Am Mittwoch, den 14. Januar, waren rund 15 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte des Berliner Roten Kreuzes zu Gast im Abgeordnetenhaus von Berlin. Anlass war die Bewältigung des zu Jahresbeginn erfolgten Anschlags auf das Berliner Stromnetz, der zu einem mehrtägigen Stromausfall im Südwesten der Stadt geführt hatte und zahlreiche Berlinerinnen und Berliner vor große Herausforderungen stellte. Viele Menschen saßen in kalten Wohnungen, suchten Schutzunterkünfte auf, während Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Notfallbetrieb arbeiten mussten und zahlreiche Betriebe nicht produzieren konnten.
In ihrer Ansprache würdigte Cornelia Seibeld, Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, das außerordentliche Engagement aller Beteiligten. Sie dankte insbesondere den Hilfsorganisationen für ihre hohe fachliche Kompetenz, ihr Verantwortungsbewusstsein und den persönlichen Einsatz, mit dem sie dazu beigetragen haben, die Auswirkungen der Krise für die betroffene Bevölkerung zu begrenzen. Auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, richtete persönliche Dankesworte an die Einsatzkräfte.
Neben dem Berliner DRK und den anderen Hilfsorganisationen waren unter anderem Feuerwehr, Polizei, das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr während des Stromausfalls im Einsatz.
Der Empfang bot Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zum persönlichen Gespräch. In diesem Rahmen wurden bereits erste Ideen besprochen, wie der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in Berlin gestärkt werden kann, um auf künftige Herausforderungen noch besser vorbereitet zu sein.



