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Katastrophenschutz

Kontakt Katastrophenschutz

AdresseBundesallee 73 (Postadresse: Bachestraße 11)
12161 Berlin
Telefon(030) 600 300 1861 (gern auch auf den Anrufbeantworter sprechen)
E-Mailkatsb[at]drk-berlin.de

Möchten Sie sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagieren?
Dann füllen Sie gleich unser Kontaktformular aus und wählen im Bereich der ehrenamtlichen Mitarbeit "Katastrophenschutz" aus.

Durch den Präsidenten wurden im Dezember 2015 folgende Personen für den Katastrophenschutz ernannt:

Portrait von Hardy Häusler

Hardy Häusler

Beauftragter für den Katastrophenschutz
im Berliner Roten Kreuz

Aufgaben

  • Gesamtverantwortung
  • Übergeordnete Themen
  • Vernetzung zum Generalsekretariat und Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
  • Verbinder Wasserwacht und Wohlfahrt & Soziales
Platzhalter für ein Foto von Ingo Fiedler

Ingo Fiedler

stellvertretender Katastrophenschutzbeauftragter

Aufgaben

  • Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Einsatzdienste
  • Vernetzung im Innenverhältnis
  • Konzepte, Standardeinsatzregeln und Arbeitshilfen für den Katastrophenschutz
  • Verbinder Bereitschaften
Portrait von Sascha Joschko

Sascha Joschko

stellvertretender Katastrophenschutzbeauftragter

Aufgaben

Ratgeber für Notfallvorsorge

Gero Breloer/DRK: Im Notfallrucksack das wichtigste dabeihaben

Was jeder von uns im Vorfeld tun kann, um im Notfall gerüstet zu sein, darüber informiert der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Passend dazu bietet das Berliner Rote Kreuz Erste-Hilfe-Kurse an, in denen lebensrettende Sofortmaßnahmen trainiert werden. Ziel ist, die Selbsthilfefähigkeit des einzelnen zu stärken.

Warum ist vorsorgen wichtig?
In Berlin kommt es immer wieder zu kleineren oder größeren Zwischenfällen, die temporäre Evakuierung oder zeitweise Selbstversorgung zur Folge haben: der Abwasserrohrbruch am 05.08.2016 am Mariendorfer Damm, der Stromausfall am Abend des 28.03.2015 in Berlin-Mitte oder erst kürzlich der Fund einer Weltkriegsbombe am 26. August 2016 in der Gotlandstraße in Prenzlauer Berg.

Bei Evakuierungen heißt das für die Bewohner der betroffenen Areale, die Wohnung sofort zu verlassen. Zeit zum Packen wichtiger Dokumente und persönlicher Sachen bleibt nicht. Gut, wer im Vorfeld einen Notfallrucksack gepackt hat. Oder für einen längeren Stromausfall mit Kerzen, Bargeld und Nahrung vorgesorgt hat.

Der Katastrophenschutzbeauftragte des Berliner Roten Kreuzes, Hardy Häusler, ermutigt jeden, den Ratgeber zu lesen und sich in Ruhe vorzubereiten: „Es ist einfach ein gutes Gefühl, vorgesorgt zu haben.“ Das gelte vor allem für junge Menschen, bei denen es „uncool“ ist, sich Sorgen zu machen. Ihnen gibt er mit auf den Weg: „Es ist wichtig, sich von Zeit zu Zeit mit unangenehmen Dingen auseinanderzusetzen.“

Das sei nichts anderes als beim Kauf eines neuen Autos. Warum hat man begonnen, Autos mit Sicherheitsgurten, Airbags und ABS zu kaufen? Nicht, weil wir all das jeden Tag brauchen oder wir ständig großer Gefahr ausgesetzt sind. „Es geht darum, sich sicher zu fühlen und sich nach der Kaufentscheidung keine Gedanken darüber machen zu müssen“, sagt Hardy Häusler. Genauso sei es mit Notfallrucksack oder Bevorratung.

Der Katastrophenschutzbeauftragte empfiehlt, jeder solle überlegen, was ihm wirklich wichtig ist und entscheiden, was er zur Verfügung haben möchte, wenn es keinen Strom oder keinen Zugang zu Nahrung gibt. Diese Artikel können dann in aller Ruhe gekauft werden, wenn noch alles verfügbar ist. Der Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt hierzu nützliche Tipps und enthält Checklisten, die das Einkaufen erleichtern.

 

Fotos: Berliner Rotes Kreuz e.V.