grundsätzen in der großen Gemeinschaft des Roten Kreuzes engagieren möchte und das Mitmachen-Formular ausfüllt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bevor es zum ersten Einsatz geht, durchläuft jeder Ehrenamtliche eine solide DRK-Ausbildung.

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news-218 Sat, 04 Aug 2018 15:43:16 +0200 Notfall-Übung auf dem Messegelände https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/notfall-uebung-auf-dem-messegelaende.html Berlin, 33 Grad. Sonnenbaden am Wannsee? Mit Freunden im Biergarten sitzen? Wie uncool! Rund 250 Ehrenamtliche des DRK und des THW hatten am 4. August ein echtes Alternativprogramm: Eine große Notfall-Übung auf dem Messegelände. Das Szenario: Tribüneneinsturz auf einer großen Veranstaltung, Stromausfall, dunkle Halle, viele Verletzte, ein Brand – die Rettungsdienste müssen sich im Chaos zurechtfinden. Bei der Übung probten 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Berliner Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerk (THW) gemeinsam mit der Messe Berlin die Abläufe während eines Notfalls. Dazu kamen noch weitere rund 120 Personen wie Minen, Kameraden der Feldküche und Beobachter.

Die Rettungskräfte hatten bei dieser Übung alle Hände voll zu tun - bei den hochsommerlichen Temperaturen eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit. Aber auch für die Mimen, die Verletzten-Darsteller, ist eine Übung alles andere als ein Spaziergang. Je nachdem, welche Patienten-Rolle sie haben, müssen sie mit Schmerz verzerrtem Gesicht still in der Ecke sitzen oder laut jammernd um Hilfe rufen.

Ziel dieser Übung war u.a. das Retten von eingeschlossenen und verschütteten Personen und die Versorgung der Verletzten durch die eintreffenden DRK-Sanitäter und der Betriebsfeuerwehr der Messe zu üben.

Allen Ehrenamtlichen an dieser Stelle unser Dank für ihr tolles Engagement!

 

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news-217 Thu, 02 Aug 2018 14:37:21 +0200 Kleine Sommerlektüre https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kleine-sommerlektuere.html Bei den hohen Temperaturen empfiehlt das DRK: Beine hochlegen, genügend Wasser trinken und im Schatten Sommerlektüre genießen. Zum Beispiel den Jahresbericht vom Berliner Roten Kreuz

Unsere Pressesprecherin hat sich dafür richtig ins Zeug gelegt und aus all den wissenswerten Infos der Haupt- und Ehrenamtlichen ein Lifstyle-Magazin gezaubert.

Zum Beispiel lesen Sie auf Seite 12 die bewegenden Momente des letzten Jahres oder auf Seite 22 sechs gute Gründe fürs Ehrenamt.

Was meinen Sie? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar unter unserem Facebook-Post.

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news-215 Tue, 17 Jul 2018 11:55:47 +0200 Duschen bis der Arzt kommt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/duschen-bis-der-arzt-kommt.html Zum Berlin Triathlon XL brachten die Ehrenamtlichen der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst (CBRN=Chemisch, Biologisch, Radioaktiv, Nuklear) eine ungewöhnliche Duschanlage für über 700 Sportler mit, die normalerweise in gefährlichen Situationen zum Einsatz kommt.

Am Sonntag, den 8. Juli 2018 war es wieder so weit. Am Südufer des Müggelsees fand der Berlin Triathlon XL in seiner 8. Auflage statt. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen über 700 Sportler die verschiedenen Distanzen in Angriff.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren stellte die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst die Duschen für die Sportler. Dazu wurde das Dusch- sowie das Aufenthaltszelt der Dekontaminationsanlage sowie die dazugehörige Technik aufgebaut und betrieben.

Wann die Duschanlage eigentlich eingesetzt wird

In der Anlage werden im Ernstfall Betroffene, die mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahrstoffen in Berührung gekommen sind, gereinigt. Kernstück bilden ein leistungsfähiger Warmwassererzeuger sowie die Duschen.

Beim Dauerbetrieb Wissen aufgefrischt

Diese Duschen eignen sich auch vorzüglich zur normalen Körperhygiene. Diese war den Sportlern nach der langen Strecke höchst willkommen, um Schweiß und Staub der Strecke abzuwaschen. Von 12:00 bis 17:00 Uhr waren die Duschen im Dauerbetrieb.

Für die ehrenamtlichen Helfer des CBRN-Dienstes war das eine willkommene Gelegenheit, die Technik über einen längeren Zeitraum zu betreiben und sich einzelne Komponenten zu Ausbildungszwecken wieder einmal genauer anzusehen.

Nach 13 Stunden Einsatz in der Wärme waren die Ehrenamtlichen sicher selbst froh über eine kühle Dusche. 

Technikbegeisterte willkommen

Die Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Berliner Roten Kreuzes wird ausschließlich durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gestellt, die in den Bereichen Erkundung und Dekontamination aktiv sind. Dafür werden ständig neue Mitstreiter gesucht.

Wer sich für Naturwissenschaften und Technik interessiert und sich in der großen Gemeinschaft des Roten Kreuzes engagieren möchte (auch um andere einfach mal so richtig nass zu machen), wendet sich bitte an MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de oder füllt unser Mitmachen-Formular aus.

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news-214 Mon, 16 Jul 2018 15:03:06 +0200 Vom Anstoß bis zum Abpfiff https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/vom-anstoss-bis-zum-abpfiff.html Zur Fußball-Weltmeisterschaft war das Berliner Rote Kreuz an 13 Tagen auf der Fanmeile am Brandenburger Tor im Einsatz. Während der Deutschlandspiele waren bis zu 4 Unfallhilfsstellen im Dienst, zudem waren zahlreiche Fußstreifen auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs.

Damit sorgten bis zu 131 ehrenamtliche Sanitäter für unbeschwerten Fußballgenuss. Sie leisteten über 200 Mal Erste Hilfe und brachten 10 Patienten ins Krankenhaus. 

Ab dem Achtelfinale wurde die Besetzung auf Wunsch des Veranstalters reduziert. Das DRK-Team begleitete das Public Viewing noch mit einem ehrenamtlich besetzten Rettungswagen. Wegen der wieder angestiegenen Besucherzahlen wurde dieser zum Finalspiel kurzfristig durch zwei kleine Unfallhilfsstellen ergänzt. Glücklicherweise gab es auch hier für die Einsatzkräfte wenig zu tun, sodass sie auch weiterhin das Fußballfest genießen konnten.

Mitmachen?

Möchten Sie Großevents mal aus einer anderen Perspektive erleben? Dann engagieren Sie sich ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz!

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news-213 Wed, 04 Jul 2018 12:38:39 +0200 Migrationsberatung stellt Angebot beim "Tag der Möglichkeiten" vor https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/migrationsberatung-stellt-angebot-beim-tag-der-moeglichkeiten-vor.html Unter dem Motto „Migration & Vielfalt in Mitte erleben“ fand im Bezirk Mitte am 13.06.2018 die jährliche Veranstaltung „Tag der Möglichkeiten“ statt. Die Besucher konnten sich zu Ausbildung, Qualifikation und Arbeit beraten zu lassen. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Jobcenter Berlin Mitte, dem Jobpoint und dem Migrationsbeirat des Bezirkes Mitte. Es waren über 40 Arbeitgeberstände und viele Bildungsträger vor Ort.

Die DRK-Migrationsberatung war mit einem gemeinsamen Stand der bezirklichen Migrationsberatungsdienste vertreten und bot eine Erstberatung an.

Diese Vor-Ort-Beratung fand in einem separaten Raum statt. Hier stellten die Ratsuchenden Fragen zu Arbeitssuche oder Ausbildungsmöglichkeiten. Bei Nachfragen zu bestimmten Ausbildungsberufen konnten die Ratsuchenden gleich mit den passenden Arbeitgebern auf der Messe zusammengebracht werden.

Neben den Ständen gab es Auftritte von Künstlern und Vorträge über die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen – auch in weiteren Sprachen z. B. arabisch.

Nicht nur die Teilnehmenden profitierten von dem vielfältigen Informationsangebot, auch die Migrationsberater konnten Kontakte mit Bildungsträgern und dem Jobcenter Mitte neu knüpfen oder vertiefen.

Über die DRK Migrationsberatung

Die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist eine wichtige Anlaufstelle für Migranten. Dort beraten die Migrationsberater kostenlos und vertraulich zu zahlreichen Fragestellungen rund um den Lebensalltag  in Deutschland: Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen. Damit unterstützen und begleiten die Migrationsberater den Integrationsprozess und erleichtern die gesellschaftliche Partizipation der Zugewanderten.

Text: Mizaida Ramirez Garcia, Jessica Karbon

 

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news-211 Tue, 03 Jul 2018 14:27:41 +0200 DRK-Tipps für einen guten Start in die Ferien https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-tipps-fuer-einen-guten-start-in-die-ferien.html Endlich Schulferien, endlich Urlaub! Für einen gelungenen Einstieg in die schönste Zeit des Jahres gibt der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz einige Empfehlungen, mit denen Urlauber Stress und gesundheitlichen Gefahren vorbeugen können. Tipps für die Anreise

1.) Während der Autofahrt

Im Sommer kann es im Auto über 60 Grad heiß werden. Trotzdem sollten Sie die Klimaanlage nicht zu stark aufdrehen, denn das könnte zu Kreislauf­problemen führen. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte nicht größer als sechs Grad sein. Unser Tipp für Kurzstrecken: Die Klimaanlage auslassen und stattdessen die Fenster öffnen. Bei längeren Fahrten empfiehlt sich, während der ersten Minuten die Fenster zu öffnen und erst dann die Klimaanlage einzuschalten.

Viel trinken ist bei Autoreisen besonders wichtig. Pro Tag am besten bis zu drei Liter Wasser, Saftschorle oder Tee. Aber bitte keine eisgekühlten Getränke, der Körper ist sonst damit beschäftigt, die kalte Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu erwärmen. Das kann zu verstärktem Schwitzen und Magenbeschwerden führen.

2.) Pausen und Parken

Machen Sie spätestens alle zwei Stunden Pause und vertreten sich für ein paar Minuten die Beine. Bei längeren Pausen sollten Sie im Schatten parken, wenn das nicht möglich ist, am besten einen Thermo-Scheibenschutz hinter der Windschutzscheibe anbringen. Denken Sie bei der Wahl des Parkplatzes daran, dass die Sonne im Uhrzeigersinn weiterwandert. Kinder und Tiere sollten niemals im Auto zurückgelassen werden!

Tipps für vor Ort

1.) Sonnenbrand und Sonnenstich

Schützen Sie sich und Ihre Familie mit geeigneter Kleidung – den Sonnenhut bitte nicht vergessen – und tragen Sie ein dem Typ entsprechendes Sonnenschutzmittel regelmäßig auf. Meiden Sie die pralle Sonne, vor allem zur Mittagszeit. Babys unter einem Jahr müssen im Schatten bleiben.

Bringen Sie Personen mit einem frischen Sonnenbrand in den Schatten und kühlen Sie die gerötete Stelle mit einem feuchten Tuch. Ist eine größere Hautfläche verbrannt, bringen Sie die Person zum Arzt – vor allem, wenn Fieber und Schüttelfrost hinzukommen. Ein Sonnenbrand ist nicht nur schmerz­haft, sondern kann durch schwere Zellschäden später auch zu Hautkrebs führen.

