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Jahresberichte vom Berliner Roten Kreuz

Ansprechpartner

Regina Radke-Lottermann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel: (030) 600 300 1241
Mobil: 0172 432 79 18
RadkeR(at)drk-berlin.de

  • Jahresbericht 2016

    Rund 2.500 Ehrenamtliche engagierten sich 2016 mit voller Kraft, Kreativität und Engagement in ihren Kreisverbänden. Sie sorgen dafür, dass das Leben auch in einer Stadt mit über 3,6 Millionen Einwohnern ein menschliches Antlitz hat (Seite 12). Experten rechnen damit, dass Berlin als wachsende Stadt im Jahr 2030 bis zu 3,9 Millionen Einwohner haben wird. Der Bedarf an ehrenamtlichem Engagement wird also nicht geringer werden. Im Gegenteil.

    Selbstverständlich standen wir auch 2016 der Bevölkerung mit all unseren sozialen Dienstleistungen im gewohnten Umfang und gewohnter Qualität zur Seite. Besonders wenn es darum ging, Leben zu retten, bei Evakuierungen zu unterstützen, Großveranstaltungen sanitätsdienstlich abzusichern oder Notfalltransporte durchzuführen, entfaltet das Berliner Rote Kreuz mit seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern seine ganze Kraft.

    Auch 2016 engagierten sich die Ehrenamtlichen aller Rotkreuz-Gliederungen unermüdlich in der Flüchtlingshilfe (Seite 20). Über das Jahr verteilt wohnten mehr als 4.300 Geflüchtete in 13 DRK-Notunterkünften. Bei der Flüchtlingsunterbringung und -betreuung war das Berliner Rote Kreuz für das Land Berlin auch 2016 wieder ein wichtiger Partner.

    Das Jahr 2016 endete tragisch. Der Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz kurz vor Weihnachten, bei dem 12 Menschen getötet und 60 verletzt wurden, riss ganz Deutschland von einer Sekunde auf die andere aus dem vorweihnachtlichen Trubel. Unser Dank gilt den vielen zumeist ehrenamtlichen Helfern der Schnelleinsatzgruppen vom Rettungsdienst und vom Betreuungsdienst sowie des Kriseninterventionsteams und des Einsatzleitdienstes, die schnell am Anschlagsort zu Hilfe kamen oder in Bereitschaft waren (Seite 13). Um die Opfer und deren Angehörige schnell und effektiv zu unterstützen, sammelte das Berliner Rote Kreuz zusammen mit den Organisatoren des Weihnachtsmarktes – der Arbeitsgemeinschaft City und dem Schaustellerverband Berlin – fast 200.000 Euro Spenden.

    Ihr Berliner Rotes Kreuz

  • Jahresbericht 2015

    Wie in ganz Deutschland stand das Jahr 2015 für das Berliner Rote Kreuz im Zeichen der Flüchtlingshilfe. Über das Jahr verteilt wohnten mehr als 4.300 Geflüchtete in 13 temporären oder längerfristigen DRK-Notunterkünften in Berlin. Als im August die DRK-Notunterkunft in Karlshorst für tausend Geflüchtete eröffnet wurde, leisteten mehr als 200 Rotkreuz-Mitglieder allein in den ersten beiden Monaten 11.700 Stunden ehrenamtliche Arbeit (Seite 11).

    Die Flüchtlingshilfe erreichte alle Rotkreuz-Gliederungen - die ehrenamtlichen Gemeinschaften genauso wie die hauptamtlichen Bereiche. Der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. stellte im vergangenen Jahr viele hauptamtliche Mitarbeiter für diese Aufgaben ein.

    Auch in anderen DRK-Gliederungen wurden neue Projekte aufgebaut: So fanden in der 2015 eröffneten Jugendhilfeeinrichtung Munita der Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk im DRK Berlin gGmbH 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Schutz (Seite 28), weitere 20 in der Unterkunft des DRK-Kreisverbandes Wedding/Prenzlauer Berg e.V. Der Suchdienst startete 2015 ein Pilotprojekt, um ehrenamtliche Strukturen im Bereich „Internationale Suche und Familiennachrichten“ aufzubauen (Seite 13). Die Migrationsberatung unterstützt Geflüchtete bei allen Fragen rund um das Leben in Berlin (Seite 24).

    Daneben stand das Berliner Rote Kreuz selbstverständlich der Bevölkerung mit all seinen sozialen Dienstleistungen im gewohnten Umfang und gewohnter Qualität zur Seite. Besonders wenn es gilt, an Land und im Wasser Leben zu retten (Seite 18), bei Evakuierungen zu unterstützen (Seite 15), Großveranstaltungen sanitätsdienstlich abzusichern (Seite 16) oder Notfalltransporte durchzuführen (Seite 28), entfaltet das Berliner Rote Kreuz mit seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern seine ganze Kraft.

    In diesem Jahresbericht erfahren Sie, wo und wie das Berliner Rote Kreuz 2015 überall aktiv war. Viel Spaß bei der Lektüre!

    Ihr Berliner Rotes Kreuz

  • Jahresbericht 2014

    "Weiter, immer weiter." – Diese Worte von Oliver Kahn lassen sich gut auf die Arbeit des Berliner Roten Kreuzes übertragen. Das große Jubiläumsjahr 2013 mit der 150-Jahrfeier und dem beeindruckenden Bild der 1.800 Rotkreuzler, die am Brandenburger Tor ein riesiges rotes Kreuz bilden, liegen hinter uns. Die Rotkreuz-Arbeit geht in allen Betätigungsfeldern weiter. Not lindern, helfen und gute Angebote für diejenigen, die unserer Unterstützung bedürfen. Das ist unsere Zielsetzung. Der Jahresbericht 2014 gibt einen Überblick über die Einsatzbereiche des Landesverbandes des Berliner Roten Kreuzes.

