Seit Sonntag konnten bereits rund 15.000 Haushalte und 300 Gewerbeanschlüsse wieder mit Strom versorgt werden. Für die übrigen Anschlüsse rechnet der Netzbetreiber derzeit mit einer Wiederherstellung der Stromversorgung bis Donnerstagnachmittag (8. Januar). Aktuell sind weiterhin rund 30.000 Haushalte in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf und Wannsee betroffen. Am Sonntag wurde durch Innensenatorin Iris Spranger die Großschadenslage ausgerufen. Diese ermöglicht unter anderem die Einbindung von Bundeswehr, Bundespolizei und Hilfsorganisationen.
Das Berliner DRK ist gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen im Einsatz und unterstützt die Feuerwehr bei der Bewältigung der Lage. Insgesamt sind rund 150 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Zivil- und Katastrophenschutzes der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und DRK mit etwa 50 Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Der Einsatzschwerpunkt liegt auf Transportleistungen, der Einrichtung und dem Betrieb von Betreuungsstellen sowie der Unterstützung betroffener Menschen. Zusätzlich stehen Teams zur psychosozialen Unterstützung bereit. Notunterkünfte und Betreuungspunkte werden durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen betrieben.
Das DRK dankt allen beteiligten Einsatzkräften und DRK-Kreisverbänden für ihren engagierten Einsatz – insbesondere angesichts der winterlichen Witterungsbedingungen.
Aktuelle Hinweise für Betroffene
Zentrale und fortlaufend aktualisierte Informationen bieten die Berliner Feuerwehr, die Polizei Berlin sowie das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf. Der Katastrophenstab des Bezirksamtes ist über eine Bürgerhotline erreichbar.
Der Katastrophenstab des Bezirksamts hat eine Hotline geschaltet, die unter der Telefonnummer (030)902993333 erreicht werden kann.







