header_Suchdienst_zwei_Motive.jpg Fotos: li. Helmuth Pirath/Keystone, re. Marko Kokic/WHO
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Ansprechpartner

Suchdienst

Tel: (030) 600 300
suchdienst(at)drk-berlin.de

Bachestraße 11
(Besuchereingang Bundesallee 73)
12161 Berlin

Der 25. Mai ist Tag des vermissten Kindes

In rund der Hälfte der Suchanfragen des DRK-Suchdienstes in Berlin waren Minderjährige involviert – als Suchantragsteller oder als Vermisste.

Trace the Face-kids

Um die sichere Suche von und nach unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu unterstützen, steht mit „Trace the Face-kids“ für diese Gruppe innerhalb der Website www.tracetheface.org ein passwortgeschützter Bereich zur Verfügung. 

Hier veröffentlichen ausschließlich Rotkreuz-Suchdienste Fotos von Kindern, die nach ihren Angehörigen suchen, sowie von Angehörigen, die nach Kindern suchen. Die Bilder können nur über diese Suchdienste eingesehen werden und Suchende und Gesuchte so, geschützt vom Roten Kreuz, wieder miteinander in Kontakt kommen.

Trace the Face für Personen ab 15 Jahren

Die frei zugängliche Website www.tracetheface.org richtet sich hingegen an Flüchtlinge ab 15 Jahren in Europa, die ihre Angehörigen auf der Flucht verloren haben und sie in einem europäischen Land vermuten. Über das Rote Kreuz des Landes, in dem sie sich aufhalten, können diese Menschen ihr Foto online einstellen lassen.

Wir finden Angehörige

Suchdienst ist seit über 150 Jahren eine Kernaufgabe der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Das humanitäre Recht auf die Einheit der Familie beinhaltet auch, das Schicksal von Familienangehörigen zu erfahren.

Suchdienst bei Ihrem Kreisverband vor Ort

  • Der DRK-Suchdienst in Berlin hat 2017 ...
    • 468 Fälle zu den Möglichkeiten in der Internationalen Suche beraten.
    • 65 Rotkreuznachrichten an die Nationale Rotkreuzgesellschaften oder das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Ausland weitergeleitet.
    • 96 neue Suchfälle aufgenommen und an den Suchdienst in München weitergeleitet (das sind mehr als doppelt so viel Fälle wie im Vorjahr).
    Woher kommen die Antragsteller?

    Die meisten Antragssteller kommen aus Afghanistan (46%), gefolgt von Syrien (17%), Irak und Guinea, aber auch aus Eritrea, Gambia, Iran, Benin, Nigeria, Pakistan, Sierra Leone, Somalia, Äthiopien uvm.

    Wie kommt es zu den Trennungen?

    Viele der Trennungen passieren während einer gemeinsamen Flucht beim Grenzübertritt, z. B. zwischen dem Iran oder der Türkei. Oder die Geflüchteten haben den Kontakt zu ihren Familien im Heimatland verloren, weil auf ihrem Weg z. B. ihr Handy abhanden gekommen ist oder die Familie in der Zwischenzeit ebenfalls das Heimatland verlassen hat. Es gibt aber auch Fälle, in denen Familien auf verschiedene Boote zur Überquerung des Mittelmeers oder der Ägäis verteilt werden, wobei dann der eine Teil der Familie ankommt, der andere nicht.

  • Suche nach Vermissten

    Sie haben infolge eines bewaffneten Konfliktes, einer Katastrophe oder eines größeren Schadensereignisses den Kontakt zu einem Familienmitglied verloren?

    Der DRK-Suchdienst hilft bei Suchanfragen von Flüchtlingen und Migranten, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben. Viele Suchende in Deutschland stammen aus Afghanistan, Eritrea, Somalia, Syrien oder aus dem Irak. Auf ihrem Weg über die aktuellen Migrationsrouten nach Europa sind sie oft unter dramatischen Umständen von ihren Familien getrennt worden. Um diese Vermisstenschicksale aufzuklären, arbeitet der DRK-Suchdienst im Rahmen seines internationalen Suchdienst-Netzwerkes mit Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften weltweit sowie mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zusammen.