Man erkennt einen Sonnenstich an hochrotem Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Nackensteifigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit. Gefährdet sind vor allem Kinder und Menschen mit spärlichem Kopfhaar. Wenn die betroffene Person bei Bewusstsein ist, legen Sie sie mit erhöhtem Kopf in den Schatten und bedecken Sie den Kopf mit einem kühlen, feuchten Tuch. Gehen Sie in jedem Fall zum Arzt, wenn sich der Zustand nicht bessert. Kontrollieren Sie die Atmung und rufen Sie unbedingt den Notarzt, wenn die Person bewusstlos wird. Die Notrufnummer 112 gilt europaweit.

2.) Strandurlaub

Kinder müssen beim Baden immer beaufsichtigt werden, auch wenn sie schwim­men können. Kein Schwimmabzeichen kann vor dem Ertrinken schützen. Im und am Wasser gelten klare Regeln: Andere nicht schubsen, untertauchen oder auf sie springen. Nicht durch Wasserpflanzen, in der Nähe von fahrenden Booten, an Brücken, Wellenbrechern oder technischen Anlagen schwimmen und nicht in fremde Gewässer springen. Auch die alte Regel, nicht mit vollem Magen oder ohne Abkühlung ins Wasser zu stürzen, gilt immer noch.

3.) Wanderurlaub

Auch Zecken fühlen sich im Wald und auf Wiesen wohl. Deshalb sollten Sie bei Spaziergängen in der freien Natur möglichst helle, langärmlige T-Shirts und lange Hosen sowie geschlossene Schuhe tragen. Auf heller Kleidung sind Zecken besser zu sehen und können so leichter abgesammelt werden. Sollte sich eine Zecke bereits festgesaugt haben, sollte sie mit einer Zeckenzange oder -karte möglichst dicht an der Haut angefasst und vorsichtig entfernt werden. Wenn sich ein roter Hof um die Bissstelle entwickelt, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

4.) Für den Notfall

Auch bei Tagesausflügen gehören ein Handy und ein kleines Erste-Hilfe-Set in den Rucksack. Pflaster, Verbandpäckchen, elastische Binde, Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, Zeckenkarte, Einmalhandschuhe und persönliche Medikamente gehören dazu. Auch eine Rettungsdecke ist hilfreich - denn selbst im Sommer sind Unterkühlungen möglich, wenn der Verletzte länger am Boden liegt. Im Notfall kann unter der Notrufnummer 112 europaweit Hilfe geholt werden.

Weitere Erste-Hilfe-Tipps finden Sie auf der DRK-App oder unter www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/der-kleine-lebensretter/.

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news-209 Thu, 28 Jun 2018 12:31:12 +0200 Leitende Notärzte übten beim DRK https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/leitende-notaerzte-uebten-beim-drk.html Wie funktioniert die Anlage zur Dekontamination Verletzter des Berliner Roten Kreuzes? Was sind die spezifischen Probleme, die die Kontamination mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahrstoffen (CBRN) im Rahmen eines Massenanfalls an Verletzter (MANV) mit sich bringt? Dies waren die zentralen Fragen bei dem Ausbildungsabschnitt Sonderlagen des diesjährigen Kurses zum Leitenden Notarzt (LNA), der am 20. Juni 2018 in der Geschäftsstelle des Berliner Roten Kreuzes stattfand. Bei dieser Übung trainierten die angehenden LNA, wie mit Atemschutz ärztliche Maßnahmen am besten durchgeführt werden. Zusätzlich zum Atemschutz müssen nämlich auch spezielle Schutzhandschuhe getragen werden, die die Behandlung des Verletzten extrem erschwert. Eine Sichtungsübung für Lagen bei Massenanfall an Verletzter, bei der die Patienten nach der Schwere ihrer Verletzungen kategorisiert werden, rundete den Sonderlagennachmittag ab.

Der fachliche Austausch wurde dazu genutzt, um insbesondere die fachübergreifende Zusammenarbeit zu intensivieren und um die unterschiedlichen Blickwinkel und Meinungen auszutauschen.

Text: Bärbel Eichhorn
Fotos: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-208 Wed, 27 Jun 2018 12:27:54 +0200 Katastrophenschutz übt für den Ernstfall https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/katastrophenschutz-uebt-fuer-den-ernstfall.html Eine groß angelegte Übung hat am vergangenen Samstag zahlreiche DRK-Einheiten des Katastrophenschutzes beschäftigt. In dem auf dem Übungsgleis im U-Bahnhof Jungfernheide dargestellten Szenario war in einem ausfahrenden Zug eine sogenannte „schmutzige Bombe“ – eine Sprengvorrichtung, die eine radioaktive Beimischung enthielt – explodiert. Knapp 100 Fahrgäste waren von der Explosion und dem anschließenden Brand betroffen und zum Teil schwer verletzt worden. Zahlreiche Verletztendarsteller, welche durch die Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ (RUND) der Hilfsorganisationen entsprechend geschminkt worden waren, übernahmen diese Rolle. Außerdem wurde der betroffene Bahnhofsbereich mit Lichteffekten und Theaternebel in eine realistische Szenerie getaucht.  Aufgabe von Feuerwehr und Hilfsorganisationen war es, die betroffenen Personen zu retten und von Giftstoffen zu reinigen.

Neben der Feuerwehr haben zwei DRK-Einheiten zur Bekämpfung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN) dafür Dekontaminationsstrecken eingerichtet. Eine Strecke, aufgebaut von den CBRN-Spezialisten des Kreisverbands Berlin-Zentrum, diente zur Dekontamination gehfähiger Leichtverletzter sowie der Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr, die den sogenannten „Schwarzbereich“ betreten mussten. Diese konnten dort, unterstützt von Einsatzkräften unter Vollschutz, ihre mit Gefahrstoffen verschmutzte Kleidung ablegen und duschen.

Anschließend sind sie mit neuer Kleidung ausgestattet und an eine Sanitätsstation des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) übergeben worden. Eine zweite, von der Zentralbereitschaft CBRN des Landesverbands Berliner Rotes Kreuz eingerichtete Dekon-Strecke war liegenden Patienten vorbehalten. Dazu wurden die Zelte mit einem Schienensystem ausgestattet, auf dem die simulierten Anschlagsopfer vom Entkleiden über die Reinigung bis zur Weiterversorgung transportiert werden konnten.

Nach der Erstversorgung im Sanitätszelt kamen weitere Helfer des DRK zum Einsatz. Zwei Patiententransportzüge übernahmen die Patienten und transportierten sie mit ihren Fahrzeugen in ein – ebenfalls simuliertes – Krankenhaus.

Text: Joachim Lemmel / DRK

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news-207 Tue, 26 Jun 2018 16:36:37 +0200 Bessere Entgelte und Arbeitsbedingungen gegen Pflegenotstand https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bessere-entgelte-und-arbeitsbedingungen-gegen-pflegenotstand.html Um dem Pflegenotstand zu begegnen, braucht es bessere Arbeitsbedingungen und bessere Vergütungen in der Pflege, darüber sind sich die Experten einig. Auf dem Fachtag, zu dem am 26. Juni 2018 die Berliner Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege (LIGA Berlin) eingeladen hatten, herrschte Einigkeit darüber, dass Tarifverträge in der Pflege sinnvoll und eine Transparenz der aktuellen Arbeitseinkommen ein wichtiger Schritt in diese Richtung sind. Uneinig war man in dem Punkt, ob die Festlegung einer ortsüblichen Arbeitsvergütung das Mittel der Wahl ist. Die Berliner Akteure in der Pflege fordern weitere Verhandlungen − ohne Abstriche in der Qualität der Pflege. 68.000 Stellen in der Pflege fehlen nach Angaben von Andreas König (Verdi, Bezirk Berlin, Altenpflege) in ganz Deutschland. König forderte auf dem Fachtag, dass die tarifliche Vergütung vollständig durch die Pflegeversicherung finanziert werden müsse. Eine faire Bezahlung dürfe nicht als Mehrkosten bei den Pflegebedürftigen und deren Familien ankommen, sagte er.

Hans-Joachim Fritzen (AOK Nordost) betonte, dass die pflegerische Versorgung der Bevölkerung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. Diese sei nur zu schaffen, wenn alle − also Länder, Kommunen, Kranken- und Pflegekasse, Leistungsanbieter und medizinischer Dienst − zusammenarbeiten. Fritzen sprach sich für einen Mindestlohn auf West-Niveau aus.

Hans-Joachim Wasel (Caritas Berlin) forderte auf dem Fachtag, dass in den Rahmenverträgen eine ortsübliche Arbeitsvergütung nicht nur für Pflegekräfte und Pflegefachkräfte, sondern für alle Beschäftigte festzulegen sei. Er sagte: „Durch eine solche Regelung würden alle Beschäftigten vor Lohndumping geschützt. Es kann nicht sein, dass die Unternehmen geschützt werden, die auf Kosten der Pflegekräfte überdurchschnittlich hohe Gewinne machen.“

Staatssekretärin Barbara König (Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung) betonte, dass das Land Berlin „nicht auf den Bund warten, sondern gleich Gespräche auf Berliner Ebene beginnen“ wolle. Auch sie hält den derzeitigen Mindestlohn − 10,05 € im Osten und 10,55 € im Westen − für zu gering und fordert eine Erhöhung auf 15 € und eine öffentliche Debatte sowie mehr Transparenz der Arbeitseinkommen in der Pflege. Gleichzeitig wies sie aber auch darauf hin, dass man nicht nur die Vergütung, sondern auch die Arbeitsbedingungen im Blick haben sollte.

Uwe Mahrla (Volkssolidarität) schlug vor, dass man statt über eine Lohnerhöhung auch über einen höheren Steuerfreibetrag für die direkt in der Pflege Tätigen nachdenken könnte. Dies wäre ein Ausdruck der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die Pflege.

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news-206 Mon, 25 Jun 2018 12:02:48 +0200 Hilfe bei finanzieller Not https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/hilfe-bei-finanzieller-not.html Schwangere, Familien und alleinerziehende Klienten der Migrationsberatung, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, bekommen bei der Migrationsberatung des Berliner Roten Kreuzes Unterstützung. Die Berater vermitteln Kontakte und können Anträge auf Finanzhilfe stellen. Um die Ratsuchenden gut beraten zu können, informieren die Migrationsberater sich regelmäßig bei sozialen Einrichtungen über aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten. Ende Mai hat der Migrationsberater Mohamad Naim aus der Beratungsstelle in der Neuen Hochstraße 21 den Kollegen der Stiftung Hilfe für die Familie über die Schultern geschaut. Dank des Einblicks in die Verfahrens- und Entscheidungspraxis versteht er besser, in welchen Fällen die Stiftung mit Geld unterstützt und was bei der Antragsstellung zu beachten ist.

In Berlin wurde 2015 jedes fünfte lebend geborene Kind von der Stiftung unterstützt.

Über die Stiftung Hilfe für die Familie

Ziel und Zweck der Stiftung Hilfe für die Familie sind materielle Hilfen für Schwangere und Familien, die sich in einer Notlage befinden. Leistungen der Stiftung setzen voraus, dass eine Hilfe auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht. Art und Höhe der Leistung richten sich nach den Bedürfnissen im Einzelfall.

Finanziert werden die Stiftungsanträge wegen einer Schwangerschaftsnotlage vom Bund und im Falle einer Familiennotlage von eigenen Erträgen der Stiftung. Im Jahr 2017 wurden 4,5 Millionen Euro an Schwangere und 170.000 Euro an Familien in Not überwiesen.

Über die DRK-Migrationsberatung

Die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist eine wichtige Anlaufstelle für Migrant*innen. Dort beraten die Migrationsberater*innen kostenlos und vertraulich zu zahlreichen Fragestellungen rund um den Lebensalltag in Deutschland (Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen etc.). Damit unterstützen und begleiten die Migrationsberater*innen den Integrationsprozess und erleichtern die gesellschaftliche Partizipation der Zugewanderten.

