Auf dem Podium stellten sich Elif Eralp (DIE LINKE Berlin), Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen Berlin), Steffen Krach (SPD Berlin) sowie Katharina Günther-Wünsch (CDU Berlin, in Vertretung für Kai Wegner) den Fragen der LIGA Berlin und nahmen Stellung zu ihren sozialpolitischen Vorhaben für Berlin. Neben der Kinder- und Jugendpolitik und der zukünftigen Pflege- und Gesundheitsversorgung, ging es dabei auch um die soziale Sicherheit und Krisenfestigkeit Berlins.
Frank Petratschek, Bereichsleiter Wohlfahrt und Soziales im Berliner DRK-Landesverband, befragte die Kandidierenden zu ihren Konzepten für eine sichere Metropole mit verlässlicher Grundlage für Menschen mit Behinderung, Migrantinnen und Migranten sowie queere Menschen zu machen.
Dabei positionierten sich die Kandidierenden unter anderem zur Frage, ob und in welchem Umfang das Land Berlin bundesfinanzierte Beratungsangebote für Migrantinnen und Migranten absichern sollte, wenn diese nicht ausreichend finanziert oder künftig nicht mehr fortgeführt werden.
Moderiert wurde die Veranstaltung, die im City Kino Wedding stattfand, von Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Berliner Tagesspiegel und Autorin des „Checkpoint“-Newsletters. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion bot ein Empfang Gelegenheit, den Dialog fortzusetzen.
Über die LIGA Berlin
In der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (LIGA Berlin) haben sich in Berlin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Landesverband Berlin (Federführung 2025/2026), die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin, der DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz sowie die Jüdische Gemeinde zu Berlin zusammengeschlossen. In den sozialen Einrichtungen, Diensten und Projekten der LIGA sind in Berlin rund 107.000 hauptamtliche und etwa 53.000 ehrenamtliche Mitarbeitende tätig. Rund 150.000 Menschen sind zusätzlich persönliche Mitglieder in den Verbänden der LIGA Berlin, die wiederum ca. 1.200 Initiativen und Träger vertreten.


