Sechs Wochen lang beschäftigten sich die 7- bis 14-Jährigen mit unterschiedlichen Themen der Katastrophenvorsorge. Dabei stand nicht nur die Vermittlung von Wissen im Mittelpunkt – vor allem wurde ausprobiert, experimentiert und gemeinsam gelernt. Die Teilnehmenden übten unter anderem Erste-Hilfe-Maßnahmen und setzten sich mit verschiedenen Notfallsituationen auseinander. Auf dem Programm standen unter anderem Brandschutz, Unwetter und Stromausfälle. Auch der richtige Umgang mit Informationen und die Frage, wie Wissen zur Katastrophenvorsorge weitergegeben werden kann, waren Teil der Workshopreihe.
Zum Abschluss wurde es noch einmal besonders praktisch: Bei einem Besuch beim DRK-Kreisverband Wedding/Prenzlauer Berg konnten die Kinder einen Gerätewagen Sanität sowie einen Vier-Tragen-Krankentransportwagen des DRK-Kreisverbands Müggelspree besichtigen. Dabei durften sie vieles selbst ausprobieren – unter anderem im Führerhaus Platz nehmen und auf einer Trage „Probeliegen“. Bei einem gemeinsamen Barbecue wurde außerdem noch einmal das Thema „Kochen ohne Strom“ aufgegriffen.
Anschließend wartete eine Schnitzeljagd auf die jungen Katastrophenvorsorge-Expertinnen und -Experten. An verschiedenen Stationen konnten sie ihr Wissen aus den vergangenen sechs Wochen unter Beweis stellen. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden eine Urkunde als „Katastrophenvorsorge-Expertin“ bzw. „Katastrophenvorsorge-Experte“.
Die Workshopreihe zeigte: Katastrophenvorsorge lässt sich mit viel Spaß und Neugier vermitteln. Wer weiß, was im Notfall zu tun ist, kann sicherer handeln, andere unterstützen und dazu beitragen, dass Gemeinschaften widerstandsfähiger werden.
Die sechsteilige Workshopreihe war eine Kooperation des durch die GlücksSpirale geförderten Resilienzprojekts des Berliner DRK-Landesverbandes und des Projekts Learning4Resilience im DRK-Kreisverband Berlin-Schöneberg-Wilmersdorf, das von der Europäischen Union kofinanziert wird.