Text: Mohamad Naim, Jessica Karbon

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news-205 Thu, 14 Jun 2018 10:00:00 +0200 Fußball-WM: DRK betreut wieder Fanmeile und gibt Gesundheitstipps https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fussball-wm-drk-betreut-wieder-fanmeile-und-gibt-gesundheitstipps.html Auch bei dieser Fußball-WM sorgen wieder ehrenamtliche DRK-Sanitäter beim Public Viewing am Brandenburger Tor im Notfall für Erste-Hilfe. Die Besucher der Fanmeile können im Vorfeld viel tun, damit sie auch bei großer Hitze ohne Kreislaufprobleme die Fußball-Übertragung genießen können. Das DRK gibt Tipps. DRK betreut Fanmeile am Brandenburger Tor

Auch bei dieser Fußball-WM sorgen wieder ehrenamtliche DRK-Sanitäter für die medizinische Betreuung beim Public Viewing. Bei den ersten drei Spielen der deutschen Mannschaft - am 17., 23. und 27. Juni 2018 - werden über 80 Sanitäter auf Streife sein bzw. in den Erste-Hilfe-Zelten Dienst haben. Auch bei den Spielen der K.O.-Runde ist das DRK vor Ort.

An insgesamt vier Standorten, rechts und links der Bühne am Brandenburger Tor sowie im hinteren Bereich der Fanmeile betreibt das DRK Erste-Hilfe-Zelte, in denen Patienten medizinisch versorgt werden können. Zudem sind ständig bis zu zehn Streifenteams unterwegs, um bei Bedarf schnell Erste Hilfe leisten zu können. Für den Sanitätsdienst stehen mehrere Rettungswagen bereit. Die Helfer rechnen in erster Linie mit Fans mit akuter Kreislaufschwäche und kleineren Verletzungen.

DRK-Gesundheitstipps für die Fanmeile 

Die Besucher der Fanmeile können im Vorfeld viel tun, damit sie auch bei großer Hitze ohne Kreislaufprobleme die Fußball-Übertragung genießen können. Jens-Uwe Retter, Landesarzt und Vizepräsident des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz empfiehlt:

Z u r  V o r b e u g u n g :

Tipp 1: An Sonnenschutz denken

Wer sich über mehrere Stunden in praller Sonne aufhält, sollte eine Kopf-bedeckung tragen – am besten aus lichtdichtem Material und mit einer Krempe, die Stirn und Nacken beschattet. Außerdem: Luftige, nicht zu eng anliegende Kleider tragen und Sonnenschutzmittel auftragen.

Tipp 2: Viel Wasser und wenig Alkohol trinken

Der Körper benötigt pro Tag durchschnittlich zwei Liter Flüssigkeit, bei großer Hitze sogar bis zu drei Liter. Wasser und Fruchtsaftschorlen (ein Teil Saft und drei Teile Wasser) löschen am besten den Durst. Koffein- und alkoholhaltige Getränke sind als Durstlöscher dagegen ungeeignet, da sie den Kreislauf anregen und zusätzlich das Schwitzen fördern.

Maßhalten ist wichtig. Jens-Uwe Retter rät: „Wer lallt oder unsicher geht, sollte unbedingt eine Alkoholpause einlegen. Denn im Extremfall kann eine Alkoholvergiftung zu Bewusstlosigkeit, Schock und Atemstillstand führen“.

Tipp 3: Nicht fett und salzig essen

Bratwurst und Pommes Frites fördern das Schwitzen und belasten die Verdauung. Außerdem sind sie salzig und machen noch mehr Durst. Am besten greifen Sie zu Obst, Salaten oder Gemüsepfannen.

E r s t e - H i l f e - M a ß n a h m e n :

Tipp 4: Flüssigkeitsmangel erkennen

Erste Anzeichen für Flüssigkeitsmangel können z.B. Kreislaufbeschwerden oder Kopfschmerzen sein. Muskelkrämpfe, besonders in den Beinen, oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps kündigen einen Hitzenotfall an.

Tipp 5: Hilflosen helfen: Raus aus der Menge!

Wer einen stark alkoholisierten Fan oder ein Hitzeopfer antrifft, muss unbedingt helfen. Bringen Sie ihn aus der Menge, am besten zum nächsten Erste-Hilfe-Zelt.

Tipp 6: Erste Hilfsmaßnahmen 

Bei Flüssigkeitsmangel und einem Hitzenotfall können gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie z. B. Apfelsaftschorle helfen, die Notsignale des Körpers zu mildern. Öffnen Sie überflüssige oder beengende Kleidung, um einen Wärmestau zu verhindern. Bringen Sie den Betroffenen schnellstmöglich an kühle bzw. schattige Orte. Für zusätzliche Kühlung sorgen das Zufächeln von Luft und kalte Umschläge.

Wer zu viel Alkohol getrunken hat, sollte unbedingt beobachtet werden. Verbessert sich die Situation nicht und es kommt zu einer Alkoholvergiftung mit Bewusstseinstrübungen oder gar Bewusstlosigkeit, sollte der Rettungsdienst gerufen werden.

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news-204 Tue, 12 Jun 2018 11:46:17 +0200 Gegendarstellung zu Presseberichten über die Qualität der Erzieher-Ausbildung freier Träger https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/gegendarstellung-zu-presseberichten-ueber-die-qualitaet-der-erzieher-ausbildung-freier-traeger.html Mit großem Befremden haben die Lehrkräfte und die Leitung der DRK-Schule für soziale Berufe die kritischen Artikel über freie Schulträger in der Berliner Tagespresse am 07.06.2018 zur Kenntnis genommen. Stellungnahme der Schulleitung

Die Qualität unserer Ausbildungen wird durch die staatliche Schulaufsicht regelmäßig geprüft, ebenso die Verwendung der Zuschüsse. Unser Kollegium ist, wie die staatlicher Schulen an der Gestaltung der Rahmenpläne und in entsprechenden Gremien beteiligt.

Unterrichten darf nur, wer durch eine Prüfung und entsprechendes Fachstudium seine fachliche und pädagogische Eignung und die Gleichwertigkeit mit dem Lehramt nachgewiesen hat. Zusätzlich sind die meisten freien Träger nach DIN-ISO (Zertifizierung in der Aus- und Weiterbildung) oder/und AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert und werden auch hier regelmäßig überwacht.

Wir verwahren uns ausdrücklich gegen die Verallgemeinerung, Fachschulen in privater Trägerschaft würden fachlich unsauber, qualitativ minderwertig oder sonst wie zweifelhaft agieren.

Unsere Schulleitung prüft innerhalb der Finanzierungsberatung auf Wunsch auch die Arbeitsverträge unserer Teilzeitstudierenden und macht sie auf arbeitsrechtliche Ungereimtheiten aufmerksam. Wir empfehlen lediglich 20 Stunden in der Woche zu arbeiten, damit noch genügend Zeit zur Erholung und zum Selbststudium bleibt. Gemeinsam mit Kooperationspartnern haben wir ein System entwickelt, das der rechtlich festgelegten Stundenanzahl in einem anderen Arbeitsgebiet Rechnung trägt.

Die Ausbildungen an staatlich anerkannten Fachschulen sind gesetzlich geregelt. Wir müssen nach den gleichen gesetzlichen Vorgaben tätig werden, wie die staatlichen Schulen. Die Fachschulen in freier Trägerschaft federn mit ihren Ressourcen, ihrem Einsatz und ihrer Qualität den großen Teil des Fachkräftemangels im Kita-Bereich ab.

Katja Bach
Schulleitung
DRK-Schule für soziale Berufe Berlin gGmbH

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news-203 Tue, 12 Jun 2018 10:04:09 +0200 Reinickendorfer Austausch zwischen MBE und Integrationslotsen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/reinickendorfer-austausch-zwischen-mbe-und-integrationslotsen.html Die Migrationsberaterinnen aus der Antonienstr. 50a trafen sich am 24.05.2018 im Rathaus Reinickendorf mit den Integrationslots*innen von Albatros gGmBH

Die Integrationslotsen helfen niedrigschwellig Neuzugewanderte und bereits länger hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund dabei, wichtige Informationen zum alltäglichen Leben zu erhalten und Zugangswege zu Beratungsstellen, Behörden, Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen zu ermöglichen oder zu erleichtern. 

Die Reinickendorfer Bezirkskoordinatorin für die Integrationslots*innen, Fr. Richter, lud die DRK-Migrationsberaterinnen und die Integrationslots*innen dazu ein, sich näher kennenzulernen. 

Dabei stand vor allem im Vordergrund, Informationen über die jeweiligen Aufgabenfelder und Schnittstellen auszutauschen. Die Migrationsberatung als ein migrationsspezifischer Fachdienst ist auf die Ergänzung durch niedrigschwellige Angebote wie die Integrationslots*innen angewiesen, welche Zugewanderte zu Einrichtungen begleiten und den Weg in die Migrationsberatung anbahnen können. 

Andersherum ist es für die Integrationslots*innen wichtig zu wissen, an welche Stelle man sich bei schwierigen und komplexen Fragen z.B. zum Aufenthalts- und Sozialrecht oder zur Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen wenden kann. Hier ist dann die Migrationsberatung der richtige Ansprechpartner. 

Eine gute Vernetzung und Kommunikation der beiden Angebote dient somit – so das Fazit des Austausches – dem gemeinsamen Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund in Reinickendorf bei der Teilhabe an der Gesellschaft bestmöglich zu unterstützen. 

 

Über die Integrationslotsen 

Die Integrationslotsen werden durch das Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und –lotsen in Berlin von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gefördert. Das Landesrahmenprogramm umfasst 18 bezirkliche Projekte sowie ein überbezirkliches Projekt und sichert den Einsatz von 202 Integrationslots*innen ganz Berlin. 

In Reinickendorf gibt es 14 Integrationslots*innen mit verschiedenen Schwerpunkten, die ein breites Sprachenspektrum von Arabisch bis Wolof anbieten und auf drei Standorte verteilt sind. 

 

Über die DRK Migrationsberatung

Die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist eine wichtige Anlaufstelle für Migrant*innen. Dort beraten die Migrationsberater*innen kostenlos und vertraulich zu zahlreichen Fragestellungen rund um den Lebensalltag  in Deutschland (Sprache, Aufenthaltsrecht, Existenzsicherung, Beruf & Arbeit, Familie & Freizeit, Kinderbetreuung, Wohnen, Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen etc.). Damit unterstützen und begleiten die Migrationsberater*innen den Integrationsprozess und erleichtern die gesellschaftliche Partizipation der Zugewanderten.

 

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news-201 Fri, 08 Jun 2018 11:10:22 +0200 Wassergymnastik-Abendkurse in Weißensee - freie Plätze! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/wassergymnastik-abendkurse-in-weissensee-freie-plaetze.html Es gibt noch freie Plätze in unseren Wassergymnastik-Abendkursen in der Berliner Allee 164/168 in Weißensee. Viele Krankenkassen übernehmen nach Abschluss des Kurses bis zu 80 Prozent der Kosten. Anmeldung

Haben Sie Lust sich abends, vielleicht nach der Arbeit noch ein wenig sportlich zu betätigen?

Dann rufen Sie uns unter 030/ 600 300 - 1820 an oder kontaktieren uns über unser Kontaktformular und vereinbaren Sie direkt einen Termin, um an einem unserer zertifizierten Präventionskurse teilzunehmen.

Freie Plätze

Aktuell gibt es noch einige freie Plätze in der Berliner Allee 164/ 168 in Berlin Weißensee.

