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Unser Einsatzgebiet am Wochenende: Lollapalooza Berlin 2026

Rolf Erbe / DRK KV Berlin-Zentrum
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DRK LV Berlin
Rolf Erbe / DRK KV Berlin-Zentrum
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Rolf Erbe / DRK KV Berlin-Zentrum
Rolf Erbe / DRK KV Berlin-Zentrum
Rolf Erbe / DRK KV Berlin-Zentrum

Während am Wochenende rund 50.000 Besucherinnen und Besucher täglich auf dem Lollapalooza Berlin im Olympiapark feierten, sorgten zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte für ihre Sicherheit. Die sanitätsdienstliche Absicherung des Festivals erfolgte durch das Berliner Rote Kreuz – unterstützt von einer starken Mannschaft aus ganz Deutschland.

Über 160 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren in Spitzenzeiten am Samstag und Sonntag auf dem Festivalgelände im Einsatz, um im Notfall schnell medizinische Hilfe zu leisten – vom umgeknickten Fuß bis zum Kreislaufkollaps. Insgesamt wurden rund 500 Hilfeleistungen getätigt. In neun Fällen war ein Transport in ein Berliner Krankenhaus erforderlich. Trotz der hohen Besucherzahlen verlief der Einsatz für die eingesetzten Kräfte insgesamt ruhig und professionell.

Starkes Team aus ganz Deutschland im Einsatz

Verantwortlich für die sanitätsdienstliche Absicherung war der DRK-Kreisverband Berlin-Zentrum. Unterstützung erhielt er von zahlreichen weiteren DRK-Kreisverbänden aus der Hauptstadt und dem gesamten Bundesgebiet sowie Kräften vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Die Zentralbereitschaft Fernmeldedienst des Berliner DRK-Landesverbands und die Führungsunterstützung des Kreisverbands Berlin-Zentrum begleiteten den Einsatz organisatorisch und technisch und sorgten für eine reibungslose Kommunikation.

Digitalisierung der Einsatzführung

Erstmals kam beim Lollapalooza Berlin eine neue EDP-gestützte Stabssoftware zum Einsatz, die einen Live-Datenaustausch zwischen der Einsatzleitung und allen Unfallhilfsstellen ermöglichte. Durch die Anbindung sämtlicher Unfallhilfsstellen über LTE-Router und Starlink standen Auslastungen, Patientenaufkommen und aktuelle Lageinformationen jederzeit in Echtzeit zur Verfügung. Dies ermöglichte eine dynamische Steuerung der Einsatzkräfte sowie eine vollständig digitale Einsatzdokumentation. 

Ebenfalls erstmals wurde bei dem Großeinsatz das Georeferenzierungssystem what3words eingesetzt. Mithilfe eindeutiger Drei-Wort-Adressen konnten Patientinnen und Patienten auf dem weitläufigen Festivalgelände schnell und präzise lokalisiert werden. Die neue Technologie ergänzte die bestehende Einsatzführung sinnvoll und trug zu einer weiteren Optimierung der Kommunikation sowie der Anfahrtswege bei.

Gewitter zieht auf – und zum Glück vorbei

Aufgrund der angekündigten unbeständigen Wetterlage bereiteten die Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Veranstalter, den zuständigen Behörden und dem Stadionbetreiber vorsorglich auch eine mögliche Evakuierung des Festivalgeländes vor. Hierfür wurden konkrete Handlungsanweisungen formuliert und entsprechende Umsetzungskonzepte erarbeitet. Zum Glück mussten diese Maßnahmen nicht umgesetzt werden – die Gewitterfront zog am Festivalgelände vorbei.

Dank an alle helfenden Hände

Berlins DRK-Präsident Mario Czaja machte sich am Wochenende vor Ort ein Bild von dem Einsatz und dankte den Rotkreuz-Kräften sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern für ihr großes Engagement.