    Besteht im Anschluss an die internationale Suche der Wunsch nach einer Familienzusammenführung in Deutschland, berät der DRK-Suchdienst zu den rechtlichen Voraussetzungen und unterstützt im Visumverfahren.

    Nach Katastrophen oder großen Schadensereignissen innerhalb Deutschlands aktiviert der DRK-Suchdienst seine Kreisauskunftsbüros. Die dort tätigen ehrenamtlichen Helfer sammeln Informationen über verletzte, evakuierte sowie anderweitig betroffene Personen und erteilen Auskünfte an suchende Angehörige über deren Aufenthaltsort.

    Der DRK-Suchdienst ist außerdem von der Bundesregierung beauftragt, im Falle eines bewaffneten Konflikts mit deutscher Beteiligung ein Amtliches Auskunftsbüro zu errichten, das betroffenen Familien Auskunft über Kriegsgefangene und Zivilinternierte erteilt.

    Sie möchten über das Internet nach Ihrer Familie suchen?

    Auf www.tracetheface.org finden Sie Fotos von Menschen, die ebenfalls ihre Angehörigen suchen. Dort können wir auch Ihr Bild veröffentlichen, wenn Sie dies wünschen. Zu Ihrem Schutz stellt der DRK-Suchdienst bei dieser Online-Suchmöglichkeit ebenfalls höchste Anforderungen an die Datensicherheit.

  • Schicksalsklärungen über 65 Jahre nach Kriegsende

    Sie suchen nach einem Angehörigen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg?

    Jedes Jahr wenden sich zehntausende Menschen an den DRK-Suchdienst. Auch 70 Jahre danach betreffen viele der Anfragen den Verbleib von Kriegsvermissten des Zweiten Weltkriegs. Die Zentrale Namenskartei mit ca. 50 Millionen (digitalisierten) Karteikarten etwa gibt Auskunft zum Verbleib von über 20 Millionen Menschen, die in Deutschland durch den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen vermisst wurden. Neu erschlossene Informationen aus den Archiven der Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR bringen häufig erst jetzt Gewissheit für die Angehörigen.

  • Familien verbinden

    Sie haben keine Möglichkeit, Kontakt zu Ihrer Familie aufzunehmen?

    Der Suchdienst des Roten Kreuzes vermittelt weltweit per Brief oder 30- minütiger Videotelefonate Kontakt zwischen Gefangenen in Kriegs- oder Konfliktregionen, z.B. in Guantánamo/Kuba oder Bagram/Afghanistan, und ihren Angehörigen in Deutschland. Eine sog. Rotkreuz-Nachricht enthält keinerlei politische, militärische oder diskriminierende Inhalte. Für getrennte Mitglieder einer Familie sind Rotkreuz-Nachrichten oft die einzige Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben.

  • Familienzusammenführung

    Sie benötigen Beratung zu Fragen der Familienzusammenführung?

    Flüchtlinge sowie Spätaussiedler und ihre Angehörigen erhalten kompetente Beratung im Einreiseverfahren. Beim DRK-Suchdienst vorliegende Unterlagen dokumentieren häufig Jahrzehnte der einzelnen Familiengeschichten von Spätaussiedlern und geben so Aufschluss über wichtige Informationen für das behördliche Aufnahmeverfahren nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz (BVFG).

  • Ansprechpartner

    Mariola Toptchian

    Sachbearbeiterin

    Telefon: (030) 600 300 1232
    E-Mail: ToptchianM(at)drk-berlin.de

    Anna Likas

    Sachbearbeiterin

    Telefon: (030) 600 300 1238
    E-Mail: LikasA(at)drk-berlin.de

    Judith Klimin

    Leiterin Suchdienst / Landesauskunftsbüro

    Telefon: (030) 600 300 1235
    E-Mail: KliminJ(at)drk-berlin.de