Dienstags 18.30 - 19.15 Uhr
Dienstags 20.10 - 20.55 Uhr

Mittwochs 17.40 - 18.25 Uhr
Mittwochs 18.30 - 19.15 Uhr
Mittwochs 19.20 - 20.05 Uhr
Mittwochs 20.10 - 20.55 Uhr

Zuschüsse

Sie haben die Möglichkeit sich nach Abschluss des Kurses bis zu 80 Prozent der Kosten durch Ihre Krankenkasse erstatten zu lassen. 

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news-202 Sat, 02 Jun 2018 10:00:00 +0200 DRK will Berlin und Brandenburg Herzsicher machen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-will-berlin-und-brandenburg-herzsicher-machen.html Das Deutsche Rote Kreuz startet in Berlin und Brandenburg eine Kampagne für die flächendeckende Installation von Defibrillatoren. „Wir hoffen, mit der Aktion mehr Betriebe dafür zu gewinnen, einen Defibrillator in ihren Räumen zu installieren“, sagt Steffen Pluntke, Teamleiter Bildung beim DRK-Landesverband Brandenburg e.V. „Im Notfall zählt jede Sekunde, der schnelle Einsatz eines Defibrillators kann lebensrettend sein.“

Die sogenannten AEDs (Automatisierte Externe Defibrillatoren) sind klein und handlich, einmal eingeschaltet arbeiten sie vollautomatisch und geben Anweisungen. „Ein AED kann die Herz-Lungen-Belebung unterstützen und ist auch für Laien kinderleicht bedienbar“, sagt Pluntke. „Wenn AEDs ähnlich wie Feuerlöscher in öffentlichen Gebäuden und Betrieben leicht zugänglich angebracht sind, kann bei Herzversagen schnell Hilfe geleistet werden.“

Pfingstsamstag startete die Aktion „Keine Macht dem Herzkasper“ mit rund 60 Haupt- und Ehrenamtlichen Erste-Hilfe-Ausbildern. Sie erhielten Informationsmaterial und Übungs-Defibrillatoren, an denen sie auch gleich geschult wurden. Ziel ist es, in den Erste-Hilfe Kursen für Betriebe die Teilnehmer mit den automatisierten Defibrillatoren vertraut zu machen und auf die lebensrettende Bedeutung hinzuweisen. Über den jeweiligen DRK-Kreisverband kann dann ein AED bestellt werden, die Einweisung in die Nutzung des Gerätes geben DRK-Ausbilder in den Betrieben vor Ort. Ein AED kostet zwischen 1.000 und 1.400 Euro.

Informationen zur Aktion gibt es für alle interessierten Betriebe auf www.herzkasper.eu.

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news-200 Fri, 25 May 2018 14:14:02 +0200 Kitakrise braucht Krisengipfel und Lückenschluss https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/kitakrise-braucht-krisengipfel-und-lueckenschluss.html Die Demonstration der Berliner Eltern am 26. Mai wirft ein Schlaglicht darauf, dass der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz aktuell nicht mehr für jedes Kind in Berlin erfüllt werden kann. Ein wesentlicher Grund hierfür sind fehlende Fachkräfte. Die demografische Entwicklung und der Ausbau von Kapazitäten in Kita und Schule werden dazu führen, dass diese Mangelsituation noch für mehrere Jahre erhalten bleibt. Wir fordern deshalb

  • die Einberufung eines Erzieher*innen-Krisen-Gipfels. Zu diesem sollte Senatorin Sandra Scheeres einladen und er muss noch vor der Sommerpause stattfinden.
  • eine verlässliche Lückenschließung der Bezahlung der Berliner Erzieher*Innen. Erzieher*innen in Berlin sollen genau das gleiche verdienen, wie Erzieherinnen in Oranienburg, Falkensee oder in anderen Bundesländern. Dieses Ziel soll 2019 erreicht werden. Das Land Berlin soll sich jetzt zu diesem Ziel öffentlich bekennen.

Die unterzeichnenden Organisationen repräsentieren viele Beteiligte am Berliner Kita- und Ganztagsschulsystem. Wir erklären unsere Bereitschaft, an einer Lösung der Berliner Erzieher*innenkrise aktiv mitzuwirken.

Unterzeichner

(alphabetische Reihenfolge)

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden (DaKS) e.V.

DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Berlin

Landeselternausschuss Kita Berlin

Paritätischer Wohlfahrtsverband, LV Berlin e.V.

Diakonisches Werk Berlin- Brandenburg- schlesische Oberlausitz e.V.

ver.di Bezirk Berlin

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news-197 Tue, 15 May 2018 10:15:00 +0200 Jetzt auch fester Standort für DRK-Blutspende https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jetzt-auch-fester-standort-fuer-drk-blutspende.html Das Deutsche Rote Kreuz eröffnet am 15. Mai am Hindenburgdamm in Steglitz einen festen Blutspende-Standort. Blutspender können ab 16. Mai im Institut für Transfusionsmedizin am Hindenburgdamm werktags von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr Blut spenden. Die wechselnden DRK-Blutspende-Termine an anderen Orten der Stadt werden weiterhin angeboten.

Mit dem neuen Institutsstandort im Karl-Landsteiner-Haus gibt es nun nach mehr als zwei Jahrzehnten rein mobilen Spendebetriebs wieder einen festen DRK-Spendeort in Berlin. Dieser liegt verkehrsgünstig nahe dem Klinikum Benjamin Franklin. Weitere Informationen unter www.blutspende-nordost.de 

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news-194 Wed, 09 May 2018 12:25:00 +0200 Jugendrotkreuzler aus ganz Deutschland treffen sich zum Nachtorientierungslauf in Berlin https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/jugendrotkreuzler-aus-ganz-deutschland-treffen-sich-zum-nachtorientierungslauf-in-berlin.html Das Berliner Jugendrotkreuz (JRK) hat vom 18. bis 21. Mai 2018 Jugendrotkreuzler aus der ganzen Bundesrepublik nach Berlin eingeladen. Herzstück dieser alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung ist der Nachtorientierungslauf (NOL). Bisher haben sich 34 JRK-Gruppen aus ganz Deutschland angemeldet, die mit rund 220 Jugendlichen und jungen Erwachsenen anreisen. Startschuss

Der Startschuss fällt am Sonnabend, den 19. Mai 2018 um 16 Uhr, an der Quentin-Blake-Europaschule, Hüttenweg 40, 14195 Berlin. Der Nachtorientierungslauf geht über eine Länge von 15 Kilometer durch Steglitz-Zehlendorf. An 12 Stationen müssen die Teilnehmer Aufgaben zu den Themen Erste Hilfe, Rotkreuz-Wissen und Soziales sowie Sport- und Spiel-Aufgaben lösen. Unterstützt werden die Teilnehmer von rund 70 Helfern, die hauptsächlich aus dem Berliner JRK kommen.

Siegerehrung

Siegerehrung ist am Sonntag, den 20. Mai um 20 Uhr in der Quentin-Blake-Europaschule, Hüttenweg 40, 14195 Berlin. Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, hat ihr Kommen angekündigt.

 

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news-198 Mon, 07 May 2018 00:00:00 +0200 Frühlingsfest in Gemeinschaftsunterkunft in Marzahn https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/fruehlingsfest-in-gemeinschaftsunterkunft-in-marzahn.html Am 4. Mai 2018 feierten die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft "Rudolf-Leonhard-Straße" in Marzahn zusammen mit den Kollegen von BENN und mit Unterstützung des Kinder- und Jugendhauses "Bolle" ein Frühlingsfest. Das Frühlingsfest

Es gab Leckeres vom Grill, Getränke, ein Glücksrad mit kleinen Preisen und traditionelle Musik der Bewohner. Für die Kids standen Kinderschminken und Basteleien auf dem Programm, auch an einem Schlagzeug konnten sie sich Ausprobieren. Die Bewohner und Gäste hatten einen schönen und ausgelassenen Nachmittag und Abend. Das Team dankt allen Beteiligten für die großartige Arbeit.

Die Unterstützer

Das Integrationsmanagement BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften soll im Umfeld von Flüchtlings­unterkünften die Gemeinschaft im Kiez stärken und so den Geflüchteten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern. Die Umsetzung der Ideen aus der Nachbarschaft erfolgt unbürokratisch mithilfe von Sachmitteln. In dem Kinder- und Jugendhaus "Bolle" in der Hohensaatener Straße in Marzahn werden täglich bis zu 150 Kinder und Jugendliche betreut.

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news-195 Wed, 02 May 2018 11:06:00 +0200 Landeswettbewerb der Bereitschaften https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/landeswettbewerb-der-bereitschaften.html Sechs Mannschaften aus den Berliner Kreisverbänden traten am 28. April 2018 gegeneinander an. An verschiedenen Stationen mussten die ehrenamtlichen DRK-Helfer in der Bundeswehr-Kaserne in Spandau zeigen, was sie können. An realistisch nachgestellten Notfallsituationen waren Aufgaben aus der Erste Hilfe und des Sanitätsdienstes zu absolvieren. Geschminkte Darsteller sorgten dafür, dass alles echt wirkte. Die Platzierungen

Auf Platz 1 landete das Team Mitte (KV Berlin-Zentrum), das sich damit für den Bundeswettbewerb im September in Siegen qualifizierte.

Platz 2 ging an die "Blitzfunker" der Zentralbereitschaft Fernmeldedienst, die auch den Sonderpreis für besondere Patientenorientierung erhielten.

Dritter wurde das "Traum(a) Team" aus Steglitz (KV Steglitz-Zehlendorf) – das jüngste aller Teams, der Alters-durchschnitt lag bei 18 Jahren.

Die weiteren Plätze gingen an die Teams von Tiergarten (KV Berlin-Zentrum), KV Reinickendorf-Wittenau und KV Spandau. 

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news-196 Fri, 27 Apr 2018 17:00:00 +0200 Ruhestand für Fritz Jünger https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ruhestand-fuer-fritz-juenger.html Ende April 2018 verabschiedete sich Fritz Jünger in den Ruhestand und übergab die Geschäftsführung des DRK Kreisverbandes Berlin-Zentrum an Katja Potzies. Am 26. April hatte der Kreisverband Berlin-Zentrum zur Verabschiedung von Fritz Jünger in den Landesverband eingeladen. "Er war nur Rotkreuz, er war immer unterwegs ..." sagte der Kreisvorsitzende Wilfried Weber bei seiner Laudatio. Nach der Feier nahmen Fritz Jünger und Katja Potzies sich Zeit für ein Gespräch.

Das Gespräch

Potzies: Sie waren über 30 Jahre aktiv beim DRK, da gab es doch sicher den einen oder anderen Moment, der Ihnen ganz besonders am Herzen liegt.

Jünger: Ein Höhepunkt war ein Einsatz als Sanitäter am Brandenburger Tor 1987. Zehntausende Menschen waren an der Straße des 17. Juni. Ich stand ziemlich weit vorne als der damalige US-Präsident Ronald Reagan sagte „Mr. Gorbachev, tear down this wall!“. Das war ein unglaublich bewegender Moment, den ich nie vergessen werde. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich zwei Jahre später, als dann die Mauer wirklich fiel, in Ost-Berlin unterwegs sein würde um als Sonderbeauftragter die Vereinigung der West- und Ost-Berliner DRK-Kreisverbände vorzubereiten. Und das, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, mit einem 12 Kilo schweren Mobiltelefon in einem schwarzen Koffer –  der brachte mir damals eine Zeit lang den Spitznamen "Koffer-Fritz" ein. 

