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Stromausfall im Südwesten Berlins: DRK zieht positive Bilanz der Unterstützungsmaßnahmen

Vom 3. bis zum 7. Januar 2026 kam es im Südwesten Berlins zu einem großflächigen Stromausfall, der nach Angaben des Netzbetreibers zunächst rund 45.000 Haushalte sowie etwa 2.200 Gewerbebetriebe betraf. Ursache war der Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, bei dem mehrere Stromkabel zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigt wurden.

Aufgrund der Lage hatte Innensenatorin Iris Spranger die Großschadenslage ausgerufen. Diese ermöglichte neben dem Einsatz der Hilfsorganisationen auch die Einbindung von Bundeswehr und Bundespolizei.

Seit dem Vormittag des 7. Januar wurde die Strom- und Heizversorgung im betroffenen Gebiet schrittweise wiederhergestellt. Damit gilt die akute Phase des Stromausfalls als beendet – die Unterstützung der Hilfsorganisationen läuft angepasst an die jeweiligen Bedarfe weiter.

Das Berliner DRK war gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen im Einsatz und unterstützte die Feuerwehr bei der Bewältigung der Lage. Insgesamt waren rund 150 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Zivil- und Katastrophenschutzes der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit etwa 50 Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Die Schwerpunkte des DRK-Einsatzes lagen auf Transportleistungen, der Einrichtung und dem Betrieb von Betreuungsstellen sowie der Unterstützung betroffener Menschen. Zusätzlich standen Teams zur psychosozialen Unterstützung bereit. Notunterkünfte und Betreuungspunkte wurden durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen betrieben.

Berlins DRK-Präsident Mario Czaja zog eine positive Bilanz der Unterstützungsmaßnahmen und dankte allen beteiligten Einsatzkräften: „Das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen mit Feuerwehr und Polizei hat gut funktioniert, wir hatten zeitnah einen guten Überblick und unsere Aufgaben im Griff. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften – den ehrenamtlichen Mitstreitern aus den DRK-Kreisverbänden sowie den Partnerorganisationen -, die mit großem Engagement über mehrere Tage hinweg und unter herausfordernden winterlichen Bedingungen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger da waren und sie in vielen Belangen stark unterstützt haben.“

Das Berliner Rote Kreuz steht mit seinen Kräften so lange unterstützend zur Verfügung, wie es bei der Bewältigung der Folgen des Stromausfalls gebraucht wird.

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