Die Rotkreuz‑Fackel ist in den letzten Tagen durch das Berliner Rote Kreuz gereist. Zu Beginn wurde sie von der Schwesternschaft Berlin an den Kreisverband Schöneberg‑Wilmersdorf übergeben. Anschließend führte ihr Weg zum Kreisverband Berlin‑Nordost und schließlich zum Kreisverband Spandau. Von dort wurde die Fackel am Mittwoch an den Ortsverein Melzow im Landesverband Brandenburg weitergereicht.
Mit dieser Übergabe verlässt das „Licht der Hoffnung“ die Hauptstadt und setzt seine Reise nach Italien fort. Am 27. Juni erreicht die Fackel Solferino – jenen Ort, an dem 1859 die Idee der internationalen Rotkreuz‑ und Rothalbmondbewegung entstand.
Der Fackellauf nach Solferino, die sogenannte Fiaccolata, erinnert seit 1992 jedes Jahr rund um den 24. Juni an die Anfänge der humanitären Bewegung. Tausende Menschen aus aller Welt tragen dabei Fackeln von Solferino nach Castiglione delle Stiviere, um an das Engagement von Henry Dunant und die Geburtsstunde des Roten Kreuzes zu erinnern. Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich mit einem eigenen Fackellauf, bei dem das Licht symbolisch von Gliederung zu Gliederung weitergegeben wird – ein Zeichen für Zusammenhalt, Menschlichkeit und die Kraft des Ehrenamts.
Wir danken allen Beteiligten, die die Fackel in Berlin begleitet und weitergetragen haben, und wünschen ihr eine gute Reise nach Italien.