Potzies: 2017 war bestimmt ein weiterer Höhepunkt, da hatten Sie die Fusion der Kreisverbände Tempelhof/Kreuzberg und Berlin-City zum neuen Kreisverband Berlin-Zentrum mit auf den Weg gebracht. Was waren die Gründe für die Fusion?

Jünger: Es gibt da ein Sprichwort von Earl Edward George Bulwer-Lytton, das ich sehr passend finde: "Die Instandhaltung von Luftschlössern ist ein kostspieliges Vergnügen", wusste der englische Romancier und Politiker schon vor  rund 150 Jahren. Das allein ist schon Erklärung genug. Aber dazu gehört der Blick auf die Kosten: ein Jahresabschluss, ein Steuerberater, ein größeres Potential an ehrenamtlichen Helfern, kurz gesagt: Synergieeffekte, mehr Ressourcen für die inhaltliche Arbeit auf allen Ebenen. Sie sind selbst ehrenamtlich aktiv, in Ihrer Kirchengemeinde. Wie sehen Sie das als jüngerer Mensch, ist ein Ehrenamt überhaupt noch zeitgemäß?

Potzies: Ja, das auf jeden Fall! Die Herausforderung ist hierbei sicherlich, sich an die neue Kultur anzupassen. Ehrenamt wird es immer geben, aber es wird projektbezogener werden und die Intervalle, in denen sich die Menschen engagieren werden kürzer. Lob und Anerkennung sind daher sehr wichtig, ohne die ist es schwierig, Ehrenamtliche zu halten.

Jünger: Stimmt. Gelebte Wertschätzung ist wichtiger als z. B. Ehrenamtskarten. Auch das Erlebnis der Gemeinschaft bringt viel mehr als irgendwelche Vergünstigungen.

Potzies: Gemeinschaft ist ein gutes Stichwort. Sie ist ein wichtiger Wert, den das DRK bedienen und erfüllen kann. Ganz gleich wie alt man ist oder welche Interessen man hat, bei uns  findet jeder die für ihn passende Gemeinschaft – sei es beim Jugendrotkreuz, im Second-Hand-Laden oder im Frühchen-Projekt. Wir bieten Gemeinschaft und Hilfe. Das finde ich so großartig am DRK. Darüber hinaus kann man sich im geschützten Raum ausprobieren und weiterentwickeln.

Jünger: Weiterentwickeln, das ist das Stichwort. Wie sieht denn Ihre Vision für die Zukunft unseres Kreisverbandes aus?

Potzies: Ich möchte Ihre gute Arbeit gerne fortsetzen. Die Fußstapfen, die Sie hinterlassen, sind groß. Und die Aufgaben, die auf mich warten, sind sehr vielfältig. Das reizt mich auch an dieser neuen Aufgabe. Etwas fortzusetzen, das so gut läuft, ist für mich eine Ehre. Jetzt spiele ich den Ball zurück: Was wünschen Sie sich für die Zukunft des DRK?

Jünger: Das DRK ist eine große Organisation. Ich wünschte, wir würden uns auch so verhalten. Es ist Zeit für eine Gesamtorganisation auf Bundes-, Landes- und Kreisverbandsebene. In Berlin ist die Situation besonders verquer. Viele unserer Kreisverbände entsprechen nicht den Bezirksgrenzen. Das versteht doch keiner. Bei der Fusion zum Kreisverband Berlin-Zentrum gab es keinen Verlust von Funktionen oder Arbeitsplätzen. Also wovor haben wir Angst? Jetzt sind wir acht Kreisverbände. Drei wäre doch eine gute Zahl. Ein Dreifuß steht doch
äußerst stabil.

Zur Person

Fritz Jünger (64) lernte und arbeitete bei der Volkswagen AG. Nach dem Grundwehrdienst arbeitete er im Arbeitsamt II und in der Personalabteilung der BSR. Seit 1985 war er für das Berliner Rote Kreuz in der Personalleitung und als Referent der Landesgeschäftsführung tätig, seit 1999 für Kreisverbände und Gesellschaften des DRK als Geschäftsführer.

Katja Potzies (47) war nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften einige Jahre als Journalistin tätig. Danach war sie bei der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH für den Bereich Personal, Kommunikation und Zentraler Service verantwortlich. Zuletzt arbeitete sie als Verwaltungsleiterin bei der Evangelischen Kirche.       

Rotkreuzmagazin

Dieses Gespräch erscheint am 4. Juni im nächsten Rotkreuzmagazin. Alle Ausgaben des Magazins finden Sie unter Sie unter Aktuelles/Rotkreuzmagazin.

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news-191 Thu, 26 Apr 2018 10:44:51 +0200 Gemeinsam geht’s besser! https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/gemeinsam-gehts-besser.html Unter diesem Motto haben am Samstag, dem 21. April 2018, Teileinheiten des CBRN-Dienstes des Berliner Roten Kreuzes zusammen mit einer Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerkes (THW) Ortsverein Treptow-Köpenick den Einsatzablauf bei einem Unfall mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahrstoffen (CBRN) geübt.

In dem angenommenen Szenario hatte ein mit mehreren chemischen und radiologischen Gefahrgütern beladener LKW einen Unfall. Der Fahrer war so verletzt, dass er die Kabine nicht allein verlassen konnte. Zusätzlich hatte sich eine junge Passantin in der Nähe des Unfallortes aufgehalten, mit der sehr schön schillernden, auslaufenden Chemikalie gespielt und sich dabei mit dieser kontaminiert und Hautreizungen zugezogen.

Aufgabe des DRK-Erkundungstrupps war es zunächst die CBRN-Gefahr vor Ort einzuschätzen, eine erste Lagemeldung an die Einsatzleitung abzugeben sowie ggf. erste Maßnahmen zu treffen und weitere Kräfte nachzufordern. Im Anschluss sollte von den Gefahrstoffen eine Probe genommen werden. Im weiteren Verlauf übernahmen dann ein Trupp des THW die Begleitung der jungen Passantin zur Dekontaminationsstelle, während die anderen Einsatzkräfte des THW ein Gerüst aufbauten, um den Fahrer sicher aus der Kabine zu retten.

An der Dekontaminationsstelle wurden alle Einsatzkräfte, der Fahrer sowie die Passantin gereinigt (dekontaminiert). Hierbei wurde besonderer Wert auf das richtige Ablegen der Atemgeräte sowie die richtige Vorreinigung und das korrekte Entfernen der Schutzkleidung gelegt.

Insgesamt war es eine gelungene Übung, die deutlich zeigte wie die einzelnen Arbeitsabläufe in einander greifen müssen, um Patienten und Betroffenen zügig helfen zu können und Wartezeiten zu vermeiden. Die Arbeitsteilung und Kommunikation zwischen den einzelnen Beteiligten nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein und muss regelmäßig geübt werden, damit im Ernstfall alles wie in einem Uhrwerk ineinander greift.

An der Übung waren 11 Helfer der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V. und 2 Helfer aus dem Bereich CBRN des Kreisverbandes Berlin Zentrum e.V. beteiligt.

Beide Einheiten freuen sich jederzeit über neue Mitstreiter/innen, die helfen Patienten und Betroffenen im Rahmen von CBRN-Schadenslagen noch besser und schneller zu versorgen und CBRN-Gefahrenlagen zu erkunden. Dabei werden interessante Ausbildungen sowie Übungen und Einsätze an auch mal nicht alltäglichen Orten angeboten. Interessenten an der ehrenamtlichen Arbeit an der Schnittstelle zwischen angewandten Naturwissenschaften und medizinischer Notfallversorgung können sich melden unter:

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news-190 Tue, 24 Apr 2018 10:20:00 +0200 Familienfest in Notunterkunft Karlshorst https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/familienfest-in-notunterkunft-karlshorst.html Am 20.4.18 erbebten die Räume der ehemaligen Notunterkunft Karlshorst ein letztes Mal unter den Klängen eines ausgelassenen Familienfestes.

Alle waren gekommen: ehrenamtliche Helfer, hauptamtliche Rotkreuzler, Mitarbeiter der Servicebereiche und viele, viele ehemalige Bewohner.

Staatssekretär Daniel Tietze, Bezirksbürgermeister Michael Grunst und Dr. Andreas Prüfer (ehemaliger Stadtrat) bedankten sich für zweieinhalbjährige „Familienbande“, die sich jetzt langsam lösen werden.

Über 400 Gäste tanzten im Kantinenbereich, genossen die Abendsonne oder inspizierten noch einmal das Gelände. Und wie bei jedem Familienfest gab es intensive Begrüßungen, viele gute Gespräche und ein paar stille Tränchen, als die Feier endete und das Areal nun endgültig im Dornröschenschlaf versank.

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news-189 Mon, 23 Apr 2018 12:17:58 +0200 Mit der Badesaison beginnt auch die Wasserwacht-Saison https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/mit-der-badesaison-beginnt-auch-die-wasserwacht-saison.html Seit Anfang April laufen die Vorbereitungen bei der DRK-Wasserwacht auf Hochtouren: Die Rettungsschwimmer bereiten sich auf die Saison vor. Die Motorrettungsboote wurden ins Wasser gelassen, das Material einsatzbereit gemacht und die Stationen vorbereitet. Vom 1. Mai bis zum 30. September sorgt die DRK-Wasserwacht an jedem Wochenende, an Feiertagen und regelmäßig auch an Brückentagen ehrenamtlich für die Sicherheit am, im und auf dem Wasser. Auf den drei Stationen Wannsee, Breitehorn und Alt-Gatow sind an jedem Einsatztag 30 bis 45 Ehrenamtliche im Einsatz. Bilanz Saison 2017

Im vergangenen Sommer haben die Rettungs­schwimmer der DRK-Wasserwacht rund 700 Mal Hilfe geleistet. Am häufigsten waren gekenterte Segler betroffen, bei denen die Ehrenamtlichen das Aufrichten der Segelboote abgesichert oder unterstützt haben. Es wurde auch technische Hilfe geleistet - z.B. wurden manövrier­unfähige Boote abgeschleppt und Material geborgen, das die Umwelt oder den Schiffsverkehr hätte gefährden können.

Die Rettungs­schwimmer beobachten den Badebetrieb und Bootsverkehr und sind im Notfall schnell zur Stelle. Dabei helfen sie nicht nur Schwimmern im Wasser, sondern leisten auch Erste Hilfe bei Unfällen an Land und geben präventive Hinweise zur Vermeidung von Unfällen. Im vergangenen Jahr haben sie 61 mal Erste Hilfe geleistet. Neun verletzte Personen mussten ins Krankenhaus transportiert werden.

Mitmachen bei der DRK-Wasserwacht in Berlin

Wer sich für die Arbeit der Wasserwacht interessiert oder selbst aktiv werden möchte, kann Kontakt aufnehmen unter:
E-Mail: wasserwacht@drk-berlin.de ­­­­
Telefon: (030) 600 300 11 90

Weitere Informationen unter:
www.drk-berlin.de/angebote/bevoelkerungsschutz-und-rettung/wasserwacht.html

 

Gerne vermitteln wir Ihnen Interview-Partner und ermöglichen die Mitfahrt in einem Rettungsboot. Bei Bedarf können Fotos zur Verfügung gestellt werden. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung!

