Unter den Gästen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und DRK, darunter die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, die Senatorinnen Katharina Günther-Wünsch und Ina Czyborra, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Dirk Stettner, sowie der Präsident des DRK-Landesverbands Berlin, Mario Czaja, und die Vorstandsvorsitzende Catía Voßberg.
Andreas Kather hat das Rotkreuz-Institut seit 2013 maßgeblich weiterentwickelt, von einem klassischen Berufsbildungswerk hin zu einem breit aufgestellten Bildungs- und Sozialunternehmen. Unter seiner Leitung wurden die Angebote sukzessive ausgebaut, unter anderem durch neue Ausbildungs- und Rehabilitationsformate sowie zusätzliche Standorte und Kooperationen.
Mit Frank Petratschek übernimmt ein im Wohlfahrtsbereich erfahrener Nachfolger die Geschäftsführung. Er ist seit November 2025 als Co-Geschäftsführer an Bord und war bereits in den Übergabeprozess eng eingebunden.
Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, würdigte die Bedeutung des Rotkreuz-Instituts in der Berliner Bildungslandschaft und die Arbeit des scheidenden Geschäftsführers:
Mit dem Rotkreuz-Institut verfügen wir über einen zentralen und leistungsstarken Partner in der Fachkräfteausbildung sozialer Berufe sowie in der Jugendberufshilfe und Jugendhilfe insgesamt. Es steht in besonderer Weise für praxisnahe Qualifizierung und verlässliche Strukturen im Übergang von Schule und Beruf. Ich danke Andreas Kather ausdrücklich für seine langjährige und engagierte Arbeit als Geschäftsführer. Er hat das Institut nachhaltig geprägt und zu einem stabilen Pfeiler der dualen Ausbildung sowie zu einem wichtigen Bestandteil unseres Jugendhilfesystems entwickelt. Dem neuen Geschäftsführer Frank Petratschek wünsche ich für seine Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand. Die Weiterentwicklung und gezielte Stärkung solcher Bildungs- und Qualifizierungsangebote – insbesondere durch die Integration der Schule für soziale Berufe – sind von großer Bedeutung für die Fachkräftesicherung und damit für die soziale Infrastruktur unserer Stadt.
Ausbau des Bildungsangebots
Die Staffelstab-Übergabe erfolgt in einer Phase strategischer Weiterentwicklung: Anfang 2026 wurde die Schule für Soziale Berufe des DRK Berlin in das Rotkreuz-Institut integriert. Dadurch erweitert sich das Bildungsangebot noch einmal deutlich, insbesondere im Bereich der sozialen und pädagogischen Fachkräfteausbildung.
Mario Czaja, Präsident des DRK-Landesverbands Berlin:
Das RKI hat sich in den zurückliegenden Jahren zu einem Leuchtturm in der Berliner Bildungslandschaft entwickelt. Daran hat Andreas Kather maßgeblich Anteil. Für seine langjährige Arbeit danke ich ihm Namen der gesamten Berliner Rotkreuz-Familie. Gleichzeitig haben wir großes Vertrauen, dass Frank Petratschek diesen Weg erfolgreich weiterführen wird.
Über das Rotkreuz-Institut
Das Rotkreuz-Institut Berufsbildungswerk im DRK Berlin ist ein zentraler Akteur der beruflichen Bildung in Berlin. An acht Standorten verbindet es Ausbildung, berufliche Rehabilitation, schulische Bildung und Weiterbildung. Ein besonderes Merkmal ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis innerhalb eigener Arbeitsfelder sowie der Strukturen des Roten Kreuzes. Rund 600 Menschen nutzen aktuell die Angebote, von der beruflichen Orientierung bis zur Qualifizierung von Fachkräften.