    Die Fußballweltmeisterschaft war zwar weit weg in Brasilien, gefeiert wurde hierzulande trotzdem kräftig auf der Berliner Fanmeile mit hunderttausenden Besuchern. Oder zu Sylvester beim „Welcome Berlin 2015“ am Brandenburger Tor. Beide Großveranstaltungen hat der Sanitätsdienst des Berliner Roten Kreuzes mit mehr als 200 freiwilligen Helfern an 1.500 Mann-Tagen betreut. So konnten sich die Berliner Helferinnen und Helfer als Sanitätsweltmeister fühlen. Vielleicht haben Sie sich ebenso infizieren lassen von dem Grundsatz der uneigennützigen Hilfe.

    Daneben gab es 2014 deutlich kleinere Feierstunden: Am 19. September eröffnete die DRK Kita Kinderland Westend. Die Kita ist ein mehrfaches Kooperationsprojekt: Sechs Kreisverbände des DRK in Berlin und der Landesverband haben sich in der DRK Kinder-Tages-Betreuung gGmbH Berlin zusammengetan, um gemeinsame Angebote in der Kinderbetreuung zu schaffen. Kooperationspartnerin ist die DRK Schwesternschaft, auf deren Gelände – dem DRK Krankenhaus Westend – die Kita mit 60 Plätzen eingerichtet werden konnte. Betriebsnahe Kinderbetreuung ist nun möglich. Wir freuen uns ganz besonders, dass Kinder einer benachbarten Flüchtlingseinrichtung sich im Kinderland Westend wohl fühlen und spielend Deutsch lernen.

    Das Rote Kreuz in Berlin hat – wie im gesamten Bundesgebiet – bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Notunterkünften, bei der Versorgung, Betreuung und Integration intensive und umfangreiche Hilfe geleistet. Diese Einsätze werden aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen weiter zunehmen. Daran wird sich das Rote Kreuz gemäß seiner humanitären Ausrichtung beteiligen. Eine große Aufgabe steht vor uns in Berlin!

    Das kann nur gelingen, wenn ehrenamtliche Helfer und hauptamtliche Mitarbeiter Hand in Hand arbeiten. Auch Ihr Engagement ist gefragt und wir benötigen Ihre Hilfe! „Weiter, immer weiter.“

    Ihr Berliner Rotes Kreuz

  • Jahresbericht 2013

    Das Berichtsjahr 2013 war dominiert von der Hochwasserlage in Deutschland. Auch aus dem Berliner Roten Kreuz war eine Vielzahl von Helfern in Sachsen, Sachsen – Anhalt und Brandenburg in den Hochwassergebieten im Mai und Juni 2013 im Einsatz. Helferinnen und Helfer waren eingesetzt, z.B. die Wasserwacht mit den Rettungstauchern, die Fernmelder, und viele andere mehr und mit der Versorgung und Betreuung von in Not geratener Bevölkerung wie auch der eigenen DRK – Aktiven und denen der Berliner Feuerwehr. Als die Helfer teils nach tagelangem Einsatz nach Berlin zurückkehrten, empfing der Berliner DRK Präsident Dr. h.c. Uwe Kärgel die Helfer bereits zentral am Parkplatz am Berliner Messegelände und lud alle zu einem kleinen Grillfest ein. Dr. h.c. Kärgel dankte für den unermüdlichen Einsatz und die großartige Hilfe, die die Berliner Ehrenamtlichen geleistet haben.

    Das neu gewählte Präsidium des Berliner Roten Kreuzes setzte sich im Januar 2013 zusammen um in einer Klausurtagung die Zielrichtungen für die gemeinsame Arbeit im Präsidium und mit dem Vorstand zu erarbeiten: Das Präsidium verständigte sich darauf, die strategische Ausrichtung des Landesverbandes und dessen Weiterentwicklung in wesentlichen Punkten zu steuern. Bezüglich der Kreisverbände verständigen sich die Präsidiumsmitglieder untereinander, im Sinne von Patenschaften sich den KV zuzuordnen.

    Operativ soll die Entwicklung von „Sparten – Gesellschaften“ vorangetrieben werden. So soll die Kinder- und Jugendarbeit am Beispiel von Kindertagesstätten ausgebaut werden. Angestrebt werden soll eine engere Kooperation mit der DRK Schwesternschaft Berlin. Im Bereich der Seniorenarbeit wird angestrebt, analog zu der bereits bestehenden „Villa Albrecht“ vergleichbare Angebote zu entwickeln.

    Auf dieser gemeinsamen Grundlage soll die Ausrichtung des Berliner Roten Kreuzes für die nächsten Jahre entwickelt werden und neben den bestehenden Geschäftsfeldern wie Hausnotruf und Menüservice weitere Versorgung – und Betreuungsangebote für die Berliner Bevölkerung entstehen.

    Die Mitgliederentwicklung im Deutschen Roten Kreuz gibt Anlass, neue Ideen und Methoden zur Mitgliedergewinnung aufzugreifen. Der DRK Bundesverband und seine Mitgliedsorganisationen müssen neue Wege gehen und sich neue Zielgruppen erschließen. In Berlin müssen gerade Menschen mit einem Migrationshintergrund stärker in den Fokus der Arbeit des Roten Kreuzes genommen werden. Mitgliedschaften, auch auf Zeit, sollten neue Ansätze sein, Menschen für die wichtige Arbeit des Roten Kreuzes begeistern zu können. Hierin besteht eine große Aufgabe für die nächsten Jahre!

    Ihr Berliner Rotes Kreuz