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news-188 Fri, 20 Apr 2018 14:47:27 +0200 DRK unterstützte Evakuierung bei Bombenentschärfung https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-unterstuetzte-evakuierung-bei-bombenentschaerfung.html Unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes waren am 20.04.2018 ab 8 Uhr DRK-Ehrenamtliche gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, den Johannitern und dem Malteser Hilfsdienst im Einsatz. Um 13:44 Uhr begann der Rücktransport der Evakuierten. Um 16:15 Uhr wurde die letzte Person in ihre Wohnung zurückgebracht, damit war der Einsatz für die Helfer beendet. Der Einsatz in Zahlen

Das DRK stellte 65 Helfer. Insgesamt waren rund 100 Helfer im Einsatz. Sie evakuierten Anwohner, die sich im Sperrgebiet der geplanten Bombenentschärfung an der Heidestraße in Mitte befanden. Unter den rund 10.000 Evakuierten befanden sich Kinder, Senioren und Kranke.

Das DRK stellte für den Transport 14 Fahrzeuge zur Verfügung: elf Kranken­transport­wagen, zwei Mannschaftstransportwagen und einen Behinderten­transportwagen. Insgesamt waren 30 Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen im Einsatz.

Die DRK-Leitstelle koordinierte den Evakuierungs-Einsatz. Zudem stellte das DRK einen Fachberater, der die Berliner Feuerwehr rund um Kapazitäten und Möglich­keiten der Berliner Hilfsorganisationen beriet.

Bei Bauarbeiten an der Heidestraße in Berlin-Mitte war eine 500 Kilo schwere Weltkriegsbombe gefunden worden, die am Vormittag entschärft wurde.

Mitmachen

Ohne das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den DRK-Kreisverbänden und Spenden aus der Bevölkerung wären Einsätze dieser Art nicht möglich. Wer sich für ein Ehrenamt im DRK interessiert oder das Deutsche Rote Kreuz unterstützen möchte erhält Informationen unter
www.drk-berlin.de/angebote/mitmachen/bereitschaften.

Kontakt: Tel. (030) 600 300 1190 und helfen@drk-berlin.de

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news-187 Fri, 20 Apr 2018 10:38:56 +0200 Bombenentschärfung: DRK unterstützt Evakuierung https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bombenentschaerfung-drk-unterstuetzt-evakuierung.html Unter Federführung des DRK sind seit heute neun Uhr 65 DRK-Ehrenamtliche gemeinsam mit ASB, Johannitern und Malteser Hilfsdienst im Einsatz. Sie evakuieren Anwohner, die sich im Sperrgebiet der geplanten Bombenentschärfung an der Heidestraße befinden. Unter den rund 10.000 Evakuierten befinden sich Kinder, Senioren und Kranke. Während der rund vierstündigen Evakuierung stehen drei Notunterkünfte bereit: Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Grundschule Neues Tor und Grundschule am Arkonaplatz.

Das DRK stellt für den Transport allein 14 Fahrzeuge zur Verfügung - elf Krankentransportwagen, zwei Mannschaftstransportwagen und einen Behindertentransportwagen. Insgesamt sind 30 Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen im Einsatz. Geplant ist die Evakuierten nach Bombenentschärfung ab ca. 13 Uhr zurück zu transportieren. 

Die DRK-Leitstelle koordiniert den Evakuierungs-Einsatz. Zudem stellt das DRK einen Fachberater, der die Berliner Feuerwehr rund um Kapazitäten und Möglichkeiten der Berliner Hilfsorganisationen berät.

Bei Bauarbeiten an der Heidestraße in Berlin-Mitte war eine 500 Kilo schwere Weltkriegsbombe gefunden worden, die heute entschärft wird.

Insgesamt sind rund 100 Helfer von DRK, ASBJohannitern und Malteser Hilfsdienst im Einsatz mit:

  • 2  Einsatzleitwagen
  • 30 Krankentransportwagen
  • 2 Mannschaftstransportwagen
  • 1 Behindertentransportwagen
  • 1 DRK-Leitstelle besetzt

Aktuelle Infos zum DRK-Einsatz finden Sie auf Facebook: https://www.facebook.com/drkberlin/

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news-185 Mon, 16 Apr 2018 16:41:08 +0200 7.888 Euro für Mütter und Väter https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/7888-euro-fuer-muetter-und-vaeter.html Trotz Bewilligung einer Mutter-/Vater-Kind-Kur stoßen Eltern mit wenig Geld an ihre Grenzen, wenn sie ihren Kindern keine wetterfeste Kleidung kaufen können.

In Berlin gilt laut Regionalem Sozialbericht 2017 jedes 5. Kind als armutsgefährdet.

Regenkleidung und ein kleines Taschengeld sind dann nicht drin. Dank einer 7.888-Euro-Spende von Karstadt können die sieben Berliner DRK-Beratungsstellen, die Eltern rund um Vater-/Mutter-Kind-Kuren beraten, Sachleistungen und Taschengeld an bedürftige Familien vergeben.

Hält die Kleidung warm und trocken, trägt die Kur dann wirklich zur Erholung bei.

Die Karstadt-Aktion "Mama ist die Beste" geht 2018 in die dritte Runde

Unter dem Motto „Mama ist die Beste“ haben sich 2017 in Berlin drei Karstadt-Filialen zusammengetan und ein Jahr lang Spenden für das Müttergenesungswerk gesammelt. Von jedem 2017 getätigten Einkauf ging ein Cent an das Müttergenesungswerk. Zudem standen Spendendosen an den Kassen. Insgesamt kamen 37.125 Euro zusammen. 2016 hat Karstadt die Aktion zum 135. Jubiläumsjahr gestartet und sammelt auch 2018 wieder für Mütter und Väter.

DRK ist Trägergruppe des Müttergenesungswerks

Als Trägergruppe des Müttergenesungswerks wurde das DRK, das kurbedürftigen Eltern in Berlin in sieben Beratungsstellen zu Verfügung steht, mit 7.888,24 Euro bedacht. Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, Maria Meisterernst von der DRK-Beratungsstelle Neue Hochstraße 21 und Maria Peters vom Deutschen Familienverband nahmen den Scheck von den Geschäftsführerinnen der Karstadt-Filialen dankend entgegen.

7 DRK-Beratungsstellen

  1. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Antonienstraße 50 A, 13403 Berlin</span> 
  2. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Düppelstraße 36, 12163 Berlin</span> 
  3. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-line: underline; outline: 0px;">Florastraße 65, 13187 Berlin</span>
  4. Galenstraße 29, 13597 Berlin
  5. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Neue Hochstraße 21, 13347 Berlin</span> 
  6. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Sella-Hasse-Straße 19/21, 12687 Berlin</span>
  7. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Weitlingstraße 2, 10317 Berlin</span>

5 Wohlfahrtsverbände unter dem Dach des Müttergenesungswerks

Insgesamt arbeiten unter dem Dach des Müttergenesungswerks fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Arbeitsgemeinschaft oder Fachverband zusammen an dem Ziel, die Gesundheit von Müttern und Vätern zu stärken:  

  1. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">AWO - Arbeiterwohlfahrt</span>
  2. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">DRK </span>
  3. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">EVA - Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit</span>
  4. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung</span>
  5. <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband</span>
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news-184 Thu, 05 Apr 2018 10:44:00 +0200 Online bewerben ab sofort möglich https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/online-bewerben-ab-sofort-moeglich.html Am 25.05.2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gemeinsam mit dem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) in Kraft. Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz stellt seit April 2018 für jedes Stellenangebot ein sicheres Online-Bewerbungsformular als Alternative zur nicht immer sicheren E-Mail-Bewerbung bereit. Ab sofort haben Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit, sich über ein gesichertes Online-Formular zu bewerben. Mit diesem Formular erfüllt der Landesverband die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Was kaum jemand weiß

E-Mails sollten sowohl auf dem Endgerät des Absenders (Bewerber) als auch auf dem Endgerät des Empfängers (DRK Landesverband Berlin) verschlüsselt werden. Und auf dem Transportweg.

Haben Bewerber keine Verschlüsselung auf ihren Endgeräten eingestellt, geht die E-Mail ungesichert auf die Reise. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz allen, sich über das Online-Formular zu bewerben.

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news-183 Thu, 29 Mar 2018 16:24:00 +0200 Bilanz Kältehilfe-Saison 2017/18 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bilanz-kaeltehilfe-saison-2017-18.html Das Team des DRK-Wärmebusses hatte in seiner 9. Kältehilfe-Saison Kontakt zu 1.842 Menschen ohne Unterkunft und Wohnung. Vom 1. November 2017 bis zum 30. März 2018 waren die Helfer des DRK-Wärmebusses in 140 Nächten von 18 bis 24 Uhr in Berlin unterwegs. Sie hatten bis zum 20. März 441 Personen, darunter 126 Frauen, in Notunterkünfte gefahren. Die Not ist sichtbar

Die Zahl der Kontakte zu Personen ohne Obdach ist im Vergleich zu der Vor­saison um über sieben Prozent gestiegen. Bei den Fahrten in die Notunter­künfte war der Anstieg weitaus dramatischer. Hier ist ein Plus von 20 Prozent (Fahrten gesamt) bzw. rund 50 Prozent (Fahrten Frauen) zu verzeichnen.

Damit zeichnete sich auch in dieser Kälte­hilfe­­saison eine große Nachfrage der mobilen Hilfe ab. 20 ehren­amtliche Helfer und vier sozialpädagogisch geschulte Honorar­kräfte haben auch in dieser Saison wieder Schlafsäcke, Rucksäcke, wärmende Winterkleidung und festes Schuhwerk ausgegeben.

Unterstützung durch Kreisverbände

An den besonders kalten Tagen Ende Februar/Anfang März hatten Ehren­amtliche der Kreisverbände Steglitz-Zehlendorf und Berlin-Zentrum das Team des Wärmebusses unterstützt. Bei Temperaturen unter -10 Grad waren sie in acht Nächten mit drei zusätzlichen Bussen unterwegs. 

Spenden

Auch in diesem Jahr hatten Lehrkräfte aus zwei Berliner Grundschulen den DRK-Wärmebus und Projektverantwortliche in ihren Unterricht eingeladen, um mehr über die Menschen zu erfahren, die auf der Straße leben. Vorab hatten die Kinder Kuchen zugunsten des Wärmebusses verkauft und so Spenden in Höhe von 700 Euro gesammelt.

Die Arbeit der DRK-Kältehilfe wird überwiegend durch Spenden der Berliner Bevölkerung und Lottomittel unterstützt. Während der Kältehilfe-Saison 2017/2018 gingen Spenden in Höhe von rund 22.500 Euro für den Wärmebus ein. Knapp die Hälfte davon spendete der Verein „Berliner helfen Berliner“.

DRK-Spendenkonto
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000
Stichwort: Kältehilfe

Für die Unterstützung durch die Berliner in Form von Spenden und Hinweisen auf wohnungslose Personen bedanken wir uns herzlichst!

 

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news-182 Fri, 23 Mar 2018 09:12:15 +0100 Gemeinsam gefährliche Schadenslagen bewältigen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/gemeinsam-gefaehrliche-schadenslagen-bewaeltigen.html Am 16. und 17. März 2018 haben Teileinheiten des CBRN-Dienstes des Berliner Roten Kreuzes zusammen mit dem Verwundeten-Dekontaminationzug des Sanitätsregiments 1 Führungsbereich Berlin der Bundeswehr einen gemeinsamen Workshop zur Dekontamination (Reinigung) von Verletzten durchgeführt.

Ziel war es, sich über die Dekontamination von Verletzten bzw. Verwundeten, die mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahrstoffen (CBRN) kontaminiert sind, auszutauschen und die Methoden der jeweils anderen Einheit kennenzulernen.

Dazu trafen sich am Freitagabend 15 CBRN-Helfer des Berliner Roten Kreuzes in der Blücher-Kaserne in Berlin Kladow mit den Kameraden der Bundeswehr zu einem Austausch.

Am Samstag wurde bei unwirtlichen -5° C und starkem Wind die Anlage zur Dekontamination von Personen des DRK errichtet. Dabei konnten die Kameraden der Bundeswehr die DRK-Technik direkt erleben, beim Aufbau mitwirken und die Funktionsweise in einer kurzen Führung verstehen.

Im Anschluss fanden gemeinsame Übungen in gemischten Teams in der Verwundeten-Dekoneinrichtung der Bundeswehr statt. Durch die gemeinsame Arbeit in der Anlage konnten die DRK-Helfer Einblicke in die Verfahrensweisen der Dekontamination verwundeter Soldaten gewinnen, und auch die Kameraden der Bundeswehr konnten den einen oder anderen Handgriff von den DRK-Helfern abschauen.

Die Veranstaltung war die Fortsetzung eines Besuches im November 2017 und erfüllte die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit (ZMZ) am Standort Berlin erneut mit Leben. Für beide Organisationen ist dies wichtig, da es im Rahmen von größeren Katastrophen immer Situationen geben kann, bei denen die zivilen Kräfte zu deren Bewältigung nicht mehr ausreichen. In solchen Fällen ist es im Grundgesetz vorgesehen, dass die Bundeswehr die zivilen Behörden und Hilfsorganisationen unterstützen kann. 

Möchtest Du ehrenamtlich im CBRN-Dienst mitmachen?

Wir bieten interessante und spannende Ausbildung im Bereich Sanitätsdienst/Notfallmedizin, Dekontamination und CBRN-Erkundung, fordernde Übungen an nicht alltäglichen Orten, schwere Fahrzeuge sowie viel Technik und Medizin. Dabei ist oberstes Ziel, Menschen in Not schnellstmöglich zu helfen. Melde Dich unter MachMitCBRN-Dienst-Berlin.de oder unter (030) 600 300 1600.

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news-181 Wed, 21 Mar 2018 16:25:20 +0100 Bundesleitung Wasserwacht gewählt https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/bundesleitung-wasserwacht-gewaehlt.html Drei von vier Mitgliedern der neuen Bundesleitung der Wasserwacht kommen aus Berlin. Das ist eine tolle Berlin-Quote. Herzlichen Glückwunsch! In die neue Bundesleitung der Wasserwacht wurden am 16.03.2018 gewählt:

Bundesleiter Andreas Paatz | LV Berlin
Stellvertreterin Katy Völker | LV Berlin

Technischer Leiter Steffen Lensing | LV Hessen
Stellvertreterin Patricia Hein | LV Berlin

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news-180 Fri, 16 Mar 2018 16:21:57 +0100 Freiwilliges Soziales Jahr macht fit für die Zukunft https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/freiwilliges-soziales-jahr-macht-fit-fuer-die-zukunft.html Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) hilft bei der beruflichen und persönlichen Orientierung und Weiterentwicklung und fördert das freiwillige Engagement junger Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Im vergangenen Jahr haben 513 junge Menschen im Berliner DRK ein Freiwilliges Soziales Jahr durchgeführt. Alicia Jung ist eine von ihnen. Sie macht ihr FSJ beim DRK-Kreisverband Spandau. Sie ist im Bereich der Breitenausbildung tätig, einem äußerst anspruchsvollen Bereich. Sie bereitet drei Mal in der Woche Erste-Hilfe-Kurse vor, absolviert einzelne Unterrichtssequenzen eigenständig, hilft bei der Seminar-Organisation und erledigt Verwaltungsaufgaben. Am interessantesten findet sie die Erste-Hilfe-Schulungen: „Man weiß nie welche Teilnehmer im Kurs vor einem sitzen und muss gut regieren können. Dabei hilft es, sich auch an dem Lerntempo, Vorwissen und Interesse der Teilnehmer zu orientieren“. Dass die Kursteilnehmer häufig viel älter sind als sie selbst, ist kein Pro­blem. „Ich bekomme sehr viele positive Rück­meldungen zur Gestaltung der Kurse. Das motiviert für die nächsten Kurse“, berichtet Alicia Jung.

Erwartungsabfragen bei den Teilnehmern, Brainstorming, Ideen auf die Metaplanwand bringen, praktische Übungen der Herz-Lungen-Wiederbelebung, das exakte Vorgehen beim Auffinden einer Person, dass alles geht Alicia Jung mittlerweile leicht von der Hand. Auf ihre Tätigkeit ist sie stolz. „Von Freunden höre ich oft, dass ich mich in den letzten Monaten im FSJ richtig weiterentwickelt habe“ berichtet sie. Später möchte sie eine Ausbildung bei der Polizei oder beim Bundeskriminalamt machen. Trotzdem kann sie sich vorstellen, weiterhin für den DRK-Kreisverband Spandau als Ausbilderin tätig zu sein.

Ein FSJ in der Breitenausbildung ist in den Kreis­­ver­bänden Berlin-Nordost, Berlin-Zentrum, Schöneberg-Wilmersdorf, Spandau, Müggelspree und Wedding / Prenzlauer Berg möglich. Außerdem bietet das DRK weitere FSJ-Plätze in Kindertagesstätten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und verschiedenen sozialen Bereichen.

Information und Bewerbung unter www.fsj-drk-berlin.de.

In den acht Berliner DRK-Kreisverbänden, dem Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. und dessen Tochtergesellschaften unter­stützen über 51.000 Mitglieder die 2.500 ehrenamtlichen und 1.000 haupt­­­amtlichen Mitarbeiter, die wertvolle Dienste für Hilfebedürftige leisten. Ob z. B. in der Flüchtlingshilfe, im Katastrophenschutz, in Pflegeeinrichtungen und Beratungs­stellen, in der Kinder- und Jugendarbeit – überall nimmt das DRK  wichtige Aufgaben wahr.

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news-178 Wed, 14 Mar 2018 15:15:29 +0100 Hasselfeldt besucht Landesverband https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/hasselfeldt-besucht-landesverband.html DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt besuchte am 13.03.2018 das Berliner Rote Kreuz. Bei dem Treffen in der Geschäftsstelle des Landesverbandes informierte sich die neue DRK-Präsidentin über die Arbeit des DRK in Berlin. Volker Billhardt (Vorsitzender des Vorstands und Landesgeschäftsführer), Jens-Uwe Retter (Vizepräsident und Landesarzt) und Dr. h. c. Uwe Kärgel (Präsident des Landesverbandes) stellten bei dem Treffen die Schwerpunkte der Arbeit des DRK in Berlin vor.

Themen waren u. a. die Notfallrettung, die Versorgungsstrukturen für ältere Menschen, wie z. B. der Hausnotruf und das Essen auf Rädern, und die Fusion der Kreisverbände Berlin-City und Tempelhof/Kreuzberg zum Kreisverband Berlin-Zentrum. Gerda Hasselfeldt begrüßte die Fusion als „zeitgemäß und sinnvoll“.

Text und Foto: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-177 Mon, 12 Mar 2018 12:17:35 +0100 Rotkreuzmagazin 1/2018 https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/rotkreuzmagazin-1-2018.html Viermal im Jahr informiert das DRK im Rotkreuzmagazin über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes - im internationalen, nationalen und regionalen Bereich. Die Berliner Kreisverbände berichten in der Berlin-Ausgabe auf jeweils acht Seiten über ihre Projekte und Einsätze. Themen der Berlin-Ausgabe

Rotkreuzmagazin 1/2018:

  • 125 Jahre DRK in Reinickendorf
  • Frühchen-Patenschafts-Projekt gesichert
  • Gemeinschaftsunterkunft Finckensteinallee
  • Interview mit syrischer Ehrenamtlicher
  • Zwischenbilanz DRK-Wärmebus
  • Integration von Neu-Berlinern ins Jugendrotkeruz
  • Einsatzkleidung in XXS
  • DRK-News

Hier können Sie die Berlin-Seiten lesen.

Die überregionalen Themen finden Sie auf der Website des DRK-Bundesverbandes.

 

 

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news-169 Thu, 08 Mar 2018 14:15:00 +0100 Barrierefreiheit: Fachtag gibt Impulse https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/barrierefreiheit-fachtag-gibt-impulse.html Am 8. März fand der Fachtag "Lebenslang barrierefrei" der DRK-Schule für soziale Berufe Berlin statt. In den Räumen des Landesverbandes konnten sich die Teilnehmer austauschen und Technologien für barrierefreie Computernutzung und Kommunikationslösungen für Menschen mit Seh-, Hör- oder Bewegungseinschränkungen ausprobieren, wie z.B. Eyetracker und Neurofeedback. Technologien zum Ausprobieren

Mit dem Eyetracker (tracking: engl. für verfolgen) steuert man den Computer mit den Augen. Das gilt für Texte schreiben mit der Tastatur genauso wie für ein Videospiel. Auf dem Fachtag konnten sich die Teilnehmer bei der Moorhuhn-Jagd versuchen - das war gar nicht so einfach. Noch mehr Konzentration war an der Neurofeedback-Station gefragt. Allein durch Fokussierung der Gedanken den Bildschirm zu steuern, das ist nichts für Anfänger. Das muss man trainieren.

Technologien in der DRK-Schule

Unterstützende Computertechnologien ermöglichen unabhängig vom Alter die gleichberechtigte Teilhabe in Schule, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Dabei geht es vor allem um Technologien, die den Zugang zu Computer, Internet und mobiler Kommunikation ermöglichen und damit die Alltagsbewältigung erleichtern.

Die DRK-Schule für soziale Berufe Berlin integriert solche technischen Hilfsmittel in ihre Berufsausbildungen für Heilerziehungspfleger, Erzieher, Altenpfleger und Sozialassistenten. Damit werden den Schülern und Studierenden besondere Kenntnisse für die zukünftige Berufspraxis vermittelt.

Text: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-166 Thu, 15 Feb 2018 17:20:00 +0100 ECMObil an Charité übergeben https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/ecmobil-an-charite-uebergeben.html Neu in der Region: Ein Fahrzeug, das mit einem intensivmedizinischen Team und einer transportablen Herz-Lungen-Maschine zu den Patienten fährt. Am 15. Februar wurde es im Charité Campus Virchow-Klinikum der Presse vorgestellt. Neu in der Region: Ein Fahrzeug, das mit einem intensivmedizinischen Team und einer transportablen Herz-Lungen-Maschine zu den Patienten fährt. Am 15. Februar wurde es im Charité Campus Virchow-Klinikum der Presse vorgestellt.

Bei Patienten mit schwerem Schock, Kreislaufstillstand oder Lungenversagen zählt jede Minute. Hier kann die Versorgung mit einer minimalisierten Herz-Lungen-Maschine lebensrettend sein. Um bei diesen Patienten schnellstmöglich eine solche Therapie durchführen zu können, haben die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berliner Rote Kreuz mit seiner Tochtergesellschaft DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH, in Kooperation mit der Medizintechnik Jochum, das ECMObil entwickelt.

Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, würdigte das ECMObil als „Meilenstein in der Intensiv-Medizin". Jens-Uwe-Retter, Vizepräsident des Berliner Roten Kreuzes und Landesarzt, erklärte: „Mit dem ECMObil füllen wir eine Lüke aus. Nun können schwerstkranke Patienten, die auf eine Herz-Lungen-Maschine angewiesen sind, erstmals in unserer Region von einem Behandlungsort zum anderen transportiert werden. Das ist eine echte Bereicherung unseres komplexen Hilfeleistungssystems in Berlin.“

Das ECMObil (extracorporale Membranoxygenierung/ECMO) wird am Campus Virchow-Klinikum stationiert sein und gehört zum Reanimationszentrum | Circulatory Arrest Center (CAC) der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Text und Fotos: Regina Radke-Lottermann

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news-160 Mon, 29 Jan 2018 00:00:00 +0100 Neujahrsempfang im Rotkreuzmuseum https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/neujahrsempfang-im-rotkreuzmuseum.html Am 26. Januar trafen sich die Macher und Freunde des Rotkreuz-Museums Berlin zum allerersten Neujahrsempfang des Museums. Am 26. Januar trafen sich die Macher und Freunde des Rotkreuz-Museums Berlin zum allerersten Neujahrsempfang des Museums. Initiiert und organisiert hatten den Empfang die ehrenamtlichen Museumsmacher Hans-Joachim Trümper (Vorsitzender), Volker Sandvoß (stellvertretender Vorsitzender) und Bernd Mengel (Schatzmeister). Für das Buffet sorgten deren Ehefrauen, die sich ebenfalls für das Museum engagieren.

Das Rotkreuz-Museum gibt seit 1990 in seiner Dauerausstellung "Im Mittelpunkt der Mensch" einen umfassenden Einblick in die internationale Rotkreuzarbeit. Ausgestellt sind Objekte von der Gründung des Roten Kreuzes 1863 bis heute. Schwerpunkt ist das seit 1921 bestehende Deutsche Rote Kreuz mit den von 1950 bis 1990 getrennten Verbänden der Bundesrepublik und der DDR, bis zum vereinten deutschen Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege.

Das Museum hat mittwochs zwischen 16 und 19 Uhr geöffnet. Infos unter www.drk-berlin.de.

Text und Fotos: Regina Radke-Lottermann

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news-159 Fri, 12 Jan 2018 00:00:00 +0100 Geburtstagsempfang für Präsident Kärgel https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/geburtstagsempfang-fuer-praesident-kaergel.html Berliner Prominenz, interessante Gespräche und leckere Häppchen - der Geburtstagempfang für Dr. h.c. Uwe Kärgel war die erste große Veranstaltung... Berliner Prominenz, interessante Gespräche und leckere Häppchen - der Geburtstagempfang für Dr. h.c. Uwe Kärgel war die erste große Veranstaltung des neuen Jahres für das Berliner Rote Kreuz. Rund 70 Gäste sind am 12. Januar vormittags in die Geschäftsstelle gekommen, um dem Präsidenten des Landesverbandes ihre Glückwünsche zu seinem 75. Geburtstag auszusprechen.

Anlässlich des Empfangs haben auch die neue DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und die ehemalige Justizsenatorin Lore Maria Peschel-Gutzeit im Landesverband vorbeigeschaut.

Für Gerda Hasselfeldt war dies die zweite Visite eines Landesverbandes. Vor zwei Tagen war sie in Bremen, heute nun in Berlin. Die neue DRK-Präsidentin sagte: "Uwe Kärgel hat mit seinem vielfältigen Engagement zum Ausdruck gebracht, dass es im Leben darum geht, auch etwas für die Gemeinschaft zu tun und dass die Tätigkeit im Ehrenamt Freude bereitet. Er ist ein Vorbild für alle Ehrenamtlichen".

Frank-Walter Hülsenbeck (Präsident, DRK LV Brandenburg e.V.) zitierte in seinem Grußwort Goethe: "Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun." Hülsenbeck weiter: "Deshalb brauchen wir Menschen wie Uwe Kärgel, die im Leben stehen und sich einbringen."

Anschließend würdigte Dr. Sabine Bergmann-Pohl (Ehrenpräsidentin, DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.) die Arbeit ihres Nachfolgers: "Uwe Kärgel schafft es immer wieder mit seinem juristischen Sachverstand alle Widerstände unter einen Hut zu bringen. Er ist ein Garant des Fortschritts, aber auch der Beständigkeit. Er hat dem DRK in Berlin einen großen Dienst erwiesen."

In seinen Dankesworten erklärte Dr. h.c. Uwe Kärgel (Präsident, DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V.): "Meine Mitarbeit im DRK war ein Geschenk der Zeit. Ich schaue mit Dankbarkeit darauf zurück, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, Gutes zu tun."

In diesem Sinne hatte er auch seine Gäste gebeten, keine Blumen oder Geschenke mitzubringen, sondern dem DRK-Wärmebus zu spenden.

Uwe Kärgel ist seit 2012 Präsident des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz und Vorsitzender des Kuratoriums der DRK-Stiftung Menschlichkeit. Der Anwalt für Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht und Erbrecht wurde für seine Verdienste um die Anwaltschaft und die europäische anwaltliche Zusammenarbeit 1995 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, 2003 erhielt er das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. 1999 wurde ihm das Große Ehrenzeichen der Republik Österreich verliehen. Seit 2003 ist Uwe Kärgel Ehrenvorsitzender des Berliner Anwaltsvereins. 2011 wurde ihm von der Universität Russe, Bulgarien, in Anerkennung seiner Verdienste um die europäische Anwaltschaft die Ehrendoktorwürde verliehen.

Text: Regina Radke-Lottermann
Fotos: Anja Höfer

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news-158 Thu, 11 Jan 2018 00:00:00 +0100 Strategiekonferenz Wohnungslosenhilfe https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/strategiekonferenz-wohnungslosenhilfe.html Am 11. Januar fand die erste gemeinsame Expertenrunde von Berliner Bezirken, Senat und Hilfsorganisationen zur Wohnungslosigkeit statt. Am 11. Januar fand die erste gemeinsame Expertenrunde von Berliner Bezirken, Senat und Hilfsorganisationen zur Wohnungslosigkeit statt. Auf der Strategiekonferenz Wohnungslosenhilfe waren auch die Berliner Wohlfahrtsverbände (LIGA) vertreten, deren Federführung das Berliner Rote Kreuz 2017 und 2018 inne hat.

"Wir wissen, dass die Gründe für Obdachlosigkeit sehr vielfältig sind und es keine einfache Antwort geben kann, sondern auch vielfältige und individuelle Maßnahmen ergriffen werden müssen", sagte Volker Billhardt, LIGA-Vorsitzender und Vorsitzender des Vorstands und Landesgeschäftsführer des Berliner Roten Kreuzes. "Es fehlen bezahlbarer und angemessener Wohnraum in der ganzen Stadt. Hier ist der Senat aufgefordert, dringend auch kurzfristig Wohnraum zu schaffen. Wir brauchen nicht über Prävention zu reden, wenn der Wohnraum nicht vorhanden ist", erklärte Billhardt weiter.

Die Experten waren sich einig: Dreh- und Angelpunkt ist die Wohnungssituation. Barbara Eschen betonte als Vertreterin der LIGA, dass es bei der aktuellen Wohnungsknappheit illusorisch ist, alle Wohnungs- und Obdachlose in regulären Wohnungen unterzubringen. Sie schlug vor, das Angebot an Modularen Unterkünften für Flüchtlinge (MUF) und Tempohomes auszuweiten. Dort sollen die Betroffenen für eine Übergangszeit untergebracht werden. Die Senatssozialverwaltung geht in einer aktuellen Prognose davon aus, dass 30 MUFs mit einer Größe von 250 bis 400 Plätzen benötigt werden, um den Bedarf zu decken.

Caritas-Vorstandsvorsitzende Ulrike Kostka kündigte an, dass im Frühjahr erstmals ein Bericht zur medizinischen Versorgung der Obdach- und Wohnungslosen veröffentlicht werde.

Text und Foto: Regina Radke-Lottermann/DRK

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news-157 Wed, 10 Jan 2018 00:00:00 +0100 CBRN-Übung mit gefährlichen Stoffen https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/cbrn-uebung-mit-gefaehrlichen-stoffen.html Teile der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz haben am vergangenen Samstag zusammen mit Gruppen des Technischen... Teile der Zentralbereitschaft CBRN-Dienst des Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz haben am vergangenen Samstag zusammen mit Gruppen des Technischen Hilfswerkes (THW) auf einem Polizeiübungsgelände eine Übung durchgeführt. Dabei stand das Arbeiten unter Schutzkleidung, wie es bei einer Schadenslage mit Freisetzung gefährlicher Stoffe nötig ist, im Mittelpunkt. Die Kameraden des THW machten schwere Betonteile mittels Säge- und Bohrtechnik zugänglich und die CBRN-Spezialisten des Roten Kreuzes bestimmten den Schadstoff mittels Messtechnik sowie der qualifizierten Probennahme.

Dabei wurden zwei Szenarien abgearbeitet: Im ersten Fall musste ein auslaufender Chemikalienbehälter innerhalb eines Geländeabschnittes aufgefunden werden. Dabei galt es, unter Atem- und Körperschutz Betonhindernisse zu überwinden, um dann von der ausgelaufenen Flüssigkeit Proben nehmen zu können. Das zweite Szenario bestand aus einem verunfallten Gefahrguttransporter, bei dem gefährliche Ladung austrat. Diese teilweise unbekannten Substanzen mussten bestimmt werden um daraufhin die weiteren Maßnahmen einleiten zu können.

Mit dieser Übung konnte die im letzten Jahr durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe neu ausgelieferte elektronische Messtechnik unter verschiedenen Einsatzbedingungen getestet werden. Dabei wurde - wie schon bei Übungen im letzten Jahr - festgestellt, dass mit der neuen Messtechnik die verschiedenen Stoffe im Einsatz wesentlich besser bestimmt werden können.

Text und Fotos: Timur Flissikowski

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news-154 Wed, 01 Nov 2017 00:00:00 +0100 DRK-Kältehilfe startet in die 9. Saison https://www.drk-berlin.de/aktuelles/presse-service/meldung/drk-kaeltehilfe-startet-in-die-9-saison.html Der DRK-Wärmebus ist auch in dieser Saison vom 1. November bis zum 31. März wieder jede Nacht in Berlin unterwegs... Der DRK-Wärmebus ist auch in dieser Saison vom 1. November bis zum 31. März wieder jede Nacht in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Wohnung und Unterkunft zu helfen.

Auch in der Kältehilfe-Saison 2017/2018 fahren wieder 20 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen sowie vier sozialpädagogisch geschulte Honorarkräfte täglich von 18 bis 24 Uhr mit dem DRK-Wärmebus die bekannten „Schlafstellen“ an. Außerdem werden sie Hinweisen der Bevölkerung nachgehen und aktiv in Parks und Gebäuden nach Obdachlosen suchen, um ihnen ihre Hilfe anzubieten.

Der DRK-Wärmebus ist bestens ausgestattet: Im Heck befindet sich ein Regal für die übersichtliche Lagerung von Kleidung und warmen Getränken. Außerdem wurde an der Seitentür eine ausfahrbare Trittstufe eingebaut, um den oft gehbehinderten Obdachlosen den Einstieg zu erleichtern. In dem VW-Bus ist Platz für einen Rollstuhl.

Unter der Nummer 0170 910 00 42 kann jeder den Wärmebus rufen.

In der Kältehilfe-Saison 2016/2017 war der Wärmebus in 149 Nächten unterwegs. Die Helferinnen und Helfer hatten in diesem Zeitraum Kontakt zu 1.944 Menschen ohne Unterkunft und Wohnung, das waren rund 14% mehr als in der Saison davor. 370 Personen, davon 84 Frauen, wurden in Notunterkünfte gefahren. Es wurden Schlafsäcke, Rucksäcke, wärmende Winterkleidung und feste Schuhe ausgegeben. Diese standen durch Spenden und Zukauf ausreichend zur Verfügung.

Die Arbeit der DRK-Kältehilfe wird durch Lottomittel und Spenden der Berliner Bevölkerung unterstützt:
DRK-Spendenkonto
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE85 100 205 000 003 249 000
Stichwort: Kältehilfe

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